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Test zu Trüberbrook - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Trüberbrook
  • USA USA: Trüberbrook
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
17.04.2019
Vertrieb
Headup Games
Entwickler
bildundtonfabrik
Genre
Adventure
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Willkommen im Luftkurörtchen Trüberbrook…

Von Krispin Berndt () In weniger als 24 Stunden wird der deutsche Publisher Headup Games aus Düren, in Kooperation mit der Kölner Produktionsfirma bildundtonfabrik, das Point-and-Click-Adventure Trüberbrook im Nintendo eShop und als Handelsversion für die Nintendo Switch veröffentlichen. Bereits vor knapp einem Monat wurde das Mystery-Adventure auf Steam für Windows, Mac und Linux veröffentlicht und konnte sich vor wenigen Tagen bei der Preisverleihung des deutschen Computerspielpreises in Berlin in den beiden Kategorien „Bestes Deutsches Spiel“ und „Beste Inszenierung“ gegen die Konkurrenz durchsetzen. Wir bekamen die Möglichkeit, via virtueller Zeitreisemaschine, in das Jahr 1967 zu reisen, um dem beschaulichen Trüberbrook einen Besuch abzustatten. Ob die frische Landluft unseren Hirnzellen genug Energie für die bevorstehenden Rätsel gegeben hat, verraten wir euch in den nachfolgenden Zeilen.

Dr. Tannhauser, Gretchen Lemke und der geheimnisvolle Dieb

In dem Adventure wird es euch in den nächsten Stunden in das trügerische, aber durchaus idyllische Örtchen und gleichzeitig Namensgeber des Spieles, Trüberbrook verschlagen. Nach einem unerwarteten Gewinn macht sich der amerikanische Physiker Dr. Tannhauser auf die lange Reise nach Trüberbrook, um nicht nur dem stressigen Alltag für eine kurze Zeit zu entkommen, sondern auch um endlich etwas gegen seine lang anhaltende Denkblockade zu unternehmen. Kurz nach der Ankunft von Dr. Tannhauser in dem doch etwas altmodischen und kitschigen Hotel, wird zu allem Überfluss auch noch seine Abhandlung über die Quantenphysik aus dem Hotelzimmer entwendet. Dem Physiker ist zu diesem Zeitpunkt noch nicht ganz klar, welche Ausmaße der Diebstahl mit sich bringen wird. Doch bevor wir zu der eigentlichen Story kommen, vollziehen wir eine weitere Zeitreise zu den Anfängen des Spieles. Es beginnt alles an einer abgelegenen Tankstelle – irgendwo im Nirgendwo.

In einer sternklaren Nacht auf der Suche nach Kühlmittel...

Für das erste Rätsel des Tages schlüpft ihr in die Rolle der Paläanthropologin Gretchen Lemke, die von niemand Geringerem als der deutschen Schauspielerin Nora Tschirner gesprochen wird. Wie es sich natürlich für eine abgelegene Tankstelle gehört, ist diese mitten in der Nacht geschlossen – und ohne das erforderliche Kühlmittel für den überhitzten Motor des Motorrades wird es definitiv nicht weiter gehen. In feinster Point-and-Click-Manier könnt ihr nun die Umgebung nach brauchbaren Gegenständen abklappern und diese mit einem Knopfdruck eurem Inventar hinzufügen. Im späteren Spielverlauf können und müssen manche Gegenstände miteinander kombiniert und im richtigen Moment eingesetzt werden. Nachdem ihr die kleinen Rätsel, welche mehr einem Tutorial für die simple Steuerung gleichen, erfolgreich gemeistert habt, beginnt mit der Ankunft von Dr. Tannhauser in Trüberbrook die eigentliche Story.

