Der Stadt entfliehen, das Landleben genießen!

Puh was war mein Alltag in den letzten Wochen ein anstrengender. Morgens um sechs bin ich aufgestanden, habe mich angezogen, meine Felder gegossen, neue Pflanzen gesät und das alles noch vor dem Mittagessen. Hinzu kamen meine Hühner, mein Alpaka und meine Kühe, welche nicht nur etwas zu Fressen brauchten, sondern auch die ein oder andere Streicheleinheit von mir abverlangten. Ja ok, wir wissen alle, dass ich nicht von meinem normalen Leben spreche, sondern von der Zeit, die ich mit Story of Seasons: Friends of Mineral Town verbracht habe. Ob ich mir auch zukünftig vorstellen kann, mit der Mistgabel in der Hand meinen Lebensunterhalt zu verdienen, entnehmt ihr den folgenden Zeilen.


Meine eigene Farm!


Im Spiel startet ihr damit, euren Charakter auszuwählen. Hierbei stehen euch zwei männliche Protagonisten und zwei weibliche zur Verfügung. Diese unterscheiden sich nicht nur äußerlich, sondern kommen auch mit unterschiedlichen Kleidungsstilen daher, welche später jedoch gewechselt werden dürfen. Habt ihr euch einmal entschieden, startet euer neues Leben auf der Farm eures verstorbenen Großvaters, welche schon bessere Tage gesehen hat. Überall wachsen Büsche, liegen Holzscheite und riesige Felsen herum, wo einst ein blühendes Feld war. Eure Aufgabe im Spiel ist es nun, dies Farm auf Vordermann zu bringen und in altem Glanze erstrahlen zu lassen.


Nach einigen Spielstunden nimmt euer Feld eine beachtliche Größe ein. © Marvelous

Begrüßt werdet ihr zu Spielbeginn vom Bürgermeister selbst, welcher euch in Form von kleinen Tutorials anbietet, die Grundlagen zu erklären. Letztlich läuft alles darauf hinaus, dass ihr nach und nach eure Geldbörse füllt, um eure Farm aufzubauen. Zu Spielbeginn stehen euch noch nicht allzu viele Möglichkeiten zur Verfügung, sodass es ein bewährtes Mittel ist, alles einzusammeln, was ihr so findet. So werdet ihr relativ schnell an Beeren, Honig oder auch Blumen kommen, welche in einer von mehreren Kisten auf eurem Hof verstaut werden können. Diese werden täglich um 17 Uhr geleert und ihr erhaltet anschließend der Wertigkeit der Gegenstände entsprechend etwas Geld auf euer Konto.


Je mehr Geld ihr sammelt, desto größer werden eure Möglichkeiten im Spiel. So könnt ihr mit eurem ersten Verdienst den Gemischtwarenladen aufsuchen und erste Beutel mit Samen kaufen, welche ihr auf eurem Grundstück anpflanzen könnt. Bevor es jedoch losgehen kann, müssen die Felder mit der Hacke vorbereitet werden. Sobald ihr dann die Samen verstreut habt, müsst ihr die Gießkanne zücken und die Felder bewässern. Dankenswerterweise stehen euch zu Spielbeginn bereits einige Items wie die Hacke, Gießkanne oder auch eine Axt zur Verfügung, sodass man ohne Umschweife in das Leben als Bauer oder Bäuerin starten kann. Eure tägliche Aufgabe ist es dann, sich um die von euch gesäten Pflanzen zu kümmern, indem ihr ihnen ausreichend Wasser zukommen lasst, bis sie schließlich ausgewachsen sind. Diese können dann entweder selbst verspeist oder verkauft werden. Auf diese Weise scheffelt ihr euer erstes Geld, was euch weitere Spielmechaniken eröffnet.


