Ein Dungeon Crawler für alle Altersklassen

Bereits im August des letzten Jahres hatten wir im Rahmen der gamescom die Möglichkeit, Minecraft Dungeons anzuspielen. Obwohl wir zum damaligen Zeitpunkt lediglich einen Dungeon erkunden konnten, gefiel uns die Mischung aus der bunten Klötzchenwelt und Dungeon Crawler unglaublich gut, was vor allem an den vielen unterschiedlichen Gegnern und den abwechslungsreichen Fähigkeiten lag. Seither ist einige Zeit vergangen und mit freundlicher Unterstützung von Microsoft können wir euch nun nach einer intensiven Testzeit darüber berichten, ob Minecraft Dungeons auch als Gesamtwerk spielenswert ist.


Ein Abenteuer für Groß und Klein


Die Geschichte von Minecraft Dungeons handelt von einem von der Gesellschaft nicht akzeptierten und ausgeschlossenen Illager. Traurig und verletzt verlässt er seine Artgenossen und zieht durch das Land, ohne ein wirkliches Ziel vor Augen zu haben. Als er jedoch einen geheimnisvollen Stein mit dem verheißungsvollen Namen „Kugel der Dominanz“ entdeckt, welcher ihm besonders viel Macht verleiht, beginnt sein Rachefeldzug gegen die anderen Illager. Fortan versucht er, dass die Welt ihm zu Füßen liegt. Hierzu befehligt er unzählige Untote, Hexen und andere schreckliche Geschöpfe, welche die Dörfer überrennen und keinen Stein auf dem anderen lassen. Als Held der Geschichte liegt es nun an euch, das Land zu bereisen, die Illager zu retten und dem bösen Illager das Handwerk zu legen.


Vom Lager aus startet ihr in die verschiedenen Level. © Mojang

Nun gut, insgesamt klingt die Geschichte nicht sonderlich einfallsreich und sie spielt sich auch wie eine sehr leichte Kost. Dies ist aber letztlich darauf zurückzuführen, dass Minecraft Dungeons ein Titel für jedermann sein soll. Jede Altersgruppe kann mit dem selbstgewählten Helden und der Geschichte etwas anfangen und findet sich in diese schnell ein. Hervorzuheben sind bei der Erzählung der Handlung jedoch die Sequenzen, welche im gesamten Spiel auf euch warten. Diese sind nämlich nicht nur witzig inszeniert, sondern werden von einer deutschen Sprachausgabe begleitet, welche sehr überzeugend ist und dem ganzen Abenteuer eine Menge Leben verleiht. Dadurch vergehen die rund sechs bis acht Spielstunden wie im Fluge und können durchgehend unterhalten.


Was euch im Spiel erwartet, dürfte durch die Genrebezeichnung „Dungeon Crawler“ wohl allen klar sein: Ihr durchstreift mit eurem Helden insgesamt zwölf verschiedene Level, welche zwar alle mit einer eigenen Thematik, aber im Grunde dem stets gleichen Ziel daherkommen: Tötet Widersacher und sammelt alles auf, was nicht festgewachsen ist. So erkundet ihr zu Beginn ein Illager-Dorf, kämpft euch durch einen von Hexen bewohnten Wald und sucht in den Redstone-Minen des Landes den Weg zurück ans Licht. Jedes Level weiß durch seine individuellen Schauplätze zu glänzen, da die passenden Klötze zu schönen Landschaften aneinandergereiht wurden. Die Wege sind hierbei stets linear und weisen euch mittels eines Pfeiles stets in die richtige Richtung. Trotzdem lohnt es sich, auch abseits des Weges dem Entdeckerdrang nachzugehen, da versteckte Schatztruhen nur darauf warten, von euch geöffnet zu werden. Insgesamt bleibt der Titel dabei aber unter seinen Möglichkeiten. So lassen sich beispielsweise nur wenige Elemente zerstören, obwohl gerade dies so passend zu Minecraft gewesen wäre. Dies sorgt letztlich dafür, dass die Level, so schön sie auch sind, nur wenig Interaktionsmöglichkeiten bieten. Umherlaufende Tiere und einige Schalterrätsel lockern das zwar auf, täuschen aber auch nicht darüber hinweg, dass die sonstige Umgebung sehr statisch ist.