Doch als sich dann auch noch die Wege von Dr. Tannhauser und Gretchen Lemke kreuzen, nimmt das Chaos seinen Lauf und die mehrstündige Reise, vollgepackt mit Story, Dialogen, Rätseln und unerwarteten Wendungen, kann beginnen. Besonders die Wendungen und die „Aha!“-Momente hinterlassen einen positiven Eindruck und sorgen für eine spannende, wenn auch offensichtliche Geschichte. Der Schwierigkeitsgrad von Trüberbrook ist in Ordnung und variiert von Rätsel zu Rätsel stark. Für Anfänger mag dieser absolut in Ordnung sein, Rätselprofis hingegen werden nur selten an ihre Grenzen kommen. Die Spielzeit der Story beläuft sich auf etwa 5 bis 7 Stunden, je nachdem wie sorgfältig die verschiedenen Schauplätze durchsucht, die Dialoge mit den anderen Charakteren geführt und in welchem Tempo die Rätsel gelöst werden. Obwohl die Geschichte am Anfang eher schleppend vorangeht, nimmt diese gegen Ende ordentlich Fahrt auf und sorgt für die eine oder andere Überraschung.

Die Miniaturkulissen sind das absolute Highlight von Trüberbrook!

Bei der damaligen Ankündigung und Vorstellung auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter, wurde fleißig mit der prominenten Unterstützung bei der Synchronisation geworben. Mit Jan Böhmermann und Nora Tschirner ist es dem Entwickler und Publisher gelungen, gleich zwei durchaus bekannte deutschsprachige Berühmtheiten mit nach Trüberbrook zu holen und Dr. Tannhauser und Gretchen Lemke eine Stimme zu verleihen. Obwohl die Sprachausgabe mit einer hohen Qualität glänzen kann, ist diese gleichzeitig einer der größten Kritikpunkte des Spieles. Die meisten Dialoge zwischen den Charakteren sind in einer Tonlage gesprochen und es hört sich an, als wäre es einfach nur abgelesen – ohne jegliche Emotionen und Wiedererkennungswert. Besonders der Charakter Gretchen Lemke und die dazugehörige Tonlage hat spätestens nach der dritten Wiederholung enorm hohes Nervpotenzial. Leider hilft auch die englische Sprachausgabe nur bedingt: Selbe Synchronsprecher, altbekanntes Problem. Wem die Stimmen nicht gefallen kann zumindest auf Untertitel zurückgreifen.

Schon im Vorfeld hat das Entwicklerstudio einige Bilder aus der Entwicklung veröffentlicht und den Spielern somit einen Blick hinter die Kulissen gewährt.

Dagegen sind die Miniaturkulissen und die damit verbundene Grafik das Highlight von Trüberbrook und lässt die Kritik an den Synchronstimmen zumindest ein wenig vergessen lassen. Jeder der zahlreichen Schauplätze wurde in einer Werkstatt per Handarbeit aufgebaut und mittels Fotogrammmetrie digitalisiert und grafisch aufbereitet. Diese Liebe zum Detail tut dem Adventure unglaublich gut und verleiht dem Spiel das gewisse Etwas. Bei unserem Testexemplar mag es sich zwar um eine frühere Version handeln, doch gibt es schon mit dieser Version keine bemerkbaren technischen Mängel. Kleinere Fehler sollen mit einem Day-One-Patch mit der Veröffentlichung behoben werden. Trüberbrook macht sowohl im TV-, als auch im Handheld-Modus der Nintendo Switch eine gute Figur. Die Steuerung ist angenehm und kommt mit wenigen Knopfbelegungen daher. Der im Hintergrund trällernde Soundtrack rundet das Gesamtpaket gut ab, ohne dabei großen Einfluss auf das Spielgeschehen zu nehmen.

