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Test zu Monster Hunter Generations Ultimate - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Monster Hunter Generations Ultimate
  • USA USA: Monster Hunter Generations Ultimate
  • Japan Japan: Monster Hunter XX: Nintendo Switch Ver.
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
28.08.2018
Vertrieb
Capcom
Entwickler
Capcom
Genre
Adventure, Action, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Beste Grüße aus der "Alten Welt"

Von Maik Dallherm () Wenn wieder Klingen geschärft, Pfeile gebastelt und Magazine gefüllt werden, dann weiß man, dass Capcom wieder einen neuen (alten) Titel der Monster Hunter-Serie veröffentlicht hat. Heute geht es um Monster Hunter Generations Ultimate für Nintendo Switch. Der Titel hat sich für die internationale Veröffentlichung, so wie schon viele Vorgänger, recht viel Zeit gelassen. Dies ist eine erweiterte Version von Monster Hunter Generations, das für den Nintendo 3DS erschienen ist. Zunächst wurde die Ankündigung für den Westen teilweise missachtet. Warum sollte man nach der Veröffentlichung von Monster Hunter World wieder auf die vierte Generation zurückspringen und auf all die neuen Quality-of-Life-Features verzichten?

Was wird uns in dieser wunderschönen Nacht erwarten?

Was hat es mit Monster Hunter eigentlich auf sich? Als Jäger stellt ihr euch in diversen Quests den Gefahren in Form großer Kreaturen, zum Schutz der Bewohner umliegender Dörfer. Dabei geht ihr in der Regel nicht einfach rein und raus, so einfach es auch klingen mag. Leichtere oder schwierige Bosskämpfe – mit diesen Worten lassen sich die Begegnungen am besten beschreiben. Eure genaue Aufgabe obliegt dabei in der Art der Quest oder dessen Aufgabenstellung. Einige Klienten sehen in den Monstern Gefahren, die schlichtweg beseitigt werden sollen, weil sie zu nahekommen. Andere wollen sie hingegen untersuchen, weswegen sie lebend gefangen werden müssen (wobei der Kontext einer Quest sich gerne mal mit dem Questtyp widerspricht). In Monster Hunter Generations Ultimate seid ihr Jäger der sogenannten Wykademie, die sich der Erforschung der Monster widmet. Eure Arbeit macht ihr zum Wohl von vier Dörfern – teilweise aus den Vorgängern bekannt – deren Einwohner euch ihre Bitten preisgeben werden. Vielleicht erledigt ihr nebenbei auch einfach die neue Jagd des Tages: Monster mit erhöhter Belohnung! Dabei ist es abgesehen von Arena-Quests egal, wo und wie ihr das Monster zur Strecke bringt. Jeder Spieler kann eine andere Kreatur als Jagd des Tages aufgetragen bekommen.

Somit nehmt ihr also Quests an, die euch von dem jeweiligen Mädel des Dorfes anvertraut werden. Genau genommen werden die Quests in fünf Typen unterschieden: Sammeln, Erjagen (wahlweise erlegen oder fangen), Erlegen (kleine Monster oder Drachenälteste), Fangen und Jagd-Marathons. Zu Beginn des Spiels dürft ihr euch natürlich darauf einstellen, dass man euch in den Stufe 1-Quests noch keine große Verantwortung aufträgt und ihr folglich keine spannenden Sessions erleben werdet. Doch da müsst ihr nun mal durch, denn nach dem Abschluss vorgegebener Quests wird eine "Dringende Quest" aufkommen. Schließt sie erfolgreich ab, dann stehen euch anspruchsvollere zur Verfügung. Wichtig: Vor einer Jagd solltet ihr bei dem örtlichen Bistro etwas essen. Das hat viele Gründe: Das Hauptgericht spendiert einen besonderen Effekt für Angriff oder (elementare) Verteidigung. Es erhöht eure maximale Gesundheit, und je nach Motivation des Kochs (auch als "Frisch" bekannt) auch die maximale Ausdauer um bis zu +50. Eine darauf zu wählende Sauce verleiht zwei bis drei teils zufällige Zusatzeffekte. Aber wundert euch nicht über die magere Auswahl zu Beginn – um die neuen Zutaten und Gerichte müsst ihr euch nämlich selber kümmern!

"Deine Aufgaben können alles sein, vom langweiligen Pilze sammeln bis zu Monstern ohne Warnung in die Fresse hauen." - Bherna-Mädel

Und wie verrichtet ihr die Jagd? Natürlich kommen nichts anderes als Waffen in Frage, dessen Dimensionen teilweise euch selbst übertreffen! Stolze 14 Waffenklassen sind seit Monster Hunter 4 bis heute vertreten, von denen zumindest eine eurem Stil gerecht werden sollte. Schnelle Schnitzer schnetzeln mit den Doppelklingen, der Nächste hetzt mit der Insektengleve die Kinsekten auf die Biester, der Dritte fährt aus 20 Meter Distanz buchstäblich schwere Geschütze auf und der Letzte unterstützt die Gruppe mit dem Jagdhorn (um damit mal ein buntes Beispiel einer Mehrspielergruppe zu nennen). Das Ding ist, die Waffenklassen beeinflussen nicht einfach nur die Balance zwischen Kraft und Mobilität. Sie spielen sich komplett unabhängig voneinander! Mit einer anderen Klasse wird das eigene Gameplay auf den Kopf gestellt. Denn auch Funktionsweisen und Moves ändern sich. Eine neue Klasse zu lernen, ist daher nicht eben getan.

Die Supernova ist eine verheerende Jagdtechnik für das schwere Bogengewehr!

Und da selbst die Klassen nicht reichen, bietet Monster Hunter Generations Ultimate zu jedem Waffentyp sechs sogenannte Jagdstile (zwei neue im Vergleich zu Generations), mit denen sich eure Spielerfahrung weiterführend individualisieren lässt. Dazu kommen die besonderen Jagdtechniken, die es bisher ebenfalls ausschließlich in Generations (Ultimate) gibt. Diese erlernt ihr parallel zu eurem Spielfortschritt mit Hilfe von NPCs. In Bherna setzt sich jemand besonders mit diesen auseinander. Abhängig von eurem Jagdstil dürft ihr bis zu drei Jagdtechniken aus dem Sortiment aktivieren. Das altbekannte Gameplay findet sich hier im Gildenstil mit zwei Technikslots wieder. Eine einfache Alternative bietet der Schlägerstil: Je nach Waffentyp entfallen bestimmte Eigenschaften, im Gegenzug bekommt ihr den dritten Slot und die Technikbalken füllen sich schneller. Ansonsten hätten wir noch eine kleine Neuheit in Generations Ultimate: Die SP-Techniken! Sucht euch eine Jagdtechnik aus, die ihr zu einer SP-Technik konvertiert. Während der Ladevorgang nun merklich länger dauert, versetzt die Ausführung euch und alle anwesenden Mitstreiter in den SP-Zustand. Die eigentliche Funktionsweise der Technik bleibt gleich. Der SP-Zustand wirkt sich positiv auf die Besonderheiten des gewählten Jagdstils aus (hauptsächlich das schnellere Aufladen ihrer entsprechenden Fähigkeiten).