Nach und nach wächst die Weltkarte um weitere Orte. © Mojang

Euer Weiterkommen im Spiel wollen die bereits erwähnten Feinde verhindern. Diese passen thematisch zu den einzelnen Leveln und erwarten euch in einem unzähligen Ausmaß. Minecraft-Veteranen werden viele der Gesichter bereits kennen. Untote, Skelette, Creeper und sogar der Enderman warten nur darauf, euch den Garaus zu machen. Manche von ihnen nutzen hierfür direkte physische Attacken, andere setzen hingegen auf die Bewaffnung mit Pfeil und Bogen. Dies heißt für euch, dass ein taktisches Vorgehen durchaus sinnvoll ist, um am Ende nicht ins Gras zu beißen. Hierzu nutzt ihr entweder euren Nahkampfangriff, welcher je nach angelegter Waffe unterschiedlich weit und schnell angreifen kann, oder euren Bogen. Doch auch Fähigkeiten, welche dem Spiel einen besonderen Reiz verleihen, können von euch genutzt werden. Auf diese gehe ich im Verlauf noch weiter ein. Neben den erwähnten Gegnern gibt es noch unzählige weitere, welche ich nicht alle vorwegnehmen möchte. Erwähnen muss ich jedoch die Bossgegner, welche eine besondere Herausforderung darstellen. Diese sind nicht nur dank ihres großen Energiebalkens schwer zu besiegen. Auch ist es nötig, dass ihr jede einzelne Bewegung eurer Figur beherrscht, um nicht die Oberhand zu verlieren. Der Bildschirm füllt sich bei den Bosskämpfen nämlich nicht nur mit den Attacken eures großen Widersachers, sondern auch mit kleineren Feinden, was das Unterfangen bereits auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad zu einem Kampf auf Messers Schneide macht. Daher solltet ihr euch gut rüsten, bevor es losgeht.


Ausrüsten könnt ihr euch mit ganz vielen unterschiedlichen Waffen und Gegenständen, welche ihr überall im Spiel findet. Hierzu stehen eurem Charakter insgesamt sechs Plätze zur Verfügung. Jeweils einer ist für eine Nah- und eine Fernkampfwaffe vorgesehen, einer für eine Rüstung und die drei übrigen Plätze für Fähigkeiten, welche ihr anlegen könnt. Die Waffen greifen hierbei auf bereits bekannte Vertreter wie Messer, Schwert sowie Pfeil und Bogen zurück, die Rüstungen hingegen sind etwas kreativer und lassen euch beispielsweise einen Wolfs-Anzug tragen. Abgerundet wird das Erlebnis durch die drei auszurüstenden Fähigkeiten. So könnt ihr unter anderem eine Angel anlegen, mit welcher ihr Feinde zu euch heranziehen und betäuben könnt, oder eine Rakete, welche ihr mittels Bogen verschießt, um verheerenden Schaden am Aufprallort anzurichten. Besonders diese unterschiedlichen Fähigkeiten machen Minecraft Dungeons zu einem interessanten Dungeon Crawler, da pfiffige Ideen miteinander kombiniert werden können und ihr frei entscheidet, welche drei ihr in das nächste Level mitnehmen möchtet. Mein persönliches Highlight sind die tierischen Begleiter, welche euch im Kampf unterstützen. Wer möchte nicht an der Seite eines spuckenden Lamas kämpfen?


