Schiffbrüchig auf idyllischen Inseln voller Gefahren

Windbound ist ein Rogue-like Third-Person Survival-Adventure, das Spieler in eine zufallsgenerierte Welt aus mehreren Inselgruppen entführt. Schon alleine die Genrebezeichnung verrät, dass dieser Titel verschiedenste Elemente miteinander kombiniert, um dadurch eine einzigartige Spielerfahrung zu schaffen. Ob der ambitionierte Genre-Mix in der Lage ist, mit seinem Gameplay zu überzeugen oder sich vielleicht doch etwas zu viel vorgenommen hat, verrät euch unser Review.


Ein Abenteuer in einer traumhaften Insellandschaft mit emotionaler Geschichte


Nachdem das Boot der Kriegerin Kara kentert und sie dadurch von ihrem Seefahrervolk getrennt wird, erscheint vor ihren Augen ein mysteriöses Portal. Dieses bringt sie in eine idyllische Inselwelt, die ringsherum von Sturmwolken begrenzt ist, wo sie mit nichts anderem als einem Messer überleben und nach einem Weg zurück zu ihrem Volk suchen muss.


Das magisch leuchtende Portal bringt Kara nach jeder „Überfahrt“ zur nächsten Inselgruppe.

© Deep Silver / 5 Lives Studios

Auf den Inseln findet Kara allerhand Materialien, von Grasbüscheln über Knochen bis hin zu seltenen Edelsteinen, aus denen sie sich nicht nur Waffen oder Werkzeuge, sondern auch ein neues Boot herstellen kann. Dank diesem kann sie sich von Insel zu Insel bewegen – dabei hilft ihr ein mystisches Artefakt, das Ruder der Ahnen, welches sie zu Beginn des Abenteuers erhält. Allein ist sie auf den Inseln jedoch nicht: Wilde Tiere streifen umher, von denen nicht alle friedlicher Gesinnung sind. Doch das kommt Kara nicht ungelegen, denn neben ihrer Gesundheit muss sie sich stets um ihre Ausdauer kümmern, deren Maximum mit der Zeit immer weiter abnimmt, wenn sie keine Nahrung zu sich nimmt. Wer gerne vegetarisch unterwegs ist, kann sich von Beeren oder Pilzen ernähren, doch nur das Fleisch erlegter Tiere kann – sofern es vorher über einem selbstgebauten Lagerfeuer zubereitet wird – einen größeren Teil von Karas Gesundheit und Ausdauer wiederherstellen.


Ziel des Spiels ist es, drei Türme auf den Inseln zu lokalisieren und diese zu erklimmen. An der Spitze eines jeden Turmes findet Kara einen Nautilusschlüssel. An den Türmen sowie an verschiedenen Ruinen einer lange ausgestorbenen Zivilisation, die sich über die gesamte Spielwelt verteilen, hört Kara außerdem Stimmen, die kleine Hinweise auf den Verbleib der Zivilisation liefern. Sobald alle drei Nautilusschlüssel gefunden sind, können diese auf einer weiteren Insel, die von Weitem wie eine düstere Gestalt mit Kapuzenumhang aussieht, eingesetzt werden, um zu einer Art Altar zu gelangen. Dieser transportiert Kara an einen anderen, düsteren Ort, wo sich nach und nach die Geschichte um das Seefahrervolk und überdimensionale Nautilusse in Form eines Wandgemäldes entfaltet. An diesen Ort kehrt Kara insgesamt fünfmal zurück, um nach einer Fahrt mit ihrem treuen Boot zum nächsten Portal zu gelangen, welches sie zum nächsten Kapitel und damit zur nächsten größeren Inselgruppe befördert. Bei jeder Überfahrt begegnet sie außerdem einem dieser gewaltigen Nautilusse, zunächst ist auch nicht wirklich klar, ob ihr dieser Meeresbewohner freundlich oder feindlich gesinnt ist.


