Eine Rollenspielsaga gigantischen Ausmaßes

Für die Nintendo Switch erhalten wir den nun mittlerweile dritten Teil der „Trails of Cold Steel“-Saga, die in Japan mit dem vierten Teil bereits den krönenden Abschluss gefunden hat. Während PlayStation 4-Besitzer letztes Jahr schon hierzulande den dritten Teil erwerben konnten, mussten sich Nintendo Switch-Besitzer etwas länger gedulden. Doch jetzt ist es endlich soweit, zum ersten Mal auf einer Nintendo Plattform erscheint ein Spiel der Legend of Heroes-Hauptserie. Wenn ihr nicht gerade eine PlayStation 4 oder PlayStation Vita habt, fehlt natürlich ein großer Part der Haupthandlung beider Vorgänger.


Für Quereinsteiger bietet sich die detailreiche Zusammenfassung an. © NIS America

Die Entwickler haben hier aber vorgesorgt und bieten euch eine komplexe Zusammenfassung der Geschehnisse der ersten beiden Spiele, sowie eine Übersicht über alle wichtigen Charaktere und Ortschaften der Trails of Cold Steel-Reihe. Die Zusammenfassung ist zwar recht gut und detailreich, um einen groben Überblick zu bekommen, dennoch finde ich, um wirklich perfekt in die grandiose Welt dieser Saga einzutauchen, sollte man die Vorgängertitel definitiv gezockt haben. Die Trails of Cold Steel-Spiele sind so unfassbar umfangreich mit so vielen Ereignissen, Charakteren und Ortschaften, dass man alleine für das Durchspielen der ersten beiden Spiele schon bereits um die 150 – 200 Stunden in dieses Universum investieren kann. In dieser immens langen Zeit wachsen einem die Charaktere so ans Herz, dass dadurch eine sehr starke Bindung zu all den Figuren, als auch der Welt entsteht. Für Neueinsteiger fehlt demnach diese Verbindung, die anhand der Zusammenfassung natürlich nicht geschaffen wird. Um das Ganze nochmals zu steigern, damit ein vollkommenes Versinken in die Spielwelt stattfinden kann, sind Kenntnisse der Trails in the Sky-Reihe bzw. Zero und Ao no Kiseki ebenfalls von Vorteil, da häufig Referenzen sowie Charaktere aus diesen Spielen auftauchen. Zero und Ao no Kiseki haben jedoch nie offiziell einen Release für den Westen erhalten. Ich brauche es nicht extra zu erwähnen, dass dadurch nochmals zig weitere Spielstunden oben draufkommen.


Die neue Class VII


Fast eineinhalb Jahre sind seit dem Ende des Bürgerkriegs (und somit Teil zwei) vergangen, in dieser Zeit wurden angrenzende Länder vom Erebonischen Königreich annektiert. Rean Schwarzer hat nun seinen Abschluss in der Thors Military Academy gemeistert und startet seinen neuen Job: Er wird Lehrer an der neu gegründeten Zweigstelle von Thors. An seinem ersten Tag lernt er zu seiner Überraschung seine neue Lehrerkollegin kennen, Towa, die er bereits sehr gut von der alten Schule kennt. Komplettiert wird das Lehrertrio von Randolph, einem der Hauptcharaktere aus Zero und Ao no Kiseki.


Was führt Ouroboros wieder im Schilde? © NIS America

Jeder von ihnen übernimmt eine Klasse von frisch angekommenen Militärstudenten. Rean bekommt, passend zu seiner ehemaligen Schulklasse, das Kommando über die Class VII, von den anfangs nur drei Schülern ist eine bereits sehr bekannt: Altina. Im Vorgänger war sie auf der gegnerischen Seite und sorgte des Öfteren für Ärger, doch nun ändern sich die Gegebenheiten. Mit Juna, einer sehr hitzköpfigen jungen Dame, die anfangs eine Abneigung gegenüber ihrem Klassenlehrer hat, sowie dem sehr besonnenen Kurt, wird das Class VII-Trio vorerst komplettiert. Bekannt aus dem ersten Teil werden die Schüler wieder zwischen dem Schulalltag auf Feldstudien geschickt, die außerhalb der Akademie stattfinden. Auf den Reisen werden die Neulinge sehr auf die Probe gestellt und müssen sich drohenden Gefahren erwehren. Im Laufe der Handlung kommen immer mehr Intrigen ans Tageslicht. Nach und nach formt sich ein Bild neuer Bedrohungen, die geheimnisvolle Organisation Ouroboros spinnt weiterhin im Schatten ihre dunklen Fäden, was schwerwiegende Folgen für den gesamten Kontinent mit sich bringen kann...


