Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Dragon Quest Builders 2 - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Dragon Quest Builders 2
  • USA USA: Dragon Quest Builders 2
  • Japan Japan: Dragon Quest Builders 2
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
12.07.2019
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Square Enix, KOEI Tecmo
Genre
Adventure, Action, Kreativ, 3D
Spieleranzahl
Lokal: 4 - Online: 4
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
Amazon eBay

Der Kreislauf aus Erschaffung und Zerstörung

Von Maik Dallherm () Wenn die Einwohner einer Region sich der absoluten Zerstörung hingegeben haben, sich entgegen ihres "Glaubens" ihrem Tatendrang des Schaffens nachgehen, aber vorher noch keinen Plan hatten, worum es sich beim "Bauen" überhaupt handelt, dann kann es sich doch nur um die Selbstironie von Dragon Quest Builders handeln! Square Enix bringt den Nachfolger des Sandbox-RPGs auf die Nintendo Switch. Dragon Quest Builder 2 setzt die Handlung des Prequels in einer anderen Perspektive fort, jedoch ist die Lage zu Spielbeginn nicht gerade optimal.

Die Dialoge können noch viel besser werden.

Ein junger Abenteurer, der sich selbst als Erbauer bezeichnet, strandet nach einem Schiffbruch (einem Piratenschiff der "Kinder Hargons", quasi die Jünger der Zerstörung) auf einer Insel. Nach kurzer Zeit schließt ihr Freundschaft mit zwei weiteren Überlebenden. Eine junge Frau, die sich als Lulu vorstellt, und einem geheimnisvollen Kämpfer mit Gedächtnisverlust, der auf den Namen Malroth hört. Moment, haben wir den Namen nicht schon irgendwo gehört? Scheint, als ob uns ein vielversprechendes Abenteuer erwartet! Und als uns ein seltsamer Einsiedler begrüßt, fangen die Dinge auch schon an. Fasziniert von eurem Potential als Erbauer, schenkt er euch die gesamte Insel! Wahnsinn. Doch es gibt ein Problem: Diese Insel ist kahl, ressourcenlos und verlassen. Wie soll man hier ein Paradies erschaffen können? Als einzige Lösung dienen Hilfsmittel und hilfsbereite Bewohner der benachbarten Inseln. Zum Glück legt in diesem Moment zufällig eine Fähre an...

Womit wir zum Prinzip der Weltkarte kommen. Das Eiland des Erwachens, wie der Name eurer Insel lautet, stellt den Mittelpunkt der Spielwelt dar. Hauptsächlich seid ihr allerdings auswärts unterwegs, um Ressourcen zu ergattern. Wer den Erstling zu Dragon Quest Builders gespielt hat, erinnert sich daran, dass der Spieler nach dem Beenden eines Kapitels den bisherigen Fortschritt liegen lassen musste, wenn er sich zu einer neuen Insel aufgemacht hat. Dragon Quest Builders 2 hat also den großen Vorteil, dass ihr die freigeschalteten Hauptinseln zu jeder Zeit wieder besuchen könnt. Eine Regel besteht allerdings: Reist ihr vom Eiland des Erwachens ab, so müsst ihr euer gesamtes Inventar zurücklassen (ihr nehmt es bei der Rückkehr wieder an euch), nehmt aber mit, was ihr von außerhalb bekommt. Nach erfolgreichem Abschluss einer Insel verwendet ihr die neuen Materialien, um auf eurer Insel dank der neuen Freunde ein hübscheres Dasein zu ermöglichen.

Eine Mine, die einst vor lauter Mineralien sprudelte.

