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Test zu Shikhondo: Soul Eater - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Shikhondo: Soul Eater
  • USA USA: Shikhondo: Soul Eater
  • Japan Japan: Shikhondo: Soul Eater
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
06.09.2018
Vertrieb
Digerati
Entwickler
DeerFarm
Genre
Shooter, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 0
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Zwei Frauen gegen eine gewaltige Armee von bösen Yokai

Von Niels Uphaus () So langsam fällt es mir schwer, noch gute Einleitungen für Shoot ‘em Ups zu finden. Vor einigen Jahren noch unvorstellbar, schwimmen Nintendo-Fans aktuell in Spielen dieses Genres. Damit man aus der Masse hervorsticht, braucht es schon innovative Ideen. Diese trefft ihr in Shikhondo: Soul Eater an, um das sich dieser Test dreht.

In Shikhondo: Soul Eater können Anfänger schnell die Übersicht verlieren.

In jedem guten für Shoot ‘em Up steuert ihr Raumschiffe und zerstört andere Flugobjekte, bis ihr zum Boss kommt. In Shikhondo: Soul Eater wurde dieses Konzept über Bord geworfen. Stattdessen steuert ihr eine von zwei Frauen, die sich unterschiedlich spielen und deren Aufgabe es ist, Yokai, also Dämonen, auszulöschen. Und so fliegt ihr durch die fünf Level, tötet Geister und andere unheilige Wesen, bis ihr zum Boss kommt. Dabei handelt es sich um Frauen, die anfangs noch ganz hübsch anzusehen sind, in ihrer zweiten Kampfphase jedoch ihr wahres Gesicht zeigen. Alpträume sind vorprogrammiert.

Ich sollte an dieser Stelle erwähnen, dass Shikhondo ein Bullet-Hell-Shooter ist, eine Unterkategorie der Shoot ‘em Ups, die besonders brutal ist. So wird auch dieses Spiel die allermeisten Spieler zu Beginn in den Wahnsinn treiben. Gerade der finale Endboss füllt den gesamten Bildschirm mit Schüssen, so dass ein Ausweichen für die meisten Käufer unmöglich ist. Glücklicherweise bietet Shikhondo: Soul Eater viele verschiedene Schwierigkeitsgerade. Die einfachste Option bietet euch unbegrenzt viele Continues. Damit kann wirklich jeder den Titel durchspielen. Ob das jedoch Sinn der Sache ist, bleibt jedem selbst überlassen.

Natürlich braucht auch Shikhondo: Soul Eater seine eigenen einzigartigen Mechaniken. Diese drehen sich um die „Soul“-Mechanik. Kommt ihr Kugeln der Gegner besonders nahe ohne getroffen zu werden, füllt sich die „Soul“-Leiste auf. Wenn der Balken voll ist, könnt ihr den „Soul Collect“-Modus aktivieren. Dabei handelt es sich um eine besonders starke Variante der regulären Attacke, die für einige Sekunden anhält. Daneben gibt es auch eine begrenzte Anzahl an Superattacken, die den ganzen Bildschirm mit Kugeln überrennen und die meisten normalen Gegner komplett ausschalten. Es sind simple Mechaniken, die jedoch dafür sorgen, dass das Spiel trotz seines hohen Schwierigkeitsgrades fair bleibt.

Der Boss des ersten Levels sieht anfangs noch ganz nett aus. Anfangs...

Shikhondo bietet eine Vielzahl an Optionen. Neben einem simplen Arcade-Modus könnt ihr die „Story“ in zwei verschiedenen Modi erleben – in Novice und in Hard Core. Die letzte Option gibt euch lediglich ein Leben. Ich habe es im letzteren Modus jedoch bisher nur ins dritte Level geschafft. Diese Option ist wirklich nur für absolute Experten geeignet. Wer sich lieber nur mit den Bossen auseinandersetzen will, kann dafür den Boss Rush-Modus verwenden. In der Customize-Option könnt ihr einige Einstellungen bezüglich der Mechaniken anpassen, um die Spieleerfahrung noch individueller zu gestalten. Abschließend gibt es natürlich auch noch eine Online-Rangliste, bei der ihr euch mit den besten der besten vergleichen könnt.

Auf eine Funktion bin ich bisher noch gar nicht zu sprechen gekommen. Shikhondo: Soul Eater bietet einen lokalen Zweispielermodus, der auch wirklich viel Spaß macht. Das größte Problem ist jedoch die Tatsache, dass links und rechts riesige Balken sind. Das Spielfeld ist damit also sehr eingeschränkt, was gerade bei zwei aktiven Spielern auffällt.

