Hilfe, ich bin ein Pokémon!

Es dürfte vielen bekannt sein, dass ich die Pokémon-Serie liebe – mit einer Ausnahme: Die Mystery Dungeon-Spin-offs konnten mich nie wirklich begeistern. Immerhin konnte der letzte Teil der Reihe auf dem Nintendo 3DS, Pokémon Super Mystery Dungeon, einige Punkte verbessern, die ich oftmals kritisiert habe. Mit Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX kehrt das Franchise nun schöner denn je auf die Nintendo Switch zurück. Zeit für uns also, zu überprüfen, wie sich das Remake der ersten Dual-Editionen 14 Jahre nach dem Original-Release schlägt.


Ein Dungeon in klirrender Kälte. © The Pokémon Company / Spike Chunsoft

Ihr erwacht in einer mysteriösen Traumwelt. Eine noch mysteriösere Stimme stellt euch einige persönliche Fragen. Auf Basis eurer Antworten wird euch ein Pokémon angezeigt, welches am besten zu euren Charaktereigenschaften passen soll. Das kommt euch bekannt vor? Dieser „Persönlichkeitstest“ ist das Markenzeichen der Mystery Dungeon-Spiele. Wie jedoch schon im Vorgänger könnt ihr die Entscheidung des Spiels zurückweisen und selbst ein Pokémon auswählen. Ihr habt die Auswahl zwischen diversen Pokémon wie Pikachu und den Starter-Pokémon der ersten drei Generationen des Franchises. Nach eurer Auswahl ist es nun eure Aufgabe, aus der gleichen Liste einen Partner auszuwählen. Ist dies erledigt, erwacht ihr als Pokémon in der Welt der Taschenmonster. Schnell trefft ihr auf euren Partner, dessen Traum es ist, ein Retterteam zu gründen. In der Welt der Pokémon häufen sich die Naturkatastrophen, viele eurer Artgenossen brauchen Hilfe. Als Retterteam könnt ihr Aufträge annehmen und ihnen zu Hilfe kommen. Euer Charakter selbst weiß, dass er eigentlich ein Mensch ist, erinnert sich sonst aber an nichts mehr. So nutzt er die Chance, mit seinem Freund die Welt zu retten und nebenbei herauszufinden, warum er zu einem Pokémon geworden ist.


Bei Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX handelt es sich um ein Dungeon-RPG. Diese haben im Großen und Ganzen immer die gleichen Mechaniken und unterscheiden sich lediglich mit anderen Charakteren und Designs. Auch hier steuert ihr Helden, dieses Mal in Form von Pokémon, aus der Vogelperspektive durch zufallsgenerierte Dungeons. Diese bestehen aus viereckigen Räumen, die mit länglichen Tunneln verbunden sind. Das komplette Spiel ist durchgehend rundenbasiert. Ihr selbst seid mit drei Pokémon unterwegs. Bewegt ihr euch einen Schritt, bewegen sich alle anderen Taschenmonster ebenfalls um einen Zug. In den Dungeons selbst findet ihr jedoch nicht nur Gegner, sondern auch viele andere Dinge. Da wären beispielsweise Items, die ihr aufsammeln könnt, wenn ihr über sie hinweglauft. Auch Poké, die Währung der Pokémon Mystery Dungeon-Spiele lässt sich so finden. Nicht alles ist euch jedoch wohlgesonnen. Mit Pech könnt ihr auch auf eine Falle treten, die verschiedene Dinge auslösen kann. Mal fliegt ihr durch den kompletten Dungeon, ein anderes Mal nehmt ihr einfach Schaden oder werdet verwirrt, sodass ihr nicht mehr präzise angreifen könnt. Ab und an trefft ihr auch auf Kecleons Shop, dort könnt ihr Gegenstände erwerben. Euer Ziel innerhalb der Katakomben ist es, die Treppe zu finden, um die nächste Ebene zu erreichen. Es gibt viele verschiedene Dungeons, die sich in ihren Designs unterscheiden. Mal seid ihr in Vulkanen unterwegs, dann unter dem Meer oder in Wäldern. Neben unterschiedlichen Wetterphänomenen, die manchmal auftreten, trefft ihr auch verschiedene Pokémon, die ihr bekämpfen könnt.


Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX erzählt die gleiche Geschichte wie die Originale Team Rot und Blau. © The Pokémon Company / Spike Chunsoft

Kommen wir zum Kampfsystem. Trefft ihr auf ein anderes Pokémon, könnt ihr es angreifen. Wie in der Hauptreihe habt ihr auch hier Zugriff auf maximal vier verschiedene Attacken. Während ihr die Option habt, selbst auszuwählen, welche ihr nutzen wollt, könnt ihr das auch das System selbst entscheiden lassen. Neben Schaden teilen Attacken manchmal auch Statusveränderungen wie Schlaf oder Paralyse aus. Die Position, in der ihr gegen andere Pokémon kämpft, ist ebenfalls relevant. Manche Attacken können bereits aus der Ferne ausgeführt werden. Da das Ganze nicht in einem separaten Bildschirm stattfindet, können Kämpfe durchaus unübersichtlich werden, wenn ihr mit vielen Pokémon unterwegs seid, die euch potenziell im Weg stehen können. Doch zurück zu den Attacken: Jeder Angriff ist limitiert auf die Anzahl seiner AP (Angriffspunkte). Sind diese aufgebraucht, könnt ihr die Attacke nicht mehr verwenden. Es gibt jedoch Items, mit denen ihr die AP wieder auffüllen könnt. Im Gegensatz zur Hauptreihe werden Angriffe stärker, wenn ihr sie regelmäßig einsetzt. Sogar andere Pokémon lernen von der Erkenntnis der anderen Taschenmonster, sollten sie die gleiche Attacke beherrschen. Das bringt eine neue taktische Komponente dazu, wenn ihr im Level aufsteigt.


Bezwingt ihr genug Kontrahenten und sammelt genug Erfahrungspunkte, erhöhen sich nicht nur Werte wie Angriff, Verteidigung oder Kraftpunkte, ab und an lernt ihr auch neue Attacken. Diese sind jedoch, sollten sie komplett neu sein, nicht aufgelevelt und sind damit trotz ihres möglicherweise höheren Grundwertes schwächer als ältere bereits aufgelevelte Attacken. Es liegt dann an euch, zu entscheiden, welche Attacke ihr behalten wollt und welche vergessen werden soll. Eine Mechanik sollte ich jedoch noch erwähnen. Euer Teamleiter hat eine Magenanzeige, die sich nach und nach leert. Liegt ihr Wert bei 0, nehmt ihr Schaden. Mit Nahrungsmitteln wie Äpfel könnt ihr den Magen wieder füllen. Eine andere Möglichkeit wäre das Wechseln des Teamleiters mit einem Druck auf die Plus-Taste. Dann steht euch ein komplett neuer und voller Magen zur Verfügung.


Natürlich erkundet ihr die Dungeons nicht nur zum Spaß. Neben Story-Missionen nehmt ihr auch diverse Rettungsaufträge an. Diese haben verschiedene Aufgaben für euch. Mal müsst ihr einfach nur ein gewisses Pokémon antreffen, mal ein bestimmtes Item finden. Pro Ebene kann maximal ein Auftrag angenommen werden. Bei größeren Dungeons können jedoch auch mehrere Aufgaben ausgewählt werden, die ihr nacheinander lösen könnt. Seid ihr fertig, könnt ihr euch aus dem Dungeon heraus teleportieren lassen. Auf der Oberwelt erhaltet ihr Belohnungen in Form von Poké und Items. Zudem erhöht sich mit der Anzahl der gelösten Aufträge auch euer Rang. Umso höher euer Rang ist, desto mehr Vorteile erhaltet ihr. So könnt ihr mehr Aufträge gleichzeitig annehmen oder mehr Items mit auf eure Expeditionen nehmen.


Ein durch und durch klassisches Pokémon Mystery Dungeon-Spiel!


Einige kluge Köpfe von euch haben es wahrscheinlich schon gemerkt. Euer Retterteam besteht aus zwei Pokémon. Wie könnt ihr dann jedoch mit maximal drei Taschenmonstern einen der vielen Dungeons betreten? Ganz einfach: Besiegt ihr ein Pokémon mit eurem Teamanführer (dem Taschenmonster, das ihr direkt steuert), gibt es die Chance, dass es sich mit euch anfreundet und dem Team beitritt. Das Gleiche gilt für Pokémon, die ihr manchmal bewusstlos in den Dungeons antrefft. Gebt ihr ihnen einen Apfel, sind sie euch ewig dankbar und wollen ebenfalls Mitglied des Retterteams werden. Das Ganze hat jedoch einen gewaltigen Haken, der auf den Namen Camp hört. Zwar kann jedes Pokémon mit euch im aktuellen Dungeon weiterkämpfen (bis zu acht Pokémon können sich euch anschließen), wollt ihr es jedoch dauerhaft behalten, müsst ihr beim Pokémon Knuddeluff vorab ein spezifisches Camp erwerben, in welchem sich diese Art von Pokémon wohlfühlt. Das kostet pro Seltenheit der Pokémon-Arten, die sich dort ansiedeln können, unterschiedlich viel Geld. In einem Camp können sich jedoch mehrere Pokémon aufhalten. Es gibt ein Item, mit dem ihr innerhalb eines Dungeons neue Camps erwerben könnt. Habt ihr dies nicht und fehlt das Lager, verabschiedet sich das Taschenmonster mit etwas Geld. Sehr ärgerlich.