Wie schon gesagt, habt ihr es quasi mit Bosskämpfen zu tun. Dabei geht es nicht nach dem Klischee a la Angriffe und Schwachstelle zeigen. Die Monster greifen ununterbrochen an, oder versuchen es zumindest. Dabei präsentieren sie gerne ein vielfältiges Muster, das ihr einstudieren solltet und dabei lernt, diese mit eurer Waffenklasse zu kontern. Das Ausholen, Stoppen und Neuausrichten ihrer Angriffe kostet ihnen Zeit. Diese Sekunden, sowie das Zeitfenster von Attacken, die nicht auf euch gerichtet sind, gilt es ausnutzen. Monster können abgesehen von Drachenältesten auch nach einiger Zeit erschöpfen. Fernangriffe schlagen fehl, sie stolpern nach dem Sprinten oder brauchen einfach eine Auszeit. Auch diese Situationen dienen zu eurem Vorteil! Natürlich können sie sich mit einer Mahlzeit wieder stärken. Apropos: Natürlich geht man nicht ohne Items auf eine Quest. Egal ob Neuling oder Veteran: Jeder wird mal auf die Schnauze bekommen. (Mega-)Tränke und Steaks sind nur erste Beispiele, die zur Grundausstattung der Regeneration gehören. Auch für viele weitere Situationen sollte man gerüstet sein. Bomben, Fallen, Pulver, Amulette und je nachdem noch Wetzsteine, Phiolen und Munition... Die Liste könnte noch viel weiter gehen! Auch ein Elementsystem spielt eine große Rolle. Die meisten Monster gehören mindestens einem der folgenden Elemente an: Feuer, Wasser, Donner, Eis oder Drache. Dementsprechend sind sie auch gegen gewisse Elemente anfällig oder resistent, ebenso wie eure Rüstung. Packt also wenn möglich eine Elementarwaffe oder -munition ein, von der ihr zusätzlich profitieren könnt.

Gerüchten zufolge gibt es einen Jäger, der lieber Monster fängt, anstatt sie zu töten.

Stark geschwächte Monster werden alsbald zu Humpeln beginnen. Dies ist nicht nur ein Zeichen, dass ihr es bald geschafft habt, sondern auch, dass sie ab dann – Drachenälteste ausgenommen – gefangen werden können. Einen nachträglichen Nutzen bietet das Feature zwar nicht, aber das Fangen und Erlegen beeinflussen gegenseitig die Wahrscheinlichkeit, je nachdem bestimmte Monsterteile zu bekommen, wobei der Gesamtertrag beim Fangen minimal höher ausfällt. Wenn es euch um die Teile geht, solltet ihr euch sowieso während der Jagd auf das Brechen bestimmter Monsterteile konzentrieren. In den meisten Fällen wären es der Kopf, der Rücken, der Schwanz und die Flügel, falls vorhanden. Bei einigen Monstern, darunter den meisten Wyvern, kann der Schwanz auch durch Schnittwaffen abgetrennt und schließlich ausgenommen werden. Um ein Monster zu fangen, benötigt ihr Fallen und ein entsprechendes Beruhigungsmittel (in Form von Bomben oder Munition). Bedenkt, dass Schockfallen von elektrostatisch geladenen Monstern kurzgeschlossen und zerstört werden. Die einfachste Methode wäre es zu warten, bis sich die Monster schlafen legen (dann klappt es in der Regel auch mit dem vorigen Satz). Farbbälle, Psychoserum oder die Rüstungsfähigkeit Vision helfen euch dabei, den Wachzustand nachzuverfolgen. Und spätestens im G-Rang werdet ihr dem Spiel noch dankbar sein, gegebenenfalls die letzten ca. 20% der Jagd überspringen zu können.

Der will doch nur spielen!

Bis auf bestimmte Ausnahmen verzichtet Monster Hunter Generations Ultimate auch dieses Mal auf die klassischen Unterarten der Monster. Spieler von Monster Hunter Generations dürfen sich stattdessen auf die bereits bekannten Ferus- und Devianz-Monster einstellen. Für alle, die sie noch nicht kennen sollten, gehe ich jetzt nicht allzu weit ins Detail. Bereitet euch einfach darauf vor, dass die Devianz-Monster die üblichen Unterarten locker in den Schatten stellen. Für diese Art von Quest benötigt ihr sogenannte Spezialerlaubnisse. Es gibt mehrere Möglichkeiten, diese zu erwerben. Am ehesten durch den Kurier (der freundlicherweise darauf hinweist, dass der StreetPass-Dienst Pause macht). Er verteilt regelmäßig Spezialerlaubnisse, wenn ihr von einer Quest zurückkehrt. Devianz-Monster treten in mehreren Stufen auf. Die nächste wird freigeschaltet, sobald ihr die vorige abgeschlossen habt.

Einige Dialoge werden euch zu unterhalten wissen.

Veteranen werden die "fantatztischen" Felyne-Kameraden nicht vergessen haben. Diese behaarten Kollegen helfen euch im Kampf gegen die Miaunster. Gegen Spielbeginn bekommt ihr bereits euren ersten Kameraden, den ihr selber gestalten dürft. Weitere Felyne findet ihr in ihren Verstecken, die in den Außengebieten irgendwo am Rande liegen. Sie sind sehr individuelle Gesellen und kaum ein Kamerad ist wie ein anderer: Ob bevorzugte Ziele, Stil oder Gedächtnis und die damit verbundenen Fähigkeiten, Felyne-Kameraden werden auf verschiedenen Wegen stärker. Sie können neue Waffen und Rüstungen spendiert bekommen, die aus den Resten anderer Teile entstanden sind. Auch im Level können sie aufsteigen, indem sie durch Jagden oder Training Erfahrung sammeln. Zuletzt bleiben da noch ein paar freischaltbare Funktionen, für die sich eure Felyne noch nützlich machen werden. Außerdem beschert euch Monster Hunter Generations Ultimate wie schon in der Basisversion den Pirscher. Das heißt, dass ihr selber als Felyne losziehen dürft. So seid ihr mehr von euren Fähigkeiten abhängig und weniger stark oder flexibel als klassische Jäger. Auch auf viele Items müsst ihr verzichten. Dafür müsst ihr euch keine Gedanken um die Ausdauer machen und seid pro Versuch mit zwei Nüssen unterwegs, die eure Energie im Falle eines K.O.s wieder auffüllen, bevor eine Ohnmacht angerechnet wird. Nüsse und Versuche zusammengerechnet ergeben, richtig, neun Leben. Was für ein seltsamer Zufall, miau!

