Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Senran Kagura Reflexions - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Senran Kagura Reflexions
  • USA USA: Senran Kagura Reflexions
  • Japan Japan: Shinobi Refle: Senran Kagura
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
13.09.2018
Vertrieb
Marvelous
Entwickler
Marvelous, Honey Parade Games
Genre
Adventure, Visual Novel
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Händchenhalten, Herzklopfen, Herumalbern

Von Daniel Kania () Wenn bei der Ankündigung eines Videospiels auf Gameplay-Szenen verzichtet wird und stattdessen auf ernsthafte Art und Weise Experimente rund um Wackelpudding demonstriert werden, dann hat man es höchstwahrscheinlich mit Senran Kagura zu tun. Die noch junge Serie wird seit ihrem Debüt im Jahr 2011 regelmäßig um neue Ableger erweitert und ob es nun die Hauptteile von Tamsoft oder die Spin-Off-Spiele von Honey∞Parade Games sind, Publisher Marvelous sorgt schon dafür, dass es immer etwas zu spielen, vor allem aber immer „etwas“ zu sehen gibt. Für den westlichen Geschmack allerdings gehört Senran Kagura eher zur skandalösen Sorte. So setzt das Multimedia-Franchise immerhin vorwiegend auf „die zwei ausschlaggebenden Argumente“ – viel nackte Haut sowie Fanservice inbegriffen – und hat damit schon längst auch seine Fans in Übersee gefunden. Spieler dürfen sich allerdings nicht zu prüde oder zu zimperlich zeigen, sonst erwartet sie neben dem vorprogrammierten Kulturschock auch einiges an beschämenden Inhalten.

Auch wenn der Fanservice-Aspekt einer der Schlüsselelemente der Serie ist, täuscht er darüber hinweg, dass es sich zum Start der Serie noch um actionreiche Beat 'em ups gehandelt hat. Zumindest in den Hauptspielen verfolgt man die Geschichte der vielen Shinobi-Mädchen, welche an speziellen Schulen Japans zu Elite-Ninjas ausgebildet werden. Natürlich aber sind auch Spin-Off-Spiele der Serie längst nicht fremd, weshalb es bereits Eskapaden in musikalischen Koch-Kämpfen oder in spritzigen Wasserpistolen-Gefechten am Strand gegeben hat. Heute blicken wir auf den neuesten Titel der Serien-Spin-Offs, Senran Kagura Reflexions, welcher die Reihe in einem etwas anderen Licht darstellt und uns auf der Nintendo Switch in die Welt entspannender Massagen zu entführen versucht. Na, ob das gelingt?

Von Massagen und Streicheleinheiten

Aufgrund der simplen Natur des Spiels fällt die Hintergrundgeschichte zwar entsprechend dünn aus, aber es gibt sie. Asuka, Shinobi und Schülerin der Hanzō Academy, hat euch, den namenlosen, gesichtslosen Protagonisten, ins Klassenzimmer einberufen, um ihr zu helfen. Etwas scheint an ihr zu nagen und sie fühlt sich erschöpft von ihrem Alltag. So greift sie eure Hand und bittet euch, sie durch eine Massage zurück zur Entspannung finden zu lassen. Und genau darum dreht sich praktisch die ganze kleine Geschichte – Asukas „Entspannung“, im Spiel auch als „Reflexology“ bezeichnet, und das Massieren.

Ihre Hände gelten praktisch als „Oberwelt“, von der aus ihr die verschiedenen Träume erreicht. Nach eurem ersten Spieldurchlauf wird euch sogar angezeigt, welcher Handbereich zu welchem Traum führt, wie im Bild zu sehen ist.

Das Hauptgeschehen des Spiels – der Story-Modus, die Kampagne, wenn ihr so wollt – ist im Menüpunkt „Reflexology“ verankert. Hier erlebt ihr die ganze Geschichte mit Asuka, während ihr sie Stück für Stück zur Entspannung führt. Dieser Modus besteht aus dreierlei Hauptelementen, die ich chronologisch erklären werde. Diese machen den Kernteil des – wenn man es so nennen möchte – „Gameplays“ aus und werden von eingeschobenen, Visual Novel-ähnlichen Dialogen begleitet. Euer erster Kontakt mit Massagen im Spiel nennt sich „Standard Reflexology“ und stellt euch vor die Aufgabe, Asukas Hände mit sanften Berührungen zu stimulieren.