Trails of Cold Steel III ist ein sehr gemächliches Spiel, der Titel nimmt sich sehr viel Zeit, die Charaktere, die Welt und alle Geschehnisse langsam einzuführen und zu entfalten. Bis die ersten richtig großen Ereignisse geschehen, ziehen bereits sehr viele Stunden ins Land. Allein bis die Vögelchen der Militärakademie das erste Mal ihr Nestchen verlassen und auf Expeditionen außerhalb der Schule ihren Horizont erweitern, können schon gut und gerne zehn Stunden ins Erebonische Ländchen ziehen. Dieser gemächliche Aufbau sorgt wiederum dafür, dass jeder einzelne Charakter sehr viel Zeit bekommt und sich dadurch enorm entfalten kann. Ich mochte bereits die alten Studenten aus Teil eins und zwei, doch die neuen konnte ich ebenfalls schnell ins Herz schließen.


Thors Branch Campus – die neugegründete Militärakademie. © NIS America

Die gesamte Reihe bietet eine riesige Figurenauswahl, Freunde der älteren Teile dürfen sich natürlich auf ein Wiedersehen mit so gut wie allen bereits eingeführten Charakteren freuen, die originale Class VII darf in diesem Atemzug natürlich nicht fehlen. Die ein oder anderen Anekdoten zu den Vorgängern finden im dritten Teil auf humorvolle Art und Weise Einzug ins Spiel, das Tolle ist auch, dass viele Personen aus den anderen Spielen der Legend of Heroes-Hauptserie erscheinen. Hier wird deutlich, wie immens riesig dieses Universum ist und wie die Welt dieser Saga mit allen Ereignissen miteinander verbunden ist, welche sich nun langsam aber sicher zum großen Finale zuspitzen. Aus alten Feinden werden Freunde, auf der anderen Seite bricht zwischen guten Bekannten eine Schlucht auf, die sie etappenweise immer weiter voneinander entfernen lässt. Der Lesestoff des Spiels ist enorm, würden alle Wörter gedruckt werden, hätten wir ein paar mächtige Wälzer vor uns. Manche Gespräche bzw. Zwischensequenzen erstrecken sich über mehrere Minuten. Teile davon sind vertont, zwischen Japanisch und Englisch können diese gewechselt werden, die Sprecher beider Sprachen machen einen sehr guten Job, wobei nicht jedes Gespräch eine Vertonung spendiert bekam. So kommt es sogar unter anderem vor, dass in Gesprächen nur ein Charakter gerade vertont ist, während die anderen stumm antworten, wiederum sind in einer anderen Sequenz alle vertont, jedoch eine Szene weiter plötzlich keiner mehr. Eine deutsche Sprachausgabe gibt es nicht, dadurch, dass der Titel eine enorme Anzahl an Konversationen bietet, sind gute Englisch-, bzw. optional Französischkenntnisse notwendig, um die Untertitel des Spieles komplett zu verstehen und genießen zu können.


Na, wen haben wir denn da? Viele Charaktere aus den anderen Ablegern finden sich hier ein. © NIS America

Das Spiel an sich ist relativ linear aufgebaut. Der Campus ist eines der Hauptschauplätze, dort geht Rean seinen Lehrertätigkeiten nach: Unterrichtet, trainiert mit seinen Studenten und verbringt Zeit in der beschaulichen Stadt Leeves. Im Rahmen der Feldstudien werden alle Studenten in verschiedene Regionen und Städte des Landes geschickt, der gepanzerte Zug Derfflinger stellt hierbei ihre Basis dar, quasi das Äquivalent zum Luftschiff Courageous aus Teil zwei. Langweilig wird es hierbei nie, neben der Hauptstory wartet eine riesige Auswahl an Nebenaufgaben, viele erfordern das Besiegen eines starken Monsters oder etwaige Suchmissionen bzw. Erledigungen für die Bewohner. Dafür bekommt ihr Geld und Ausrüstungsgegenstände spendiert. Neben normalen Gegenständen wie Waffen oder Kleidungen stellen Quartze wieder eine Besonderheit dar. Meisterquartze verstärken die Charaktere mit diversen Boni sowie Magieangriffen und können gelevelt werden für zusätzliche Effekte. Während ihr in den Vorgängern jeweils nur einen Meisterquartz pro Charakter ausrüsten konntet, können nun zwei gleichzeitig pro Figur verwendet werden. Der Sub-Quartz ist von den Boni etwas schwächer, jedoch bietet dieser Zusatz viel Spielraum für das Herausfinden der bestmöglichen Konstellationen.


Zu den Waffen, Studenten der Militärakademie!


Das Kampfsystem ist eine große Stärke der Trails of Cold Steel-Reihe, Serienkenner kennen bereits die meisten Mechaniken. Monster werden auf der Karte angezeigt und können mit einem Präventivschlag von hinten angegriffen werden, dadurch startet ihr den Kampf mit einem Vorteil. Anders als in den Vorgängern gibt es nun einen stärkeren Erstschlag, der allerdings nicht unendlich oft eingesetzt werden kann, jedoch einen noch größeren Vorteil für das folgende Gefecht gewährt. Nach jedem Schlag sinkt diese Leiste, die sich nach Kämpfen oder durch Zerstörung von Objekten auf der Karte wieder auffüllt.


