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Test zu Moero Chronicle Hyper - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Moero Chronicle Hyper
  • USA USA: Moero Chronicle Hyper
  • Japan Japan: Genkai Totsuki: Moero Chronicle H
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
26.04.2019
Vertrieb
Idea Factory
Entwickler
Compile Heart
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Waifu-Zähmen leicht gemacht

Von Lisa Zahn () Lotium, das Land der Menschen. Monstopia, das Zuhause der Monster-Mädchen. Zusammen bilden sie die Welt von Moero Chronicle Hyper. Doch in letzter Zeit scheint etwas nicht zu stimmen: Trotz friedlicher, langwährender Koexistenz beider Spezies wurden die Monster-Mädchen auf einmal aggressiv gegenüber den Menschen. Ein Gerücht geht um, dass das legendäre Monster-Mädchen es sich zur Aufgabe gemacht hat, die gesamte Menschheit auszulöschen. Um dies zu verhindern, zogen zahlreiche Helden los, um sie zu besiegen, doch kehrte niemals jemand zurück...

Prolog: Der schlaffe Held

Ihr spielt den Hauptcharakter Io, einen schüchternen Teenager ohne Talente. Da durch die aggressiven Monster-Mädchen niemand mehr ihr Dorf besucht, stecken die Bewohner in einer Krise. Aus diesem Grund entschließt sich der Bürgermeister zur naheliegendsten Entscheidung: Balast abwerf- äh, den letzten verbliebenen Jüngling in den Kampf schicken. Io wird kurzerhand aus dem Dorf verbannt und darf erst zurückkommen, wenn er das legendäre Monster-Mädchen aufgehalten hat. Natürlich ist Io von dieser Entscheidung alles andere als begeistert, hat er doch neben seiner Unfähigkeit noch ganz andere Probleme. Seit einiger Zeit merkt er, wie in ihm ein Verlangen aufsteigt, sobald er auch nur ein Mädchen ansieht. Aus Angst als Perverser abgestempelt zu werden, verbannt Io all seine angestauten Gelüste aus seinem Körper. Unsicher, ob ihm dies auch geglückt ist, begibt er sich kurzerhand mit seiner Kindheitsfreundin, dem Monster-Mädchen Lilia, welches seltsamerweise normal geblieben ist, auf die Suche nach einem Anhaltspunkt, was die Veränderung in den Monster-Mädchen ausgelöst haben könnte...

Seht ihr zwei gekreuzte Schwerter auf der Karte, solltet ihr euch darauf gefasst machen, einem besonders starken Boss-Gegner entgegenzutreten.

So tiefsinnig der Plot bis zu diesem Punkt auch klingen mag, wirklich viel Mühe wurde sich bei der Handlung nicht gegeben. Neben einigen festen Punkten in der Geschichte, welche über und über mit anzüglichen Witzen gespickt ist, bildet sich der doch recht hohe Textanteil der Geschichte hauptsächlich aus Offtopic-Gesprächen über masochistische Tendenzen, Höschen und die Anziehungskraft des weiblichen Körpers. Hat man etwas anderes bei einem Fanservice-Ecchi-Spiel erwartet? Nicht wirklich, aber es wäre eine positive Überraschung gewesen.

Bei Moero Chronicle Hyper handelt es sich um einen Dungeon Crawler mit Rollenspielelementen. Der Aufbau ist vergleichbar mit Titeln der Marke Etrian Odyssey: Ihr besucht einzelne Bereiche auf der Weltkarte, die sich vor euch in labyrinthartigen Dungeons mit mehreren Ebenen erstrecken. Kämpfe werden hierbei durch Zufallsbegegnungen ausgelöst, können aber in Form von stärkeren Monstergruppen sowie Monster-Mädchen-Minibossen auch als Symbol auf der Karte angekündigt werden. Die Karte ergänzt sich beim Erkunden selbst und nimmt dem Spieler dadurch das Kartografieren ab. Auch eine Schnellreisefunktion, welche euch durch Aufrufen der Minimap einen Punkt auswählen lässt, zu dem eure Gruppe dann läuft, macht das Erkunden sehr komfortabel. Um Auto-Routing zu benutzen, muss der Punkt, zu dem man will allerdings bereits aufgedeckt worden sein.