Die Schätze werden allesamt gut bewacht. © Mojang

Darüber hinaus finden sich im Spiel weitere typische Elemente wieder, die man von anderen Vertretern des Genres kennt. Per rechtem Stick könnt ihr eine Rolle zum Ausweichen ausführen, Tränke werden per Tastendruck zu euch genommen, Gegner hinterlassen Gegenstände, die Buffs wie die Regeneration der Lebenspunkte oder eine vorübergehende Steigerung eurer Werte bewirken und so weiter und so fort. Außerdem erhaltet ihr für jeden gewonnenen Kampf Erfahrungspunkte, wodurch sich euer Level allmählich erhöht, womit wir zu einer Besonderheit bei Minecraft Dungeons kommen: Jeder Levelaufstieg ermöglicht es euch nämlich, Punkte in eure Waffen oder eure Rüstung zu investieren. Diese kommen mit besonderen Fähigkeiten daher, welche mit einer ausreichenden Anzahl an Punkten freigeschaltet werden können. So konnte ich unter anderem einen Feuerkreis um mich herum erschaffen, welcher allen Feinden in meiner Nähe Schaden zufügte. Dies mag auf dem Papier zwar gar nicht so besonders klingen, ist es aber, wenn man in sein Menü schaut. Man steht als Spieler nämlich immer wieder vor der Entscheidung, welche Waffe man denn nun anlegen soll, da plötzlich nicht mehr diejenige mit der größten Stärke die erste Wahl ist, sondern die mit dem interessantesten Buff. Doch keine Sorge: Solltet ihr euch einmal falsch entschieden haben, könnt ihr eure Waffen quasi recyceln und erhaltet neben euren bereits investierten Punkten auch einige Smaragde für euren virtuellen Geldbeutel.


Am Ende eines jeden Levels könnt ihr diese Smaragde in eurem Lager eintauschen, um neue Ausrüstungsgegenstände zu erhalten. Ansonsten dient das Lager als Ort der Entspannung, in welchem ihr eure Gegenstände aufwerten könnt oder mittels Weltkarte eine neue Mission auswählt. Hierüber steht es euch auch frei, der Geschichte weiter zu folgen oder die einzelnen Level nochmals unter schwierigeren Bedingungen zu spielen. Dies ist durchaus reizvoll, da zwar stärkere Feinde auf euch warten oder auch euer Angriff geschwächt wird, die Schatztruhen hinterlassen jedoch deutlich interessantere Gegenstände, was euch für den nächsten unbezwingbaren Bossgegner einen Vorteil verschaffen könnte. Ansonsten erweitert sich das Lager im Laufe der Geschichte immer wieder, da sich dort einige NPCs niederlassen und euch auf ihre Weise unterstützen.


Eine bewährte Taktik in Bosskämpfen: Die Flucht!© Mojang

Technisch wird euch ein grundsolides Spiel präsentiert, welches in meiner Testphase jedoch immer wieder mit einigen Schönheitsfehlern zu kämpfen hatte. So hatte ich bei den Bildschirmtexten mehrfach das Gefühl, dass diese sehr ungenau übersetzt wurden, wodurch die Bedeutung nicht immer hundertprozentig passt. Darüber hinaus habe ich mit mehreren eingefrorenen Bildschirmen zu kämpfen gehabt. Diese lösten sich glücklicherweise von selbst und ein Neustart der Konsole war nicht nötig, den Spielspaß getrübt hat es trotzdem. Ansonsten weiß die Optik wie bereits bei anderen Teilen der Minecraft-Reihe zu überzeugen, hat eine ganze Menge Charme und es macht Spaß, sich durch die abwechslungsreichen Gebiete zu kämpfen. Dies klappt übrigens sowohl am TV-Bildschirm als auch unterwegs wunderbar.


Mein persönliches Highlight und vermutlich auch ein Kaufgrund für viele ist der Mehrspieler-Modus. Diesen konnte ich lokal intensiv nutzen, weshalb ich ihn bedingungslos weiterempfehlen kann. Wie auch bei anderen Dungeon Crawlern macht es gemeinsam einfach noch viel mehr Spaß, die Gegnerhorden auszuschalten, Schatztruhen zu suchen und sich zu rüsten. Zwar wird das Geschehen auf dem Bildschirm dadurch etwas unübersichtlicher, das gehört meiner Meinung nach aber auch einfach dazu. Durch das simple Spielprinzip, das Minecraft Dungeons mit sich bringt, ist der Titel vor allem aber etwas für ein Spielen über die Altersgrenzen hinaus. Konnte ich ein Darksiders Genesis oder auch Diablo 3 nur mit meinen erwachsenen Freunden spielen, reiche ich in Microsofts neuestem Werk den zweiten Controller gerne an meinen Sohnemann weiter, was für spaßige Vater-Sohn-Tage sorgen dürfte.


