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Test zu Final Fantasy VIII Remastered - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Final Fantasy VIII Remastered
  • USA USA: Final Fantasy VIII Remastered
  • Japan Japan: Final Fantasy VIII Remastered
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
03.09.2019
Vertrieb
Square Enix
Entwickler
Square Enix
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Der achte Teil der Final Fantasy-Reihe schafft endlich den Sprung auf ein Nintendo-System

Von Niels Uphaus () Nachdem wir nun schon Final Fantasy VII und IX auf der Nintendo Switch spielen konnten, stellten sich viele die Frage. Wo ist Final Fantasy VIII? Tja, lange Zeit von Square Enix ignoriert, gibt es nun seit einigen Tagen eine Remastered-Version des PlayStation-Klassikers von Squaresoft. Als selbsternannter Final Fantasy-Experte habe ich mir den Titel für euch angeschaut.

Final Fantasy VIII spielt in einer modernen Welt. © Square Enix

Squall, ein junger Erwachsener, lebt und studiert in einem der Gärten (im Spiel Garden genannt) der Söldnerorganisation SEED. Nach seiner Abschlussprüfung bekommen er und einige seiner Kollegen einen großen Auftrag. In einer Stadt in der Nähe sollen sie einer Rebellengruppe namens Waldeule helfen, einen Diktator (Präsident auf Lebenszeit ist der offizielle Titel) zu stürzen. Hier zeigt sich auch schnell, dass SEED hauptsächlich am Geld interessiert ist. Politisch positioniert sich die Organisation nicht, sehr zur Enttäuschung der Waldeulen. Das Attentat scheitert und auf einmal ist das Team in einer Krise, die ihre kühnsten Erwartungen übertrifft.

Final Fantasy VIII ist ein klassisches rundenbasiertes JRPG, wie man es kennt. Sowohl ihr als auch eure Gegner haben einen Balken, der sich nach und nach auffüllt. Ist er voll, könnt ihr einen Spielzug vornehmen. Sei es ein Angriff, die Auswahl eines Items, ein Zauberspruch oder „Draw“, mit denen ihr Gegner bestehlen könnt. Dazu komme ich später noch. In einem Punkt unterscheidet sich das Spiel jedoch von seinem Vorgänger und dem Nachfolger. Steigt ihr ein Level auf, werden auch eure Gegner stärker. Es ist daher eine legitime und sinnvolle Maßnahme, aus Zufallskämpfen zu fliehen. Viele beenden Squalls Reise, ohne je gegen einen Gegner zu kämpfen, mit Ausnahme von Storybossen. Das heißt jedoch nicht, dass die Kämpfe irrelevant sind. Ganz im Gegenteil. Um stärker zu werden, gibt es verschiedene Mechaniken. Eine von ihnen ist das oben erwähnte „Draw“. Gegner selbst haben Zaubersprüche in Form von Items, die ihr ihnen wegnehmen und selbst benutzen könnt. Habt ihr das gemacht, flieht ihr aus den Kämpfen, ohne Erfahrungspunkte zu erhalten. Ich musste mich erst an diese Art „Kampf“ gewöhnen, aber es hat ohne Frage etwas, das Spiel chronisch unterlevelt abzuschließen.

Aus Kämpfen fliehen ist eine legitime Art, das Abenteuer zu bestreiten!

Der untalentierte Autor dieser Texts verliert wieder beim Kartenspielen. © Square Enix