Doch wie sieht eine solche Insel aus? Zunächst einmal hat jede Insel ein recht dominantes Klima. Kaum angelegt, findet ihr nach kurzer Zeit eine heruntergekommene Siedlung. Die Kinder Hargons zeichnen sich für die Ereignisse verantwortlich. An dieser Stelle tut ein Erbauer also, was Erbauer nun mal so tun: Schaffe, schaffe, Häusle baue. Natürlich ist das einfacher gesagt als getan, doch eure mehr oder weniger treuen Dorfbewohner werden euch, teilweise gegen ihren Willen, bei eurer Mission unterstützen. Warum diese Zwietracht? Viele wurden von den Kindern Hargons gelehrt, die Erbauer zu hassen, doch werden ihre Zweifel von der Glocke des Erbauers, die bei jeder Siedlung zu finden ist, glücklicherweise langfristig vertrieben. Hier widmet ihr euch dem Aufbau der Siedlungen. Sie wächst, indem ihr die Wünsche der Bewohner erfüllt, um zum Beispiel neue Gebäude zu errichten oder Gegenstände herzustellen. Als Grundlage des Bauens dient eine Werkbank. Hier könnt ihr Einrichtungsstücke und Baustoff-Blöcke herstellen. In der Regel findet ihr in der Nähe auch einen Amboss. Mit diesem lassen sich Waffen und Rüstungen fertigen. Unter den Waffen gibt es auch solche, die nur von Malroth getragen werden können. Diese haben im Vergleich zu den normalen Waffen zum aktuellen Zeitpunkt einen weitaus höheren Angriffswert. Es gibt schon einen guten Grund, warum nur er diese Waffen benutzen kann.

"Maik erhält seltsames Etwas!"

Erfüllt ihr die Wünsche und Aufgaben eurer Mitbewohner, werden sie euch ihre Dankbarkeit zukommen lassen – und zwar in materialisierter Form! Sie lassen mit ihrer Zufriedenheit, die auch bei der Erfüllung des Alltags mit den Werken aufkommt, Herzen verschiedener Größen fallen. Sammelt ihre Dankbarkeit, denn so könnt ihr die Siedlungsstufe erhöhen, um mehr Bewohner anzulocken, die Selbstständigkeit der Einwohner zu verbessern und neue Anleitungen zu lernen. Spieler des Vorgängers werden sich erinnern, dass die Siedlungsstufe sich damals selbstständig erhöhte, wenn die Siedlung anhand der Bauwerke und ihrer Gestaltung ein bestimmtes Maß erreichte. Eine willkommene Neuerung in Dragon Quest Builders 2 ist, dass die Dorfbewohner sich hier mit dem Fortschritt der Siedlung – und somit ihrer Motivation – von selbst nützlicher machen können als im Vorgänger. Dass sie Einrichtungen wie Truhen, Lagerfeuer und Kochtöpfe nutzen, ist zwar bekannt, aber sie setzen sich nun auch mehr für die Materialbeschaffung ein. Sie können letzten Endes sogar selbstständig Gebäude bauen, wenn ihr ihnen den zugehörigen Bauplan vorlegt. Die Tätigkeiten der Mitbewohner sind meistens spezialisiert, bedingt durch die lokale Umgebung. Ein paar Beispiele anhand der ersten zwei Inseln: In Grünland geht es hauptsächlich um das Bauernleben. Die Bewohner werden später in der Lage sein, selbstständig die Felder zu pflügen, zu säen, zu bewässern und zu ernten. In Hammerholm hingegen sind die kräftigen Einwohner auf Bergbau getrimmt. Täglich arbeiten sie in der Mine und teilen den Ertrag unter euch und einem... ungewöhnlichen Mitbewohner auf.

Auch Erbauer müssen irgendwann zu den Waffen greifen.

Auch die Möglichkeiten zum Bauen sind vielfältiger geworden. Ihr arbeitet des Öfteren mit Wasser, dass ihr dank eines besonderen Topfes einmal schöpft und schließlich beliebig oft ausschüttet. Verbaut ihr versehentlich einen Block am falschen Platz, müsst ihr nicht mehr zwangsläufig diesen mit dem Hammer einreißen und wieder einsammeln. Dank eurer Handschuhe nehmt ihr einfach diesen Block und schiebt ihn woanders hin. Wo wir gerade von Werkzeugen sprechen: Ihr braucht euch keine Sorgen mehr um die Haltbarkeit eurer Ausrüstung zu machen, denn die Belastbarkeit wurde in Dragon Quest Builders 2 gestrichen. Trotzdem solltet ihr aktuelle Waffen in erhöhter Stückzahl produzieren. Wäre ja schade, wenn eure kampffähigen Mitstreiter im Falle von Monsterangriffen auf die Siedlung, die häufiger stattfinden, ob bedingt oder zufällig, immer noch mit einem Stöckchen herumlaufen würden, nicht wahr?

