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Test zu Little Town Hero - Nintendo Switch

  • Deutschland Deutschland: Little Town Hero
  • USA USA: Little Town Hero
  • Japan Japan: Little Town Hero
Plattform
Nintendo Switch
Erscheinungsdatum
16.10.2019
Vertrieb
Game Freak
Entwickler
GAME FREAK
Genre
RPG
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
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Ein junger Held sucht das Abenteuer...

Von Maik Styppa-Braun () Little Town Hero ist wohl eines dieser Spiele, das zunächst Begeisterung und später Ernüchterung auslöste. Die ersten gezeigten Bilder haben vielen von euch gut gefallen, GAME FREAK erweckte jedoch bei den Spielern nach und nach den Eindruck, dass der Titel sich nicht weiterentwickelt, man ein kompliziertes Kampfsystem verwendet und am Ende einen halbherzigen Titel veröffentlicht. Dass Little Town Hero jedoch überzeugen kann und das, obwohl wir es hier wirklich mit einem sehr komplexen Kampfsystem zu tun haben, dies konnte ich in meinem Test erfahren. Ob der Titel vielleicht auch etwas für euch ist, findet ihr hoffentlich beim Lesen heraus.

Eine Geschichte voller Geheimnisse

Little Town Hero erzählt die Geschichte von Axe, einem kleinen Jungen aus einem geheimnisvollen Dorf, der nichts lieber will, als ebendieses eines Tages zu verlassen. Das Dorf, in dem Axe lebt, befindet sich nämlich in einem Tal, welches vollkommen von der Außenwelt abgeschnitten ist. Der einzige bekannte Weg in und aus dem Dorf heraus führt durch das Schloss des Königs. Daher hat es sich Axe zur Aufgabe gemacht, in das Schloss zu gelangen, um das Dorf zu verlassen und die Abenteuer zu erleben, die er sich in seinem Kopf immer vorgestellt hat. Diesen Weg bestritt einst schon sein Vater, der seitdem spurlos verschwunden ist. Natürlich kommt es, wie es kommen musste: Axe und seine Freunde Matock und Nelz versuchen, in das Schloss zu gelangen, um die Welt außerhalb des Tals zu sehen, schaffen es jedoch leider nicht. Ihr Unterfangen wird von dem liebenswerten Ritter Angard verhindert, welcher daraufhin zumindest verspricht, Axe und Matock in den Fertigkeiten des Kampfes auszubilden. Als dann plötzlich eines Tages Monster im Dorf auftauchen, beginnt Axe Abenteuer nicht in der großen, weiten Welt, sondern bereits in den eigenen vier Wänden. Dank eines mysteriösen Steines, den er in den Minen gefunden hat, entwickelt er sich zum stärksten Kämpfer des Dorfes und übertrifft sogar die Fähigkeiten seines Lehrmeisters Angard. So stellt sich Axe den auftauchenden Monstern und geht dabei nach und nach der Frage auf den Grund, wie es die Monster geschafft haben, seine Heimat heimzusuchen. Ihr als Spieler habt somit letztendlich die Aufgabe herauszufinden, warum das Dorf von der restlichen Welt abgeschottet ist, warum niemand das Dorf verlassen darf und woher plötzlich die auftauchenden Monster kommen. Es ranken sich somit viele Mysterien um das kleine Dorf, was für eine tolle Grundstimmung sorgt, die motiviert, offen Fragen zu beantworten.

Das Dorf mit seiner tollen Optik lädt immer wieder zum Verweilen ein. © GAME FREAK