Schaf oder Mops? – Sogenannte H monster stellen sich euch in Dungeons entgegen, können aber auch gezähmt und als Haustiere eingesetzt werden.

Für den ersten Durchlauf darf man also noch gute alte Handarbeit leisten. Dies gestaltet sich nervenaufreibender als gedacht, zumindest für Nutzer, die mit Sound spielen: Auf dem Papier mag die Idee, die Mädchen aufschreien zu lassen, wenn man gegen eine Wand rennt, noch ganz lustig klingen, wenn im späteren Verlauf allerdings fünf Mädchen auf einmal anfangen "Itai!!" zu schreien, können doch recht schnell Kopfschmerzen einsetzen. Zwar kann man die Lautstärke von Stimmen, Hintergrundmusik und Effekten im Menü frei anpassen, jedoch steht man dann in unangekündigten Gesprächspassagen ohne Ton da. Die Sprachausgabe wurde klassisch im Japanischen belassen, was Fanherzen sicher höher schlagen lässt. Da es jedoch einige Ausrufe beispielsweise bei Levelaufstieg gibt, welche keine Untertitel besitzen, geht einem doch einiges an Inhalt verloren.

Kapitel 1: Aller Anfang ist hart

Der Einstieg in Moero Chronicle Hyper gestaltet sich alles andere als einfach. Wählen könnt ihr zwischen den Schwierigkeitsgraden Einfach, Normal, Hart und Experte, jedoch fordert euch der mittlere Schwierigkeitsgrad gerade am Anfang ganz gut, bekommt ihr doch reichlich Schaden von den Gegnern ab. Sobald ihr euren ersten Heiler rekrutiert habt, wird es zwar einfacher, um das Heilen nach jedem Kampf kommt man aber fast nicht herum. Hier wäre eine Schnellheilfunktion nützlich gewesen, da das manuelle Auswählen im Skillmenü nach dem Kampf schnell zur nervigen Routineaufgabe wird. Allerdings eine, die man ernst nehmen sollte. Denn wenn ihr im Kampf besiegt werdet, landet ihr nicht mit Geldverlust wieder in der Stadt, sondern werdet direkt zum Startbildschirm zurückbefördert. Da es nur sporadisch möglich ist in Dungeons zu speichern, kann dies schon mal zum Verlust mehrerer Stunden Spielzeit führen. Ein zwischenzeitliches Verlassen des Dungeons, um den Fortschritt in der Stadt zu sichern, ist also fast unvermeidbar, allerdings müsst ihr den Dungeon dann wieder von der ersten Ebene aus starten.

Die Kämpfe laufen rundenbasiert ab, Charaktere mit einem hohen Agilitätswert dürfen zuerst angreifen. Da flinke Finger die einzige herausragende Fähigkeit unseres Protagonisten sind, kann Io nicht angreifen. Eure Hauptaufgabe ist es, Verlangen aufzubauen, mit welchem ihr eure Monster-Mädchen durch das anschließende Freisetzen stärken könnt. Außerdem könnt ihr Items einsetzen und aus dem Kampf fliehen. Eure Monster-Mädchen hingegen haben ein weites Repertoire an Skills, mit welchen sie günstigstenfalls den Schwachpunkt des Gegners ausfindig machen sollten, um ihm zusätzlichen Schaden zuzufügen. Dies gestaltet sich jedoch als sehr schwieriges Unterfangen.

Neben verschiedenen Moe-Traits, die im Kampf Boni hervorrufen können, haben eure Damen außerdem vorgegebene Skills, die sie mit der Zeit lernen können. Findet die Kombination, die am besten in euer Team passt!

