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Test zu Monster Boy und das Verfluchte Königreich - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Monster Boy und das Verfluchte Königreich
  • USA USA: Monster Boy and the Cursed Kingdom
  • Japan Japan: Monster Boy and the Cursed Kingdom
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
04.12.2018
Vertrieb
FDG Entertainment
Entwickler
Game Atelier
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein Held mit vielen Facetten

Von Kevin Franke () Die Wonder Boy-Serie lebt weiter, denn mit Monster Boy und das Verfluchte Königreich erscheint ein neuer Teil im Geiste des ursprünglichen Abenteuers Wonder Boy in Monster World aus dem Jahre 1989, dass sich in einem modernen und farbenfrohen Gewand präsentiert. Eine Reise in das Königreich Monster World lohnt sich, denn bei dem Spiel handelt es sich um kein herkömmliches Action-Adventure. Finden wir also heraus, was Monster Boy und das Verfluchte Königreich so besonders macht und ob sich das Spiel ebenso gut schlagen konnte wie sein indirekter Vorgänger.

Mit dem Schwein könnt ihr Geheimnisse erschnüffeln.

Zur Entstehung von Monster Boy und das Verfluchte Königreich: Im Juni 2016 kündigten der Indie-Entwickler Lizardcube und der Publisher DotEmu ein Remake von Wonder Boy III: The Dragon's Trap an, das ursprünglich im Jahr 1989 für das Sega Master System erschien. Die Neuauflage hörte auf den einfachen Namen Wonder Boy: The Dragon's Trap und erschien im April 2017 für PlayStation 4, Nintendo Switch und Xbox One. Monster Boy und das Verfluchte Königreich entstand in Zusammenarbeit von Game Atelier und FDG Entertainment und wurde als geistiger Nachfolger von Wonder Boy: The Dragon's Trap erschaffen. Aufgrund der Besitzrechte von SEGA konnte der Name Wonder Boy allerdings keine Verwendung bei dem Titel des Spiels finden. Dennoch entstanden beide Titel in Zusammenarbeit mit dem Serienschöpfer Ryuichi Nishizawa, der trotz unterschiedlicher Entwickler als bindendes Glied zwischen den beiden Produktionen fungierte. Womöglich erwecken die beiden Spiele auch dank seines Mitwirkens den Anschein, als stammen sie aus einer Feder.

Die Heldenreise in das Königreich von Monster World beginnt

Das Spiel überrascht noch vor dem ersten Besuch des Startbildschirms mit einem Feuerwerk eines Intros. Oft überspringe ich diese Sequenzen, doch hier sollte jeder Spieler kurz innehalten und sich die wunderschön animierte Sequenz, die mit einem speziell für das Spiel aufgenommenen Soundtrack unterlegt ist, anschauen. Der Soundtrack ist sogar in jeder der verschiedenen verfügbaren Sprachen des Spiels aufgenommen worden, die Liebe zum Detail ist in dem stimmungsvollen Opening schon von vornherein spürbar und steigert die Vorfreude auf das, was euch im Spiel erwarten wird.

Das Dorf fungiert als zentraler Dreh- und Angelpunkt von Monster Boy.

Die Geschichte von Monster Boy beginnt sodann humorvoll und mysteriös zugleich. Man hat sich hier keinem üblichen Muster vieler anderer Spiele dieses Genres bedient, in dem man zum Beispiel losziehen muss, um eine Prinzessin zu retten.Das Spiel beginnt nämlich damit, dass Nabu, der Onkel des Zauberers und Protagonisten Jin sich am Vorabend hoffnungslos betrunken hat und unverhofft in den Besitz eines Zauberstabes gekommen ist, mit dem er nun – immer noch verkatert – allerlei Chaos im Königreich stiftet. Euer Abenteuer beginnt zunächst mit einem Level am Strand, in dem ihr euch mit der Umgebung vertraut machen könnt und sogar erste Zaubersprüche lernt, wie es sich für einen Zauberer eben gehört. Hier lernt ihr auch, dass ihr gegen Bezahlung neue Waffen und Fähigkeiten erwerben könnt. Die dafür notwendigen Goldmünzen erhaltet ihr durch das Besiegen von Gegnern oder in versteckten Truhen, die über die Welt verteilt sind. Die Idylle wird aber bald gestört, denn Onkel Nabu stellt sich Jin in den Weg, verwandelt ihn in ein Schwein und lässt ihn dann in der Kanalisation zurück. Glücklicherweise verfügt das Schwein über eine ausgeprägte Trüffelnase, die euch bei der Suche nach dem Weg aus der Kanalisation behilflich sein wird.