Fluch und Segen zugleich: DLCs


Zuletzt muss ich jedoch noch einen Punkt erwähnen, welcher mir großes Kopfzerbrechen bereitet: DLCs. Zwar war zuvor bekannt, dass es Zusatzinhalte geben wird und einige wohl auch kostenlos zur Verfügung stehen werden. Wenn ich jedoch ein neues Spiel starte und bereits bei der Auswahl meines Helden Modelle sehe, die nur per DLC daherkommen, wird man schnell stutzig. Wenn einem dann beim ersten Blick auf die Weltkarte direkt offenbart wird, dass weitere Abenteuer per Zusatzinhalt nachgereicht werden, hört der Spaß allmählich auf. Dies mag für viele wenig überraschend sein, da im Nintendo eShop der Nintendo Switch mit der sogenannten „Hero Edition“ eine etwas teurere Variante des Hauptspiels daherkommt, welche mit einem zusätzlichen Heldencape, zwei Skins, einem tierischen Begleiter und den zwei kommenden DLCs ausgestattet ist. Bei mir persönlich löste es jedoch direkt zu Beginn das Gefühl aus, dass dem Spiel etwas fehlt und irgendwie alles unfertig ist. Versteht mich nicht falsch: Ich halte DLCs für eine gute Möglichkeit, Spielen neuen Hauch zu verleihen. Jedoch möchte ich nicht beim Start eines nagelneuen Titels damit konfrontiert sein, über zukünftige Inhalte nachdenken zu müssen, welche im Laufe des Jahres erscheinen. Daher hätte ich persönlich mich mehr darüber gefreut, wenn vorerst kostenlose Inhalte in Aussicht gestellt werden, bevor man sich für weitere Ausgaben entscheiden muss.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Maik Styppa-Braun

Minecraft Dungeons hat mich überzeugt. Die Mischung aus der bunten Klötzchenwelt und Dungeon Crawler funktioniert tadellos und macht sowohl großen als auch kleinen Spielern eine Menge Spaß. Der Umfang könnte zwar etwas größer sein, dafür bekommt man aber dank der kreativen Ideen im Bereich der Charakterentwicklung eine gute Möglichkeit geboten, viele Spielstunden zu investieren. Vor allem im Mehrspieler-Bereich weiß der Titel zu überzeugen, da Spieler jeden Alters die einfache Steuerung erlernen können und man so gemeinsame Abenteuer erleben kann. Die technischen Hürden und die bereits angekündigten DLCs hinterlassen zwar einen faden Beigeschmack, welcher sich hoffentlich mit kommenden Updates und kostenlosen Inhalten wieder legt, das insgesamt positive Gesamtwerk wird davon aber kaum getrübt.
Mein persönliches Highlight: Das Ausstatten meines Helden mit den vielen verschiedenen Buffs.

Awards

Multiplayer-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

12 User haben bereits bewertet

Kommentare 20

  • nikothemaster

    Turmbaron

    Sehr schöner Test, kann man so unterschreiben und ja habe überlegt es zu spielen aber 5std Spielzeit und dann noch dlcs hm schwierig und 30euro für das komplette Spiel, nein danke für 15euro vielleicht aber so sehe ich einfach nicht das Preis Leistung Verhältnis.
    Natürlich weiß ich dass Story nicht alles ist und man theoretisch ewig Leveln kann und ein Abenteuermodus enthalten ist aber am Ende ist es dann ja nur Gründen und deshalb nee

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    @LKS2101 versteht mich nicht falsch: ich bin der Meinung, dass Preis und Leistung im Einklang zueinander stehen. Mir geht es hierbei mehr um die Tatsache, dass bereits bei der Charakter-Erstellung DLC-Skins gezeigt werden und beim ersten Blick auf die Weltkarte ebenfalls von kommenden Inhalten gesprochen wird. Das finde ich einfach so schade, da das, was man jetzt aktuell geliefert bekommt, ein gutes Spiel ist. Aber so hinterlässt es eben diesen Eindruck, dass etwas fehlt bzw. man genötigt wird, weitere Inhalte zu erwerben.

