Die allseits beliebte Halbdjinn lässt erneut die Hüften kreisen

Die Shantae-Spielereihe kann auf eine lange Historie auf Nintendos Konsolen zurückblicken. Der erste Teil erschien vor gut 18 Jahren auf dem Game Boy Color und seitdem sind drei Nachfolger erschienen und ein vierter steht für die Nintendo Switch nun auch in den Startlöchern. WayForward Games liefert mit Shantae and the Seven Sirens den neuesten Ableger rund um die hüftschwingende Halbdjinn. Mit dabei sind einige Neuerungen, Rückbesinnungen auf alte Tugenden und natürlich wieder viel schräger Humor und all die altbekannten Charaktere aus der Shantae-Reihe. Im Folgenden möchte ich euch aufzeigen, wie viel Vertrautes und wie viel Neues in Shantaes neuestem Abenteuer steckt und ob das Spiel genauso Spaß bereitet wie seine Vorgänger.


Wie hat Shantae es denn geschafft, in so eine Situation zu geraten?! Die Sammlerkultur wird öfter im Spiel augenzwinkernd aufs Korn genommen. © WayForward

Urlaub! Nach all den Jahren gönnt sich unsere Halbdjinn endlich zusammen mit ihren Freunden eine wohlverdiente Auszeit von Scuttle Town. Das Ganze ist aber nicht nur ein reiner Vergnügungstripp, denn Shantae und ihre Freunde sind eingeladen worden, an einem speziellen Event teilzunehmen, zu dem sich alle Halbdjinns versammeln, um zusammen aufzutreten. Ziel der Aktion soll es sein, dass die Bande zwischen den Menschen und ihren Halbgeschwistern noch enger geknüpft wird. Und so besteht eure Aufgabe gleich darin, die übrigen Magiernutzer zu finden und für einen Probelauf zu versammeln. Und dieser geht, wer hätte es geahnt, natürlich gewaltig in die Hose, denn plötzlich werden alle Halbdjinns entführt – alle bis auf Shantae. Wer hinter den Entführungen steckt, wo die Opfer stecken und wieso gerade Shantae verschont geblieben ist, das alles gilt es herauszufinden. Wer die übrigen Spiele der Shantae-Reihe kennen sollte, der weiß, dass die Handlung niemals das treibende Element darstellt und in Seven Sirens ändert sich das auch diesmal nicht. Man muss den Entwicklern jedoch zugestehen, dass sie versuchen die Lore deutlich auszuweiten und uns Spieler ein wenig mehr Hintergrundwissen über die Spielewelt zu geben. Nichtsdestotrotz bleibt die Handlung mit der Suche nach den entführten Halbdjinns bis zum Ende recht flach und vorhersehbar. Womit das Spiel jedoch einmal mehr glänzen kann, ist der Humor, denn die Entwickler nehmen sich und auch die gesamte Videospielindustrie sowie die Nerdkultur ziemlich auf die Schippe. Dabei wird auch gerne einmal die vierte Wand durchbrochen, was sich aber alles nicht gekünstelt oder übers Knie gebrochen anfühlt, sondern mir das eine oder andere mal ein Schmunzeln auf die Lippen gezaubert hat. Natürlich kommen auch all die liebgewonnenen und bekannten Charaktere vor, inklusive der Piratin und All-Time-Rivalin Risky Boots, der man meiner Meinung nach auch mal eine Auszeit hätte gönnen können.