Aus widerlichen Spinnen wird Schaschlik gemacht. © NIS America

Die Anordnung des Kampfbildschirms hat sich leicht verändert, die Anzeigen sind kleiner geworden, was es etwas schwieriger zum Ablesen macht. Dafür wurde aber das Kampfmenü praktischer angeordnet. Die Knöpfe sind nach Aktionen aufgeteilt, dadurch ist eine Auswahl der Optionen deutlich schneller als in den Vorgängern, wo erst durch das Menü gescrollt werden musste, um die passende Aktion zu wählen. Gefechte laufen rundenbasiert ab, links am Rand ist erkennbar, welcher Charakter bzw. Feind als Nächstes an der Reihe ist. Magieangriffe (Arts) benötigen allerdings etwas Zeit zum Ausführen, weswegen nicht sofort gezaubert wird, normale Attacken und Craftangriffe, die CP-Punkte verbrauchen, werden allerdings sofort bewirkt. Sobald die Craft-Punkte einen bestimmten Wert überschritten haben, können diese für eine besonders mächtige und teils sehr beeindruckend animierte Attacke eingesetzt werden. Zufällig erscheinen diverse Boni, die beispielsweise HP, CP und EP heilen oder einen kritischen Schaden garantieren. Wie bei den Vorgängern können sich zwei Figuren zusammenschließen, je höher der Beziehungslevel, desto mehr Kampfvorteile resultieren daraus. So folgt ein zusätzlicher Angriff des Partners, wenn die Gesundheit des Feindes gering ist, oder er stellt sich schützend bei einem gegnerischen Angriff vor seinen Kumpan und wehrt diesen ab.


Die neu eingeführten Befehle bringen neue taktische Würze in die Rollenspielkost. © NIS America

Wenn die Verteidigung der Kontrahenten durchbrochen wird, kommen diese in einen "Break-Zustand", dadurch wird der nächste Angriff ein garantierter kritischer Treffer, zudem können "Follow-up-Angriffe" angewendet werden, die Brave-Punkte (BP) gewähren. Diese Punkte können für noch stärkere Partner-Attacken verwendet werden, oder für neu hinzugekommenen Befehle. Jeder Charakter hat hierbei eigene Befehle, die er während des Kampfes jederzeit und ohne einen Zug zu verbrauchen, einsetzen kann, dadurch verstärkt sich beispielsweise der Angriff, feindliche Attacken werden reflektiert und zurückgeworfen oder Arts-Angriffe werden verkürzt bzw. sind sofort einsatzbereit. Die Anweisungen halten ein paar Runden lang, bevor sie ihre Wirkung verlieren. "Order" bringen eine hervorragende neue taktische Komponente in die Rollenspielkost, so können diese, wenn klug eingesetzt, das Blatt im Kampf, vor allem gegen starke Bossgegner, nochmals wenden. Große Brocken gibt es sehr häufig anzutreffen, diese können sich meistens auch selbst Boosten und ihre Angriffskraft enorm steigern: Sollten alle Helden fallen, ist das Spiel aber mehr als nur gnädig. Entweder ihr startet den Kampf neu, ladet einen alten Speicherstand oder beginnt den Kampf erneut mit schwächeren Gegnern. Wenn der Wiederholungskampf trotz schwächerer Kontrahenten nochmals verloren wird, kann die darauffolgende Wiederholung abermals erleichtert werden. Im Endeffekt führt das dazu, dass eigentlich jeder Gegner irgendwann besiegt wird, was das Spiel sehr einfach machen kann. Kann aber extra betont, da die Option zum schwächer machen natürlich rein optional ist.


Die mächtigen Panzer-Soldats dürfen nicht fehlen. © NIS America

Allgemein hat Trails of Cold Steel III fünf Schwierigkeitsstufen, von Einsteigern bis zu knüppelharten Vollprofis ist daher für jeden was dabei. Gekämpft wird zudem stets mit vier Helden gleichzeitig, wobei die Option besteht, die Kämpfer zwischendrin gegen frischere Kollegen auszutauschen. Die Anzahl an steuerbaren Figuren ist enorm, im Laufe der Handlung wechseln sich die begleitenden Charaktere ab und jeder bietet einen individuellen Kampfstil mit eigenen Waffen und Facetten. Selbstverständlich dürfen auch Mech-Kämpfe nicht fehlen, im Spiel heißen diese „Panzer-Soldats“, die von Personen gesteuert werden. Diese Gefechte laufen etwas nach dem Stein-Schere-Papier-Prinzip ab: Angreifbar sind verschiedene Regionen des Körpers, je nach Körperstand besitzen die Areale unterschiedliche Schwächen bzw. Resistenzen. Wurde der richtige Bereich getroffen, gewährt dieses einen zusätzlichen Angriff sowie einen Brave-Punkt. Sind hiervon genug gesammelt, können sie für einen noch mächtigeren Angriff genutzt werden. Neu seit diesem Teil ist, dass diesmal bis zu drei eigene Panzer-Soldats befehligt werden dürfen. Jeder Mech wiederum wird von einem anderen, gerade nicht Mech-führenden Charakter unterstützt, diese dürfen alle paar Runden eine Aktion ausführen und ordentlich Schaden austeilen bzw. unterstützende Maßnahmen ergreifen. Kämpfe mit den Panzer-Soldats kommen nicht allzu häufig vor, sind aber eine sehr willkommene Abwechslung.


