Entschlacktes Erlebnis mit fragwürdigen Designentscheidungen

Nachdem das letztjährige WWE 2K20 sowohl von der Presse als auch den Spielern aufgrund seiner vielen Mängel heftig kritisiert wurde, hat man sich dazu entschieden, dieses Jahr mit einem Ableger der Hauptserie auszusetzen und stattdessen eine entschlackte Arcade-Fassung des beliebten Show-Kampf-Simulators zu veröffentlichen. In WWE 2K Battlegrounds ticken die Uhren etwas anders als in dessen realistischem Counterpart. Hier werden die Kämpfer meterhoch durch die Luft gewirbelt und Krokodilen zum Fraß vorgeworfen. Ob das überzogene Prügeln auch Spaß macht, möchten wir euch mit dem folgenden Test verraten.


Der Schein trügt


Schon die ersten Spieleszenen vermitteln einen guten Eindruck darüber, welche Richtung WWE 2K Battlegrounds einschlägt. Die übertrieben proportionierten Charaktermodelle sowie die allgemeine Darstellung des Kampfes und der Arenen lassen bereits erahnen, dass man sich dieses Mal nicht ganz so ernst nimmt. Beim erstmaligen Start des Spiels wird man sofort positiv davon überrascht, dass der Titel nicht an Inhalten geizt. Euch erwarten eine humorvolle Kampagne, mehrere Matchtypen sowie Spielmodi und zahlreiche Editoren. Die Menüs sind insgesamt schön gestaltet und mit angenehmer Hintergrundmusik versehen. Einzig die Tastenbelegung für manche Befehle möchte mir nicht immer einleuchten. So bestätigt ihr den Kauf eines Profis beispielsweise mit der X-Taste, anstelle der üblichen A-Taste.


Die Story erzählt sich durch kleine Comic-Panele. Leider geht gelegentlich der Witz in der deutschen Übersetzung etwas flöten.

© Saber Interactive / WWE

Die angesprochene Kampagne des Spiels ist, wie bereits erwähnt, humorvoll dargestellt. Sie handelt davon, dass der berühmt-berüchtigte Paul Heyman, seinerseits primär bekannt als der Sidekick von Brock Lesnar, dem Chef der Liga, Vince McMahon, eine neue Idee vorstellt. Er möchte die WWE mit den Battlegrounds revolutionieren und begibt sich hierfür mit der Hilfe keines Geringeren als der Wrestling-Legende Stone Cold Steve Austin auf die Suche nach Ausnahmetalenten. Bei der Kampagne handelt es sich keinesfalls um ein Meisterwerk, allerdings lockert sie das Spielprinzip angenehm auf. Die Geschichte wird ausschließlich über Comic-Panele erzählt. Diese sind leider nicht so schön in Szene gesetzt wie zu seiner Zeit Tony Hawk's American Sk8land für den Nintendo DS, aber dennoch nicht zuletzt wegen der vielen Anspielungen sehr unterhaltsam und nett anzusehen. Zudem schaltet ihr in der Geschichte allerlei Extras frei und erspielt euch Bucks, die virtuelle Währung des Spiels.


In euren ersten Matches werden euch die Grundlagen des Spiels näher gebracht. Zu meiner Überraschung war die Steuerung weniger einsteigerfreundlich, als zuerst angenommen. Wer auf einen Arcade-Prügler mit seichter Lernkurve, den man mal an einem geselligen Abend auspacken kann, gehofft hat, wird enttäuscht. Das Repertoir der Superstars ist zwar ordentlich reduziert worden, jedoch kommt man nicht drumherum, sich die Move-Liste der einzelnen Charaktere genauer anzusehen oder sich näher mit den einzelnen Klassen, wie Brawler, Techniker, Allrounder, Powerhouse oder High Flyer, zu beschäftigen, möchte man das volle Potenzial der einzelnen Spielfiguren entfalten. Dass ein High Flyer nicht einfach einen Powerhouse hochheben kann, mag zwar logisch sein, ist aber aufgrund der Präsenation vielleicht nicht jedem sofort geläufig. Auch das Konter-System kann Gelegenheitsspieler überfordern. Obwohl häufig Kritik am vorherrschenden System mit seinen strengen Timings geübt wurde, ist es in WWE 2K Battlegrounds nicht anders. Es ist sogar etwas komplizierter, da es dieses Mal keine festgelegte Taste dafür gibt. Der Button, den es rechtzeitig zu betätigen gilt, wird zufällig aus den vier Aktionstasten – A, B, X und Y – ausgewählt.