Denjenigen unter euch, die noch keinen Teil der Shantae-Reihe gespielt haben, sei kurz erklärt, womit ihr es zu tun habt. Bei Shantae and the Seven Sirens handelt es sich um einen Platformer mit Metroidvania-Elementen. Ihr steuert Shantae durch liebevoll gestaltete 2D-Welten und bekämpft dabei diverse Feinde, indem ihr hauptsächlich Shantaes Haar zur Waffe umfunktioniert und damit zuschlagt. Im Vergleich zum Vorgänger, Half-Genie Hero, hat sich WayForward wieder zu alten Tugenden zurückbesonnen, denn die Spielwelt ist nicht mehr in einzelne Level unterteilt, sondern kann theoretisch in einem Durchlauf erkundet werden – wobei ihr immer noch mit kurzen Ladezeiten zwischen den einzelnen kategorisch abgesteckten Gebieten leben müsst. Theoretisch deswegen, weil euer Repertoire an Fähigkeiten zu Beginn des Spiels noch sehr eingeschränkt ist. Ihr werdet während der ersten Hälfte des Spiels häufiger auf Stellen stoßen, an denen vorerst kein Weiterkommen möglich scheint. Im Laufe der Handlung, genauer gesagt, je mehr der Halbdjinns ihr befreit, erlangt ihr immer neue Fähigkeiten. Denn jede der Geretteten zeigt sich auf zweierlei Arten dankbar. Zum einen erhaltet ihr Transformations-Münzen. Diese entsprechen den Verwandlungen aus dem Vorgänger und geben euch die Möglichkeit, euch zum Beispiel in eine Echse zu verwandeln, die an Wänden hochklettern und einen Dash-Schub auslösen kann oder ihr könnt euch mitten im Sprung in einen Oktopus verwandeln, der seine Tinte so spritzt, dass ihr einen Doppel- und Dreifachsprung ausführen könnt. Dadurch gelangt ihr später an Stellen, die in der Vergangenheit als unpassierbar galten. Als Zweites erhaltet ihr von jedem der Halbdjinns ihre magische Kraft ausgeborgt, die ihr fortan in Form der serientypischen und hüftschwingenden Tänze ausüben könnt. So gibt euch die seherisch begabte Djinn die Gabe, unsichtbare Blöcke und Gegenstände auftauchen zu lassen, während eine spätere Verbündete euch die Fähigkeit verleiht, Erdbeben auszulösen und spezielle Plattformen in Bewegung zu versetzen sowie eure Gegner zu verwunden.


Neben den Kämpfen und Platformer-Einlagen wird auch immer wieder euer Grips gefragt sein. © WayForward

All diese Elemente verleihen dem Spiel den typischen Metroidvania-Einschlag, denn ihr werdet immer wieder an altbekannte Stellen zurückkehren, um eure neuen Fähigkeiten auszuprobieren und so nützliche Gegenstände wie Herztintenfische zu finden, die eure Herzleiste permanent erweitern können. Das artet glücklicherweise nicht in eine solch mühsamen Lauferei aus, wie es bei den Vorgängern gerne mal der Fall war. Denn auf der Karte sind diverse Teleporter verteilt, die ihr nutzen könnt, um zu den wichtigsten Orten in der Spielwelt zu springen. Überraschenderweise hat mich das Backtracking ziemlich motiviert, denn mit jeder neuen Fertigkeit fielen mir sehr schnell die passenden Stellen ein, an denen ich sie einsetzen kann. Diese Motivation kommt vor allem auch daher, dass WayForward in Sachen Fähigkeiten hier ganz nach dem Motto „weniger ist manchmal mehr“ geht. Denn mit fünf Transformationen und vier Tänzen ist Seven Sirens zwar etwas entschlackter als noch in Half-Genie Hero, macht dafür aber deutlich besser und häufiger Gebrauch von den einzelnen Fähigkeiten. Doch es hat auch eine gänzlich neue Mechanik Einzug ins Spiel gefunden. Es besteht nun jederzeit die Chance, dass besiegte Gegner eine Sammelkarte fallen lassen. Diese sind jedoch nicht einfach nur das x-te Sammelitem, nein, die Karten haben tatsächlich einen spielerischen Zweck. Und zwar bietet euch jede davon einen passiven Bonus auf einen bestimmten Aspekt im Spiel. So sorgt zum Beispiel die Krabben-Karte dafür, dass ihr euch schneller kriechend fortbewegen könnt. Klingt langweilig? Dann gibt es noch die seltenen Karten, die ihr euch erst im Laufe des Spiels ertauschen müsst und die den Schaden eurer Haarpeitsche erhöhen oder eure Magieleiste automatisch auffüllen lässt.


