Vollmundiges Liebesdrama

Woran denkt ihr, wenn ihr den Namen Atlus hört? Etwa an die prominenten Shin Megami Tensei und Persona oder doch eher an eine der anderen Marken der Rollenspielspezialisten? Während man in der Blütezeit der Nintendo 3DS-Familie noch häufig über das Atlus-Label stolpern konnte, verhielt sich die Spieleschmiede zuletzt auffällig passiv im Umgang mit Nintendo-Plattformen. Erst drei Jahre nach Veröffentlichung der Nintendo Switch kam die Maschinerie ins Rollen und brachte uns endlich Atlus-Produktionen auf die Hybridkonsole. Mit Tokyo Mirage Sessions #FE Encore (und von japanischer Seite aus Persona 5 Scramble: The Phantom Strikers) im Frühjahr 2020 probierte man sich auf der neuen Plattform aus. Nun, einige Monate später, landet auch Catherine: Full Body – ein erweitertes Remake des originalen Catherine aus dem Jahr 2011 – auf der Nintendo Switch und hofft eine ganz neue Spielerschaft verführen zu können.


Liebes-Horror


Catherine: Full Body erzählt die Geschichte von Vincent Brooks, einem gewöhnlichen Systementwickler, der für ein IT-Unternehmen Programme schreibt und Bugs beseitigt, aber abseits davon keine wirklichen Ziele vor Augen hat. Mit 32 Jahren ist unser Protagonist „in diesem Alter“, in dem sein Umfeld von ihm erwartet, sich über Ehe, Nachwuchs und eine gemeinsame Zukunft Gedanken zu machen. So tickt aber Vincent nicht, der lieber jeden Abend mit Freunden zum Trinken ausgeht und das Hier und Jetzt genießen will.


Vincent kann dem natürlichen Charme von Catherine nicht widerstehen.

© Atlus / SEGA

Wenig begeistert zeigt sich seine langjährige Freundin Katherine (mit K!), welche ihre Beziehung endlich auf die nächste Stufe heben möchte. Sie denkt an Heirat, doch Vincent ist nicht bereit, sein unbeschwertes Junggesellenleben abzugeben und versucht sich aus ernsten Gesprächen herauszuwinden. In seinem Gefühlschaos betrinkt er sich wieder einmal in seiner Stamm-Bar und wird von der hübschen Verführerin Catherine (mit C!) um den Finger gewickelt. Der Flirt wird zur Affäre und bringt Vincent schließlich völlig um den Verstand.


Gequält von Schuldgefühlen und seiner eigenen Untreue findet er Zuflucht in der unschuldigen und verständnisvollen Art von Rin, einem mysteriösen Mädchen, welches unter Gedächtsniverlust leidet. Als seine direkte Nachbarin und Pianistin der „Stray Sheep“-Bar kommt sie dem verzweifelten Herzensbrecher näher und sorgt für das i-Tüpfelchen in diesem verwobenen Liebesdrama.


Wäre all dies noch nicht genug, wird Vincent von grauenhafte Albträume geplagt, in denen er Türme hinaufklettern und vor grässlichen Monstern flüchten muss. Das Gerücht besagt, dass „der Zorn der Frau“ untreue Männer heimsucht und sie umbringt, wenn sie im Traum hinabfallen. Vincent zeigt sich unbeeindruckt und doch lassen ihn seine Angstträume erschöpft zurück. Kann es Vincent schaffen, dieses turbulente Schlamassel zu überleben?


Zwischen Albtraum und Realität


Auf seiner Quest nach Freiheit und Seelenfrieden muss sich Vincent den Strapazen des Alltags stellen, aber auch die fürchterlichen Herausforderungen überstehen, welche ihn in der Albtraumwelt erwarten. Diese Zweiteilung findet sich nicht nur im Narrativen, sondern auch im Gameplay von Catherine: Full Body.


Wer hat in dieser Beziehung die Oberhand?

© Atlus / SEGA

Am Tag begleitet ihr Vincent in Social-Sim-Manier bei seiner üblichen Routine, was so viel bedeutet wie Treffen mit seiner festen Freundin, Mittagessen im Sushi-Restaurant und nicht zu vergessen das abendliche Beisammenkommen im „Stray Sheep“. Die Erzählung springt mit jeder neuen Szene in der Zeit, um die nur wirklich wichtigen Ausschnitte von Vincents Alltag zu zeigen. Eine Konstante bleibt dabei aber der Abstecher in die Bar, wo sich der Großteil des vielfältigen Casts finden lässt.