Abschließend möchte ich noch ein paar Worte zu dem einprogrammierten Kindermodus, welcher in den Optionen zu jeder Zeit ein- und ausgeschaltet werden kann, schreiben. Ist der Kindermodus eingeschaltet, wird im Spiel weder der Konsum von Zigaretten gezeigt, noch werden Schimpfwörter benutzt. Besonders für Eltern, die nicht möchten, dass ihre Kinder in jungen Jahren mit solchen Themen konfrontiert werden, ist diese Möglichkeit eine gut durchdachte und sinnvolle Option. Zusätzlich können bis zu drei verschiedene Spielstände angelegt werden. So können Eltern und Kinder auf einem Account unabhängig das Spiel genießen. Vielleicht ist der Kindermodus auch ein Grund für den manchmal zu leichten Schwierigkeitsgrad.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Trüberbrook

Meinung von Krispin Berndt
Es ist dem Entwicklerstudio mit Trüberbrook gelungen, ein schönes und optisch modernes Point-and-Click-Adventure zu erschaffen, welches die Spieler einige Stunden lang in den Bann zieht. Wie schon im Spieletest geschrieben, sind die handgemachten Miniaturkulissen ein absolutes Highlight. Bereits Wochen vor der eigentlichen Veröffentlichung wurden einige Bilder aus der Werkstatt veröffentlicht. Die Bilder zeigen eindrucksvoll, wie viel (Hand)-Arbeit und Liebe in diesem Spiel steckt. Trotzdem sind der schwankende Schwierigkeitsgrad, die Dauer der Story und die leicht anstrengende Art von Gretchen, gemeinsam mit der dazugehörigen Synchronstimme von Nora Tschirner, meine größten Kritikpunkte. Im Endeffekt hatte ich nichtsdestotrotz einige Stunden Spaß mit und in Trüberbrook. Wer Point-and-Click-Adventure sowie Rätselspiele mag und über die etwas zu kurze Spielzeit sowie den Schwierigkeitsgrad hinwegsehen kann, darf bedenkenlos zugreifen.
Mein persönliches Highlight: Ich kann es nicht oft genug sagen: Die handgemachten Schauplätze!

Kommentare 30

  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 09:22

    Erinnert mich irgendwie an Monkey Island. Schön, dass es solche Spiele wieder gibt,
    da war es ja sehr viele Jahre ruhig drum geworden zugunsten von 3D Adventures.
  • Phantomilars Weltraummönch - 16.04.2019 - 09:43

    Ich kann Point-and-Click-Adventures leider nichts mehr abgewinnen. “Monkey Island“ war als Kind mein allererstes Original-Spiel (am Amiga 500 mit Diskettenwechsel im Minutentakt) und ich habe in den 90ern all die Klassiker des Genres mit Freude gespielt (außer Sierra, bis auf Gabriel Knight und den Fan-Remakes von King's Quest konnte ich deren Spielen nichts abgewinnen...). Doch es funktioniert einfach nicht mehr, womöglich, weil die deutschen Neuinterpretationen zu sehr in den 90ern stehengeblieben sind. Alles schon mal dagewesen...
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 09:47

    @Phantomilars
    Ich schon, aber ich zocke sowas ausschließlich auf dem PC, weil es sonst kein richtiges "Point & Click" ist. Draufzeigen und Klicken. Mit der Maus geht es am komfortabelsten. Ich erinnere mich an Gabriel Knight 2, das erste Phantasmagoria, Simone The Sorcerer, Monkey Island, The Dig, Vollgas und natürlich Kingdom O Magic. Bis auf Gabriel Knight 2 und Kingdom O Magic sind die anderen wunderbar in Scumm VM spielbar. So sehr wie ich auf solche Point & Click-Spiele abfahre fahren andere mit Indiespielen im 8 Bit-Stil ab. 8 Bit mag ich nicht sonderlich, es muss schon mindestens 16 Bit sein. Ich spiele aber nicht die Neuinterpretationen, sondern viel lieber die Originalspiele der 90er.
  • arminius73 Turmheld - 16.04.2019 - 10:35

    Bei den Vorschusslorbeeren und um die deutsche Gamingwirtschaft zu unterstützen, fühle ich mich fast schon genötigt, das Game zu kaufen ;) . Bin aber auch nicht sicher, ob Point and Click auf der Switch, insbesondere im TV-Modus, funktioniert. Vielleicht schlage ich mal spontan zu.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 16.04.2019 - 11:02