Natürlich könnt ihr nicht einfach mit eurem Ursprungs-Equipment durch die Gegend laufen und hoffen, den finalen Endboss zu besiegen. Hier kommen die Guardian Forces, im Spiel und im Verlaufe des Tests als G. F. abgekürzt, ins Spiel. Kennt ihr euch mit Final Fantasy aus, dürften euch Monster wie Diabolos bekannt vorkommen. Ihr selbst könnt die Monster jedem der Charaktere zuweisen. Ihr nutzt sie jedoch nicht nur im Kampf. Ich habe sie fast nie in einem Duell eingesetzt. Ihr Nutzen liegt in einem ganz anderen Bereich. Habt ihr sie einem der Helden zugewiesen und gewinnt einen Kampf, erhaltet ihr Erfahrungspunkte und Abillity-Points (AP). Diese AP könnt ihr einsetzen, um passive Fähigkeiten freizuschalten. Manche erhöhen die Stärke, andere die Magiewerte, wieder andere schalten komplett neue Mechaniken frei. Ihr könnt jedoch nur eine begrenzte Anzahl an Fähigkeiten gleichzeitig ausrüsten, das betrifft jedoch nicht die Mechaniken, die in einem separaten Menü hinzugefügt werden. Es sind hauptsächlich die G. F., die euch stärker werden lassen. Doch das ist nicht deren einziger Nutzen. Erinnert ihr euch noch an die Zaubersprüche, die ihr den Gegnern stehlen könnt? Jeder G. F. schaltet verschiedene Attribute wie KP oder Verteidigung frei. Diese könnt ihr dann Zauberspruch-Items zuweisen, welche jedoch einen komplett anderen Effekt haben. Beispielsweise können manche von ihnen die KP deutlich erhöhen. Der Clou: Eure fertig ausgerüsteten G. F. könnt ihr jederzeit einem der anderen Charaktere zuweisen, der dann das gleiche Set und die gleichen Eigenschaften übernimmt. Das Ganze klingt extrem komplex und das ist es auch. Kein anderes Final Fantasy hat mich so viel Mühe gekostet, bis ich alle Mechaniken halbwegs verstanden habe. Und wir sind noch längst nicht fertig. Holt euch ein Getränk, im nächsten Abschnitt geht es weiter.

Die G. F. stehen im Mittelpunkt des Gameplays!

G.F. verstärken nicht nur die einzelnen Werte der Charaktere. Die neuen Abillities, die einige von ihnen haben, könnt ihr im Hauptmenü einsetzen, um Items umzuwandeln, damit sie Zauber werden. Von diesen Wandlern gibt es verschiedene Varianten. Manche von ihnen fügen Gegenständen Attribute wie Feuer oder Eis hinzu, andere verändern die Items komplett. Und dann gibt es noch den Karten-Wandler. Wie einige andere Final Fantasy-Titel bietet auch der achte Teil der Saga ein Kartenspiel. Und wie schon zuvor bin ich auch dieses Mal kein Fan davon. Dennoch gibt es eine Mechanik, die es lohnenswert macht, sich durch das Minispiel zu kämpfen. Manche der Charaktere haben seltene Karten, die wichtige Charaktere des Abenteuers zeigen. Gewinnt ihr, könnt ihr diese als Preis an euch nehmen. Diese erleichtern jedoch nicht nur das Kartenspiel. Ihr könnt sie gegen nützliche Gegenstände eintauschen. Einige von ihnen sind so mächtig, dass man bereits wenige Stunden nach dem Start des Spiels so gut ausgerüstet ist, dass man den Rest des Abenteuers ohne Probleme bewältigen kann. Die verschiedenen Wandler-Optionen sind ein weiterer elementarer Bestandteil des Gameplays von Final Fantasy VIII. Doch wie findet ihr eigentlich die G. F.? Neben den Verbündeten, die ihr im Laufe des Abenteuers automatisch erhaltet, könnt ihr manche der Wesen mit der Draw-Funktion von Bossen stehlen. Besiegt ihr sie, ist es schwer bis unmöglich, sie wieder zu erhalten. Schaut also immer im Draw-Menü, ob sich ein G. F. dort versteckt.

