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Test zu Super Mario Party - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Super Mario Party
  • USA USA: Super Mario Party
  • Japan Japan: Super Mario Party
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
05.10.2018
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Party
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Die perfekte Party?

Von Ilja Rodstein () Bei Mario Party denkt man vor allem an lustige Abende mit Freunden, viele zerstörte Freundschaften, taktisches Hantieren auf einem großen Spielbrett und spaßige Minispiele, bei denen man seine Mitspieler um eine hundertstel Sekunde überholt hat. Für viele waren sowohl Mario Party 9 als auch Mario Party 10 eine riesige Enttäuschung, denn das taktische Hantieren auf den Spielbrettern wurde komplett unmöglich gemacht und alle Spieler in dasselbe Fahrzeug gesetzt. Dies machte aus der gesamten Taktik ein Glücksspiel, welches bei den Fans der Serie viel Frust und Unzufriedenheit auslöste.

In Super Mario Party könnt ihr…

Nun erscheint Super Mario Party, welches zumindest auf den ersten Trailern so wirkte, als wäre dies endlich wieder ein klassisches Mario Party. Unsere Euphorie konnten wir bereits in einem Vorschaubericht festhalten und waren bei unserer zweistündigen Anspielsession von dem Spiel sehr positiv überrascht. Doch in diesem Test unterliegt der Titel einer Dauernutzung und die große Frage ist immer noch: Kann Super Mario Party auf lange Sicht begeistern? Der Frage sind wir nachgegangen.

Die Qual der Wahl, wo gehen wir hin?

Den Start des Spiels schmückt eine Sequenz, welche mich direkt an den ersten Ableger der Mario Party-Serie erinnert hat. Alle Charaktere stehen im Kreis und bereiten sich auf eine Party vor. Doch dann kommt Bowser mit seinen Schergen und möchte mitfeiern. Diesmal ist Bowser also nicht da, um die gesamte Party zu sprengen, denn er möchte selber gewinnen. Er ist übrigens auch erstmals in der Mario Party-Serie als gleichwertiger Charakter spielbar. Das Party-Komitee bilden Toad, Toadette und Kamek, ein ungleiches Trio, doch haben sich diese ziemlich gut zusammengefunden, auch wenn Kamek der Meinung ist, alles selbst geplant zu haben.

Bevor ein Modus ausgewählt werden kann, müssen schon mal die vier Charaktere vorab ausgewählt werden. Ein sehr ungewohnter Prozess, denn in den Vorgängern hatte man zuerst den Modus und dann die Charaktere gewählt. Dies macht die Menüführung etwas komplizierter, denn um Charaktere zwischen den Modi zu wechseln, ist ein Weg ins Ausgangsmenü notwendig. Dabei gibt es dieses Mal so viele Charaktere wie nie zuvor. Neben den Charakteren, die sowieso immer dabei sind, also Mario, Luigi, Yoshi und co. sind diesmal sogar einige Neuzugänge wie Gumba oder Monty Maulwurf dabei. Vor allem Gumba ist ein super Neuzugang und ich würde ihn sehr vermissen, sollte er im kommenden Mario Party-Spiel fehlen. Durch die Tatsache, dass dieser keine Hände beziehungsweise Arme hat, werden die Minispiele automatisch niedlich und auch sein Laufstil ist sehr sehenswert.

Das Menü ist eine große Party-Plaza, also ein großer Platz, wo der Modus ausgewählt werden kann, indem ihr zu der entsprechenden Tafel lauft. Dies ist zwar anfangs etwas unübersichtlich, doch mit der Zeit weiß man wohin man für den entsprechenden Modus gehen muss. Spieler 1 steuert den Charakter zur entsprechenden Tafel, die anderen Spielfiguren laufen diesem hinterher. Die Party-Plaza ist aber wie ein großer Rundkurs aufgebaut und ab und zu tauchen dort freischaltbare Charaktere auf, die ihr ansprechen müsst, um diese freizuschalten. Das Spiel gibt euch nicht vor wie ihr die insgesamt vier Charaktere freischalten könnt, sie tauchen einfach zufällig auf der Party-Plaza auf. Dies führt dazu, dass man die Party-Plaza im Kreis abläuft, mit der Hoffnung den gewünschten Charakter zu finden, bevor man den nächsten Modus gestartet hat. Meiner Meinung nach ist das Freischaltsystem ziemlich komplex gelöst und ich bin selber kein Fan von der Party-Plaza geworden, so bunt sie auch sein kann. Immerhin stehen dort einige ansprechbare Charaktere und diese haben einige witzige und teils auch auf den spielbaren Charakter zugeschnittene Dialoge vorbereitet. Falls es aber mal schnell gehen muss, gibt es ein Schnellmenü, ähnlich wie in Splatoon 2, mit dem ihr direkt zum entsprechenden Modus kommen könnt.

…die klassische Mario Party spielen,…

Der wichtigste Modus ist Mario Party, denn es ist das klassische Spielprinzip, welches auf insgesamt vier Brettern ausgespielt werden kann. Jeder würfelt individuell und läuft seinen eigenen Weg ab. An einer zufälligen Stelle erscheint ein Stern, den der erste Spieler, der das Feld erreicht für zehn Münzen einsacken kann. Der Preis eines Sterns ist mit zehn Münzen halb so teuer wie in den klassischen Vorgängern, ihr erhaltet aber dafür nur fünf statt zehn Münzen beim Start des Spiels. Dennoch habt ihr in diesem Spiel wesentlich weniger Schwierigkeiten einen Stern zu erwerben, denn Minispiele und blaue und rote Felder bringen den Spielern genauso viele Münzen ein, wie in den Vorgängern. Somit habt ihr bezogen auf die Münzen nicht immer Probleme, doch Pechfelder als auch die Riesenpechfelder können euch um einen ordentlichen Betrag ärmer machen. Dennoch muss ich hinzufügen, dass sich das Spiel keinesfalls so unfair und glücksbasiert spielt wie Mario Party 10.

Auch hier steht ihr manchmal vor Kreuzungen und müsst euch entscheiden.

Eine Neuerung sind die Charakterwürfel, denn jeder Charakter trägt neben dem simplen Würfel mit einer Augenzahl von 1 bis 6 einen individuellen Würfel mit sich. So hat beispielsweise Bowser folgende Würfelmöglichkeiten: -3 Münzen / -3 Münzen / 1 / 8 / 9 / 10. Damit müsst ihr ein Risiko eingehen mit einer Chance von eins zu drei Münzen zu verlieren oder sogar zu 50 % eine sehr hohe Zahl zu würfeln, die mit dem normalen Würfel nicht gewürfelt werden kann. Solltet ihr als nächstes Feld ein Riesenpechfeld haben und möchtet da auf keinen Fall drauftreten, eignet sich der Daisy-Würfel ganz gut, bei dem ihr folgendes würfeln könnt: 3 / 3 / 3 / 3 /4 / 4. Sollte also in drei Feldern etwas sehr Gutes auf euch warten, ist es sehr lohnenswert diesen Würfel einzusetzen. Diese Funktion verleiht den Charakteren etwas Individualität, denn die Würfel sind von Charakter zu Charakter sehr unterschiedlich.

In dem Modus gibt es die Möglichkeit einen Verbündeten über ein Feld oder ein Item zu erhalten. Dieser gibt euch nicht nur seinen charakterspezifischen Würfel als Auswahlmöglichkeit, sondern jeder Charakter würfelt auch noch zusätzlich mit einem Würfel mit der Augenzahl 1 oder 2 für euch mit und verschafft euch damit einen weiteren Vorteil. Bis zu drei Verbündete könnt ihr mitnehmen, sodass euch diese eine zusätzliche Augenzahl von drei bis sechs bescheren können. Meiner Meinung nach ist die Möglichkeit, die Verbündeten in ausgewählte Team-Minispiele mitzunehmen am besten. Dabei spielen diese nicht nur als Computerspieler in eurem Team mit, sondern können euch in einigen Minispielen auch zusätzliche Leben und Ausdauer verschaffen. Es lohnt sich deshalb umso mehr, Verbündete zu rufen. Die Funktion mit den Verbündeten wurde übrigens in Mario Party: Star Rush eingeführt und funktioniert auch in Super Mario Party sehr gut, wenn auch in einem anderen Zusammenhang.

Auf diesem Spielbrett erklimmt ihr Sandburgen.