Die unterschiedlichen Outfits sind durchaus unterhaltsam. © Marvelous

Sobald ihr nämlich genug Geld habt, könnt ihr dieses für allerlei Dinge in der angrenzenden Stadt ausgeben. So gibt es beispielsweise eine Schmiede, in welcher ihr eure Gegenstände aufwerten könnt, sofern ihr die passenden Materialien dabei habt. Diese Verbesserungen bewirken, dass ihr mit der Gießkanne nicht nur ein einzelnen Feld bewässert könnt, sondern durch das Halten des Knopfes gleich größere Bereiche oder ihr zerschlagt mit euer Axt ganze Baumstämme. Dies sorgt für eine enorme Arbeitserleichterung und letztlich auch dazu, dass ihr nach und nach mehr Felder anbauen und bewirtschaften könnt. Diese Aufwertung ist für viele eurer Werkzeuge möglich, sodass es euch nach und nach möglich wird, das gesamte Feld eures Grundstücks von allem Unrat zu befreien und für die Landwirtschaft zu nutzen.


Sobald ihr ein regelmäßiges Einkommen habt, bietet es sich auch an, Tiere für euren Hof zu erwerben. Die Auswahl ist hierbei enorm groß und sehr abwechslungsreich. So stehen euch Hühner, Schafe, Alpakas, Hasen oder auch einige unterschiedliche Typen von Kühen zur Verfügung, welche ihr eurem Hof hinzufügen könnt. Die Vielfalt an Tieren ist somit im Vergleich zum Original aus dem Jahre 2003 beachtlich gestiegen. Jedes Tier braucht hierbei ebenso wie eure Felder eure tägliche Aufmerksamkeit, da diese gefüttert, gestreichelt, gemolken oder auch geschert werden müssen. Je zufriedener eure Tiere sind, desto besser werden auch die Produkte, die ihr von diesen erhaltet, was letztlich in einem höheren Verkaufswert endet. Mir persönlich hat vor allem die Interaktion mit den Tieren sehr gut gefallen, da sie im Vergleich zur Feldarbeit etwas abwechslungsreicher ist und vor allem die Vielfalt an Tieren macht sehr viel Spaß. Außerdem können eure Tiere, sofern sie ausgewachsen sind, auch Nachkommen erhalten. Dieses Aufziehen von neuen Tieren ist ebenfalls eine Stärke des Titels.


Jennifer ist einer der neuen Charaktere im Spiel. © Marvelous

Erwähnen muss man jedoch, dass all eure Interaktionen mit der Pflanzen- und Tierwelt eure Energie schwinden lassen. Ihr müsst sie daher stets im Blick behalten und ggf. mit frischem Obst oder Gemüse wieder auf Vordermann bringen. Fällt eure Anzeige nämlich auf Null, kann es passieren, dass ihr euch in der Klinik wiederfindet. Glücklicherweise ist diese Anzeige stets in der oberen Ecke sichtbar, sodass man nicht von einer möglichen Ohnmacht überrascht wird. Darüber hinaus läuft im gesamten Spiel eine spielinterne Zeit, sodass ihr einzelne Tagesabschnitte erleben könnt. Dieser Zeitfaktor ist für mich die größte Schwäche des Spiels, da sie einfach viel zu schnell abläuft. Wie bereits in meiner Vorschau erläutert, dauert eine Spielstunde etwa 25 Sekunden. Dies ist, gerade wenn man auf dem Feld Arbeit, unheimlich nervig, da die Arbeit vor allem zu Beginn mit den einfachen Werkzeugen viel Zeit in Anspruch nimmt. Zwar stoppt der Timer, wenn man sich in Gebäuden oder im Menü befindet, da man jedoch die meiste Zeit an der frischen Luft ist und die Items per Schnellwahlmenüs auswählt, hilft das Stoppen nur wenig. Hier würde ich mir wünschen, dass man als Spieler zukünftig die Möglichkeit erhält, die Zeit zumindest etwas einstellen zu können, um sie an das eigene Spieltempo anzupassen. Die Schnellwahlmenüs sind im Übrigen eine der Neuerungen im Titel, sodass ihr per Knopfdruck das richtige Werkzeug oder den richtigen Gegenstand auswählen könnt, was sehr praktisch ist. Erweitern könnt ihr diese ebenfalls, indem ihr im Laden der Stadt neue Taschen erwerbt.