Im „Stray Sheep“ überlässt euch das Spiel direkte Kontrolle über Vincent. Das überschaubare Lokal mag zwar nur eine Handvoll Tische bieten, wartet dafür aber mit interessanten Geschichten und einzigartigen Charakteren auf. Nutzt eure Zeit in der Bar, um mit den Personen zu sprechen und eure Sorgen im Alkohol zu ertrinken. Dabei erfahrt ihr nicht nur von mitreißenden Schicksalen, sondern lernt lustigerweise auch etwas über alkoholische Getränke. Anderweitig lässt sich in der Bar an der Jukebox und am Arcade-Automaten etwas Spaß haben.


Solange ihr sitzt, vergeht die Zeit in der Bar und Gäste kommen wie gehen. Das haucht der Spielwelt etwas Realismus ein und gibt euch als Spieler/-in ein Gespür dafür, auf die Zeit achtzugeben. Euer Bar-Besuch kann sich von Spieltag zu Spieltag unterscheiden und so macht es einfach großen Spaß, den vielfältigen Dialogen zu lauschen und herauszufinden, wie sich bestimmte Figuren im Laufe der Handlung weiterentwickeln. Es ist nicht nur die Hauptfigur, welche an der Herausforderung wächst. Auch die Nebencharaktere haben ihren Ballast zu tragen und sind Atlus-typisch hervorragend geschrieben. Ein herausstechendes Positivbeispiel ist die in Catherine: Full Body neu hinzugekommene Rin.


Vincent bleibt durch E-Mails im Kontakt. Wie ihr euren Antworttext formuliert, kann Auswirkungen auf das Karma-Meter haben.

© Atlus / SEGA

Zwischenzeitlich werdet ihr E-Mails und Anrufe verschiedener Personen erhalten, allen voran natürlich Katherine, Catherine und Rin. E-Mails erlauben euch Antworten aus vordefinierten Textbausteinen, während Anrufe klassische Dialogoptionen bieten. Was ihr als Vincent sagt und tut, will allerdings wohl überlegt sein. Viele Entscheidungen nehmen direkten Einfluss auf ein Karma-Meter, welches anzeigt, ob ihr mehr dem Chaos oder mehr der Ordnung zugeneigt seid. Ob euer innerer Teufel oder Engel regiert, entscheidet, wie sich Vincent in Schlüsselmomenten der Handlung verhält. Selbst kleinste Entscheidungen tragen in Catherine: Full Body dazu bei, den Kurs der Geschichte zu verändern. Gewiss kein neues Konzept, aber so konsequent und durchdacht wie in diesem Spiel sieht man es selten. Mit über ein dutzend verschiedener Enden wird zudem reichlich Wiederspielwert geboten.


Und dann, wenn Vincent genug getrunken hat und nach Hause torkelt, beginnt die Nacht-Phase, in der Vincent in die Albtraumwelt befördert wird. An diesem surrealen Ort heißt es nur eines: klettern, klettern und weiterklettern. Hier verwandelt sich Catherine: Full Body plötzlich in ein Puzzlespiel und überlässt seinen Horror-Elementen das Rampenlicht. In nichts als seinen Boxershorts muss Vincent tückische Türme erklimmen, um nicht in die Finsternis zu fallen. Langsam bricht unter ihm nämlich der Boden weg, es gilt also, schnell zu handeln.


Vincents Fähigkeitenpool beschränkt sich auf wenige Aktionen. Er kann jeweils eine Stufe erklimmen oder absteigen, Blöcke schieben oder ziehen und sich am Rand von Blöcken entlanghangeln. Mit diesem Wissen liegt es an euch, eine Strategie zu entwickeln und unbeschadet den Turm zu besteigen. Selbstverständlich werden die Level mit dem Handlungsverlauf zunehmend kniffliger und führen verschiedene Blockarten ein, die euch das Leben schwer machen sollen. Veteranen können außerdem den neuen „Remix“-Modus ausprobieren, welcher durch vorgegebene Blockformen für ein Umdenken im Rätsellösen sorgt. Leider fällt die Steuerung nicht immer so präzise aus, wie man es sich wünschen würde.


