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Test zu Pawarumi - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Pawarumi
  • USA USA: Pawarumi
  • Japan Japan: Pawarumi
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
24.07.2019
Vertrieb
Manufacture 43
Entwickler
Manufacture 43
Genre
Shooter
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein Leben für ein Shoot 'em Up

Von Niels Uphaus () Mittlerweile habe ich so viele Shoot ‘em Ups für Nintendo Switch getestet, dass mir die Einleitungen langsam ausgehen. Daher überspringen wir das Ganze hier uns steigen direkt in den Test zu Pawarumi ein. Es ist mal wieder an der Zeit, Metallschrott zu produzieren.

Auch in der Wüste seid ihr unterwegs. – © Manufacture 43

Pawarumi ist ein typisches Bullethell-Shoot ‘em Up der alten Schule. Bis zu fünf umfangreiche Level warten darauf, von euch gesäubert zu werden. Nach langen Flugpassagen trefft ihr am Ende jeden Levels wieder auf einen großen Boss, den es zu besiegen gilt. Bis hierhin ist alles Relevante des Genres abgearbeitet. Pawarumi hat jedoch ein ganz besonderes Feature in Form des Trinity-Systems. Euer Flugschiff verfügt über drei verschiedene Waffen. Diese haben nicht nur unterschiedliche Farben, sondern arbeiten jeweils auch anders. Während die blaue Waffe (Blauer Kondor) ein klassisch geradliniger Laser ist, verschießt die grüne Waffe (Grüne Schlange) Gatlings. Die Raketen des Roten Jaguars hingegen verschicken, wer hätte es gedacht, Raketen, die Ziele anvisieren. Während ihr euch zwar selbst entscheiden könnt, welchen Angriff ihr verwenden wollt, gibt es doch einiges zu beachten, denn auch eure Gegner haben eine bestimmte Farbe. Hier kommen nun drei verschiedene Modi ins Spiel.

Crush-Modus: Schießt ihr mit eurer grünen Waffe auf einen roten Gegner, erhöht sich der Schaden deutlich. Das Gleiche gilt auch bei den anderen Farben. Rot > Blau und Blau > Grün. Für Pokémon-Fans ist diese Farbkombination leider ungünstig zu merken.

Drain-Modus: Schießt ihr beispielsweise mit der roten Waffe auf einen grünen Gegner, wird euer Superangriff aufgeladen. Dieser löscht einen Großteil der aktuellen Gegner auf dem Bildschirm aus, sobald ihr ihn auslöst. Oder um es sich einfacher zu merken. Ihr müsst genau das Gegenteil von dem machen, was ihr im Crush-Modus angewandt habt. Oder um es sich noch viel einfacher zu merken: Die Farben und ihre Effektivität zueinander sind exakt die gleichen wie bei den Starter-Pokémon der Hauptreihe.

Boost-Modus: Dieser finale Modus repariert euren Schild, der nach und nach geschwächt wird, sobald ihr von Kugeln getroffen werdet. Um diese Funktion auszulösen, müsst ihr den Gegner mit der gleichen Farbe abschießen, die auch sein Raumschiff hat.

Klirrende Kälte in Alaska. – © Manufacture 43

Das Ganze klingt komplizierter als es schlussendlich ist. Wenn euch die Muster erst einmal in Fleisch und Blut übergehen, fängt Pawarumi erst so richtig an. Um euch dabei zu helfen, zeigt euch das Spiel am unteren Rand des Bildschirms an, was eure gerade aktive Waffe für eine Auswirkung auf die Gegner haben wird. Insgesamt gibt es drei Schwierigkeitsgrade, wobei erwähnt werden sollte, dass ihr auf Stufe Leicht nur vier der fünf Level spielen könnt. Dennoch empfehle ich euch, mit diesem Schwierigkeitsgrad anzufangen, denn das Spiel ist brutal schwer. Nicht nur fügen die Gegner euch viel Schaden zu, ihr habt im Arcade-Modus nur ein einziges Leben zur Verfügung. Der Anstieg des Anspruchs von Stufe zu Stufe ist zudem gewaltig. Nur die wenigsten werden wohl in der Lage sein, alle fünf Level in Normal, geschweige denn Hart zu meistern. Ich selbst habe jahrelange Erfahrung mit dem Genre, hatte aber dennoch mit dem höchsten Schwierigkeitsgrad ernste Probleme.

Doch kommen wir nun auf die Level an sich zu sprechen. Diese sind sehr abwechslungsreich gestaltet. Ihr beginnt in Alaska, wobei sich jedoch die Routen von hier an ändern. So erwarten euch im Laufe des Abenteuers eine gigantische Wüste oder ein Industriekomplex. Pawarumi bietet auch verschiedene Kamerafahrten und eine englische Sprachausgabe, die die, zugegebenermaßen irrelevante, Story erzählt. Während dieser Modus nach gut einer Stunde abgehandelt ist, habt ihr noch die Option, die einzelnen Level auf den verschiedenen Schwierigkeitsgraden zu üben. Dafür müsst ihr das Level aber zumindest einmal gespielt haben. Ansonsten könnt ihr euch lediglich eure Highscores anschauen und diese mit euren Freunden und dem Rest der Welt vergleichen.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

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Unser Fazit zu Pawarumi

Meinung von Niels Uphaus
Ihr sucht euer erstes Shoot ‘em Up? Dann ist Pawarumi die falsche Wahl. Zwar ist das System mit den drei verschiedenen Waffen und Modi interessant und bietet Neues und auch das Leveldesign kann überzeugen, dafür ist das Spiel jedoch brutal hart. Das liegt nicht zuletzt an den fehlenden Extraleben. Scheitert ihr, müsst ihr komplett von Vorne beginnen. Für Neulinge ist das mehr als frustrierend. Habt ihr jedoch jahrelange Erfahrung mit dem Genre, wird euch Pawarumi zwar fordern, aber gleichzeitig auch belohnen, wenn ihr die fünf Level einmal abgeschlossen habt. Zusatzoptionen wie einen Mehrspieler gibt es zwar nicht, dafür habt ihr ein schweres, aber gelungenes Spiel vor euch.

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