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Test zu She and the Light Bearer - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: She and the Light Bearer
  • USA USA: She and the Light Bearer
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
06.06.2019
Vertrieb
Toge Productions
Entwickler
Toge Productions
Genre
Adventure
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein Glühwürmchen auf der Suche nach dem Licht...

Von Erwin Sigle () Wusstet ihr, dass der Boden, der euch im Augenblick hält, einst von jemandem namens „Mutter“ erschaffen wurde? Mutter gab uns festen Boden und schützende Bäume, sie lehrte uns das Singen, das Tanzen und die Landwirtschaft. Doch nachdem sie uns all dies vermittelte, fiel sie in einen Schlaf. Das Leben ohne Mutter war komplizierter, als man sich hätte ausmalen können. Die Töne waren verstimmt, die Bäume verloren ihre Blätter und der Himmel wurde zur Gefahr, da er seinen gesamten, dunklen Zorn auf die Erde schüttete. In diesen bösen Zeiten braucht es einen Helden – in unserem Fall eine Art Glühwürmchen, das vom Spiel Firefly genannt wird. Firefly begab sich tief in einen Wald auf die Suche nach Mutter.

Ich kann nicht oft genug erwähnen, wie genial ich die Zeichnungen finde!

So in etwa beginnt She and the Light Bearer. Zwar spielt der Beginn in der im Spiel aktuellen Zeit, doch wird euch dort nur klar gemacht, dass es sich bei Fireflys Reise um eine Sage handelt. Das eigentliche Geschehen ist die besagte Reise. Dabei wird hier nicht viel erklärt, stattdessen wird man direkt in das Gameplay geworfen. She and the Light Bearer ist ein Point-and-Click-Adventure, also steuert ihr den Charakter nicht wirklich. Stattdessen müsst ihr auf dem Bildschirm immer wieder Dinge suchen und diese zu eurem Protagonisten ziehen. Zu Beginn fehlt euch beispielsweise euer Rucksack, also müsst ihr euch umsehen und diesen aufnehmen. Dies geht sowohl mit den Tasten und den Analog-Sticks, als auch mit dem Touchpad der Nintendo Switch. Ich persönlich empfehle zweiteres, da es sehr viel angenehmer ist. Die gesuchten Gegenstände zu finden, ist allerdings auch keine große Herausforderung. Dies liegt daran, dass sie erstens deutlich zu sehen sind und zweitens durch das Auftauchen von weißen Strichen auf sich aufmerksam machen. Das Suchen und Finden der Gegenstände ist im Grunde das gesamte Gameplay, auch wenn es noch Charaktere gibt, mit denen man interagieren kann.

Die Charaktere in diesem Spiel finde ich persönlich großartig, was vor allem daran liegt, dass das Spiel komplett aus liebevollen und lustigen Zeichnungen besteht, auf die ich später eingehe. Die Charaktere sind diejenigen, die euch eure Aufgaben geben. Meist müsst ihr dann etwas finden und daraufhin mit einem gewissen Gegenstand interagieren, um eine Aufgabe zu lösen. Wo wir schon bei Interaktion sind, gibt es da eine Sache, die ich genial finde. So interagieren die CPUs auch mit einigen Gegenständen. So werdet ihr beispielsweise eine Orchidee kennenlernen, die Angst vor Schlangen hat. Haltet ihr der Orchidee eine Schlangenschale hin, macht sie sich förmlich in die Hose, was gerade durch die schönen Zeichnungen wirklich unterhaltsam dargestellt wird.

Seht nur, wie das Schilfrohr sich freut!

An dieser Stelle möchte ich nun über die von mit gelobten Zeichnungen sprechen. Ich bin kein Experte in Sachen Videospielgrafik, doch das gesamte Spiel ist in einem Stil gehalten, der auf mich so wirkt, als hätte man alles per Hand gezeichnet oder es zumindest so wirken lassen wollen. Dabei sieht die gesamte Welt wundervoll aus, die Farben und die Umgebung sind perfekt aufeinander abgestimmt. Wenn man dann noch die Zeichnungen der Charaktere anschaut und die Expressionen in deren Gesichtern sieht, schmilzt man förmlich dahin. Ich persönlich finde das Spiel rein grafisch großartig. Auch die Musik ist super. Dabei werdet ihr meist entspannte Musik zu hören bekommen, die perfekt zu der ruhigen Atmosphäre des alten, weisen Walds passt. Das einzige, was auf Dauer nervig werden könnte, sind die Stimmen der Charaktere. Diese Sprechen quasi ihre eigene Sprache, was im Grunde nur wie gequicke klingt. Ich persönlich hätte das nicht gebraucht, doch soll hier jeder für sich selbst entscheiden, ob es einem gefällt. Rein technisch funktioniert das Spiel auch super. Gewünschte Aktionen werden sofort ausgeführt und auch die Ladezeiten sind absolut angemessen. Lediglich beim Betreten eines völlig neuen Areals können diese etwas länger ausfallen, machen den Spieler jedoch noch lange nicht ungeduldig. Schade finde ich allerdings, dass das Spiel nicht auf Deutsch verfügbar zu sein scheint.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

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Unser Fazit zu She and the Light Bearer

Meinung von Erwin Sigle
She and the Light Bearer überzeugt in meinen Augen vor allem aufgrund des optischen und musikalischen Aspekts. Ob man das Spiel wegen seines Gameplays spielen möchte, ist eine andere Frage. Ist man ein Fan von Point-and-Click-Adventures würde ich auf der Stelle ja sagen, doch kann ich absolut nachvollziehen, wenn man der Meinung ist, dass dieses Genre schnell langweilen kann. Eigentlich würde ich auch sagen, dass man das Spiel jedem Kind an die Hand geben kann, wobei sich jedoch die Frage stellt, welches deutsche Kind Englisch spricht. Seid ihr der Sprache allerdings mächtig und auf der Suche nach einem guten Zeitvertreib, kann ich She and the Light Bearer durchaus empfehlen.
Mein persönliches Highlight: Der Artstil des Spiels.

Kommentare 2

  • Njubisuru Turmbaron - 10.07.2019 - 19:25

    Oh das ist so zuckerknuffig und süüß *_*
  • Rei Turmritter - 11.07.2019 - 09:33

    Wie schaut es mit den Rätseln aus? Wie schaut es mit dem Schwierigkeitsgrad der Rätsel aus? Ist die Lösung logisch? Git es überhaupt Rätsel?
    Auch die Genre Beschreibung "She and the Light Bearer ist ein Point-and-Click-Adventure, also steuert ihr den Charakter nicht wirklich. Stattdessen müsst ihr auf dem Bildschirm immer wieder Dinge suchen und diese zu eurem Protagonisten ziehen." passt so absolut nicht, es gibt genug Point & click Adventures, in dem man den Charakter steuert und nicht Gegenstände auf den Protagonisten zieht. :/