Die Mine birgt einige wertvolle Schätze. © Marvelous

Neben dem Gemischtwarenladen und der Schmiede gibt es noch weitere Einrichtungen, welche man besuchen kann. So könnt ihr beispielsweise in der Werkstatt eure Ställe oder auch euer Haus vergrößern lassen, wodurch ihr mehr Platz erhaltet. Doch auch neue Gegenstände wie ein neuer Fernseher lassen sich eurem Haus mit dem nötigen Kleingeld hinzufügen, sodass man nach und nach sein Eigenheim erweitern kann. Ansonsten findet man in der Stadt noch eine Klinik, ein Strandcafé oder auch eine Kirche, welche von den Bewohnern Mineralstadts betrieben werden. Die einzelnen Gebäude und Umgebungen sind dabei sehr schön gestaltet und versprühen eine Menge Charme.


Die Bewohner, welche die einzelnen Läden betreiben, sind ebenfalls ein wichtiger Bestandteil von Story of Seasons: Friends of Mineral Town. Ihr könnt nämlich zu jedem eine Beziehung aufbauen, wenn ihr mit diesen interagiert. So bewirken tägliche Gespräche und Geschenke, dass sich eure Freundschaft nach und nach erhöht, was letztlich zu kleineren Events und Geschichten aus dem Leben der Bewohner führt. Darüber hinaus gibt es jedoch auch Charaktere, zu welchen ihr eine innige Verbindung aufbauen könnt, sodass es sogar möglich ist, mit diesen zusammen zu Leben und die Farm gemeinsam zu betreiben. Auch ein gemeinsames Kind wird im späteren Verlauf möglich sein, was neben all der Arbeit eine willkommene Abwechslung ist. Leider fehlte mir im Test etwas die Tiefe in der Interaktion mit den Bewohnern. Die Gespräche waren in vielen Fällen sehr oberflächlich und eigentlich habe ich nur täglich mit Geschenken um mich geworfen, um die Freundschaften zu verbessern. Schön ist, dass man im Vergleich zum Original gleich zwei neue Kandidaten für das gemeinsame Leben hinzugefügt hat, welche mit spannenden Charakteren daherkommen.


Die Minispiele sind witzig inszeniert, überzeugen jedoch nicht auf Dauer. © Marvelous

Solltet ihr fernab des Liebeslebens und der Farm auf Erkundung gehen wollen, steht euch auch eine heiße Quelle zur Verfügung, in welcher ihr eure Energie auffrischen könnt. Gleich nebenan findet ihr auch eine Mine, welche zum Erkunden einlädt. Bewaffnet mit Hacke und Hammer könnt ihr diese erkunden, um seltene Materialien zum Verbessern eurer Gegenstände zu finden. Dies ist anfangs noch sehr spaßig, jedoch wiederholen sich die Ebenen viel zu schnell und das immer gleiche Vorgehen ist wenig motivierend, all die einzelnen Bereiche der Mine zu erkunden. Hier haben es andere Serienvertreter besser geschafft, Spannung zu erzeugen, indem man auf Skelette und andere unheimliche Wesen getroffen ist. Auch ist die Mine meiner Meinung nach viel zu hell und einladend, was zwar zum Spiels selbst gut passt, nicht aber zu einer Mine, die über 200 Ebenen tief ist.


Da ihr in Story of Seasons: Friends of Mineral Town ein ganzes Jahr mit seinen vier Jahreszeiten durchspielt, erwarten euch auch immer wieder Events in Mineralstadt, welche euren Arbeitsalltag aufbrechen. So könnt ihr euch beispielsweise auf euer Pferd setzen und an Rennen teilnehmen oder auch bei Hühnerkämpfen zeigen, welches Huhn das stärkste ist. Viele dieser Events sind gespickt mit kleineren Minispielen, was einmalig zwar Spaß macht, jedoch nicht auf Dauer überzeugen kann. Erschwerend kommt hinzu, dass diese Events einfach einen halben Tag Zeit von euch nehmen, sodass vieles, was noch zu erledigen ist, auf der Strecke bleibt. Leider wurde im Vergleich zum GBA-Original auch manche Events gestrichen, um das Spiel etwas freundlicher zu gestalten. So gibt es nun keine Rivalen mehr, wenn es darum geht, das Herz eines Bewohners zu erobern.


Ein Spiel für Jedermann?