Kommen wir nun zu den Gameplay-Elementen des Spiels. Ihr als Spieler erlebt das Abenteuer auf zwei verschiedene Weisen. Die meiste Spielzeit werdet ihr damit verbringen, euch frei im Dorf zu bewegen. Axes Heimat ist wirklich schön gestaltet und es macht Spaß, die einzelnen Bewohner, ihre Lebensweisen und auch ihre ganz unterschiedlichen Häuser zu entdecken. Besonders die Freunde unseres Helden sind toll durch ihr Äußeres und ihren Charakter in Szene gesetzt, aber auch die Gespräche mit anderen NPCs sind nie langweilig, da sie alle interessante Informationen für euch zu bieten haben. Die Schauplätze des Dorfes können ebenfalls überzeugen, da sie sehr abwechslungsreich sind. So gibt es ein Wohnviertel, eine Einkaufsmeile, eine Mine oder auch eine große Farm, sodass ihr als Spieler nicht das Gefühl haben werdet, euch nur in einem einzigen Dorf aufzuhalten, da die Wege teilweise sehr weitläufig sind. Auch Nebenquests warten an unterschiedlichen Stellen auf euch, was das Dorf weiter belebt, da diese häufig von kleineren Sequenzen begleitet werden. Mir persönlich hat es großen Spaß gemacht, jede Ecke zu erkunden. Wünschenswert wäre jedoch gewesen, dass weitere kleine Geheimnisse oder Sammelobjekte auf einen warten, denn so schön das Dorf auch gestaltet ist, ein zweites Mal macht das Schlendern durch die Gassen keinen Spaß, da man als Spieler keinen Mehrwert davon hat. Hier wäre Little Town Hero definitiv ausbaufähig gewesen. So einfach das erste Spielelement zu erklären ist, so schwierig ist es beim zweiten Teil: den Kämpfen.

Um es für euch etwas verständlicher zu machen, werde ich in meiner Erklärung auf die im Spiel verwendeten englischen Begriffe verzichten und stattdessen versuchen, das Kampfgeschehen möglichst übersichtlich darzustellen. Grundlegend sei zu erwähnen, dass Axe im Kampf nicht sofort seine Fähigkeiten verwenden kann, sondern er unterschiedliche „Ideen“ im Kampf entwickelt. Diese Ideen sind in drei verschiedene Kategorien eingeteilt: Angriffs-, Abwehr- und Hilfsideen. Diese unterscheiden sich zum einen farblich, was das Kampfgeschehen übersichtlicher macht, zum anderen aber auch in ihrem Einfluss, den sie auf den Kampf nehmen. Jede dieser Ideen benötigt zum Einsatz einen gewissen Wert an „Power“, um sie in eine Fertigkeit umzuwandeln, die ihr den Monstern entgegensetzen könnt. Am Anfang jedes Kampfes stehen euch drei Punkte eurer Power und sechs Ideen zur Verfügung. Im Verlauf des Kampfes steigt diese Power von Runde zu Runde bis zu maximal sechs Punkten an. Dadurch ist es euch anfangs nur möglich, die Ideen in Fertigkeiten umzuwandeln, welche ein bis drei Punkte eurer Power benötigen. Im weiteren Kampfverlauf stehen euch dafür dann eure mächtigsten Ideen zur Verfügung, was gerade lang anhaltenden Kämpfen einen gewissen Reiz verleiht. Doch was genau bewirken die drei Kategorien jetzt eigentlich?

Die Bosskämpfe haben es in sich! © GAME FREAK

Ihr müsst euch das Kampfgeschehen so vorstellen: Sowohl ihr, als auch euer Gegner wählen von Runde zu Runde eine Fähigkeit aus, mit der ihr dem anderen gegenübertretet. Jede eurer Angriffs- und Abwehrideen verfügt hierbei über einen Angriffs- und einen Abwehrwert. Das Ziel in jeder Runde ist es dann, die Abwehr der Attacke eures Widersachers auf null zu bringen und, wenn möglich, eure eigene Fertigkeit zu behalten. Bedeutet: Hat euer Gegner eine Attacke mit einem Angriff von eins ausgewählt, ihr aber eine Attacke mit einer Abwehr von zwei, behaltet ihr eure Fertigkeit für die nächste Runde. Sollte euer Angriffswert gleichzeitig auch noch den Abwehrwert eures Gegners übersteigen, zerbricht dessen Fertigkeit und er verliert diese. Genau hier liegt das Spielprinzip des Kampfsystems begraben: Mit ständigem Blick auf eure Attacken müsst ihr genau überlegen, welche ihr auswählt, um möglichst die eigene Fertigkeit nicht zu verlieren, gleichzeitig aber auch alle Fertigkeiten eures Gegners zu zerbrechen. Solltet ihr dies schaffen, habt ihr nämlich die Möglichkeit, euren nun ungeschützten Widersacher direkt zu attackieren, sofern ihr noch über eine Fertigkeit der Kategorie Angriff verfügt. Sollte es euch einige Male erfolgreich gelingen, geht euer Gegenüber in die Knie. Kommt es jedoch dazu, dass all eure Ideen zerbrechen, fallen Axe erst wieder neue ein, sobald ihr einen direkten Treffer abbekommt oder ihr sie unter der Verwendung von Punkten, die ihr durch das Zerbrechen der Fähigkeiten eures Gegenübers erhaltet, reaktiviert.