  • einhaufenpizza

    Turmritter

    Dann warte ich eben noch ein bisschen. Wollte das Spiel eigentlich im Koop mit Freunden spielen. :|

  • Scrubicius

    Turmheld

    Da halt wohl wer mein Kommentar gelesen! LoL


    @Maik Styppa-Braun welcome to Microsoft business model.

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    Ich muss mir das mal im Gamepass anschauen, da ist es ja auch schon seit längeren dort. Scheint ne coole Sache zu sein.

  • Uriniert

    Turmheld

    @einhaufenpizza und worauf wartest du?
    Auf ein Sale oder die DLC's? :dk:

  • Generation6amer

    Turmheld

    Also ich habe für das erste Durchspielen zwischen 9 und 10 Stunden benötigt. Habe statt durch die Missionen zu rushen auch einige Zeit in meinen Charakter investiert bzw. in das leveln und ausrüsten. Nach dem ersten durchzocken ist das Spiel aber nicht zu Ende. Jetzt fängt es ja quasi erst an! Jede Mission beinhaltet ein Secret bzw. einen verstecken Ort. Habt ihr alle Orte gefunden, lohnt es sich euer Lager genau zu untersuchen. Von dort lässt sich noch eine Zusatzmission starten. Auch warten in den höheren Schwierigkeitsgraden neue verzauberte Gegner und neuer Loot auf euch. Seit vier Tagen läuft das Game bei mir fast durchgängig und ich habe mittlerweile die 20 Stunden wohl locker geknackt.

  • Uriniert

    Turmheld

    @Generation6amer Ich finde auch, dass das Spiel einiges zu bieten hat und der Preis ist aus meiner Sicht angemessen.
    Klar, kann man sich über die kommenden DLC streiten, aber das tut dem Spielspaß kein Abbruch.


    Ich schätze das viele sich einfach gar nicht richtig mit den Spiel befasst haben, sondern einfach nur das wiedergeben, was sie gelesen oder gehört haben ohne sich selbst ein Bild zu machen. :dk:


    Ich spiele es seit Release täglich mit meinen Brüdern und es ist echt eine entspannte Alternative zu Diablo oder PoE.
    Minecraft Dungeons kann man einfach mal nebenbei anschmeissen und bisschen zocken. :ddd:

  • Linnea

    △○╳□

    Zitat

    Dies mag für viele wenig überraschend sein, da im Nintendo eShop der Nintendo Switch mit der sogenannten „Hero Edition“ eine etwas teurere Variante des Hauptspiels daherkommt, welche mit einem zusätzlichen Heldencape, zwei Skins, einem tierischen Begleiter und den zwei kommenden DLCs ausgestattet ist.

    ...und schon fühlt es sich so an, als hätte Thanos jegliches Interesse einfach so weggeschnipst.


    Ein paar meiner Freunde hatten mich am Donnerstag noch gefragt, ob ich mir das Spiel bitte kaufen würde, sodass wir zusammen spielen können. Aber jetzt, wo ich das lese, bin ich einfach nur froh, dass Xenoblade Chronicles mich davor bewahrt hat in diese Falle zu tappen.


    Ich kann den Tester total verstehen. Zu wissen, dass man noch öfter zur Kasse gebeten wird, raubt auch mir jeden Spaß am Spiel.

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    Da kann man nur hoffen, das bei der geplanten Handels Version alles dabei ist. Wollte eigentlich auch zuschlagen, wenn komplett. Aber so? Danke für den Test. Hat mich bewahrt.