Das schaut nicht gut aus für Erick Rowan. Hätte er mal seinen Kollegen Luke Harper mitgebracht!

© Saber Interactive / WWE

Schreckt euch eine Eingewöhnungszeit von etwa ein bis zwei Stunden nicht ab, könnt ihr jedoch tolle Choreografien im Ring abfeuern, insofern es euch das Spiel erlaubt. Denn WWE 2K Battlegrounds entpuppt sich zwar als weitaus komplexer, als es zuerst scheint, bietet aber gleichzeitig zu wenig, um den Wrestling-Fan vollends zu befriedigen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass ikonische Finisher einfach gestrichen wurden. Wer den Show-Kampf in den letzten paar Jahren auch nur ein bisschen verfolgt hat, wird nicht um eine Swanton Bomb, einen Phenomenal Forearm oder einen 619 herumgekommen sein. Und obwohl Jeff Hardy in seinem Signature auf den Ringpfosten klettert, um seinen Whisper in the Wind auszuführen, wurde dessen beliebter Finisher einfach ersetzt. Dasselbe gilt für Rey Mysterio und AJ Styles. Aber auch das knappe Dutzend Moves, welches jeder Superstar mitbringt, kann nicht davon ablenken, dass grundlegende Dinge, wie das Platzieren von ausgeknockten Gegnern auf den Ringpfosten oder das Herumschleifen auf dem Boden, einfach fehlen. Es fühlt sich schlichtweg danach an, als hätte man das Gerüst der Hauptreihe demontiert und nur zur Hälfte wieder aufgebaut. Eine willkommene Abwechslung bieten dagegen die Arenen. Die namensgebenden Battlegrounds verfügen jeweils über ein bestimmtes Element, welches ihr in euren Kampf integrieren könnt. Beispielsweise treibt sich am Rand der Sumpfarena ein Krokodil herum, dem ihr kurzerhand euer Gegenüber zum Fraß vorwerfen könnt, um damit richtig Schaden auszuteilen. Unter dem Ring dürft ihr euch außerdem jederzeit an diversen Utensilien wie dem kultigen Klappstuhl bedienen, um eurem Gegner damit ordentlich eins überzubraten.


Dieser Suplex wird definitiv wehtun.

© Saber Interactive / WWE

Neben der Kampagne könnt ihr natürlich auch einfach Fantasie-Matches sowohl im lokalen Modus mit drei weiteren Mitspielern als auch online bestreiten. Ihr wählt einen der zur Verfügung stehenden Modi, wie ein einfaches 1 vs. 1 oder ein Steel Cage Match, aus und dürft anschließend über die Teilnehmer entscheiden. Hierbei sollte jedoch erwähnt werden, dass Frauen und Männer ausschließlich getrennt voneinander kämpfen können, es sind also keine Mixed Matches möglich. Titelverteidigungen sucht ihr in WWE 2K Battlegrounds ebenso vergeblich. Die schmucken Gürtel werdet ihr nirgends finden – sehr schade. Abschließend betreibt ihr noch Finetuning, indem ihr die CPU-Stärke, Regeln oder die Arena festlegt, in der ihr kämpfen wollt – und dann kann es losgehen. Solche Matches eignen sich wunderbar, um die täglichen Herausforderungen zu meistern und dadurch zusätzliche Bucks zu verdienen. Außerdem macht man vom mittlerweile gängigen Battle-Pass-Prinzip Gebrauch, was euch bei einer bestimmten Anzahl erfüllter Tagesmissionen mit einem neuen Gegenstand für einen der Editoren belohnt.