Ein Zufallskampf, aus dem ihr höchstwahrscheinlich fliehen werdet. © Square Enix

Die ein oder andere Mechanik habe ich sicherlich vergessen, doch ihr merkt schon: Wenn ihr euch ausführlich mit dem Spiel befasst, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, eure Charaktere zu optimieren. Und das, ohne jede Menge Erfahrungspunkte zu sammeln. Die G. F.-Mechaniken erinnern mich ein wenig an die Klingen aus Xenoblade Chronicles 2. Zufälligerweise arbeitete Tetsuya Takahashi, der Mann hinter den Xeno-Titeln, an Final Fantasy VIII. Ein Zufall?

Gehen wir nun weg vom Kampfsystem und hin zum generellen Spiel. Wie schon in Teil 7 und 9 ist die Welt von Final Fantasy VIII in zwei Teile aufgeteilt. Einerseits könnt ihr Städte und Dungeons erkunden, mit Menschen sprechen, diverse Sidequests annehmen, mit einigen Charakteren Karten spielen oder die Story vorantreiben. Verlasst ihr die Gebiete landet ihr auf der recht schlichten und detailarmen Oberwelt. Neben Autos und Zügen könnt ihr natürlich auch zu Fuß neue Orte erreichen. Im späteren Verlauf habt ihr auch ein Flugschiff, mit dem ihr beispielsweise das Meer überqueren könnt. Sowohl in Dungeons, als auch auf der Oberwelt gibt es zufallsbasierte Kämpfe. In der Remastered-Version könnt ihr diese jedoch deaktivieren. In einer Sidequests könnt ihr auch die serientypischen Chocobo-Vögel finden, auf denen ihr reiten könnt. Es gibt diverse optionale Gebiete zu finden, die beispielsweise seltene G. F. beinhalten.

Die Story von Final Fantasy VIII ist außergewöhnlich!

Die Story von Final Fantasy VIII kann man mit einem Wort zusammenfassen: Abgedreht. Ich möchte wie bei jedem Rollenspiel nicht zu tief in die Materie einsteigen, aber der Titel wirft einfach alle genretypischen Klischees zusammen. Einige Beispiele: Monster entstehen auf dem Mond und fallen auf die Erde. All eure Charaktere kannten sich bereits in ihrer Kindheit, haben das aber dank der G. F. vergessen, die anscheinend Erinnerungen löschen. Dann gibt es noch etliche Antagonisten, die teilweise aus dem Nichts auftauchen. Wenn man nicht aufpasst, weiß man ganz schnell nicht mehr, was eigentlich passiert. Manche Themen werden zum Teil gar nicht erklärt. Während Final Fantasy VII und IX strukturierte Geschichten haben, geht der achte Teil… andere Wege. Und ich muss sagen: Es hat mich nicht gestört. Lässt man sich darauf ein, kann man viel Spaß mit der Story haben. Auch wenn ich mich bei den Ending-Szenen teilweise gefragt habe, was die Entwickler seinerzeit geraucht haben. Ja, so abstrus wird es.

Die Oberwelt von Final Fantasy VIII. © Square Enix

Weiter oben habe ich bereits erwähnt, dass ihr in der Remastered-Version Zufallskämpfe abstellen könnt. Zudem gibt es die Option, das Spiel in dreifacher Geschwindigkeit laufen zu lassen. Zudem könnt ihr auswählen, dass ihr keinen Schaden nehmt, solange der gegnerische Angriff nicht mehr abzieht als die gesamten KP, die ihr habt. Die Funktion lädt zudem immer die Spezialangriffe auf. Warum der Nintendo Switch Version die Features wie das Freischalten aller Karten fehlt, die in der PC-Variante vorhanden sind, ist mir jedoch schleierhaft.

Grafisch sieht Final Fantasy VIII Remastered für das, was es ist, nicht schlecht aus. Man sieht zwar sofort, dass man ein PlayStation-Spiel vor sich hat, die Charaktermodelle sehen jedoch deutlich besser aus. Im Vergleich zu den Remaster-Versionen zu Teil 7 und 9 sieht das Spiel jedoch am besten aus, auch wenn es noch genug gegeben hätte, was aufgehübscht hätte werden können. Die vorgerenderten Zwischensequenzen sind ebenfalls nett anzusehen, auch wenn eine Sprachausgabe fehlt. Musikalisch hingegen haben wir typische Final Fantasy-Qualität vor uns, die auch heutzutage viele andere Spiele in den Schatten stellt.