Ach ja, Hilfsideen gab es ja auch noch: Die dritte Kategorie unterscheidet sich sehr von den anderen beiden. Sie gibt euch nämlich unterschiedliche Buffs, welche die Kämpfe nochmals um ein taktisches Element erweitern. So könnt ihr auch in diese Kategorien eure Power investieren, um so unter anderem bei all euren Fertigkeiten den Angriffswert zu erhöhen. Diese dritte Kategorie fügt sich wunderbar ins Kampfgeschehen ein, verkompliziert die Spielmechanik jedoch weiter. Sollten bei euch bereits jetzt Fragezeichen vor den Köpfen erscheinen, werdet ihr wohl gleich die Stirn runzeln, denn weitere taktische Elemente kommen zum Spiel hinzu: Eure Umgebung und Fertigkeitspunkte.

Der Humor ist ebenfalls eine der Stärken von Little Town Hero. © GAME FREAK

Bleiben wir doch erst einmal bei der Umgebung in den Kämpfen. Jedes Schlachtfeld ist in mehrere Bereiche eingeteilt. Wechseln könnt ihr diese nicht aktiv, dafür erscheint am Ende einer jeden Runde eine Übersicht der Umgebung inklusive eines Würfels, welcher die Zahlen eins bis vier enthält. Per Knopfdruck stoppt ihr den Würfel und dürft auf einem Spielbrett auswählen, wohin ihr laufen möchtet. Solltet ihr auf einem Feld landen, auf welchem sich zum Beispiel NPCs oder auch Gegenstände aufhalten, könnt ihr diese als Unterstützung für den Kampf anfordern. So ermöglicht euer Freund Nelz zum Beispiel, dass eine zufällig ausgewählte Idee von euch keine Power kostet oder ihr könnt mit Hilfe einer Kanone euren Widersacher direkt attackieren, vorausgesetzt, ihr habt die richtige Idee zum Abfeuern der Kanone parat. Mir persönlich gefallen die Unterstützungen im Kampf sehr gut, das Spielbrett hingegen kann nicht in jedem Kampf überzeugen. Man kann noch so viel taktisches Geschick an den Tag legen, aber wenn der Würfel nunmal eine zwei statt einer drei zeigt, kann das euren Bildschirmtod bedeuten. Es gibt dank eurer Ideen auch ab und an die Möglichkeit, sich im Umkreis von vier Feldern frei auf dem Spielfeld zu bewegen – der Zufall sitzt euch hierbei jedoch stets im Nacken. Mir wäre es deutlich lieber gewesen, durch Items oder ebenfalls durch eure Power die Unterstützung zu rufen, als durch das Bewegen auf dem Spielfeld. Hier sind eindeutig zu viele Elemente miteinander kombiniert worden.

Doch kommen wir zum letzten taktischen Element der Kämpfe, den Fertigkeitspunkten. Ab einem bestimmten Punkt im Spiel stehen euch diese zur Verfügung und ihr könnt nach euren Kämpfen eure Ideen aufleveln. Dadurch werden eure Ideen stärker, was die Kämpfe an manchen Stellen vereinfacht. Angenehm finde ich, dass ihr auch nach verlorenen Kämpfen Fertigkeitspunkte erhaltet. Dadurch ist man gewillt, einen Kampf nach dem Scheitern nochmals zu probieren, da die Hoffnung des Siegens bekanntlich zuletzt stirbt. Solltet ihr bis hierin gelesen haben, muss ich das Gesamtbild des Kampfes nochmals relativieren. Es ist super umfangreich, es ist super kompliziert, aber man bekommt es in kleinen Happen dargeboten und wenn man sich einmal mit diesem angefreundet hat, macht es wirklich großen Spaß!