Auf jeder neuen Inselgruppe erwarten den Spieler dabei stärkere Gegner, neue Materialien, die es zuvor nicht gab und dadurch natürlich auch weitere Herstellungsrezepte sowie größere Inseln, sodass es beispielsweise immer länger dauert, bis man den Weg zu den drei Türmen gefunden und bewältigt hat. Zusätzlich dazu gibt es kleine Schreine, die entweder die Gesundheits- oder die Ausdauerleiste erweitern. Außerdem kann Kara in blauen Vasen Seesplitter finden, eine Art Währung, die das „Einkaufen“ besonderer Fähigkeiten in den Überfahrtspassagen zwischen den Kapiteln erlaubt. Dabei stehen euch zwei verschiedene Fähigkeiten zur Verfügung, die jedoch immer wieder zufällig aus dem gesamten Pool der verschiedenen Fähigkeiten ausgewählt werden. Der Spieler muss sich außerdem gut überlegen, welche Fähigkeiten er ausrüstet, denn standardmäßig ist nur ein Fähigkeitsslot verfügbar, weitere Slots erscheinen ebenso zufällig in der Auswahl am Altar zwischen den Kapiteln.


Viele Zutaten ergeben ein leckeres Gericht – oder etwa nicht?


Die Kombination aus Third-Person-Abenteuer mit Survival-Elementen, das in einer offenen, zufallsgenerierten Welt spielt und dabei auch noch das Rogue-like-Genre bedient, wirkt wie eine Mischung, bei der für nahezu jeden etwas dabei ist. Doch die Frage ist, ob all diese verschiedenen Elemente wirklich so gut umgesetzt wurden, dass die Fans der verschiedenen Genres allesamt auf ihre Kosten kommen.


Tief im nebeligen Sumpf lauern fiese Kreaturen, die sich mit Giftangriffen zur Wehr setzen.

© Deep Silver / 5 Lives Studios

Das Spiel bietet zwei verschiedene Schwierigkeitsgrade: Einerseits gibt es den „normalen“ Rogue-like-Modus, der Spieler nach einem Tod hart bestraft und sie zum Anfang des Spiels zurückschickt. Behalten dürfen sie dabei nur zwei Dinge – die besonderen Fähigkeiten, die man während der Überfahrten zwischen den Kapiteln erlangen kann, sowie sieben Inventarplätze an Items, die Kara direkt bei sich und nicht in einem selbst hergestellten Beutel zur Inventarerweiterung oder auf dem Boot gelagert hat. Selbst das Boot, das eine zentrale Rolle im Gameplay spielt, verliert jeder, der ganz an den Anfang zurückgesendet wird. Andererseits können Spieler das Spiel im Story-Modus erleben, bei dem nach einem Tod das gesamte Inventar erhalten bleibt und nur zum Anfang des aktuellen Kapitels zurückgekehrt wird. Diese Auswahl an Schwierigkeitsstufen empfand ich bei meinem Spieldurchlauf als nicht sonderlich befriedigend – der „echte“ Rogue-like-Modus kann mehrere Stunden Gameplay zunichtemachen und bietet für mich ein zu großes Frustrationsmoment, vor allem da die sieben Inventarplätze nicht wirklich viele Vorteile bei einem kompletten Neustart bieten. Der Story-Modus hingegen lässt das Spiel wiederum fast schon zu einfach wirken. Ein sinnvoller Mittelweg, bei dem beispielsweise der Storyfortschritt erhalten wird, aber gleichzeitig alle Items verloren gehen, wäre mir weitaus lieber gewesen, auch wenn dies natürlich Geschmackssache ist.