In WWE 2K Battlegrounds könnt ihr nämlich auch eurer Kreativität freien Lauf lassen. Klar bietet das Spin-Off nicht den gleichen gewaltigen Umfang wie die Hauptreihe und einen ehemaligen Profi werdet ihr damit auch nicht nachbilden können. Für einen aufgepumpten, stark behaarten Haudrauf reicht es dennoch. Darüber hinaus könnt ihr euren eigenen Battleground erstellen. Von der Beleuchtung der Einzugsrampe bis zum Logo der einzelnen Turnbuckles lässt sich alles eurer Vorliebe nach anpassen. Leider lassen sich erstellte Superstars und Battlegrounds nicht teilen, was aber in Hinblick des geringen Umfanges der einzelnen Editoren kein Drama darstellt. Ihr könnt Dinge also verhältnismäßig einfach nachbauen.


Vielen Dank für Ihren Einkauf


Während ihr in der Geschichte nur die imaginären Nachwuchstalente spielen und maximal in einem Tag Team Match einen vorher festgelegten Profi steuern dürft, stehen euch in den restlichen Modi eine Vielzahl an Superstars zur Verfügung. Deren Einzüge entsprechen zwar nicht eins zu eins dem TV-Vorbild, die notwendigsten Elemente wurden jedoch übernommen, auch wenn beispielsweise der Entrance von The Miz etwas asynchron wirkt. Leider stellt sich ziemlich zügig eine gewisse Ernüchterung ein, denn von den mehr als siebzig versprochenen WWE Superstars ist gerade mal ein Bruchteil spielbar. Der Rest muss erst durch die Geschichte oder mithilfe eurer hart verdienten Bucks freigeschaltet werden.


Roman Reigns und The Fiend kämpfen in meiner selbsterstellten Arena, dem "Rave Dave".

© Saber Interactive / WWE

All das würde an sich kein Problem darstellen, beträfe das nicht alle Bereiche im Spiel. Alles kostet Bucks. Wollt ihr eure eigens erstellte Arena oder euren selbstkreierten Superstar extravagant ausschmücken, werdet ihr zur Kasse gebeten. Sogar die Slots für weitere Eigenkreationen kosten Bucks. Und selbst das könnte man noch verstehen, wenn die Preise nicht stellenweise unverschämt hoch wären und neben den erspielbaren Bucks eine zweite Währung akzeptiert werden würde, die ihr, man wird es vermutlich schon ahnen, im Eintausch gegen Echtgeld erwerben könnt. Zahlt ihr mit der Premium-Währung, fallen die Preise zwar niedriger aus, jedoch fühlt man sich schon ein bisschen dazu gedrängt, entweder unverhältnismäßig viel zu grinden oder das Portemonnaie zu zücken. Dieses Monetarisierungsmodell hat zudem zur Folge, dass euer Fortschritt online getrackt wird. Das bedeutet, ist eure Nintendo Switch nicht mit dem Internet verbunden, könnt ihr keine Bucks dazuverdienen. Bei einer tragbaren Konsole nicht gerade ideal.


Technisch kann das Spiel größtenteils überzeugen. Die visuelle Präsentation mag Geschmackssache sein, fängt aber den Spirit des Spiels gut ein. Die Bildrate bleibt vorwiegend stabil und bricht nur selten, allen voran bei Match-Arten mit vielen Teilnehmern, stark ein. Es empfiehlt sich, den Titel am Fernseher zu spielen, da die Optik im Handheld-Modus etwas leidet und weniger ausgefeilt daherkommt. Insgesamt unterscheidet sich die Nintendo Switch-Version nicht von den übrigen Versionen, wenn man von der Auflösung mal absieht. Schade ist nur, dass man bei Nintendos Hybridkonsole komplett auf den Schattenwurf der einzelnen Kämpfer verzichtet hat. Auditiv wirkt das Ganze hingegen etwas durchwachsener. Während die eingangs erwähnte Hintergrundmusik in den Menüs zu gefallen weiß, dröhnt während der Entrances ein einziger Geräuschematsch aus euren Boxen. Was bringen die originalen Einzugsmelodien, wenn man diese kaum hören kann? Unterm Strich schlägt sich WWE 2K Battlegrounds weit besser als die katastrophale Umsetzung von WWE 2K18 auf der Nintendo Switch, ein Siegergürtel liegt jedoch noch immer in weiter Ferne.

