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Test zu Tricky Towers - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Tricky Towers
  • USA USA: Tricky Towers
  • Japan Japan: Tricky Towers
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
11.10.2018
Vertrieb
WeirdBeard
Entwickler
WeirdBeard
Genre
Puzzle, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
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Tetris, nur irgendwie anders

Von Dennis Meppiel () Das System Tetris kennt jeder und es wurde schon in unzähligen Titeln immer wieder aufgegriffen. Doch was passiert, wenn man den Spieß umdreht und statt Steine abzubauen einen Turm aus Tetris-Steinen aufbauen muss? Dieses Konzept verfolgt WeirdBeard mit Tricky Towers, welches nach unzähligen Plattformen-Veröffentlichungen nun auch für die Nintendo Switch erhältlich ist.

Und der Turm... hält!

Das Prinzip von Tricky Towers ist sehr simpel und sehr schnell zu erlernen: Ihr stapelt die von oben erscheinenden Bausteine in verschiedenen Formen geschickt aufeinander, sodass ihr einen möglichst hohen Turn bauen könnt. Doch eines solltet ihr beachten: die Physik. Sobald die Bauweise des Turms den physikalischen Gesetzen nicht standhält, fällt dieser in sich zusammen. Das ist besonders dann lustig, wenn ihr via Zeitdruck in einem Rennen versuchen müsst eine gewisse Höhe des Turms zu erreichen und dabei noch darauf achten müsst, diesen stabil und sicher zu bauen. Mit dem Erreichen einer bestimmten Höhe erhaltet ihr Zaubersprüche, sogenannte weiße Magie, die euch das bauen erleichtern sollen. So könnt ihr unter anderem eine erhöhte Plattform erhalten, die euch dabei hilft den Turm stabiler zu machen. Auch eine Art verbindender Efeu lässt euch eine bestimmte Anzahl von Steinen verbinden, die nochmals für Stabilität sorgen. Doch neben der weißen gibt es auch die schwarze Magie, mit der ihr eure Gegner ärgern könnt. Von großen Klötzchen, eisgefrorenen Steinen bis hin zu Nebel steigern die Chancen, dass das Konstrukt irgendwann zusammenbricht. Es gibt über 15 magische Fähigkeiten, die euch zur Verfügung stehen und somit für zusätzliche Spannung während der Matches sorgen.

Um wahrscheinlich den Schwierigkeitsgrad zu steigern, kann es auch ab und zu mal vorkommen, dass der Turm trotz stabilem Bauen ins Schwanken gerät. Eine realistische Physik sollte der Spieler nicht zwingend erwarten. Auch das Steuerungsverhalten kann nicht mit dem originalen Tetris gleichgesetzt werden. Während ihr bei Tetris die Steine schrittweise nach Blöcken verschiebt, steuern sich die Bausteine in Tricky Towers freier (stufenlos), sodass auch kleine Lücken im Turm entstehen. Die Lücken haben nicht unbedingt negative Auswirkungen auf die Stabilität. Gerade die freie Entscheidung, wohin die Steine fallen sollen, dient taktisch dazu den Turm stabiler zu bauen. Man kann ihn breiter und damit stabiler bauen. Einzelne Steine bleiben nicht starr an ihrem Platz wie bei Tetris, sondern können auch kippen und sich ineinander verkeilen. Das ist kurz erklärt das Hauptprinzip von Tricky Towers.

In den Online-Lobbys könnt ihr euch so richtig batteln!

Abwechslung wird zwar nicht allzu viel geboten, aber neben dem lokalen und online Mehrspielermodus erwarten euch auch noch ein Endlosmodus und eine kleine Kampagne bestehend aus fünfzig Leveln, die mit steigendem Schwierigkeitsgrad schwerer werden. Es gibt sowohl in der Kampagne als auch beim Mehrspieler drei verschiedene Modi, die ihr bewältigen müsst. Wie oben schon erklärt, müsst ihr in einem Rennen versuchen den Turm für drei Sekunden in einer vorgegebenen Höhe zu halten. Im Überlebensmodus habt ihr drei Herzen auf eurem Lebenskonto. Sobald euch ein Stein runterfällt, verliert ihr ein Herz. Aus diesem Grund müsst ihr die vorgegebene Anzahl an Klötzchen so Türmen, dass euch keine hinunterfallen. Im Rätselmodus ist es eure Aufgabe, so viele Bausteine möglich auf einer Plattform geschickt unterzubringen, dass ihr die Begrenzungslinie nicht überschreitet. Gerade in der Einzelspieler-Kampagne werden die Ziele immer schwieriger und so vergehen Stunden, die ihr mit einem einzigen Level verbringt. So ging es mir mit dem 40. Level aus dem Spiel.