"K-Keine Panik! Das ist nur Material auf Beinen!" – Flausch (Felyne-Kamerad)

Monster Hunter hat sich nicht ohne Grund als Multiplayer-Spiel etabiliert. In Generations Ultimate schließt ihr euch, wie eigentlich überall sonst auch, in Gruppen mit bis zu drei weiteren Mitstreitern zusammen. Seien es wahlweise eure Freunde, fremde Jäger oder eben gemischte Räume. Online- und lokale Drahtlos-Sessions sind möglich. Zieht auch ruhig in Erwägung, nach einigen Runden eure individuelle Gildenkarte, quasi die Visitenkarte, zu verschicken. Als Treffpunkt dient im Mehrspieler-Modus das Wykademie-Lager für niedrig- und hochrangige Quests. Die in Generations Ultimate hinzugefügten G-Rang-Quests werden in der neuen Jägertaverne angenommen. Doch auch im Wykademie-Lager können je nach Fortschritt neue Quests erscheinen. Diese sind in blauer Schrift betitelt. Die Quests, die im Lager angenommen werden, unterscheiden sich von denen des Solospiels. Doch das heißt nicht, dass sie nicht ineinandergreifen. Viele optionale Quests schaltet ihr für den Mehrspieler-Modus erst mit zunehmendem Fortschritt der Hauptkampagne frei. Für etwas Abwechslung sorgen regelmäßige Eventquests und schon zur Veröffentlichung gibt es eine ganze Menge. Meistens sind es Kollaborationen mit anderen Reihen. Nicht nur Quests, sondern auch Ausrüstungen und Extras wie Titel oder Gildenkarten-Hintergrunde sind mit dabei. Reinschauen lohnt sich! Ein Mehrspieler-Lager zu öffnen, ist übrigens außerhalb einer Quest immer über "ZL" möglich. Sowieso wurden die Menüs komfortabler gestaltet als noch in Generations. Dank der hohen Auflösung müsst ihr auch nicht mehr so viele Abkürzungen aus den Texten entziffern.

Und mir wurde immer gesagt, Frauen schlägt man nicht!

Einige Quests gibt es zwar sowohl bei den Dörfern als auch bei den Mehrspieler-Lagern, aber bei Letzterem ist der Schwierigkeitsgrad wesentlich höher. Hier und allgemein gilt: Monster teilen mehr aus und stecken mehr ein. Sammelquests erfordern die doppelte Menge der zu beschaffenen Güter. Klar, schließlich soll man auch in der Gruppe gefordert werden, auch wenn euch das Spiel nicht daran hindert, diese Brocken alleine auf sich zu nehmen. Das Prinzip der Quests ist an sich dasselbe wie Solo auch: Nach dem Erfüllen bestimmter Aufgaben wird eine "Dringende Quest" aufgetragen. Wird diese erfolgreich abgeschlossen, steigt euer Jägerrang (JR) und schaltet neue Missionen der entsprechenden Stufe frei. Leider gibt es einen Haken an Dringenden Quests, die Farmer aber gerne zu ihrem Vorteil nutzen. Das Erfüllen einer solchen erhöht lediglich den JR des Questleiters, aber nicht jene der Teilnehmer. Heißt, in einer vollen Gruppe von Jägern des gleichen Fortschrittes müsste die Quest also viermal in Folge erledigt werden. Besonders große Schritte im Schwierigkeitsgrad machen die Übergänge zwischen den niedrigen-, hochrangigen- und G-Rang-Quests. Monster bereits bekannter Arten werden abermals zäher und beherrschen meistens auch neue Moves. Passt also auf, wenn gerade verlaufende Distanzattacken auf einmal Kurven nehmen oder frühere Einweg-Sprintangriffe gerne wieder zurückkommen...

Eine einladende Atmosphäre.

Grundlegendes Wissen am Fortschritt eines Jägers ist, dass es kein Levelsystem gibt, welches eure Parameter verbessert. All eure bevorteilenden Stärken bezieht ihr aus eurer Ausrüstung. Wer in Monster Hunter Generations Ultimate ein neues Spiel beginnt, könnte es mit einer Spitze im Schwierigkeitsgrad zu tun haben. Denn eure erste Bekleidung ist nahezu untauglich, drum kümmert euch so schnell wie möglich um eine Rüstung! Rüstungen stehen vorrangig für den Verteidigungswert – der mit Abstand wichtigste Parameter zur Lebenserhaltung. Zusätzlich kommen sie mit Resistenzen oder Empfindlichkeiten bezüglich den Elementen daher. Rüstungsfähigkeiten verschaffen euch weitere Vorteile (oder auch Nachteile), die ihr mit Dekorationen und Talismane optimieren könnt. Für jedes Rüstungsset gibt es zwei Variationen, die nur von Klingenmeistern oder Schützen getragen werden können. Daran richten sich auch oft die Fähigkeiten der Rüstungen. Die meisten Stücke werden aus Monsterteilen gefertigt, die ihr während und nach einer Jagd aus den Monstern oder den Belohnungen erhaltet. Dazu eine Gebühr in Zenny, der Währung des Spiels. Anschließend können sie aufgewertet werden. So auch die Waffen. Beim Aufrüsten bietet sich manchmal die Möglichkeit, von dem aktuellen "Ast" auf einen anderen umzusteigen, sodass ihr nun Teile eines anderen Monsters benötigt. Für Liebhaber der Insektengleve gibt es da noch eine Neuheit: Die zuvor für eine Waffe festgelegten Kinsekten können nun mit denen anderer ausgetauscht werden. Das sollte euch neuen Spielraum verschaffen.

(Almost) everyone is here!

Womit Monster Hunter Generations Ultimate wirklich punktet, lässt sich gar nicht so leicht in Worte fassen. Es gibt noch viele teils neue Dinge, die ich gar nicht angesprochen habe und auch nicht ansprechen werde. Im Vergleich zu Monster Hunter World werden Frischlinge zwar einige Komfort-Features vermissen, aber der eigentliche Umfang genügt, um euch inklusive dem Mehrspieler-Modus eine beliebige, dreistellige Stundenzahl zu beschäftigen. Aber Achtung: Der Schwierigkeitsgrad ist nicht zu verachten, erst recht nicht im Mehrspieler-Modus. Die Anzahl vorhandener Monster fällt auch ohne gewöhnliche Unterarten enorm aus (alleine die Devianz-Monster füllen bereits die halbe Quote von World, dabei sind es gar nicht so viele) und auch die vorhandenen Gebiete sind nicht zu unterschätzen, allerdings findet ihr einige erst ab den hochrangigen Quests. Auch die Musikauswahl ist aufgrund des erwähnten Umfangs eindrucksvoll. Viele Monster begleiten den Kampf mit ihrem eigenen neuen oder alten Soundtrack, besonders Drachenälteste oder die "Flaggschiff-Monster" (vom Astalos zum Valstrax). Die orchestrierten Stücke variieren im Stil, aber grundsätzlich bleiben gerade jene zu den sonderbaren Monstern im Kopf.