So sehen die Rätsel in Catherine: Full Body aus. Hier nimmt es Vincent gerade mit einem Bossgegner auf, der Blöcke vertikal zerstört.

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Eine Nacht besteht stets aus mehreren Leveln, die als Stage zusammengefasst werden. Zwischen den Leveln landet Vincent in einer Art Erholungsbereich, wo er auf weitere Personen trifft, welche in diesen seltsamen Albträumen gefangen sind. In der Albtraumwelt nehmen sich Menschen gegenseitig als Schafe wahr, sodass ihre Identität vorerst ein Mysterium bleibt. Je öfter ihr jedoch mit ihnen in Kontakt kommt, desto mehr erfahrt ihr über ihre Hintergrundgeschichte und über ihr Ich des echten Lebens.


Mit den anderen Schafen zu sprechen bringt euch aber auch spielerische Vorteile: Manche Schafe haben Fragen an euch, welche das Karma-Meter beeinflussen, andere lehren euch nützliche Techniken im Umgang mit den Puzzles. Wiederum andere können euch Hilfsitems verkaufen. Im Gegenzug entwickelt sich Vincent zu einem Vorbild unter den Schafen, zu welchem sie aufblicken und welches ihnen Kraft gibt, den Albträumen zu trotzen. Gerade hier nimmt das Writing kein Blatt vor dem Mund und beweist seinen gelungen Umgang mit erwachsenen Themen.


Abschluss eines jeden Erholungsbereiches ist die Frage bei der Beichte. Einer ominösen Persönlichkeit müsst ihr verraten, wie ihr in bestimmten Situationen handeln würdet oder was ihr über bestimmte Themen denkt. Selbstverständlich drehen sich die meisten Fragen um die verschiedenen Facetten der Liebe. Hier gegebene Antworten haben nicht nur Auswirkungen auf das Karma-Meter, sondern können Voraussetzung mancher Story-Enden sein. Cool: Nach Beantwortung lässt sich einsehen, wie andere Menschen auf die Frage geantwortet haben.


Ein Erholungsbereich. Wellness-All-Inclusive sieht aber anders aus.

© Atlus / SEGA

Highlights unter den Puzzlesektionen sind aber unweigerlich die Boss-Level, bei welchen Vincent vor einem überdimensionalen Monstrum flüchten muss. Diese Level bieten die meiste Action, die ihr in Catherine: Full Body erleben werdet, so versuchen euch die Bossgegner durch fiese Attacken umzubringen, die von Kettensägen bis hin zu Blitzen reichen. Hier gilt es, eure Umgebung zu eurem Vorteil zu nutzen und Blöcke als Schutz vor Angriffen einzusetzen – oder einfach möglichst schnell hochzuklettern.


Das Puzzle-System ist äußerst einfallsreich und dürfte mindestens für einen Spieldurchgang begeistern. Die Langzeitmotivation hängt jedoch stark davon ab, was für ein Spielertyp ihr sein und wie gut ihr mit dem Puzzle-System zurechtkommt. Glücklicherweise sind verschiedene Spielhilfen vorhanden, die das Erlebnis selbst für Puzzle-Anfänger spaßig gestalten sollten. Die Wahl des passenden Schwierigkeitsgrades ist auch ein nicht zu verachtender Faktor für euren Spaß am Spiel. Fühlt ihr euch überfordert, so senkt die Schwierigkeit nach eurem Belieben.


Wer Catherine: Full Body einzig für die Story spielen möchte oder bereits einen Spieldurchgang hinter sich und keine Lust auf die gleichen Level hat, kann jegliche Puzzlesektionen überspringen, da sie keinerlei Einfluss auf die Handlung ausüben. Dazu muss das Level entweder bereits einmal absolviert worden oder der Schwierigkeitsgrad „Sicher“ ausgewählt sein. Damit verpasst ihr allerdings einige nervenkitzelnde Szenen gegen Bossgegner, also überlegt euch eure Entscheidung gut.


Wer noch mehr Türme erklimmen will, für den hat Atlus reichlich Inhalt zu bieten. Im „Stray Sheep“ lässt sich jederzeit eine Retro-Version des Puzzle-Gameplays namens „Super Rapunzel“ spielen. Zusätzlich sind vom Hauptmenü aus die Modi „Babel“, „Colosseum“ und „Online-Arena“ verfügbar, die knackigere Level bieten oder euch gegen eure Freunde antreten lassen. Neben Vincent sind hierbei auch viele andere Figuren spielbar, darunter sogar Joker aus Persona 5.