An dieser Stelle erlebt man auch erstmals richtig die hochgelobte HD-Vibration der Joy-Con-Controller. Während die fiktiven Finger über Asukas Handfläche streichen, spürt man erst schwach, dann immer intensiver ihren Herzschlag und durch eine sanfte, beständige Vibration wird das Gefühl der Textur ihrer Haut zu imitieren versucht. Das mag erst einmal beeindruckend wirken, wird aber nach einigen Malen zu nichts als einem netten Gimmick, welches das Spiel nicht drastisch aufwertet – zumindest aber auch nicht verschlechtert. Gewöhnliches Controller-Rumble hätte das nicht hinbekommen.

Habt ihr ihre Hände genug verwöhnt, schaut die Shinobi-Schülerin verträumt drein und das Spiel geht in die Traumwelt über. Hier manifestieren sich die Gedanken und Gefühle von Asuka, wobei es nicht unbedingt ihre wahre Persönlichkeit zeigt, sondern viel mehr nur einen Teil von ihr. Das nutzen die Autoren des Spiels gnadenlos aus, um jeden Traum in ein eindimensionales Charakter-Klischee mit erotischen Zügen zu verwandeln. Sexuelle Andeutungen, teils sehr freizügige Outfits und alles Drum und Dran. Die Intention dahinter ist offensichtlich: Man will möglichst viele Geschmäcker zufriedenstellen und missbraucht dabei seinen eigentlich etablierten Charakter für allerhand seltsame Rollenspiele. Ob das Fans gefällt, mag ich nicht beurteilen wollen. Einige dieser Szenarien können durchaus süß und liebevoll sein, während andere übertrieben wirken oder Asuka als dümmlich und naiv darstellen. Das geht definitiv mit mehr Klasse!

Oh, also wenn du so fragst...

Basierend darauf, welche Fläche von Asukas Händen ihr massiert habt, wird einer von sieben dieser Träume ausgewählt. Dabei spielt Asuka mal das aufstrebende Idol-Mädchen, welches ihrem Producer-san unendlich dankbar ist, mal ist sie eine tapfere Kriegerin in einer magischen Fantasy-Welt, welche Unterstützung benötigt. Dann gibt sie noch die lustvolle Lehrerin, die ihrem Lieblingsschüler eine Lektion erteilen möchte oder benimmt sich wie die kleine Schwester – im japanischen Jargon gerne auch als „Imouto“ bezeichnet –, die nur an ihrem „Onii-chan“ hängt und anderen Liebesinteressen ihres Bruders eifersüchtig entgegentritt. Wer typische Charakterzüge aus Manga und Anime nicht kennt, der wird hier gleich mit einer breiten Palette in die Welt der japanischen Stereotype eingeführt. Und wer sie kennt, der hat das Schema schon beim zweiten Traum durchschaut und schämt sich fremd.

In diesen Träumen darf das hauptsächliche Gameplay des Spiels zum Tragen kommen. In der „Standard Reflexology“ nehmt ihr dieses Mal Asukas Körper unter die Lupe – aus den verschiedensten, teils lächerlichen Gründen. Aber an diesem Punkt sollte das Spiel bereits zementiert haben, dass der Spieler idealerweise mit etwas anderem als seinem Köpfchen bei der Sache sein sollte. Um Asuka zu massieren, stehen dem Spieler drei Optionen zur Verfügung. Man kann sie berühren beziehungsweise gewöhnlich massieren, sie (ihre Haut/Körperstelle) drücken oder sie streicheln. Klingt teils (un)angenehm? Ist es auch! Damit es sich noch realistischer anfühlt, wird hierfür sogar eine Gyro-Steuerung angeboten. Für das Berühren schüttelt ihr die Joy-Con, für das Zudrücken dreht ihr sie einmal etwas.

Habt ihr sie an einer unangenehmen Stelle berührt, beschwert sie sich und streckt sich natürlich ganz unbedacht nach vorne. Manche Outfits „eignen“ sich dafür besser als andere.