Ähnlich wie bei The Dragon's Trap erhält der Spieler im Verlauf des Spiels sechs Transformationen aus dem Tierreich, zwischen denen er später beliebig wechseln kann. Dabei handelt es sich nicht einfach um ein Gimmick, denn jede Transformation verfügt über ihre eigenen Fähigkeiten und muss im Königreich von Monster World sinnvoll eingesetzt werden, um die damit verbundenen Rätsel zu lösen. In der Kanalisation ist wie zuvor beschrieben der Spürsinn des Schweins gefragt, zudem schlagen sich seine ausladenden Hüften auch auf das Gewicht eures Charakters nieder, was euch je nach Situation zum Vorteil gereichen kann. Es macht Spaß, die liebevoll gestalteten Charaktere und deren Fähigkeiten zu entdecken und auszuprobieren. Mit jeder neuen Transformation öffnet sich die Welt von Monster Boy ein wenig mehr für den Spieler, womit die Transformationen nicht rein kosmetischer Natur sind, sondern sinnvoll in das Spiel integriert wurden. Zuletzt sei bezüglich der Transformationen noch positiv erwähnt, dass man diese nach Belieben mit einem einfachen Knopfdruck ändern kann, ohne das Spiel unterbrechen zu müssen. In Shantae: Half Genie Hero, wo ihr ebenfalls eure Gestalt ändern könnt, musste ich dafür extra ein Menü aufrufen und das Spiel kurz pausieren, was mich jedes Mal ein wenig aus der Action herausgebracht hat. Monster Boy hat das aus meiner Sicht eleganter gelöst.

Ganz unbedarft begeben wir uns in den großen Wald.

Habt ihr endlich aus der Kanalisation herausgefunden, findet ihr euch wie schon bei Wonder Boy: The Dragon's Trap im Brunnen des Dorfes wieder und trefft das erste Mal auf andere Bewohner des Königreichs. Wie ihr zu eurem Entsetzen feststellen müsst, sind alle Einwohner des Dorfes verzaubert worden und wandeln nun in Gestalt verschiedener Tierwesen durch die Welt – das Werk eures Onkels Nabu. Doch anscheinend steckt mehr hinter dem ganzen Treiben, denn wie ihr bald erfahrt, ist ein Fluch für die Verwandlungen verantwortlich. Dieser kann nur gebrochen werden, wenn ihr alle magischen Kugeln findet, die in den Welten des Königreichs verstreut sind. Euer Auftrag ist es also, diese Kugeln aufzuspüren, das Rätsel um das merkwürdige Verhalten eures Onkels Nabu aufzulösen und den Fluch zu brechen, der nun auf den Bewohnern des Königreichs liegt. Wer weiß, vielleicht steckt ja mehr dahinter?

Zwar wird Jin erst jetzt so richtig von der Leine gelassen, ihr merkt aber schon von Anfang an, dass es sich bei Monster Boy und das Verfluchte Königreich nicht um einen gewöhnlichen 2D-Sidescroller handelt. Schon am Strand erhaltet ihr euren ersten Rüstungsgegenstand, die Eisenstiefel, mit denen ihr auch die Unterwasserwelt erkunden könnt. Daraus können wir zwei wichtige Lehren ziehen, die integral für das Spiel sind: Zum einen wurden Fähigkeiten und zusätzliche Ausrüstung implementiert, um damit zu experimentieren und nach neuen Orten zu suchen. Zum anderen haben wir es mit einem waschechten Open-World-Spiel zu tun, in dem euer Ziel nicht einfach daraus besteht, von A nach B zu laufen. Das Spiel öffnet sich mit der Zeit mehr und mehr und gepaart mit den zusätzlichen Transformationen und der Möglichkeit, frühere Welten noch einmal zu besuchen, ergeben sich später viele verschiedene Möglichkeiten, die Welt auf eure eigene Art zu erkunden. Inspirationen zu diesem Konzept wird man nicht zuletzt von Metroid erhalten haben. Ich war froh über diesen Umstand, bin ich doch Fan von Spielen dieser Art und liebe es, Welten nach Gutdünken zu erforschen.

