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Test zu Anodyne - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Anodyne
  • USA USA: Anodyne
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
28.02.2019
Vertrieb
Nnooo
Entwickler
Analgesic Productions
Genre
Adventure, Action, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Einmal Realitätsflucht und wieder zurück

Von LaNoir () "Hallo? ...Young?" Mit einer fremden Stimme im Kopf erwacht unser weißhaariger Protagonist Young in einem futuristisch anmutenden Raum. Als er sich auf die Suche begibt, um die Stimme in seinem Kopf, die ihn leitet, zu finden, erreicht er eine Plattform inmitten von Nichts, auf der ihn ein Mann in roter Kutte, der Weise, freudig begrüßt. Lange habe man auf ihn, den Helden, gewartet: Die Welt ist im Wandel, das Böse droht sich des legendären Briar, des Dornenbuschs, zu bemächtigen, und nur er, der Auserwählte, kann ihn jetzt noch retten. So begibt sich Young auf eine lange und von Prüfungen gespickte Reise durch das Portal, welches die Zwischenwelt mit "Der Welt" verbindet.

Goldman, halb Goldfisch, halb Mensch! Was ihm wohl am meisten Angst bereiten könnte?

So weit, so banal. Doch wirklich banal ist in "Der Welt" nichts. Denn alles, was wir uns an logischem Denken angeeignet haben, sollte für das zeldaeske Action-Adventure schnellstmöglich über Bord geworfen werden. So kann unser Teilzeit-Jesus über Wasser laufen, bis er nach einigen Sekunden wie im Treibsand versinkt. Die gewählte Heldenwaffe, ein Besen, kann dazu genutzt werden, um Staub aufzufangen und diesen dann als Boot zu benutzen, oder deaktivierte Schalter wieder benutzbar zu machen. Sprechende Tiere, Menschen mit dem Intelligenzquotienten einer Amöbe, und ein Mädchen, deren bester Freund ein Fahrrad ist – ja, normal ist Anodyne wahrlich nicht.

Hier zeigt sich aber auch schnell eine der größten Schwächen des Spiels: Bei all den abgefahrenen Begegnungen, die man in Anodyne machen wird, bleibt die Verknüpfung durch einen Handlungsstrang doch sehr auf der Strecke. Zwar kann man mittels Analysen doch noch Ordnung in das schon fieberhaft anmutende Weltbild bringen, als Spieler ohne Vorkenntnisse wird man allerdings schnell verwirrt und verirrt allein gelassen. Abseits der durch Fortschritt gesicherten Tore ist die Welt quasi frei begehbar, und so kann es schon einmal passieren, dass man den ersten Dungeon bereits abgeschlossen hat, ohne den ersten spielrelevanten Hauptcharakter gefunden zu haben, der sich zentral in der Karte aufhält und euch einige Anfängertipps geben kann.

Hier seht ihr einen Vergleichsschnitt verschiedener aufeinandertreffender Grafikstile innerhalb des Spiels.

Die Welt von Anodyne kommt in einem schicken bis tristen 16-Bit-Retrolook daher, durch die sprunghafte Geschichtserzählung wird man definitiv viel Abwechslung haben. Hierbei ist nicht nur der Wechsel von sonnigem Strand zur gebärmutterartigen Unterwelt gemeint, sondern auch ein reger Wechsel an Grafikstilen. In einem Abschnitt der Welt wird man mit einer monochromen, schon psychothrillerartigen Atmosphäre konfrontiert, die auch noch die restliche Logik, die dem Spiel geblieben ist, über Bord wirft. So muss man auf der Straße frei laufende Menschen mit einem Messer abstechen, bevor man dazu in der Lage ist, mit ihnen zu reden und sich fröhliche Gespräche über Garagenverkäufe anzuhören, oder wie traurig sie doch sind, den letzten Film nicht gesehen zu haben. Eine andere Welt erinnert hingegen an die Ursprünge der Videospielgeschichte und lässt uns, wie es dem Helden gebührt, dem erleuchteten Pfad eines Labyrinths folgen, nur um am Ende jede Warnung in den Wind zu schlagen und den gesamten Dungeon nach Schätzen abzusuchen, mit teils fragwürdigen Methoden.

