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Test zu Runbow - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Runbow
  • USA USA: Runbow
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
03.07.2018
Vertrieb
Headup Games
Entwickler
13AM Games
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 8 - Online: 8
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DLC Für alle, die noch weiter laufen wollen

Von Daniel Kania () In meiner Laufbahn als ntower-Redakteur ist es nun schon das dritte Mal, dass ich mit dem knallbunten Plattformer von 13AM Games, Runbow, in Berührung komme. Zuerst auf dem New Nintendo 3DS, anschließend auf der deutlich leistungsstärkeren Nintendo Switch gespielt, erlebe ich den Lauf-Wahnsinn nun im Weltall! Moment, was? Ja, richtig gehört. Im kostenpflichtigen Zusatzinhalt von Runbow – oder auch in der Runbow: Deluxe Edition, wenn ihr das Spiel physisch für die Nintendo Switch erworben habt – verschlägt es die Hues, Vals und alle weiteren Gast-Charaktere in ungeahnte Tiefen des Kosmos. Mit dabei – und dieses Mal auf Seite der Guten – ist Satura, die ebenso namensgebend für das Zusatzpaket "Saturas Weltraum-Abenteuer" ist. Was uns dabei alles erwartet, habe ich mir einmal näher angesehen.

Im Weltall gibt es einige tolle Mechaniken: Links musste zuerst ein Schalter aktiviert werden, um den danebenstehenden Farbbereich zu aktivieren. So konnte ich mich am Laser vorbeischleichen.

Kernstück der zusätzlichen Inhalte ist die neue Kampagne namens "Saturas Weltraum-Abenteuer". Diese ist gleich neben der im Basisspiel enthaltenen Kampagne "Klassisches Abenteuer" zu finden – eine bewusste Einteilung, denn Saturas Tripp ins All nutzt die gleiche Spielstruktur und setzt ebenso auf eine Weltkarte, von der aus Level verschiedener Schwierigkeitsstufen ausgewählt werden können. Wie knifflig eine Herausforderung ist, erkennt man an der Farbe des Feldes. Außerdem auf der Weltkarte zu sehen sind Raketen-Symbole. Diese ersetzen die Medaillen aus dem "Klassischen Abenteuer", welche man für Bestzeiten in den Leveln erhält. Wie man sieht, hat sich nicht viel an der Struktur verändert. 13AM Games geht da klar mit der Einstellung "Never change a running system" heran und wagt wenig Neues.

Wo sich hingegen zumindest ein bisschen etwas verändert hat, das ist in den Leveln selbst. In den neu gebastelten Herausforderungen, welche der Optik und dem charakteristischen Aufbau von Runbow treu bleiben, lassen sich einige neue Gameplay-Elemente finden, die von Ästhetik und Nutzung an das Weltraum-Setting angepasst wurden. Teleporter, eine verrückt gewordene Gravitation und außerirdische Gegner stehen da auf der Tagesordnung. Gemischt mit den altbekannten Runbow-Farbspielen kann das für jede Menge Ärger sorgen. Zur Erinnerung: Nimmt der Hintergrund die gleiche Farbe an wie etwa Plattformen oder Wände im Vordergrund, dann verschwinden diese, als wären sie nicht nur unsichtbar, sondern gar nicht existent. Die Level glänzen mit schönen Ideen, die man so nicht direkt im Hauptspiel gesehen hat, und sollten auch für eine gesunde Herausforderung sorgen. Ein Zuckerschlecken sind diese nämlich bei Weitem nicht. Hier sind Geduld und Konzentration gefragt, um in den bösen Plattformer-Parcours nach Trial-and-Error-Prinzip zu bestehen.

Saturas Weltraum-Abenteuer ist übrigens nicht nur alleine spielbar, sondern kann auch mit einer Vielzahl an weiteren Kumpanen angegangen werden. Dies kommt dem generellen Spielaufbau von Runbow gleich, da so ziemlich alle Inhalte alleine gespielt werden können, aber am besten gemeinsam genossen werden sollten. Klar, bei mehreren Chaoten auf dem Bildschirm gibt es ein deutlich größeres Durcheinander, aber genau das macht doch den Reiz des Zusammen- beziehungsweise Gegeneinander-Spielens aus. Es kann schon an der eigenen Motivation kratzen, wenn man sich den intergalaktischen Missionen immer nur im Solo stellt, deshalb lädt man am besten Familie, Bekannte und Freunde ein, um sich ins All zu begeben.

Neben dieser relativ umfangreichen Erweiterung, die den Durst nach mehr Runbow wohl sicher stillen wird, darf man sich auch über weitere Kostüme und Musikstücke als Zusatzinhalt freuen, die aber mehr Beiwerk als Hauptattraktion sind.

Unser Fazit zu Runbow

Meinung von Daniel Kania
Ihr wollt mehr Runbow? Ihr kriegt mehr Runbow! Sollte euch das Hauptspiel nicht gereicht haben, ist Saturas Weltraum-Abenteuer der ideale Weg um mehr des bunten Chaos auf eure Nintendo Switch zu bringen. Idealerweise habt ihr eine Gruppe an Mitspielern parat, um die neuen, einfallsreichen und doch auch knackigen Herausforderungen zu bestehen, dann genießt ihr den Party-Hit von 13AM Games erst in vollen Zügen. An Optik, Technik und Co. wurde nicht geschraubt, denn da hat schon von vornerein nichts gewackelt. Lohnenswert, wenn man mehr vom Gleichen (oder zumindest Ähnlichen) will.
Mein persönliches Highlight: Das Gefühl, wenn man einen schwierigen Level nach langer Zeit endlich schafft

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