Ab und an trefft ihr auch in diesem Spiel auf Schillernde Pokémon. © The Pokémon Company / Spike Chunsoft

Außerhalb der Dungeons seid ihr auf dem Pokémon-Platz unterwegs. Dort gibt es verschiedene Geschäfte, bei denen ihr beispielsweise Items kaufen oder sie auch lagern könnt. Solltet ihr in einem der Verliese besiegt werden, verliert ihr sämtliche Poké und alle Gegenstände, die ihr bei euch tragt. Da ist es sinnvoll, wichtige Gegenstände vorher abgegeben zu haben. Ihr habt zudem die Möglichkeit, neue Camps zu kaufen oder mithilfe von Intensivtickets zu trainieren. Nach Abschluss der Story könnt ihr hier zudem eure Pokémon weiterentwickeln. Diese „Oberwelt“ ist jedoch recht kompakt. Entwickler Spike Chunsoft hat den Fokus ganz klar auf die Dungeons gelegt.


In Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX könnt ihr insgesamt über 400 Pokémon begegnen. Neben allen Taschenmonstern der ersten drei Generationen gibt es auch einige Ausnahmen wie Mobai, welches aus der vierten Generation stammt. Ebenfalls nicht im Original vorhanden sind die Mega-Entwicklungen, die nicht nur die Form des betreffenden Taschenmonsters ändert, sondern es auch deutlich stärker werden lässt. Eine weitere Mechanik, die ihr recht zügig erlernt, sind Attackenkombination. Dort könnt ihr eine gewisse Anzahl an Attacken hintereinanderschalten. So könnt ihr zwar mehr Schaden austeilen, als Preis wird jedoch euer Magen deutlich schneller leer. Gerade bei Bossen wie den Legendären Pokémon empfehlen sich jedoch Kombinationen. Seid ihr zu faul, selbst durch die Dungeons zu laufen, gibt es einen Automodus, der jedoch sofort deaktiviert wird, wenn ihr einem gegnerischen Pokémon begegnet.


Wie schon in den Vorgängern bietet auch Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX ein Rettungssystem. Solltet ihr in einer der Katakomben komplett besiegt werden, könnt ihr über das Internet oder per Passwort andere Spieler fragen, ob sie euch retten. Ihr selbst könnt auch solche Rettungsaufträge annehmen. Findet ihr jemandem, der euch hilft, behaltet ihr nicht nur sämtliche Items, sondern erhaltet auch Belebersamen und könnt mit vollen KP den jeweiligen Dungeon weiter erkunden. Das Ganze kann jedoch oftmals einige Stunden dauern, bis ihr jemanden findet. Solltet ihr ungeduldig sein, könnt ihr eure Niederlage auch einfach eingestehen und kehrt direkt zurück zur Oberwelt – mit dem Verlust aller Items und Poké.


Mächtige Legendäre Pokémon fordern euch heraus. © The Pokémon Company / Spike Chunsoft

Ganz am Anfang habe ich erwähnt, dass ich kein großer Fan der Pokémon Mystery Dungeon-Reihe bin. Es ist an der Zeit, dass ich das begründe. Zuerst einmal sollte ich erwähnen, dass die Story und auch die Musik (zu der komme ich gleich) phänomenal sind. Die große Schwäche in meinen Augen ist das Gameplay. Dieses entwickelt sich kaum weiter. Ihr erkundet Dungeon um Dungeon, die alle die gleichen Mechaniken haben. Sind diese am Anfang nur wenige Stockwerke groß, erwarten euch später Gebiete mit bis zu 99 Etagen. 99 Etagen, in denen es euer Ziel ist, in den zufallsgenerierten Dungeons die Treppe zu finden. So seid ihr oftmals mehrere Stunden im immer gleichen Gebiet unterwegs. Weitaus problematischer ist in meinen Augen jedoch das Rekrutieren. Ein Beispiel: Manchmal trefft ihr in einem Dungeon auf ein besonders starkes Pokémon. Diese können sogar Schillernd sein. Leider seid ihr auch hier vom Glück abhängig, ob sie sich euch anschließen oder nicht. Diese fehlende Kontrolle stört viele Personen, die der gleichen Ansicht sind wie ich. Ein Problem, welches wohl eher exklusiv ist: Es macht keinen wirklichen Spaß, den Titel in langen Spielesessions zu spielen. Am meisten unterhält das Ganze in kurzen Intervallen, was perfekt für ein Handheld-Spiel ist. Als Tester hat man diese Freiheit jedoch nicht.


Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX hat einen tollen Grafikstil, der an ein animiertes Bilderbuch erinnert. Während die Originale auf GameBoy Advance-Technik basierten und kleine Sprites verwendeten, sind hier alle Pokémon voll animiert. Emotionen erkennt ihr jedoch auch weiterhin nur in den kleinen Bildern neben den Textfeldern. Dafür sind die Zwischensequenzen wirklich gelungen. Über jeden Zweifel erhaben ist der Soundtrack. Die Serie ist bekannt für ihre grandiose Musik und Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX ist da keine Ausnahme.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Niels Uphaus

Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX ist ein gelungenes Remake der ersten Dual-Editionen der Reihe. Die Story wurde fast 1:1 übernommen. Der Titel hat jedoch das gleiche Problem wie seine Vorgänger. Das Gameplay ist auch weiterhin auf Dauer monoton. Zudem sind die direkten Nachfolger des Originals auch heute noch die besseren Spiele mit ausgereifterer Story und verbesserten Mechaniken. Ebenso fehlen einige Quality-of-Life-Features wie das spezifische Rekrutieren von Pokémon aus Pokémon Super Mystery Dungeon dem Nintendo Switch-Spiel. Das alles dürfte Fans der Reihe jedoch nicht stören. Pokémon Mystery Dungeon: Retterteam DX ist ein durch und durch typisches Mystery Dungeon-Spiel, auf das wir viele Jahre warten mussten.
Mein persönliches Highlight: Der finale Endboss der Story ist super! Das beste Pokémon erwartet euch!

Die durchschnittliche Leserwertung

12 User haben bereits bewertet

Kommentare 14

  • Shurican

    Turmheld

    Ich finde den Artstyle wahnsinnig gut, doch die Demo hat mir so gar nicht zugesagt. Bei zufallsgenerierten Dungeons leuchten bei mir die Alarmglucken und die aus der Demo waren einfach sterbenslangweilig... Schade, hätte schon Lust auf ein etwas anderes Pokemon-Abenteuer gehabt.

  • LegendaryFabii

    Turmheld

    Mystery Dungeon ist mein Lieblings Spin-off der Pokemonreihe. Auch dieses Remake gefällt mir sehr sehr gut

  • Ich-bin-dann-mal-weg

    Mir gefällt es deutlich besser als z.B. die beiden PMD auf 3DS. Das liegt zum einen am tollen Grafikstil, der viel zur Atmosphäre beiträgt, aber auch daran, dass es nicht so überladen wirkt.


    PMD gehört ganz sicher zu den Spielen, die polarisieren, und die man entweder mag, oder eben nicht. Dazwischen gibt es wahrscheinlich nur eine verhältnismäßig kleine Gruppe.


    Bin noch nicht durch, aber immer noch extrem begeistert. Würde mich sehr über eine Fortsetzung freuen!


    :)

  • Linnea

    △○╳□

    Sobald Niels Uphaus als Tester im Titel steht kann ich meine Hand dafür ins Feuer legen, dass seine Meinung perfekt mit der meinen übereinstimmt.


    Und auch hier ist es wieder so.


    Das Spiel kann unheimlich viel Spaß machen, wenn man auf Dungeon Crawler steht, aber mehr als eine 7 kann man hier nicht geben.

  • Pascal Hartmann

    Ta da da daaaaaaa

    Ich mag die alten Pokémon, ich mag Dungeon Crawler, als perfekt für mich. Aber leider einfach keine Zeit gerade :(

  • Toad

    Turmbaron

    Mir gefällt das Spiel bis jetzt sehr. War aber auch damals mein erstes eigenes Spiel zu der DS Zeit (Nostalgie kickt) ;) . Und ich wusste gar nicht, dass das Spiel ja doch relativ schwer ist. Hatte das irgendwie anders in der Erinnerung. Naja oder ich bin halt einfach zu schlecht :ugly: .