Das wird kein Spaziergang.

Dieser Eindruck wurde beim Aufsuchen des Waldes noch einmal bekräftigt, der als erste richtige Welt von Monster Boy ein perfekter Ort war, um mich mit dem Spiel und seinen Feinheiten vertraut zu machen. Zudem wurde schon hier deutlich, dass man auf seinem Abenteuer ein großes Maß an Freiheit genießen würde, was das Erkunden des Königreichs angeht. Damit ihr den Überblick nicht verliert, könnt ihr über das Menü eine Karte aufrufen, die sehr stark aus Spielen wie Metroid oder The Mummy: Demastered entlehnt ist und euch Schritt für Schritt die vielen verschlungenen Wege des Königreichs offenbart. Auf eurem Weg trefft ihr auf großzügig verteilte Speicherpunkte und Teleporter, mit denen ihr jederzeit an Orte zurückkehren könnt, an denen ihr noch Geheimnisse vermutet oder die euch vorher versperrt waren. Auch erzählerisch stimmt der Wald auf den Rest des Abenteuers ein, jede magische Kugel ist verwoben mit dem Schicksal eines bestimmten Bewohners im Königreich, was das Sammeln nicht einfach zu einer lästigen Aufgabe macht. Nach dem Erklimmen der Baumwipfel und dem Besiegen des bildschirmfüllenden Endgegners werdet ihr stattdessen belohnt mit dem erhabenen Gefühl, eine Fuchsfamilie wiedervereint zu haben. Zufällig betreibt der Vater dieser Familie die örtliche Schmiede, was euch im Verlaufe eures Abenteuers bestimmt noch behilflich sein könnte. Trotz der freundlichen Aufmachung des Spiels hat man auch keinerlei Abstriche beim Schwierigkeitsgrad gemacht. Der Spieler wird keineswegs mit Samthandschuhen behandelt und wo es mir am Anfang des Spiels noch ein wenig an Atmosphäre gefehlt hat, haben mich meine Sorgen spätestens nach dem Abschluß des Waldes verlassen – wir haben es hier mit einem echten Klassiker zu tun.

Aus Alt mach Neu

Im Gegensatz zu seinem indirekten Vorgänger Wonder Boy: The Dragon's Trap ist dieses Spiel nicht an die Limitierungen gebunden, die die Einbindung des Retro-Grafik-Stils und die originalgetreue Nachbildung des Originals mit sich gebracht hat. Damit meine ich, dass man mit Wonder Boy im Prinzip dasselbe Spiel spielt, wie es sich vor 30 Jahren präsentiert hat – für heutige Spieler aufgrund der teilweise veralteten Mechanik und des Spielaufbaus in mancherlei Hinsicht nicht immer ein positives Erlebnis. Es wurde euch in Wonder Boy wenig erklärt, ihr musstet euren Weg selbst finden und hattet niemanden, der euch auf eurem Abenteuer an die Hand genommen hat. Natürlich macht das in gewisser Weise den Charme dieser Spiele aus, es mutet aber heutzutage ein wenig angerostet an und brachte aus meiner Sicht auch einige Unannehmlichkeiten bei dem Remake von Wonder Boy mit sich.

Das Detailreichtum, mit dem diese Welt gestaltet wurde, ist überwältigend.