Redaktionswertung

8

Spiele-Hit

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Unser Fazit zu Final Fantasy VIII Remastered

Meinung von Niels Uphaus
Final Fantasy VIII unterscheidet sich ganz klar von den anderen Teilen der Reihe. Es wird viele geben, die das negativ auffassen werden. Wer jedoch über die abstruse Story hinwegblicken kann, bekommt mit dem G. F.-System eine anfangs komplexe, aber mit der Zeit doch interessante neue Mechanik präsentiert. Auch andere Aspekte des Spiels sind zwar anfangs gewöhnungsbedürftig, machen mit der Zeit aber durchaus Spaß. Ohne Frage ist Teil 8 der schwächste Final Fantasy-Titel der drei PlayStation-RPGS von Squaresoft, aber dennoch ein Spiel, das Rollenspielfans erlebt haben sollten. Habt ihr jedoch noch nie einen Final Fantasy-Titel gespielt, empfehle ich euch eher Teil 7 oder 9.
Mein persönliches Highlight: Die Story von Final Fantasy VIII ist so abstrus, dass sie schon wieder gut ist!

Kommentare 25

  • Sacer Individueller Benutzertitel - 10.09.2019 - 11:07

    Zitat von Niels Uphaus:

    Ohne Frage ist Teil 8 der schwächste Final Fantasy-Titel der drei PlayStation-RPGS
    Uff, da lehnst du dich ziemlich weit aus dem Fenster... Von der Komplexität des Kampfsystems, Ausrüstung, GF/Bestia schlägt FF8 imho FF9 (was FF9 natürlich nicht gleich "schlechter" macht). Aber das "Ohne Frage" kannst du definitiv streichen - imho
  • Linnea Lieblingspokémon: Yveltal - 10.09.2019 - 11:17

    Ich habe mir das Spiel auch heruntergeladen und bin bisher eigentlich ziemlich angetan...

    Ich bin jetzt natürlich noch nicht ganz so weit gekommen, aber ich finde deutlich besser in das Spiel hinein, als es mit Final Fantasy VII der Fall war. Vermutlich ist das auf die hoffnungslos veraltete Technik zurückzuführen... die Optik ist beim siebten Teil derart schlecht, dass ich alleine schon beim hinsehen keine Lust mehr habe.

    Bis jetzt ist das bei Final Fantasy VIII zum Glück nicht aufgetreten und bin einfach mal gespannt, was mich noch so erwartet. Es ist, mit Ausnahme von 11 und 14 (die ich sowieso nicht mitzähle), der einzige Teil, mit den ich bisher absolut gar keinen Kontakt hatte. :love:
  • Arraklon F-Zero-Junkie - 10.09.2019 - 11:19

    Final Fantasy 8 ist für mich zusammen mit Teil 10 der beste Teil der Reihe, gefolgt von Teil 9 und 7... also scheinbar ganz im Gegensatz zur Meinung von Niels Uphaus.
    Wie man auf die Idee kommt, das Final Fantasy 8 "ohne Frage" der schwächste der drei PS-Teile ist, erschließt sich mir nicht.
    Das mag für dich @Niels Uphaus so sein, für andere, mich eingeschlossen, ganz und gar nicht!
  • XenoDude Turmfürst - 10.09.2019 - 11:20

    Ich bin momentan an FFIX dran und werde mir bei Gelegenheit VIII holen.
  • henni4u Retrogamer aus Leidenschaft - 10.09.2019 - 11:24