In Moero Chronicles Hyper gibt es vier Elemente, die im Schere-Stein-Papier-Prinzip gegeneinander eingesetzt werden. Allerdings lassen eure Gegner keine Rückschlüsse auf ihre Elementschwäche zu, so kann auch eine Kaulquappe doppelten Schaden durch Wasser erhalten, während ihr gegen einen haarigen Hoden (ja, richtig gehört) Wind-Attacken einsetzen müsst. Gerade in den späteren Dungeons, wenn ihr auch noch verschiedenen Farben des gleichen Monsters gleichzeitig entgegentreten müsst, kann dies schnell Kopfzerbrechen bereiten.

Für zusätzliche Verwirrung dürfte gerade zu Anfang auch das Item-System sorgen. So wird man von einem wahren Loot-Regen im Spiel begrüßt, von dem einem wohl das wenigste ein Begriff sein dürfte. So heißen Heilitems nicht einfach nur Potions, stattdessen begegnen euch Itemnamen wie Toad's Oil, One Bit Sundae oder auch Makibishi. Erhaltet ihr dann Gegenstände wie Monotone Clover oder Midnight Garden, sucht ihr erstmal vergebens in eurer Tasche, was ihr gerade erhalten habt, da sie sich unter Valuable befinden. Kleiner Tipp: Es ist etwas zum Anziehen, das normalerweise von einer Hose oder einem Rock bedeckt wird. Noch dazu könnt ihr Kopfbedeckungen, Ketten sowie Ringe für eure Monster-Mädchen finden, um sie damit auszurüsten. Da die Namen der Items jedoch eher selten Auskunft über ihren Nutzen sowie die Werte geben, bleibt euch nichts anderes übrig, als bei jedem Fund in eurer Tasche nachzuschauen, da das Lootfenster nach den Kämpfen euch eure Schätze nicht genauer begutachten lässt.

Allgemein scheinen die Werte der Gegenstände eher bunt zusammengewürfelt worden zu sein, so gibt es teils enorme Schwankungen von Zusatzwerten auf Items mit fast gleichem Preis. Auch erhält man Unmengen an Heil-Items, von denen man gar nicht Gebrauch machen kann, da nur Io Items einsetzen kann und es lange Zeit braucht, bis er wieder am Zug ist.

Kapitel 2: Der Höhepunkt

Das unverkennbare Hauptaugenmerk von Moero Chronicle Hyper liegt definitiv auf den Monster-Mädchen, derer ihr euch zahlreich annehmen könnt. Als herumstreifende Mini-Bosse sowie als Bosse am Ende eines Dungeons gilt es den wilden Amazonen auf etwas unorthodoxe Weise Einhalt zu gebieten. Mit gezielten Attacken entledigt ihr euch der Kleidung der Damen, welche ihre Schwachpunkte offenlegen. In einem Minispiel heißt es dann, die Schwachpunkte auf die richtige Art zu stimulieren, damit die Monster-Mädchen das von ihnen Besitz ergriffene Verlangen abbauen können.

Euer Ziel im Kampf ist es, die Schwachstellen der Monster-Mädchen offenzulegen, um sie in einer anschließenden Rubbel-Aktion von ihren negativen Gelüsten zu befreien.

Obwohl die Touch-Kompatibilität der Nintendo Switch hierfür prädestiniert sein sollte, erwies sich das Minispiel als Schwachpunkt des Titels. Ihr habt vier Optionen zur Auswahl, um die Monstermädchen zu stimulieren: Poke, Touch, Rub und Pick. Während ich keinerlei Probleme mit der Wurf-Mechanik von Pokémon: Let’s Go, Pikachu! hatte, stellte mich die Touch-Steuerung von Moero Chronicle Hyper vor eine Herausforderung. Das Rubbeln des Fingers wurde wenig bis gar nicht erkannt und führte nach einiger Zeit zu starken Schmerzen an der Fingerkuppe – Ob Nintendo auch hier Trainingshandschuhe für Spieler nachreichen wird? Touch hingegen wurde selten erkannt und war durch die lange Ausführzeit eher wenig gewinnbringend. Einzig Pick und Poke werden vom Spiel gut erkannt, wobei sich durch die benötigte Zeit eigentlich nur Pick lohnt, da der Timer, in dem ihr die Monster-Mädchen besänftigen müsst, erbarmungslos heruntertickt. Zwar könnt ihr auch mit dem rechten Joy-Con die Aktionen ausführen, da die Schwachstellen der Monster-Mädchen aber zuerst gefunden werden müssen und der Cursor zu ungenau ist, sollte man lieber bei der Touch-Steuerung bleiben.