Zwar fehlt hier das Umschalten in den Retro-Stil, dafür konnte man Monster Boy aber nach modernen Standards von Grund auf neu entwerfen. Hier ist es den Entwicklern quasi gelungen, eine alte Sprache so zu übersetzen, dass Sie auch die junge Generation versteht, ohne bei dem Prozess die Bedeutung dieser Sprache verfremdet zu haben. Meiner Meinung nach vereint Monster Boy und das Verfluchte Königreich hier das beste aus zwei Welten: Das Spiel erinnert durch und durch an Retro-Klassiker der alten Schule und wurde doch in jedem Aspekt aufgefrischt. Auch ohne Pixeloptik ist das Spiel wunderschön und wird in diesem Punkt sicherlich den Test der Zeit bestehen. Außerdem hat man eine gute Lösung gefunden, eine Schwäche vieler älterer Spiele auszumerzen, in denen man aufgrund kryptischer Tipps und unvorteilhaft oder nicht vorhandener Maps teilweise ziellos herumirren musste. Auch zu nennen sind die logische Menügestaltung und das motivierende Aufwertungssystem von Rüstung und Fähigkeiten. Ebenso verhält es sich mit der Steuerung, die sich im Gegensatz zu Wonder Boy sehr präzise und weniger schwammig anfühlt.

Doch wäre Monster Boy ein Metroidvania wie jedes andere, gäbe es wenig Platz, um eine eigene Identität zu entwickeln. Wo sich Monster Boy nämlich von anderen Vertretern dieses Genres abhebt, wird bei einem Blick auf Grafik und künstlerische Gestaltung des Titels schnell deutlich. Ein Metroidvania muss nicht immer eine bedrückende Stimmung bieten, in der ihr stundenlang durch dunkle Gänge wandelt. Monster Boy präsentiert sich im Gegensatz dazu farbenfroh und mit vielen verschiedenen bunten Welten, die sich jeweils stark voneinander abheben. Als größter Pluspunkt müssen hier eindeutig die handgezeichneten Animationen und Umgebungen genannt werden, die auch nach mehrstündiger Spielzeit noch immer ins Auge fallen und das ganze Spiel damit unheimlich aufwerten. Hier wurde viel Arbeit reingesteckt und auch wenn die Entwicklungszeit darunter gelitten haben dürfte, war die lange Wartezeit letztlich nicht umsonst. Kurz gesagt gehen einem die Superlativen aus, um diese Form der Hingabe passend zu beschreiben.

Redaktionswertung

9

Geniales Spiel

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Unser Fazit zu Monster Boy und das Verfluchte Königreich

Meinung von Kevin Franke
Mit Monster Boy und das Verfluchte Königreich ist Game Atelier und FDG Entertainment ein echter geistiger Nachfolger gelungen, wie er im Buche steht. Man scheint sich sehr genau darüber bewusst gewesen zu sein, wie man Videospiele der alten Schule ins moderne Zeitalter bringt, ohne dabei an Spielspaß und Authentizität einzubüßen. Vielmehr runden die Neuerungen Monster Boy und das Verfluchte Königreich zu einem erstklassigen Spielerlebnis ab, das die besten Eigenschaften aus Retro und Moderne vereint. Das Spiel muss sich vor keinem Vergleich mit seinen Vorgängern scheuen, womöglich hat sich die Reihe sogar nie besser präsentiert.
Mein persönliches Highlight: Die zusammenhängende Spielwelt, die reichlich Erkundungspotenzial bietet

Kommentare 27

  • Wildjoviman wildjoviman - 04.12.2018 - 09:20

    soeben Retail geordert _ MERCI
  • Ganonstadt Turmknappe - 04.12.2018 - 09:21

    Schöner Test der Lust auf das Spiel macht. Kommt auf meine Liste :)
  • AgentYork Turmheld - 04.12.2018 - 09:26

    @Wildjoviman Hey wo hast du denn geordert, wenn ich fragen darf? :) Danke dir!
  • Solaris Take Your Yeah - 04.12.2018 - 09:28

    Ein sehr vortrefflicher Test. Selten las ich Besseres im Internet.
  • Pschulz Turmknappe - 04.12.2018 - 09:38

    @Solaris Game Two? :D
  • Grimmon Turmritter - 04.12.2018 - 09:49

    "großzügig verteilte Speicherpunkte"

    Der erste Teil war zwar sehr schön - hat mir aber nicht wirklich Spaß gemacht - zu lange Wege, die man immer wieder gehen musste, wenn man gestorben ist. Grafik top, Gameplay Oldschool im schlechten Sinne.

    Wenn das hier ausgemerzt ist, her damit.
  • Schnurres Meister des Turms - 04.12.2018 - 09:57

    Kauft es. Spiele es seit einer Woche und es ist eine 9/10 mit Leichtigkeit. Bei dem Spiel stimmt fast alles... wer Metroidvanias mag, muss zugreifen.