    Ich muss das noch laden und freue mich, in eine gute komplexe Story wieder einzusteigen. Und ich wiederhole, das Ende ist es Wert. Hat mich damals echt umgehauen.
  • wonderboy Turmbaron - 10.09.2019 - 11:33

    allein schon das Karten- und Sammelspiel ist genial! ich habe die Originalspiele damals auf der PS1 gezockt und FF VIII war/ist für mich eines der besten 3 FF's!
  • Windwaker Turmheld - 10.09.2019 - 11:56

    Die Story fand ich genial.
  • Vank84man Nintendo Fan 4ever ✌ - 10.09.2019 - 12:14

    Bin sozusagen bei cd 2 das es auch bei Speichern anzeigt 8o bin wie damals 1999 begeistert von Story und jetzt der schönen Remaster Grafik. Und für 20€ auch preislich gut.
  • Ande Turmfürst - 10.09.2019 - 13:02

    Zitat von Sacer:

    Uff, da lehnst du dich ziemlich weit aus dem Fenster... Von der Komplexität des Kampfsystems, Ausrüstung, GF/Bestia schlägt FF8 imho FF9 (was FF9 natürlich nicht gleich "schlechter" macht). Aber das "Ohne Frage" kannst du definitiv streichen - imho
    Also ich würde da 100% zustimmen, das ziehen der Zauber fand ich mehr als dämlich. Und weil man die Zauber auch mit Statuswerten koppeln musste, wurden diese Werte bei jedem genutzten Zauber schwächer, ergo zieht man die ganze Zeit Zauber und nutzt sie nur im Notfall.
    Auch die Geschichte ist bei weitem nicht so gut wie die von FF7 und 9. Die Figuren sind auch relativ schwach Squall ist ein noch grösserer Kotzbrocken als Cloud und Selphie nervt auch ziemlich. Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel, die Wertung zeigt das ja auch, aber ein relativ schwaches Final Fantasy.
  • xxx Turmbaron - 10.09.2019 - 13:05

    Was ist denn aus der Retail Fassung geworden?
  • EdenGazier Prinzipal der Spiele - 10.09.2019 - 13:21

    @xxx

    Gegenfrage, wie kommst du drauf das es je eine offizielle Ankündigung für eine Retail gegeben haben könnte
  • Arraklon F-Zero-Junkie - 10.09.2019 - 13:54

    @Ande

    Und eben das ist Geschmackssache, daher ist es schon ziemlich verallgemeinernd, vom "ohne Frage schlechtesten PS-Teil" zu sprechen.
    Es gibt nicht wenige, die FF8 als den besten Teil betrachten!
  • Ande Turmfürst - 10.09.2019 - 13:59

    Zitat von Arraklon:

    Es gibt nicht wenige, die FF8 als den besten Teil betrachten!
    Die liegen falsch! :troll:
    Nein im Ernst, Geschmäcker sind natürlich verschieden. Ich kenne aber viele, die FF8 auch als einen der schwächsten Teile der Reihe sehen. Es ist irgendwie ein Teil, der die Gemüter spaltet. Vielleicht hätte man es eher so ausdrücken sollen.
  • Sir Play-A-Lot Turmknappe - 10.09.2019 - 14:06

    Für mich der beste (!) Final Fantasy-Teil von der PlayStation. Und wo bitte ist die Story abstrus?
  • Solaris ntower zertif. Kommentator - 10.09.2019 - 14:23

    Das beste FF neben dem 7. Teil, danach kommen, mit Abstand, Teil 9, 13, 10, 15 usw.
  • Sacer Individueller Benutzertitel - 10.09.2019 - 14:29

    Zitat von Ande:

    Also ich würde da 100% zustimmen, das ziehen der Zauber fand ich mehr als dämlich. Und weil man die Zauber auch mit Statuswerten koppeln musste, wurden diese Werte bei jedem genutzten Zauber schwächer, ergo zieht man die ganze Zeit Zauber und nutzt sie nur im Notfall.
    Auch die Geschichte ist bei weitem nicht so gut wie die von FF7 und 9. Die Figuren sind auch relativ schwach Squall ist ein noch grösserer Kotzbrocken als Cloud und Selphie nervt auch ziemlich. Es ist sicherlich kein schlechtes Spiel, die Wertung zeigt das ja auch, aber ein relativ schwaches Final Fantasy.

