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Test zu Just Dance 2019 - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Just Dance 2019
  • USA USA: Just Dance 2019
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
23.10.2018
Vertrieb
Ubisoft
Entwickler
Ubisoft
Genre
Tanz
Spieleranzahl
Lokal: 6 - Online: 64
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Nichts Neues auf der Tanzfläche?

Von Dirk Apitz () Es ist Herbst und Weihnachten steht vor der Tür. Da darf irgendwie auch Just Dance nicht fehlen. Ein Spiel, was auch in diesem Jahr wieder an den Start geht. Mittlerweile wird es für Ubisoft immer schwieriger, sinnvolle Neuerungen einzubauen und das Spiel gekonnt zu erweitern. Das Gameplay kann ja kaum verändert werden. In diesem Jahr merzt Ubisoft ein paar Schwächen aus und integriert die älteren Modi etwas sinnvoller ein. Ob das reicht?

Die Party geht wieder los!!!

Die Kenner von Just Dance können diesen Absatz gern ignorieren. Denn wie dieses Spiel genau gespielt wird, blieb in den letzten Jahren unverändert. Auf dem Bildschirm seht ihr rechts unten kleinere Figuren, die euch die Bewegungen vorgeben und ihr müsst sie nachtanzen. Passt die Bewegung zum Bild, habt ihr das perfekte Timing und auch den Rhythmus, dann winken euch Punkte. Am Ende von jeder Tanzrunde werdet ihr bewertet. Das Ganze könnt ihr alleine bewerkstelligen oder mit mehreren Tänzern!

Ein Herz für Just Dance!

Wie auch schon im Vorgänger, glänzt die Version der Nintendo Switch mit der Funktion, dass die Joy-Con bei einem Kauf der Konsole mitgeliefert werden und ihr somit direkt zwei Controller besitzt. Aber eine richtige Party ist ziemlich langweilig, wenn ihr nur zwei Personen habt. Also hat sich Ubisoft bereits vor einiger Zeit eine nette Idee ausgedacht. Mit einem Smartphone könnt ihr eine App laden, die euer Handy zu einem Controller umfunktioniert. Ausreichend Smartphones sollten so oder so vorhanden sein und so steht dem Mehrspieler-Spaß nichts mehr im Wege. Auch toll, dass der aktuelle Highscore-Champion der Online-Rangliste bei jedem Song angezeigt wird und ihr damit immer wisst, wie gut ihr wirklich bei dem jeweiligen Song seid. Der Online-Modus wurde ansonsten komplett aus dem Jahr 2017 übernommen und auch die gleichen Bugs des damaligen Online-Modus sind weiterhin enthalten. Nur ein Modus, zu dem ich noch kommen werde, wurde hinzugefügt. Schön ist das nicht. Dennoch ist dieses Spiel weiterhin perfekt für eine Party und da ja auch Silvester nicht mehr weit ist, ist dieses Spiel eine tolle Gelegenheit ins neue Jahr zu tanzen.

Wieder könnt ihr auch im Startbildschirm die Kids-Version von Just Dance auswählen. Hier gibt es kindgerechte und leichtere Songs für die Kleinen. Allerdings ist die Auswahl auch in diesem Jahr eher mangelhaft. Etwas, was man zur eigentlichen Songauswahl nicht sagen kann. Denn mit 45 Songs seid ihr sehr gut bedient und dazu könnt ihr euch noch über Just Dance Unlimited ältere Songs aus den älteren Teilen dazukaufen und auch neue Songs kommen hinzu. Natürlich gibt es dabei auch wieder kleinere Events. Dann habt ihr mehr als 200 Songs. Doch Ubisoft sollte sich langsam mal Fragen, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn das ganze Modell geändert wird. Jedes Jahr einen neuen Teil zu kaufen für 60 Euro plus eben Just Dance Unlimited für 24,99 Euro ist nicht mehr so zeitgemäß und gerade für das junge Zielpublikum wohl auch eine ganz schöne Stange Geld. Eine Art Battlepass für ein Jahr und das mehrere Jahre hinweg, wäre wohl mittlerweile ratsamer und besonders fairer.

Im Multiplayer ist dieses Spiel natürlich noch besser.

Denn die größte Änderung in diesem Teil ist wohl das Menü. Das ist jetzt deutlich schlichter gestaltet und wer das weiße Theme auf seiner Nintendo Switch hat, der wird denken, dass das Spiel im Menü seiner Konsole verankert ist. Schlicht und deutlich übersichtlicher wurde das ganze Menü gestaltet. Wie auch schon im Vorgänger, nutzt Ubisoft auch in diesem Jahr wieder die Möglichkeit, unnötigen Ballast abzuwerfen. So wurden fast alle typischen Modi gestrichen. Wer jetzt denkt, sein Kalorienzähler ist weg oder die beliebte "Bass-Vibration", der täuscht sich aber. Bevor ihr einen Song auswählt, könnt ihr diese Funktion jeweils aktivieren. Toll daran ist, dass nun alle Songs dafür zur Auswahl stehen und ihr euch nicht erst in langen Menüs durchwühlen müsst. Ein neuer Modus ist aber dennoch dabei. Der World Dance Floor ist eine Option, wo ihr gegen andere Tänzer aus aller Welt antreten dürft. In einer Gruppe von über 100 anderen Tänzern versucht ihr die Rangliste zu erobern. Jede Saison seid ihr in einer neuen Rangliste. Dieser Modus ist tatsächlich sehr motivierend und bringt euch dazu, das Spiel immer wieder zu starten.