  • PercyJackson

    Turmbaron

    Ich liebe das Spiel einfach. Habe noch am Donnerstag mit mir gekämpft ob ich es denn nun holen soll oder nicht und am Ende hat der innere Schweinehund doch gewonnen. Bereut Habe ich es nicht! Hab nun knapp 10 Std hinter mir und es macht mir genauso viel Spaß wie damals. Gibt viele nette Neuerungen die ich begrüße. Dachte nach der Demo, dass das Spiel einfacher wird was sich auch bestätigte aber es ist immer noch nicht zu einfach.
    Hoffe sehr, dass sie auch den zweiten Teil Remake der mir sogar noch viel mehr gefällt als der erste Teil

  • Rosalinas Boyfriend

    Sterngucker

    vorweg, ich hab Retterteam Blau auf DS geliebt, es war so ziemlich das erste Pokémon Spiel was ich so richtig ernsthaft gespielt hab, die Demo von DX hab ich richtig toll gefunden, allein das Opening und der Remasterte OST waren zu schön gemacht :love: doch als ichs mir letzten Freitag dann gekauft hab war die Ernüchterung groß, ein Grund warum der erste Teil immer einen Platz in meinem Herzen hatte waren die nur dort vorkommenden Partnerareale (in DX camps genannt) jedes Pokemon hatte einen Ort zum leben, alles war wie eine Art Zoo und man konnte dort rumlaufen, Turtok beim Schildpattteich, Mew auf der Finalinsel usw. usw. das alles ist nun ein langweiliges Menü ohne charme...wer hielt das für eine Gute idee? warum macht ihr tolle Artworks zu den bereichen und dann sind sie nur Menühintergrund? sollte eine Deluxe Version nicht erweitern? statt vorhandenes streichen? Ich hab das Spiel jedenfalls gleich Samstag in den Media Markt zurück gebracht...echt schade das der Weg weg von diesem System der ja in den Nachfolgern von Team Blau leider bereits gang & gebe war nun auch hier durchgedrückt wurde...bin ziemlich enttäuscht...

  • bubisaurus

    Turmsaurier

    Was war das für ein ereignisreiches Wochenende. Bin jetzt bei etwa 28 Spielstunden und damit ungefähr seit zehn Stunden in dem, was man allgemein so bei Videospielen als Endgame bezeichnet. Der Schwierigkeitsgrad zieht an und zum ersten Mal muss ich darauf achten, ein paar Items mit in die nun schwierigeren Dungeons zu nehmen. Die Jagd auf die Starter des Spiels motiviert wahrscheinlich noch eine Weile. Bereut habe ich den Kauf auf keinen Fall, ich verstehe aber, dass das Spiel nicht für alle die tolle Erfahrung ist, die es nun für mich in den letzten Tagen seit Donnerstag war. Eine 7 ist als Bewertung fair. Subjektiv mit rosaroter Pokémonherzchenbrille ist es gerade eine 9. Objektiv habe ich hier als Leserwertung mal eine 8 gewählt, auch wenn es eigentlich keine Rolle spielt. Ich bin super zufrieden und bedaure höchstens, dass ich Rune Factory zugunsten des Spiels beiseite legen musste und bisher leider auch nicht wieder hervorkramen konnte, weil das Endgame noch spannend genug ist.


    Mein Highlight ist übrigens die Optik. Ich bin sehr verliebt.

  • 16-Bit-Fan

    Gamer4Fun

    Finde das Remake sehr gelungen. Endlich wieder ein paar der älteren und in meinen Augen besseren Mechaniken sind wieder da.
    Besonders gut finde ich. dass das normale rekrutieren wieder da ist, auch wenn es deutlich leichter ist als vorher. Immerhin nicht mehr wie in Super Mystery Dungeon wo es einfach lächerlich einfach und langweilig war.
    Auch endlich wieder ein ordentliches Postgame, dass haben auch nur die ersten beiden teile geschafft. die 3DS ableger (insbesondere Portale in die Unendlichkeit) waren in der Hinsicht leider auch ziemlich lahm.
    Jetzt noch ein gescheites Remake der Erkundungsteam Games bitte, denn das waren mit Abstand die besten der Reihe finde ich :D

  • Toad

    Turmbaron

    @Rosalinas Boyfriend
    War auch erstmal geschockt als ich in die Partnerareale gehen wollte und dann die Pokemon nur so blöd angezeigt wurden. Die hätte man für die üppige UVP von 60 € ruhig noch mitgestalten können. Fühl dich da voll.

  • Talisman

    Fallout 4

  • PercyJackson

    Turmbaron

    @16-Bit-Fan


    Wie war das denn in Super Mystery Dungeon in Bezug aufs rekrutieren?


    Hab es, nachdem mir Portale in die Unendlichkeit wirklich so gar kein Spaß gemacht hatte, null Beachtung gegeben.

  • 16-Bit-Fan

    Gamer4Fun

    @PercyJackson
    Du hast eine Mission bekommen und nach dem erfüllen hast du den Auftraggeber rekrutiert.
    Einige musstest du auch einfach nur ansprechen, dass gilt auch für einige Legendäre.