    Das ist eben extrem subjektiv. Die Story von FF7 fand ich persönlich beispielsweise mehr als langweilig und ich habe bestimmt 5-6 Anläufe gebraucht mich überhaupt durch CD1 zu quälen. Ab da war es ein gediegenes Final Fantasy mit einigen coolen Features wie bspw. das Chocobo züchten.

    Das Draw-System finde ich übrigens spannender als bspw. das Materia-System - und zwar genau aus dem Grund, weswegen du es nicht magst. Man muss mehr planen und mitdenken, ggf. die Charaktere spezialisieren.

    Müsste ich die PS1-Ableger ranken wäre es FF8 = FF9 > FF7 - und auch hier: Subjektiv. Ein Totschläger wie "Ohne Frage [...] der schwächste" hat in einer Review meiner Meinung nach nichts verloren. Mehr wollte ich nicht zum Ausdruck bringen.
  • Linnea Lieblingspokémon: Yveltal - 10.09.2019 - 14:42

    @Sacer
    Ganz genau so sehe ich das auch.
    Derjenige, weswegen ich mir das Spiel überhaupt erst geladen habe, ist auch ein riesiger Fan von Teil VIII und bisher kann ich seine Begeisterung auch ziemlich gut nachvollziehen.

    Bei mir war es ganz genauso, dass ich den siebten Teil mehrmals anfangen musste, bis ich mich überhaupt dazu überwinden konnte über Midgar hinauszukommen. Das ist so unfassbar schlecht gealtert...

    Ich denke nicht, dass ich die originale Form von VII jemals abschließen werde. Bei VIII kann ich mir hingegen schon vorstellen, dass ich es tatsächlich zuende bringen werde.
    Es ist trotz des komplexen Kopplungssystems um einiges zugänglicher und gefällt mir daher bisher auch viel besser.
  • Toadking Turmknappe - 10.09.2019 - 15:22

    für mich leider ein weiterer beweis das se ff gekillt hat^^
    ist an sich ne frechheit sowas als remaster zu verkaufen.
  • henni4u Retrogamer aus Leidenschaft - 10.09.2019 - 15:25

    Da hier eine regelrechte Diskussion entstanden ist, ob das Spiel gut oder schlecht ist, möchte ich auch meine Meinung kundtun:

    -Von den drei PS1 FFs, halte ich Teil 8 auch am schwächsten. Dies liegt nicht unbedingt an der Story oder Grafik, sondern schlicht daran, das man, gefühlt, die meiste Zeit im Menü verbringt, um seine G.F.s zu verbessern und auf die Charaktere zuzuschneiden. Das macht Spaß, kann aber auch nervig sein.
    -Das Draw-System finde ich schlicht falsch. Zur Magie gehören MPs und nicht das saugen oder ziehen von Magie.
    -Ich habe das Spiel damals mehrmals durchgespielt und meine größte Kritik, man kann die Charaktere nicht gleichmäßig aufleveln. Natürlich habe ich meine Favs, aber zum Ende braucht man alle und das kann echt schwierig werden, wenn 3 hoch gelevelt sind und 3 wenig bis gar nicht. So fühlte sich das ganze Spiel wie ein interaktiver Film an, rennt mit seinen 3 Charas durch die Welt und mit mal steht das Finale an und denkt, verdammt. Wie gesagt, ich hatte das Problem mehrmals und ich habe wirklich versucht, ausgeglichen die Charas zu entwickeln.
    - Klar, das Spiel sieht als Remaster besser aus, als ein Final Fantasy VII auf der Switch. FF7 hat nunmal den Bonus, das erste veröffentlichte Final Fantasy weltweit zu sein und dadurch auch eine unfassbare große Fanbase. Es hat fantastische Charas hervorgebracht, mit denen Squall und seine Truppe nunmal nicht mithalten können. Aber ich halte Episode 8 besser als ein 10, 12, 13, 5, 4, usw. Außer 6! Das ist die Königsklasse! :D
    Schlussendlich, ich freue mich, das Teil 8 nun erneut draußen ist, werde es auch laden, weil ich es auch zu schätzen weiß neben Teil 7 und 9.
    Und jeder, der auf der Switch diese Titel zum ersten Mal erlebt, sollte wahrscheinlich mit den einfach geporteten Episoden anfangen. Kann aber verstehen, wenn man direkt zu Teil 8 greift.
  • Hakurymon M&M - Minish Mage - 10.09.2019 - 16:10