Aus irgendeinem Grund liegt Malroth das Bauen nicht. So oft er es versucht, jedes Mal geht es schief. Dafür liegt ihm ein anderer Tätigkeitsbereich schon eher: Zerstörung und Vernichtung. Und das macht die Zusammenarbeit dieses ungleichen Duos umso wichtiger. Malroth ist stets der bessere Kämpfer als ihr. Und so kommt es vor, dass er euch im Gegenzug für seine neuen Waffen, die ihr für ihn baut, auch ein paar Techniken für den Kampf oder zur Blockbeseitigung beibringt. Für den Kampf gelten dieselben Regeln wie damals auch: Eure Stärke bezieht ihr hauptsächlich durch die Attribute, die euch Waffen, Rüstungen und Schilde verleihen. Ihr könnt im Kampf Erfahrung sammeln und eure Stufe erhöhen, doch die Auswirkungen beschränken sich zumeist auf die maximalen LP, wobei ihr darüber auch die Anleitungen für neue Ausrüstung erlernt. Das Spiel schützt sich jedoch selbst vor einem Grindfest, denn nach einem bestimmten Level seid ihr am Limit und könnt erst mit zunehmenden Spielfortschritt weiterleveln.

"Schöpfung wird aus Zerstörung geboren..."

Das Spiel macht euch schnell klar: Die Genres Sandbox und RPG sind hier sehr ausgeglichen und stützen sich gegenseitig. Die Kämpfe funktionieren eigentlich ganz einfach: Ihr schlagt zu und wenn der Gegner einen Angriff ausführen will, lauft oder springt ihr beiseite, um auszuweichen. Wenn ihr Schaden nehmen solltet, könnt ihr entweder diverse Heilmittel oder Nahrungsmittel zu euch nehmen, um euch zu regenerieren. Schaden heilt zwar auch über Zeit, aber innerhalb des Kampfes ist dies unzuverlässig. Ebenso müsst ihr auf eure Sättigung achten. Fällt sie auf 0, seid ihr nicht mehr in der Lage zu sprinten und Angriffe vom Boden aus lähmen euch kurzzeitig. Plant eure Ausflüge nicht zu kurzfristig, sonst steht euch die Abenddämmerung bevor, wenn ihr die Stadt gerade erst verlassen habt. Auch in Dragon Quest Builders 2 habt ihr mit einem eher kurzen Zyklus der Tageszeiten zu tun. Dabei nimmt der Tag etwa 65% der gesamten Spanne ein. Die Abenddämmerung warnt euch anschließend mit 5% der Tageszeit vor der anstehenden Nacht mit zirka 30%. Nachts erscheinen Monster, die merklich stärker sind als die, denen ihr sonst tagsüber begegnet. Und vor allem sind sie deutlich unfreundlicher. Besser ihr lasst es gar nicht so weit kommen. Wenn ihr während der Abenddämmerung oder der Nacht in einem Bett schlafen geht, springt ihr zum nächsten Tag. Die angebauten Nutzpflanzen werden es euch auch danken. Vergesst auch außerhalb eines Kampfes nicht, etwas zu essen. Ihr werdet das häufig tun müssen.

Heute sehen wir alles aus meiner eigenen Perspektive. Wortwörtlich.

Während eurer Erkundungen, die ihr auch in einer Erste-Person-Ansicht absolvieren könnt, werdet ihr oft auf verschiedene Spielelemente stoßen, mit denen ihr interagiert. Seien es NPCs oder Rätsel, so genau möchte ich nun nicht darauf eingehen. Erwähnenswert sind jedoch die Kurskugeln. Dabei handelt es sich um zu aktivierende Reisepunkte, denn in Dragon Quest Builders 2 gibt es eine Schnellreise-Funktion. Hier hat man sich Mühe gemacht, den Komfort an den richtigen Stellen zu verbessern. Auch eine automatische Speicherfunktion ist nun am Start, die auf einem eigens reservierten Slot durchgeführt wird. Der andere Slot dient für manuelle Speichervorgänge, die ihr nun überall durchführen könnt – nicht nur in der Stadt. Und solltet ihr zwischendurch einmal nicht weiter wissen, hilft euch vielleicht der Erbauer-Almanach. Er dokumentiert Anleitungen, Monster und ihre Lebensräume, Raumanleitungen und Baupläne, die sich teilweise auch ins Inventar legen lassen. Wer die wahren 100% erreichen will, hat also durchaus etwas zu tun. Baut ihr gerade fleißig an eurer eigenen Insel, habt aber immer noch einen Mangel an Rohstoffen? Neben den zuvor erwähnten Hauptinseln gibt es da noch eine Art von Inseln, die darauf warten, entdeckt zu werden. Die Gestade der Entdecker sind zufällig generierte Inseln und bieten eine knappe Palette an Ressourcen. Wenn ihr sie alle entdeckt habt, gibt es eine Belohnung, die euch langfristig mehr wert sein wird, als ihr anfangs vielleicht glaubt...