Das vielfältige Leben eines Lehrers


Neben der Story, den Nebenaufträgen und den vielen Kämpfen gibt es auch abseits von alledem viel zu tun, diverse Minispiele lockern das Geschehen auf. Das bekannte Angeln ist wieder mit an Bord, in einer leicht abgewandelten Form, daneben dürfen Bücher gesammelt, Landschaftsfotos geknipst, Stories von Bewohnern für einen Radiofreund gefunden, das Rezeptbuch oder Monsterbuch vervollständigt werden und und und. Besonders das neue Kartenspiel „Vantage Masters“ ist eine tolle Erweiterung, dieses löst das "Blaze-Kartenspiel" der Vorgänger ab und stellt sich im direkten Vergleich als äußerst komplex dar. Während der Reise lassen sich viele Kontrahenten für ein Duell finden, zur Belohnung warten neue Karten darauf, in euer Set integriert zu werden.


Während der langen Reise landet ihr in den verschiedensten Regionen des Reiches. © NIS America

Charakterbindungen sind ebenfalls eine große Nebenaufgabe, durch sogenannte Bonding-Events lassen sich die Beziehungen von Rean und seinen Mitstreitern vertiefen und bieten optionale Szenen der Figuren. Diese Events sind limitiert und ihr müsst entscheiden, mit welchem Freund ihr die zusätzliche Zeit verbringt, zur Belohnung wird die Bindung gestärkt, was wiederum beispielsweise in Kämpfen zum Vorteil wird. Der "Turbomodus" ist wieder vorhanden, dadurch wird der Spielfluss um einiges schneller abgespielt, diese Funktion ist überaus praktisch, damit Laufwege reduziert werden. Im Kampf geht dieser Modus allerdings etwas in die Knie, sobald Angriffsanimationen ausgeführt werden, hat der Turbomodus mit etwaigen Einbußen zu kämpfen. In der PlayStation 4-Version laufen die Gefechte zum Vergleich weiterhin in Topspeed ab, weswegen auf der Konkurrenzkonsole Scharmützel deutlich schneller vonstattengehen, abseits der Gefechte sind mir allerdings keine Verlangsamungen bei der Hybrid-Version aufgefallen. Auf der PS4 läuft das Spiel mit 1080p bei 60 FPS (bzw. im Pro-Modell mit 4K bei 60 FPS), während die Nintendo Switch-Version im Handheld sowie TV-Modus 720p und 30 FPS hat. Dadurch sind natürlich die Texturen schärfer und detailreicher bei der Konkurrenz, was mich jetzt aber nicht sonderlich störte, da durch den Animelook auch in der Nintendo Switch-Version das Spiel noch schön zum Ansehen ist. Einen deutlichen Bonus zugunsten der Hybridkonsole sehe ich allerdings im Handheld-Modus, unterwegs die grandiose Geschichte dieses Spiels zu erleben, ist ein riesiger Komfortbonus. Zudem sind die Spielanzeigen, Menüs sowie die Figuren im Handheld-Modus etwas schärfer, als auf der großen Glotze.


Egal in welchem Modus, Trails of Cold Steel III ist ein fantastisches Spiel, das untermalt wird von einem grandiosen Soundtrack, der alte Lieder mit neuen vermischt, für die Ohren sind auf jeden Fall wunderschöne Melodien geboten. Die Nintendo Switch-Version kommt direkt mit 26 kosmetischen DLC-Items, die das Aussehen der Charaktere anpassen. Ca. 140 – 150 Stunden sind verstrichen, bis ich den Abspann bewundern durfte, dabei muss aber erwähnt werden, dass ich so gut wie mit jedem einzelnen Charakter gesprochen und jede einzelne Nebenmission erledigt habe. Ich habe mir also sehr viel Zeit gelassen, komplett in diese Welt einzutauchen, sollte die Konzentration nur auf die Story gerichtet sein, schätze ich die Gesamtspielzeit auf 60 – 70 Stunden, was ebenfalls ein gut gefüllter Brocken ist.