Nicht hilfreich, aber lustig gestaltet sich das Kartenalbum im Pausenmenü.

Dieses Vorgehen scheint auf den ersten Blick optional, wird aber im Laufe des Spiels zu einem Must-do, da euch die Mechanik des Spiels sonst davon abhält, das Ende zu erreichen. Hier kommen wir zu einem Kernelement des Spiels: dem Kartensystem. Während die Karten alleinstehend recht wenig Einfluss auf das Spiel nehmen und nur mit einem Artwork eines Charakters oder Gegners sowie einer passenden Beschreibung aufwarten, sind sie im Gesamtkonzept DAS Schlüsselelement. So könnt ihr bestimmte Bereiche der Weltkarte nur betreten, wenn ihr eine gewisse Anzahl an Karten gesammelt habt, die das gesicherte Tor öffnen. Die Fundorte der benötigten Karten sind hier noch recht einfach gehalten, während für die Komplettierung des Sets nach Spielende auch gerne die Grenzen der Geduld ausgereizt werden. Allzu sehr merkt man, dass der Autoren größte Freude darin bestand, Spielabschnitte einzubauen, die durch bloßes Durchspielen gar nicht erst ins Auge fallen, ganz einfach, um herauszufinden, ob jemand auf die Idee kommen könnte. So muss man beispielsweise ganze zwei (!) Stunden warten, bis ein NPC sich von einer Seite des Bildschirms auf die andere bewegt hat, oder das Spiel so dermaßen zum Buggen bringen, dass sich der Weg zu einer weiteren Karte öffnet.

Oftmals hilft euch nur noch die Rückkehr zum Startbildschirm, um euch aus diversen Bugs zu befreien.

Was seltsam klingt, ist gar nicht so schwer, denn die teils miserable Programmierung führt zu reichlichen Fehlern innerhalb des Spiels. Von gefrorenem Bild über Bildschirmwechsel mit verschiedenen Abschlüssen, die euch in der Wand enden lassen, bis hin zu (wortwörtlich) überspringbaren Dungeoninhalten von bis zu 10 Minuten, nicht nur nach Erhalt des Wechselhandschuhs vor Spielende, kann man die Welt regelrecht in ihre Einzelteile zerlegen. Im Hinterkopf bleibt hierbei immer die Frage, ob dies vielleicht sogar so gewollt ist. So kann man wie bereits oben angesprochen nach Erhalt der Sprungfähigkeit, der einzigen zusätzlichen Fähigkeit neben Waffenupgrades, die unser Held freischalten kann, diverse Abschnitte im Spiel überspringen und Bereiche betreten, die eigentlich für den zweiten Teil des Spiels vorgesehen waren. Der auf ein Feld ausgelegte Sprung kann nämlich richtig getimt auch für zwei Felder genutzt werden, welche oft als Wegbremse genutzt werden. Schreitet man im Spielverlauf aber voran – sich des Spiels durch das Ausnutzen der Programmierlücken überlegen fühlend – so wird man feststellen, dass spätere Dungeons wie das Labyrinth sogar auf "Fehler" wie diesen setzen und anders gar nicht zu absolvieren sind.

Gegenstände, die euch das Leben sicherlich einfacher machen würden – so nah und doch so fern...

Nicht nur an Stellen wie dieser fühlt man sich der Willkür und des Witzes der Entwickler unterworfen. So wird man schon im Tutorial von einem Stein darauf hingewiesen, dass NPCs weitere Dialogoptionen bieten, sollte man sie erneut ansprechen. Spricht man den Stein allerdings ein zweites Mal an, so sagt er einem, dass dies natürlich nur für NPCs gilt, Steine seien davon ausgeschlossen. Ein Paradoxon in sich, teilt uns der Stein dies doch in einer weiteren Gesprächsoption mit. Auch NPCs wie der Warenhändler machen deutlich, wie viel wir in Anodyne zu sagen haben. Bis auf einen kleinen Tausch existiert der raffgierige Händler nur, um dem Spieler zu zeigen, was er haben könnte, jedoch nie erreichen wird, und das gilt es zu akzeptieren. So zeigt er uns Auslagen wie eine Handfeuerwaffe, eine Geldbörse, oder auch einen Staubsauger. Alles kein Problem, man muss ja nur das nötige Kleingeld mit sich führen. Dumm nur, dass Anodyne im Vergleich zu seinem inspirationsgebenden Kollegen The Legend of Zelda mit keinerlei Ingame-Währung daherkommt. Und so bleibt nur der traurige Blick auf die Auslage, während ihr von dannen zieht.