    @Phantomilars

    Zitat von Phantomilars:

    am Amiga 500 mit Diskettenwechsel im Minutentakt
    Waren doch nur drei Disketten... mit einem Zweitaufwerk war der erste Teil von 'Monkey Island' echt noch gut zu bändigen. Ein damaliger Schulkollege hat 'Indiana Jones: Fate of Atlantis' mit seinen elf Discs ohne Zweitlaufwerk durchgespielt, da hieß es dann tatsächlich öfters mal vier oder fünf Mal zu wechseln, bevor man nur in den nächsten Raum konnte! Dafür gebührt ihm nach wie vor mein größter Respekt. ;)
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 11:11

    @Lockenvogel
    Später gab es das auch ganz komfortabel auf einer CD gebündelt die Teile 1, 2 und die Demo zu Teil 3.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 16.04.2019 - 11:16

    @Masters1984
    Nicht für den Amiga... obwohl, 'Monkey Island', Loom' und 'Indiana Jones: The last Crusade' gab's damals für das Amiga CDTV und sind heute echt teure Raritäten.
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 11:22

    @Lockenvogel
    Stimmt und genau die hatte ich damals. Später stieg ich der Einfachheit auf den PC um.
    Mit Windows 95 war es damals deutlich komfortabler.

    Bei uns war das immer so, dass wenn mein Großvater etwas neues hatte, dann bekam meine Mutter das alte Gerät von meinem Großvater und ich das, was meine Mutter vorher hatte, so ging das immer weiter.
    Ich freute mich immer wie ein Schneekönig, wenn mein Großvater etwas neues hatte, denn dann profitierten sowohl meine Mutter als auch ich davon. War eine tolle Zeit damals.

    Ich hatte damals auch das Atari C64 mit den großen Floppy Discs. Die gingen leider sehr schnell kaputt und verbogen sehr leicht. Meine Cousine hatte damals das Sega CD ebenfalls mit Monkey Island, aber die Grafik war nicht so gut, es gab weniger Farben. Lustigerweise reichten mir da die 8 Bit, die 256 Farben fand ich da nicht so schlecht wie später manche SNES Spiele.
  • Lockenvogel Dumm aber klug! - 16.04.2019 - 11:36

    Wow, böser Fehler! Commodore 64 bzw. C64... so viel Zeit muss sein! Commodore und Atari waren in der Heimcomputer-Ära wie Feuer und Wasser! Leute, die zu 16bit Zeiten einen Atari ST hatten, wurden von uns Amigianern nur müde belächelt!
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 12:13

    @Lockenvogel
    Achso das wusste ich nicht. Wir sagten zum C64 damals alle Atari.
    Es müsste dann wohl das Commodore C64 gewesen sein, weil ich mich an das C-Logo erinnere.
    Amiga fand ich aber bedeutend besser und einfacher zu bedienen, es ähnelte schon sehr einem Windows 95 PC mit dem Workbench und das witzige war, dass der gesamte Computer mit in die Tastatur verbaut war inklusive Disketten-Laufwerk.
  • E4_ Action-Platformer - 16.04.2019 - 12:58

    Wurde für Point&Click definitiv zu spät geboren. Mir fehlt da eindeutig die Action.
  • arminius73 Turmheld - 16.04.2019 - 13:13

    @Masters1984 Atari C64 war gut. Ist in etwa so wie Nintendo Mega Drive....oder Super Sega Entertainment System.
  • CroMagnonBC Turmheld - 16.04.2019 - 13:26

    Danke für den Test. PointNClick ist seit den 90ern nicht mehr mein Genre, obwohl eine ManicMansion/ZaMacracken Retail-Version würde ich mir kaufen, man kann ja nicht alles zocken. Ich feiere aktuell jedes Game was ich nicht kaufen brauch und mein PoS dankt es mir.....;-)
  • Ande Turmfürst - 16.04.2019 - 13:28