Unser Fazit

9

Geniales Spiel

Meinung von Johannes Bausch

Was für eine großartige Reise. Wie auch bereits bei den Vorgängern nehmen vor allem die letzten Stunden ordentlich an Fahrt auf und enden in einem absolut epischen Finale. Dieses Ende hinterlässt einen Paukenschlag und lässt mich kaum mehr erwarten, bis der vierte und leider auch letzte Teil der Trails of Cold Steel-Saga im Westen veröffentlicht wird. Für PlayStation 4-Besitzer endet die Reise bereits dieses Jahr, während sich Nintendo-Spieler noch ein Jahr länger gedulden müssen. Persönlich finde ich, dass für den kompletten Genuss des dritten Teils zumindest die beiden direkten Vorgänger gezockt werden sollten. Doch selbst mit dem Wissen der Trails of Cold Steel-Reihe werden viele Anekdoten und Zusammenhänge vielleicht nicht sofort verstanden, da noch weitere Titel in der gleichen Welt spielen und Ereignisse sowie Charaktere dieses Universums miteinander verflechten. Zwar wird eine recht umfangreiche Zusammenfassung der direkten Vorgänger geboten, die die Geschehnisse auch gut zusammenfasst, jedoch fehlt hierbei die persönliche Bindung an die grandios geschriebenen und immense Anzahl an Figuren. Klar, möglich ist es immer, auch mit dem dritten Ableger einzusteigen, jedoch wird sich das Gesamterlebnis nicht gänzlich offenbaren. Für mich zählt die Legend of Heroes-Reihe zu einer der besten JRPG-Serien überhaupt, Fans können und sollten zuschlagen. Ich kann diese Spiele jedem nur empfehlen, auch wenn die Handlung sich sehr gemächlich entfaltet und sich viel Zeit lässt, die Charaktere genauestens zu durchleuchten. Dafür ist das Gesamtprodukt am Ende mehr als nur zufriedenstellend. Durch den immensen Lesestoff des Titels sowie der fehlenden deutschen Lokalisation sind allerdings gute Englisch- bzw. Französischkenntnisse erforderlich.
Mein persönliches Highlight: Altina Orion, mit ihrer herrlichen Persönlichkeit

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

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Kommentare 22

  • Shulk meets 9S

    Meister des Turms

    Wow, eine 9 ist natürlich top.
    Freue mich auf das Spiel

  • Princess_Rosalina

    Turmbaronin

    War doch klar, die Trails of Cold Steel“-Saga gehört zu den besten JRPGs überhaupt und selbst ein Xenoblade oder Tals of... muss sich da warm anziehen :)


    Ich habe das Spiel schon vor paar Jahren durchgespielt, nochmal kauf ich mir das nicht mehr. Ich warte lieber auf Teil 4 :)



    Läuft das Spiel im Handheldmodus in native 720p? Oder geht die Auflösung an manchen stellen runter wie es bei Xenoblade der fall ist ?

  • Johannes Bausch

    Redakteur

    @Princess_Rosalina Auch im Handheld-Modus läuft das Spiel weiter in 720p, ich habe keine Abstufungen dort festgestellt :)

  • Miriam-Nikita

    Bewohnerin

    @Johannes Bausch


    Wie wird das Kampfsystem im Spiel eigentlich erklärt? Ich habe die Demo angespielt und war gleich ins kalte Wasser geschmissen worden und da wirkt das ganze halt überfordernd, wenn man die Reihe noch nicht gespielt hat.


    Generell gäbe ich Interesse mit Teil 3 zu beginnen, auch wenn es eher nicht empfohlen wird. Da ich aber keine Möglichkeit habe die Vorgänger zu spielen, ist es ja ein Versuch Wert.

  • KemoSabe666

    Turmritter

    Top Wertung.
    Hab die lenticular edition bei Amazon vorbestellt

  • Johannes Bausch

    Redakteur

    @Miriam-Nikita Das Kampfsystem wird im Spiel nach und nach erklärt, da benötigt man kein Vorwissen zu den Vorgängern :) Im Menü kann auch jederzeit das Tutorial erneut gelesen werden.


    Mit Abstrichen kannst du auch mit dem Dritten Teil beginnen, persönlich finde ich es zwar nicht optimal, aber möglich ist es auf jeden Fall :)

  • Zocker1601

    Turmritter

    Also ich kapiers nicht. Warum immer wieder Französisch. Wie bei Fairy Tail. Kann nur das Schulenglisch und Französisch schon garnicht. Sorry das ich ein Deutscher bin. Mitterweile schaffens selbst die kleinsten Indie Studios eine Deutsche Übersetzung. Aber der Rest von Europa scheint ja egal zu sein. Gewinnmaximierung. Ohne mich. Wen ich die Story nicht verstehe, kauf ich es auch nicht. Punkt.

  • Gasgadur

    Turmknappe

    @Miriam-Nikita
    Ich habe selber auf der PS4 mit diesem Teil angefangen und kann daher sagen, ja es ist möglich hier anzufangen.
    Aber im Großen und Ganzen ist das so als würdest du ins Marvel Cinematic Universe mit Avengers Infinity War einsteigen.


    Würde daher zumindest empfehlen ein Vollständiges Let's Play oder Walkthrough von Trails of Cold Steel 1 und 2 angesehen zu haben damit man zumindest die Hintergrundgeschichte des eigenen Protagonisten versteht.


    Edit:
    Achja und bezüglich einer Übersetzung ins deutsche, so sehr ich diese mir wünschen würde: Trails of Cold Steel 3 allein hat 1,6 Millionen Zeichen (im japanischen Original) als Text. Zum Vergleich, die Komplette Herr der Ringe Bücherreihe inklusive Der Hobbit kommen gerade mal auf 576,459 Wörter im (englischen Original).