Unser Fazit

5

Für Genre-Fans

Meinung von Felix Kraus

WWE 2K Battlegrounds fehlt es ingesamt an Balance. Gelegenheitsspieler werden überfordert, Enthusiasten fühlen sich in ihrer Freiheit eingeschränkt. Das Spiel macht Spaß, wenn man es erst einmal verstanden hat. Allerdings wird dieser Spielspaß erheblich durch das fragwürdige Monetarisierungsmodell eingeschränkt und so gut unterhält der Titel dann doch nicht, dass man sich dem stundenlangen Grinden hingeben möchte. WWE 2K Battlegrounds macht im Ansatz vieles richtig und scheitert schlussendlich an einer anständigen Umsetzung.
Mein persönliches Highlight: Die namensgebenden Battlegrounds mit ihren interaktiven Ereignissen

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 25

  • Zach

    Turmritter

    Ich hatte das Spiel vor ein paar Tagen mal ein bisschen angespielt und fand es eigentlich ganz witzig.

    Was aber, wie auch hier im Test erwähnt, überhaupt nicht angeht ist dieser permanente Onlinezwang.

    Schade, daß war bei NBA 2K Playgrounds 2 noch besser gelöst und disqualifiziert das Spiel für mich für einen Kauf komplett.

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Über die Zugänglichkeit kann man geteilter Meinung sein. Die Online-Pflicht ist ein Unding, meiner Meinung nach.


    Das man für irgendetwas stundenlang grinden müsste ist dagegen vollkommen falsch und Unsinn.


    Nachtrag:


    Fun fact:

    NBA Playgrounds 2, in welchem man nachweislich wesentlich länger "grinden" muss, das wesentlich weniger Modi, auch und speziell für Einzelspieler, bietet und das ansonsten in ziemlich allen Punkten das Basketball-Equivalent zu diesem Stück Software hier ist bekommt 2 Punkte mehr.

    Das ist für Aussenstehende wenig konsistent.


    Und nein, verschiedene Tester sind hier auch nicht wirklich eine Begründung für eine derartige Diskrepanz auf dem selben Medium.

  • SilencerOne

    Turmknappe

    der Onlinezwang ist Mist! Ich kann wenn ich offline bin nicht wirklich weiterspielen. Ja natürlich kann ich die Kampagne und die einzelnen Matches spielen aber dadurch kann ich mir nichts verdienen womit ich dann weitere Wrestler kaufen kann. Und wenn ich während eines Matches kurzzeitig den Empfang verliere, dann wird das Match auch nicht gezählt. Und das ist Mist und gehört rausgepatcht. Aber ansonsten ein echt gutes Spiel vor allem der Story-Modus ist witzig

  • AlexWoppi

    Turmheld

    Ich zock das Spiel jetzt seit ner Woche, bin schon Level 35 und es macht Spaß. Jedoch nerven die Framerate Einbrüche (auch 1vs.1) und das Spiel neigt dazu auch sehr gern und oft abzustürzen, vorallem in den Battlegrounds Herausforderungen. Das Problem ist bekannt, ein Patch soll noch folgen.

    Nervig ist aber der Online Modus. Es laufen gezielt Leute rum, die sich so schnell wie möglich Taunts reinziehen und dem Gegner keine Chance lassen sich zu wehren. Auch sind Leute da drin die den selben Charakter haben und Minutenlang zusammen auf einen draufhauen bis dieser das Spiel verlässt. Ich hoffe auf einen Bann dieser Idioten, damit man Online auch Spaß haben kann.