Technisch ist Story of Seasons: Friends of Mineral Town ein zweischneidiges Schwert. Es läuft komplett ruckelfrei, kommt mit schönen Texturen daher und kann auch melodisch überzeugen. Mir persönlich ist jedoch nicht klar, warum dieses Remake in einem so niedlichen Look daherkommen muss. Vor allem die Charaktermodelle gefallen mir überhaupt nicht. Dies ist sehr schade, da beispielsweise die gezeichneten Modelle aller Charaktere in Gesprächen umwerfend gut aussehen. Warum man sich dann für diese etwas klobige Art von Charakteren entschieden hat, ist mir schleierhaft. Dafür wissen aber die Tiere zu überzeugen, welche alle sehr charmant dargestellt sind. Zum Sound muss man noch hinzufügen, dass die Schritte eure Protagonisten extrem laut sind. Dies ist mir anfangs zwar erst gar nicht aufgefallen, nachdem ich jedoch darauf aufmerksam gemacht wurde, habe ich nichts anderes mehr gehört. Dies ist über das Menü zwar regulierbar, jedoch werden dann auch alle weiteren Geräusche im Spiel in ihrer Lautstärke minimiert.


Solltet ihr auf der Suche nach einem Titel mit gehörig Langzeitmotivation sein, ist Story of Seasons: Friends of Mineral Town genau der richtige Titel für euch. Der Kauf und Verkauf von Gegenständen ist wirklich so gut abgestimmt, dass man immer noch ein bisschen weiterspielen möchte, um sich einen neuen Gegenstand, eine Erweiterung oder ein neues Tier leisten zu können. Solltet ihr euren Hof komplett ausbauen wollen und alles freischalten, was es so gibt, kann man gut und gerne dreißig Stunden und mehr investieren. Vor allem die Möglichkeit, sich ein Zweithaus in der Stadt zu kaufen, ist ein motivierendes Ziel, auch wenn der Preis im Vergleich zum Original etwas heruntergesetzt wurde.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Maik Styppa-Braun

Story of Seasons: Friends of Mineral Town ist ein wirklich gelungenes Remake. Die Verbesserungen am Gameplay mit den guten Schnellwahlmenüs und der Anzeige der Ausdauer sind vorbildlich. Auch die neu hinzugefügten Tiere und die beiden neuen und interessanten Heiratskanditen können durchaus begeistern, auch wenn man das Original bereits etliche Stunden gespielt hat. Leider kommt im gesamten Spiel der Eindruck durch, das die Zielgruppe eine sehr junge ist. Dies beginnt bei der Grafik des Titels und führt sich durch die Gespräche bis hin zu den fehlenden Events mit Rivalen fort. Alles ist etwas simpel und kindgerecht gehalten, was ich sehr schade finden. Der größte Dorn im Auge ist mir jedoch die Zeit im Spiel. Natürlich haben wir hier keinen Echtzeit-Titel. Jedoch wäre es als Spieler wünschenswert, die Zeit etwas beeinflussen zu können, indem man sie beispielsweise um die Hälfte verlangsamen kann. Dadurch entsteht einfach ein enormer Stress und all die vielen tollen Kleinigkeiten, die sich an jeder Ecke verstecken, können nicht wirklich genossen werden.
Mein persönliches Highlight: Das Scheren meines eigenen Alpakas!

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

4 User haben bereits bewertet

Kommentare 13

  • Antiheld

    Turmbaron

    Sehr schön geschriebener Test auf den ich mich schon vorher gefreut habe. Er bestätigt eigentlich genau das Bild was ich vorher schon hatte.


    Ich denke es hätte wohl den Umfang gesprengt, aber ich hätte gerne eine genau Auflistung der Dinge gehabt was jetzt neu dazu gekommen und was ggf. auch weggefallen ist. Ist dann denke ich aber für einen allgemeinen Test zu speziell.


    Eine Frage habe ich noch: Was bringen die Kaninchen? Verkauft man die tatsächlich fürs Fleisch?

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    @Antiheld du hast es schon gut erfasst, es musste trotz allem etwas allgemein bleiben, um nicht den Rahmen zu sprengen, aber auch, um nicht alles zu verraten. Darüber hinaus glaube ich auch, dass ich im weiteren Verlauf noch Neues entdecken kann, da man immer wieder von Kleinigkeiten überrascht wird, auch wenn man das Original kennt.