Catherine: Full Body unter der Lupe


Das Team rund um Producer Katsura Hashino hat eindrucksvoll bewiesen, dass Atlus auch abseits von Rollenspielen erinnerungswürdige Abenteuer kreieren kann. Das Originalspiel entstand aus der Motivation heraus, einen Titel für ein erwachsenes Publikum zu erschaffen, in dem Themen wie Sexualität, Liebe, Untreue und zwischenmenschliche Beziehungen erforscht werden – etwas, das sich im Highschool-Setting der Persona-Reihe nur schwierig umsetzen lässt. Gleichermaßen diente Catherine im Jahr 2011 als Testlauf für die Entwicklung von HD-Spielen bei Atlus und ist Vorläufer vieler Ideen gewesen, welche später in Persona 5 Einzug hielten. Ähnlich verhielt es sich mit dem PC-Port namens Catherine Classic und der Nintendo Switch-Umsetzung von Catherine: Full Body, welche beide als Annäherungsversuche des Studios gewertet werden können.


In der audiovisuellen Ausrichtung des Spiels zeigt sich die ganze Expertise der Persona-Macher. Typisch für die Spieleschmiede wurden Menüs und Benutzeroberfläche absolut stilsicher und einzigartig gestaltet. Die Welt wird durch eine ansehnliche Anime-Optik zum Leben erweckt und profitiert von den durchdachten Charakter-Designs von Shigenori Soejima. Umgebungen wirken sowohl träumerisch als auch surreal und fangen den mal mehr, mal weniger subtilen Horror-Charakter hervorragend auf. Der Soundtrack überzeugt wieder einmal dank den Kompositionen von Shoji Meguro, welcher mit melancholischen, aber auch mit wilden und hektischen Klängen für eine Erfahrung sorgt, die unter die Haut geht.


Rin unter der Dusche. Catherine: Full Body bietet zahlreiche dieser animierten Zwischensequenzen.

© Atlus / SEGA

Nicht weniger beeindruckend ist die englischsprachige Vertonung mit Star-Sprechern wie Troy Baker, Laura Bailey oder Yuri Lowenthal. Persona-Fans dürften die ein oder andere Stimme erkennen können. Alternativ steht auch die originale japanische Synchronisation zur Auswahl, die sogar mit einer Besonderheit daherkommt. Für den Charakter Catherine kann aus einer Vielzahl verschiedener Stimmen gewählt werden. Entscheidet euch einfach für die Vertonung, die euch am meisten zusagt. Dass dieses Gimmick nicht für den englischen Cast übernommen wurde, mag womöglich einerseits am Kostenaufwand, andererseits aber vielleicht auch an der sowieso schon fantastischen Darbietung von Laura Bailey liegen.


Die deutsche Lokalisierung ist gut gelungen und hat sich, mit Ausnahme von vereinzelten Zeichenfehlern, keine groben Schnitzer geleistet. Da wirkte es schon fast witzig, als mich ein Polizist in der Bar plötzlich auf Englisch angesprochen hat – wohl weil vergessen wurde, diese Zeile ins Deutsche zu übersetzen. Ups! Ähnlich komisch kam es, als die englische Synchronisation für einen Satz aussetzte und sich der gute Mann versuchte, auf Japanisch zu verständigen. Der Fehlerteufel steckt bekanntlich im Detail.


Von der technischen Seite zeigt sich, dass Catherine: Full Body weitestgehend sauber, aber nicht perfekt für die Nintendo Switch angepasst wurde. Beim regulären Spielen läuft das Geschehen flüssig, hat dann aber doch hin und wieder mit Framerate-Einbrüchen zu kämpfen, wenn das Spiel durch das Home-Menü pausiert und nach einer Zeit wieder fortgesetzt wird. Glücklicherweise fängt sich das Spiel nach kurzer Zeit wieder. Ein seltsamer Grafik-Bug betrifft die Bar, in der für einzelne Frames ein dichter, grüner Nebel auftaucht und wieder verschwindet. Beim Spielen äußert sich dies wie ein Flackern des Bildschirms und kann durchaus stören.