    FF8 ist mein Lieblingsspiel der Reihe und generell von der PS1 gewesen ^-^

    ps: ich find's doof, dass das Doppel-^ Emoticon zu ^^ wird...
  • Chross Turmritter - 10.09.2019 - 16:11

    @Sacer deiner Meinung. Ich persönlich kann mit 9 rein gar nichts anfangen. 7+8 sind für mich die stärksten FF auf der PSX. Das ist schon ziemlich weit aus dem Fenster gelehnt...
  • Sacer Individueller Benutzertitel - 10.09.2019 - 17:39

    Ich habe doch in so gut wie jedem Satz erwähnt, dass es meine subjektive Meinung ist. Darum ja auch die Kritik an der Zusammenfassung ^^
  • Rakok1985 Turmknappe - 10.09.2019 - 18:09

    Für mich ist kein Teil der bisher erschienenen Hauptspiele. wobei ich die Online-FFs nicht mitzähle, in irgendeinerweise der Stärkste oder Schwächste. Alle sind eintigartig, haben ihre Höhen und Ihre Tiefen. Ja selbst das von vielen gehasste FF15 ist auch Mega.. man sollte nie mit den anderen vergleichen. Da es alle eigenständige Spiele sind die in anderen Universen Spielen. Wenn man jetzt FF13, FF13-2 und FF13-3 miteinander vergleicht das wäre in Ordnung, da die ja eine komplette Story beinhalten verteilt auf 3 Spiele. Oder bei FF7 das Crisis Core und Dirge Of Ceberus heranzieht, in Ordnung. Aber FF1 - FF15 an sich sind einfach alle geile RPGs mit Starken und Schwächen. Bumm Nerdbashing ^^
  • Wowan14 Gamer aus Leidenschaft - 11.09.2019 - 02:42

    Habe persönlich nie FF8 gespielt. FF7 war mein erstes FF und dann habe ich noch FF9 und dann FF13/13-2 ne Chance gegeben aber insgesamt konnte mich kein FF wirklich stark begeistern. FF7 und 9 waren ganz ok aber jetzt nicht gut genug, um nochmal gespielt zu werden. 13 hingegen war echt ne Qual. Insgesamt konnte mich also die FF Reihe generell irgendwie nicht abholen und ich finde es daher richtig schade, dass auf Grund von FF viele Konkurrenz JRPGs leider keine Zukunft hatten da sie gegen FF nicht in Sachen Bekanntheit/Beliebtheit/Erfolg mithalten konnten obwohl sie in meinen Augen teilweise weitaus besser waren.
  • Kiramos Turmbaron - 11.09.2019 - 18:35

    Teil 8 ist mein absolutes Lieblings-FF. Alleine wie man das Spiel regelrecht zerstören kann, wenn man nicht levelt und seine guten 20-40 Stunden am Anfang ins Kartenspiel steckt. Ich Liebe dieses Kartenspiel. Gemessen an der Restspielzeit und der Spielzeit für das Kartenspiel, würde bei mir definitiv aber geschätzt, das Kartenspiel mit dem doppelten mehr an Zeit gewinnen.