Habt ihr dann trotz einiger Hindernisse euer Monster-Mädchen gezähmt, könnt ihr sie mit in euer Team aufnehmen (bis zu fünf gleichzeitig) oder im Gasthaus der Stadt auf euch warten lassen. Direkte RPG-typische Klassen gibt es nicht, jedoch zeigen die Mädchen doch Tendenzen in Richtung Tank oder Heiler anhand ihrer Skills und Statuswerte. Doch seid ihr hier nicht auf lediglich eine Kombination festgelegt: Mit den sogenannten Job-Panties, (doch recht fantasielos gestaltete) Unterwäsche, durch die eure Monster-Mädchen in ein neues Gebiet vorstoßen können, kann auch aus einem Tank ein Magier werden. Wenn man nicht "das beste Team" haben will, kann man sich frei seine Lieblings-Mädchen für die Gruppe zusammenstellen, Strategen werden allerdings eher in die Röhre schauen. So hat man zwar Auswahl bei der Spezialisierung, jedoch gibt es eher selten Kombinationen, die sich auch wirklich lohnen. Ein Heiler besitzt vielleicht Team-Heilung, aber keine Auferstehung, bei einem anderen ist es umgekehrt. Auch nach weitem Voranschreiten im Spiel bestand so mein Team immer noch aus den Anfangscharakteren, da sie doch die für mich beste Skill- und Wertekombination besaßen – Schade!

Kapitel 3: Die richtige Technik ist entscheidend

Obwohl Moero Chronicle Hyper viele nützliche Funktionen besitzt, die euch nicht jeder Dungeoncrawler bieten wird, scheinen einige davon etwas unausgegoren zu sein. So habt ihr im Kampf zwar die Wahl, eure Charaktere selbst angreifen zu lassen oder die zuletzt ausgewählte Aktion zu wiederholen, jedoch setzt sich diese Repeat-Funktion nach jedem Kampf zurück. Da wilde Begegnungen eher selten länger als eine Runde dauern, kann man so nicht wirklich von der Funktion Gebrauch machen. Boss-Kämpfe ziehen sich zwar in die Länge, sind aber auch wesentlich härter und lassen euch eher selten mit Auto-Kampf agieren, da ihr eure Aktionen an die Situation anpassen müsst.

Ganz so unzensiert wie der Name vermuten lässt, läuft der Nude Flash dann doch nicht ab. Im späteren Verlauf werdet ihr aber nur selten die Chance haben, ihn aufgrund der Touch-Steuerung überhaupt zu Gesicht zu bekommen.

Zwar mögen die aufgezeigten Mängel nicht sonderlich positiv erscheinen, jedoch hat mir Moero Chronicle Hyper zahlreiche spaßige Spielstunden beschert. Das Konzept Dungeon Crawler funktioniert, wenn auch Schwächen im Balancing erkennbar sind. Die verwendeten Artworks sind detailverliebt, ebenso wie die ausgearbeiteten Charaktereigenschaften jedes einzelnen Mädchens, welchen durch eine liebevolle Synchronisation Leben eingehaucht wird. Zahlreiche humorvolle Anspielungen machen das leichte Durchhängen der Story wett, wobei ein wenig Wissen für japanische Folklore sicher nicht schaden kann.

Unglaublich viele kleine, liebevolle Spielereien wie das Ei-System oder die ausbaubaren Zimmer der Mädchen liefern weitere Inhalte, durch die euch sicher nicht so schnell Langeweile aufkommen wird. Und so wachsen einem Io, Lilia und die anderen Monster-Mädchen doch schneller ans Herz als man gedacht hätte und man hofft auf eine Geschichte mit Happy End(ings).