    Die Idee mit den Modellen finde ich super, es gibt dem Spiel einen fantastischen Stil. Erinnert mich an Monkey Island, wo die Hintergründe auch erst gezeichnet und danach eingescannt wurden (damals ein Novum). Auch die Spielzeit ist bei Adventures immer sehr vom Spieler abhängig, Monkey Island spiele ich heute an einem Nachmittag durch, beim ersten Mal blieb ich immer irgendwo stecken und es gab kein Internet, um die Lösung nachzuschlagen...
    Nur mit dem technischen Aspekt bin ich mir jetzt weiterhin nicht sicher. Ist ja immerhin das 1. Spiel dieses Studios, da weiss man nicht so genau wie sauber das Spiel (resp. der Port auf die vergleichsweise "schwache" Switch) geworden ist.
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 13:39

    @Ande
    So schwach ist die Switch gar nicht. Solche Spiele wie Trüberbrook dürften kein Problem sein.
  • Ande Turmfürst - 16.04.2019 - 15:30

    @Masters1984
    Das wollte ich auch so nicht sagen, aber wenn ein neuer Entwickler nicht so gut mir Ressourcen umgehen kann und er sich da mit PC, PS4 & Co. auch weniger Sorgen machen muss, dann könnte es zum Problem werden. Von allen Plattformen, auf denen es angeboten wird, ist die Switch nun mal die schwächste.
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 16:03

    @Ande
    Dann liegt es aber doch am Entwickler und nicht der Konsole. Die Switch ist Leistungstechnisch bedeutend stärker drauf als PS3, Xbox 360 und Wii U und natürlich nicht so stark wie PS4 und PC. Was definiert man als schwach? Die Leistung? Denn von den Spielen her finde ich ist die Switch meiner Meinung nach die stärkste Konsole bisher und nicht die schwächste. Sie bewegt sich aber Leistungstechnisch zwischen Wii U und PS4 falls du das damit meinst, denn damit hast du natürlich recht, aber wenn man nur auf Leistung schaut, dann würde man eine Menge toller Spiele verpassen. Der Gameboy bekam damals das beste Handheld-Zelda ab, obwohl die Leistung geringer war als beim SNES, sogar geringer als beim NES.
  • Ande Turmfürst - 16.04.2019 - 16:29

    @Masters1984
    Ich habe keine Zweifel an der Switch. Wie gesagt mache ich mir sorgen, ob sie den Port anständig hinbekommen, weil sie ja vorher noch nie ein Spiel entwickelt haben, schon gar nicht auf der Switch.
    Rime läuft auf der Switch ja z.B. schrecklich, obwohl es jetzt grafisch auch keine Bäume ausreisst.
    Gerade weil der Entwickler noch nichts vorzuweisen hat, bin ich da sehr skeptisch, wenn Panic Button den Port übernommen hätte würde ich mich sicherer fühlen. ;)
    Ich möchte einfach, dass es flüssig und ohne Abstürze läuft.
  • Krispin Berndt Redakteur - 16.04.2019 - 16:33

    Zitat von Ande:

    Gerade weil der Entwickler noch nichts vorzuweisen hat, bin ich da sehr skeptisch, wenn Panic Button den Port übernommen hätte würde ich mich sicherer fühlen.
    Ich möchte einfach, dass es flüssig und ohne Abstürze läuft.

    Also ich hatte weder Probleme mit der Performance, noch hatte ich einen einzigen Absturz. ;)
  • Ande Turmfürst - 16.04.2019 - 16:39

    @Krispin Berndt
    Danke für die Klarstellung. Bei "kleineren Bugs" weiss man nie was gemeint ist. Bei einer 7 bin ich einfach immer skeptisch, ist für mich immer an der Grenze zum Nichtkauf. Bei einer 6 hole ich es mir nicht, bei einer 8 schon... bei einer 7 lese ich mehr Tests. ;)
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 17:35

    @Ande
    Ja da kann ich dich sehr gut verstehen. Vorallem wenn das Spiele betrifft, die einen sehr interessieren.
    Beim ersten Projekt kann sehr viel schiefgehen, aber es könnte auch gut gehen. Ich drücke die Daumen, dass die Umsetzung gut ist. Bei einer 5 oder 6 verzichte ich, bei einer 7 schaue ich genauer, da gibt es durchaus auch Spiele, die ich mag. Bei einer 8 oder 9 kann man nichts falsch machen, vorrausgesetzt man ist an dem Spiel interessiert.