    Mehr als eine 6 gebe ich dem Spiel erstmal nicht, solange wie die obigen Probleme nicht behoben wurden.

  • zocker-hias

    Turmfürst

    Ja das Design der Charaktere war schon fragwürdig...
    Ja ich hätte lieber ein "echtes/realistischeres" Wrestling...
    alles noch ok...

    Aber als ich das mit den f****** Bucks gelesen habe wars aus.
    Wenn es um kosmetischen Schnick geht sag ich ja noch nichts, aber das es zum Grindfest wird das einem sehr verdeutlicht "leide oder zahle" dann hört es sich bei mir auf!

  • play my life away

    Turmritter

    Ich warte auf das Spiel von AEW. Omega wird das schon richten.

  • Tisteg80

    Meister des Turms

    Die WWE gehört gar nicht mehr unterstützt, mit den ganzen Machenschaften und der schlechten Behandlung ihrer Angestellten. Pardon, "freien Mitarbeiter".


    Zum Glück sinken die Ratings allmählich, während AEW auf dem aufsteigenden Ast ist.


    Natürlich weiß man nicht, wann das AEW Spiel erscheint (soll noch in einer sehr frühen Entwicklungsphase sein) und wie gut es überhaupt wird. Aber Hauptsache, es gibt dann auch spielerisch echte Konkurrenz für WWE.

  • Shyguy

    Turmknappe

    Hey ich hätte eine Frage an den Tester oder die die es schon gespielt haben. Das Spiel gibt es aktuell für 32 euro und wir liebäugeln mit dem Kauf für ein paar Coop Stunden. Wenn einem die Microtransaktionen nicht soo stören - kann man eine Empfehlung dafür aussprechen? Tag Team versus und so? Schaut schon lustig aus soweit.


    So wie dieser Titel mit den Knetmännchen - mir fällt der Name nicht ein.


    Lange Rede kurzer Sinn: macht der Titel zu viert, Pizza und Bier Spaß? Für 30 euro? Oder sagt ihr - nee lass Mal?

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Shyguy


    Ich würde sogar so weit gehen und sagen, so richtig Spaß macht er nur in der von dir skizzierten Situation. :)


    Es ruckelt ab und an mal, (Abstürze hatte ich keine) und Offline nix an Währung sammeln ist doof. Das stört bei den beiden Kampagnen, die für zwischendurch aber auch ganz nett aufgemacht sind.


    Am meisten Laune hatten wir aber bisher zu 4. im Couch (bzw online via Zoom-App)-Versus.

    Du hast hier Fatal-4-Way, Tornado-Tag, Tag-Team Match und Steel-Tag (glaube ich) zur Verfügung zu viert.


    Wrestler hast du glaube ich 8-10 zum Start, u.a den Taker und Roman Reigns, also auch schon ordentliche Top-Stars.

    Das einzige was sein kann, ist das ihr nicht direkt 4 gleichwertige Superstars habt. Ist aber für uns kein großes Problem gewesen, unsere Mädels, die nicht so viel mit der WWE anfangen können, haben die stärkeren bekommen (was wir schnell bereut haben, weil wir nur auf die Nase bekommen haben).


    Also auch von mir lange Rede kurzer Sinn: Ja, lohnt sich. ist kein AAA-Titel, aber wenn man mal von Mario Kart und den üblichen Verdächtigen noch ne Abwechslung braucht für ein Stündchen macht es gut Laune

  • Shyguy

    Turmknappe

    kirby7eleven


    Danke dir für die Antwort. Im Couch Coop wird alles besser stimmt's?


    Ich erwarte hier kein neues legendäres Smash ultimate aber spaßige Stunden zu viert.


