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Test zu Cosmic Star Heroine - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Cosmic Star Heroine
  • USA USA: Cosmic Star Heroine
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
14.08.2018
Vertrieb
Limited Run Games
Entwickler
Zeboyd Games
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Eine Verschwörung hinter den Sternen

Von Daniel Busch () Dass Frauen ebenso das Zeug zu schlagkräftigen Action-Helden haben wie die männliche Spezies, das ist spätestens seit Spielen wie Metroid und Tomb Raider oder auch der Alien-Filmreihe bekannt. Nun erwartet uns mit Cosmic Star Heroine ein Agenten-RPG, das mit seinen weiblichen Protagonisten ein spannendes Infiltrations-Abenteuer in einem Retroflair bietet.

Ein RPG wie aus der Blütezeit der 16-bit-Ära

Das Rollenspielrad wird hier überhaupt nicht neu erfunden. Warum denn auch? Zeboyd Games liefert mit Cosmic Star Heroine ein absolut solides RPG, das sich an den alten Retrotagen orientiert und diese neu belebt. Ihr schlüpft in die Rolle der Agentin Alyssa L´Salle und findet euch erstmal inmitten einer Geiselrettungs-Mission wieder. Die ersten Schritte entpuppen sich schnell als interaktives Tutorial, welches euch die nötigen Handgriffe erläutert. Ziemlich schnell schließt sich auch eure erste Partnerin eurem Team an und zusammen vermöbelt ihr in rundenbasierter Kampf-Manier den Geiselnehmer in seinem mechanischen Anzug. Alyssa erledigt Missionen für die Agency of Peace and Intelligence (kurz: API), allerdings findet sie ziemlich bald heraus, dass dort nicht alles mit rechten Dingen zugeht und ihre Vorgesetzten in fragwürdige Forschungen involviert sind. Mit der Hilfe einiger guter Teammitglieder geht ihr dem also auf die Spur – werdet dabei natürlich aber auch selbst zur Zielscheibe.

Cosmic Star Heroine bietet als RPG eine ganze Reihe von rundenbasierten Kämpfen. Oftmals kommt ihr ohne gute Taktik nicht unbedingt weit.

In Cosmic Star Heroine erwarten euch also verschiedene Missionen, die ihr unter anderem auf fremden Planeten ausführt (drei an der Zahl). Ihr erkundet die Umgebung und behauptet euch gegen gegnerische Gruppen oder auch gegen die angriffslustige Fauna auf dem Planeten. Das Gameplay ähnelt in vielen Zügen einem JRPG, da vergisst man auch mal, dass das Entwicklerstudio Zeboyd Games eigentlich in den USA beheimatet ist. Wer jedoch Spiele wie Chrono Trigger oder Suikoden mag, der wird auch die japanische Art der 2D-Rollenspiel-Manier von Cosmic Star Heroine mögen. Das Sci-Fi-Setting und die Machenschaften des Geheimdienstes bringen dabei eine interessante Atmosphäre ins Spiel. Der Übergang in den Kampfbildschirm ist dabei nahtlos und die Action findet im gleich Bildschirm statt, in dem ihr gerade noch die Gegend erkundet habt.

Mit bis zu vier Gruppenmitgliedern bestreitet ihr die rundenbasierten Auseinandersetzungen. Die Teamzusammensetzung könnt ihr dabei überwiegend selbst bestimmen, geeignete Kandidaten finden sich vermehrt im Laufe des Spiels. Dabei könnt ihr ihnen frei Items, Skills und Waffen zuweisen. Natürlich bietet es sich zum Vorteil an, Charaktere einer bestimmten Taktik anzupassen. Mit bloßem „ständig A drücken“ kommt ihr nämlich nicht unbedingt weit. Allerdings bietet euch das Spiel jederzeit an, den Schwierigkeitsgrad anzupassen. Insgesamt stehen 4 Schwierigkeitsgrade zur Auswahl. Auch Speichern ist jederzeit möglich – außer in Kämpfen und Dialogen natürlich. Neben normalen physischen Angriffen könnt ihr auch zwischen beispielsweise Lasern oder magischen Angriffen wie Wassermagie wählen. Oder aber ihr spielt die taktische Komponente aus, indem ihr Stilpunkte sammelt. Dadurch könnt ihr eure Angriffe stärken, spezielle Moves ausführen oder euer Ableben verhindern.

Viel Umfang wird in Cosmic Star Heroine aber nicht geboten. Nach etwa 12 bis 15 Stunden flimmert der Abspann über den Bildschirm. Danach gibt es eigentlich auch nichts mehr zu tun. Die Texte sind darüber hinaus alle auf Englisch. Bei verschiedensten Anzeigen entdeckt man zudem einige Fehler. Hier besteht also auch Optimierungsbedarf. Die Welten bieten schönes Retroflair im 16-Bit-Stil, ich fand sie oft aber dann doch recht generisch zusammengestellt. Einige nette Details kann man hier und da dennoch erspähen. Erwartet aber bei weitem keine Grafikperle. Die mit vielen kurzen Storysequenzen veredelte Präsentation im 16-Bit-Stil weiß ebenfalls zu gefallen. Auch bei den Spielanzeigen gibt es noch Optimierungsbedarf. Japan-Rollenspielfans mit einem Faible für die 90er-Jahre kommen trotzdem auf ihre Kosten.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu Cosmic Star Heroine

Meinung von Daniel Busch
Cosmic Star Heroine bietet solide RPG-Kost, die zwar nicht mit allzu viel Umfang glänzen kann, aber sowohl ein interessantes Setting als auch taktische, rundenbasierte Kämpfe bietet. Das Agenten-Abenteuer lässt euch dabei drei Planeten erkunden und euer eigens zusammengestelltes Team gegen gegnerische Truppen oder wilde Monster kämpfen. Grafisch räumt das Spiel dabei bei keinen Schönheits-Wettbewerben ab, die Pixel-Pracht kann aber dennoch die einen oder anderen Details beherbergen.

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