Asuka reagiert je nach Massierart und Körperstelle unterschiedlich und teilt euch ihre Gefühle durch fünf verschiedene Stimmungen mit. Die auf dem Bildschirm auftauchende Farbgebung macht euch kenntlich, welche Emotion Asuka fühlt, wenn ihr sie an der jeweiligen Stelle berührt. Bei den möglichen Farben handelt es sich um rot, orange, grün, lila und blau. In dieser Reihenfolge können die Stimmungen auch von „sehr gut“ bis „schrecklich“ eingestuft werden. Schlägt es ganz oft rot aus, hat sich Asuka im Nu in eure herzliche Massage verliebt, bei blauen Rückmeldungen findet sie eure Taten ganz schrecklich oder widerlich. Die präferierten Körperstellen wechseln dabei sogar von Traum zu Traum. Während Asuka es als kleine Schwester liebt, im Gesicht gestreichelt zu werden, hat Asuka als Lehrerin zumindest kein großes Problem damit, wenn ihr auch einmal etwas herber zugreift und ihre Oberweite als auch ihr Hinterteil betätschelt. Die Hände, die eure On-Screen-Cursor darstellen, ändern dann sogar ihre Ausrichtung, um mehr der Greifart bei Busen und Co. zu entsprechen. Fanservice an jeder Ecke.

Habt ihr Asukas Körper ausreichend durchmassiert, erscheint ein Feld in der oberen rechten Bildschirmecke, welches euch mittels Druck der A-Taste diese Massage beenden lässt. Zum Grande Finale müsst ihr ein 60-sekündiges Massage-Minispiel absolvieren, bei dem ihr Asuka auf eine von vier Weisen verwöhnt. Hierbei handelt es sich um das dritte und letzte Hauptelement des „Reflexology“-Modus. Während ihr zum Anfang nur eure eigenen Händen als Verwöhnmittel habt und diese einsetzt, um Asukas Schenkel weichzuklopfen, werden später ein Holz-Roller, eine Bürste und ein „Massager“ verfügbar, die eigene Spielweisen mit einbringen. Letzteres sieht übrigens genau wie ein Vibrator aus und funktioniert wenig erstaunlich auch genau so. Während ihr Asukas Oberweite damit zum Vibrieren bringt – ist das ernsthaft irgendwie angenehm? – wird sich der Akku eures Joy-Con aufgrund der intensiven Vibration sicherlich schneller leeren, als ihr denkt.

Wenn man aufgefordert wird Asukas Schenkel per Bewegungs-/Gyro-Steuerung durchzuklopfen, fühle ich mich gleich an die Wii-Zeit zurückerinnert.

Hauptziel jedes dieser Minispiele ist es, Asukas Freude in einem ausgewogenen Bereich zu behalten. Nicht zu kräftig, nicht zu schmächtig. Befindet sich der Pegel im neutralen Bereich, so steigt die Ekstase-Leiste von Asuka. Ist diese bis zu einem bestimmten Punkt oder vollkommen gefüllt, könnt ihr das Minispiel mit einer zweideutigen End-Animation abschließen und zur echten Asuka zurückkehren. Diese wird euch vollkommen aufgelöst, verliebt oder träumerisch davon erzählen, was für ein begnadeter Masseur ihr doch seid und dass sie unweigerlich mehr davon verlangt. Selbst wenn ihr ständig nur eine schlechte Stimmung in ihr verursacht, wird sie euch weiter damit einlullen, dass ihr es sicher gar nicht böse gemeint habt. Es ist schön, dass der Spieler nicht bestraft wird, allerdings ist es fraglich, wieso Asuka das kleine Naivlein spielen muss, anstatt dazu zu stehen, dass sie sich dabei unwohl fühlt.