Wenig elegant zeigen sich auch die Online-Features, für die eine konstante Internetverbindung notwendig ist. Bricht die Verbindung einmal beim laufenden Spiel ab, lässt sich die Online-Komponente nicht wieder ohne Weiteres einschalten. Mein bester Tipp dabei ist, die Software neuzustarten oder euren Speicherstand vom Titelbildschirm aus neu zu laden. Nervige Angelegenheit.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Daniel Kania

Einzigartig, erotisch, erwachsen und erschreckend – es gibt viele Worte, die Catherine: Full Body beschreiben können. Schlüsselpersonen, die zuvor an der Persona-Serie gearbeitet haben, fanden erneut zusammen, um ein abenteuerliches Puzzlespiel zu kreieren, wie nur sie es können. Producer Katsuro Hashino hat sich gewiss nicht lumpen lassen und die Kompetenzen seines Teams völlig ausgespielt, um eine düstere Geschichte des Erwachsenseins zu erzählen. Catherine: Full Body traut sich Themen anzusprechen, die im Medium der Videospiele nur selten beachtet werden, und behandelt diese reflektiert und respektvoll. Spielfiguren zeigen mehrschichtige Charakterzüge und haben bewegende Geschichten zu erzählen, die mehr als einmal zum Nachdenken anregen. Die Implementierung des Puzzle-Gameplays ist unkonventionell, gibt dem Spiel aber seinen eigenen Charme und hilft dabei, es von anderen Abenteuerspielen zu unterscheiden. Dank verschiedener Schwierigkeitsgrade, den neuen „Remix“-Puzzles und weiteren Spielhilfen kann Catherine: Full Body dem eigenen Geschmack zugeschnitten werden und sollte auch Puzzle-Anfängern keine großen Schwierigkeiten bereiten. Fans von Kopfnüssen kommen dank der großzügigen Menge an Puzzle-Level voll auf ihre Kosten und können sich sogar gegen andere Spieler/-innen lokal und online duellieren. Optik und Sound sind Atlus-typisch stilsicher, die Technik kann abseits weniger Problemstellen zufriedenstellen. Sowohl die deutsche Lokalisierung als auch die englischsprachige Vertonung überzeugen. Nachdem man einige Enden gesehen hat, wünscht man sich, Atlus würde sich öfter an solchen kleineren Spielen versuchen. Das darf kein Atlus-Fan verpassen!
Mein persönliches Highlight: Die verrückte Inszenierung der Handlung

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

8 User haben bereits bewertet

Kommentare 5

  • Sakura

    Kirschblüte

    Das Spiel werde ich mir auch noch holen. Schöner Test, da kriegt man direkt Lust es direkt zu spielen :) Atlus macht wirklich qualitativ hochwertige Spiele und ich hoffe sie unterstützen die Switch ähnlich gut, wie den 3DS.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Der arme Vincent , ist in der Venusfalle ;)

  • KarniMarc

    Turmbaron

    Das Spiel ist gut und scheint bis auf die oben genannten minimalen Sachen auch gut umgesetzt worden zu sein. Jetzt fragt sich, ob ATLUS die ganzen "Persona"-Spiele rausbringt, falls es sich gut verkäuft. XD

  • Repede

    Turmbaron

    Gehört für mich persönlich zu eins der besten Spiele. Da passt einfach so vieles zusammen und Dialoge, als auch die Geschichte fesseln ungemein. Viele Charaktere sind super geschrieben und sind nicht nur dabei. Es hat für mich auch eine gute Spielzeit und ist nicht irgendwie in die Länge gezogen. Wer mehr will, hat durch die verschiedenen Enden und auch andere Modi seine Möglichkeiten. Das Gameplay macht mächtig Laune und ist nie unfair, sondern hier und da knackig. Aber es bleibt fair und man kann selbst auswählen, wie schwer man es haben möchte. So kann jeder sein eigenes Erlebnis draus machen.


    Ein ganz, ganz großes Spiel, wo ich immer hoffe, dass noch mehr solcher Titel kommen. Atlus hat es drauf, was Charaktere und Story betrifft.

  • Rye

    GBA-Freak

    Allein schon wegen Rin empfehlenswert.

    Da weder K noch C mich sonderlich beeindruckt haben, ein echter Glücksfall.

    Guter Titel.