    Wäre die Spielereihe ein Millionenseller könnte man eine Übersetzung ins deutsche sicherlich wirtschaftlich nachvollziehen. Aber so ist selbst die französische Übersetzung kaum finanziell rentabel.


    Bei der Menge Text kannst du 50-80 Indispiele ins deutsche übersetzen.

  • Princess_Rosalina

    Turmbaronin

    @Zocker1601
    Ich kann dich verstehen, aber du kannst doch kein Indie Spiel mit einem riesengroßen RPG vergleichen?
    Bei einem Spiel wie Fairy Tail oder Trails of Cold sind doch die kosten um einiges höher!
    Und in Frankreich laufen Animes nun mal am besten, wenn du in Anime Formen unterwegs wärst, dann wüsstest du das :)
    Mangas, Blurays/DvDs selbst Abos von Simulcast Anbieter sind in Frankreich um einiges höher als in Deutschland, genau aus den Gründen, haben solche Games Französische Untertitel.


    Es ist ärgerlich ja, aber man kann es nachvollziehen. Bei einem Indie Spiel brauch man ja nicht viel übersetzen.
    Zumintest niemals so viel, wie bei den 2 genannten Spielen. ;)

  • Kabuki-Ende

    noch nicht ganz am Ende...

    da ich weder teil 1 noch 2 je gespielt habe macht es wenig sinn den 3 zu kaufen die serie ist eh weitaus weniger bekannt als die großen jrpgs war ja auch bisher nur für sony soweit ich mich entsinnen kann

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    Habe den Test nicht gelesen da ich mir eh sicher bin, dass es ein top Spiel sein wird. Nihon Falcom ist da sehr zuverlässig :love:
    Kanns kaum erwarten, es endlich zu spielen. Nach Trails of Cold Steel 2 pausiert und ALLE Vorgänger nachgeholt. Trails from Zero erst kürzlich durch und nun steht schon Ao no Kiseki (Trails to Azure) in der Fanübersetzungsphase :love: hatte schon Angst, ewig noch auf den Nachfolger zu warten und somit noch länger auf Cold Steel 3 zu warten. Bin echt Geofront so dankbar für diese Leistung! Hoffe, dass mehr JRPG Liebhaber diese Reihe entdecken und sich an jedem Detail und der großen verbundenen Welt erfreuen können.


    @Miriam-Nikita Eigentlich hat das Spiel sogar mehr Vorgänger als du denkst. Diese spielen zwar in den anderen Ländern des Kontinents aber finden teilweise kurz davor oder gar parallel zu diversen Cold Steel Teilen statt und man trifft auch dort diverse Charaktere die man später in Cold Steel (wieder) begegnet. Es ist wirklich alles stark miteinander verwoben. Vor Cold Steel gibts noch 5 Ableger (3 davon offiziell lokalisiert, 2 fanübersetzt), die es Wert sind gespielt zu werden und später für die Story relevant sind, zumindest bezüglich der darin vorkommenden Charaktere, deren Beziehungen untereinander und ihre Vergangenheit. Ich selbst habe mit Cold Steel 1 angefangen aber nach 2 eben die Vorgänger entdeckt und sie alle angegangen.
    Alle Vorgänger, darunter auch Cold Steel 1 und 2, kann man übrigens auch auf Steam erwerben. Falls man keine Sony Konsole besitzt.


    @Zocker1601 Deutscher zu sein ist keine wirkliche gerechtfertigte Ausrede heute kein englisch zu können. Rest Europa wird zudem ja auch ausgelassen. Ich bin Russe und kann nun als "Deutscher" deutsch und englisch sehr gut lesen und sprechen. Musste also gleich 2 zusätzliche Sprachen erlernen da müsste es als deutscher doch ein Klax sein nur eine zu lernen. Spiele einfach paar JRPG auf englisch und du wirst mit nur paar Spielen deinen Englischkenntnissen einen extremen Boost verpassen. Wie ich schon Mal in einem anderen Beitrag schrieb, war mein erstes englischen JRPG Persona 4. Und das hat ebenfalls immens viel Text. Ich saß wirklich mit einem kleinen Wörterbuch dran und habe es gespielt und keine Probleme damit gehabt, Wörter nachschlagen zu müssen trotz Hauptschulenglisch. Das war dann aber auch das letzte JRPG, wo ich eins gebraucht habe. Ein Spiel hat bei mir gerreicht, in englisch gut genug zu werden um englische Spiele spielen zu können.


    Übersetzungen sind halt kostspielig und vorallem zeitaufwändig besonders bei Rollenspielen. Und man merkt an Nihon Falcom Games schon an, dass man bei der Entwicklung dennoch an vielen Ecken einsparen musste, wie zum Beispiel, dass man Animationen wiederverwendet hat oder Modelle, diese auch nicht jetzt total dynamisch sind und grafisch jetzt auch nicht der aktuellen Generation gerecht werden, da haben sie erst recht kein Geld für Übersetzungen, insbesondere da sich ihre spiele sicherlich nicht so stark verkaufen leider.