In Dragon Quest Builders 2 gibt es nun auch eine Schnappschuss-Funktion, mit der ihr gestalterisch modifizierte Screenshots aufnehmen könnt. Fokus, Tiefenunschärfe, Farbfilter, Gesichtszüge, fast alle Optionen sind vorhanden, um den Profifotografen in euch zu wecken sofern euch die Steuerung keinen Stein in den Weg legen würde, denn ich habe es zumindest noch nicht geschafft, die Kamera ohne zu neigen einfach nach vorne oder hinten zu bewegen... Zu Spielbeginn wird euch der Einsiedler vom Eiland des Erwachens ein kleines Feature präsentieren: Das Anschlagsbrett. Hier lassen sich aufgenommene Schnappschüsse (keine regulären Screenshots!) online posten. Natürlich dient diese Anlaufstelle auch zum Betrachten von Bildern. Diese werden alternativ auch heruntergeladen, wenn möglicherweise ein längerer Ladevorgang ansteht.

Ein Rätsel. Einfach so. Passiert mal.

Dragon Quest Builders brachte mit Terra Incognita einen passiven Online-Modus, um Bauwerke zu teilen. Wer lieber zusammen bauen möchte, den wird es freuen, dass Dragon Quest Builders 2 nun die Möglichkeit anbietet, mit bis zu drei Freunden (oder auch Freundes-Freunde) aktiv beim Eiland des Erwachens mitzuwirken. Dabei können sich andere Spieler entweder per drahtlosen Mehrspieler oder über den Online-Modus verbinden. Dieser Mehrspieler-Modus wird auch "Mehrbauer-Modus" genannt. Wenn ihr eure eigene Insel online hostet, sind euch einige Optionen gegeben, um das Spielverhalten anzupassen oder das "Griefen" (absichtliches Verunstalten der Umgebung) zu verhindern. Dazu gehören der Zugriff auf Truhen, Bauerlaubnis, Explosionsschaden an Spielern und die Kontrolle über den Tagesrhythmus sowie das Wetter. Einen Haken gibt es allerdings. Wer auf den Mehrbauer-Modus brennt, muss erst einmal fleißig spielen. Um den Modus freizuschalten, muss zunächst die erste Insel, Grünfeld, abgeschlossen werden. Darauf folgt noch eine Reihe an Aufgaben auf dem Eiland der Erwachens. Der Karte und dem Fortschritt auf der Werkbank zufolge, würde es heißen, dass man die gesamte Hauptgeschichte zu etwa 30% abgeschlossen haben muss. Da man diesen Modus nicht öffentlich spielt, war ich leider noch nicht in der Lage, ihn ausgiebig zu testen.

Hat Dragon Quest Builders 2 denn auch einen Nachteil gegenüber seinem Vorgänger? Leider ja, zumindest auf der Nintendo Switch. Auch wenn ich derzeit die Vermutung habe, dass die Auflösung im TV-Modus besser ist, so hat die Bildrate das Nachsehen. Während der Erstling die meiste Zeit mit butterweichen 60 Bildern die Sekunde läuft, gewöhnt ihr euch ab jetzt nicht nur an 30, sondern müsst auch an diversen Stellen mit zusätzlichen Einbrüchen rechnen – besonders nach der Benutzung des Anschlagbrettes. Im Handheld-Modus bleibt die Leistung hauptsächlich wie am Fernseher, vielleicht sogar besser. Als ein Titel mit einem recht langsamen Gameplay ist das Leistungsverhältnis durchaus vertretbar, aber Luft nach oben gibt es allemal. Auch die Videofunktion wird unterstützt. OST-Liebhabern dürfte aufgefallen sein, dass ich bisher kein Wort über den Soundtrack verloren habe. Das liegt wahrscheinlich daran, dass er mir nicht so gut im Kopf geblieben ist. Die Musik ist für das Szenario des Spiels recht generisch und dient gerade so als Mittel zum Zweck. Das Hauptthema bleibt wohl langfristig hängen, aber den Großteil hatte ich schnell wieder vergessen. Wobei ich glaube, zumindest ein, zwei Stücke als Neuauflagen aus dem Vorgänger wiedererkannt zu haben...