Epilog: Liebe oder Hiebe

Anmerkung: Während des Tests kam es leider zu einigen Spiel-Crashes, die mit dem Day One-Patch zwar besser wurden, aber nicht gänzlich verschwanden. So kann es passieren, dass das Spiel sich beim Aufheben von Gegenständen oder nach Gesprächen beendet. Da jedoch bereits an Lösungen für die meisten Abstürze gearbeitet wurde, kann man wohl davon ausgehen, dass das Spiel bald auch komplett fehler- und absturzfrei laufen wird.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Moero Chronicle Hyper

Meinung von Lisa Zahn
Moero Chronicle Hyper erfindet das Rad zwar nicht neu, gibt ihm aber einen sexy Anstrich. Die Dungeon Crawler-Elemente funktionieren und sorgen durch Looten und Leveln für die nötige Langzeitmotivation. Durch die sexuellen Anspielungen wird der Titel nicht zum Schmuddelgame degradiert, erhält stattdessen sogar eine lustige Note. So kann man noch in der entlegensten Ecke etwas finden, das einen zum Schmunzeln bringt. Wer nichts gegen anzügliche Witze, Haremsfantasien und nackte Haut hat, kann bei diesem spritzigen Titel unbesorgt zugreifen.
Mein persönliches Highlight: Der Humor und die detaillierten Zeichnungen

Kommentare 7

  • DarkStar PC & Switch - 16.05.2019 - 20:12

    "Der schlaffe Held"
    "Aller Anfang ist hart"
    "Der Höhepunkt"
    "Die richtige Technik ist entscheidend"

    @Lisa Zahn Schön passend gewählt. :thumbup: :troll:
  • Princess_Rosalina Turmheldin - 16.05.2019 - 20:14

    Ich habe das Spiel Day One gekauft. Ich bin zwar jetzt erst in der 3. Welt, (8 Std Spielzeit) aber ich hatte bis jetzt noch keinen Absturz, wusste auch überhaupt nichts davon :)

    Der Dungeon Crawler macht auf jeden fall viel Spaß und spielt meiner Meinung nach, ganz oben im Genre mit.
  • Marq Anime-Spiele ohne Chibis! - 16.05.2019 - 20:50

    Sehr schön geschrieben. Trotz Schwächen im Gameplay scheint das Spiel viel Spaß zu machen. Da es allerdings ein reiner Download-Titel ist, werde ich um zusätzlichen Speicher wohl nicht herumkommen...
  • Pascal Hartmann Ta da da daaaaaaa - 16.05.2019 - 21:35

    Ich spiele es auch, und das Gerubbel geht mir mittlerweile ehrlich gesagt ziemlich auf den Sack. Man tippt wie blöde auf dem Bildschirm rum und findet den richtigen Punkt trotzdem nicht :thumbdown:

    Das eigentliche Gameplay, also die Dungeons und die Kämpfe, gefällt mir aber ganz gut. Ist zwar doch recht simpel, aber das passt mir gerade sehr gut rein. Die Gespräche mit den Monster-Mädels machen teilweise aber auch Laune, weil die echt seltsame Charaktere sind. Und es ist auch spannend, bei neuen Monstern und überall in der Umgebung die Penis-Anspielungen/-Formen zu entdecken :ugly:
  • Shikan Raider World Pro - 16.05.2019 - 23:26

    Ich persönlich hatte viel Spaß mit dem Spiel, klar es ist nicht perfekt aber macht Laune. Vor allem für den Humor bekommt das Spiel von mir Pluspunkte. Was mir negativ auffiel ist folgendes;

    - Beim Rubbeln kann ich nur zustimmen, ich spielte mit dem Pro Controller und es passierte nicht selten das ich 3-4 Anläufe brauchte bis die "Bekehrung" erfolgreich war. Oftmals weil die Schwachstellen einfach viel zu klein sind. Manche Schwachstellen reagieren zudem nur auf eine der 4 möglichen Optionen zum rubbeln. Immerhin muss man die Mädels, nicht wie in der Vita Version nochmal im Kampf besiegen wenn man beim rubbeln versagt.