Der Malfestio zeigt das wunderbare Kreaturendesign der... Moment. Den Spruch hatten wir schon mal!

Wer schon Monster Hunter Generations auf dem Nintendo 3DS gezockt hat, braucht übrigens nicht auf seinen bisherigen Fortschritt zu verzichten. Die Speicherdaten-Transferapp für den Handheld aus dem Nintendo eShop erlaubt das Übertragen des Spielstandes auf die Nintendo Switch. Die Übertragung verläuft über das Internet, somit müssen beide Systeme gleichzeitig oder zeitversetzt über eine Verbindung verfügen. Zunächst wird der Spielstand vom Nintendo 3DS hochgeladen. Dabei erhaltet ihr ein Passwort, das ihr für den Download auf der Nintendo Switch braucht. Beim übertragenen Spielstand gehen jedoch einige Inhalte verloren. Die Spielzeit wird annulliert, die Gildenkarten werden gelöscht und der Jägerrang wird, falls höher, aufgrund des neuen Quest-Ranges auf 8 zurückgesetzt. Auf dem Nintendo 3DS bleibt alles unverändert. Wer jetzt aber dennoch überlegt, früher oder später einen neuen Charakter anzufangen, könnte von dem Wiederverwerten profitieren. Als ein Pseudo-New-Game+ beginnt ihr auf Basis eines bestehenden Charakters ein neues Spiel. Der alte Charakter bleibt unberührt, falls ihr dessen Spielstand nicht überschreibt. Items bis Seltenheit 3 dürft ihr behalten, alles darüber wird in Zenny umgewandelt, was ihr dann teilweise behalten dürft.

Kommen wir zum Abschluss zu etwas Techtalk. Der wohl meist angezweifelte Punkt bei Monster Hunter Generations Ultimate dürfte nämlich die Technik dahinter sein. Es ist nicht abzustreiten, dass einem das Spiel recht altbacken vorkommt. Wir reden schließlich von einem Nintendo 3DS-Spiel, das lediglich in einigen Punkten aufgebessert wurde. Die 1080p-Auflösung, inklusive simple Kantenglättung, kommt schon mal sehr gelegen. Erneuerte Texturen sind teils unausgeglichen. Vielleicht sind euch teilweise superscharfe Bodenbeläge, Teppiche oder kleinere Gegenstände aufgefallen. Aber gerade die Monster sehen nur spärlich besser aus und Waffen sowie Rüstungen erscheinen völlig unverändert. Ebenso die Modellqualität, die nicht überarbeitet wurde. Ein merkliches Upgrade bekam jedoch das Shading. Dank der simplen Rendermethode wurde die Schattenauflösung so weit hochgezogen, dass ich sogar die Behauptung wagen würde, sie falle höher aus als in Monster Hunter World (deswegen sehen sie aber nicht auch besser aus). Auf der anderen Seite wurden nun Sonnenstrahlen implementiert, die von eintretenden Hindernissen unterbrochen werden. Auf Basis der vierten Generation gibt es auch hier Ladevorgänge beim Gebietswechsel innerhalb einer Jagd, was ich an sich nicht als Problem sehen würde. Allerdings sind die Ladezeiten seit dem Nintendo 3DS unverändert. Diesen Vorgang hätte man mit Cache-Optimierungen sicherlich deutlich verkürzen können.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Monster Hunter Generations Ultimate

Meinung von Maik Dallherm
Der Name ist Programm: Monster Hunter Generations Ultimate holt sich das Beste aus den vergangenen vier Generationen heraus. Die Vielfalt verschiedener Monster und Umgebungen ist rekordverdächtig. Aufgrund seines Daseins als Portierung vom originalen Nintendo 3DS-Spiel leisten die optischen Verbesserungen zwar eher Schadensbegrenzung als einen positiven Gesamteindruck, doch für Fans der World-Vorgänger ist dies aber nur eine kurze Eingewöhnung. Spieler, die lediglich erst mit besagtem "Nachfolger" eingestiegen sind, müssen sich hier auf einen merklich höheren Schwierigkeitsgrad einstellen. Nicht nur wegen schnelleren und stärkeren Angriffen, sondern auch wegen der eingeschränkteren Bewegungsfreiheit. Wisst ihr dies zu akzeptieren, wird Monster Hunter Generations Ultimate unzählige Stunden auf der Switch unterhalten können. Wer sich mit Monster Hunter Generations beschäftigt hat, kann mit der Speicherdaten-Transferapp aus dem Nintendo eShop des Nintendo 3DS den Spielstand übertragen, wobei allerdings einige Eigenschaften verfallen, siehe beim vorletzten Absatz. Hoffen wir ab jetzt, dass ein von vornherein für Nintendo Switch optimiertes "Monster Hunter Portable 5th" nicht zu lange auf sich warten lässt!
Mein persönliches Highlight: Der Gesamtumfang, Astalos, Zinogre und die Bogengewehre, dank denen ein Fan virtueller Feuerwaffen die Reihe überhaupt begonnen hat.

Kommentare 49

  • Taneriiim Son of a Switch - 06.09.2018 - 20:01

    Also ich hab die Demo ausprobiert, und nach ca. 3 Minuten ausgeschaltet.
  • Phil95 Turmknappe - 06.09.2018 - 20:10

    Mehr als 25 Spielstunden bisher und es lässt mich im Moment kaum mehr los :) Tolles Spiel!
  • Marshmallow *Blubber*Blubber* - 06.09.2018 - 20:22

    @Taneriiim Mir irgendwie auch. Hatte es auf den 3DS da war der Hype noch Groß aber wo ich die Demo auf der Switch gespielt hatte war ich irgendwie fand ich das Spiel träge und finde momentan andere Spiele Interessanter die mir mehr Bieten.
  • link82 Turmbaron - 06.09.2018 - 20:36

    nachdem die anderen Systeme mit World die Casual/Light Variante bekommen haben, nun die Hardcoreversion dort wo sie zielgruppentechnisch hingehört
  • Crimsmaster_3000 Bastardo de Crimson - 06.09.2018 - 20:37

    @Taneriiim ich denke mir jedes mal wieder: "yeah monster hunter.. Yeah demo... Yeah 5 Minuten reichen .. Aus der Wunschliste entfernen" :P deswegen noch keines ausser Monster Hunter Stories gekauft xD
  • TrippleF Turmbaron - 06.09.2018 - 20:38

    Mein erstes Monster Hunter und ich bin begeistert. Leider nicht so viel Zeit zum Spielen wie ich gerne würde.
  • Taneriiim Son of a Switch - 06.09.2018 - 20:38

  • TrippleF Turmbaron - 06.09.2018 - 20:39

    Die Demo ist wirklich schwach und hat gefühlt wenig mit dem Spiel zu tun.
  • ThisIsRusko that's Hot - 06.09.2018 - 20:50

    Ich muss sagen eine demo zu veröffentlichen für das spiel ist KEINE gute idee!
    als ich damals monster hunter tri gekauft habe war ich erst übervordert und hab stunden gebraucht dieses spiel wirklich zu verstehen, da einem kaum was erklärt wird, dann hab ich auch die MHwiki gelesen und dann habe ich endlich angefangen dieses spiel zu lieben....

    mit dem veröffentlichen einer demo. und den spieler in so ein komplexes spiel zu werfen, ohne was zu erklären ist tödlich für den potentiellen käufer!