Wenn ich die Grafik von Shikhondo beschreiben müsste, wäre wohl die Bezeichnung Fiebertraum am besten. Das ganze Spiel, angefangen vom Design der Hintergründe bis hin zu den normalen Gegnern und Bossen, ist nichts für schwache Nerven. Dadurch bietet der Titel aber auch eine einzigartige Erfahrung, die sich von anderen Shoot ‘em Ups abhebt. Die Musik tut ihr Übriges, um dem schauerhaften Setting gerecht zu werden.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Shikhondo: Soul Eater

Meinung von Niels Uphaus
Shikhondo: Soul Eater ist ein weiteres gutes Shoot ‘em Up, dessen Setting jedoch ziemlich einzigartig ist. Wer keine Lust hat, ständig nur mit Raumschiffen unterwegs zu sein, wird mit dem Titel seine Freude haben. Die Grafik und der Sound sorgen für eine gespenstische Atmosphäre, während das Gameplay durch und durch fordernd ist. Euch sollte jedoch bewusst sein, dass Bullet-Hell-Spiele nicht für jeden etwas sind. Zwar habt ihr einen einfachen Schwierigkeitsgrad mit unbegrenzt vielen Versuchen, doch es ist gerade die Herausforderung, ohne Continues einen hohen Highscore zu erzielen, die Spiele dieser Art so unterhaltsam machen.
Mein persönliches Highlight: Als langjähriger Shoot 'em Up-Fan freut es mich, einmal ein anderes untypisches Setting bei einem Spiel des Genres zu erleben.

Kommentare 6

  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 29.09.2018 - 12:06

    Gut zu wissen, dass 'Shikhondo: Soul Eater' nicht nur ein Grafikblender ist, ich hab's mir nämlich schon vor 'nem Zeitchen bei PlayAsia in der Limited Edition vorbestellt! Jetzt freue ich mich umso mehr auf das Game!!! Danke für den kompetenten Test @Niels Uphaus !
  • Smart86 Turmritter - 29.09.2018 - 12:53

    Ich hab mir die Standard Retail von Play Asia bestellt. Mit dem Rabattcoupon "censored" kostet das Spiel nur noch 22 $ inkl Versand, was umgerechnet ca. 19 € sind und somit auch deutlich unter der Zollgrenze von 26,30 € liegt. Hab ich bei Dimension Drive genauso gehandhabt.^^

    Wer es ebenfalls dort bestellen möchte, hier der Link: play-asia.com/shikhondo-soul-eater/13/70c4q3

    ~ MfG Smart86 ~
  • nintendofan89 Captain Toad's Kumpane - 29.09.2018 - 13:29

    Auf dem SNES und teilweise der ps2 habe ich noch gerne Shoot em ups gezockt.

    Leider wurden später fast alle Shoot em ups zu Bullet Hells.
    Das Problem dass ich mit Bullet Hells habe ist nicht der Schwierigkeitsgrad sondern das meistens nie ersichtlich ist wann man getroffen wird. Irgendwann expodierst du halt mal.
    Manchmal wirst getroffen und es zieht dir keine Energie ab und manchmal schon.
  • Cyd Turmfürst - 29.09.2018 - 13:42

    @nintendofan89
    einem Kumpel erging es lustigerweise genauso, eventuell ist es bei dir auch so: Er dachte, dass das ganze "Raumschiff", der ganze "Charakter" eine Trefferzone wäre. Wird das "Raumschiff" getroffen, so sollte man auch Energie verlieren, was nicht immer passiert und ihn verwunderte. Das liegt aber daran, dass eben nicht das Ganze eine Trefferzone ist, sondern meist nur ein kleiner Punkt innerhalb des Ganzen, der kenntlich gemacht wird (z.B. ein Herz, durch andere Farbe etc.) Wenn man das weiß, diesen eigenen Trefferpunkt im Fokus hat, kann man recht gut sehen, ob man getroffen wird oder nicht.
  • nintendofan89 Captain Toad's Kumpane - 29.09.2018 - 13:43

    @Cyd
    Achsooo :D
    OK gut zu wissen
    Danke für die Info :)
  • Cyd Turmfürst - 29.09.2018 - 13:50

    @nintendofan89
    bitte ;) Schau dir z.B. mal den ersten Screenshot hier im Test an. Der Charakter hat dort einen blauen Punkt in der Mitte, das - und nur das - ist deine Trefferzone, alles drumherum (Kopf und Co.) ist nur nettes Beiwerk, damit es schöner aussieht und kann ruhig getroffen werden. Im Grunde manövrierst du nur diesen einen blauen Punkt durch die Kugelsalven. :D