    @Grimmon
    Welcher erster Teil? Dragon’s Trap war ein Remake vom Spiel aus den 80ern, da war nur Grafik neu. Monster Boy ist ein neues Spiel vom, neuen Team, daher auch Monster Boy statt Wonder Boy.
  • GameKiller Game Killer - 04.12.2018 - 09:57

    Werde ich mir auch holen wenn der Preis sich etwas anpasst.
  • Schnurres Meister des Turms - 04.12.2018 - 10:00

    Also man spielt um die 20h, es gibt 60€-Spiele die weniger bieten. Hier sind es 40€
  • Grimmon Turmritter - 04.12.2018 - 10:09

    @Schnurres

    Da habe ich wohl halbherzig gelesen - ich dachte dasselbe Team wäre für beide Spiele verantwortlich.

    Ich nehme alles zurück und behaupte das Gegenteil ;) Zumindest werde ich diesem Spiel nun
    vorurteilsfrei entgegen treten.
  • Schnurres Meister des Turms - 04.12.2018 - 10:24

    Monster Boy war jetzt 5 Jahre in Entwicklung. Der Zufall wollte es so, dass ein anderes Unternehmen in der Zeit ein Remake zu Dragon‘s Trap veröffentlichte.
  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 04.12.2018 - 10:25

    Gespielt wird es früher oder später, aber knapp 40 € nur digital ist mir dann doch etwas zu heftig. Auf einen größeren Rabatt muss man da wohl nicht warten. Ich hoffe Jemand erbarmt sich für Europa noch eine Retail zu bringen, sonst muss ich das mal importieren, wenn das im Preis sinkt.
  • Schnurres Meister des Turms - 04.12.2018 - 10:27

    Es wird keine Retail kommen in Europa. Das hat wirtschaftliche Gründe. Daher bleibt nur der Import aus Nordamerika.
  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 04.12.2018 - 10:38

    @Schnurres
    Ich würde das nicht ganz ausschließen. Vielleicht findet sich noch ein Publisher, der Bock auf einen Vertrieb hat. Import wäre mir Stand jetzt zu teuer.
  • blither aToMiisiert - 04.12.2018 - 10:55

    Für mich ist der geistige Vorgänger, Wonderboy The Dragon's Trap, eines der besten Spiele.

    Ich finde es echt schade, dass bei uns keine Retailversion erscheint. Aber mal abwarten, nicht selten wird eine Retailversion nachträglich angekündigt, insbesondere, wenn es sich um ein großartiges Spiel handelt :)
  • Kugelwilli Turmbaron - 04.12.2018 - 11:09

    @AgentYork

    Das müsstest du importieren. Amazon.com oder Play asia.


    @Topic
    Wow. Durch YouTube konnte ich bereits sehr positive Reviews ausmachen und NTOWER hat das nun bestätigt.
    Grafik ist wunderschönen. Bin mal gespannt auf den Soundtrack. Ein echter Geheimtipp für die Switch, oder nicht? :love:
  • Schnurres Meister des Turms - 04.12.2018 - 11:17

    Soundtrack ist auch top. Es gibt da wenig zu meckern und ich erwarte durchweg positive Wertungen. Schade, dass ich es noch nicht durch habe... spiele aktuell Spider-Man und Monster Boy parallel.
  • cbaoth75 Digital-Native - 04.12.2018 - 12:08

    @Wildjoviman Wo kann man denn davon eine Retail-Version bestellen?
  • megasega1 Zocker seit 1992 - 04.12.2018 - 12:26

    Das gerade für Europa keine Retail-Variante kommt, bleibt mir ein Rätsel. Ich weiß zwar nicht 100 %ig, ob FDG auch in Amerika der Publisher ist, aber wenn ja, wäre das äußerst kurios, weil es ein deutscher Publisher ist :dk:

    Ich kann mir eigentlich nur vorstellen, das man ursprünglich einen größeren Publisher (z.B. Koch Media) an der Angel hatte und die abgesprungen sind.
  • Antiheld Cyberpunk - 04.12.2018 - 12:26

    @Kevin Franke wirklich ein super toller Test. Respekt. Sehr gut geschrieben, sehr gut gezogener Vergleich zwischen Monster Boy und Wonder Boy. Auch Shantae und andere ähnlichen Titel wurden so gut verglichen, dass ich mir lebhaft vorstellen kann wie Monster Boy ist ohne viel Bewegdbild gesehen zu haben. Auch super wie du auf den Grund der Limitierung des Wonder Boy-Remakes eingehst.