Mit jedem der erfolgreich abgeschlossenen Massage-Minispiele füllt ihr einen Behälter, der Asukas innere Gefühle darstellen soll. Hierbei ist es ausschlaggebend, welche Stimmung Asuka hatte, bevor ihr das Minispiel gestartet habt. Basierend darauf wird sich nämlich die Farbe des Behälters ändern. Das heißt aber nicht, dass ihr nach einmal rot und nachfolgendem blau einen blauen Behälter erhalten werdet. Stattdessen wird dieser dann grün und trifft genau die Mitte zwischen rot und blau auf der Stimmungsskala. Asuka hat kein wechselhaftes Gemüt, sondern ihre inneren Gefühle werden auf Basis der Farbskala ausbalanciert. Welche Farbe euer Behälter nach fünfmaligem Füllen angenommen hat, entscheidet darüber, welches der fünf verschiedenen Enden ihr erreicht. Jedoch erst durch das Erlangen aller Enden – und dem Entdecken aller Seiten von Asukas Herz – erreicht ihr das eine wahre Ende. Damit bietet sich jede Menge Wiederspielwert für Leute, die es wirklich darauf anlegen, alles zu sehen. In etwa fünf bis sechs Stunden sollte allerdings auch das erledigt sein.

Zusätzlicher Schnickschnack für Lustmolche

Neben dem Hauptmodus bietet Senran Kagura Reflexions noch ein wenig zusätzlichen Schnickschnack, in den Hardcore-Fans viel Zeit investieren können, der für Neueinsteiger beziehungsweise Außenstehende aber nur als kurze Beschäftigung nützen wird. Unter dem Menüpunkt „Mini-Reflexology“ können Spieler nach Herzenslust mit Asuka „spielen“, ergo sie an allerlei Stellen begrabschen, ihre Oberweite herumwackeln lassen – Wozu glaubt ihr waren sonst die eingangs erwähnten Wackelpudding-Experimente? – und sie mit Wasser bespritzen.

An heißen Sommertagen tut eine Abkühlung sicher auch mal gut. Aber wie zum Henker kriegt man einen Gartenschlauch ins Klassenzimmer?!

Das geschieht allein per Tastendruck und zaubert euch förmlich einen ganzen Gartenschlauch in eure imaginäre Hand, der einen Wasserstrahl auf das arme Mädchen losschickt. Nicht nur beschwert sie sich, dass sie dadurch ganz nass wird, ihre Kleidung ermöglicht dann auch eventuell einen Blick auf das, was sie darunter trägt. Zu eurem Nachteil fühlt sich Asuka danach aber schrecklich unwohl, weshalb ihr es besser nicht im Hauptmodus ausprobiert, bei dem diese Möglichkeit ebenso gegeben ist.

Unter dem Menüpunkt „Dress-Up“ könnt ihr Asuka individualisieren und ganz nach euren Vorlieben einkleiden – oder ausziehen. Nicht nur ihre Kleidung, auch ihre Haare und Haarfarbe können angepasst werden. Kombiniert mit einigen feschen Accessoires, von denen es reichlich gibt, kann Asuka plötzlich ganz anders aussehen. Wie auch immer sie euch gefällt! Diese Outfits können dann für den Hauptmodus übernommen werden und schaffen Abwechslung für den x-ten Durchgang der Geschichte. Zu den verrücktesten Accessoires gehören definitiv die „getragenen Panties“, die anders als viele andere optionale Deko-Gegenstände gleich mit einer handvoll verschiedener Farben und Muster und sogar in zwei Variationen daherkommen. Die meisten anderen Accessoires besitzen nur zwei Farboptionen. In den erweiterten Einstellungen können Breite, Länge, Tiefe und die genaue Position der Panties (und anderer Accessoires) übrigens genauestens bestimmt werden. Hier sind euch so gut wie keine Grenzen gesetzt. Auch die optionale „Futomaki“-Rolle, die sich Asuka in den Mund steckt, lässt einen schmunzeln.

Allerhand Individualisierungsoptionen erlauben es jedem Spieler, seine ganz eigene Asuka zu kreieren. Dazu gehört selbstverständlich auch Unterwäsche und Badeanzug.

Wem all das noch nicht genug ist, der darf sich im „Diorama“-Modus austoben. Nicht nur könnt ihr hier eigens Asukas Aussehen einstellen (und dabei auch erweiterte Kleideroptionen wie zerfetzte Versionen der Outfits oder die verschiedensten Bikinis auswählen), sondern auch den Hintergrund und Asukas Pose bestimmen. Die gegebenen Möglichkeiten sind so vielfältig, dass es den Rahmen sprengen würde, alles aufzuzählen. Dieser Reichtum an Einstellungen ist wirklich lobenswert, wenn auch hin und wieder sehr pervers. Auch hier können Lieblingssets gespeichert werden, um sie immer wieder aufrufen zu können, wenn euch Lust danach ist.