Neben dem Erkunden der Welt müsst ihr euch natürlich noch zur Wehr setzen und euch an verschiedenen Platformer-Einlagen messen, die in Sachen Schwierigkeitsgrad angenehm variieren. Das Spiel nimmt euch dabei von dem Moment an, an dem ihr eine neue Fertigkeit oder einen Tanz erhaltet, an die Hand und zeigt euch anhand klarer Anwendungsbeispiele auf, wie ihr diese zu nutzen habt. Von nun an steigt die Schwierigkeit Stück für Stück, wobei Seven Sirens gerade in Bezug auf die Kämpfe einen ungewohnten Weg geht. Denn während ich im Laufe des Spiels mit einigen Gegnern – vor allem, wenn sie in größerer Zahl auftraten – durchaus mal meine Probleme hatte, war bei den jeweiligen Endbossen, den namensgebenden Sirenen, das genaue Gegenteil der Fall. Ich erinnere mich noch heute an den Kampf gegen die riesige Meerjungfrau aus dem Vorgänger Half-Genie Hero und wie oft ich diesen neustarten musste – in Seven Sirens habe ich jeden Bossgegner im ersten Anlauf und ohne größere Schwierigkeiten besiegen können. Zwar weisen die Obermotze wieder verschiedene Taktiken auf, wie sie euch an die Gurgel gehen, doch bei den meisten fehlen die mehrstufigen Phasen. Habt ihr einmal das – meist sehr offensichtliche – Muster des Endgegners durchschaut, sind diese binnen weniger Minuten erledigt. Das hinterließ einen etwas fahlen Beigeschmack, denn eigentlich sollte mir ein Boss deutlich mehr abverlangen als ein paar seiner Handlanger. Die Kämpfe flachen also etwas ab und gerade in Verbindung mit bestimmten Tänzen und sobald ihr alle Upgrades im Shop gekauft habt, wird Shantae mitunter recht mächtig und ich habe in den Kämpfen so relativ wenig Tode erfahren müssen.


Die Bosse sind deutlich weniger herausfordernd als noch im Vorgänger. © WayForward

Wo ich allerdings gut und gerne mal geflucht habe, ist bei den Platformer-Einlagen. Wobei ich gleich eingestehen muss, dass es sich hierbei kaum um ein frustriertes Fluchen gehandelt hat. Die Sprungpassagen, die anfangs noch alle ganz simpel und leicht gestaltet wurden und später einiges von euch abverlangen, fallen selten unfair aus. Die meiste Zeit ist ein bisschen Geschick das A und O, später solltet ihr noch über ein ein halbwegs gutes Timing verfügen. Wo ich allerdings manchmal schier verzweifelt bin, waren die Stellen, an denen ich mit dem Dash arbeiten musste. Dessen Reichweite ist nicht immer gut einzuschätzen und so kam es immer wieder mal dazu, dass ich mit voller Wucht über die rettende Plattform hinausschoss und Shantae in ihren Tod stürzen musste. Ein Sturz in den Abgrund bedeutet dabei zwar noch nicht das endgültige Game Over, raubt euch aber einen Teil eurer Herzen. Doch selbst wenn ihr einmal das letzte Bisschen eurer Lebenskraft verloren habt, heißt das nicht gleich verzagen, denn die Speicherpunkte sind im gesamten Spiel mehr als fair verteilt und somit werdet ihr niemals einen allzu herben Rückschlag erleben. Nichtsdestotrotz gilt es stets, aufmerksam zu sein, denn die Entwickler schöpfen bei den Platformer-Sektionen später aus den Vollen: Abgedunkelte Gebiete, Blöcke, an denen sich Stacheln ein und ausfahren, Plattformen, die sich immer in eine bestimmte Richtung bewegen, je nachdem, wann ihr auf sie drauf springt, und, und, und.


Ein Unterschied zu den bisherigen Vorgängern besteht auch darin, dass es nicht nur eine große Stadt gibt. Statt also einfach nur durch Scuttle Town zu laufen, besucht ihr im Laufe eurer Partie drei Ortschaften, die zwar allesamt denselben Aufbau an Geschäften und Räumlichkeiten aufweisen, euch jedoch ein paar neue Charaktere und Aktivitäten wie zum Beispiel einen simplen, arcadelastigen Shooter bieten. Zudem könnt ihr hier eure hart verdienten Juwelen gegen Heiltränke oder diverse andere Items tauschen. Die Welt von Shantae ist ziemlich hübsch gestaltet worden. Die 2D-Grafiken können qualitativ allesamt überzeugen und im Hintergrund der einzelnen Gebiete ist immer wieder etwas los, sodass die man stets das Gefühl bekommt, in einer lebendigen Welt unterwegs zu sein. Die einzelnen animierten Zwischensequenzen, die es nun neben dem Intro zu bestaunen gibt, tun ihr Übriges, um die Geschichte voranzutreiben und Lust auf mehr zu machen. Zudem wurden einige der Dialoge mittlerweile komplett vertont, sodass es nicht mehr ganz so häufig vorkommt, dass Shantae und ihre Freunde nur ein einziges Wort von sich geben und der Rest in den Sprechblasen nachgelesen werden muss.