    - Einige Texturen haben eine sehr niedrige Auflösung. Klar dies beeinflusst das Spielgeschehen nicht, aber es fällt schon ziemlich stark auf vor allem wenn man ein Feld neben einer Wand steht.

    - Die englische Übersetzung hätte noch etwas Feinarbeit benötigt, einige Stellen ergeben von der Grammatik her, überhaupt keinen Sinn.

    - Das Balancing ist zum Ende hin nicht wirklich gut. Die ersten vier Dungons bereiten keinerlei Probleme (ich spielte auf Normal) ab Dungeon 5 aber zieht der Schwierigkeitsgrad stark an so dass man meistens unterlevelt ist. Die Gegner waren ab dem Punkt immer 5-15 Level höher wie ich. Dies hat mehrere Nachteile:

    1. Zum einen zerstört das ein wenig die Kreativität beim Teambuilding da man eh schon viel zu wenig EXP bekommt und es gefühlt Jahre dauert bis man mal ein Level aufsteigt. So ist wie im Test erwähnt ist die beste Strategie bei einem festem Team zu bleiben, so dass man nicht noch weiter zurückfällt. Was wirklich schade ist, wenn man bedenkt das man 50 Mädels für sein Team gewinnen kann.

    2. Zum anderen werden ab dem Punkt die Gegner in der Regel schneller sein als man selbst, so dass es nicht selten vorkommen kann, das erstmal alle von ihnen dran sind bevor man selber zum Zug kommt. An und für sich kein Problem, nur fangen die Gegner ab dem Punkt ebenfalls an Aoe-Attacken zu spammen. So kann es durchaus passieren das, das ganze Team tot ist bevor man zum Zug kam, was bei den sporadisch verteilten Speicherpunkten in Dungeons nur für unnötigen Frust sorgt.

    - Wie im vorherigen Absatz erwähnt gibt es zu wenig Speicherpunkte in den Dungeons. Dies betrifft nicht alle, aber der 5. Dungeon z.B. hat 11 Ebenen und nicht einen einzigen Speicherpunkt.

    - Die paar Mädels die man Post-Game bekommt sind nahezu nutzlos. Dort trifft man auf Level 60-95 Gegner und alle die man dort bekommt starten auf Level 50 und sind somit hoffnungslos unterlevelt.

    - Es dauert zu lange bis man alle Job Panties für die Mädels hat. Vor allem die, die man durch besiegen bestimmter Gegner bekommt, sind stark vom RNG abhängig.

    - Es gibt kein New Game+

    - Die Anzahl der CG's ist enttäuschend.

    Zur Stabilität kann ich nichts sagen, ich spielte die ganze Zeit mit Version 1.0.0 (was zur Zeit auch noch die aktuelle Version ist) und hatte in den 82 Stunden die ich mittlerweile reingesteckt habe, nicht einzigen Spielabsturz. Abgesehen davon jedes Mädchen auf Initmacy Level 8 zu bringen habe ich auch alles erreicht.

    Ich würde ich dem Spiel eine 8 geben.
  • Phantomilars Weltraummönch - 17.05.2019 - 17:28

    Zitat von Pascal Hartmann:

    Ich spiele es auch, und das Gerubbel geht mir mittlerweile ehrlich gesagt ziemlich auf den Sack.
    Das glaube ich gern...

  • Ashrak Abgrundschreiter - 19.05.2019 - 08:40

    Zitat von Pascal Hartmann:

    Ich spiele es auch, und das Gerubbel geht mir mittlerweile ehrlich gesagt ziemlich auf den Sack. Man tippt wie blöde auf dem Bildschirm rum und findet den richtigen Punkt trotzdem nicht

    huehuehue