    Ich habe die demo mit einem freund gespielt der nie monster hunter gespielt hat... weil wir uns das spiel zusammen holen wollten... naja das ergebniss war natürlich das er die demo ''bescheiden '' fand....
  • ThisIsRusko that's Hot - 06.09.2018 - 20:51

    @Crimsmaster_3000 read my comment. das spiel ist es echt wert. nur eine demo funktioniert nicht!!
  • Harle Turmknappe - 06.09.2018 - 21:02

    @link82

    nachdem die anderen Systeme mit World die zeitgemäße Weiterentwicklung der Serie bekommen haben, nun die altbackene Version wo sie hingehört.

    Ernsthaft das Spiel ist einfach nicht zeitgemäß, aber manche nennen das dann einfach core und das reicht denen als Rechtfertigung.
  • Lluvia Überlebende von Torna - 06.09.2018 - 21:17

    Habe es mir spontan mit zwei meiner Freundinnen aus den Mediamarkt gekauft, als es diese 3 Spiele für 111€ gab. Habe also viel weniger bezahlt, als es eigentlich gekostet hat.

    Allerdings war das diesmal ein reiner Spontankauf. Das heißt ich wusste im Vorfeld nur sehr wenig über das Spiel und hatte vorher auch keinen Teil der Reihe gespielt. Lediglich bei meinen Freund auf der Playstation 4 mal kurz zugesehen.

    Also uns macht es echt Spaß und es ist irre lustig die ganzen Waffen auszuprobieren. Ich kann euch gar nicht sagen wie lange es gedauert hat, bis ich eine passende Waffe und einen für mich geeigneten Kampfstyle gefunden habe. Das hat gefühlt eine Ewigkeit gedauert!

    Der Schwierigkeitsgrad ist für uns Ungeübte echt bockschwer.
    Am Anfang ging es noch, aber als wir dann auf die erste "dringende Quest" gestoßen sind, hätte man unser Spielverhalten mit Streichholzziehen vergleichen können. Die, die das Kürzeste zieht, muss zum Monster. :rover:
  • Knusel Turmheld - 06.09.2018 - 21:23

    eigentlich hab ich richtig Bock drauf ... dann aber finde ich es schade das es nur ein 3ds Port ist ...
    Ich bin noch am hadern mit mir ob ich es mir zulege oder ob ich erst mal warte ob noch ein neues Monster Hunter extra für die switch kommt...
    Wobei da die warscheinlichkeit höher ist das ein World 2 für die PS4 xbone erscheint ...
    Aber darauf müssten wir dann auch mindestens 2 Jahre warten weil die Lokalisierung so lange dauert :notlikethis: :notlikethis: :notlikethis:
  • Airsyx True Hunter - 06.09.2018 - 21:29

    @Knusel Es wird ein neu entwickeltes, auf Switch zugeschnittenes MH kommen, noch wurde nichts gesagt, aber das ist sicherer als Sony's nächster arroganter Kommentar
  • TrippleF Turmbaron - 06.09.2018 - 21:52

    Ich weiß immer noch nicht warum das Monster Hunter veraltet ist. Nur weil einem nicht alles erklärt wird? Oder weil es nicht open World ist?
    Also mir gefällt die Mechanik gut und auch, dass heraus finden zum Spiel gehört.
  • link82 Turmbaron - 06.09.2018 - 22:07

    auf den anderen Systemen ist man es gewohnt nicht gross mitzudenken sondern von einer Zwischensequenz nur nächsten zu laufen, spielerisch gefordert zu werden ist für die "Generation Playstation" einfach veraltet
  • Champ Turmritter - 06.09.2018 - 22:11

    Bestes core-gamer game für die switch!

    Umfang unglaublich!
    Über 100!!! Kostenlose DLC Quest s alle auf deutsch!
    Ca. 3x soviele monster wie in world (in 2 fassungen , nicht in nur einer wie in world).

    Bessere ki wie in world und generell fordernder! Der core-gamer Himmel & Umfang könig !
    Mit Abstand das größte MH ever!


    Und die core gamer so:
    "Hab s 3 min probiert"

    ;-D
  • Zettmaster Turmheld - 06.09.2018 - 22:13

    Keine Ahnung warum mich das Spiel überhaupt nicht reizt. Habe zwar schon mit dem Gedanken gespielt, aber doch andere Games erworben. Ich denke es gibt eine Zielgruppe.
  • Shulk meets 9S Turmbaron - 06.09.2018 - 22:15

    Hol ich mir, weiß nur noch nicht wann ich es zocke
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 06.09.2018 - 22:16

    Zitat von link82:

    auf den anderen Systemen ist man es gewohnt nicht gross mitzudenken sondern von einer Zwischensequenz nur nächsten zu laufen, spielerisch gefordert zu werden ist für die "Generation Playstation" einfach veraltet
    Hmm... interessant nur das genau Generation Playstation bspw. Dark Souls erst Populär gemacht hat und das Bloodborne ein unglaublich beliebter ableger war. Aber yut, ist anscheinend auch nur ein Spiel wo man absolut nicht gefordert wird und von einer Cutscene zur nächsten läuft... (mal ab davon frage ich mich, wo die letzten Generation jetzt Nintendo großartig mit schweren Spielen aufgewartet ist... )

    Well, und ich bin seit Freedom Unite dabei und finde Monster Hunter World den bis dato besten Ableger, da die Neuerungen einfach dazu passen. Und ich fand es jetzt auch nicht allzu weniger fordender als die älteren Teilen, vorallem wenn ich in meinen Freundeskreis die Einsteiger erlebt habe, die hatten genau exakt die gleichen Probleme und schwierigkeiten wie "Veteranen" seinerzeit mit Titel wie Unite. Nur als "Veteran" spielt man sich halt gerne auf und ignoriert die Tatsache, das Erfahrung bei so einer Spielreihe einfach enorm viel mitspielt... Das einzige was fehlt, ist der G-Rank, nur wenn wir jetzt damit Anfangen dann können wir jeden zweiten Titel der MH Reihe kritisieren wie MH Tri oder MH4....