    @Kabuki-Ende Gibt auch für PC die Vorgänger.

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    @Zocker1601


    Ganz einfach. Frankreich verpflichtet, alle Medien in der Landessprache zu veröffentlichen dazu gehören sämtliche Print/Film/Software und auch Spiele dazu.


    wir müssen auch unsere Systeme die wir ausliefern immer in der Landessprache liefern. Schulungen die wir dazu führen dürfen auch nur in Französischen und nicht wie sonst üblich bei uns in Englisch abgehalten werden. Selbst in China führen wir die Schulungen und unsere Systeme nur in Englisch, und auch in Deutschland.


    Wenn wir das nicht machen, dann dürfen wir auch nichts verkaufen

  • Pyro Ranger

    Dekiru koto ga dekiru

    Die Wertung hat das Spiel definitiv verdient.
    Habe die Tage die PC Version durchgespielt und ehrlich gesagt richtig Lust gleich nochmal die Switch Version durchzuspielen :D


    Einsteiger in die Serie werden es aber wirklich etwas schwer haben mit Teil 3 anzufangen. Das Spiel tut zwar was es kann um Neueinsteiger mitzunehmen aber wirklich hilfreich wäre hier nur wenn die ersten zwei Teile wie auch auf der PS4 auch noch für die Switch kämen. Am besten als Set für dann 50-60 Euro.


    Ich kann die Reihe auf jedem Fall nur jedem ans Herz legen der mit JRPGs was anfangen kann. Sie gehören zum Besten was es gibt.


    @'Zocker1601' @'EdenGazier' Wenn ich mir dann aber den Wiki Eintrag durchlese https://de.wikipedia.org/wiki/Loi_Toubon
    frage ich mich obs wirklich für Begriffe wie "Hardware", "Software" etc. unbedingt eigene Begriffe in der Sprache braucht aufgrund dieses Gesetzes.


    Außerdem ist Falcom ein relativ kleines Studio und die Legend of Heroes Spiele sind unglaublich Textlastig. Sowas kannst du nicht ernsthaft mit einem kleinen Indiespiel vergleichen.
    Ich verstehe das du die Spiele gern auf Deutsch hättest, aber dann müsste man bei solchen Titeln eine ganz andere Diskussion losbrechen, nämlich ob man Videospiele nicht generell anders bepreisen müsste. Also ob zum Beispiel ein solches Spiel, welches man dann in mehrere Sprachen noch übersetzen müsste nicht eher 80 Euro oder mehr kosten sollte.
    Wenn du Englisch kannst und an den Spielen interessiert bist dann hols dir ansonsten entgehen dir die Hochkaräter des Genres.


    Bei der Sprachendiskussion kann ich nur nochmal sagen da muss man mehr Faktoren mit einbeziehen. So einfach ist das nicht. Wäre mal was für nen eigenen Thread falls es so einen nicht schon gibt :)

  • TWolfeye

    Turmknappe

    @Wowan14 Was ist das denn Bitteschön für eine sinnlose Abschmetterung bzgl Fremdsprachen? Du tust ja gerade so als wäre das erarbeiten und lernen einer Sprache im Gencode eines jeden Menschen vorhanden!!!!


    Schon mal was von Lese/Rechtschreibschwäche gehört? Und wie jedes Thema wie Mathematik, räumliche Wahrnehmung etc. ist auch das lernen und beherrschen von Sprachen etwas, wo sich jeder anders schwer mit tut.


    Also ja, wenn jemand sich darüber beschwert das es für ihn ein Hinderniss ist ein großes JRPG zu spielen weil es nicht in seine Muttersprache übersetzt wurde, kannst du nicht einfach sagen das er sich nur „anstellt“.

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    @TWolfeye Das Hauptproblem aber bei vielen, die kein deutsch kein Kauf sagen ist, dass sie es nicht einma probieren englisch besser zu verstehen. Es sind oft nicht einmal spezielle Gründe da wie schlechtes Fremdsprachenverständnis. Zudem störte mich vielmehr die Ausrede, weil man deutscher ist :dk:
    Wieviel % betreffen bitteschön der Leute, die sich über fehlende Übersetzung in Games beschweren die Lese/Rechtschreibschwäche haben? Meistens ist es einfach eine Abehrhaltung der Sprache gegenüber.
    Der Großteil ist fähig zumindest eine zweite Sprache zu lernen, zumindest bis du einem Grad einfach einen guten Teil der Wörter übersetzen zu können. Wenn sich solche Personen wenigstens es sich an einem englischen großen JRPG versuchen und dann immernoch es für sie ein überwindliches Hinderniss ist, dann kann ich solche Aussagen verstehen. Aber von vorn herein sagen ist nicht drin nur weil kein JRPG englisch in der Schule dran kam da habe ich wenig verständnis für. Wäre es hingegen eine komplett fremde Sprache wie japanisch wo man auch noch die Schrift, Grammatik und ähnliches zusätzlich erlernen müsste da wäre eindeutig viel Zusatzaufwand drin anders als bei englisch wo man gewisse Vorkenntnisse hat und wortwörtlich spielerisch die Sprache verbessern/lernen kann. Manchmal muss man nunmal aus seiner Komfortzone kommen.