Redaktionswertung

9

Geniales Spiel

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Dragon Quest Builders 2

Meinung von Maik Dallherm
Mit den neuen Werkzeugen, dem Almanach und zusätzlichen Optionen und Änderungen hat Dragon Quest Builders 2 den Komfort stark verbessert. Ihr braucht alte Inseln nicht mehr endgültig zurückzulassen und der Mehrbauer-Modus, der online oder drahtlos mit Freunden bis zweiten Grades gespielt werden kann, kommt noch oben drauf. Weiterhin hält das Spiel eine beachtliche Balance zwischen Sandbox- und RPG-Genre. Kreative Erbauer haben dank der neuen Weltkarte und ihrer komplett eigenen Insel mehr Freiheiten beim Bauen. Und auch neue Spieler werden sich hier besser zurecht finden als im Vorgänger. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Auffällig sind aber auch die technischen Änderungen. Neue Spieler wird die Leistung des Spiels an sich zunächst nicht stören, Spieler des Vorgängers müssen sich eventuell erst an die geringere Bildrate gewöhnen.
Mein persönliches Highlight: Wühlfried, ein echter Ehrenschlängler
Meinung von Dennis Meppiel
Der Vorgänger bereitete mir einige schlaflose Nächte, da bereits dort das Suchtpotenzial sehr groß war. Die Mischung aus Minecraft und einer Story, in der Aufgaben erledigt werden mussten, machten wirklich Lust auf mehr. Und was soll ich sagen? Die Fortsetzung Dragon Quest Builders 2 macht da weiter, wo der erste Teil aufgehört hat. Viele Kinderkrankheiten, wie zum Beispiel die magere Auswahl der Gegenstände, die man kreieren kann, wurden verbessert. Es gibt pro Stufenaufstieg einer Siedlung immer wieder neue Sachen, die man herstellen/bauen kann. Square Enix hat einen wirklich gelungenen Nachfolger entwickelt, der einfach Fans des ersten Teils nochmal ins Staunen versetzt. Nur die DLC-Inhalte beziehungsweise den Season Pass könnte man negativ betrachten. Auf jeden Fall werde ich nun wieder einige Nächte durchmachen, um den Spielspaß dieses Werkes zu genießen.
Mein persönliches Highlight: Die witzigen und lustigen Dialoge.

Kommentare 25

  • Zarathustra Bloodstained-patch-wartender - 11.07.2019 - 13:15

    Gehe ich gleich abholen, wird bestimmt wieder super, allein deswegen, weil ich den letzten Teil noch auf der Vita gespielt hab - freue mich über den größeren Bildschirm der Switch.
  • Tisteg80 SSB #hypebrigade - 11.07.2019 - 13:16

    Durch den lokalen WiFi Mehrspielermodus ist das für meine Frau und mich wohl Pflichtprogramm, früher oder später.
  • Feena The Switcher - 11.07.2019 - 13:19

    Freue mich schon sehr auf das Game. Wurde heute morgen verschickt und sollte morgen da sein, dann heißt es wieder Realität aus und Spiel an. Hammer und Meißel in die Hand nehmen und den Bewohnern in der DQB Welt helfen. :D
  • USER0815 Loading... - 11.07.2019 - 13:25

    Ich hab Bock! Aber als er DLC und Pass gehört hat isser weg! :dk:
    Vllt find ich ihn wieder, wenn er sich im Sale blicken lässt.
  • Njubisuru Turmbaron - 11.07.2019 - 13:26

    Oh gott das Spiel ist so superknuffig knuddelmuddel *___*
  • Vinchestar Turmknappe - 11.07.2019 - 13:30

    Sehr schöner Artikel!