    Aber spar dir die Mühe auf mich groß einzugehen, was dieses Thema betrifft habe ich halt wirklich die Erfahrung gemacht mit "Haters gonna Hate" und Vertraue halt einfach nicht mehr auf Vernünftige Argumente von Personen die so kritisch argumentieren, daher werde ich es für mich abschließen.

    #Topic:
    Danke für den schönen Test, bei mir steht MHGU auch weit oben auf der Liste... alleine schon weil ich MH endlich als Consolen UND als on-the-go Handheld Variante genießen kann...
  • Captnkuesel Turmbaron - 06.09.2018 - 22:28

    Bestes alte Monster hunter aller Zeiten. Der Umfang ist riesig, und die Tatsache dass man es am TV oder Handheld spielen kann ist für mich perfekt.

    World hat mir auch super gut gefallen, bei manchen Kommentaren hier habe ich das Gefühl man "darf" nur entweder world oder die alten Teile gut finden. Was ein Unsinn.
  • RyuX20 Turmritter - 06.09.2018 - 23:04

    Da mich schon Generations auf dem 3DS stark enttäuscht hat... kann ich auf Ultimate verzichten
  • G.D.Kight Turmknappe - 06.09.2018 - 23:13

    Habe leider nicht viel Zeit zum zocken deshalb hab ich bislang nur 37 Stunden hineininvestiert.
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 06.09.2018 - 23:47

    Viele lassen sich echt durch die wirklich dämlichen Demos täuschen. MH ist kein Spiel wo man nach paar Stunden sagen kann, ob es einem taugt. Erst braucht man eine Anlernphase im zweistelligen Stundenbereich von Abeginn! (und nicht wie in der Demo einfach mit voreingestellten sets)
    Mh Generations war wenigstens besser als MH4U, kann aber MH3U wegen vielerlei Aspekte einfach nicht toppen.
  • Lunarbaw Let's Player aus Schland ^^ - 07.09.2018 - 00:32

    @Lluvia Haargenau das selbe, nur Saturn XD
    Bin auch sehr positiv überrascht.
  • HonLon1 Turmbaron - 07.09.2018 - 01:29

    ich bin voll im Hype :)

    Nach meiner Enttäuschung des Jahres mit MH World genau das, worauf ich so lange gewartet habe.

    Macht mir genauso viel Spaß wie Bloodborne oder Dark Souls - vielleicht weil sie voll gegen den Strom schwimmen.
  • yoda960 Turmritter - 07.09.2018 - 01:35

    @TheLightningYu: ich werde es mir auch noch holen wenn es günstiger ist aber ich muss @Link84 recht geben.

    Ich hab es vorbestellt gehabt ohne Videos zu gucken . Direkt dann beim Händler des Vertrauens gekauft eingelegt und 10 Stunden gezockt. Danach hab ich es entfernt und verläuft :ugly:

    Irgendwie hat es mich gar nicht angesprochen, ja ich hab die ganzen Teile davor schon bereits gezockt. Nur das ganze macht diesen Spielstil gar nicht mehr aus . Ja du hast recht , dass man auch mit der Zeit mitgehen sollte. Dennoch war Monster Hunter eher ein Typisches Action - Japanische spiel. Man startet es , suchte sich n Monster aus und spielte vllt 30-40 min für eine quest . Speicherte , craftet und beendete Bzw spielte weiter je nach Tag .

    Bei dem ist es irgendwie , als ob man Monster Hunter mit einem Dark Souls „Phänomen“ und Open World in einem geklatscht hat um eine „neue Idee“ zu präsentieren . Es mag zwar sein das es später erst richtig ab geht , nur wenn es mir bereits am Anfang nicht gefällt , das fängt schon beim schleifen an und dann diese bekloppte Karte .

    Irgendwie ist es nett , hat aber wenn man die ganzen Monster Hunter spiele Reihe betrachtet , nur noch was mit den Monstern und Waffen zu tun .

    Es hat halt die Reihe ausgemacht , jetzt ist es eher wie die anderen.

    Und Bloodborne oder Dark Souls .... naja Bloodborne‘s Idee ist bereits bei Demon Souls zu erkennen . Ich denke mal aus der Erfahrung von DS1-2 und Demons Souls haben sie das gemacht

    Freue mich schon auf das neue von FromSoftware <3
  • Tisteg80 SSB #hypebrigade - 07.09.2018 - 06:20

    Ich habe 3U auf dem 3DS vielleicht so 40 Stunden gespielt, also nicht so arg weit. Damals dachte ich, es wäre echt cool, das im Multiplayer zu spielen - und habe mir die Wii U Version gekauft. Leider kam es dann nie dazu. Aber okay, ich fand das Spiel ganz gut und konnte verstehen, warum es so gemocht wird.

    Jetzt bei der Demo konnte ich aber auch gleich wieder sehen, was mir an MH nicht gefällt bzw was 2018 einfach nicht mehr sein muss. Ich schlage zu, das Monster weicht gerade zurück, attackiert aber dann mich und ich fliege durch die Gegend. Bis ich soweit bin, mich aufgerappelt habe und eine Pulle Heiltrank genommen habe, trifft er mich schon wieder. So geht es ein paar Mal.
    Oder ich renne hin und überschreite die Grenze zum nächsten Gebiet. Ladezeit, lalala. Okay, wieder zurück. Ladezeit, lalala.
    Oder ich drücke während des Kampfes versehentlich Y und nehme einen Heiltrank, obwohl ich angreifen will. Weil das halt auch die Taste ist, mit der man die Waffe zieht oder wegsteckt, weiß nicht mehr. Jedenfalls hat die auch was mit der Waffe zu tun.

    Zugegeben, ich bin nicht so erfahren in MH, und ich habe mir in der Demo auch bei meinen zwei, drei Versuchen (dazwischen die Demo immer wieder gelöscht und dann doch nochmal geladen...) andere Waffen ausgesucht als ich früher gespielt habe. Aber trotzdem bleibt die Erkenntnis, dass das hier zu umständlich ist. Ja, ich weiß, gutes Gefühl wenn man dann ein großes Monster erlegt, man muss sich den Sieg erkämpfen und erarbeiten. Alles kein Thema. Aber wenn World das besser macht mit dem Komfort, dann will ich so ein MH spielen können auf der Switch. Grafik ist egal, aber eine zusammenhängende Welt muss möglich sein, damit zumindest dieses Gebietsproblem wegfällt.
  • HonLon1 Turmbaron - 07.09.2018 - 06:41

    genau die zusammenhängenden Gebiete fand ich in World mit eines der größten Probleme.
  • Emme Words of wisdom - 07.09.2018 - 06:57