  • TWolfeye

    Turmknappe

    @Wowan14 Natürlich ist die Aussage „Ich bin Deutscher also spiele ich nur deutsche Titel.“ schon eine pure Protestreaktion, aber dann wie du zu sagen es wäre ein Klacks eine einzelne Sprache zu lernen ist das andere Extrem.


    Und was soll denn bitte das mit der Komfortzone und den % Teil der Leute die ernsthafte Probleme haben? :D


    Inwieweit muss denn jemand seine Krankheitsgeschichte im Internet offenbaren oder jedwede andere Schwäche?
    Wenn jemand schreibt „Kein Deutsch KEIN Kauf“ dann geht jemand wie du nur hin und macht es sich einfach und unterstellt dem anderen nur Protest. Immer es sich einfach machen ;)


    Aber egal back to Topic. Danke für den ausführlichen Test, als JRPG Fan sicher einen Blick wert :)

  • wonderboy

    Turmbaron

    kein Deutsch, kein Kauf!


    so etwas nennt man Angebot und Nachfrage.. und dieses anpöbeln das ich deshalb kein polyglotter Mensch bin, verbiete ich mir!

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    @Pyro Ranger


    genau auf den beziehen sie sich. Medium ist halt nun ein Medium, egal ob in Hard oder in Software ;)

  • Rainer Hohn

    Hallo, wie stark wirkt es sich denn aus wenn man die beiden Vorgänger nicht gespielt hat. Als Beispiel bitte Witcher 3 wenn man 1 und 2 nicht gespielt hätte. Wäre es ähnlich oder verpasst man mehr und versteht nur Bahnhof? Hab Bock drauf und würde es mir auf dem Heimweg von der Arbeit mitnehmen. Oder sind die Erstlinge essenziell für das Erlebnis? Danke schonmal.

  • Johannes Bausch

    Redakteur

    @Rainer Hohn Hi, habe leider die Witcher Trilogie nicht gezockt, deswegen kann ich dir anhand dieses Beispiels keinen richtigen Vergleich geben :( Persönlich finde ich, sollte man die Vorgänger besser gezockt haben, da du ansonsten zu den vielen Charakteren keine richtige Bindung hast. Auch die ganzen Wiedersehen der Figuren kommen dann wahrscheinlich nicht so gut rüber, wie wenn du bereits Stunden mit all den Charakteren verbracht hast. Allgemein wird dir auch von der Welt insgesamt relativ viel fehlen.


    Das Spiel bietet jedoch eine recht ausführliche Zusammenfassung der beiden Vorgänger.
    Wenn du mit so einer Zusammenfassung leben kannst und dir Abstriche auf Referenzen zu den anderen Titeln nichts ausmachen, kannst du auch direkt mit Teil 3 beginnen. Für den Gesamteindruck dieses Epos wird halt leider dennoch etwas fehlen dann.
    Hoffe, ich konnte dir helfen.

  • Rainer Hohn

    @Johannes Bausch


    Hey danke für diese ausführliche Antwort. Ich werde es probieren. Ein paar Zusammenfassungen schauen und Story Videos nebenher. Für Teil 1 und 2 fehlt mir einfach die Zeit. Paper Mario kommt ja auch bald, Cathrine und deadly premonition 2 kommen ja auch bald...


    Konzentriere ich mich aufs Gameplay und die Charaktere. Wird schon Bock machen.


    Also, danke nochmals.

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    @Rainer Hohn Besser als Zusammenfassungen solltest echt Lets Plays oder so anschauen. Die Spielreihe lebt extrem von ihren zusammenhängenden Welt und den Charakteren. Mit so eienr Zusammenfassung wirst du einfach die Charaktere nicht wirklich kennenlernen und deren Beziehungen nur in sachlicher Form zu kennen ist auch nicht das gleiche wie auf emotionaler Ebene. Allerdigns sind es soviele Story Szenen dass man sicherlich dennoch auf 30 Stunden Videomaterial ohne Gameplay kommt xD Kann dir auch Playlists geben mit den Szenen zu Teil 1 und 2 aber das ist echt viel. Aber man lebt nur einmal und das was diese Spielreihe bietet ist einfach ein einzigartiges Erlebnis. Aber ja wenn man wirklich den einfachen Weg gehen will kann man auch die ingame zusammenfassung anschauen.
    Eigentlich hat das Spiel sogar deutlich mehr als nur 2 Vorgänger die miteinander alle verbunden sind, aber das wäre wohl viel zu viel für dich xD Aber ansonsten viel Spaß mit dem Spiel und wer weiß, vielleicht begeistert es dich so sehr wie mich dass du die Vorgänger auch gern spielen würdest