Jetzt neu dabei: Animierte Zwischensequenzen sowie teilweise vertonte Dialoge. © WayForward

Die Synchronsprecher liefern dabei eine sehr gute Arbeit ab, jeder Charakter wirkt auf seine Weise individuell und die Sprecher klingen motiviert. Die Sprachausgabe ist dabei komplett auf Englisch, die Texte wurden allesamt ins Deutsche lokalisiert und die Übersetzer haben eine überwiegend gute Arbeit geleistet. Ich sage überwiegend, weil ich an einer Stelle tatsächlich durch eine etwas unglücklich gewählte Übersetzung nicht direkt herauslesen konnte, dass ich bei einem bestimmten Charakter einen spezifischen Tanz durchführen muss. Davon ab kann sich die Lokalisation allerdings sehen lassen. Als ich hörte, dass Jake Kaufmann, der Komponist der Vorgänger, für Seven Siren nicht zurückkehren würde, hatte ich ein ungutes Gefühl. Denn die fetzige und dynamische Musik trug immer ziemlich zum Gesamtpaket des Spiels bei. Hier kann ich glücklicherweise Entwarnung geben, die Musik ist immer noch genauso gut und brennt sich mit seinem Chiptune-Sound schnell in euer Hirn ein.


Bleibt zu guter Letzt noch ein Blick auf die Leistung des Spiels auf der Nintendo Switch zu werfen. Shantae and the Seven Sirens läuft durch die Bank hinweg flüssig, sowohl im Docked- als auch im Handheld-Modus. Ich konnte auch keine großen grafischen Unterschiede zwischen den beiden Modi bemerken, was bei der 2D-Grafik aber kein großes Wunder darstellt. Zwischen den einzelnen Weltabschnitten kommt es häufiger zu Ladebildschirmen, die euch allerdings nie lange aufhalten.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Florian McHugh

Nach Half-Genie Hero, das mich nicht ganz so sehr begeistert hat, war ich nicht sicher, ob der nächste Teil der Shantae-Reihe mich wirklich in seinen Bann ziehen würde. Nun, mittlerweile bin ich von dem Spiel sehr angetan, denn WayForward Games ist an den richtigen Stellen einen Schritt zurück gegangen und hat gleichzeitig neue Spielelemente eingebaut. Natürlich sollte jedem, der mit dem Kauf liebäugelt, klar sein: Auch Shantae and the Seven Sirens erfindet das Grundkonzept der Spielreihe nicht neu und es ist trotz allem mehr vom Altbewährten. Dass man sich wieder dazu entschlossen hat, eine große und frei begehbare Welt zu entwickeln, kommt den Metroidvania-Elementen sehr zugute und auch wenn überraschenderweise die Bosskämpfe im Vergleich zum Vorgänger deutlich nachgelassen haben, hatte ich durchaus meinen Spaß. Allen voran mit den Platformer-Einlagen, auch wenn manche Stellen sich etwas hakelig spielen, vor allem wenn der Dash-Schub gebraucht wird. Die neu animierten Zwischensequenzen sowie der kräftige Soundtrack tun dann noch ihr Übriges und runden das Gesamtpaket ab. Aufgrund der im Test genannten Negativpunkte hat es letztendlich dann doch nicht für eine 9er-Wertung gereicht, doch ihr könnt euch sicher sein: Es war eine ziemlich knappe Angelegenheit. Und daher möchte ich das Spiel allen Platformer- und Metroidvania-Fans ans Herz legen, die nicht nach der schwierigsten und größtmöglichen Herausforderung suchen. Denn auch wenn Shantae and the Seven Sirens euch einiges abverlangen wird, so gibt es doch immer noch Titel, die deutlich schwieriger sind.
Mein persönliches Highlight: Die Platformer-Einlagen und der Humor, der sich gerne auch mal augenzwinkernd unser Hobby zur Brust nimmt.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

3 User haben bereits bewertet

Kommentare 21

  • Wichert

    Turmheld

    Ich persönlich empfand Half Genie Hero als ganz Ok, aber definitiv als den schwächsten Teil der Reihe. Dein Test hat mir jetzt jedoch wieder den Mund wässrig gemacht^^
    Kaufe es sicher dann im Sale :)

  • Princess_Rosalina

    Turmbaronin

    Ich fand Half Genie Hero ganz gut, auch die Bosskämpfe haben mir gefallen.