Dass die frustvollen Elemente so gewollt sind, wird schwerer vorstellbar, wenn man sich die eigentlichen Spielelemente betrachtet. So abwechslungsreich Anodyne auch in seiner Grafik sein mag, so einfallslos ist seine Gestaltung im Leveldesign. Während gerade spätere Dungeons endlich Spielspaß und Herausforderung aufkommen lassen, verhält es sich mit der Weltkarte eher gegenteilig: Der größte Teil der Karte besteht aus komplett leeren Arealen, die nur zu Füllerzwecken überhaupt zu existieren scheinen. Viel zu oft windet man sich durch ein Labyrinth aus Büschen, nur um einen Schalter zu finden, der einem den Rückweg zur Mitte der Karte freischaltet. Auf dem Weg dorthin dindet ihr nicht einmal eine Sammelkarte, geschweige denn sonst etwas Spielrelevantes. Hier verschenkt Anodyne sein Potenzial, weitere Nebenquests oder verrückte Charaktere einzuführen, die der Welt Lebendigkeit verleihen, denn auch aus Sicht eines Walking Simulators bietet die Welt zu wenig Abwechslung, um längere Zeit zu unterhalten.

Der große Fleischklops wäre wohl furchteinflößender, wenn er mit seinen Tentakeln auch mal hinter sich hauen würde.

Ein weiteres frustrierendes Element sind die Dungeons, welche eigentlich Anspruch in das sonst magere Gameplay bringen sollen. Gerade die ersten Dungeons kommen mit recht wenig Spielelementen aus. Neben Monstern wie Fledermäusen, die so 1:1 aus Zelda hätten kopiert sein können, gibt es oft kaum mehr Rätselaufwand als "laufe von einer Seite des Raums zu anderen und besiege alle Gegner". Bosse sind oft so schwach designt, dass es reicht, in einer sicheren Ecke des Raums zu stehen und die A-Taste zu spammen. Kommt es dann doch mal zu aufwendigeren Rätseln, so macht euch die Platzierung und das Timing von Gegnern das Leben schwer – gäbe es Fallschaden, wäre Anodyne wohl nicht zu meistern. Gerade Räume, die auf präzise Sprünge setzen und noch dazu mit Stachelrollen Zeitdruck schaffen, sind bezüglich des Frustfaktors nicht zu übertreffen. Viel zu oft verkalkuliert man sich mit der Entfernung, sich bewegende Plattformen tragen hier nicht gerade zur Zielgenauigkeit bei. Spätere Sprungpassagen setzen auf perfekte Doppelsprünge im Sekundentakt, ein Fehler und ihr landet wieder am Anfang des Bildschirms.

Anscheinend hat der Charmin-Bär das mit den Bienchen und den Blümchen durchaus verstanden.

Sicherlich könnte man jetzt meinen, dass die negativen Aspekte von Anodyne bei Weitem überwiegen, jedoch konnte ich mich nicht erwehren, gerade im späteren Verlauf des Spiels langsam ein Fünkchen Spaß aufkeimen zu sehen. Der groteske Faktor der Weltenerschaffung führt dazu, dass man permanent gespannt ist, was einen als nächstes erwartet, zu unberechenbar zeigt sich Anodyne in seiner Struktur. Auch einfallsreiche Charaktere wie Goldman, halb Goldfisch halb Mensch, tragen zur Atmosphäre des seltsam anmutenden Adventures bei, wobei ich mir mehr Interaktionsmöglichkeiten mit ebenjenen durchaus gewünscht hätte, und kleine Anspielungen auf wohlbekannte Nintendo-Titel sowie eingebaute Flachwitzdialoge konnten mir ein ums andere Mal doch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubern.