RPG-Fans sollten Little Town Hero im Auge behalten!

Technisch finde ich Little Town Hero genial. Der Grafikstil sieht so wunderschön und verspielt aus, dass mir meine ersten Wege durch das geheimnisvolle Dorf wirklich im Gedächtnis geblieben sind. Vom Charakterdesign bis zu den Tieren im Dorf versprüht der Titel eine tolle und zugleich ruhige Atmosphäre, sodass mir der Kontrast zu den wirklich fies aussehenden Gegnern sehr gut gefallen hat. Die Steuerung geht ebenso locker von der Hand und in meiner Testphase kam es zu keinerlei Einbrüchen der Framerate oder Bugs. Vom Sound brauche ich ja eigentlich gar nicht sprechen, da bereits im Vorfeld viel darüber diskutiert wurde, dass der Soundtrack von Toby Fox besser wäre, als das gesamte Spiel. Die musikalische Untermalung ist zweifelsohne genial und passt einfach wunderbar in das Gesamtbild von Little Town Hero, sodass man gar nicht weiß, was zuerst da war: die Musik oder das Spiel. Das Gesamtpaket was ihr hier also dargeboten bekommt, ist abseits der Kämpfe auch was für die ruhigen Genießer unter euch.

Das Dorf wirkt durch seine Bewohner und Einkaufsläden sehr lebendig. © GAME FREAK

Kommen wir zur Langzeitmotivation. Little Town Hero weiß mit einer spannenden Geschichte, einem tollen Dorf, interessanten Charakteren und unheimlichen Monstern zu überzeugen. Ich persönlich habe diese Erfahrung genossen, brauche sie jedoch auch kein zweites Mal. Die Nebenquests und auch die Hauptgeschichte spielen sich toll, ein richtiger Entdeckerdrang entsteht jedoch am Ende nicht. Dies liegt vielleicht an der Begrenzung des Spiels auf das eine Dorf, unter Umständen aber auch an den fehlenden Überraschungen abseits der Geschichte. Hier wäre so viel Potenzial vorhanden gewesen, das leider nicht ausgeschöpft wurde. Gerne hätte ich weitere Abenteuer mit Axe erlebt oder alles Sammelbare aufgespürt, wenn es denn überhaupt etwas zu finden geben würde. Hinzu kommt, dass die Motivation während des Spieles durchaus abflachen kann. Die Phasen, in welchen man durch das Dorf streift, sind im Verhältnis zu den Kämpfen einfach viel zu lang. Hier hätte ich mir zum Beispiel Zufallskämpfe gewünscht gegen kleinere Gegner, die das Laufen durch die Stadt aufgelockert hätten. Nichtsdestotrotz haben wir mit Little Town Hero einen tollen Titel spendiert bekommen, den nicht nur Genre-Fans mögen werden, sofern man sich auf das Setting und das Kampfsystem einlässt.

Redaktionswertung

7

Spaßgarant

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Little Town Hero

Meinung von Maik Styppa-Braun
Little Town Hero ist ein zweischneidiges Schwert. Steht man im Spiel still, schaut in die Landschaft, lauscht dabei auch noch den Tönen von Toby Fox, dann kommt man aus dem Schwärmen gar nicht mehr raus. Wagt man sich jedoch an die Kämpfe, welche voll mit taktischen Elementen sind und gleichzeitig durch das Spielbrett-System auch noch den Faktor Zufall integrieren, kann man schon mal die Joy-Con durch die Luft fliegen sehen. Wünschenswert wären jedoch definitiv einfachere Gegner gewesen, die einem das Üben des Kampfsystems noch weiter ermöglichen. Durch die reinen Kämpfe gegen Bosse, die Übungskämpfe gegen eure Freunde mal ausgenommen, sinkt nicht nur der Spielspaß, sondern auch die Spielzeit leidet unter diesem Aspekt. Geübte Spieler können das Ende des Spiels nämlich bereits nach ca. zehn Stunden sehen. Alles in allem erhalten wir hier jedoch ein tolles RPG, das sich traut, Neues auszuprobieren. Genre-Fans werden ihre Freude mit dem Titel haben und auch alle anderen können einen genaueren Blick riskieren. Vielleicht beehrt uns GAME FREAK in einigen Jahren ja mit einer umfangreicheren Fortsetzung, die sich der Probleme des Titels annimmt.
Mein persönliches Highlight: Als ich einen der Bosskämpfe nach dem gefühlten zwanzigsten Versuch endlich schaffte und mich übermächtig fühlte.

Kommentare 18

  • Kylar Turmheld - 16.10.2019 - 08:17

    Irgendwann werde ich einen Blick riskieren.
    Es kann manchmal in die Hose gehen, etwas neues auszuprobieren, ggf. werden aber die Kritikpunkte in einem Nachfolger ausgemerzt.

    Es braucht definitiv Mut, so ein Spiel zu machen.

    Danke für den test :)
  • Solaris ntower zertif. Kommentator - 16.10.2019 - 08:31

    Der Test liest sich recht gut und schön zu sehen, dass kleine Indie Entwickler noch so innovative Spiele raushauen, wahrend Andere sich kaum Mühe geben und lieber xten Nachfolger Y raushauen, um Millionen zu kassieren. ;) :thumbsup:
  • Alphatac Gecaperter Turmleibwächter - 16.10.2019 - 08:46

    @Solaris Auf jeden Fall! Vor allem Game Freak sollte sich in Grund und Boden.. Moment mal.
  • Orikuro PC & Nintendo Spieler - 16.10.2019 - 08:56

    Der Test von GameXplain vernichtet das Spiel komplett. Hab noch nie gesehen das die als Urteil "Hated" vergeben haben. =O Fazit: "Wer ein gutes Rollenspiel auf der Switch will, soll sich Dragon Quest 11 S kaufen."

    Bin mal gespannt was noch andere Tester im Laufe des Tages dazu sagen.
  • KingDDD Turmbaron - 16.10.2019 - 08:58

    Hat es eine deutsche Lokalisierung?
  • Rex Goodwin wañuy eñ kutiy - 16.10.2019 - 08:59

    Es erhält also die gleiche Wertung wie ein Kaderupdate bei FIFA, gut, demnach nicht sehenswert.
  • Mamagotchi Zieht 2020 mit der Karawane - 16.10.2019 - 09:26

    @KingDDD Nein nur Englisch. Das ist auch ein Grund wieso ich dem Titel mindestens einen Punkt in der Bewertung abziehen würde. Sowas ist in der heutigen Zeit einfach noch inakzeptabel!
  • Zegoh Feuer ♥ Eis - 16.10.2019 - 09:37

    @Orikuro
    Das ist das Problem wenn man ein "großer bekannter Entwickler" ist.
    Ich würde gern mal die Meinungen und Wertungen wissen, wenn es von ein Indie-Entwickler käme.
    Man sieht ja schon deutlich am Preis (24,99€), das der Vergleich zu DQ11S einfach nicht passt.
    Little Town Hero ist halt kein AAA Game und sollte auch nie eins werden.

    Zum Test hier auf ntower:
    Ich denke es ist fair bewertet. Für zwischendurch und als Überbrückung gut geeignet.
    Die Musik wird das Highlight sein, den Grafikstil finde ich ganz niedlich.

    Was mich aber am meisten stört ist schon wieder die Perfomance.
    Gibt es denn mittlerweile kein neues Game auf der Switch mehr, was nicht Perfomance Probleme hat?
    Leider wird das hier im Test als "alles gut" behandelt, dabei sieht man z.B. beim Test von GameXplain, das es einfach mal vor Cutscenes ein paar Sekunden freezed. Wenigstens gibt es mal keine FPS Drops...
  • Rincewind Blue Lions - 16.10.2019 - 09:42

    @Mamagotchi

    Das sehe ich anders. Wir leben in Zeiten in denen der Markt übersätigt und heiß umkämpft ist. Gerade im Bereich kleinerer Titel ist es schwer geworden einigermaßen Geld zu verdienen.

    Lokalisation wird sicher bei AAA Titeln erwartet. Bei kleineren Titeln lohnt sich das oft nicht und ist eben deswegen auch nicht Standard. Der Titel wird sich halt nicht millionenfach wie ein Pokemontitel verkaufen.

    Subjektiv kann man das negativ sehen. Objektiv wäre es unfair einem kleinen Titel mit überschaubaren Gewinnaussichten das fehlen einer teuren Lokalisation vorzuwerfen.
  • Wunderheiler Turmbaron - 16.10.2019 - 09:49

    @Rincewind

    Es wurde ja lokalisiert, nur nicht auf deutsch ;)

    @Orikuro

    IGN gibt auch 7.

    Von Gamexplain hab ich seit dem unsäglichen Spirit of Justice Test nichts mehr geschaut. Das war so unterirdisch...
  • Felix Eder SSB #hypebrigade - 16.10.2019 - 11:07

    @Wunderheiler Da muss ich dir zustimmen, der Spirit of Justice Test war von vorne bis hinten schrecklich.
  • Rex Goodwin wañuy eñ kutiy - 16.10.2019 - 11:16

    @Wunderheiler War wohl zu wenig Wasser für eine 7,8.
  • Murasaki 只のゲーマー - 16.10.2019 - 11:29

    Optisch finde ich es ja stellenweise sehr charmant, aber der Rest spricht mich eher nicht an - um nicht zu sagen "es schaut langweilig aus". Schade finde ich auch den Punkt "Optimierung", aber da gab es in der Vergangenheit ja schon Probleme. Der Umfang ist mir für ein RPG auch zu gering.

    Vllt wird ja ein Nachfolger besser ( und ich denke das Spiel wäre teilweise sogar noch schlechter bewertet worden, wenn man nicht wüsste dass GF dahinter steckt) und merzt die Kritikpunkte aus.

    Aber vllt wäre es auch einfach besser gewesen die Ressourcen woanders reinzustecken.
  • Solaris ntower zertif. Kommentator - 16.10.2019 - 13:16

    IGN 6.8/10, too less Pokémon. 8)
  • Tama Hack Fraud - 16.10.2019 - 16:55

    Das ist die Macht des GameFreak A-Teams
  • Linnea Shiny-Jägerin - 16.10.2019 - 17:00

    Mehr als Durchschnitt habe ich nicht erwartet und mehr ist es auch nicht geworden.

    Dank fehlender Lokalisierung kommt es mir aber so oder so noch nicht einmal reduziert auf die Einkaufsliste. Fast schon erbärmlich mit anzusehen, dass selbst kleine Indiestudios einen deutlich besseren Job machen, als dieses selbsternannte "legendäre Studio".
  • Ande Turmfürst - 16.10.2019 - 17:10

    Nicht mal auf deutsch lokalisiert? Was machen die bei Gamefreak eigentlich mit der ganzen Pokémon-Kohle? Für mich zwar kein Problem, aber bei diesem eher kindlichen Look sind übersetzte Texte ein Muss. Das finde ich jetzt wirklich extrem schwach, so etwas bekommen heutzutage schon kleinere Indies hin.
    Das Spielprinzip hört sich irgendwie nach "Mario Party trifft JRPG" an, gerade den Glücksfaktor finde ich bei einem Singleplayerspiel eigentlich nur nervig. Ich war nach der ersten Ankündigung sehr gespannt, jetzt finde ich es eher enttäuschend, hatte mehr erwartet.
  • Aya Turmheldin - 16.10.2019 - 18:28

    Ich habs ja jetzt noch nicht gespielt aber rein vom Lesen klingt das so als wäre es ein Spiel, wo alles wunderbar ist und man sich nur wünscht, dass es ein klassischeres Kampfsystem hätte. Weil ich bin mir sicher dass mir die Grafik und Musik gefällt, die Welt an sich wahrscheinlich auch aber bei den Kämpfen bin ich mir nicht so sicher, wobei das muss ich ausprobieren, vielleicht finde ich es auch besser als erwartet.