    Wonder Boy fand ich sehr gut. Man hat es aber an vielen Stellen gemerkt, wie alt die Vorlage ist. Map und Teleport-Funktion fehlten sehr. Auch war die Gegner-Platzierung oft zu hart. Typisch Retro-Spiel, Spielzeitstreckung durch hohe Schwierigkeit und wenige Rücksetzpunkte. Dennoch super Spiel, jedoch mit Altersflecken.

    Nach dem Test scheint Monster Boy da vieles richtig zu machen. Daher werde ich es mir wohl irgendwann zulegen.
  • GamingPeter Lebt den AC Switch Hype - 04.12.2018 - 13:40

    @Schnurres " es gibt 60€-Spiele die weniger bieten" *Hust* Kirby Star Allies *Hust* ;)
  • Tarik Turmbaron - 04.12.2018 - 15:47

    Es gibt ja inzwischen abseits der 8/16-Bit-Pixel-Optik einige schicke Jump'n'Runs, aber ...

    Gott sieht das gut aus!
  • Drizzt195 Turmritter - 04.12.2018 - 17:13

    Zitat von GameKiller:

    Werde ich mir auch holen wenn der Preis sich etwas anpasst.

    Zitat von Schnurres:

    Also man spielt um die 20h, es gibt 60€-Spiele die weniger bieten. Hier sind es 40€
    Muss Gamekiller aber zustimmen, bin sehr an dem Spiel interessiert aber zu teuer.
    Ich kaufe nur Spiele wo ich mindestens 1 Stunde Spielzeit pro € bekomme,
    also bei 20h Spielzeit darf Monster Boy nicht mehr als 20€ kosten.
  • meruru bubblegum-girl <3 - 04.12.2018 - 23:06

    Bin noch am überlegen, ob ich mir das Spiel irgendwann holen soll, ich finde es sieht super interessant aus, aber denke ich warte da lieber auf einen Sale =)
  • EdenGazier Prinzipal der Spiele - 05.12.2018 - 07:02

    @Schnurres

    Na so einfach ist es nicht

    The game is being developed in collaboration with Wonder Boy series creator Ryuichi Nishizawa, who also supported DotEmu and Lizardcube's remake of Wonder Boy III: The Dragon's Trap

    Ursprünglich hieß Monsterboy auch Flying Hamster 2
    Aber ja Monsterboy ist sehr gelungen.
    Und typisch Ntower Manier auch übertrieben bewertet

  • megasega1 Zocker seit 1992 - 05.12.2018 - 09:02

    Es gab ja nun 3 Wonder Boy Remakes, bzw. neue Spiele, zunächst Wonder Boy Returns, Das im Prinzip dem ersten Wonder Boy vom master System nachemnpfunden war. Einer der ersten Endless-Runner wenn man so will :D

    Das war aber eher ein mittelmäßiges Remake, hatte eine sehr schlechte Framerate und komisch ungelenk wirkende Animationen. Und die Musik tat nach wenigen minuten sehr weh.

    Bei Dragon´s Trap hat man sich viel mehr Mühe gegeben. Hie lega ja auch ein master System Spiel zu Grunde, welches damals schon nicht gerade leicht war und aus viel backdropping bestand.

    Monster Boy beruht ja, was ich an Videos bisher gesehen habe, zum Teil auch auf Dragon´s Trap, zum Teil aber auch auf Monsterland / Monsterworld. Bin sehr gespannt, wie es letztendlich geworden ist.
  • Schnurres Meister des Turms - 05.12.2018 - 09:09

    Warum eine 9 überbewertet sein soll, wenn das Spiel aktuell bei Metacritic auf 88 steht. Muss man mir auch mal erklären.

    Das Spiel ist schon in dem 8/9-Bereich und Genrefams können was draufpacken.