Wer die Spielwelt mit seinem Boot bereist, wird schnell feststellen, dass sich viele der Inseln sehr ähnlich sehen, einige davon werden sogar in den fünf Kapitel immer wieder recycelt, was die Abwechslung in den Inselgruppen deutlich einschränkt. Auch die Gegnervielfalt kann leider nicht so ganz überzeugen, da die Tiere aus den vorherigen Kapiteln immer in das jeweils nächste „mitgeschleift“ werden. In der Regel kommen jedes Mal höchstens ein kleiner sowie ein etwas größerer Zwischenboss-ähnlicher Gegner hinzu. Viele Inseln sind sogar völlig ohne Lebewesen.


Wann ist das Essen endlich fertig? Kara kann verschiedene Dinge über dem Lagerfeuer trocknen oder zubereiten.

© Deep Silver / 5 Lives Studios

Das Survival- und Crafting-System ist nichts, was es nicht in ähnlicher Form schon in vielen anderen Spielen gab. Ich persönlich finde, dass die Auswahl an verschiedenen Crafting-Materialien und -Rezepten deutlich größer hätte sein können. Hier hat das Spiel großes Potenzial verschenkt. Auch bin ich in meinem gesamten Spieldurchlauf niemals an einen Punkt gelangt, an dem mir die Nahrungsmittel ausgegangen wären, weshalb ich es oftmals überhaupt nicht als interessant empfand, jede einzelne Insel zu erkunden und sie um ihre Rohstoffe, vor allem die der Tiere, zu erleichtern.


Enttäuschend fand ich die Mechanik rund um das Segelboot, das man sich im Laufe des Spiels selbst herstellt, erweitert, durch stärkere Materialien verbessert und sogar als zusätzlichen Lagerraum nutzt. Im Vorfeld wurde von den Entwicklern angepriesen, dass das Boot besonders absehbar auf die Naturgewalten reagiert und sich „richtig anfühlt“. Dies kann ich leider nicht bestätigen. Je weiter das Boot ausgebaut wird, desto unberechenbarer verhält es sich. Oftmals bremst es während der Fahrt plötzlich und ohne erkennbaren Grund ab, was die Reise von Insel zu Insel zu einer echten Geduldsprobe werden lässt. „Windbound“ bedeutet so viel wie „an den Wind gebunden“, was nahelegt, dass der Wind zu einer treibenden Kraft wird, die den Spieler durch die Welt treibt, vor allem da man seinem neuen, hübschen Boot auch ein großes Segel verpassen kann. Leider entpuppte sich der Wind jedoch als mein größtes Reisehindernis, da dieser witzigerweise immer in die Richtung wehte, in die ich überhaupt nicht segeln wollte. Und wenn er denn einmal in die richtige Richtung wehte, drehte er seine Richtung auf halber Strecke und ich kam erneut nicht richtig vorwärts. Da bleibt einem nur eins: Das Segel wieder abbauen und auf das Ruder zurückgreifen. Doch dies gestaltet sich auf hoher See als gar nicht so einfach. Das Abbauen der einzelnen Bootsteile bei hohem Wellengang kann nämlich schnell dazu führen, dass man versehentlich das falsche Teil anpeilt und von seinem Boot entfernt. Außerdem werden abgebaute Komponenten wieder in ihre ursprünglichen Materialien zerlegt, die auch in der Tasche des Spielers Platz haben müssen. Andernfalls werden sie über Bord geworden und versinken auf den Meeresgrund…


Die technische Seite lässt leider zu wünschen übrig...


Schon im Vorfeld machte Windbound als „Zelda-Klon“ auf sich aufmerksam. Die Ähnlichkeiten hierbei sind natürlich nicht abzustreiten. Das Spiel bedient sich gleich an mehreren Elementen der Reihe, angefangen beim Segelboot, das schon in The Legend of Zelda: The Wind Waker eine tragende Rolle einnahm. Stark an The Legend of Zelda: Breath of the Wild hingegen erinnern die Türme, die Kara erklimmen und an der Spitze „aktivieren“ muss, die minimalistische Musik, die nur in bestimmten Momenten einsetzt, sowie weitere kleine Elementen, beispielsweise ein Gleiter, mit dem man entspannt von hohen Orten herabgleiten kann. Die fünf Überfahrten tragen die Titel der fünf Phasen der Trauer – ein Storykonzept, das beispielsweise RiME schon umsetzte und das ganz ohne mysteriöse Riesennautilusse. Auch optisch ist die Ähnlichkeit zu letzterem Titel nicht von der Hand zu weisen.