Die Spielbretter sind im Vergleich zu den klassischen Vorgängern etwas simpler gestaltet und damit auch etwas kleiner. Während in vielen Vorgängern die Spielbretter sehr pompös waren und viele „Attraktionen“ und Ereignisfelder boten, haben diese Spielbretter aber auch eigene Identifikationsmerkmale, wenn auch nicht so herausstechend wie in den Vorgängern. Vor allem fehlt mir hier nicht nur die Abwechslung, sondern beispielsweise auch die Vertikalität, die selbst das mittelgute Mario Party 8 bewiesen hatte. Die Erkundung der Spielbretter hatte früher Spaß gemacht und man brauchte teils mehrere Anläufe, um das gesamte Brett zu erkunden und alle Geheimnisse aufzudecken. Leider läuft man die Bretter nach 5-6 Runden komplett ab und hat bereits alles gesehen. Versteht mich nicht falsch, es macht immer noch Spaß, vor allem zu viert, doch leider sind die Spielbretter wirklich nicht gut im Vergleich zu den klassischen Mario Party-Spielen.

Fans von Bowser- oder DK-Feldern werden nicht enttäuscht sein, denn obwohl beide Charaktere nun spielbar sind und deren Felder deshalb wegfallen, bieten Pech- und Glücksfelder einen ähnlichen Effekt. Abgesehen davon gibt es auch einen Ingame-Shop, in dem ihr euch Items, wie die nützliche Goldröhre, die euch direkt zum Stern bringt oder auch Pilze, die eure Augenzahl beeinflussen können, kaufen könnt. Auch der langsame Würfel ist zurück und erlaubt dem Spieler, eine selbst ausgewählte Augenzahl zu gehen. Insgesamt gibt es aber viel weniger Items als in den Vorgängern auf dem Nintendo GameCube.

Gumba hat einen neuen Freund gefunden.

Nachdem alle vier gewürfelt haben, wird wie in den klassischen Mario Party-Spielen ein Minispiel gespielt. Auch hier werden wieder Jeder-gegen-jeden- 1-vs.-3- oder 2-vs.-2-Minispiele ausgespielt. Die Minispiele sind in diesem Mario Party wirklich bunt, abwechslungsreich und innovativ. Manche setzen auf das klassische Tasten und Joy-Stick-Prinzip, welches ihr mit quergehaltenen Joy-Con spielt. Alternativ gibt es auch Bewegungsminispiele, bei denen ihr die Joy-Con wie eine Wii-Fernbedienung in der Hand haltet. Es ist empfehlenswert die Joy-Con-Handgelenkschlaufen anzubringen, um nicht nur den Joy-Con besser in der Hand halten zu können, sondern auch, um diesen nicht bei den Minispielen fallen zu lassen. Die Steuerung klappt wirklich sehr gut und präzise und ich habe nichts daran auszusetzen. Einige Minispiele setzen auch auf die Vibration, wobei ich aber den Eindruck habe, dass das Spiel nicht wirklich von der HD-Vibration Gebrauch macht, sondern den simplen Vibrationsmotor in unterschiedlichen Stärken verwendet. Die beste Neuerung im Minispielsegment ist der Tutorialbilschirm, der bei weitem der Beste der Serie ist. So wird jetzt kein Film abgespielt, sondern das Minispiel startet zum Üben in einem kleinen Bildschirmteil, während die Steuerung und Erklärung in einem anderen Teil angezeigt wird. So könnt ihr also einige Testrunden spielen, bis ihr euch sicher genug fühlt, um im richtigen Spiel antreten zu können. Wenigstens wird hier bei einem Unentschieden nicht wie in den letzten Mario Party-Spielen die Bestplatzierung gewürfelt, sondern beide Sieger werden gleichermaßen belohnt.

Die Mario Party kann insgesamt zehn, 15 oder 20 Runden umfassen (bei einem Brett können sogar 30 gespielt werden), dabei dauern zehn Runden etwa 45 Minuten, sodass ihr immer ordentlich Zeit einplanen solltet. Zum Glück wird nach jeder Runde abgespeichert und ihr könnt das Spiel jederzeit fortsetzen. Im Übrigen zeigt das Spiel erst an, dass gespeichert wurde, sobald das Spiel beendet wurde. Es war mir also als Spieler anfangs nicht klar, dass das Spiel gespeichert werden kann. Sobald ein Match vorbei ist, werden zwei Bonussterne vergeben. So sind beispielsweise der Flitzerstern, Minispielstern und mehr dabei und werden nach jeder Runde zufällig vergeben. Es wirkt oft aber sehr zufällig und so hätte ich mir persönlich für Mario Party gewünscht, dass man die Bonussterne vor Beginn der Runde ankündigt, sodass man seine Taktik dementsprechend anpassen kann. Übrigens können Bonussterne in Super Mario Party gar nicht deaktiviert werden, schade.

…im Koop-Modus Partner-Party antreten,…

Mein Highlight des Spiels ist aber nicht der Mario Party-Modus, sondern die Partner-Party, der Koop-Modus im Spiel. Hierbei wird zu zweit nach dem Spielprinzip von Mario Party: Star Rush gespielt. So sind die vier Spielbretter wie ein Schachbrett aufgebaut und die Spieler können sich frei bewegen. Schade ist, dass die Spielbretter die gleichen sind, wie im Mario Party-Modus, lediglich an die Partner-Party angepasst. Auch wenn die Namen unterschiedlich sind, sind die Bretter designtechnisch nahezu gleich. Hier hätte ich mir wenigstens vier komplett neue Spielbretter gewünscht.

Da stibitzt Bowser dem Buu Huu eine Münze beim Vorbeigehen.

Absprache ist in diesem Modus besonders wichtig, denn beide Spieler können auch hier nicht nur ihre charakterspezifischen Würfel einsetzen, sondern beide Augenzahlen des Würfels werden hier zusammengerechnet und beide Spieler ziehen die gewählte Strecke direkt nacheinander im gleichen Zug. Schaffen es beide Spieler im gleichen Zug auf das Sternfeld zu kommen, können beide Spieler sogar je einen Stern erwerben und somit zwei in einer Runde bekommen. Manchmal bietet es sich auch an, getrennt zu laufen, denn der nächste Stern könnte sich auf die andere Hälfte des Spielbretts versetzen. Beide Spieler teilen sich außerdem die Items und sollten sich deshalb gut absprechen. Der Modus ist übrigens sehr empfehlenswert mit einem echten Mitspieler, denn die Computer-Spieler hören selbstverständlich nicht auf eure Befehle und ziehen deshalb ihr eigenes Ding durch. Zusätzlichen Anreiz bietet das brettspezifische Item, wie zum Beispiel eine Spitzhacke, die in der Goldmine eingesetzt werden kann, um einen zusätzlichen Stern zu erhalten.

Auch hier könnt ihr euch zwischen zehn, 15 oder 20 Runden entscheiden, die Runden gehen meiner Meinung nach ein wenig schneller vorbei, da beide Teammitglieder gleichzeitig würfeln. Und auch hier bietet ein Brett unbegründet 30 Runden zur Auswahl an. Würde der Modus nur auf 2-vs.-2- und Team-Minispiele setzen, wäre es sehr langweilig, denn es gibt nur 20 Minispiele aus der Kategorie. Da der Modus aber auch auf jeder-gegen-jeder-Minispiele setzt, sind ganze 50 Minispiele spielbar, das sind nur zehn Minispiele weniger als in der klassischen Mario Party, denn nur die 1-vs.-3-Minispiele werden hier nicht ausgespielt. Bei den jeder-gegen-jeden-Minispielen ist es egal welches Teammitglied gewinnt, sollte einer aus dem Team gewinnen, hat dann quasi das gesamte Team gewonnen. Das ist vor allem dann ideal, wenn ihr mit jemandem spielen solltet, der nicht so viel Videospielerfahrung hat. In einem solchen Fall freut sich die Person trotzdem über die Niederlage, beziehungsweise euren Sieg.

…zu viert in einem Boot im neuen Koop-Modus Raft-Abenteuer sitzen,…

Eine große Neuerung ist der Koop-Modus Raft-Abenteuer, ein Modus, in dem es nicht darum geht, die Gegner zu bezwingen oder besser als sie zu sein, sondern zu viert gegen die immer weniger werdende Zeit Zeit anzukämpfen. Dabei sitzen alle vier Spieler gemeinsam in einem Boot und paddeln gemeinsam bis zum Ziel. Die Spieler nutzen die Bewegungssteuerung des Joy-Con und bewegen diese wie ein Paddel. Viel Absprache ist notwendig, denn es geht darum den Hindernissen wie Blooper, Cheep-Cheep oder Felsen auszuweichen, Boostfelder zu benutzen und am Wichtigsten ist es, Minispielballons auf dem Weg einzusacken.

Achtung, ein Blooper!