    Sind die Bosse in dem neusten teil den viel schlechter als die in Half Genie Hero ? @Florian McHugh

  • Blackadder

    Turmheld

    Wird definitiv geholt. Bis dahin sollte ich mit Indivisible durch sein. Ob es dann zeitlich zu Xenoblade Chronicles passt mal sehen. Aber Abwechslung kann nie schaden. ;)

  • Florian McHugh

    Die Frühschicht

    @Princess_Rosalina Naja, was heißt schlechter? Sie haben alle immer noch ihre Taktiken, die sie anwenden aber sie sind halt nicht mehr ganz so komplex. Bis auf den Endkampf haben alle Kämpfe nur eine Phase und wenn man die Muster der Bosse durchschaut hat, dann kann man ziemlich schnell, ziemlich einfach gewinnen.

  • Princess_Rosalina

    Turmbaronin

    @Florian McHugh
    Ok, werde dann selbst mal schauen, solange das andere stimmt, bin ich zufrieden, werde die nächsten Tage mit der PC Version anfangen :)


    Bis limited Run die Spiele verschickt hat, kann noch lange dauern.

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    Vorbestellt bei LRG mit Stoff-Shantae ^^
    Schön, das es wieder eine große Welt ist, ich bin sehr gespannt und freue mich drauf.

  • Nights

    into Dreams

    Auf jeden Fall hol ich mir das Game! Wahrscheinlich auch über Limited Run, es kommt ja womöglich nicht in den regulären Handel! :rolleyes:

  • Artemis

    M-Power

    Die shantae spiele sind schon echt gut.


    Habe sie im Gamepass auf der x gespielt.


    Kann sie nur empfehlen.

  • Herr von Faultier

    Hardcore Noob

    Das klingt gut, auch wenn ich es so oder so gekauft hätte.
    Danke für den Test.

  • Darklink666

    Turmheld

    Ich hab's jetzt über Umwege runtergeladen und es ist bis jetzt fantastisch! Ich weiß nicht, ob es Pirate's Curse toppen kann, aber es bockt enorm. Wayforward ist einfach ein saugutes Studio.

  • Tendou-kun

    Troublemaker

    Ich hab das Spiel mal auf die Wunschliste gepackt damit es nicht in Vergessenheit gerät. Momentan hab ich leider keine Zeit für dieses Game und in der Zwischenzeit könnte es ja im Sale landen.

  • Tama

    Hack Fraud

    Das größte problem sind wirklich die Boss Fights. Für mich persönlich fand ich Pirates Curse hatte den besten mix bei den Bossen. Bissl mehr Herausforderung wäre nett gewesen. Vorallem da man zugeschmissen wird mit Items die Leben auffrischen.


    Andererseits braucht auch nicht jedes game Hollow Knight Tier Bosse


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    Nachdem ich direkt von Bloodstained Steam Edition gekommen bin war Shantae and the seven sirens
    genau das richtige. Einen ticken entspannter aber trotzdem ne gute gameloop.


    Seven Sirens ist Metroidvania Light, signposting wo man als nächstes hin muss ist wie üblich bei shantae
    stark vertreten.


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    Was fehlt mir sind auch kleine Quality of Life Elemente. Ein Beispiel wären Kartenmarker, um Höhlen die noch nicht abgeschlossen werden können zu markieren etc.
    Die Welt ist zwar nicht groß aber grade wenn man die letzten squids sucht isses etwas nervig.


    Die Monster Karten waren ne nette Idee, erinnert an die Hollow Knight Talismane oder Bloodstained Shards. Aber anders als die Talismane sind die Buffs in Shantae Seven Sirens etwas sinnlos. Vorallem da es die store upgrades immernoch gibt.
    Klar gibts ne Karte die den Standard Angriff verstärkt, aber der Shop bietet die Shampoo Buffs und Money ist echt kein Problem im Game.