Natürlich dürfen bei einem neuen Just Dance-Teil die tollen Videoclips nicht fehlen, die Ubisoft relativ aufwendig selbst produziert. So sehen wir auch in diesem Jahr wieder tolle und dynamische Videos, die sogar wohl zu den besten Videos der Reihe zählen dürften. Manche ältere Videos wurden neu aufgepeppt und es macht schon Spaß sich diese Videos anzugucken. Natürlich läuft das Spiel absolut flüssig und auch im Tisch-Modus, im Handheld geht das Spiel natürlich nicht, funktioniert das Spiel ebenfalls tadellos. Bei der Musik handelt es sich meistens um die Original-Songs und diese sind wie immer etwas auf die Zielgruppe zugeschnitten, auch wenn es hier und da sogar Songs von solchen Bands wie den Sex Pistols gibt. Die lustigen Figuren, die euch manchmal in den Videos darstellen, wie ein Panda-Bär, sind selbstverständlich wieder mit dabei.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Just Dance 2019

Meinung von Dirk Apitz
Ob sich ein Neukauf lohnt? Das ist eine gute Frage und die Songauswahl sollte dies wohl entscheiden. Die Neuerungen sind sinnvoll und das Menü beziehungsweise allgemein das Design ist sehr modern und die Entschlackung sinnvoll. Der neue Online-Modus motiviert das Spiel auch immer wieder einzulegen und natürlich ist dieser Titel als lokaler Multiplayer ein richtiger Hit. Doch Ubisoft sollte sich überlegen, wie sie das Konzept im neuen Jahr ändern wollen.

Kommentare 5

  • FloX99 Lokale Gottheit - 15.11.2018 - 10:08

    Ein Spiel welches den Mehrspieler-Hit Award mehr als verdient hat, najaaaa alleine stell ich mir das einfach langweilig vor
  • WarioWaluigi Turmheld - 15.11.2018 - 10:29

    Habs mir ausnahmsweise nicht am Releasetag gekauft, da mir die Songauswahl dieses Mal nicht so gefällt und ich daher nicht unbedingt den Vollpreis zahlen möchte. Ansonsten denke ich, dass das Spiel bestimmt wie sonst auch immer sehr gelungen ist.
  • Phil95 Turmknappe - 15.11.2018 - 17:11

    @FloX99
    Letzteres kann ich nicht unbedingt bestätigen :D Das Spiel macht mir zumindest auch alleine viel Spaß. Hab schon häufig über mich selbst lachen müssen bei manchen Tanzbewegungen :whistling: Aber klar, mit zwei (mit Freundin oder Freunden) Personen oder mehr wirds nochmal unterhaltsamer :P
    ----
    Finde die Songauswahl größtenteils echt gelungen. Selbst diese K-POP Songs (vorher nie was davon gehört) gefallen mir sehr gut und machen teils mehr Laune als der Rest, was die Tanzbewegungen angeht. :D
    Just Dance Unlimited taugt meiner Meinung nach auch. Sind echt tolle Sachen dabei, der Gratismonat macht einem da das Jahresticket schon sehr schmackhaft, obwohl man da, wie im Test geschrieben, vielleicht über ein anderes "Modell" nachdenken könnte.

    Was mich immer irritiert ist, dass die Bugs von diesem Online-Modus, die hier im Test und auch auf anderen Seiten erwähnt werden, nicht noch kurz mal genannt werden für diejenigen z.B., die vorher noch kein Just Dance oder so gespielt haben (oder zu faul sind Tests vom 2017er Spiel zu lesen X/ ) . Gravierend scheinen sie zumindest nicht zu sein, der Onlinemodus funktioniert bei mir astrein. :)
  • FloX99 Lokale Gottheit - 15.11.2018 - 19:35

    @Phil95

    die Südkoreaner haben was Musik angeht auch echt was drauf, hör ich persönlich ebenfalls relativ gerne, selbst bei uns in Deutschland gibt es K-Pop Konzerte, zumeist sogar ausverkauft.
  • alfalfa Turmbaron - 16.11.2018 - 15:12

    Ist es immer noch so, dass man nur einen Controller benutzt, also nur eine Hand bewegen muss, oder warum leuchtet in den Videos immer nur eine Hand?
    Und wenn ja - warum?

    Bei der Wii habe ich es ja noch verstanden, wegen des Kabels zum Nunchuck, falls man keinen kabellosen hatte.
    Aber bei der Switch?
    Wäre doch viel realistischer, in beiden Händen einen Joy-Con zu halten.