Die Minispielballons starten eines von zehn Koop-Minispielen, welche nicht dazu bestimmt sind „gewonnen“ zu werden, sondern es geht eher darum, diese möglichst mit einem guten Ergebnis abzuschließen. So müsst ihr beispielsweise eine bestimmte Punktzahl sammeln, um den höchsten Rang S zu erreichen. Habt ihr im Minispiel nicht genug Punkte für Rang S erreicht, könnt ihr auch zu Rang A, B oder C zugeordnet werden. Je besser der Rang, umso mehr Bonuszeit erhält man. Das Raft-Abenteuer ist durch einen Countdown-Timer limitiert, so startet man mit 60 Sekunden Restzeit und ihr könnt die Zeit durch ein Minispiel um jeweils bis zu 40 Sekunden verlängern, Kontrollpunkte geben euch außerdem auf der Strecke zehn Sekunden Bonuszeit, sodass ihr mit einer guten Absprache und gutem Zielvermögen keine großen Probleme haben solltet, das Ziel zu erreichen. Am besten spielt es sich natürlich zu viert, denn Computerspieler sind hierbei nur Mitläufer und folgen euren Entscheidungen. In einem Minispiel machen diese aber auch nie große Fehler, also wenn ihr keine guten Ergebnisse erzielt, liegt es meistens an euch und nicht an den Computerspielern. Dies ist aber auch gut so, denn sonst wäre es unnötig frustrierend gewesen.

Fotoshooting!

Leider bietet der Modus keine Langzeitmotivation, was vor allem dem geschuldet ist, dass es insgesamt nur zehn Koop-Minispiele gibt. In einer Partie Raft-Abenteuer, die etwa bis zu 30 Minuten dauern kann, können womöglich mehr als zehn Minispielballons eingesammelt werden, das bedeutet, dass sich Minispiele selbst in einer einzigen Partie wiederholen können. Aufgrund dessen versucht der Spieler nach einer Zeit, die Minispielballons zu meiden, um bloß nicht wieder das gleiche Minispiel zu spielen. Spätestens da merkt man, dass etwas nicht richtig sein kann. Abgesehen davon wirkt Raft-Abenteuer an sich recht simpel gestrickt und auch die unterschiedlichen Areale sind nicht wirklich abwechslungsreich. Dieser Modus macht einmal Spaß, oder vielleicht sogar zwei Mal, aber beim dritten Mal wird dieser langweilig. Mindestens fünf Mal muss dieser übrigens gespielt werden, um die schwierige Schwierigkeitsstufe freizuschalten. In dieser bleiben die Minispiele gleich, man erhält nur weniger Bonuszeit, sodass es hier wirklich darauf ankommt jede Sekunde einzusammeln, die es einzusammeln gibt. Im einfachen Modus ist der Modus aber ziemlich leicht und sollte euch nicht vor große Schwierigkeiten stellen.

…der Rhythmus-König / die Rhythmus-Königin auf der Beat-Bühne sein,…

Und 1 und 2 und 1, 2, 3, 4!

Die Beat-Bühne ist ein ziemlich guter Zusatzmodus, bei dem ihr in zehn Rhythmus-Minispielen euer Können beweisen müsst. Alle Minispiele setzen dabei auf die Bewegungssteuerung und der Rhythmus-Modus ordnet sich in drei Schwierigkeitsstufen ein. Eine Runde dauert in etwa fünf bis zehn Minuten, ist also ein Modus für Zwischendurch. Ihr spielt einfach eine Serie von drei bis sechs Rhythmus-Minispielen bei denen ihr entweder im Rhythmus galoppieren, im Takt die Tischdecke vom Tisch ziehen, im Takt marschieren oder Bewegungen ausführen müsst. Auch wenn die Bewegungssteuerung nicht am präzisesten ist, macht der Modus besonders durch die tolle grafische Inszenierung großen Spaß, vor allem mit vier anderen Mitspielern. Es werden dabei Punkte gesammelt und die Punkte werden in der letzten Runde verdeckt, sodass es spannend ist, dann den Gesamtsieger zu erfahren. Meiner Meinung nach hätte man aber die Rhythmus-Minispiele auch in die Mario Party und Partner-Party integrieren können, doch bleiben diese nur separat spielbar.

…den Pfad der Prüfungen bestreiten,…

Der Pfad der Prüfungen ist der einzige Einzelspieler-Modus in Super Mario Party und auch der einzige freischaltbare Modus. Um diesen freizuschalten, ist es erforderlich alle 24 freischaltbaren Minispiele aus allen Kategorien zu erhalten. Um dies zu tun, ist es nötig Mario Party/Partner-Party, Raft-Abenteuer und Beat-Bühne zu spielen. Es nimmt in etwa fünf bis zehn Stunden in Anspruch, bis alle Minispiele freigeschaltet sind. Der erste Kritikpunkt betrifft dieses Freischaltsystem, welches meiner Meinung nach nicht hätte sein müssen. Der Modus eignet sich sehr gut, um alle Minispiele kennenzulernen und spätestens, wenn man diesen Modus freischaltet, kennt man jedoch bereits alle Minispiele.

Die Geister im Geisterwald wollen nicht, dass ihr weiterkommt.

In dem Modus müsst ihr 80 Prüfungen, entsprechend den 80 Minispielen in Super Mario Party bestreiten. Dabei sind eure Aufgaben beispielsweise „Erreiche 15 Punkte in diesem Minispiel“ oder „Besiege deine Gegner“. Es ist damit kein wirklicher Mehrwert gegenüber dem Mario Party-Modus. Den gesamten Modus hat man dann innerhalb von ein bis zwei Stunden auch durchgespielt. Einige Prüfungen lauten beispielsweise „Gewinne, ohne getroffen zu werden“ oder auch „Erreiche das Ziel, ohne das Turbo-Feld zu berühren“. Ich hätte mir mehr Prüfungen von dieser Sorte gewünscht, die sich zumindest im Gameplay von den klassischen Minispielen unterscheiden. Auch Minispiele, in denen man zum Beispiel absichtlich schnell verlieren muss, wären sehr witzig gewesen. Dennoch bleibt der Modus für mich ein Zusatz, der keinen Mehrwert mit sich bringt.

…Minispiele spielen, im Freizeitraum austoben und Sticker sammeln.

Kein Mario Party existiert ohne einen Minispiel-Modus, in dem eine freie Auswahl ermöglicht, die Minispiele frei auszuwählen. Selbstverständlich ist dieser Modus ebenfalls enthalten und Spiele können nach freier Wahl gespielt werden. Auch hier ist eine Sortierung nach der Art der Minispiele, also ob es ein Jeder-gegen-jeden-Minispiel ist oder es sich dabei um ein 2-vs.-2-Minispiel handelt, möglich. Die Lieblingsminispiele können markiert werden und sind in einer Favoriten-Liste aufgeführt.

Dieses Spiel ist mein Favorit, hier müsst ihr das Fleisch von allen Seiten braten, die Pfanne steuert ihr mit Bewegunssteuerung.

Abgesehen davon, gibt es den Minispiel-Modus „Kampf ums Quardrat", bei dem das Ziel ist, viele Minispiele zu spielen und ein Spielfeld ähnlich wie Käsekästchen zu füllen und die meisten Felder für sich einzunehmen. Dabei darf jeder Sieger ein Quadrat setzen und sogar andere Quadrate von den Spielern einkreisen. Kampf ums Quadrat ist ein netter Modus für Zwischendurch.

Alternativ gibt es den Mariothon-Modus, in dem ein Set von fünf Minispielen gespielt wird und es nicht unbedingt darum geht, jedes Spiel zu gewinnen, sondern die beste Punktzahl einzusacken. Insgesamt stehen zehn Minispiele für diesen Modus zur Auswahl und werden in drei Cups mit je fünf Minispielen eingeteilt. Es kann aber auch selbst ein Cup mit insgesamt fünf selbst gewählten Minispielen aus einem Pool von zehn Minispielen erstellt werden. Dieser Modus ist ein kleiner aber guter Zusatz, schade dass im Pool nur zehn Minispiele sind.

Update: Mariothon-Modus – Das Online-Debüt für Mario Party

Leider war dieser Modus bis zum Zeitpunkt der Testveröffentlichung noch nicht spielbar, wir werden euch aber unseren Eindruck davon nachreichen. Der Mariothon-Modus kann ebenfalls online gespielt werden, der Online-Mariothon ist aber die einzige Möglichkeit, bei Super Mario Party online zu spielen. Eine Nintendo Switch Online-Mitgliedschaft wird benötigt, dazu wird Super Mario Party die Nintendo Switch Online-App unterstützen.

Umfangreiche Online-Statistiken können im Online-Mariothon bestaunt werden.

