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Test zu Eggggg: Das Puke-and-Run - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Eggggg: Das Puke-and-Run
  • USA USA: Eggggg: The platform puker
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
31.01.2019
Vertrieb
Hyper Games
Entwickler
Hyper Games
Genre
Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein Platformer-Titel mit speiendem Protagonisten

Von Lisa Zander () Gilberts fiese Tante passt auf ihn auf, doch möchte er eigentlich zu einer Geburtstagsparty gehen. Heimlich klettert ihr mit ihm durchs Fenster und durchquert Level, in denen viele Gefahren lauern, um letztlich euer Ziel zu erreichen. Angst müsst ihr dabei jedoch keine haben, denn ihr seid mit einer Superkraft ausgerüstet. Sobald Gilbert ein Ei isst, muss er sich im Schwall übergeben. In unserem Test erfahrt ihr, ob der Platformer-Titel Eggggg auch für Zocker mit schwachem Magen geeignet ist.

Hier seht ihr die spezielle pinke Kotze, mit der sich Gilbert an einem Objekt festgreifen kann.

Ein typisches Level ist schlauchförmig gestaltet und mit allerlei Hindernissen und Gegnern gespickt. Um das Level durchqueren zu können, müsst ihr Gilberts Superkraft häufiger einsetzen, sodass der Boden oftmals schnell mit bunten Magensäften eingefärbt ist. Die Steuerung ist dabei recht simpel. Mit dem R-Knopf katapultiert ihr euch mit eurem Mageninhalt nach rechts oben, mit dem L-Knopf nach links oben. Andere Knöpfe werden nicht genutzt, da Gilbert von alleine läuft und nur die Richtung geändert sowie an einigen Stellen gesprungen werden muss. Ihr könnt das Spiel auch ganz ohne Joy-Con oder Controller spielen, indem ihr im Handheld-Modus den Touchscreen nutzt. Trotz der simplen Steuerung fällt das Manövrieren durchs Level an kniffligen Stellen zum Teil schwer. Denn zum einen kann Gilbert nur stehen bleiben, wenn er sich an etwas festhält. Und zum anderen kann es durchaus nervenaufreibend sein, ihn mithilfe seines Mageninhalts präzise zu bewegen und Hindernissen auszuweichen

Immer wieder überrascht das Spiel mit neuen Elementen, die für Abwechslung in den Leveln sorgen. So gibt es verschiedene Gegner, Zwischenbosse und Endgegner, die euch beim Einsammeln der in jedem Level vorhandenen Sammelobjekte im Weg stehen, sowie neue Umgebungen und Hindernisse. Sollte euch das Standard-Grün von Gilberts Erbrochenem schon bald zum Halse heraushängen, schafft in bestimmten Leveln Spezial-Kotze Abhilfe. Mit knalligen pinken Magensäften könnt ihr euch zum Beispiel an eurer Umgebung festhalten und rutscht nicht ab. Zeitlich begrenzte, gelbe Inhalte aus Gilberts Magen lassen euch sogar wie eine Rakete durch die Luft fliegen.

Bereiche, die ausschließlich aus solchen fliegenden, sich sogar bewegenden Objekten bestehen, sind für den speienden Gilbert eine kleine Herausforderung, da sie Präzision und gutes Timing verlangen.

Von Level zu Level scheint zudem der Schwierigkeitsgrad angehoben zu werden. Da ihr diesen im Menü nicht verändern könnt, solltet ihr euch deshalb auf einige Frustmomente einstellen. Wer sich eine noch größere Herausforderung wünscht, kann von Tag zu Nacht wechseln und die normalen Level ein weiteres Mal in einer kniffligeren Form durchspielen. Einen Wiederspielwert bieten zum einen die schon genannten Sammelobjekte, als auch Bestzeiten. Diese werden euch im Menü angezeigt und können den ein oder anderen Platformer-Fan dazu motivieren, einen neuen Rekord aufzustellen. Leider wurden die Zeiten im Menü des Testspiels nicht korrekt angezeigt, wodurch dieser Aspekt der Langzeitmotivation nicht gegeben war.

Zuletzt sollte auch noch der Grafikstil und die Akustik von Eggggg angesprochen werden. Grafisch ist das Spiel sehr abwechslungsreich und verspielt. Eure Umgebung ist stets bunt und mit vielen fantasievollen Elementen versehen, die den Platformer-Titel optisch ansprechend machen. Begleitet wird das Ganze von einem fröhlichen Soundtrack, der sich passend zu Gilberts Dauergrinsen gut ins Spiel einfügt. Die obligatorischen Würgegeräusche dürfen hier natürlich nicht fehlen. Von einem leichten Würgen bis hin zu einem Geräusch, hinter dem mehr Masse zu stecken scheint, ist alles vorhanden. Damit wird bereits der letzte Aspekt des Spiels angesprochen. Bei dem Humor, der Darstellung sowie der Steuerung handelt es sich um eine reine Geschmackssache. Sicherlich stößt dieser bei manchen Spielern bitter auf. Doch sollten gerade Fans von skurrilen Titeln diesem Platformer eine Chance geben.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Eggggg: Das Puke-and-Run

Meinung von Lisa Zander
Mit Eggggg kommen Platformer-Fans, die auch vor Abgedrehtem nicht zurückschrecken, voll auf ihre Kosten. In abwechslungsreichen Leveln mit zum Teil knackigem Schwierigkeitsgrad und einigen Sammelobjekten und Gegnern steuert ihr den brechenden Gilbert ins Ziel. Einzig die zum Teil ungenaue Steuerung kann zu Frust führen. Wer sich an dem Humor des Spiels stört und die Idee, einen sich übergebenden Protagonisten zu spielen, auch nicht ansatzweise belustigend findet, sollte hier vermutlich nicht zugreifen. Kommt es euch bei den ganzen Erbrochenen-Witzen hingegen nicht hoch, dürftet ihr mit Eggggg einige Spielstunden Spaß haben.
Mein persönliches Highlight: Die bunte Palette an verschiedenen Würgegeräuschen.

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