    Zu deiner Frage: Die Angorakaninchen können ebenso wie die Schafe und Alpakas geschert werden. Also bekommst für das Fell dein Geld :-)

  • Mofinator

    Xenoblade-Fan

    Danke für den Test.
    Ich glaube ich werde bei dem Spiel doch lieber passen, denn die Ausdauer-Mechanik kombiniert mit den viel zu kurzen Tagen sagt mir einfach nicht zu.
    Das war schon bei Stardew Valley der Faktor, der mich am meisten genervt hat (klar, Stardew hat sich ja stark bei Harvest Moon bedient :D ).


    Vielleicht irgendwann mal im Sale

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    Ab einen Punkt, waren mir die kürze der Tage egal. Oftmals bin ich früher ins Bett gegangen um schneller die Tage zu beende, weil ich schon mit meinen Tätigkeiten fertig war.


    Keine Ahnung warum die meisten ein Problem damit haben.

  • Antiheld

    Turmbaron

    @EdenGazier Ich kann nur vom GBA-Teil sprechen. Oft war es bei mir auch so, dass ich um einiges früher ins Bett gegangen bin. Wenn ich im Sommer nur Ananas anbaue, dann bin ich an den Tagen an denen die Ananas blüht schon sehr knapp dabei oder ich benötigt zwingend die Elfen. Setze ich auf Süßkartoffeln habe ich das alle zwei Tage im Herbst. Gerade wenn man außerhalb sammelt hat man das Problem öfter, vor allem wenn man noch keinen Teleportstein hat.


    Von daher ist das nie Gamebreaking, aber es nervt halt immer mal wieder.

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌

    Ein schön geschriebener Test.
    Story of Seasons ist auch heute schon bei mir angekommen.
    Später gleich mal anzocken :D

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Schöner Test :) Es ist schon lange her das ich ein "Harvest Moon" Titel gespielt habe und wollte jetzt mit diesem Teil hier wieder einsteigen. Das was du im Test geschildert hast ist exakt genau das was ich in Erinnerung habe, bis auf die neuen Sachen natürlich.
    Diese Niedlichkeit finde ich auch etwas dick aufgetragen und mit der Zeit im Nacken, damals war das kein Problem für mich, aber heute?! Mal gucken. Ich kann das sehr gut nachvollziehen das dieser kleine gewisse Druck im Hinterkopf stört :) Grade am Anfang möchte man erstma nur gucken und erkunden und natürlich auch zwischendurch :P

  • Manna

    Turmbaronin

    @EdenGazier
    Ganz meiner Meinung.
    Ich gehe sogar jetzt am Anfang oft schon um 7 Uhr schlafen, weil ich alles erledigt habe. Wenn die Wichtel helfen, dann braucht man schonmal nicht zu gießen und hat Zeit alle Bewohner zu besuchen. Der Tag sollte definitiv nicht länger sein. Dann würde man ja garnicht mehr voran kommen.


    Habe es übrigens gestern schon bekommen und es spielt sich ganz flott.


    Danke für den Test. Das Spiel weckt auf jeden Fall nostalgische Gefühle, obwohl mir die Grafik und teilweise die Animationen nicht zusagen. Ich hätte mir gewünscht, sie hätten es in 2D gebracht. Aber dennoch werde ich viel Spaß damit haben.

  • Erik Radtke

    Redakteur

    Bisher ging die Spielereihe immer an mir vorbei (jedenfalls Harvest Moon).


    Bin gerade schwer am überlegen Story of Seasons mal auszuprobieren. Sieht echt ganz niedlich aus und der Test macht es mir nicht gerade einfach über das Spiel hinweg zu sehen. :D

  • Trebchuck

    Turmknappe

    danke für den Test, werde day 1 dabei sein ^^
    Obwohl ich das Genre liebe und Harvest Moon früher gesuchtet hab, hab ich mich seinerzeit vor Stardew Valley ewig gedrückt, dann doch irgendwann damit angefangen und ended up mit 250 spielstunden, im Grunde still counting wenngleich ichs mittlerweile seltener ausgrabe.
    Daher werd ich mich diesmal nicht lumpen lassen und dem Game ne Chance geben, zumal Light of Hope so ne Enttäuschung war und ich auch Doraemon Story of Seasons nicht superdrollig fand.

  • AlexWoppi

    Turmheld

    Ich hoffe das es gleich Punkt 0uhr freigeschaltet ist, kann es kaum erwarten diesen Teil endlich nachzuholen.

  • Obermotz

    Turmknappe

    Bei den Schrittgeräuschen sollten die wirklich was ändern.Vor allem wenn keine Musik läuft ist das nervig.Aber ansonsten ist es ein schönes Spiel geworden.

  • LadyCasera08

    Turmritter

    Also ich spiele das Spiel jetzt schon seit über 50h und bin sehr zufrieden damit. Da ich den Vorgänger Back to Nature kenne ist mir Mineralstadt auch sehr vertraut. Dadurch, dass es ja schon ein Remake gab (also Friends of Mineral Town) ist es ja irgendwie zu einem Remake-Remake geworden (was ich irgendwie witzig finde :D).


    Jedenfalls bin ich bald mit Popuri verheiratet und hätte ich das mit den Herzevents schneller verstanden wäre ich wohl schon im 1. Jahr verheiratet gewesen. Klar, die Schrittgeräusche sind manchmal etwas störend, aber dafür gibt es auch den Lautstärkerregler, aber an sich fällt es mir beim Zocken nicht besonders auf da ich meist zu sehr auf mein Farmleben konzentriert bin.


    Es gibt ja doch einige Neuerungen in dem Spiel z.B., dass man der Person nur noch 1 Geschenk pro Tag machen kann was das Ganze doch etwas fordernder macht wenn man sich mit allen Dorfbewohnern anfreunden will. Obwohl die Events natürlich auch nochmal einen Noten-Push machen. :)


    Was mir bisher am meisten gefällt ist, dass man die Herzleiste/Notenleiste der Dorfbewohner verfolgen kann. An die schnellere Zeit hab ich mich auch sehr schnell gewöhnt. Und was plötzliche Events angeht ist man eigentlich immer gut vorbereitet da man ja mittlerweile immer zwischendurch speichern kann (was ja in Back to Nature so nie möglich war ohne den Tag gänzlich neu zu starten). Zudem hat man ja direkt neben dem Bett einen Kalender. So ist das wie im echten Leben, dass man halt seine Termine im Auge behalten muss damit man nichts verpasst. :D


    Eine Neuerung will ich aber lieber im Spoiler markieren da die wahrscheinlich für viele echt eine Herausforderung darstellen könnte.


    Hier geht es um die Tiere die ihr großzieht.

    Das andere wiederum betrifft vor allem die Mine und einigen Erweiterungen die jetzt im Remake dazu gekommen sind.

    Und natürlich gibt es noch viele weitere Dinge zu entdecken und zu erleben.


    Es lohnt sich auf jeden Fall das Spiel so weit auszureizen wie es geht. Allerdings solltet ihr auch eine Menge Geduld mitbringen denn gewisse Erfolge brauchen ihre Zeit und nicht jedes Ziel ist leicht zu erreichen. Dafür wird man zwischendurch immer mit kleinen Events und Geschenken gepusht weswegen ich jedem Farm begeisterten Spieler dieses Spiel nur ans Herz legen kann.


    Ich finde zudem, dass Mineralstadt und Stardew Valley beide auf ihre Art gut sind. Es ist schade, dass viele meinen diese Spiele vergleichen zu müssen. Da ich schon beides jetzt gespielt habe kann ich sagen, dass beide Spiele ihre liebevollen Details haben und keines davon möchte ich missen. Man kann ja auch einfach beide Spiele auf ihre Art wertschätzen statt sie ständig miteinander zu vergleichen. Zumindest glaube ich nicht, dass das die Entwickler gewollt hätten. :)


    Sooo... ich werde dann auch bald wieder weiter spielen. Das Spiel ist btw. perfekt geeignet wenn man sehr viel Zeit dank Corona hat und eine Langzeitbeschäftigung braucht. :love: Da ich ohnehin noch weitere Spielstände haben werde bin ich sicher, dass auch dieses Spiel unzählige Spielstunden füllen wird. :D