    Danke nochmals

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Shyguy


    Wenn ihr alle vorher wisst, das es technisch nicht absolut sauber ist und ihr keine 30 Superstars vom Start weg zur Verfügung habt, werdet ihr die spätestens nach dem 2. Bier garantiert haben :)

  • Felix Kraus

    Redakteur

    kirby7eleven "NBA Playgrounds" wurde, wie du bereits erkannt hast, vor drei Jahren von einer anderen Person getestet und hat zu dieser Zeit, glaub' ich, nicht knapp vierzig Euro gekostet, wie das bei "WWE 2K Battlegrounds" der Fall ist. Im Jahre 2020 sollte eigentlich klar sein, dass Mikrotransaktionen nicht gerne gesehen werden, vor allem nicht bei einem derartigen Monsterkonzern, wie die WWE einer ist. Ich bin ja auch nicht alleine mit der Meinung, dass man für die meisten Dinge in dem Spiel grinden muss – siehe andere Reviews zum Titel. Man schaltet ja nicht nur die Superstars mit den Bucks frei, sondern auch Outfits für diese. Möchte man einen Star komplett haben, werden da schon mal bis zu 18.000 Bucks fällig – und zu Beginn stehen vielleicht zwanzig, lass es dreißig sein, zur Verfügung. Wenn man jetzt noch bedenkt, dass man den eigenen Wrestler mit Bucks aufwertet, verschiedene "Einzugskisten" ebenfalls erst ab 8.000 Bucks und eben noch andere Dinge mit ebendieser Währung oder wahlweise der Premiumvariante erhält, kommt da schon ganz schön etwas zusammen. Und dann kann man die Bucks nicht mal offline verdienen. Ich bin großer Wrestling-Fan und hätte mir wirklich gewünscht, das Spiel besser bewerten zu können. Aber meiner Meinung nach ist das Spiel eben nur für Genre-Fans geeignet, was bei unserem Punkteschema eine 5 entspricht. Du darfst das Spiel ja gerne dennoch genießen und Spaß damit haben. :)


    Shyguy Klar kann man mit dem Spiel Spaß haben, allen voran im lokalen Mehrspielermodus mit einem wrestling-affinen Freundeskreis. Es ist nur vor allem wegen der Kontersache, die ich im Test erwähnt habe, nicht so zugänglich, wie es zunächst scheint. Gelegenheits- oder Xbox-Spieler – da die Button-Bezeichnungen dort vertauscht sind – können sich einfach schwer tun, die richtige Taste innerhalb des engen Zeitfensters zu finden.

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Felix Kraus


    NBA Playgrounds 2 hat zum Start 39,99 € gekostet.

    Niemand mag Microtransactionen. Ich auch nicht. Das ist auch gar nicht das Thema.

    Das man für die meisten Dinge grinden muss ist nicht nur deine Meinung und die der anderen Reviews, sondern sogar Fakt. Auch das habe ich nie kritisiert. Es geht einfach um die Darstellung es wäre übergebührlich viel und würde mehr oder weniger genötigt Geld auszugeben. Das ist schlicht und ergreifend nicht der Fall und je nachdem wie man Spielt kommt die Währung ganz von alleine.

    Das mit der Online-Pflicht, auch da, da sind wir uns ja einig. Ist kacke.


    "unser Punkteschema" ist ja genau der Punkt den ich kritisiere. Es ist wenig nachvollziehbar sich erst von der Playgrounds-Bewertung zu distanzieren, dann aber auf "unser Punkteschema" zu beziehen. Die beiden Reviews passen eben nicht wirklich zusammen, bzw. wird im Test hier nichts herausgearbeitet, was diese deutliche Abstufung begründen würde.


    Natürlich ist ein Test immer subjektiv und das ist auch gut so. Wenn man aber eben unter einer gemeinsamen Brand reviewt muss man sich auch an genau diesen vergleichen messen lassen.

    Und da wurde diese deutliche Abwertung meiner Meinung nach eben nicht herausgearbeitet, bzw. auch im Nachhinein nicht begründet. ich möchte noch einmal darauf hinweisen, dass in Playgrounds der Grind messbar länger Pro Athlet dauerte und es weniger Einzelspielercontent gab.