  • nintendopower

    Turmheld

    Bis mal alles gespielt hat auch in allen Schwierigkeitsgraden ist man locker 20h beschäftigt . Also wie bei diablo in denen man auch immer wieder von vorne spielt mit höherem Schwierigkeitsgrad. Weis nicht was da schon wieder zum meckern gibt . Es ist ja kein rpg

  • Generation6amer

    Turmheld

    Weiß man schon, wann die Handelsversion kommen wird? Werde es mir dann für die Sammlung Retail definitiv auch nochmal kaufen.

  • einhaufenpizza

    Turmritter

    Auf ein Sale oder die DLC's?

    Beides. Die 30€ sind mir noch zu teuer, schön wären so Richtung 20€.

  • Uriniert

    Turmheld

    @Linnea Was macht das bei diesem Spiel so besonders, dass man öfter zu Kasse gebeten wird?
    Das ist doch keine Falle?


    Bei Smash und vielen weiteren Spielen gibt es doch auch einen Pass um weitere Chars zu kaufen oder versch. DLC da meckert dann kein Schwein... :facepalm:

  • Ich-bin-dann-mal-weg

    Ich spiele es im Game Pass, und mir gefällt es gut :)

  • Shoto

    Turmhase

    @Uriniert


    Ich finde auch, dass man hier für das Geld genug Content bekommt. Wer noch zusätzliche Gebiete möchte, muss halt etwas mehr zahlen. Finde ich nicht unbedingt mega toll, ist aber mittlerweile üblich in der Spieleindistrie. Ich schätze es natürlich, dass Spiele wie Xenoblade Chronicles DE über keine DLC'S verfügen. Besonders die Fire Emblem TH DLC's waren irgendwie nervig, da das Spiel sich ohne die DLC-Inhalte nicht komplett angefühlt hat. Wenn mir ein Spiel gefällt, bin ich aber gernr bereit mehr Geld zu zahlen wie bei Minecraft Dungeons oder Pokémon. :D

  • Linnea

    △○╳□

    @Uriniert
    Für eine wie mich, die extrem viel wert auf die Vollständigkeit ihrer Spiele legt, ist solch ein Modell definitiv eine Falle zumal ich nach den Informationen von meinen beiden Freundinnen eher davon ausging, dass das Spiel kostenlos erweitert wird.


    Hinzu kommt, dass ich keinerlei Bindung zur Marke habe und mich deswegen sowieso in Grund und Boden geärgert hätte.

    Zitat von Uriniert

    Bei Smash und vielen weiteren Spielen gibt es doch auch einen Pass um weitere Chars zu kaufen oder versch. DLC da meckert dann kein Schwein...

    Das ist gelogen. Auch da gibt es genug Gegenwind...

  • Marshmallow

    *Blubber*Blubber*

    Das Spiel macht gerade so Süchtig, hab es mir gerade auch noch für den PC gekauft.
    Sorry aber der Preis ist Top, meiner Familie und mir macht es sehr Großen Spass und klare Kauf Empfehlung .
    19,99 oder 29,99 ? Beides gute Preise, bei 29,99 brauch ich mir keine sorgen machen um die 2 weitere DLC. Dieses Jahr habe ich also Ruhe damit und Abwarten was nächstes Jahr kommt.

  • Rob64online

    Turmheld

    Bin ich der Einzige bei dem das Spiel mit gefühlen 20FPS läuft ? ? Ist nur schwer zu ertragen.

  • Uriniert

    Turmheld

    @Rob64online Nö, ständige laggs und FPS Einbrüche stehen hier an der Tagesordnung.
    Das tut dem Spielspaß aber aus meiner Sicht keinerlei Abbruch.
    Meine Brüder und ich hatten zusammen schon lang nicht mehr so viel Spaß an nem Spiel.


    Meiner Meinung nach hätte es allgemein auch bessere Bewertungen verdient, allerdings wird es ja ständig mit Diablo 3 verglichen was ganz und gar nicht passend ist. :facepalm: