Rettet zwei wunderschöne Prinzessinnen aus den Klauen des Dämonenkönigs

Unser Redakteur Daniel und ich sind die absoluten Experten, was Spiele mit heißen Anime-Waifus angeht. Daher war es keine Frage, dass zumindest ich mich auf Qureates neuestes Spiel, Prison Princess, gestürzt habe. Zwei vollbusige Prinzessinnen in Ketten, die gerettet werden müssen? Ein Fall für die ntower-Redaktion! Ob das Spiel auch abseits des Charakterdesigns überzeugen kann, finden wir in diesem Test heraus.


Mithilfe von Magie versuchen Aria und Zena, ihrem Gefängnis zu entkommen. © Qureate

Da haben wir im ersten Absatz doch quasi die Hälfte der Story bereits verraten. Die beiden Prinzessinnen Aria und Zena, die beide aus zwei verschiedenen Königreichen stammen, wurden vom bösen Dämonenkönig entführt. Auf dem Weg sie zu retten, werdet ihr, der große Held, leider getötet, was für so eine Rettungsaktion ziemlich ungünstig ist. Entschlossen, die Schönheiten zu retten, überlebt eure Seele jedoch und schafft es, in die feindliche Burg einzudringen. Zwar könnt ihr nicht mehr selbst direkt interagieren, aber die Prinzessinnen können euch wahrnehmen und so versucht ihr drei zusammen dem Gefängnis zu entkommen.


Wer bereits Escape-Spiele ausprobiert hat, weiß, was ihn in Prison Princess erwartet. In den weniger als zehn Räumen wie den Gefängniszellen oder der prächtigen Badeanlage, könnt ihr Dinge anklicken und untersuchen. Ab und an findet ihr Gegenstände, die ihr nutzen könnt, um mit der Umgebung zu interagieren. So findet ihr beispielsweise ein Schachbrett, das ihr auf einem bestimmten Schrank platzieren könnt. Dieses benötigt natürlich noch die typischen Schachfiguren, die ihr ebenfalls erst einmal finden müsst.


Zwei Prinzessinnen, ein Held, keine Freiheit!


Eines der Rätsel mit Zeitbegrenzung, bei denen ihr euch nicht von den Heldinnen ablenken lassen solltet. Hallo? Seid ihr noch da? NICHT ablenken lassen. © Qureate

Mit simplem Klicken werdet ihr allerdings nicht weit kommen, denn der Dämonenkönig hat sich viele gemeine Rätsel ausgedacht, die euch und die Prinzessinnen von der herbeigesehnten Freiheit trennen. Es ist daher eure Aufgabe, diverse Herausforderungen zu lösen. Manchmal müsst ihr Knöpfe in einer bestimmten Reihenfolge drücken oder einmal einen Vogel füttern, damit dieser euch einen Schlüssel hinterlässt. Die Aufgaben sind vielfältig, allerdings nicht besonders anspruchsvoll, wenn auch unterhaltsam. Ab und an gelangt ihr auch, Rätsel, während denen ihr auch direkt mit den Prinzessinnen interagieren könnt. Diese wurden bereits in den Trailern beworben, kommen aber nicht besonders häufig vor. Berührt ihr ihre Brüste oder ihren Rock, reagieren sie darauf zuerst beschämt, später „genießen“ sie es aber. Das Ganze hat jedoch seinen Preis: Jede der Frauen hat eine Anzeige, die misst, wie sehr euch die Royals vertrauen. Berührt ihr sie nur einmal, ist es fast unmöglich, die maximale Punktzahl und damit das beste Ende zu erreichen. Zudem haben diverse Rätsel eine Zeitbegrenzung. Beschäftigt ihr euch also zu lange mit den Prinzessinnen, scheitert ihr an der Lösung der Herausforderungen, woraufhin ihr jedoch die Chance habt, das Ganze erneut zu probieren. Insgesamt bietet das Spiel fünf Enden. Während ihr für den ersten Durchlauf um die vier Stunden braucht, könnt ihr Prison Princess mit dem Überspringen von Texten danach in gut 30 Minuten durchspielen und so in gut sechs bis sieben Stunden alle Enden erreicht haben. Das Spiel fällt also recht kurz aus, ist allerdings so aufgebaut, dass sich ein Nachfolger anbieten würde.


Visuell sieht das Spiel sehr ansprechend aus. Sollten euch die Räume jedoch zu detailliert sein, könnt ihr Magie einsetzen, die euch zeitlich begrenzt anzeigt, mit welchen Dingen ihr interagieren könnt. Auf die angepriesenen „Highlights“, die CGs, wurde natürlich besonders viel Wert gelegt, auch wenn es nur relativ wenige davon gibt. Der Titel bietet zudem eine gelungene japanische Sprachausgabe und englische Bildschirmtexte, die jedoch ab und an mit einigen Übersetzungsfehlern zu kämpfen haben.

Unser Fazit

6

Überzeugend

Meinung von Niels Uphaus

Ich bin nicht davon ausgegangen, dass ich mit Prison Princess unterhaltsames Gameplay erhalten würde. Viele Spiele dieser Art setzen auf das Design der Frauen, um hohe Verkaufszahlen zu erreichen. Qureates Titel bietet hingegen unterhaltsame, wenn auch recht simple Puzzle. Die beiden Prinzessinnen erfüllen zwar die typischen Klischees wie Tsunderes und ähnliches, die beiden sind mir aber dennoch ein wenig ans Herz gewachsen. Wer Spiele dieser Art mag und kein Problem mit Ecchi-Inhalten hat, kann durchaus einen Blick riskieren.
Mein persönliches Highlight: Prinzessin Aria

Die durchschnittliche Leserwertung

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