Technisch gibt sich Senran Kagura Reflexions keine Blöße (anders als Asuka), was bei einem derart simpel konzipierten Spiel aber auch zu erwarten ist. Das Spiel läuft sauber, die Animationen sind liebevoll erstellt worden und die besonders hervorgehobene Funktion des Spiels, die HD-Vibration, wird gut zur Schau gestellt, wenn auch die Minispiele, in denen sie insbesondere auftritt, Tech-Demo-Charakter haben. Es ist zu hinterfragen, ob die Gyro-Steuerung notwendig ist, einwandfrei funktionieren tut sie aber. Optisch gibt es auch nichts zu meckern. Das Spiel führt den charmanten wie auch teils bewusst erotischen Senran Kagura-Stil fort und kann mit einer makellosen Anime-Optik überzeugen. Für die Ohren gibt es vor allem die gelungene, japanische Synchronisation, wobei auch die begleitende Hintergrundmusik immer stimmig, wenn auch nicht herausragend ausfällt. Das Spiel ist mit englischen Bildschirmtexten versehen und wurde nicht in die deutsche Sprache lokalisiert, was für Spiele dieser Art üblich ist. Durchschnittliche Englischkenntnisse sind also von Nöten, um das Spiel – nein, um die Geschichte drum herum – zu genießen.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Senran Kagura Reflexions

Meinung von Daniel Kania
Senran Kagura Reflexions ist kein Spiel für jeden. Es richtet sich in erster Linie an leidenschaftliche Fans der Senran Kagura-Serie, an zweiter Stelle an Liebhaber von japanischen Spielen und der damit oft verbundenen subtilen oder meist doch eher offensichtlichen Erotik beziehungsweise Zweideutigkeit. Für seine Zielgruppe bietet das Spiel ein qualitativ hochwertiges Paket aus Visual Novel sowie purem Fanservice und sollte für mindestens fünf bis sechs Stunden unterhalten können. Spieler, die nicht mit derartigen Spielen vertraut sind, werden zurecht die Augenbrauen runzeln und sollten hiervon die Finger lassen, es sei denn sie sind gewillt, etwas Neues, Exotisches auszuprobieren. Wer das Spiel aufgrund seines Tech-Demo-Charakters und der HD-Vibration wegen kaufen möchte, sollte hinterfragen, ob sich der Preis für ihn persönlich lohnt. Senran Kagura Reflexions ist eine Fanservice-Granate – und deswegen ein zweischneidiges Schwert.
Mein persönliches Highlight: Das Spiel macht außergewöhnlichen Gebrauch der HD-Vibration und verdient dafür ein Lob.

Kommentare 17

  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 13.09.2018 - 10:06

    Das Lesen diesen Artikels hat mich verstört. :dead:
  • Fuchskind Fuchsbaubewohner - 13.09.2018 - 10:33

    Ich wünsche mir eine Auswahl vieler verschiedener Charakere per DÖC o.ä. Dann wäre das Spiel u. U. sogar was für mich. So ungern ich das zugebe. :D
  • Pit93 SSB #hypebrigade - 13.09.2018 - 10:56

    Zitat von Fuchskind:

    Ich wünsche mir eine Auswahl vieler verschiedener Charakere per DÖC o.ä. Dann wäre das Spiel u. U. sogar was für mich. So ungern ich das zugebe.
    Ach, das muss dir doch nicht unangenehm sein. In diesem Sinne zitiere ich immer gerne Mouse aus The Matrix. :D
    Pay no attention to these hypocrites, Neo- to deny our own impulses is to deny the very thing that makes us human.
  • Phantomilars Weltraummönch - 13.09.2018 - 11:24

    Japan steht auf dem Index zur Gleichstellung der Geschlechter aus dem Vorjahr auf dem 111. Platz von 144 Ländern, hinter Staaten wie Aserbaidschan oder Indonesien. Vielleicht sollte man das gedanklich berücksichtigen, wenn man sich mit solchen Spielen und dem darin vermittelten Frauenbild auseinandersetzt. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen.
  • Marshmallow *Blubber*Blubber* - 13.09.2018 - 11:28

    Ich bin gepriesen von dieser Leidenschaft und Fasziniert von diesen Hübschen Bildern :evil: :saint: Japan , wir wissen warum soviele Japaner Existieren :cursing:
  • billy_blob aka DelPadio - 13.09.2018 - 11:53

    Klingt für mich nach ziemlich verschwendeten 9,99€ ...

