Ein Rogue-like, das sich anschickt, den Genre-Olymp zu besteigen

Wenn das eigene Leben die Hölle ist, dann befindet man sich zumeist in einer nicht sehr angenehmen Situation oder Lebensphase, aus der man schnellstmöglich entkommen möchte. Wenn das eigene Leben allerdings wortwörtlich in der Hölle stattfindet, dann gilt es eher die Frage zu stellen, wieso man hier ist und ob es überhaupt ein Entkommen gibt. Im Falle von Zagreus ist es so, dass der Gute in der griechischen Unterwelt heimisch ist, dieser aber entfliehen möchte – was er mit einer gehörigen Portion Gewalt und Finesse versucht zu bewerkstelligen. Ob die Flucht aus dem titelgebenden Hades erfolgreich ist und das Rogue-like in die Höhen des Olympus aufsteigt oder ob der Prinz mitsamt des Spiels für immer in den Tiefen der Unterwelt verschwindet, wollen wir im Folgenden klären.


Der Sohn des Hades auf seinem Weg in den Olymp


Hades ist ein weiterer Titel des Rogue-like-Genres, der es sich zum Ziel gesetzt hat, euch geneigte Spieler von sich zu überzeugen und die Konkurrenz vernichtend zu schlagen. Dies geschieht in dem für das Genre üblichen Rahmen: Zufallsgenerierte Welten, ein immer weiter ansteigender Schwierigkeitsgrad, freischaltbare Gegenstände und Fertigkeiten, die den Wiederspielwert erhöhen sollen, unzählige Tode, die eben dieses Wiederspielen forcieren sowie eine Handlung, die das Ganze vorantreibt. Klingt alles vertraut und innerhalb der bekannten Grenzen, nicht wahr? Und doch macht Hades einiges anders und das beginnt bei einem Punkt, für den ich extra meine vergangenen beiden Tests zu Neon Abyss und Heroes of Hammerwatch herausgekramt und noch einmal gelesen habe. In beiden ist die Handlung innerhalb eines Satzes abgehandelt und das war‘s. Würde ich nun jedoch versuchen, die komplette Story von Hades in diesen Test zu packen, würde dieses Unterfangen nicht nur ausufern, ich würde auch ziemlich spoilern. Womit wir zu einem kleinen aber meiner Meinung nach monumentalen Unterschied zur bisherigen Konkurrenz kommen: Hades bietet tatsächlich eine Handlung, die sich nicht nur wie ein roter Faden durch das Spiel zieht, sondern die auch interessant ist und mit gut geschriebenen Charakteren punkten kann. Selbst ein Dead Cells, das mit eher schrägen Persönlichkeiten und einer durchaus interessanten Prämisse aufwartet oder ein The Binding of Isaac, dessen Lore auch viel der Fantasie des Spielers überlassen wird, können da nicht gegen ankommen.


Prinz Zagreus hat einen weiten Weg vor sich, bis er seine himmlischen Verwandten erreichen kann.