    Manchmal wundere ich mich aber auch. Ein paar Spiele, die hier eine 7 bekommen haben, hätte ich persönlich eine 8 gegeben und manche, die eine 8 bekommen haben hätte ich eine 7 oder weniger gegeben.
  • Phantomilars Weltraummönch - 16.04.2019 - 17:44

    Ich würde empfehlen, in diesem Fall auch ausländische Reviews heranzuziehen. Die deutschen Spielezeitschriften neigen traditionell dazu, Produkte aus der Heimat mit einem kleinen Bonus zu belohnen/unterstützen. Im englischsprachigen Raum findet man z.B. folgendes Urteil: „The end result is a world that’s beautiful to look at, but a game that fails to entertain in any meaningful way.“ Insgesamt erhält es dort bislang durchschnittliche Bewertungen.
  • Cyd Turmfürst - 16.04.2019 - 17:55

    @Phantomilars

    Auch in Deutschland gibt es sehr negative Stimme... im "Auf ein Bier"/"The Pod" Podcast z.B. wird das Spiel komplett verrisen:

    gamespodcast.de/2019/03/24/runde-207-ratlos-in-trueberbrook/

    Ich selbst bin mir noch komplett unsicher. Es sieht fantastisch aus, aber... naja... das ist ja nicht alles.
  • Phantomilars Weltraummönch - 16.04.2019 - 18:03

    @Cyd

    Die größte dt. Spielezeitschrift vergibt derweil 83% und bei allem Respekt für den erwähnten Podcast, diese Wertung sowie die Nachricht vom Computerspielepreis werden in der Öffentlichkeit größere Verbreitung finden.
  • Cyd Turmfürst - 16.04.2019 - 18:06

    @Phantomilars
    Klaro, der DCP wird prägnanter sein. Ich gebe sehr viel auf die Meinung der Pod-Leuten (also denen aus besagtem Podcast) und daher ist das für mich eine sehr sehr große Warnung mich mal nicht von der Grafik, Böhmerman und Co. blenden zu lassen.

    Mal sehen, irgendwann mal vielleicht,...
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 18:07

    @Phantomilars
    83% ist doch ganz ordentlich. Ist das die N-Zone?
    ich habe die aktuelle Ausgabe noch nicht.
  • Phantomilars Weltraummönch - 16.04.2019 - 18:09

    @Masters1984
    Gamestar. Aber wie gesagt, international fällt das Urteil nicht so gut aus. Deswegen würde ich ein bis zwei Fragezeichen hinter die Wertung setzen.
  • Masters1984 Matchet1984 - 16.04.2019 - 18:12

    @Phantomilars
    Eine 7 oder 8 ist doch noch ganz ordentlich. Im Zweifel schaut man sich eben ein bisschen Gameplay auf Youtube an, dann weiß man, ob es einem zusagt oder nicht und man hört auch direkt, ob die deutsche Sprachausgabe passt oder an wartet noch ein wenig ab, bis andere Tests verfügbar sind und bildet daraus den Durchschnitt ähnlich wie beim Metascore Wert.
  • xroguex Turmritter - 17.04.2019 - 14:00

    Der Thumbnail hat mich sofort and "Thimbleweed Park" erinnert und deswegen war ich nicht überrascht, dass es ein Point 'n' Click Spiel ist. Bin überrascht, dass diese zwei Spiele in den Kommentaren noch nicht verglichen wurden. Es freut mich, dass ein deutsches Spiel eine so gute Bewertung bekommen hat.
  • wonderboy Turmbaron - 25.04.2019 - 00:30

    heute hab ich das Spiel als Modul-Version erhalten.. bevor ich das Abenteuer beginnen konnte, mussten über 1 gb heruntergeladen werden!

    weiß jemand weshalb oder was dort auf die SWITCH gepackt wurde?