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Test zu Super Dragon Ball Heroes: World Mission - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Super Dragon Ball Heroes: World Mission
  • USA USA: Super Dragon Ball Heroes: World Mission
  • Japan Japan: Super Dragon Ball Heroes: World Mission
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
05.04.2019
Vertrieb
Bandai Namco Entertainment
Entwickler
Bandai Namco
Genre
Kartenspiel
Spieleranzahl
Lokal: 2 - Online: 6
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Das Dragon Ball-Spiel mit dem etwas speziellen Gameplay

Von Daniel Busch () Mit Super Dragon Ball Heroes: World Mission erwartet uns der aktuellste Videospiel-Ableger der ikonischen Anime/Manga-Reihe um Son Goku. Anders als in den actionreichen Prüglern, wie Dragon Ball FighterZ, bekommen wir hier von Publisher Bandai Namco aber ein virtuelles Kartenspiel geboten. Die Heroes-Reihe erfreut sich in Japan bereits seit Jahren großer Beliebtheit, schwappte mit dem aktuellen Spiel aber erst jetzt nach Europa über. Im Land der aufgehenden Sonne existieren Arcade-Spiele zu diesem Dragon Ball-Spin-Off. Die nun erhältliche Nintendo Switch-Version orientiert sich dabei sehr nah an diesen Arcade-Versionen.

In Hero Town gehen seltsame Dinge vor sich

Super Dragon Ball Heroes: World Mission spielt in Hero Town, einer zum Dragon Ball-Franchise übergeordneten Welt. In Hero Town sind alle Helden und Geschehnisse aus Dragon Ball rein fiktiv und die Bewohner rühmen sich als große Dragon Ball-Fans. Daher ist auch das Kartenspiel sehr beliebt und wird auch in Turnieren in riesigen Eventhallen ausgetragen. In Form eurer im Vorhinein erstellten Videospielfigur zieht ihr neu in diese Stadt und registriert euch sogleich für ein solches Match.

In Super Dragon Ball Heroes: World Mission erlebt ihr ein vollkommen neues Abenteuer in Form eines Kartenspiels.

Da das Dragon Ball-Universum in World Mission rein fiktiv und Gegenstand eines Kartenspiels und diverser weiterer Medien ist, treten auch sämtliche Handlungsstränge und bekannten Charaktere in diesem Spiel auf. Absoluter Fanservice für Dragon Ball-Fans also.Das gesamte Gameplay dreht sich natürlich um die virtuellen Kartenduelle. Dabei sollte man das Spielprinzip nicht mit Kartenspielen á la Pokémon oder Magic vergleichen. In Super Dragon Ball Heroes: World Mission erstellt ihr zwar auch Decks, jedoch besteht jedes davon aus nur sieben Karten. Alle Karten beinhalten Charaktere aus den verschiedenen Dragon Ball-Reihen. Dabei kämpfen auch immer alle ausgewählten Charaktere beim Duell gleichzeitig mit.

In abwechselnden Runden versucht ihr eure Gegner mit immer stärkeren Angriffen zu übertrumpfen. Werden eure sieben Karten aufs Feld gelegt, schwebt über ihnen der jeweilige Dragon Ball-Charakter. Jede Spielfeldhälfte teilt sich in zwei Sektionen auf. In der hintersten Reihe ist die Ruhezone, die eure Charaktere Ausdauer regenerieren lässt. Sollen die Fäuste geschwungen werden, schiebt ihr bestimmte Karten nach vorne in den Angriffsbereich. Je weiter nach vorne ihr einen Charakter schiebt, desto mehr Kraft wendet er im Kampf auf, verliert gleichzeitig aber auch umso mehr an Ausdauer. Ihr solltet davor hüten, einen Charakter mit zu wenig Ausdauer an die Front zu schicken, denn dieser kann sich so nämlich nicht vor den Gegenangriffen wappnen und ist diesen schutzlos ausgeliefert.

350 Dragon Ball-Charaktere – purer Fanservice

Habt ihr euch dafür entschieden, wer in den Kampf ziehen sollen, geht es zum Schlagabtausch über. Im Grunde handelt es sich dabei um animierte Szenen, bei denen ihr ein kleines Quick Time-Event gegen euren Gegner gewinnen müsst. Das ist im Endeffekt zwar schön anzuschauen und unterstützt den Fanservice, leider lässt es auch tiefergehende Taktikmöglichkeiten vermissen. Ob euer Team viel Schaden austeilt, oder gut einstecken kann, hängt in erster Linie also von einer kleinen Quick-Time-Herausforderung ab und weniger von taktischen Gegebenheiten oder den Werten eurer Karten. Ziel des Duells ist es, die Lebenspunkte des Gegners auf Null zu bringen. Je nach Spielsituation lassen sich mächtige Superangriffe wie das Kamehameha entfesseln, was zusätzlich für hohen Schaden sorgt.

Die Kämpfe sind kurzweilig animiert.