Wie beim Mariothon-Modus umfasst der Online-Mariothon ebenfalls zehn Minispiele, die in drei unterschiedlichen Cups gespielt werden können. Ihr könnt wahlweise mit Freunden oder mit Fremden online spielen. Übrigens ist es nicht möglich, einen Freund auf der lokalen Konsole mitzunehmen. Spielt ihr mit einem Online-Freund steht euch nicht nur der Voice-Chat mit der Nintendo Switch Online-App zur Verfügung, sondern es ist auch möglich, den Minispiel-Cup, beziehungsweise die fünf Minispiele selber auszuwählen. Die Wertung aus den Freundespartien wird nicht in der Gesamtwertung berücksichtigt.

Euer Können im Online-Modus mit Fremden wird belohnt. So könnt ihr nicht nur Sticker für eure Sticker-Sammlung sammeln, sondern erhaltet auch eine entsprechende Platzierung. Die Platzierung wird nach S, A+, A, B, C oder D gewertet. Je besser die Platzierung, umso besser die Mitspieler, die ihr findet. Durch umfangreiche Statistiken könnt ihr dann einsehen, wie gut ihr wart und es auch in einer Online-Rangliste vergleichen. Die Rangliste kann auch nach eurer Freundesliste gefiltert werden.

Insgesamt laufen die Partien zwar flüssig, jedoch kommen auch öfters mal Ruckler zustande. Dies behindert das komplette Minispiel, denn nicht nur eure Steuerung reagiert schlecht, sondern das gesamte Spiel läuft auch dann in Zeitlupe. Es hängt aber vom Gegner ab, wie intensiv die Lags sind. Meiner Meinung nach macht der Online-Mariothon nur für kurze Zeit Spaß, denn vor allem die kleine Anzahl an Minispielen als auch die schwache Performance hindern den Spielspaß enorm. Mario Party ist eher ein Offline-Titel und sollte bevorzugt lokal mit Freunden gespielt werden. Nur so können Freundschaften zusammenbrechen, oder?

Gumba ist ein Balanceprofi.

In Toads Freizeitraum findet ihr weitere zusätzliche Spielereien in Form von vier Minispielen. Diese könnt ihr sogar in Kombination mit zwei Konsolen spielen. Das Problem ist nur, dass dafür beide Konsolen das Spiel Super Mario Party besitzen müssen. Gewünscht hätte ich eine Variante wie bei Mario Party: Star Rush, bei dem im Nintendo eShop die Applikation Mario Party: Star Rush – Party Guest zum kostenlosen Herunterladen bereitstand. Somit konnte der Besitzer der zweiten Konsole mit dem ersten Spieler zusammenspielen, ohne das Spiel zu besitzen. Der Vorteil ist, dass der Downloadmodus des Nintendo 3DS nicht benötigt wurde und somit keine zusätzlichen Wartezeiten entstanden sind. Da die Nintendo Switch keinen Downloadmodus besitzt, hätte ich mir auch hier solch eine Variante gewünscht.

Die Minispiele im Freizeitraum können nicht nur an zwei Konsolen gespielt werden, sondern drei der vier Minispiele können auch auf einer Konsole gespielt werden. Dabei kann die Nintendo Switch aufgestellt oder auf einen Tisch flach hingelegt werden. Die Spieler versammeln sich bei letzterem im Kreis um die Konsole herum. Die vier Minispiele sind aber nur ein kleiner Zeitvertreib und nur eine nette Spielerei, es lohnt sich auf keinen Fall, das Spiel zwei Mal zu kaufen, um den Modus in voller Pracht spielen zu können.

Ein weiteres Rhytmusspiel.

In Super Mario Party könnt ihr eure Mario Party-Punkte sammeln, die ihr nach jedem Abschluss eines Minispiels / Spielbretts erhaltet und diese für Strategie-Tipps, Sticker oder Musik im Shop ausgeben. Die Strategie-Tipps helfen vor allem Anfängern die Geheimnisse der Spielbretter aufzudecken und Tipps zu bestaunen. Falls euch die Musik aus Super Mario Party gefällt, könnt ihr diese in der Musik-Sektion rauf- und runterhören. Die Soundtracks sind in diesem Mario Party völlig in Ordnung, bieten aber definitiv kein Ohrwurm-Potential wie einige Vorgänger, doch die Playlist ist auch dieses Mal wieder recht lang geworden.

Die Sticker-Sammlung ermöglicht es euch, mit amiibo aus der Mario Party-Serie und den gleichen Charaktern aus anderen Serien, spezielle Glitzer-Sticker zu erhalten. Alternativ können diese auch im Ingame-Shop für 5000 Mario Party-Punkte (ja das ist sehr viel) erworben werden. Im Ingame-Shop können auch viele andere Sticker erworben werden oder ihr probiert es bei Birdo auf dem Toad-Plaza, die euch Sticker bei korrekter Beantwortung von Fragen schenkt. Mit den Stickern könnt ihr eigene Bilder entwerfen, so wählt ihr einen Hintergrund, setzt darauf die Sticker und macht hinterher einen Screenshot. Dieser Zeitvertreib dürfte also den meisten unter euch nichts bedeuten und auch ich habe die Sticker-Werkstatt nach dem Ausprobieren nie wieder betreten.

Die Computer-Spieler werden in vier Schwierigkeitsstufen eingeteilt: Normal, Schwer, Sehr Schwer und Meisterlich, wobei die letzte Schwierigkeitsstufe zum Freischalten bereitsteht. Alle Schwierigkeitsstufen sind gut ausbalanciert und auch die „Meisterlich“-Stufe wirkt nicht unfair, sondern ist auch mit gutem Können zu schlagen.

Gute Absprache führt hier zum Ziel.

Das Spiel wird oftmals durch zusätzliche Textfelder begleitet und im Mario Party- oder Partner-Party-Modus kann dies schon nerven, denn es ist nicht möglich diese zu überspringen oder schneller laufen zu lassen. In den alten Mario Party-Spielen konnte man einstellen, dass die Textfelder schnell scrollen, doch hier ist dies leider nicht möglich. Auch fünf Mal die gleiche Animation zu sehen, wenn ein Stern erhalten wurde ist nervig. Abgesehen davon, klatschen die Team-Kameraden in Team-Minispielen immer ein, was durch die Bewegung des Joy-Con ausgelöst werden muss. Erfolgt dies, erhält man etwas Bonusmünzen oder im Raft-Abenteuer wenige Sekunden Extrazeit. Dies ist anfangs sehr witzig, nervt aber auf Dauer, denn wenn man zu viert ist, kriegt es oft ein Spieler nicht mit und alle müssen diesen erinnern, dass dieser einklatschen soll.

Im Spiel gibt es allgemein die Möglichkeit, Juwelen zu sammeln. Diese erhaltet ihr, wenn ihr beispielsweise alle Spielbretter abgeschlossen habt, alle Level auf der Beat-Bühne gespielt habt, fünf Ausgänge im Raft-Abenteuer gefunden habt oder auch alle Prüfungen bestritten habt. Das Spiel arbeitet darauf hin, dass ihr diese Juwelen einsammelt, um der Superstar zu werden, doch erwartet wirklich keine gute Belohnung am Ende.

Super Mario Party ist weder im Handheld-Modus, noch mit einen Nintendo Switch Pro Controller spielbar. Dies ist auch völlig legitim, denn viele Minispiele setzen auf die Joy-Con-Steuerung und deshalb würde es keinen Sinn machen, den Titel im Handheld-Modus zu spielen. Ich kann die Kritik der Community dabei leider nicht verstehen, denn ich finde es schön, dass das Spiel die Technik der Joy-Con gut ausreizt.