    Sorry, aber ich haette keinen Spass an 3DS Grafik auf 1080p hochgezogen auf meinem 4K TV. Handheld hats halt 720p da gehts noch. Bissel liebloses cash in für darbende Switch Gamer.
  • Marshmallow *Blubber*Blubber* - 07.09.2018 - 07:27

    @Wowan14 Nicht wirklich die Demo sagt schon das Gameplay aus. Ich kenn es ja wie geschrieben schon und weis wie kompakt das Spiel ist aber dennoch finde ich das Gameplay etwas träge und wie ich halt früher noch hin und weg war davon ist es leider heute nicht mehr so. Dafür sind schon in meinen Augen weit aus Interessantere Spiele raus gekommen die ich dann lieber Spiele.
  • TrippleF Turmbaron - 07.09.2018 - 07:32

    @Emme darbende? Lol. Wer noch ein Leben neben der Zockerei hat und ein wenig offen für unterschiedliche Spiele ist, kommt auf der Switch nicht hinterher mit zocken. Ich muss einige Spiele auslassen, weil ich nicht genug Zeit habe.
  • HonLon1 Turmbaron - 07.09.2018 - 07:34

    @Marshmallow
    Dann hast aber du dich verändert, nicht die die Konkurrenz, weil Monster Hunter schon immer träger als alles andere war und diese Trägheit hat es auch ausgezeichnet. In World ist nichts mehr träge außer die Tunnel mit perfekt inszeniertem Bewegungsablauf zwischen den Gebieten. Die Ladescreens spielen sich da viel besser.
  • Papa_Dragon-SY-4 Der Don - 07.09.2018 - 08:32

    @Tisteg80

    Sorry, dass ich das so sagen muss, aber dein Kommentar liest sich eher wie jemand, der MH noch nie oder vor seeehr, sehr langer Zeit gezockt hat (und das sagt jemand der TriU als letzten Teil gezockt hat).

    Es ist Classic MH mit mehr Monstern, mehr Gebieten und generell Content bis zum schwarz zocken. Die Karte war schon immer so, was ist an der so schlimm?

    Schleifen der Waffe? Ja gibts seit Jahren bzw seit die Reihe existiert und es gehört dazu (ist ja auch iwie logisch das waffen sich abnutzen)

    Du triffst das Vieh nicht und es attackiert dich? Und das mehrmals?! Geht ja gar nicht! Was fällt dem ein?! Warum wehrt der sich?! :|

    Der einzige Punkt in dem ich dir Recht gebe, ist der mit den Gebietenwechsel/Ladezeiten. Kann aber auch in einem hitzigen Kampf mal ganz nützlich sein ;)

    Du sagst selbst du hast nicht viel Erfahrung mit MH, was ja auch ok ist.
    Soll keine Angriff sein, MH hat definitiv Schwächen die World teilweise gut bearbeitet hat, aber das was du kritisierst war nie anders und das schleifen der Waffe oder die Map ist in 2018 immer noch in Ordnung warum denn auch nicht? :ugly:
  • billy_blob aka DelPadio - 07.09.2018 - 09:07

    Monster Hunter ist irgendwo schon interessant für mich, da ich aber auch bei Monster Hunter World keine Spielkollegen zusammen gekriegt habe, ist mir das Spiel auf Dauer irgendwie einfach zu langweilig. :|
  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 07.09.2018 - 09:33

    Es gibt irgendwie nur die Hardcore-Fans oder die das nicht so toll finden, vermutlich weil ihnen der Einstieg zu schwer oder langwierig ist. Ich hatte auch nie wirklich Lust mich in die Serie einzuarbeiten. Ich habe da oft drauf verzichtet und immer wieder nur die Demos angespielt.

    Ich glaube mittlerweile ist der Zug da auch abgefahren. :D
  • TrippleF Turmbaron - 07.09.2018 - 09:48

    Ich habe auch jetzt erst mit angefangen. Und ja einiges ist old-school. Was aber an Waffen schleifen ein Problem ist, verstehe ich nicht. Auch die Karte finde ich gut. Man kann so auf kleinerem Gebiet viel mehr Abwechslung erreichen.
    Klar hier und da ist man heutzutage etwas mehr Erklärung gewohnt, aber es ist nicht so, dass man sich nicht einspielen kann.
    Bisher gefällt es mir wirklich richtig gut. Aber gut ich habe auch schon gezockt als man mit Bleistift die Karten selbst gezeichnet hat bei Dungeon Masters o. ä.
  • Phil95 Turmknappe - 07.09.2018 - 09:53

    @Papa_Dragon-SY-4 Zumal man bezüglich der Ladezeiten sagen muss, dass das Design der Maps/Karten/Gebiete auch keine andere Möglichkeiten zulässt.
  • felix SSB #hypebrigade - 07.09.2018 - 10:08

    Ich habe die Demo mal gestern gespielt und graphisch ist das Spiel doch auf ziemlich bescheidenen Niveau. Ich stimme dennoch auch denjenigen zu, die sagen, dass eine Demo alleine nicht reicht, um das Spiel gut beurteilen zu können. Die Monstervielfalt ist enorm und Fans von früheren Ablegern werden mit dem Spiel bestimmt viel Spass haben.
  • Lluvia Überlebende von Torna - 07.09.2018 - 10:16

    @Splatterwolf
    Ah, das glaube ich nicht. :love:
    Der Zug steht immernoch am Bahnhof und wartet auf seinen letzten Fahrgast.

    Ich hatte es ja schon gestern geschrieben: Für mich ist dieser Teil der erste, den ich jemals selbst gespielt habe. Schon nach ein paar Runden habe ich gemerkt, dass ich mit meiner "Hau drauf" Taktik, welche ich normalerweise an den Tag lege, nicht allzu weit kommen werde.
    So wie ich das bis jetzt mitbekommen habe spielt die Positionierung eine sehr große Rolle. Auch sollte man sich stets passende Zeitfenster suchen, in welchen man Zeit findet Waffen zu schleifen oder Tränke zu nehmen. Also auch die Beobachtung der Gegner hat eine große Bedeutung.

    Ich finde man lernt in diesem Spiel genauso schnell wie der Schwierigkeitsgrad ansteigt und das ist auch wichtig, denn die Monster verzeihen dir keine Fehler! Umso schöner ist am Ende aber auch das Gefühl, wenn man nach einen langen und schweren Kampf endlich zu sehen bekommt, wie das Biest in sich zusammen fällt. :evil:

    Im Mehrspielermodus fährt dieses Spiel meiner Meinung nach seine Krallen richtig aus. Ich kann dir gar nicht beschreiben, was für ein unglaublich tolles Gefühl es ist, wenn man weiß, dass die eigenen Freunde da sind und jede davon ihre eigene Aufgabe hat. Eine von uns steht am Rand und schießt mit ihren Gewehr auf das Monster ein, eine weitere versucht sich im Nahkampf und wirbelt wie wild mit ihren Dolchen durch die Gegend und ich befinde mich als Luftkämpferin mit meiner Insektenglefe nicht selten auf den Rücken des Monsters und versuche es zum stürzen zu bringen. Ich habe echt noch nie zuvor so ein intensives Mehrspielererlebnis erleben dürfen.

