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Test zu Ultra Space Battle Brawl - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Ultra Space Battle Brawl
  • USA USA: Ultra Space Battle Brawl
  • Japan Japan: Ultra Space Battle Brawl
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
05.07.2018
Vertrieb
Toge Productions
Entwickler
Toge Productions
Genre
Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 0
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Außerirdisches Pong!

Von Erwin Sigle () Ein Urgestein der Videospielgeschichte, welches sicherlich jeder unter euch kennen dürfte, ist Pong. Doch was würde passieren, wenn man Pong nimmt und es in eine neue, etwas abgefahrenere Version verwandelt? Nun, vermutlich bekommt man Ultra Space Battle Brawl heraus. Doch fangen wir erstmal von vorne an:

Das Spiel bietet zwei Spielmodi, eine Galerie und die Optionen. Normalerweise würde ich die Optionen gar nicht erwähnen, doch beim Stöbern ist mir hier etwas ziemlich Besonderes aufgefallen: Das Spiel besitzt eine eigene Sprache. Scheinbar haben sich die Entwickler bei Mojiken Studios die Mühe gemacht, tatsächlich eine ganze, eigene Sprache mit dem Namen „Ultra“ zu erfinden. Da ich jedoch kein „Ultra“ spreche, habe ich ganz normal auf Englisch weitergespielt. In der bereits erwähnten Galerie befindet sich zu Anfang erst mal gar nichts, jedoch ist man während des Spielens dazu in der Lage, Artworks freizuschalten, welche man dann in der Galerie betrachten kann.

Unsere zehn spielbaren Charaktere!

Bei den Spielmodi hätten wir den „Versus“- und den „Story“-Modus. Der Story-Modus ist relativ interessant, denn in diesem Spiel ist es nicht der Fall, dass es eine einzige Story gibt. Jeder Charakter hat seine eigene. Unter zehn spielbaren Charakteren findet sich zum Beispiel Djarwani, ein Waisenkind, welches Berühmtheit erlangen möchte, um seine leiblichen Eltern kennenzulernen. Yayuk hingegen wurde einst von ihren Eltern auf den Mars geschickt und möchte so langsam zurückkehren. Doch wie wollen die beiden das anstellen? Mit Hilfe des „USBB“-Turniers! Das USBB-Turnier stellt in dem Fall das Gameplay des Story-Modus dar, das Ziel ist es dieses Turnier zu gewinnen. Tut man dies, so endet die Story des Charakters und man erfährt, ob er sein Ziel erreicht hat. Der Versus-Modus unterscheidet sich im Grunde genommen nicht vom Story-Modus. Er basiert auf demselben Gameplay und ist nur dazu da, um gegen Freunde anzutreten oder um gegen die CPU zu trainieren. Aber – wie funktioniert das Gameplay denn?

Wie ich bereits erwähnte, hat Ultra Space Battle Brawl etwas von Pong, doch fangen wir erst einmal bei der Stage-Auswahl an. Diese ist nur im Versus-Modus verfügbar, im Story-Modus sind die Stages der Schwierigkeit nach geordnet. Die einzelnen Planeten im Sonnensystem stellen hierbei die Stages da. Während die Erde die Stage sein dürfte, welche die geringsten Schwierigkeiten verursacht, sollte der Jupiter den Spieler schon durchaus mehr ärgern, doch warum? Nun, das Ziel des Gameplays ist es, einen Kristall, der hinter dem Gegner liegt, zu zerschlagen. Dies macht ihr, indem ihr eine Kugel, welche in der Mitte des Spielfelds liegt, anstoßt. Der Ball leuchtet immer in der Farbe des Spielers, welcher ihn zuletzt geschlagen hat. Zerbricht der Kristall eines Spielers, so hat dieser verloren. Jedoch geht das Zerbrechen nicht ganz so einfach, denn der Kristall ist von einer Mauer aus Vögeln geschützt, die zwei Treffer aushalten. Sobald diese Vögel Schaden kassieren und verschwinden, ist der Kristall verwundbar. Es braucht fünf Treffer um den Kristall zu zerstören. Gewinnt man zwei Runden, hat man automatisch das Match gewonnen. Je nach Stage haben die Kristalle eine komplett unterschiedliche Form. So ist es auf der Erde der Fall, dass der Kristall einfach eine Mauer ist, während es auf dem Jupiter gleich zwei, zur Raute geformte Kristalle sind.

Das Ziel ist es, den Kristall des Gegners zu zerbrechen.

Jedoch war es das noch nicht. Anders als bei Pong kann sich der Charakter hier frei bewegen und einen sogenannten „Ultra“-Angriff auslösen. Beide Möglichkeiten sorgen dafür, dass dieses Spiel sehr viel chaotischer wird als Pong. So hat man die Möglichkeit sich direkt vor den Gegner zu stellen und in einer extrem hohen Geschwindigkeit den Ball hin und her zu schlagen. Dass man hier die Übersicht kurzzeitig verliert, kann ich garantieren. Doch das ist vor allem der Tatsache geschuldet, dass der Bildschirm bei jedem Schlag wackelt. Wackelt der Bildschirm zu oft, kann es vorkommen, dass auch das Spiel selbst anfängt zu ruckeln und für wenige Sekunden langsamer ist, als es sein sollte. Der Ultra-Angriff ist bei jedem Charakter individuell. So sorgt Djarwanis Ultra-Angriff dafür, dass ein Schlag die Stärke von zwei Schlägen erhält. Yayuks „Ultra“-Angriff hingegen sind zwei Glaswände, welche den Ball wieder zurückschlagen, falls er sie berühren sollte.

Audiotechnisch oder visuell ist das Spiel sicherlich kein Meisterwerk, jedoch ist das auch nicht schlimm. Der Soundtrack ist vermutlich nichts, was ich mir in meiner Freizeit anhören würde, jedoch passt er zum Spiel und sorgt im Kampf definitiv für Stimmung. Eine Grafikbombe ist das Spiel zwar auch nicht, dennoch kann ich Ultra Space Battle Brawl in der Hinsicht der Farbwahl durchaus loben. Die Farben des Balls sind von der des Hintergrunds sehr gut zu unterscheiden, sodass das Auge nicht den Ball verliert. Jedoch missfallen mir noch immer die Ruckler, welche beim Spielen zustande kommen können.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Ultra Space Battle Brawl

Meinung von Erwin Sigle
Falls ihr schon immer einmal das klassische Pong in einer neuen, durchgedrehten Version spielen wolltet, werdet ihr mit Ultra Space Battle Brawl definitiv zufrieden sein. Dadurch, dass jeder Charakter seine eigene Geschichte hat und es eine Galerie mit lauter Artworks, die freigeschaltet werden wollen, gibt, bietet das Spiel auch entsprechende Langzeitmotivation. Für einen lokalen Multiplayer-Abend ist das Spiel sicherlich auch nicht verkehrt.
Mein persönliches Highlight: Die Tatsache, dass das Spiel seine eigene Sprache hat! Wie cool!

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