Unsere Kaufempfehlung für Mario Party-Fans:

Selbstverständlich fragt ihr euch: Soll ich bei den ganzen Kritikpunkten das Spiel kaufen? Dies hängt davon ab, mit welchen Erwartungen ihr an das Spiel herangeht. Konntet ihr euch mit allen Mario Party-Spielen anfreunden, könnt ihr auch hier ruhig zugreifen. Habt ihr Mario Party 1 bis 8 sehr gemocht und konntet euch nicht mit Mario Party 9 und 10 anfreunden, dann werdet ihr dieses Spiel mögen, denn auch wenn die Spielbretter nicht perfekt sind, besser als in 9 und 10 ist der Mario Party-Modus definitiv. Findet ihr leicht einen bis drei weitere Mitspieler und hättet nichts gegen eine Party für Zwischendurch, so habt ihr hier die perfekte Party für euch. Habt ihr die Serie bereits mit Mario Party 7 oder 8 aufgegeben, so solltet ihr womöglich auch hier nicht besonders glücklich werden. Mochtet ihr Mario Party noch nie, dann Gratulation, ihr werdet dieses Mario Party auch nicht mögen. Ihr seid alleine und habt keine menschlichen Mitspieler in der Nähe? Dann ist Mario Party nichts für euch, denn auch der Online-Modus bietet nicht den nötigen Mehrwert, um alleine Spaß zu haben.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Super Mario Party

Meinung von Ilja Rodstein
Super Mario Party ist ein wirklich gutes Spiel und hat mir vor allem mit Freunden und Familie großen Spaß bereitet. Endlich ist der klassische Brettspielmodus zurück, schafft es leider nicht auf das Niveau der Vorgänger zu kommen, denn die Spielbretter sind leider zu simpel und viel zu schnell erkundet. Immerhin hat mir Partner-Party besonders gut gefallen und das aus Mario Party: Star Rush bekannte System erfordert gute Absprache mit dem Teampartner und ist meiner Meinung nach der beste Koop-Modus eines Mario Party-Spiels. Der Koop-Modus Raft-Abenteuer hingegen hat mich sehr enttäuscht, denn es bot nicht die nötige Abwechslung, um mich beim zweiten oder dritten Mal zu motivieren. Der Modus Beat-Bühne hat mir viel Spaß gemacht, wenn auch dieser nicht ganz umfangreich ist. Toads Freizeitraum, der Mariothon und Kampf ums Quadrat sind jedoch nette Zusätze. Der Einzelspieler-Modus Pfad der Prüfungen hat mich leider enttäuscht, denn dieser Modus muss nicht nur freigeschaltet werden, sondern bietet zusätzlich keinen Mehrwert. Der Online-Modus wirkt leider sehr lieblos und ist stark limitiert. Ich persönlich bin nicht wirklich enttäuscht von diesem Mario Party, aber auch nicht besonders zufrieden. Es ist ein solider Nachfolger, der mir persönlich wesentlich mehr gefallen hat, als Mario Party 9 und 10. Doch das Potential ist definitiv da und so freue ich mich auf die Zukunft von Mario Party!
Mein persönliches Highlight: Die Erkundung der Minispiele hat Spaß gemacht, die Minispiele gehören zu den besten der Mario Party-Serie.
Meinung von Dennis Meppiel
Die ersten Stunden in Super Mario Party versetzen euch ins Staunen. Gerade das Erkunden der vielzähligen Modi und der 80 Minispiele geben euch zuerst einen sehr positiven Eindruck vom Spiel. Die Rückkehr des klassischen Spielsystems ist ein gelungenes Comeback, kann aber nicht wirklich an die alten Teile anknüpfen. Dafür sind die Bretter leider einfach viel zu klein gehalten und auch das Design dieser wirkt einfach etwas ideenlos. Allerdings gibt es spannende und tolle Elemente, die wir uns auch für die weiteren Teile wünschen werden. So ist das Verbündetensystem aus Mario Party: Star Rush eine gelungene Neuerung für die normale Bretterfahrung. Das Spiel richtet sich ganz klar an die lokalen Spielsessions und macht auch in dieser Hinsicht am meisten Spaß. Aber auch da gibt es nach mehreren Stunden Abnutzungserscheinungen. Das Raft-Abenteuer ist bereits beim zweiten Mal anspielen langweilig, da die Anzahl der Minispiele zu gering ist. So dürft ihr dann für das Komplettieren des Modus unzählige Male die selben Minispiele spielen, obwohl die Luft schon beim zweiten Mal komplett raus ist. Super Mario Party geht auf jeden Fall in die richtige Richtung und wir wünschen uns für einen weiteren Nachfolger einige Optimierungen. Aber wer weiß, vielleicht zieht Nintendo ebenfalls ihr Anspruch an "game-as-a-service" in Betracht und veröffentlichen bald neue (und hoffentlich auch große) Bretter.
Mein persönliches Highlight: Die Partner-Party, mein Lieblingsmodus.
Meinung von Pascal Hartmann
Ich bin anscheinend einer der wenigen, der auch mit Teil 10 viel Spaß hatte. Ob nun alle in einem Fahrzeug sitzen oder jeder allein über das Spielfeld rennt, der Faktor Glück – bzw. "Glück", wenn es um die CPU geht – ist in jedem Mario Party der entscheidende. So auch in Super Mario Party. Wenn ich beispielsweise mit dem Bowser-Würfel in 80% der Fälle Münzen abgezogen bekomme (bei einer eigentlichen Wahrscheinlichkeit von 1/3...) oder die CPU "rein zufällig" zum wiederholten Male über besondere Item-Blöcke einen Stern zugeschanzt bekommt, fühle ich mich direkt wieder heimisch. Solche Momente zählen halt ebenso dazu wie das Gewinnen von Minispielen, das Würfeln einer dringend benötigten Zahl oder das Lakitu-Feld, auf dem man sich einen Stern vom Mitspieler schnappen kann. Nur damit dieser am Ende aufgrund der zufällig ausgewählten Bonussterne doch noch gewinnt. In diesem Bereich macht Super Mario Party also alles richtig. Doch leider trüben zu wenige und zu kleine Spielfelder den Gesamteindruck. Gerade mal zehn Minispiele machen den sich sowieso schon zu lang ziehenden Raft-Modus zur Qual, und die Menüs sind auch nicht wirklich durchdacht. Doch man soll ja mit dem Positiven enden: Die meisten Minispiele machen Laune, die Partner-Party ist klasse, das Prinzip der aufsammelbaren Partner gelungen.
Mein persönliches Highlight: Das Sticker-Album, in dem man seiner Kreativität freien Lauf lassen kann. Und nun ehrlich: die Partner-Party.

Kommentare 45

  • KlaBooster Alles wird loot ... - 03.10.2018 - 15:08

    Hm hätte mehr erwartet, selbst beim 3DS hatte meine Familie schnell den Spaß verloren, aufgrund aufkommender Abnutzungserscheinungen der Minispiele und den Spielbrettern, was die Dauer betrifft ebenfalls ein schnelles *määh*. Ich hoffe die JoyCons bringen viel Abwechslung und mal ein anderes Gefühl als nur Knöppe kloppen.

    Mal reinschauen, hatte mir aber mehr erhofft als eine "Standard 7" in der Wertung
  • Sconnizo Turmheld - 03.10.2018 - 15:19

    Freu mich schon auf das Spiel.
    Also wenn ich das richtig gelesen habe word es nur ein Modus und eine Schwierigkeitsstufe zum freischalten geben und halt die Minispiele?
    Sehr sehr schade, hatte gehofft, dass man Charaktere freischalten kann und Spielbretter. Fande das damals auf dem DS schön und es hat mich sehr lange gefesselt.
    Gekauft wird es trotzdem, der Grundstein für ein gutes Mario Party wurde ja gelegt :D
  • felix SSB #hypebrigade - 03.10.2018 - 15:28

    Ich bin an sich ein großer Fan der Mario Party Reihe, habe bis auf MP6 jeden einzelnen Heimkonsolen-Ableger gespielt - und ich werde Super Mario Party sicherlich auch früher oder später spielen... Aber ich bin alles andere als zufrieden mit der Entwicklung dieser Spielereihe.
    Das liegt einfach hauptsächlich an ND Cube, so Leid es mir tut... jeder neue Ableger hat mindestens eine große Macke und dies scheint sich auch bei Super Mario Party fortzusetzen. Die Spielbrettanzahl & Größe scheint ein großer Kritikpunkt zu sein, über den man leider nur schwer hinwegsehen kann. Ich glaube schon, dass das Spiel im Multiplayer sicherlich Spaß machen wird, aber es wäre einfach noch viel mehr möglich gewesen.

    Und wie jedes mal heißt es: "Hoffentlich wird der nächste Teil besser."
  • WarioWaluigi Turmheld - 03.10.2018 - 15:32

    Danke für den Test. :) Ein wenig enttäuschend klingt es schon, Nachteil für mich sind wohl vor allem die Spielbretter, sind wohl zu klein und zu wenig.
  • DarkStar6687 Meister des Turms - 03.10.2018 - 15:40

    Guter, informativer Test. :thumbup:

    Werde dann wahrscheinlich auf ein Angebot oder so warten. Vollpreis ist mir dafür zu übertrieben.
  • GamingPeter Lebt den AC Switch Hype - 03.10.2018 - 15:43

    Scheint zwar nicht sooo toll zu sein, aber besser als 10 und Island Tour allemal.
  • TheLightningYu Grim Dawn'er - 03.10.2018 - 16:21

    Hört sich doch gut an, wird gekauft!