    Natürlich kommt es auch vor, dass man mit einer Niederlage aus einer Mission hinausgeht. Aber jedes Mal, wenn das passiert ist, dann hatte ich folgende Worte im Kopf:

    „Ich wollte einfach zu viel. :saint:

    Entschuldigung, dass ich hier so ausschweife. Ich bin echt ganz schön begeistert von diesen etwas unscheinbaren Titel. :*
  • Mani501 Turmheld - 07.09.2018 - 10:28

    @Tisteg80 Also ehrlich... Wenn man ein System hinter einem Spiel nicht versteht und unfähig ist es zu bedienen sollte man es gleich lassen. Es geht doch genau darum das Angriffsmuster auswendig zu lernen, damit man gerade nicht auf die Schnauze bekommt. Bedienung geht auch leicht von der Hand. Wenn du ausversehen Heilpots nimmst ist das deinen Schuld. Angriff ist x oder a nicht y :D



    Finde die Bewertung in Ordnung. Mehr hat es leider nicht verdient. Die Grafik ist leider nicht mehr wirklich zeitgemäß. Mir fehlt zu dem größtenteils die Herausforderung. Die meisten Viecher konnte man mit High Rank Gear im Grank zerkloppen ohne große Probleme zu kriegen. Mal Abwarten was die Drachenältesten und Deviants auf Max Power bieten werden.
    Der Online Modus läuft zwar stabil ist aber im Vergleich zu meinem geliebten Mh3U ein schlechter Scherz. Wenig angebotene Räume und unübersichtlich. Zudem 2 verschiedene Räume um Grabk von Low Quests abzutrennen, warum das?
    Ansonsten große Vielfalt an Monstern zum jagen, auch wenn die Key Quests meistens die gleichen Arten an Monstern beinhalten. Finde es zudem Schade, dass nicht jedes ein geiles Intro Video wie bei alten Teilen bekommen hat :( immer nur eine Nahaufnahme mit Namen ist leider nicht so meins.
  • Knezi Turmheld - 07.09.2018 - 10:51

    @Lluvia Dem ist nichts hinzuzufügen. Ist auch mein erstes Monster Hunter und die Paralellen zu Dark Souls sind mir im ersten Moment schon aufgefallen. :luigi_stare:
  • istref Turmritter - 07.09.2018 - 11:59

    hab bis jetzt 50 Std gespielt die Demo ist Schrott da das wichtigste in der Demo fehlt und das ist das aufbauen des Charakters rüstung Waffen denke unter 200 Std wird's nicht
  • Tisteg80 SSB #hypebrigade - 07.09.2018 - 12:54

    @Mani501
    Danke für deine ehrliche Meinung :D

    Können halt nicht alle so Pro's sein wie du. Wenn du so viel Zeit und die Nerven dafür hast, dich da reinzufuchsen, schön für dich. Mich spricht es halt nicht mehr an.
  • Dunkare Hardcore Noob - 07.09.2018 - 15:38

    Der Test ist grauenhaft wirr geschrieben und anstrengend zu lesen. Monster Hunter hat eine bessere Struktur verdient.
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 07.09.2018 - 16:26

    @Knezi Ich finds irgendwie furchtbar, dass MH dauernd mit Dark Souls verglichen wird (und viele so tun als ob Dark Souls zuerst kam...). Ich finde bis auf paar Aspekte sind sie sich eigentlich nicht so ähnlich. Auch wird man jetzt nicht so extrem bestraft wenn man den gegner falsch einschätzt oder Fehler macht. Wenn ich ein souls like Spiel gezockt habe, fühlte ich nie wirklich als würde ich ein MH spielen. Eher fühlte sich Horizon Zero Dawn Kampfsystem wie MH an und nicht Dark Souls.

    @Lluvia Eben und all diese Aspekte kann man einfach in einer Demo allein nicht wirklich erleben. Vorallem weil das Können noch durch die eigene Arbeit an den Waffen und Ausrüstung definiert wird. Daher finde ich die Arenaquests etwas schlecht in den MH Spielen denn diese sind eben ähnich wie die Demos zu stark voreingestellt.
    Das wäre ungefähr so wie wenn man bei Metroid bei der Demo zu dem Zeitpunkt spielt wo man alle Power Ups hat und dann das echte Game zockt und merkt das man zu beginn garnichts kann. Man erlebt einfach die Entwicklung bis so richtig action reinkommt in der Demo nicht. Demos sollte man somit nicht einfach blind vertrauen. Ähnlich auch bei Nier Automata, wo man nur den beginn zocken konnte. Zuerst ein shoot em up und dann lineare 2D und 3D Levels. Das das spiel eine offene große welt hat wird einem da garnicht bewusst in der Demo und kann zu Fehlinterpretationen führen wie das Spiel sich spielt.
  • Knezi Turmheld - 07.09.2018 - 17:21

    @Wowan14 Ist auch mein erstes Monster Hunter. Und mittlerweile bin ich auch so gut ausgerüstet, das die Angriffe weniger Damage machen als noch zu Beginn wo quasi jeder Fehler ein instand Death war (und ist er bei diesen Spezialmissionen bei mir noch immer; ein Fehler und das Monster One-hitted mich).

    Spielt man es mit der Standardrüstung und das erste Mal überhaupt, kommt es (außer der Steuerung) Dark Souls sogar ziemlich nahe. Und natürlich war Monster Hunter vor Dark Souls ^^
  • link82 Turmbaron - 07.09.2018 - 17:40

    klar, bei beiden (MH und Souls) muss man mit Bedacht rangehen und das Spiel bestraft einen sonst, aber vom Einstieg, Kampfsystem und Schwierigkeitsgrad her ist Monster Hunter (mal abgesehen von World) imo nochmal um einiges mehr Hardcore/komplex als Dark Souls
  • Mani501 Turmheld - 08.09.2018 - 13:19

    @Tisteg80 Was hat die Steurerung beherrschen mit Pro sein zu tun. Das ganze Spiel besteht daraus dem Vieh auszuweichen und in den richtigen Momenten zuzuschlagen/ sich zu heilen. Das sagt dir auch jeder Test. Nur weil es dich nicht anspricht heißt es nicht, dass es kein gutes Spiel ist ;)
    Bessere Grafik und zusammenhängendes Gebiet stimm ich dir ja auch zu, dass es sich wesentlich runder anfühlt. Aber das ist nunmal ein Port der alten MH Schule da kann man das nicht erwarten :)