© Supergiant Games

Wie bereits in der Einleitung verraten, verkörpert ihr Zagreus, seines Zeichens Sohn von Hades und Prinz der Unterwelt. Als Spross des griesgrämigen und finsteren Herrschers könnte man einen eher finsteren Gesellen erwarten, der an der Seite seines Vaters über das Reich der Toten herrscht, doch weit gefehlt: Auch wenn der Göttliche stets mit einem recht sarkastischen Ton aufwartet, hat er letztendlich nur ein Ziel: Er möchte aus dem Reich seines Vaters entkommen und sich in den Olymp zu seinen Vettern, Cousinen, Tanten und Onkeln begeben. Hades selbst ist nicht sonderlich angetan von diesem Vorhaben und versucht, seinen Sohn selbstverständlich daran zu hindern. Denn aus der Unterwelt ist noch niemand entkommen und Zagreus soll nicht der Erste sein, dem dies gelingt. Mit dieser recht simplen Prämisse werdet ihr zu Beginn ins Spiel geworfen, ohne große Einleitung, ohne Erklärung und so mag man anfangs sehr schnell dazu geneigt sein, dem Spiel anzukreiden, dass es eben nicht anders als seine Konkurrenten mit der Story verfährt. Dass dem eben nicht so ist, wird erst nach eurem ersten virtuellen Ableben klar, denn immer dann, wenn der Prinz der Unterwelt das Zeitliche segnet, landet ihr im Hause Hades und werdet begrüßt von … eurem Vater. Und genau hier gelingt dem Spiel ein so einfaches wie auch erzählerisches Glanzstück, denn Hades sitzt an seinem Tisch, erledigt Papierkram und nimmt nur beiläufig davon Kenntnis, dass euer Fluchtversuch gescheitert ist. Selbiges gilt für die übrigen Bewohner des Hades, die allesamt der griechischen Mythologie entsprungen sind. So trefft ihr auf den gefallenen Achilles, die Göttin der Nacht Nyx oder die Erinye Meg, die euch mal mitleidvoll, mal gut gelaunt oder mal erfüllt von völliger Abscheu begegnen wird. Die meisten verbindet aber eine Sache: Sie glauben nicht wirklich, dass ihr letztendlich Erfolg haben werdet. Und genau in diesen Momenten trumpft Hades enorm auf, denn ihr spielt keinen verzweifelten Helden im Kampf gegen das ultimative Böse, keinen einsamen Krieger, der die verlassenen Minen erkundet und kein vom Leben gezeichnetes Baby, das vor seiner dunklen Kindheit davonläuft: Ihr spielt einen Gott, dem es eigentlich gut geht, der aber einfach nur aus seinen Lebensumständen ausbrechen will und insgeheim von niemandem ernst genommen wird, obwohl er im Alleingang ganze Horden von Dämonen und andere Kreaturen vernichtet.


Ganz stark ist mir dies aufgefallen, als ich dem ersten Boss des Spiels begegnet bin, der bereits erwähnten Erinye Meg, die von Hades als Wächterin aufgestellt wurde, euch aufzuhalten und die ihren Job hasst. Besiegt sie euch bei eurer Begegnung, trefft ihr sie anschließend im Haus Hades wieder und sie ist euch in keiner Weise böse, selbst dann nicht, wenn ihr sie besiegt. Für sie seid ihr nur ein lästiges, verzogenes Gör, das seinen Platz nicht akzeptieren will. Und nach diesem Schema funktioniert die gesamte Welt von Hades, denn im Gegensatz zu anderen Spielen werdet ihr hier mitunter für euer Scheitern belohnt. Denn jedes Mal, wenn ihr bei einem eurer vielen Durchgänge das Leben lasst, ergeben sich neue Gespräche mit den vielen Göttern, Dämonen und Musen – und wer sich mit der griechischen Mythologie nur ein bisschen auskennt, wird lauter bekannte Namen vorgesetzt bekommen. Dabei durchläuft jeder der Charaktere seinen eigenen Reifungsprozess, sodass es stets etwas Neues zu erfahren und über die Welt zu lernen gibt – ganz davon zu schweigen, dass im Laufe des Spiels sehr schnell klar wird, dass Zagreus deutlich größere Ziele hat, als einfach „nur“ den Olymp und seine Verwandtschaft zu erreichen, aber wie bereits erwähnt: Das würde die Grenzen dieses Tests sprengen. Nun habe ich am Ende doch mehr als den üblichen, einen Satz zur Handlung geschrieben und komme jetzt dann endlich auch zum Gameplay.


Im Laufe der Handlung stellen sich euch einige Persönlichkeiten der griechischen Mythologie in den Weg.