Die Karte hilft dabei, sich in den fünf zufallsgenerierten Inselgruppen zu orientieren. Sofern sie denn auch funktioniert…

© Deep Silver / 5 Lives Studios

Doch ob sich Windbound nun zu viel an anderen Spielen bedient oder nicht, war für mich nicht wirklich ausschlaggebend, weshalb mich der Titel nicht überzeugen konnte. Es muss ja schließlich nicht jeder Spieleentwickler das Rad neu erfinden. Was mir meine Erfahrung mit dem Spiel deutlich vermiest hat, sind die vielen technischen Mängel, die im Spielverlauf mehr und mehr auf sich aufmerksam machten. Von unschönen Animationen, zum Beispiel einem gezückten Messer, das während einer Cutscene nicht verschwindet, sondern merkwürdig aus Karas Hand herausragt, über Krüge, die in der Luft schweben, oder Gegner, die direkt nach ihrem Spawn im Baum hängen bleiben, bis hin zu Kamerawinkeln, die es entweder unmöglich machen, überhaupt etwas zu erkennen oder den Spieler durch feste Objekte wie den Boden durchsehen lassen. Das Spiel weist so einige „Kinderkrankheiten“ auf, die zeigen, dass an der ein oder anderen Stelle noch nicht der nötige Feinschliff betrieben wurde.


Inakzeptabel werden die technischen Mängel jedoch dann, wenn dadurch das Spiel nicht mehr wie eigentlich gedacht spielbar ist. So passierte es während meines Testdurchlaufs mehrfach, dass die Karte, die eigentlich dabei helfen soll, einen Überblick über die aktuelle Inselgruppe zu behalten, aufgrund eines Bugs komplett weiß wurde, weshalb überhaupt nicht mehr zu erkennen war, wo man sich gerade befand. Gleich zweimal blieb die Spielfigur plötzlich stecken und konnte sich nicht mehr bewegen – einmal als ich einen Turm erklommen habe und einmal als ich auf mein Boot gesprungen bin. Hier blieb mir nur die Möglichkeit, das Spiel über das Home-Menü zu beenden und neu zu starten. Insgesamt sieben Mal ist das Spiel aber von ganz alleine gecrasht und hat sich daraufhin von selbst beendet. Bei den ersten beiden Malen ging mir dadurch einiges an Spielfortschritt verloren, da das Spiel leider nicht über eine Autospeicherfunktion verfügt. Danach habe ich mich selbst dazu gezwungen, das Spiel alle paar Minuten zu speichern – etwas das ich so in Zeiten von Autosaves schon lange nicht mehr tun musste. Bei jedem Neustart das Spiels musste ich dann wieder die übertrieben langen Ladezeiten (Alleine wie absurd lange es dauert, bis der Titelbildschirm geladen hat…) über mich ergehen lassen. Selbst in der finalen Cutscene, die an einer Stelle auf mich wirkte, als wäre sie noch nicht endgültig fertiggstellt, stürzte das Spiel noch einmal ab, weshalb ich die Passage direkt davor noch ein zweites Mal spielen musste, um das glorreiche Ende von Windbound zu erleben: einen Bildschirm, auf dem „Spiel wird beendet …“ geschrieben steht. Wenn sich das nicht gelohnt hat.


Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber für den stolzen Preis von immerhin 29,99 € im Nintendo eShop erwarte ich ein Spiel, bei dem ich mir keine Sorgen machen muss, dass es jederzeit crashen und dadurch meine letzten Errungenschaften zunichtemachen könnte. Da ich nur die Nintendo Switch-Version testen konnte, kann ich leider keine Angaben dazu machen, ob das Spiel eventuell auf anderen Plattformen fehlerfrei läuft. Wer sich trotz alledem an die Version von Windbound für Nintendos Hybridkonsole wagt, dem empfehle ich häufiges Speichern. So oft wie möglich. Am besten alle fünf Schritte. Ich drücke außerdem die Daumen, dass das Spiel nicht während des Speichervorgangs abstürzt und dabei vielleicht noch die Speicherdaten beschädigt…

Unser Fazit

4

Erträglich

Meinung von Philipp Pöhlmann

Windbound kommt mit einer interessanten Kombination verschiedener Spielegenres daher. Es ist ein Rogue-like Third-Person-Adventure mit Survival-Elementen, das in einer hübschen Inselwelt im Cel Shading-Look spielt. Die schiffbrüchige Kara bereist diese Welt mithilfe eines Bootes, das sie sich selbst aus den Materialien vor Ort baut. Die Entwickler kratzen dabei jedoch oft nur an der Oberfläche der einzelnen Genreeinflüsse und verschenken viel Potenzial, vor allem in der oftmals sehr an der Geduld zehrenden Segelmechanik. Unentschuldbar sind die technischen Mängel, die bis hin zu kompletten Spielabstürzen gehen und somit für viele frustrierende Momente sorgen, in denen sicher der ein oder andere Spieler, der Windbound nicht gerade für einen Spieletest zu Ende spielen muss, enttäuscht das Handtuch werfen würde. Eventuell gelingt es den Entwicklern, die schlimmsten Mängel zeitnah durch einen Patch zu beheben. Zum aktuellen Zeitpunkt kann ich jedoch selbst Fans der verschiedenen durch Windbound bedienten Genres nicht guten Gewissens zu einem Kauf raten.
Mein persönliches Highlight: In den ersten beiden Kapiteln konnte ich die malerische Grafik sowie die Atmosphäre in der fremden, aber dennoch idyllischen Inselwelt noch genießen. Danach kamen die ersten Abstürze…

Die durchschnittliche Leserwertung

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Kommentare 23

  • Flomo

    Turmheld

    Der Wahnsinn sowas kommt auf den Markt .

    Was geht da nur ab

  • Gruffti

    Turmritter

    Und soeben von der Wunschliste geflogen :)

  • Mani501

    Legendary Heropon

    Sah eigentlich interessant aus, aber bei solch gravierenden technischen Mängeln kann man auch nicht mehr drüber wegsehen.

    Vielleicht kriegen sie das mit der Zeit in den Griff sonst mal im 1 Euro Sale in einem Jahr :D

  • Blackadder

    Turmheld

    Schade. Ohne technische Mängel hätte ich zugeschlagen.

  • Linnea

    △○╳□

    Erschreckend, wie viele der letzten ntower-Reviews von technischen Problemen berichten.

  • LostScorpion

    Züchtet Pikmins im Garten

    Habe es eben im eShop gesehen und die Bilder sahen ganz ordentlich aus und haben mein Interesse geweckt. Aber solche krassen technischen Mängel sind einfach nicht akzeptabel. Selbst mit einem künftigen Patch, ist der erste Eindruck erstmal sehr negativ.

  • Muki

    Turmbaron

    Was ist da eigendlich generiert an der Spielwelt? Wird diese einmalig generiert oder nach jedem tot?

  • Mofinator

    Xenoblade-Fan

    Nein danke, da bin ich raus. Schade, es sah eigentlich ganz vielversprechend aus - aber selbst das Zurücksetzen auf den Anfang des aktuellen Kapitels im Storymodus würde mich unendlich frustrieren. Ich werde mit Rogue-Like oder Rogue-Lite wahrscheinlich nie warm werden.

  • Luigis_bruder

    Turmknappe

    Sehr schade um den Titel. Vor paar Tagen noch auf meine Wunschliste gesetzt und heute wieder gelöscht. Hab ein bisschen mehr erhofft von dem Spiel was die Leistung betrifft.

  • play my life away

    Turmritter

    Und ich Idiot habe es mir um Mitternacht zusammen mit Nexomon heruntergeladen :ugly: Da ich im ersten Kapitel allerdings schon so meine Probleme mit den Kämpfen hatte, hab ich es bislang noch nicht weit gespielt ...

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    play my life away

    Nexomon ist gut :)

  • Timeless

    Turmheld

    Zum Spiel.... sehr schade hatte es eigentlich in der engeren Auswahl da ich aber sowieso noch Last Campfire, Raji etc. beenden muss kein Beinbruch.

  • Linnea

    △○╳□

    play my life away

    Fehlkäufe passieren halt, deswegen bist du noch lange kein Idiot.


    Ich hatte auch ziemlich viel Hoffnung in dieses Spiel und hatte schon mit den Kauf gebliebäugelt. Aber die Versionen für die anderen Konsolen sollen spielerisch anscheinend keinen Deut besser sein.

    Technisch ist nur die Switch eine Vollkatastrophe.


    Einfach nur schade, weil auf den ersten Blick war das Spiel wirklich vielversprechend.

  • ICHTHYS

    Turmheld

    Och Schade, schon der zweite schlechte Test. Dabei sah das Game so vielversprechend aus. Fehlt wohl doch der feinschliff.

  • Philipp Pöhlmann

    Redakteur

    Was ist da eigendlich generiert an der Spielwelt? Wird diese einmalig generiert oder nach jedem tot?

    Im normalen Rogue-like-Modus startest du nach jedem Tod wieder ganz am Anfang vor Kapitel 1 und dementsprechend ist auch die gesamte Spielwelt wieder neu generiert. Für den Story-Modus kann ich es dir gerade ehrlich gesagt nicht sagen. Nachdem das Spiel mehrmals abgeschmiert ist, hab ich zur weiteren Frustvermeidung zwar in den Story-Modus umgeschaltet (der Wechsel zwischen den Schwierigkeitsgraden ist glücklicherweise jederzeit möglich), bin dann allerdings nicht mehr gestorben.

  • min-Bekker

    Turmbaron

    Krass, wie da die Wertungen insgesamt auseinander gehen. Eure Wertung ist mit 4/10 bisher die schlechteste. Über 6 bis hin zu weit über 8 mit dicken Empfehlungen hab ich auch schon alles gelesen & gesehen. Irgendwie hoffe ich ja, dass nur manche Testversionen von den Abstürzen betroffen sind... ;) weil ich das Spiel jetzt nicht eh direkt brauch, einfach weil ich noch genug zum Zocken hab, warte mal paar Hands-Ons der finalen Verkaufsversion ab. Wer weiß, vielleicht kommt ja auch noch ein Patch. Ein Sale. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. 8)

  • EmpireOfSilence

    Turmbaron

    Also bei 4Players die ja eher kritisch sind hat es auf allen 4 getesteten Systemen (inkl. Switch) eine 79 bekommen, hab da auch beim überfliegen nichts von technischen Problemen gelesen.


    Von meiner Wunschliste ist es dennoch erstmal geflogen.

  • EmpireOfSilence

    Turmbaron

    Gab es einen Day One Patch oder unterschiedliche Testmuster ?


    Auch Nintendo Connect schreiben nichts von technischen Problemen.


    https://nintendo-connect.de/he…ir-setzen-die-segel-69476

  • Timeless

    Turmheld

    Gab es einen Day One Patch oder unterschiedliche Testmuster ?


    Auch Nintendo Connect schreiben nichts von technischen Problemen.


    https://nintendo-connect.de/he…ir-setzen-die-segel-69476

    Ich bin da auch verwirrt bei 79% durch 4 Players konsolenübergreifend muss das Testmuster von Ntower ein frühes Build gewesen sein.

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Ich lasse mich von den gesagten Mängeln nicht irritieren, die Entwickler werden schon reagieren und Patches bereitstellen. Ich freue mich schon auf den Titel, irgendwann wenn ich ihn mir geholt habe :D

  • zocker-hias

    Turmfürst

    Tja wieder ein Zelda-Like der aufgrund der Grafik erst gehyped wird und dann voll untergeht...

  • Holzkerbe

    sammelt <3 in moon

    Alter Schwede...

    Zitat

    Das Abbauen der einzelnen Bootsteile bei hohem Wellengang kann nämlich schnell dazu führen, dass man versehentlich das falsche Teil anpeilt und von seinem Boot entfernt. Außerdem werden abgebaute Komponenten wieder in ihre ursprünglichen Materialien zerlegt, die auch in der Tasche des Spielers Platz haben müssen. Andernfalls werden sie über Bord geworden und versinken auf den Meeresgrund…

    Allein das schon ist ein No Go. Die technischen Mängel dazu oben drauf... :thumbdown:

    Wie viele andere hier geschrieben haben, habe auch ich das Spiel direkt von der Wunschliste geworfen.


    EmpireOfSilence Eisblauer Wolf

    Hier kann man freilich nur spekulieren, doch was ich schon öfters festgestellt habe (insbesondere bei Tests aus dem Hause Computec, wo 4players dazugehört): Es wird lediglich eine Version stellvertretend getestet und die anderen liegen gar nicht vor oder werden überhaupt nicht gespielt. In der N-ZONE, so gern ich sie hab, landen regelmäßig Tests von "Switch"-Spielen, obwohl nur die PC- oder PS4-Version gespielt wurde. Da sind dann sogar ganz unverhohlen die Screenshots im "Switch"-Test von der PC- bzw. PS4-Version. Im Test wird dann gar nicht oder nur minimalist auf die Switch-Version eingegangen. Daher...


    Philipp Pöhlmann

    ...danke an dich und ntower für den ausführlichen, ehrlichen und aufrichtigen Test! :thumbup:

    Bitte behaltet euch das unbedingt bei, denn das Gros des Spielejournalismus on- wie offline kehrt solch gravierende Mängel einfach unter den Teppich und kennt nur noch ein Wertungsspektrum von 7/10 bis 10/10... vermutlich der PR der Publisher und den davon abhängigen Anzeigenaufträgen zuliebe (Spekulation meinerseits!).

    Als Gegenargument führen die Redaktionen dann gern auf, man würde eben nur noch die qualitativ hochwertigeren Titel testen bzw. das heutzutage eben deutlich mehr qualitativ wertigere Spiele erscheinen als früher. Das Gegenteil ist der Fall, wie man an der erdrückenden Flut an Shovelware in den digitalen Stores inkl. eShop sehen kann. Außerdem stellt sich die Frage: Wenn nur noch die "guten" Spiele getestet werden, wozu dann überhaupt noch Tests? Dann reicht auch eine Liste der Titel, welche für gut befunden wurden und fertig 8o


    Mir hat dieser Test hier jedenfalls, wie einigen anderen wohl auch, satte 30 Euro erspart. Nochmal danke dafür!

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Holzkerbe

    Ich versteh jetzt nicht so ganz den Zusammenhang zu meinem Geschrieben. :/

    Ich habe nichts vermutet, sondern gehe stark davon aus ;)

    Bei einem Test geht es mir nicht um Gutes oder Schlechtes, Mängel usw. Ich möchte einfach nur erfahren was es für Gameplay, Mechaniken usw gibt, dafür ist ein Test für mich da. :)

    Und was die Testversionen angeht, auf welcher Platform sie letztlich getestet wurde, ist mir, mal galant ausgedrückt, völlig egal 8o;)