    Das Spiel reizt mich schon sehr. Mal schauen, wann ich zuschlage. :3
  • Pascal Hartmann Ta da da daaaaaaa - 11.07.2019 - 13:55

    Allein finde ich solche Minecraft-Spiele doch sehr schnell langweilig (auch das erste Dragon Quest Builders), aber im Koop stelle ich es mir deutlich spaßiger vor. @Dennis Meppiel: wir müssen mal gemeinsam eine Woche Urlaub machen ;)
  • Dennis Meppiel Administrator - 11.07.2019 - 13:58

    @Pascal Hartmann Auf jeden. Das Spiel ist sooooo toll. :)
  • stl1988 Turmknappe - 11.07.2019 - 14:10

    Hab ich auch noch nicht erlebt, dass jemand die Musik von Koichi Sugiyama als generisch bezeichnet. Die verwendeten Musikstücke stammen (fast?) alle aus bestehenden Dragon-Quest-Hauptteilen. War schon im ersten Teil so.
  • billy_blob aka DelPadio - 11.07.2019 - 15:13

    Also das Spiel hat mir mit seinen extrem eigenartigen Rucklern auf dem Schiff in der Demo schon n bisschen den Spielspaß versaut. Ist es teilweise immer noch so hart am ruckeln oder geht es / ist es erträglicher?

    Hatte mich eigentlich auf das Spiel gefreut. :|
  • Maik Dallherm Foren-Hüter aus der Zerrwelt - 11.07.2019 - 15:14

    @stl1988
    Und auch im ersten Teil hatte ich schon das Problem, als ich zum Soundtrack gefragt wurde. :D Dort hatte ich allerdings betont, dass ich zuvor noch keine direkte Erfahrung mit der DQ-Serie hatte.

    Das Problem ist nicht, dass mir die Musik nicht gefallen würde. Sie trifft ja eben so zu, wie ich es zur Situation erwarten würde. Damit ist die Musik schon mal keineswegs schlecht. Aber vergleichbare Kompositionen habe ich schon in anderen Reihen zu hören bekommen, was mir das Einprägen deutlich erschwert.


    Zitat von billy_blob:

    Ist es teilweise immer noch so hart am ruckeln oder geht es / ist es erträglicher?
    Meiner Wahrnehmung nach wird es besser, da war das Schiff schon ein kleiner Extremfall... :D
    Ich habe das Gefühl, dass das Wasser dem System einige Probleme bereitet. Im Landesinneren schien mir das Spiel weitestgehend in Ordnung zu sein. Die Demo geht doch bestimmt über das Schiff hinaus, oder? Spiel einfach mal, bis du etwas auf dem Eiland unterwegs warst.
  • CameToWin Turmritter - 11.07.2019 - 15:26

    @billy_blob

    Ich hatte in der Demo keinerlei Probleme und hab die ne Weile gespielt
    Aber wenn du willst, sag ich dir morgen Bescheid ob die Retail Version Fehler hat.
  • meruru bubblegum-girl <3 - 11.07.2019 - 15:44

    Definitiv Must Buy für mich =)
    Schöne ausführliche Review, die mich nur weiterhin bestätitgt.
  • meruru bubblegum-girl <3 - 11.07.2019 - 15:46

    @billy_blob Von dem was ich gesehen hab, scheint es gut zu laufen, aber kann mir vorstellen, dass es im späteren Gameplay etwas Slowdown geben könnte, wenn zu viel auf dem Screen passiert.

    Ich glaube das größte Problem ist eher der Akku Verbrauch, denn schon die japanische Version hat nur sehr kurz durchgehalten, maximal 3 Std, wenn ich mich recht erinnere.
  • Njubisuru Turmbaron - 11.07.2019 - 17:30

    Ich muss mal ernsthaft Kritik aussprechen

    Wie blöd und verdammt nochmal unmenschlich erbärmlich muss jemand beim Square Enix sein, folgendes zu bewerkstelligen:

    Dragonquest Builders 2 für die Switch besitzt einen sehr schönen Wendecover. Ich habe das Spiel heute bekommen. Es sieht viel schöner aus als auf dem "Hauptcover". Aber gottverdammt, wie blöd muss man eigentlich sein, das USK Logo auch auf dem Wendecover aufzudrucken? Ist der Sinn und Zweck eines Wendecovers nicht, dass das hässliche USK Logo ausblendet wird, welches ein großer Teil des Covers annehmt? Was müssen diese Vollidioten von Square Enix (die Verantwortlichen dieser) überhaupt geraucht haben, einen Wendecover anzubieten, die ihren Sinn und Zweck verfehlt?