    /Edit:
    Es würde mich aber echt nicht wundern, wenn ala Arms, Splatoon, Mario Tennis das wieder eine live-service Sache wird wo man regelmässig neue Bretter usw nachschiebt...
  • websconan Turmheld - 03.10.2018 - 16:31

    Oh nein Mario Party 10 ist laut euer Wertung besser wie Super Mario Party, oh nein :O
  • RhesusNegativ Meister des Turms - 03.10.2018 - 16:41

    Es ist nach wie vor ein Nd Cube Spiel. Dass da nichts großartiges rumkommt war klar.
    Können nur hoffen dass Nintendo den Umfang weiterhin mit Updates bessert und dann kann das bestimmt lustig mit Freunden werden.
  • Sconnizo Turmheld - 03.10.2018 - 17:09

    @Tangelos
    Ok das wäre echt super *-*
    Gleich mal das LP angucken, danke für den Hinweis :D
  • BurningWave Feuer & Wasser - 03.10.2018 - 17:19

    Hä? Ihr schreibt, dass das Spiel besser als Mario Party 10 ist, wertet es aber schlechter und widersprecht euch zum Teil in den eigenen Fazit-Blöcken? Verwirrend. Muss man mal auf weitere Reviews warten. Scheint ja solide zu sein aber nicht der erhoffte Hit.
  • Ilja Rodstein Gekündigter Redakteur - 03.10.2018 - 17:53

    Zitat von BurningWave:

    Hä? Ihr schreibt, dass das Spiel besser als Mario Party 10 ist, wertet es aber schlechter und widersprecht euch zum Teil in den eigenen Fazit-Blöcken? Verwirrend. Muss man mal auf weitere Reviews warten. Scheint ja solide zu sein aber nicht der erhoffte Hit.
    Guter Punkt, aber dafür gibt es eine ganz einfach Erklärung. Nicht jeder Redakteur vertritt die gleiche Meinung. ich habe beispielsweise MP 10 nie gut bewertet, sondern es ist pascal gewesen und pascal hat dies auch in diesem fazit wiederholt. Meiner Meinung nach wäre MP 10 eine 5 oder 6 von der Wertung her gewesen, ich mag das Spiel überhaupt nicht
  • Deny Turmheld - 03.10.2018 - 18:25

    Hätte ich Freunde die auf sowas abfahren, würde ich es kaufen.^^
    Mal sehen ob sich die Anzahl der Spielbretter erhöht.

    Eine Frage zur Größe der Spielbretter: wieso ist diese so entscheidend? Vorallem will ich doch nicht 50 felder zum nächsten Stern laufen, der mir jemand anderes vor der Nase wegschnappt, oder?
  • Flynn Turmheld - 03.10.2018 - 18:35

    Ich hoffe ich bekomm das Spiel noch weil es ist überall schon wieder nicht mehr lagernd. Hab zwar vor einem Monat vorbestellt aber habe ein ungutes Gefühl. Das nervt langsam das die Switch Spiele immer ausverkauft sind. Wann lernen die es endlich mal mehr zu produzieren? Zelda, Bomberman, Kirby waren damals auch gleich zu Beginn ausverkauft
  • Sconnizo Turmheld - 03.10.2018 - 18:40

    @Flynn
    Das liegt daran, dass sie selbst nicht mit so einer großen Nachfrage gerechnet haben.

    Ich mach mir nur sorgen um das JoyCon Bundle. Hab das Gefühl, dass ich keins bekomm^^"
  • Prinzenroller Turmheld - 03.10.2018 - 18:49

    Kenne mich mit der Reihe nicht aus, ist sie vergleichbar mit Viva Piñata Party Animals? Dann wäre meine bessere Hälfte an Bord...
  • Flynn Turmheld - 03.10.2018 - 18:52

    @Sconnizo Trotzdem müssten sie es langsam begreifen nach den anderen Spielen nach. Bei der Switch sind die Spiele immer jedesmal ausverkauft und besser mehr produzieren als zu wenig
  • Sconnizo Turmheld - 03.10.2018 - 18:58

    @Flynn
    Zu viel ist auch nichts.^^
    Ich denk eher, dass Nintendo vorsichtiger geworden ist und dann lieber Engpässe in Kauf nimmt, als auf irgendetwas sitzen zu bleiben. Wobei das ja eher das Problem der Händler wäre.
  • Flynn Turmheld - 03.10.2018 - 19:02

    @Sconnizo Nintendo hätte wissen müssen das diesmal die Nachfrage groß war bei dem Teil. Bei den anderen funktioniert es ja auch. Wette Pokemon Go wird auch wieder ausverkauft sein
  • Repede Turmbaron - 03.10.2018 - 19:34

    Gelungener Test, der vieles beleuchtet, was die Stären und Schwächen angeht. Das mit den Brettern ist schade und es wäre wünschenswert gewesen mehr Vielfalt zu haben. Hier hoffe ich einfach, dass Nintendo uns mit Updates versorgt um das Spiel aufzuwerten. Ich bin insgesamt aber überzeugt und werde am Freitag loslegen. Gerade auf die Partner Party freue ich mich.
  • alfalfa Turmbaron - 03.10.2018 - 21:46

    • Danke für den Test!
    Leider bin ich jetzt ganz schön enttäuscht, denn ich hatte mich sehr auf dieses Spiel gefreut, aber ich lese zu viele Kritikpunkte, die ich auch nachvollziehen kann.
    Ich werde nicht sehr oft mit 3 weiteren Leuten spielen und genau das ist der Knackpunkt, weil ich dazu zwei weitere, teure JoyCons benötige, die ich sonst nie brauche, weil ich Controller für 4 Spieler schon besitze.

    60 € für das Spiel oder 100 mit den JoyCons sehe ich dann doch nicht ein.
    Ich hoffe dass es Updates geben wird, die einige der Kritikpunkte ausbessern, ansonsten werde ich es wohl vorerst nicht kaufen, so lange es nicht mal irgendein Sonderangebot wie eine 5 für 3 Aktion gibt, wo ich es dann einfach mitnehme.

    Wirklich schade, denn ich mochte sowohl 8 als auch 9 auf der Wii, wobei ich 9 sogar besser fand.
    Aber schon damals war das Spiel eher kurzweilig und ich dachte, dass die Version für die Switch alles besser macht.
    Warum muss man den eigentlichen Single Player Modus, in dem man die Minispiele kennenlernt, erst dadurch freispielen, dass man dann alle Minispiele schon kennt?

    Sorry Nintendo - bessert das und anderes mal bitte nach, um mich zum Kauf zu überreden.
  • sCryeR Turmbaron - 03.10.2018 - 22:18

    Ich wollte mir eigentlich mit der Switch seit langem Mal wieder nen Mario Party kaufen und war fast schon gehyped auf den Titel, aber Nintendo hat es doch glatt geschafft, dass ein kaufwilliger Kunde das Spiel kurz vor Release storniert.

    *Games as a Service* finde ich prinzipiell eine gute Sache, aber nicht, wenn das Grundspiel scheinbar absichtlich minimalistisch gehalten wurde und Content für künftige "Updates" removed wurde.
    4 Bretter sind nicht mehr als ein Witz und deuten doch sehr auf zurückgehaltenen Content hin.

    Dazu ein minimalistischer Onlinemodus mit lachhaften 10 Minigames die Rotieren?!

    Man könnte glatt meinen, Nintendo will gar keine Software verkaufen, da lasste ich den Titel gerne im Regal stehen.

    Vielleicht ist der Titel nach 10-20 Updates ja komplett und man kann in im Sale kaufen.
  • Geit_de geit - 03.10.2018 - 22:58

    Zitat von sCryeR:

    Vielleicht ist der Titel nach 10-20 Updates ja komplett und man kann in im Sale kaufen.
    Es ist ein Nintendospiel. Da gibt es abgesehen von Black irgendwas keinen "Sale".

    Bestenfalls wird es mal ein Select-Titel.
  • alfalfa Turmbaron - 03.10.2018 - 23:08

    @Geit_de

    Doch, es gab auch schon Aktionen im eShop mit Nintendo Spielen, z.B. im März mit ARMS für 39,99.
    Es gab noch weitere Aktionen, an die ich mich erinnere, auch Zelda war dabei.

    Sind dann trotzdem keine wahren Schnäppchen und nur wertlose, nicht wiederverkäufliche Downloadversionen, aber es gibt sie.
    Persönlich würde ich so etwas nie kaufen, da ich große, teure Titel ausschließlich als physische Version erwerbe, aber auch in diesem Bereich gibt es immer wieder Sales / Sonderangebote / Prime Days oder wie auch immer man es nennen will.

    Darauf muss man halt warten (meistens nicht wirklich lange) und vertreibt sich so lange die Zeit mit den zahlreichen anderen Spielen.
  • Geit_de geit - 04.10.2018 - 00:15

    Zitat von alfalfa:

    Sind dann trotzdem keine wahren Schnäppchen und nur wertlose, nicht wiederverkäufliche Downloadversionen, aber es gibt sie.

    Naja, mittlerweile sind die Module doch auch ohne Update Wertlos. Keiner der Aktuellen Titel von Nintendo ist wirklich vollständig ohne einen Download. Splatoon, ARMS, Mario Tennis und wenn Nintendo das wie bei Splatoon Handhabt, dann auch Mario Party.

    Ich fand den zehnten Teil übrigens auch nicht schlecht. Speziell die Amiibo Party hat ordentlich Spieltiefe durch taktisches Ändern des Spielbretts gab es hier Abwechslung und unerwartete Wendungen ohne Ende. Leider hat jeder nur "boah Amiibo Bezahlschranke" geschrien und den Teil ignoriert.
  • alfalfa Turmbaron - 04.10.2018 - 00:41

    @Geit_de

    Da hast du Recht - ohne zusätzlichen Download kann man viele Spiele out of the Box kaum genießen.
    Ging mir bei Fifa 18 so.
    "Day One Patch" ist ja oft das Motto.
    Dennoch kann man Retail Spiele wenigstens wieder gegen Geld oder im Tausch los werden, wenn man merkt, dass man einen Fehlkauf getätigt hat, oder einfach die Lust am Spiel verliert.
    Bei Downloadtiteln unmöglich.

    Mario Party 10 habe ich mangels Wii U nie gespielt, aber scheinbar habe ich da auch nicht wirklich was verpasst.
    Zu schade, dass Nintendo sich wenig um Kritik und Rückmeldungen der Käufer zu scheren scheint.
  • JimmyKnopf Turmritter - 04.10.2018 - 06:22

    @Prinzenroller Beide Spiele sind vergleichbar. In Mario Party gibt es ein Brettspiel Modus. Du kannst aber auch, wie von Viva Pinata Party Animals gewohnt, nur die Minispiele mit deiner besseren Hälfte spielen. :)
  • Ripvanwinkle Turmritter - 04.10.2018 - 11:04

    Wenn man sich mal die Bewertungen bei Metacritic anschaut ist das das zweitbestbewerteste Mario Party nach dem Teil 1!
    metacritic.com/search/all/mario%20party/results?page=0

    Ich freu mich auf jedenfall darauf.
  • billy_blob aka DelPadio - 04.10.2018 - 22:14

    Ein kleiner Verbesserungswunsch:

    Unterteilt eure persönlichen Meinungen in Absätze.
    Vielleicht in eine Art Vorwort - Reputation - Ergebnis.

    Das liest sich viel viel besser.
    Alles an einem Stück reinzuklatschen sieht überlagert aus.

    Und war/ist zudem mega schwer zu lesen.
  • Zegoh Turmbaron - 04.10.2018 - 22:19

    Test passt insgesamt eigentlich sehr gut.

    Das Spiel macht auf jeden Fall sehr viel Spaß und ist das was es sein will: nen Party-Game :)
  • Albert Turmfürst - 04.10.2018 - 22:52

    Danke für das Update.
  • thehunter Turmfürst - 05.10.2018 - 01:28

    Naja ich hätte nur lust das Spiel zu viert zu spielen, dafür brauch ich aber nochmal 2 Joycons (meine 3 Pro Controller funktionieren mir dem Spiel ja nicht :rolleyes: ) Daher werde ich wohl bei dem Spiel zz noch passen
  • Albert Turmfürst - 05.10.2018 - 07:25

    @thehunter das kann ich gut verstehen. Da würde ich es auch links liegen lassen.

    Ich hab neue JoyCons (Splatoon Farben) und das Spiel für 99€ beim Saturn bestellt. Ich werde sie heute abholen. Ich bin schon gespannt :)
  • Frank Drebin Spezielle Spezialeinheit - 05.10.2018 - 07:48

    Auf einer anderen (nicht Nintendo) Seite bekommt das Spiel eine bessere Bewertung ;)
  • puLse2D Gamer since 1985 - 05.10.2018 - 08:15

    Habe es gestern allein und mit meiner Freundin gespielt. Jeweils 2 verschiedene Bretter.

    Ich bin kein Mario Party Fan, aber spiele es schon sehr gerne. Mario Party typisch ist, dass ich immer Pech habe in dem Spiel. Egal welcher Teil ich gewinne eigentlich nie. :ugly: Woran es liegt?! Ich weiß nicht... Das Spiel mag mich einfach nicht. Oft besitze ich 70-90 Münzen aber ein Stern abgreifen, Fehlanzeige.

    Reicht das Spiel für eine Party zu 4 um Spaß zu haben ?

    Anfangs sicherlich, doch wie ich finde tritt schnell Ermüdung ein.

    Es gibt zwar nette Items und versteckte Zusatz Blöcke aber oft greifen die falschen, (die schon einige Sterne haben) die krassen Dinge ab. Wie per goldene Röhre direkt zum Stern zu gelangen.

    Für zwischen durch bestimmt okay, aber für Hardcore Abende... Bitte was anderes spielen. :)
  • Loco4 ❣ 8-bit era ❣ - 05.10.2018 - 08:39

    Vielen Dank für diesen ausführlichen test (und das update zum Online-part)! wirklich sehr gut geschrieben!
    ich freue mich nach wie vor auf das spiel! und es freut mich, dass super mario Party von jemandem ( @Ilja Rodstein ) mit einer 7 bewertet wird, der mario Party 10 eine 5-6 gegeben hätte! denn ich fand teil 10 auch nicht besonders...

    heute ist es soweit!!! :mldance:
  • Flynn Turmheld - 05.10.2018 - 23:05

    Vlt sollte man erwähnen das man den Teil doch auch im Handheldmodus spielen kann nur halt nicht mit den Joy coins am Bildschirm sondern der Bildschirm muss extra liegen oder wo stehen, durch die Aussage überall denken nämlich viele das sie das nirgends mitnehmen können zum Spielen aber man könnte sehr wohl auch im freien den Bildschirm wo aufstellen und mit Freunden draußen zocken
  • Squall1990 Nintendo Gamer Since 1994 - 05.10.2018 - 23:17

    @Flynn das nennt man dann Tischmodus.

    Also wir (meine Freundin, ihr Bruder und ich) haben nun 2 Partys gespielt. Es machte uns definitiv Spaß und die Minigames sind auch klasse. Was uns störte ist das verbündeten System. Das man sogar 3 haben kann ist dann doch irgendwann echt heftig. Man würfelt dann doch immer mindestens eine 3. Und man kommt so viel weiter voran, auf den kleinen Brettern, sobald man relativ hoch würfelt oder ein Pilz hat. Das System kann ja gerne rein und wir finden es an sich cool, aber es hätte auch einer gereicht, der nach zwei Runden wieder verschwindet.

    Auch die Goldröhre hätte entweder viel mehr kosten müssen oder nur per Zufall erscheinen. Und auch Lakitu müsste teurer sein. Ich mein früher kostete Sterne klauen 50 Coins.

    Was uns auch oft nicht gefiel war die Sternverteilung. Wir hatten es so oft das jemand zwei Sterne in einer Runde bekommen hat.

    So an sich finden wir das Game cool und es geht in die richtige Richtung. Morgen testen wir dann auch die anderen Modi.
  • Drizzt195 Turmritter - 07.10.2018 - 18:15

    Hey leute mal ne blöde Frage.

    Habe bei Super Mario Party jetzt alle Modi komplettiert, werde aber meine Party-Punkte nicht los.
    Beim Toad-Talet unter dem Reiter Party-Punkte konnte ich mir Party Tipps kaufen,
    aber alle anderen sind nur Fragezeichen.
    Habe ich irgendwas übersehen um den Kauf von weiteren Sachen freizuschalten?
  • Ilja Rodstein Gekündigter Redakteur - 07.10.2018 - 18:28

    @Drizzt195 Kaufe ein Item aus jeder neu freigeschalteten Kategorie und spreche mit Toad auf dem Toad-Plaza
  • Drizzt195 Turmritter - 07.10.2018 - 19:21

    @Ilja Rodstein
    Toad hatte gefragt ob ich schon mal Sticker verwendet habe, und nachdem ich das dann auch mal getan hatte hatte Toad mir dann auch die 2. Kategorie freigeschaltet.
    Ab da war es dann wie du es beschrieben hast.

    Also danke schön.
  • alfalfa Turmbaron - 07.10.2018 - 21:15

    Habe es mir gestern gekauft, aber auch nur, weil es bei Media Markt für 44 im Angebot war.

    Hatte mit einem Freund mehrere Stunden wirklich Spaß (nur Minispiele gespielt).
    Habe dann noch bis nachts online gespielt und das macht eigentlich auch Spaß - aber der wird schnell dadurch getrübt, dass trotz 200 MBit Leitung die Spiele ruckeln, weil immer einer dabei ist, dessen Verbindung nicht ausreichend ist.
    Das erinnert mich sehr an die Demo von Mario Tennis, das ich mir unter anderem deswegen nicht gekauft habe (das hätte es bei Media Markt auch für 44 gegeben).

    Die Minispielauswahl ist auch zu sehr beschränkt im Online Mariothon.
    Heute habe ich mal alleine eine Runde Party gespielt und es nervt mich, dass ich erst stundenlang alles freispielen muss, bevor die wahre Single Player Aufgabe "Pfad der Prüfungen" verfügbar ist.
    Das ergibt keinen Sinn.

    Ich hoffe, Nintendo bessert bald per Patch nach und kann teilweise verstehen, warum viele Leute das Spiel bei Ebay Kleinanzeigen schon nach einem Tag wieder verscheuern.
    Es könnte so ein tolles Spiel sein, wenn paar Sachen besser gemacht worden wären. Selbst grafisch sieht es insgesamt ziemlich gut aus.

    Bin ungern Betatester...
  • qinn Turmritter - 07.10.2018 - 21:16

    Mein Senf. Vorsicht, Wall of text.

    Mich enttäuscht das Spiel ein klein wenig. Klar, es ist nach 9, 10 und den furchtbaren 3DS-Ablegern mal wieder ein "klassisches" Mario Party, aber gegen Mario Party 8 oder DS stinkt es gnadenlos ab.
    Die Auswahl an Brettern ist mit 4 bisher wirklich sehr dürftig, zudem sind diese auch noch winzig klein und gar kein Vergleich zu den Boards früherer Mario Party-Titel. Die Interaktivität der Bretter mit Ereignisfeldern wirkt auch stark reduziert, da es viel weniger Details auf den einzelnen Boards gibt. Sich bewegende Wummps, eine Steinkugel, ein großer Tintenfisch, der eine Brücke zerstören kann, König Bob-Omb, der explodieren kann, ein Bob-Omb als ungewollter Begleiter, ein Kettenhund... das sind so ziemlich alle Ereignisse die auftreten können... insgesamt und überhaupt. Da haben einzelne Boards von Mario Party 8 zum Teil mehr an Abwechslung zu bieten als hier alle 4 zusammen.
    Die Mechaniken, wie man Sterne erlangt, unterscheiden sich auch im Grunde kaum von Board zu Board. Bis auf das letzte spawnt immer zufällig ein Stern der für gerade einmal 10 Münzen erworben werden kann, was ein lächerlicher Preis ist. Vielleicht erinnert sich der ein oder andere, der bereits ältere Mario Partys gespielt hat, daran, wie es war, als man seine Münzen sparen und gut abwägen musste, ob man sich ein Item leistet oder nicht. Bei Super Mario Party hat man eigentlich immer viel mehr Münzen in petto als man je ausgeben könnte, da selbst Verlierer von Minispielen noch mit Münzen vertröstet werden. Mehr Münzen als die Gegner in Hotels investieren, um es damit samt seiner Sterne zu übernehmen? König Buu Huu in einem zufälligen Raum seines Spukhauses ausfindig machen und dann auch hoffentlich genug Münzen dabeihaben, damit nicht alles umsonst war und man den Gegnern den Weg zum Stern bereitet hat? Eine von drei Schatzlampen für Münzen öffnen und hoffen, dass sie den begehrten Stern enthält? Tja, das alles gibt es hier nicht. Stern spawnt random, ist durch das minimale Brettformat extrem schnell zu erreichen und kostet de facto auch nix, weil man vor lauter Reichtum gar nicht weiß, wohin mit all den Münzen; was nicht zuletzt auch daran liegt, dass es sehr wenige rote Felder gibt und es sehr selten überhaupt dazu kommt, dass man Münzen wieder verliert, da es eben auch wenig Ereignisfelder gibt.
    Auch die Minispiele an sich machen mir bisher nicht so viel Spaß wie die von älteren Partys. Das gewisse Etwas fehlt da irgendwie, in Mario Party 8 haben einige Minispiele kleine Storys erzählt, etwa wenn man ein Spukhaus betrat und dann im Team Geister besiegen musste -einen Endboss inklusive. Im Ergebnisbildschirm konnte man schließlich das Gewinnerteam vor der Villa stehen sehen, während das Verliererteams von Geistern durch die Villa gejagt wurde, wie anhand von Schatten an den Fenstern zu sehen war. Solche Detailverliebtheit und diese "Nintendo-Magie" fehlt mittlerweile einfach und es wirkt als hätte sich Nintendo wirklich nur auf das Allernötigste konzentriert, selbst die Grafik ist sehr sehr simpel gehalten und kann nicht mit einem Mario Kart 8 Deluxe oder Super Mario Odyssey mithalten.
    Felder wie das Parakoopa-Feld oder das Lakitu-Feld sind auch nur relativ faule Alternativen zu Brett-abhängigen Events, die optisch mit dem Stil des Brettes hätten verschmelzen können. Beispiel: In Koopas Großstadt der Mogule aus Mario Party 8 gibt es ein Ereignisfeld vor einer zwielichtig aussehenden Gasse, welches eine sehr zwielichtig aussehende Gestalt auslöst, die bei einem Gegner ein Item/Münzen klaut und dem Spieler anschließend überreicht -passt wunderbar zum Brett und wirkt nicht völlig out of place wie eben ein Lakitu in einer Goldmine voller Bob-Ombs oder einer Art morgenländischen Kasinos von Kamek.

    Fazit: Das Spiel wirkt übereilt herausgebracht, die Ansätze sind da, aber es fühlt sich nicht vollendet an, sondern -nintendountypisch- sehr halbherzig in der Ausführung. Zu wenige, viel zu kleine, detailarme und featurelose Spielfelder, gar nicht mal so taktisch sinnvolle individuelle Würfel, zu günsige Sterne bei einem zu hohen Münzeinkommen (selbst bei Niederlagen gibt es Münzen) mit gleichzeitig wenig Risiken, diese auch wieder einzubüßen dämpfen den Spielspaß mächtig. Einziges wirkliches Plus für mich sind die interessanten und eher ungewöhnlichen Charaktere, aus denen man wählen kann (Monty Maulwurf, Gumba, Bumm Bumm,...). Ich hoffe sehr, dass Nintendo da noch Bretter nachschiebt, die etwas mehr Qualität bieten, da mich Sachen wie das Raft-Abenteuer nur mäßig reizen.
  • Lluvia Zeitreisende aus der Zukunft - 08.10.2018 - 07:33

    Mega gut geschriebener Testbericht! <3

    Der ist diesmal so lang, dass ich doch glatt zwei Tage gebraucht habe, um alles zu lesen. Liegt aber an meinen ziemlich turbolebten Wochenende auf den Oktoberfest inklusive Vorbereitung und Styling...

    Egal, ich finde ihr habt das Spiel wirklich extrem ausführlich getestet und ich muss gestehen, dass ich mich nach den Test sogar noch mehr freue, als es davor der Fall war.

    Anders als die Meisten finde ich die Größe der Spielbretter perfekt gewählt. Klar, es gibt weniger zu erkunden, aber das Erkunden ist auch nur solange interessant, solange man die Spielbretter nicht komplett kennt. Sobald man alles gesehen hat steht nur noch der Spielefluss im Mittelpunkt.

    Ich weiß noch als ich damals bei den gigantischen Brettern mehrere Runden vor Ende am Stern vorbei gerannt bin, da ich nicht genug Münzen hatte, um ihn mir zu kaufen. Ab da an war dann meist auch klar, dass ich keine Möglichkeit mehr haben werde das Spiel zu drehen, da das Spielbrett viel zu weitläufig war, um mir noch einen Stern zu sichern. Außer natürlich der Stern taucht genau vor meiner Nase auf... :dead:

    Mit kleineren Welten bleibt das Spiel hingegen bis zum Ende spannend, da man immer die Möglichkeit hat das Spiel in letzter Sekunde doch noch zu wenden. Ich freue mich sehr auf das Spiel und werde es mir demnächst zulegen. Vielen lieben Dank für den Testbericht.
  • Flynn Turmheld - 08.10.2018 - 08:49

    Ich kann nicht viel gegen das Spiel sagen außer das ich mir schon 2-3 Bretter mehr gewünscht hätte und was ich vermisse seit den letzten Titeln sind Duelle, Kampfspiele und Schicksalsfelder mit Sternen und Münztausch und etwas mehr Items hätten auch dabei sein können. Aber die Minispiele machen auf jedenfall Spaß