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Test zu Samurai Defender: Ninja Warfare - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Samurai Defender: Ninja Warfare
  • USA USA: Samurai Defender: Ninja Warfare
  • Japan Japan: Samurai Defender: Sengoku Gassen Akushon
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
07.06.2018
Vertrieb
Flyhigh Works
Entwickler
Link Kit
Genre
Action, Strategie, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Verteidigt eure Festung gegen die feindlichen Truppen

Von Daniel Busch () Samurai Defender befördert euch zurück ins feudale Japan, in dem man auf Ninja und Samurai zur Belagerung von Festungen vertraute. In niedlicher Tower-Defense-Manier ist es in diesem Spiel eure Aufgabe, ebendiesen Belagerungen standzuhalten und eure Festung vor den Angriffswellen eurer Gegner zu verteidigen.

Die feindlichen Truppen müssen zurückgehalten werden. Dazu schickt ihr eure eigene Armee in den Kampf.

Am Anfang startet ihr dabei mit einem Bogenschützen, der auf dem Dach am Eingang eurer Festung positioniert ist. In regelmäßigen Intervallen schießt er dabei Pfeil für Pfeil in die Richtung, in die ihr den Cursor richtet (im Handheld-Modus ist dies auch per Touch-Steuerung möglich). Vom rechten Bildschirmrand kommen in Wellen Truppen anmarschiert, die es dadurch zu erledigen gilt. Sind alle Gegner erledigt und eure Festung steht noch, ist das Level gewonnen und es geht ins nächste Level mit einer geringfügig schwierigeren Herausforderung. Das ist im Grunde der komplette Spielaufbau – sehr simpel also. Das Spielfeld ist immer dasselbe in allen Levels. Und auch euer Bogenschütze (im Verlauf des Spiels könnt ihr auch mehrere Bogenschützen kämpfen lassen) steht immer an derselben vorgegebenen Stelle. Ihr könnt die Charaktere nicht frei aufstellen. Das Spiel will euch zwar strategische Kniffe bieten, allerdings ist der Grundaufbau des Spiels dann doch eher einfach gehalten. Die ersten Level stellen auch keine Herausforderung dar, sodass ihr das Spiel erstmal lernen könnt. Innerhalb der kurzen Ladezeiten vor jedem Level wird euch ein kurzer Bildausschnitt mit einer Tutorial-Lektion gezeigt.

Neben eurer Bogenschützen-Einheit stehen euch auch andere spezielle Truppen zur Verfügung. Je nach Stufe, die durch gesammelte Punkte erhöht wird, schaltet ihr immer weitere dieser speziellen Truppen frei. Dazu gehören die „Verstärkung“, also Fußsoldaten, die sich den feindlichen Truppen in den Weg stellen, oder auch Zimmerer, die eure Festung wieder in Schuss bringen, falls diese Schaden erlitten hat. Die Nutzung dieser speziellen Truppen verbraucht MP, ihr könnt diese also nicht fortwährend nutzen. MP lädt sich automatisch im Kampf wieder auf. Besonders in späteren Level kann die überlegte Nutzung eurer speziellen Truppen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Daher solltet ihr auch eine gute Taktik parat haben.

Lasst es Pfeile regnen

Während des Erledigens von feindlichen Truppen sammelt ihr Kupfer- und Goldstücke. Diese benötigt ihr um beispielsweise die Fähigkeiten eures Bogenschützen zu verbessern, neue Bogenschützen zu kaufen, die Lebenspunkte eurer Festung zu verbessern oder aber weitere spezielle Truppen zu verbessern. Hier treten die taktischen Werte des Spiels auf, denn es kommt sehr darauf an wie die Verteidigung der Angriffswellen durch eure Verbesserungen abläuft.

In regelmäßigen Abständen wollen auch Bosse eure Festung stürmen. Das sind harte Brocken, wie dieses bewaffnete Schiff.

Im jeden zehnten Level müsst ihr euch außerdem einem Bossgegner stellen, und einige davon haben es auch in sich. Diese sollen alten japanischen Kriegsherren nachempfunden sein und besitzen darüber hinaus besondere Fähigkeiten. Des Öfteren werdet ihr also bereits abgeschlossene Level für Kupfer und Gold mehrmals erneut abfarmen müssen, um eure Truppen dafür vorzubereiten. Den Schwierigkeitsgrad empfand ich im Spiel nicht selten als ein ziemliches Auf und Ab. Während ich für die Bosse schon mehrere Versuche brauchte und dafür alte Level erneut abfarmen musste, waren alle darauffolgenden Level bis zum nächsten Boss dafür wieder sehr einfach und keine Herausforderung. Ich war einfach zu aufgepowert. Dafür gab es beim nächsten Boss wieder das gleiche Prozedere, weil er dann doch wieder viel zu stark war. Eigentlich würde ich das Abfarmen von Levels nicht sofort kritisieren. Jedoch laufen diese immer absolut gleich ab, da ihr nur wenig Spielraum für Taktiken oder der Aufstellung eurer Truppen habt – eigentlich sogar gar keine. Das ganze Spiel ist wirklich sehr repetitiv, da die Level immer gleich sind, eure Bogenschützen immer an der gleichen Stelle stehen müssen, eure speziellen Truppen auch immer nur an jeweils einem bestimmten Punkt im Levelbildschrim erscheinen können. Ohnehin ist das Level nur ein einziger Bildschirm, eine größere Karte gibt es nicht. Das, was ihr auf dem Bildschirm seht, ist das ganze Level. Das gilt für alle Level im Spiel. Es gibt eine besonderen Eigenschaften in Leveln oder so, alles ganz generisch. Zudem mangelt es auch ziemlich an Vielfalt in euren Truppen. Hier habt eure Bogenschützen als Standard und höchsten drei spezielle Truppen (die ihr aus etwas mehr als einem halben Dutzend an speziellen Truppen auswählt). Ihr könnt sie zwar verbessern, aber das ändert nur Stärke, Geschwindigkeit oder Anzahl.

Nichtsdestotrotz besitzt Samurai Defender: Ninja Warfare durchaus Suchtpotenzial. Hier steht das Motto „Nur ein Level noch – oder zwei – oder drei…“ an der Tagesordnung. Auch wenn die Level im Grunde immer das Gleiche sind, so entdeckt ihr euch doch dabei, wie ihr eure Truppen trotzdem immer Verbessern wollt, um die gegnerischen Armeen noch besser zurückschlagen. Langweilig ist Samurai Defender: Ninja Warfare überhaupt nicht, der Umfang ist aber dennoch sehr überschaubar. Darüber solltet ihr euch im Klaren sein.

Das Spiel präsentiert sich darüber hinaus in einem sehr niedlichen und farbenfrohen Look. Auch die Soundkulisse hat seinen altjapanischen Charme. Zudem ist es auf Deutsch lokalisiert.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Samurai Defender: Ninja Warfare

Meinung von Daniel Busch
Samuari Defender: Ninja Warfare ist ein Tower-Defense-Spiel, das trotz des recht geringen Umfangs dennoch Suchtpotenzial aufweisen kann. Dennoch erweist sich das Spiel aufgrund der fehlenden taktischen Freiheiten innerhalb der Level selbst als recht repetitiv. Außer der Aktivierung eurer temporären, speziellen Truppen und der Richtung, in die eure Bogenschützen auf dem Dach schießen, könnt ihr eigentlich nichts machen. Dafür werden euch zwischen den Leveln viele Möglichkeiten zur Verbesserung eurer Armee geboten. Die Präsentation versprüht einen charmanten, comichaften Flair des alten Japans.

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