Am meisten punkten wird Anodyne aber wohl bei Spielern, die nach Vollendung des Spiels die Mühe auf sich nehmen, weitere Nachforschungen anzustellen, um "die wahre Geschichte" zu erleben - genug Anreiz und Verwirrung wird nach Ablauf der Endsequenz sicherlich bestehen, und schon bei genauerer Betrachtung des Titels – Anodyne ist eine altertümliche Bezeichnung für Schmerzmittel – wird klar, dass hier doch mehr unterschwellige Verarbeitung stattfindet als man auf den ersten Blick wahrhaben will.

Redaktionswertung

5

Für Genre-Fans

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Unser Fazit zu Anodyne

Meinung von Lisa Zahn
Wer sich nach dem ersten Blick auf Anodyne einen Zelda-Klon erhofft, wird bitter enttäuscht werden. Auch wenn Ähnlichkeiten im Monster- und Dungeondesign nicht abzusprechen sind, so versteht sich Anodyne als ein eigenständiges Spiel, das mehr Wert auf die Details unter der Fassade legt als sich nur auf seinen Action-Elementen auszuruhen. Die kryptische Erzählstruktur, holprige Spielelemente und ein teils leeres Weltendesign machen aber leider einiges an Spielspaß zunichte. Zu hoffen bleibt, dass das gerade mal 2 Köpfe große Team aus den Fehlern ihres Erstlingswerks gelernt hat und für das sich in Entwicklung befindende Anodyne 2 einige der Fehler des Vorgängers ausbessern wird.
Mein persönliches Highlight: Die unberechenbare Erzählstruktur

Kommentare 16

  • Mr_Ananas Turmbaron - 13.03.2019 - 22:21

    Eine 5 ist schon sehr hart.

    Ich hatte mit dem Titel fünf Stunden lang durchgehend Spass. Der Erforschungsaspekt steht stark in Vordergrund.
    Wer gerne Fairune oder Link‘s Awakening gespielt hat, kann hier eigentlich bedenkenlos zugreifen.

    Das Pixeldurcheinander auf dem vierten Bild oben ist übrigens kein Bug, sondern eine gewollte Kartenbegrenzung für alle, die sich zu weit herauswagen. Man kann jederzeit zum Nexus zurückspringen.
  • Fabinho84 Turmheld - 13.03.2019 - 22:25

    Momentan sind die Bewertungen bei euch absolut überkritisch
  • sCryeR Turmbaron - 13.03.2019 - 23:49

    Absolut richtig die Bewertungen, ein Spiel besteht eben aus mehr als einem Element.
  • Fabinho84 Turmheld - 14.03.2019 - 02:03

    Was hat das mit einzelnen Elementen zu tun?Die Bewertungen sind teilweise sehr weit vom Durchschnittswert weg und das momentan regelmäßig.Ich weiß, das Wertungen subjektiv sind aber hier werden einige Nintendo Titel teilweise überbewertet und dann kriegen relativ gute Indiespiele 5er Wertungen oder wie Dead Cells oder Owlboy nur eine 7.Ich habe mich schon öfters gefragt, was wäre,wenn genau diese Titel von Nintendo veröffentlich worden wären.Da gibt es dann nichts schlechteres als eine 7 (selbst das Katastrophenspiel 1-2 Switch hat eine 8 gekriegt).Wirkt momentan grundlegend relativ unglücklich und sehr seltsam.
  • Fire Feuerkämpfer aus Orsterra - 14.03.2019 - 05:13

    Dead Cells ist sogar nurne 6 in meinen Augen. Owlboy 7 geh ih voll mit. Anodyne 5 is auch in Ordnung. Scheint deine subjektive Meinung zu sein.
  • Fabinho84 Turmheld - 14.03.2019 - 11:29