Am meisten Spaß machen die Duelle mit richtigen Gegnern, also euren Freunden oder Bekannten aus dem Internet. Zu unserem Testzeitpunkt war allerdings die Internet-Lobby nicht gerade gefüllt und so war es mit langen Wartezeiten verbunden, bis wir mal einen Gegner gefunden hatten. Hier würden wir uns eine Crossplay-Lösung wünschen, damit die Anzahl der Spieler für alle Plattformen addiert werden. Hoffen wir jedoch mal, dass viele Nintendo Switch-Besitzer dieses Spiel kaufen werden. Doch falls ihr mal lokal oder online fündig werdet, ist das Puzzle-Spiel ein großer Spaß für alle. Der große Nachteil vom Online-Modus ist, dass man nicht gezielt gegen Freunde spielen kann. So muss der Spieler hoffen, dass die Online-Lobby nicht zu voll ist, um einem Freund zu begegnen. Wir hoffen, dass dies noch mit einem Update hinzugefügt wird.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Tricky Towers

Meinung von Dennis Meppiel
Tricky Towers ist eine wahre Mehrspielergranate, besonders lokal machen die Mehrspielerpartien großen Spaß. Da kann der Online-Modus einfach nicht mithalten. Wir können wirklich nur hoffen, dass die Online-Lobbys sich füllen werden, sodass dieser Kritikpunkt nichtig wird. Die Einzelspieler-Level sind zwar leider etwas monoton geraten, können aber für diverse Übungen sehr nützlich werden. Auch schade ist es, dass es nur insgesamt drei Modi gibt, die zwar Spaß machen, aber nicht die Abwechslung bieten können, die man benötigt. Wenn ihr also vorhabt, ab und zu mit einem Freund zu spielen, werdet ihr mit Tricky Towers einige Stunden Spaß haben.
Mein persönliches Highlight: Die originelle Idee von Tricky Towers

Kommentare 8

  • FirstGeneration Zplatuun - 21.10.2018 - 20:31

    sodele ... der Markt wird geradzu überschwemmt mit Titeln wie eben diesem.
    Wir leben ja jetzt im Jahr 2018 und mit all den fantastischen Möglichkeiten, die die Spieleprogrammierer haben, bin ich als Konsument einfach nicht mehr gewillt auch nur einen Cent für sowas auszugeben.
    Trotzdem zolle ich der Idee einen gewissen Respekt . übrigens von mir gäbs ne 5
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 22.10.2018 - 00:23

    @FirstGeneration

    Naja, im Jahr 2018, in dem Leute ernsthaft bereit sind 40,-, 50,- oder noch viel mehr Euro für virtuelle Verkeidungen bei Fortnite auszugeben, sind 15,-€ für ein gerade im Couch-Koop sehr spaßiges Puzzle Game meines Erachtens doch ein ziemlich reeller Preis...
  • Bettmaaan Turmritter - 22.10.2018 - 07:13

    Ich lege es mir zu wenns im Angebot ist. Fand es schon immer cool, allerdings wollte ich auch nicht 15 Euro dafür ausgeben.
    Aber wer oft Couch Coop spielt und so Matches austragen will kann sicherlich ohne Probleme zugreifen. Da sind 15Euro wieder angemessen.
  • Raute86 Turmritter - 22.10.2018 - 08:56

    Ich kann es nur empfehlen. Wir hatten letztens auf einem Geburtstag echt ne Menge Spaß. Schön wie einem auch die kleinen Sachen ( Spiele ) im Leben eine riesen Freude bereiten können :D
  • Caramarc Turmritter - 22.10.2018 - 09:43

    Die Screenshot-Auswahl in diesem Test ist sehr ungünstig und vermittelt keinen wirklichen Einblick von dem Spiel. Bitte nehmt das als konstruktive Kritik, denn das betrifft nicht nur diesen Test.
  • Dennis Meppiel Administrator - 22.10.2018 - 14:08

    @Caramarc Ein Test sollte natürlich nicht mit vielen Bildern zugekleistert werden. Ein Leser liest den Test durch und erhält, dank den Bildern, einen zusätzlichen Eindruck vom Spiel. Wer mehr Bilder vom Spiel sehen will, kann unsere Galerie (ntower.de/galerie/14697/) in Anspruch nehmen.
  • Caramarc Turmritter - 22.10.2018 - 14:56

    @Dennis Meppiel
    Kann ich fast komplett so unterschreiben, alles richtig was du schreibst.
    Allerdings hab ich nicht die Anzahl der Bilder kritisiert, sondern die Auswahl - da diese wie Du selbst sagst einen Eindruck vermitteln sollen, was bei mir bei den Bildern einfach nicht rüberkommt.
    Auch richtig, dass es eine Bildergalerie gibt, ist gut und lobenswert - am PC ist diese auch gut/schnell zu finden. Wenn man wie ich (und bestimmt viele andere auch) das am Smartphone liest muss man schon sehr danach suchen (und das macht man nur wenn man davon weiß, dass es überhaupt eine gibt und selbst dann ist das auffinden nicht leicht). Bitte wie gesagt als konstruktive Kritik und nicht als Bash verstehen.

    EDIT: Die 6 Bilder in der Galerie vermitteln ein gutes Bild und passen zum Review.
  • ewolution94 Turmknappe - 22.10.2018 - 15:54

    9,30€ im SA Eshop ist ein akzeptabler Preis für so eine coole Couch-Koop Sache. :)