    Wäre interessant wenn die Karten interessantere Effekte hätten und dazu noch Synergien untereinander. Nettes Experiment aber halt nur Kratzen an der Oberfläche

  • Florian McHugh

    Die Frühschicht

    @Tama Der Shop Buff und die Schadenskarte sind beide kumulativ, sodass man pro Schlag 9 Schaden macht. Lohnt sich also

  • Lunarbaw

    Let's Player aus Schland ^^

    Auch wenn ich die Reihe sehr gerne spiele, werde ich sehr lange warten mit dem Kauf. Ich bin immernoch davon genervt, dass beim letzten Teil eine extra Edition, eine extra extra Edition und eine extra Edition von der extra extra Edition kam :thumbdown:

  • Darklink666

    Turmheld

    @Lunarbaw
    Was meinst du? Es gab 1/2 genie hero, dann die ganzen dlc's und dann eine komplette Fassung (ultimate edition), die auch retail erschienen ist. Es gab also wie üblich bei Spielen mit vielen Zusätzlichen Inhalten 2 Fassungen. Die DLC's sind auch alle über 2 Jahre hinweg separat entwickelt worden. Wo du die anderen zwei Fassungen gesehen hast, die dich so aufregen, würde mich interessieren.

  • Tama

    Hack Fraud

    @Lunarbaw
    Die ultimate edition gibt dir zugriff auf eigentlich backer exklusive Transfomationen.


    Wayforward hat uns Backer die Wahl gegeben ob diese exklusiv inhalte verfügbar gemacht werden sollten


    Die Transformationen wären ansonsten halt weiterhin nicht erhältlich

  • Lunarbaw

    Let's Player aus Schland ^^

    @Darklink666 Ich habe mir das Spiel digital zum Release gekauft und somit erstens keinen Zugriff auf die zusätzlichen Kostüme und zweitens kam die physikalische Version neben eben diesen samt DLCs, die ich mir einzeln kaufen musste. Sowas stört mich ungemein und ist auch der Grund, warum ich keine Spiele von Capcom oder Ubisoft mehr zum Release kaufe. Und bei Way Forward mach ichs halt jetzt auch so. Schön nach nem halben Jahr Complete Collection auf Steam für 5 Euro kaufen :)

  • Darklink666

    Turmheld

    @Lunarbaw
    Die ultimate edition kam 2 jahre später raus. Es wurde aber von vorn herein klar kommuniziert, dass es kostenpflichtige dlc's geben wird. Die Ultimate Edition kostet für normal 40€.Für 5€ hab ich die noch nirgens gesehen, das Billigste waren knappe 17€...
    Ich hab mir sehr gerne das Spiel dann mit allen Inhalten Retail gekauft. Ich finde dlc's was Gutes, wenn sie nen Mehrwert bringen und das ist bei Shantae 1/2 genie hero der Fall. Hier hat man gleich zwei alternative Stories geboten. Große Studios müllen einen eher mit Tusatzinhalten zu, die schon im Spiel integriert sind oder rein dazu da sind, den Leuten für wenig bis keinem Inhalt viel Geld aus der Tasche zu ziehen.
    Jetzt haben sie klar kommuniziert, dass es keine dlc's geben wird.

  • Waldwatz

    Turmheld

    Spiel ansich ist Super, wie alle Shantae.....aber es ist IMHO das mit Abstand leichteste Shantae. Ich habe beim ersten durchlauf nie einen AutoHealTrank ausgelöst oder bin jemals gestorben....und ich bin echt kein Gamepad-Gott.

  • Tama

    Hack Fraud

    @Waldwatz


    Shantae Nuzlock, heilen nur in Badehäusern

  • Darklink666

    Turmheld

    @Waldwatz
    Wirklich fordernd sind doch alle Shantae-Games nicht. Ich fand's aber auch nen Ticken zu leicht, obwohl man sich ja auch selbst die Herausforderung macht (man kann ja auch ohne Tränke, Magie und snacks kämpfen, nichts von dem hab ich gemacht. Der Endboss war aber episch und ich glaube, der könnte mich im schweren Modus schon fordern.