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Test zu HoPiKo - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: HoPiKo
  • USA USA: HoPiKo
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
10.01.2019
Vertrieb
Merge Games
Entwickler
Laser Dog
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Rettet die Videospielkonsolen dieser Welt

Von Niels Uphaus () In Zeiten von GDQ (Games Done Quick) ist es nicht verwunderlich, dass immer mehr Spieler Gefallen an Speedruns finden. Während die Metroid-Reihe schon zu NES-Zeiten das schnelle Durchspielen belohnt hat, versucht das Indie-Studio Laser Dog nun, ein komplettes Spiel basierend auf diesem Konzept zu erschaffen. Der Titel hört auf den Namen HoPiKo und ist nun für die Nintendo Switch erhältlich.

Was hat denn der GameBoy inmitten einer Konsole verloren?

In der fernen Zukunft: Ein bösartiger Nanobyte-Virus infiziert Videospielkonsolen (das Design ist ganz klar an ein NES angelehnt) und verhindert, dass wir unsere Lieblingsspiele genießen können. Dies gelingt dem Virus, indem er die kleinen HoPiKo-Wesen entführt, die dafür sorgen, dass die Systeme laufen. Doch für Rettung ist gesorgt. Einer der HoPiKo konnte sich retten und macht sich auf den Weg, um seine Freunde zu befreien.

Am ehesten könnte man HoPiKo als einen Jump & Run-Plattformer bezeichnen. Ihr selbst könnt euch jedoch nicht frei bewegen. Stattdessen zielt ihr mit einem der Joy-Sticks in eine Richtung, in die euer Charakter springen soll. Innerhalb der Level finden sich verschiedene Hindernisse wie Laser, Stacheln oder Gegner, die euch sofort den Garaus machen. Es gibt jedoch auch eine Art Katapult, welches euch direkt nach vorne schießt oder bewegende Plattformen, an denen ihr euch festhalten könnt, um eurem Ziel näher zu kommen. Doch was ist überhaupt euer Ziel? Am Ende einer jeden Stage befindet sich der Nanobyte-Virus. Berührt ihr ihn, wird er zerstört und ihr befreit eure Freunde. Im Spiel gibt es sogenannte Level-Packs, welche aus jeweils fünf Stages bestehen, die ihr hintereinander lösen müsst. Scheitert ihr an einer Herausforderung, müsst ihr wieder bei Level 1 anfangen. Da die Aufgaben jedoch zeitlich immer nur wenige Sekunden benötigen, und es dazwischen keine nennenswerten Ladezeiten gibt, kommt erst nach der 20. oder 30. Wiederholung wirklich Frust auf.

Der Nanobyte-Virus macht euch das Leben nicht leicht.

Doch wo ist nun eigentlich der eingangs erwähnte Speedrun-Aspekt? Das Spiel misst die Zeit, die ihr braucht, um ein Level abzuschließen. Seid ihr schnell genug, wird die Herausforderung mit einem Haken belohnt. Braucht ihr zu lange, scheitert ihr automatisch. In einem der fünf Level findet ihr zudem einen Game Boy, den ihr einsammeln könnt. Das Spiel ist jedoch fair genug und lässt euch Stage-Pakete überspringen, wenn ihr sie nicht schaffen solltet. Nutzt ihr diese Option allerdings zu oft, könnt ihr keine weiteren Welten freischalten.

Zum Auflockern des Gameplays bietet HoPiKo zudem zwei weitere Bonus-Modi. Im Hardcore Modus müsst ihr alle Level der jeweiligen Welt, nachdem ihr sie geschafft habt, direkt hintereinander lösen. Angenehmer ist der Speedrun-Modus. Hier habt ihr nach fünf Leveln jeweils einen Checkpoint. Hier ist eure einzige Aufgabe, möglichst schnell zu sein.

Grafisch glänzt HoPiKo mit einem extrem simplen Pixellook. Das Ganze passt jedoch hervorragend zum Gameplay. Das Spiel mit seinen weit mehr als hundert Leveln ist nicht einfach und unnötige visuelle Elemente würden nur ablenken, da ihr konstant unter Zeitdruck steht. Während eures Abenteuers begleiten euch zudem äußerst gelungene Chiptune-Musikstücke.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu HoPiKo

Meinung von Niels Uphaus
HoPiKo ist ein zum Teil brutal schweres Spiel, das euer ganzes Können auf die Probe stellt. Hier gilt: Leicht zu erlernen, schwer zu meistern. Spieler, die Probleme damit haben, dieselben Level immer und immer wieder neu zu starten, werden mit HoPiKo keinen Spaß haben. Doch da die Herausforderungen nur wenige Sekunden in Anspruch nehmen, ist dieser Nintendo Switch-Titel perfekt dafür geeignet, in kurzen Pausen oder auf Fahrten gespielt zu werden.
Mein persönliches Highlight: Die Chiptune-Musik ist ohne Frage überaus gelungen.

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