    Letztendlich ist es von allen die subjektive Meinung. Der Querschnitt und weitläufige Meinung sieht aber nunmal völlig anders aus und ntower steht da allein auf weiter Flur mit den Wertungen, siehe Metacritic, die nunmal alle Tests von einem Großteil der Magazine nehmen und den Durchschnitt errechnen. Da hat ein Dead Cells eine 89(hier 7), Owlboy 87(hier 7),Reverie eine 73 (hier 5),Anodyne 70(hier 5),1-2 Switch nur 58(bei den Usern sogar nur 48 und hier 8). Wenn das dann andauernd vorkommt und nur die Nintendo Titel immer hochgelobt werden, auch die schlechten, hinterlässt das einen ganz faden Beigeschmack.
  • Roman Dichter Redakteur - 14.03.2019 - 15:11

    Ich kenne das Spiel persönlich nicht, aber es gibt einige Kritikpunkte, die ich im Test gelesen habe, die mich nicht wundern lassen, dass keine Top-Bewertung herausspringt.

    Es ist schon richtig: Jede Bewertung hat subjektive Anteile. Deshalb gibt es auch nicht nur eine Wertung von allen, sondern verschiedene Wertungen von verschiedenen Magazinen und Spielern. Das ist normal. Tests liefern euch Infos, mit denen ihr das Spiel besser kennen lernen und einschätzen könnt. Die reine Wertung muss sich nicht unbedingt mit eurem persönlichem Empfinden decken, egal welchen Test man nimmt.

    Nehmen wir das genannte Beispiel Metacritic: Aktuell hat die Switch-Version dieses Spiels zwei Wertungen dort: eine 80 und eine 40. Da sieht man schon, wie weit es auseinandergehen kann, und bei ntower liegen wir sogar dazwischen.

    Wer so wahnsinnig viel wert auf Durchschnittswertungen legt, soll halt immer bei Metacritic gucken und Einzelwertungen ignorieren. Wir werden aber nicht einfach nur die Metacritic-Wertungen abschreiben, sondern jedes Spiel individuell nach unserer eigenen Einschätzung bewerten. Alle weiteren Infos zu Wertungen bei ntower findet ihr hier: ntower.de/rating/

    Es ist übrigens schlicht falsch, dass Nintendo-Inhalte grundsätzlich höher bewertet werden als andere Spiele. Jedes Spiel wird für sich betrachtet und bewertet.
  • Flynn Turmheld - 14.03.2019 - 20:22

    Warum sind überhaupt einige auf so Bewertungen immer aus? Jeder hat ja eine andere Meinung und schließlich muss ja mir persönlich das Spiel gefallen. Ich höre da sowieso nie auf solche Tests weil gab schon oft Spiele die von vielen schlecht bewertet wird und mir hat es dann voll gut gefallen oder andere Spiele die Top Bewertungen haben mit denen ich überhaupt nichts anfangen konnte
  • Fabinho84 Turmheld - 14.03.2019 - 20:39

    Ganz einfach.Ich will zumindest vorher wissen. in welche Richtung das Spiel geht und ob mich die Kritikpunkte stören oder nicht.Wenn ein Spiel überall gleich schlecht bewertet wird und immer wieder die gleichen Kritikpunkte hat, werde ich vor einem Fehlkauf bewahrt. Deswegen vergleiche ich auch immer mehrere Tests unterschiedlicher Magazine.
  • Flynn Turmheld - 14.03.2019 - 20:44

    @Fabinho84
    Wie gesagt finde ich kann man nicht wirklich immer danach gehen weil es einem selber ja trotzdem gefallen könnte. Hab mir schon oft Spiele gekauft die sich schlecht verkauft haben und hab es dann doch nicht bereut es gekauft zu haben. Viel schlimmer ist es wenn was hochgelobt wird und man dann aber selber nichts damit anfangen kann obwohl man dachte das es gut sein muss wenn es von anderen so gut bewertet wird
  • Kimiko Miau! - 15.03.2019 - 09:36

    @Flynn Man liest sich den Test ja durch um zu sehen welche Kritikpunkte angesprochen werden. Ich schau schon auch lieber auf nen Spieletest bevor ich einen Fehlkauf mach.