Die Karten unterteilen sich in die drei Klassen Hero, Elite und Berserker, von denen jede unterschiedliche Fähigkeiten besitzen. Daher solltet ihr gut wählen, wie ihr euer Team zusammenstellt. Vor den jeweiligen Kämpfen lassen sich durch erhaltene Items zusätzliche Boni generieren, die euch zum Beispiel einen temporärer Stärkeschub verleihen. Dadurch wird euch ein wenig mehr Taktikmöglichkeiten geboten, was in den eigentlichen Kämpfen durch die Quicktime-Duelle ja eher zu wünschen übrig lässt. Insgesamt gibt es 1160 Karten im Spiel zu sammeln – 350 Charaktere sind Teil des Abenteuers. Je mehr Karten ihr habt, desto breitgefächerte wird natürlich auch das Gameplay bzw. die Möglichkeiten, die sich euch in den Duellen auftun. Karten lassen sich an einem Gacha-Automaten erhalten, bei denen in Kämpfen erhaltene Tickets eingesetzt werden können. Positiv hervorzuheben ist, dass im gesamten Spiel keinerlei Microtransaktionen auftreten. Ein besonderes Feature ist, dass sich auch selbst Karten erstellen lassen. Dabei platziert ihr nicht nur eure liebsten Helden auf die Karte und erstellt so ein einzigartiges Motiv, es lassen sich zudem Fähigkeiten nach Belieben zuordnen. So lässt sich ein wirklich personalisiertes Deck erstellen.

Der Story-Modus ist in verschiedene Kapitel gegliedert mit jeweils einigen Anlaufstellen auf einem Raster. Bestimmte Punkte müssen erfolgreich bestanden werden, damit es weiter geht, seien es Duelle, Dialoge oder Sonstiges. Es gibt auch optionale Abzweigungen, die einige Herausforderungen bereit halten. Für manche dieser Herausforderungen werden bestimmte Karten benötigt, die es erst zu sammeln gilt. Dadurch wird der Anreiz geboten, erneut in vergangene Kapitel zurückzukehren.

Ab und zu könnt ihr auch einen starken Superangriff entfesseln. Kamehamehaaaaaa!

Alles in allem fällt der Hauptmodus des Spiels durch diese Rasterstruktur leider sehr linear aus. Ohnehin sind bei der Handlung keine großartigen Überraschungen oder tiefergehende Struktur zu erwarten. Ziemlich schnell trefft ihr auf den Helden Saiyaman 3 und seine Schülerin Note. Ihr selbst werdet auch ein Schüler von ihm, der ihm dabei helfen soll, auftretende Anomalien zu bekämpfen. Plötzlich geschehen seltsame Dinge, die dazu führen, dass die Geschehnisse aus den diversen Dragon Ball-Handlungen andere Richtungen einschlagen als es eigentlich der Fall wäre und nach und nach Charaktere aus dem fiktiven Universum in der echten Welt auftauchen. Besonders bei feindlich gesinnten Schurken ist dies natürlich mit einer außerordentlichen Gefahr für die Bürger von Hero Town verbunden. Neben dem Story-Modus gibt es auch einen Arcade-Modus, in dem ihr Herausforderungen zu allen Handlungssträngen aus der Serie abschließt und euren Charakter gut leveln könnt.

Das World Mission von Arcade Games abstammt, sieht man dem Spiel auch an. Grafisch sticht es nicht allzu sehr hervor, die Charaktere sehen an vielen Stellen recht kantig aus und auch die Texturen sind nicht überall scharf. Das ist besonders schade, da das Spiel viel auf Dialoge und Cutscenes setzt. Die Nintendo Switch könnte da definitiv mehr leisten. Pluspunkt ist aber: Das Spiel lässt sich auch wunderbar im Handheld-Modus spielen. Da gibt es keine Abstriche.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Super Dragon Ball Heroes: World Mission

Meinung von Daniel Busch
Mit dem strategischen Spielprinzip von Super Dragon Ball Hereos: World Mission müssen sich Fans durchaus anfreunden. Lässt man sich jedoch darauf ein, entfacht das virtuelle Kartenspiel seinen großen Fanservice. Je tiefer man dabei in die Materie eintaucht und mehr Karten sammelt, desto mehr Spaß werdet ihr auch mit dem Abenteuer haben. Mit der eher linearen Hauptstory ist man zwar einige Stunden beschäftigt, doch die wahre Herausforderung ist es, alle Karten zu sammeln und euch in den kurzweilig animierten Dragon Ball-Duellen gegen eure Freunde zu behaupten.

Kommentare 2

  • Pascal Hartmann Ta da da daaaaaaa - 12.04.2019 - 13:23

    Liest sich ehrlich gesagt nicht so spannend. Eigentlich hatte ich ja schon Bock auf ein Sammelkartenspiel, aber dass es so eingeschränkt ist, hatte ich nicht gedacht. Naja, vielleicht mal im Angebot, denn es ist ja immer noch Dragon Ball.
  • Marshmallow *Blubber*Blubber* - 14.04.2019 - 17:52

    Macht Spaß, ist zwar Teuer für die Switch, für Oc nur 39.99 aber das Sammeln macht echt Riesigen Spaß.