    ...

  • DarkStar6687 Meister des Turms - 13.09.2018 - 12:00

    Ich hätte lieber mal wieder einen neuen Hauptteil der Reihe, also so ein kleines Spin-off, das nur auf DLC ausgelegt ist. Außerdem ist Homura nicht dabei, von daher... :ugly:

    @Phantomilars
    Ist das nicht der Index, der Bereiche in denen Frauen Vorteile gegenüber Männern haben unter den Tisch fallen lässt und Vorteile als Gleichstellung wertet?
  • Phantomilars Weltraummönch - 13.09.2018 - 12:10

    @DarkStar6687
    Falls dich das Thema tatsächlich interessiert und du es nicht einfach nur relativieren möchtest, tippe einfach “Lächeln, Bein zeigen, drangsaliert werden“ in eine bekannte Suchmaschine und lies dir den so betitelten Artikel einer größeren dt. Tageszeitung durch. Das kann ein Startpunkt für weitere Recherchen sein...
  • Pit93 SSB #hypebrigade - 13.09.2018 - 12:41

    Zitat von Phantomilars:

    Japan steht auf dem Index zur Gleichstellung der Geschlechter aus dem Vorjahr auf dem 111. Platz von 144 Ländern, hinter Staaten wie Aserbaidschan oder Indonesien. Vielleicht sollte man das gedanklich berücksichtigen, wenn man sich mit solchen Spielen und dem darin vermittelten Frauenbild auseinandersetzt. Mehr möchte ich an dieser Stelle dazu nicht sagen.
    Auch wenn ich an dem Spiel hier an und für sich kein Problem sehe, gebe ich dir in allem Falle recht, dass Japan in Sachen Gleichstellung der Geschlechter noch arg rückständig ist. Von anderen sozialen Rückständen wie Verbot der gleichgeschlechtlichen Ehe oder ganz einfach mal humanen Arbeitnehmerrechten ganz zu schweigen.
  • Wiisel666 Turmheld - 13.09.2018 - 12:45

    Mal ein Test wo ich mir nicht nur den Wertungskasten durchgelesen habe^^ da ich nicht wusste was mich genau erwartet^^
  • chose Kein Weeaboo - 13.09.2018 - 14:41

    Japan ist leider ein ziehmlich degeneriertes Land.
  • Twoflower Turmritter - 13.09.2018 - 15:51

    Juhu. Mastrubationsspiele. Freuen sich die ganzen harten nerds drüber.

    für nen 10er bekommt ihr auch handberieb bei uschi an der ecke :D
  • Terranigma NewRetroWave - 13.09.2018 - 16:02

    @Phantomilars
    Naja, der Artikel über Japan und Südkorea ist aber auch nicht der Beste. Schon bevor ich draufgeklickt hatte, hatte ich bereits getippt, dass die karoshi erwähnen werden, weil das immer "gut" kommt.

    Wegen dem Spiel, ich sag wie es ist, kann ruhig mehr davon geben und hat mich sehr überrascht hier nä Review darüber zu sehen.
  • Phantomilars Weltraummönch - 13.09.2018 - 16:07

    @Terranigma
    Jedem das seine...aber bitte: sage besser nichts "wie es ist", sondern wie du es persönlich siehst...
  • Wolf - Link Turmbaron - 13.09.2018 - 16:25

    Naja, ich sage immer, jeder soll das spielen, was er für gut hält,und für richtig hält.

    Wir sind zum glück nicht alle gleich.
  • cedrickterrick SSB #hypebrigade - 13.09.2018 - 16:50

    Gut geschrieben! :ddd: :rover:
  • DerFabian Gaming since 1992 - 17.09.2018 - 12:22

    Hier, wer einmal nachschauen will, wie das Ganze in Bewegt aussieht ... :troll:

    Youtube