    Trotzdem ist ntower komplett raus für mich was Tests angeht. Es gibt einfach kein Muster mehr und jeder Test wirkt als wäre er per Würfel bestimmt welche Wertung gerade raus kommt.

    Es kommt ein extrem wohlwollender - direkt gefolgt von einem extrem überkritischen Test, hier fehlt es einfach komplett an Struktur.
  • Flynn Turmheld - 15.03.2019 - 09:45

    @Kimiko Habt ihr das Spiel selber gespielt? Wenn ja dann hat euch ja der Test auch nicht aufgehalten und es war kein Fehlkauf. Genau das meinte ich ja das man sich nicht immer auf Tests beziehen kann weil es ja auch um den persönlichen Geschmack geht. Z.bsp scheint Yokai Watch sehr beliebt zu sein und gute Bewertungen haben aber ich kann persönlich mit dem Spiel überhaupt nichts anfangen
  • Kimiko Miau! - 15.03.2019 - 09:55

    @Flynn Habs noch nicht gekauft, bin aber noch am überlegen. Werde mir dazu aber noch ein paar seriöse Tests durchlesen.

    Ich finde es nur extrem auffällig wenn auf metacritics im schnitt eine 75 raus kommt, und hier mal eben ganze 25% schlechter bewertet wird, während andere spiele hier auf der selben Seite 25% besser bewertet werden als im durchschnitt.

    Ich will nicht sagen, dass es immer nach durchschnitt gehen muss, ich will nur sagen, speziell in der letzten Zeit hat die Qualität der Tests extrem nachgelassen, während das von ein paar Monaten noch ganz anders aussah.

    ntower hatte immer einen gewissen eigenen styl, der jetzt komplett weg ist.
  • Dirk Apitz Problemkind - 15.03.2019 - 10:26

    @Fabinho84

    Dead Cells hat ne 9. Bitte keine falschen Aussagen.
  • Splatterwolf Flop-Weltstar seit 1889 - 15.03.2019 - 10:46

    @Fabinho84
    Mal eine ehrliche Frage: Ist es nicht sogar besser, wenn die Wertungen divers sind? Wäre es nicht irgendwie komisch, wenn alle Magazine sich einig wären? Wer weiß, wie sehr sich manche Magazine von der allgemeinen Presse beeinflussen lassen und nur so werten, wie sie werten, um etwa auf Augenhöhe zu sein? Ist es da nicht besser, ntower wertet unabhängig?

    Ich bin auch unzufrieden mit den Wertungen. Viele Spiele, die ich sehr liebe, dümpeln im Bereich 5-7 herum. Letztlich ist das aber nicht die Schuld von ntower, sondern ntower bildet nur eine von vielen Meinungen ab. Dafür gibt es ja auch die vielen verschiedenen Magazine. Man kann sich aus dem ganzen Pool Reviewer raus suchen, denen man vertraut.

    Man kann die User ja dezent darauf hinweisen, dass andere Magazine da besser/schlechter werten, so kann man das auch in Relation setzen. ntower postet ja auch immer die Famitsu oder Edge Wertungen. Insofern trägt das zur eigenen Meinungsbildung bei.
  • Fabinho84 Turmheld - 15.03.2019 - 13:50

    @FlynnIch habe das Spiel seit Ewigkeiten auf Steam und gespielt und auch da habe ich vorher nach Tests geschaut und mir die Bewertungen auf Steam durchgelesen und da ich es auch selber gedaddelt habe, kann ich einige Kritikpunkte noch weniger verstehen.

    @Dirk Apitz Du hast recht. Keine Ahnung, warum ich da eine 7 im Kopf hatte.

    @SplatterwolfIch verstehe es ja , wenn Leute unterschiedliche Meinungen haben aber einige Wertungen sind so weit ab vom Durchschnitt und klar kann das mal im einzelnen Fall so sein aber zuletzt ist es sehr häufig so.Finde deinen letzten Gedanken aber auch gut.Man könnte in solchen Tests erwähnen, dass im Gegensatz zu anderen Magazinen sehr viel schlechter bewertet wurde aus den oben genannten Gründen etc.