© Supergiant Games

In seinem Herzen ist Hades ein ganz klassisches Rogue-like: Ihr kämpft euch in einer isometrischen Perspektive in Hack & Slay-Manier durch verschiedene, zufallsgenerierte Level und versucht euch bis aus den Hades herauszukämpfen. Dabei stellen sich euch nicht nur fiese Widersacher und Bossgegner in den Weg, ihr müsst auch mit einer stets knappen Lebensleiste klarkommen, die sich nur selten auffüllen lässt. Zusammen mit einem stets steigenden Schwierigkeitsgrad, der euch mit der Zeit das Leben zur Hölle macht, bietet sich euch so eine recht knackige Herausforderung, die jedoch niemals unfair wird und stets Erfolgserlebnisse in petto hat. Um letztendlich zum Olymp zu gelangen, müsst ihr euch durch die verschiedenen Ebenen der Unterwelt kämpfen, die jeweils aus mehreren Räumen und einem Boss bestehen. Neben der deutlich umfangreichen Handlung kommt hier eine weitere Besonderheit von Hades zutage: Habt ihr einen der Räume von allen Feinden gesäubert, tun sich öfters mehrere Türen auf, die euch in den nächsten Raum führen, von denen ihr aber nur eine betreten könnt. Dabei wird euch stets angezeigt, welche Belohnung im angrenzenden Raum zu erhalten ist, was dazu führt, dass ihr euch taktisch überlegen könnt, welche Gegenstände gerade hilfreicher für eure aktuelle Situation sind. Und genau das will gut überlegt sein, denn es gibt einige nützliche Belohnungen, die euren Aufstieg erleichtern; von schnöden Münzen, mit denen ihr beim Fährmann Charon neue Gegenstände und Verbesserungen kaufen könnt, über Dunkelheit, mit der ihr passive Fähigkeiten freischalten könnt, Schlüsseln, die euch neue Waffen freischalten lassen bis hin zu Ambrosia und Kraftfrüchten, welche eure Göttergaben und die Beziehung zu euren Verwandten verbessern.


Denn neben den vielen Gegenständen gibt es noch eine weitere Hilfestellung in Form eurer göttlichen Verwandtschaft. All die Götter des Olymp unterstützen euch nämlich bei eurem Fluchtversuch. Im Spiel verteilt könnt ihr verschiedene Orbs finden, die jeweils einer Gottheit gewidmet sind und die euch dann teils passive, teils aktive Gaben schenken. So sorgt Göttervater Zeus dafür, dass eure Angriffe zusätzlichen Blitzschaden anrichten, während Hermes euch nach einem erfolgreichen Sprint zusätzliches Bewegungstempo verpasst. Dabei könnt ihr mehrere Gaben gleichzeitig nutzen und Zagreus Spielstil, zusammen mit der passenden Wahl der Waffe, ganz nach euren eigenen Vorlieben anpassen. Die einzelnen Gaben könnt ihr zudem durch die oben erwähnte Kraftfrucht verstärken und so immer mächtiger werden. Doch göttliche Macht alleine wird euch nicht im Kampf gegen die Ungetüme des Hades helfen, dafür braucht es auch physische Kraft und daher kann der Prinz der Unterwelt aus sechs verschiedenen Waffen wählen, die ihr im Laufe des Spiels freischalten könnt. Die Palette ist dabei mit zwei Fern- und vier Nahkampfwaffen zwar nicht überragend groß, dafür aber abwechslungsreich. Ob ihr euren Feinden nun mit einem Schwert, Speer oder einem Schild an den Kragen geht, ist spielerisch spürbar anders. Und für all diejenigen, die die direkte Konfrontation scheuen, dem wird mit dem Bogen und einem infernalischen Schnellfeuergewehr – ja, das kommt so in der griechischen Mythologie eigentlich nicht vor – eine schlagkräftige Alternative geboten. Jede Waffe bietet dabei ihre eigenen Stärken und Schwächen; während die Fernkampfwaffen gerade früh im Spiel fast übermächtig erscheinen, wendet sich das Blatt je weiter ihr vorankommt und die Gegner immer schneller und flinker werden. Zu Beginn eurer Flucht müsst ihr euch stets für eine Waffe entscheiden, die euch dann auch permanent begleitet – das schränkt im ersten Moment zwar vermeintlich ein, jedoch habt ihr im Laufe des Spiels die Möglichkeit, eure Waffe zu verbessern und mithilfe magischer Artefakte sogar um komplett neue Aspekte zu erweitern, indem ihr sie mit der Macht eines der Götter erfüllt. Zudem bietet jedes Mordinstrument eine Spezialattacke sowie einen Wurf, die eure Aktionsmöglichkeiten noch erweitern. Um den gegnerischen Attacken zu entkommen, steht euch zudem noch ein Dash zur Verfügung, der häufig und im richtigen Zeitpunkt genutzt werden will, damit ihr nicht das Zeitliche segnet. Denn wenn das der Fall ist, steigt der Prinz der Dunkelheit im Haus des Hades aus einem Becken voller Blut und darf sich erneut der Schmach seines Vaters aussetzen – etwas, was wir doch alle vermeiden wollen, nicht wahr?


Eure Waffen könnt immer weiter verbessern. Hier verpassen wir unserer Feuerwaffe zielsuchende Geschosse.

© Supergiant Games

Die Feinde, die sich euch in den Weg stellen, fallen unterschiedlich intelligent aus. Während ihr zu Beginn eher langsamen und dümmlichen Grobianen gegenübersteht, wächst das gegnerische Repertoire an Fähigkeiten und Gemeinheiten mit voranschreitendem Fortschritt immer mehr. Das gilt auch für die Bossgegner, die jeweils mit ihren eigenen Taktiken und verschiedenen Phasen aufwarten, euch selbst nach mehreren Durchläufen immer wieder einiges abverlangen und die sich auch mal verändern können, sodass euch selbst nach einiger Zeit weiterhin Abwechslung geboten wird. Die Entwickler haben sich dabei grob an die griechische Mythologie gehalten, auch wenn viele der Ungetüme ebenfalls aus anderen Ecken des Fantasy-Genres stammen könnten. Vielfältig zeigt sich auch die Optik von Hades, denn das eher comichafte Grafikdesign weiß durchaus zu gefallen. Dabei werden euch nicht nur dunkle Abgründe geboten, wie man es von der Unterwelt erwarten würde, sondern prunkvolle Tempel, brodelnde Lavaflüsse oder auch mal paradiesische und üppige Ebenen. Zudem lässt sich das Setting innerhalb der griechischen Mythologie stets in der Umgebung und auch in den einzelnen Charakteren erkennen. All die Dämonen, Halbgötter, gefallene Helden und Götter sind in einem recht düsteren Stil gehalten, der durchaus zu gefallen weiß. Das alles kommt umso mehr zur Geltung, wenn zusätzlich der grandiose Soundtrack erklingt. Darren Korb, der für die rockigen und markanten Klänge verantwortlich ist, schafft es, eine musikalische Begleitung zu schaffen, die nicht nur in den Kämpfen anzutreiben weiß, sondern auch in ruhigen Momenten überzeugen kann. Ich empfehle hier jedem auch fernab des Spiels in den Soundtrack auf Spotify oder YouTube reinzuhören, wo dieser kostenlos verfügbar ist.


Bei all dieser Lobhudelei müsste man nun natürlich auch fragen, wo Hades seine Schwächen hat. Ich muss aber ehrlich gestehen, bis auf die etwas dürftige Anzahl an Waffen gab es nichts, was mich spielerisch wirklich gestört hätte und selbst dieser Punkt wiegt in meinen Augen nicht allzu schwer, da man die Waffen noch entsprechend verbessern und seinem eigenen Spielstil anpassen kann. Die Schwierigkeitskurve steigt mitunter mal steil an und wie es bei Rogue-likes nun einmal der Fall ist, werdet ihr öfters scheitern. Doch gerade in Verbindung mit der voranschreitenden Erzählung sowie den gut geschriebenen Charakteren war auch dies ein Punkt, der sich sehr gut verschmerzen ließ. Auch von der technischen Seite her liefert Hades eine solide Figur ab. Während meiner Testzeit zeigte das Spiel keinerlei Ruckler oder Hänger und das Geschehen auf dem Bild lief durchgehend flüssig ab – sowohl im TV- als auch im Handheldmodus. Wobei man anmerken muss, dass in letzterem das Geschehen auf dem Bildschirm vor allem im späteren Verlauf des Spiels gelegentlich etwas unübersichtlich werden kann, vor allem wenn ihr gegen mehrere Gegner kämpft, die den Bildschirm gleichzeitig mit Geschossen übersähen. Die Steuerung ist leicht zu verinnerlichen und weist keinerlei Aussetzer auf. Einzig die Tatsache, dass man ohne jegliche Hilfestellung direkt ins Spielgeschehen geworfen wird, könnte Neueinsteiger des Genres den Einstieg etwas erschweren, da weder die Controller-Belegung noch sonst dergleichen aktiv eingeblendet werden. Letztendlich gibt es noch eine gute Nachricht für all diejenigen, die sich auf lokalisierte Spiele freuen: Alle Texte in Hades wurden komplett ins Deutsche übersetzt, auch wenn die Übersetzung an der einen oder anderen Stelle manchmal etwas misslungen wirkt. Die Sprachausgabe mitsamt der gut gewählten Synchronsprecher bleibt hingegen das gesamte Spiel über auf Englisch.

Unser Fazit

10

Meisterwerk

Meinung von Florian McHugh

Nun, das Fazit ist ja zum Glück ein Ort, an dem wir Tester stets etwas persönlicher werden und auch ganz klar unsere Meinung ausdrücken dürfen. Also tue ich das mal: Hades ist der Weg zum Olymp eindeutig gemeistert und kommt meiner Meinung nach als bestes Rogue-like hervor, das es derzeit auf der Nintendo Switch gibt. Neben dem wirklich gut abgestimmten und temporeichen Gameplay, das mit seinen göttlichen Gaben und einem interessanten Belohnungssystem durchaus zu gefallen weiß, der stimmungsvollen Optik sowie dem grandiosen Soundtrack, überzeugt vor allem die Handlung und all die vielen Charaktere, die sich im Laufe des Spiels immer weiter entfalten und mit einer Qualität daherkommen, die für das Genre des Rogue-like absolut selten sind. Ich habe, als ich die Trailer zu Hades gesehen hatte, erst einmal wenig von dem Titel gehalten, ihn als seichtes Hack & Slay abgetan und bin entsprechend skeptisch an diesen Test herangegangen. Umso mehr war ich letztendlich überrascht, was für ein Juwel ich dann doch vor mir hatte. Da ich für mich persönlich eigentlich keine nennenswerten Schwächen finden konnte, verdient Hades in meinen Augen die absolute Topwertung und ich hoffe, dass sich zukünftige Rogue-likes eine Scheibe von diesem Spiel abschneiden werden.
Mein persönliches Highlight: Die Story, die Optik, der grandiose Soundtrack ... eigentlich alles.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

3 User haben bereits bewertet

Kommentare 30

  • Zarathustra

    Turmfürst

    Bestes rogue like auf der switch?das ist auf ner Plattform mit dead cells ne Ansage.


    Witzigerweise hat ntower Mal wieder ein krasses Timing,ich fange heute Abend an mit Hades. Bin sehr gespannt.


    Wie immer schöner Test,danke dafür.

  • Florian McHugh

    Die Frühschicht

    Zarathustra Bin auf dein Urteil gespannt :)

  • link82

    Turmfürst

    habe mir Videos etc angesehen und frage mich bis heute wieso das so gehyped wird bzw so viele das spielen...

  • Linnea

    △○╳□

    Ich habe es mir fast gedacht.


    Das Ding sah bei der Vorstellung bereits richtig toll aus. Und da das Spiel auch noch einen hübschen Grafikstil inne hat, neutralisiert es auch den letzten nervigen Negativpunkt an meinen bisherigen Platzhirsch "Dead Cells".


    Was fehlt mir also noch? Hoffentlich bald ein Release für Playstation 4 oder 5. :D

  • Esde55

    Turmknappe

    Bin jetzt etwa 2h drin...Und langsam entfalltet sich das Game mit upgrades Waffen und story....gameplay ist superb und der loop macht süchtig...klare Kaufempfehlung...Glaube gibt sogar nen sale im eshop aktuell

  • Orikuro

    inaktiv

    Das sieht doch super aus. Werde mir das Spiel definitv mal anschauen. Bin gespannt wie ich es finden werde, Dead Cells hat die Messlatte für Rogue-likes bei mir ja sehr hoch angesetzt.

  • Solaris

    NextGen is coming 💚💙

    Hmm bei Rogue Likes habe ich bisher nur Dead Cells im GamePass für 2h angespielt, aber richtig gepackt hatte es mich nicht. Wobei dieser Vertreter recht gut aussieht, wird mal im Auge behalten.

  • Phantomilars

    Weltraummönch

    Mit weitem Abstand mein bisheriges „Spiel des Jahres“ und wahrhaft ein Meisterwerk <3:thumbup:

  • EineLegende

    er ist

    Normalerweise scrolle ich direkt zum Fazit, um dann die allseitsbeliebte "7" zu sehen und lese dann erst den Test. Aber eine 10 bei solch einem Spiel lässt mich aufhorchen und wird direkt gekauft . Danke dafür, dass kam sehr überraschend :ddd:

  • Wunderheiler

    .

    Gutes Timing mit dem Test, nachdem heute ja das 20% Eröffnungsangebot ausgelaufen ist ;)

  • BSnake

    Club Nintendo Mitglied

    Also ich find Dead Cells besser. Hades ist mir zu Arena lastig und auch in vielen Kämpfen ne ganze Spur zu hektisch. Für mich ists nur ne 9/10 ;)

  • RAPtor

    i'm really feeling it

    mit einer 10 hätte ich nicht gerechnet Oo


    Bekommt das auch eine Retail Version?

  • Mr.Schonso

    Turmheld

    Danke nochmal an mikitaman für die Empfehlung. Bombenspiel, suchte es schon tagelang und bin daher nicht mal dazu gekommen Mario 3D All-Stars zu spielen. Kann es nur jedem Rouge-Like-Fan wärmstens ans Herz legen.

  • Crimsmaster_3000

    Bastardo de Crimson

    Hab's letztens schon mal vorsichtshalber im "sale" gekauft... Werd's nächste Woche mal starten :ddd:

  • live4eating

    Turmritter

    Ich bin noch hin und her gerissen, weil ich Rogue-likes eigentlich gar nicht leiden kann. Aber mir haben alle Titel des Studios gefallen und dass es doch eine gute Story gibt, macht mir noch Hoffnung.

    Wie ist die Story denn strukturiert? Wenn ich das richtig verstehe, scheint die Story ja hauptsächlich nach dem Ableben im Hub stattzufinden. Wie funktioniert das denn dann, wenn ein Spieler sehr schnell sehr weit kommt? Hat man dann einfach weniger Story? Wird auch Story zwischen den Ebenen erzählt? Ich hatte das Problem mit Dead Cells, da habe ich in meinem dritten Run schon den Endboss besiegt und danach ziemlich die Motivation verloren. Habe das Spiel also nur eineinhalb Stunden gespielt oder so. Diese Spiele einfach nur wegen des Gameplayloops zu spielen, empfinde ich meistens als nicht so spannend. Also kann ich das Spiel auch einfach wie ein lineares Action-Spiel spielen und die vollständige Story erleben oder funktioniert das wirklich wie ein Rogue-Like? Ich hatte ein paar Mal gelesen, dass der Titel das Rogue-Like für alle Leute wäre, die keine Rogue-Likes mögen, aber nach dem Test scheint es mir schon so als wäre das ein richtiges Rogue-Like und nicht ein Action-Spiel mit Rogue-Like Elementen, wenn das irgendwie Sinn ergibt. :D

  • Florian McHugh

    Die Frühschicht

    live4eating Das Storytelling passiert mitunter auch zwischen den Ebenen, allerdings zu einem großen Teil eben auch zwischen den einzelnen Runs. Das Pacing ist aber recht gut und du kriegst recht schnell relevante Teile der Geschichte mitgeteilt, musst aber gleichzeitig weiter voranschreiten, dass die Handlung weitererzählt wird. Es ist also ein Mittelweg zwischen der klassischen Erzählung einer Story und den "typischen" Rogue-likes. Wobei ich fast anzweifeln möchte, dass du Hades so schnell durchkriegen wirst ;)

  • live4eating

    Turmritter

    Florian McHugh Danke für die Antwort! :)

    Klingt auf jeden Fall so, als könnte ich mein Glück versuchen und Supergiant unterstütze ich eigentlich auch gerne, selbst wenn es nichts für mich ist.

    Bei Dead Cells hatte ich glaube ich aber auch ziemlich Glück/Unglück, weil ich in dem Run irgendsoeine Kombination an Waffen bekommen habe, die so stark war, dass ich alles weggeräumt habe. Das waren so Wurffackeln mit denen konnte man vom Bildschirmrand alles wegzündeln ohne die Gefahr zu laufen von den Gegnern getroffen zu werden und die haben die Bosse auch sehr trivial gemacht, weil man sich eigentlich nur auf's Ausweichen konzentrieren musste. Dass das eine Ausnahme ist, ist mir auch bewusst, aber eben auch etwas was bei zufallsgenerierten Spielen passieren kann. Deshalb hatte ich mich nur gewundert wie man solche Probleme umgeht, wenn man die Story eben zwischen den Läufen erzählen möchte.

  • Tomaru

    M&M - Minish Mage

    Wenn es SO toll sein soll, pack ich es mal auf meine Wunschliste, aber wehe, es ist doof...

  • Nandalee

    Turmbaron

    Supergiant Games ist ein tolles Studio und ich mochte die drei Vorgänger Spiele sehr. Umso besser, dass Hades gut ankommt nun wo es vollständig ist. Dann kann ich mich ja auch mal hineinstürzen demnächst.

  • Omega

    Eskaliert gerne

    Mr.Schonso Mir geht's auch so! 😋

  • Fabinho84

    Turmbaron

    Wird wohl in sämtlichen Game of the Year Listen sein.Hier sind sich anscheinend auch sämtliche Tester,Magazine,User etc. einig, dass es ein Superhit ist. Ich hole aber erstmal Pyre vom Entwickler nach und gehe dann erst an Hades ran.

  • D. Olafson

    Turmritter

    Habe es mir vor 2 Tagen noch im Sale gekauft nachdem ich mich hab hypen lassen.

    Ich finde das Spiel bisher leider nur ganz nett. Vielleicht entfaltet es sich ja erst noch, den ersten Boss habe ich besiegt - aber langsam nerven mich die ersten Ebenen schon :/


    Also nicht falsch verstehen. Gameplay, Grafik, Setting und Präsentation sind wirklich gut - aber ich habe durch den ganzen Hype mehr erwartet. Die Sogwirkung von der ständig gesprochen wird fehlt mir einfach.

  • Torben22

    Meister des Turms

    Ich bin da sehr casual aber was heißt denn rogue like?

  • Wunderheiler

    .

    Torben22


    Quasi das was es heißt: Spiele die inspiriert von Rogue sind.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Ich bin da sehr casual aber was heißt denn rogue like?


    Ein Rogue-like Spiel beginnt immer am Anfang. Man schaltet diverse Vorteile für den nächsten Durchgang frei, aber es gibt keine klassischen Speicherpunkte, bei dem man nach einem Game Over fortsetzen könnte. Manche Rogue-likes haben dennoch einen gewissen Fortschrittspunkt, wenn man ein vordefiniertes Ziel erreicht hat.

  • Torben22

    Meister des Turms

    playersdestiny


    Ist das nicht auch so bei "Binding of Isaac"?

    Ich glaube ich weiß jetzt was damit gemeint ist ^^

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Torben22

    Ja, genau, The Binding of Isaac ist eines der besten und bekanntesten Vertreter des Genres.

  • rongar

    Turmbaron

    Ok. Nach anfänglicher Skepsis gehe ich bei der Höchstwertung nun zu 100% mit - das wird auf jeden Fall eng für "Dead Cells" wenn es darum geht welches Spiel besser ist. Wenn das aber ein Spiel schaffen kann, dann wohl nur "Hades". Es spielt und steuert sich genauso perfekt wie Dead Cells und das will was bedeuten. Nun aber auf in die nächste Runde "Hades"...

  • Zarathustra

    Turmfürst

    Ich finde Hades bisher auch richtig gut,muss aber sagen das es bei persönlich noch weit von dead cells weg ist,dead cells ist für mich vorne was Sound und flow angeht,auch die Waffenvielfalt ist ja halt bei dead cells noch Mal ne ganz andere Nummer.


    Hört sich jetzt negativ an,wenn Hades aber nur das zweitbeste rogue like auf der Switch für mich ist ,hat der Entwickler immer noch größtes Lob verdient.

  • afriixy

    Turmheld

    Sehr sehr schönes review. Gehe ich absolut d'accord mit.

    Hab jetzt ca 30 Stunden hinter mir.


    Zieht bei mir auf eine eben mit isaac, wenn nicht sogar n ticken besser.


    Ich mag z.b. Dead cells gar nicht. Bzw würde das deutlich unter hades sehen.