    Das macht einem aufgrund dieser unglaublichen Dummheit so unfassbar wütend - da man sich über diese Überraschung so sehr gefreut hat, nur um dann anschließend festzustellen dass Square Enix einen sehr groben, unfassbaren dummen Fehler passiert, was man schon als grobe Fahrlässigkeit bezeichnen kann. Meiner Meinung nach hätten sie den Wendecover gleich stecken lassen können.

    Unfassbar diese Dummheit.
  • Zarathustra Bloodstained-patch-wartender - 11.07.2019 - 17:37

    @Njubisuru

    Hast du Recht,hat mich auch beim Auspacken geärgert.
  • Cyd Turmfürst - 11.07.2019 - 18:10

    Ich hoffe mal sehr, dass es einen Patch gibt, der die Textgröße verändert. Einige Tutorial-Texte waren in der Demo nur mit Adleraugen oder ner Lupe zu lesen (ja, ich muss zum Optiker). Solch kleine Texte hatte ich auf der Switch jedenfalls noch nie. Oder ist das im finalem Spiel anders?
  • Zarathustra Bloodstained-patch-wartender - 11.07.2019 - 18:48

    @Cyd

    Nein,die Texte sind leider so wie in der Demo.
  • Lillyth <3 - 11.07.2019 - 18:54

    Ich habe das Spiel heute schon gefunden und freue mich schon darauf es am Wochenende zu spielen.

    Das Wendecover mit dem USK Logo ist mir auch sofort ins Auge gesprungen. Schön dämlich. :D
  • Cyd Turmfürst - 11.07.2019 - 19:07

    @Zarathustra
    danke dir für die Info!
  • Dennis RPGKING.FOREVER Turmfürst - 11.07.2019 - 19:19

    Mir hat die Demoversion sehr gut gefallen und will wissen wie es weitergeht,werde es mir etwas Später holen wahrscheinlich Ende Juli oder Anfang August.
  • Majin V. Turmritter - 12.07.2019 - 08:02

    Ein lokaler Multiplayer an einer Konsole ist wohl nicht möglich? Lese da nur über mehrere Switches oder Online heraus, stimmt das?^^
  • CameToWin Turmritter - 12.07.2019 - 08:12

    @Majin V.

    Auf einigen Seiten ist leider zu lesen, dass der lokale Multiplayer nicht unterstützt wird.
    Ich behaupte bei Minecraft ist dies auch so, hab es aber nicht gespielt.
  • Tisteg80 SSB #hypebrigade - 12.07.2019 - 09:18

    Vielleicht wäre Splitscreen der bessere Ausdruck. Unter lokaler Multiplayer verstehe ich die drathlose Verbindung mehrerer Konsolen.
  • Maik Dallherm Foren-Hüter aus der Zerrwelt - 12.07.2019 - 10:13

    Zitat von Majin V.:

    Ein lokaler Multiplayer an einer Konsole ist wohl nicht möglich?

    Zitat von CameToWin:

    Auf einigen Seiten ist leider zu lesen, dass der lokale Multiplayer nicht unterstützt wird.

    Zitat von Tisteg80:

    Vielleicht wäre Splitscreen der bessere Ausdruck.
    Indeed, daher habe ich im Text bewusst auf die Bezeichnung "Lokal" verzichtet, da Leute oft was anderes hinein interpretieren.

    Also um nochmal wie aus dem Text erklärt genauer hervorzuheben: Ein "Lokaler Modus" ist in Form einer Drahtlos-Kommunikation vorhanden, aber kein Splitscreen an einer Konsole. Damit bleibt der Punkt, dass jeder Spieler Konsole + Spiel benötigt, ob sie nun in einem Raum sitzen mögen oder nicht.