    Ich erwarte nicht, dass hier eine Änderung der Bewertung passiert, oder ein "Ja stimmt Kirby, du hast recht, das macht so keinen Sinn" als Antwort kommt, ich finde es schlicht nicht gerechtfertigt und wenig nachvollziehbar das unter der selben Decke Spiele für etwas abgestraft werden und andere nicht, ohne das dies nachvollziehbar wäre...


    Und mit der Knopfbezeichnung, DA SACHSTE WAS!!! Das ist wirklich schrecklich für mein zuletzt XBOX-gebrandetes Gehirn :) Das geht gar nicht klar. :)

  • Zach

    Turmritter

    Alleine der unverschämte Onlinezwang rechtfertigt für mich diese Abwertung gegenüber Playgrounds 2.

    Selbst 5 Punkte sind meines Erachtens für so eine Frechheit seitens der Entwickler noch zu viel.

  • Felix Kraus

    Redakteur

    Zach Du kannst das Spiel ja offline spielen, nur verdienst du dann eben keine Bucks, wie im Test erwähnt – ein vollständiger "Onlinezwang" ist das nicht, bitte nicht falsch verstehen.

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Zach es gibt keinen Onlinezwang- den wiederum gab (gibt?) es bei Playgrounds.

  • Zach

    Turmritter

    Felix Kraus  kirby7eleven

    Das ich den Titel auch offline spielen kann weiß ja, nur verdient man da halt keine Bucks für die restlichen Wrestler usw.

    Für mich ist das deshalb schon ein Onlinezwang, da ich offline keinerlei Fortschritte im Spiel machen kann.


    Bei NBA Playgrounds 2 ist das besser gelöst, da man in dem Spiel alles auch komplett offline freischalten kann.

    Ich besitze den Titel selber und weiß wovon ich spreche. 😉

  • Tisteg80

    Meister des Turms

    Ich finds halt saukomisch, dass die "Bucks" die WWE-Wrestler aufwerten. :D

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Zach

    " da ich offline keinerlei Fortschritte im Spiel machen kann"

    das ist ja so auch wieder nicht richtig. Du kannst ja alles machen. Nur keine Bucks verdienen (was schei*e ist)


    Tisteg80

    Tun sie das denn? Ich hatte gesehen, dass die Superstars, bzw deren Trees, nicht "ausgemaxt" sind, aber konnte nichts verbessern.

    So wie ich das bisher gesehen habe kann man die nicht mehr verbessern...


    (Falls es dir nur um die Bezeichnung "Bucks" ging- Gag verstanden und anerkennend genickt-)

  • Zach

    Turmritter

    kirby7eleven

    "Keine Fortschritte machen" meine ich auch in Bezug auf Bucks verdienen und Wrestler freischalten.

    Egal, dir wünsche ich trotzdem weiterhin viel Spaß mit dem Spiel, für mich ist es leider nix. 🙂

  • kirby7eleven

    Turmbaron

    Zach

    Ich verstehe dich doch voll. Mich nervt das ja auch :D Und danke... Ich bin soweit "durch" damit. Wird jetzt nur noch alle paar Wochen für Multiplayer-Sessions ausgegraben :)

  • Tisteg80

    Meister des Turms

    kirby7eleven

    Das mit den (Young) Bucks war tatsächlich nur als Gag gemeint. Zum Spiel kann ich dir leider nichts sagen, tut mir leid.

  • AlexWoppi

    Turmheld

    kirby7eleven dann bist du aber der Erste der keine Abstürze hatte. Die treten vermehrt nur in den Battlegrounds Herausforderungen auf.

  • Shyguy

    Turmknappe

    Ist zwar offtopic aber jetzt ist mir das Spiel eingefallen auf das wir warten: Gang Beasts. Weiß man da was wo die Umsetzung bleibt? 2020 hieß es mal, oder? Das Game macht so Bock...

  • Felix Kraus

    Redakteur

    Shyguy JA, BITTE! "Gang Beasts" ist echt stark! :)