Eine kluge Mischung aus Spiel und Realität

Etwa ein Jahr nachdem Nintendo mit Mario Kart Tour einen Smart Device-Ableger veröffentlichte, können sich Nintendo Switch-Besitzer über eine weitere neuartige Form freuen, spannende Rennen mit Mario am Steuer zu erleben. Mario Kart Live: Home Circuit verbindet das virtuelle Spiel mit der Realität und schafft so nie dagewesene Möglichkeiten, eigene Ideen in die Rennstrecken einzubauen. Ich habe für euch meine Wohnung auf den Kopf gestellt und aus ihr einen riesigen Spielplatz gemacht, um meine Ideen für eigene Strecken zu entwickeln. Wie gut mir das gelungen ist und wie viel Spaß ich dabei hatte, erfahrt ihr in unserem Test.


Erlebt Mario Kart in einer vollkommen neuen Dimension.


Begonnen hat mein persönliches Abenteuer mit Mario Kart Live: Home Circuit mit dem Auspacken des Kartons. In diesem befindet sich neben einer kleinen Anleitung ein USB-Ladekabel, mehrere Pappaufsteller und das Kart selbst. In der von mir getesteten Version durfte ich die Kontrolle über Mario übernehmen, wobei sein Bruder Luigi ebenfalls im Handel erhältlich ist. Wer in der Verpackung noch das Spiel selbst sucht, den muss ich enttäuschen. Die benötigte Software ist nur im Nintendo eShop erhältlich und muss dort heruntergeladen werden, bevor es losgeht. Insgesamt hat mich bereits das Auspacken begeistert, da alle enthaltenen Dinge einen sehr hochwertigen Eindruck auf mich machten. Lediglich das Kart ist doch etwas kleiner, als ich dachte, auch wenn dies bereits die gezeigten Videos und Bilder relativ gut darstellten.


Der Lieferumfang enthält alles, was man zum Spielen benötigt... bis auf das Spiel selbst.

© Nintendo

Nachdem die etwa ein Gigabyte große Software heruntergeladen war, konnte der Spielspaß schon fast beginnen. Zuvor musste die Software mittels QR-Code noch mit Mario verbunden werden, was dank der eingebauten Kamera des Karts schnell und unkompliziert funktionierte. Anschließend hieß es für mich, das Tutorial auszuprobieren. In diesem lernt ihr erst einmal die grundlegende Steuerung, welche jedem Kenner schnell von der Hand gehen dürfte. Mittels A-Knopf gibt man Gas, der Stick steuert das Auto, der B-Knopf dient dem Bremsen sowie dem Rückwärtsgang und per Schultertaste kann man die eingesammelten Items nutzen. Obwohl all dies auf dem Papier wie die vorherigen Mario Kart-Teile klingt, war ich nach wenigen Sekunden begeistert. Die Mischung aus Spiel und gleichzeitigem Fahren durch mein Arbeitszimmer hinterließ ein Wow-Gefühl, welches ich in dieser Art im Bereich der Videospiele lange nicht mehr hatte. Alles fühlte sich zugleich vertraut und neu an, wobei das Fahren durch den Raum überraschend gut und präzise klappte.


Nach einer kurzen Eingewöhnung ging es dann an die im Set enthaltenen Tore. Diese sind mit den Nummern eins bis vier gekennzeichnet und dienen der Definition eurer selbstgebauten Strecken. Platziert ihr diese in der richtigen Reihenfolge in eurem Zimmer und durchfahrt sie anschließend mit eurem Kart, wird die Strecke festgelegt. Die Kamera des Karts erkennt hierbei die einzelnen Aufsteller, was in der Praxis trotz wechselnder Lichtbedingungen sehr gut klappte. Sobald ich meine Strecke erstellt hatte, konnte auch das erste Rennen starten. Diese Vorgehensweise wird euch beim Spielen immer wieder begegnen. Ihr habt es selbst in der Hand, wie die Strecken aufgebaut sind, die ihr gestaltet. Darüber hinaus könnt ihr Sie noch mit euren Einrichtungsgegenständen versehen, um ihnen noch mehr Individualität zu verleihen.


Die Rennen selbst funktionieren ausgesprochen gut. Die Steuerung ist so präzise, dass auch engere Kurven problemlos möglich sind und das Messen mit den Koopalingen als Kontrahenten macht sehr viel Spaß. Dabei war es egal, ob ich auf verschiedenen Teppichen oder Holzböden unterwegs war. Alles funktionierte einwandfrei. Besonders spannend wird das Spielgefühl jedoch, wenn ihr mit eurer Einrichtung kollidiert. Als erfahrener Mario Kart-Fahrer hatte ich dabei immer erst das Gefühl, Lakitu würde mich zurück auf die Strecke bringen. Durch das echte Kart, was vor euch gegen das Tischbein geknallt ist, liegt es jedoch an euch, zurück auf die Fahrbahn zu kommen und weiter zu machen. Das fühlt sich anfangs zwar ungewohnt an, sorgt im Laufe der Zeit jedoch dafür, dass ihr bewusster Gas gebt oder bremst, um die Kurven perfekt zu schaffen.


Die Koopalinge fordern euch zum Rennen heraus!

© Nintendo

Insgesamt erwarten euch im Single-Player drei Spielmodi. Zum einen ist hier der freie Modus, in welchem ihr selbst Strecken erstellen und abfahren könnt, ohne dabei großen Druck zu verspüren. Auch hier sind kurze Rennen nach eigenen Regeln möglich, um die selbstgebaute Strecke auf ihre Qualität zu testen. Gerade in diesem Spielmodus habe ich einige Zeit verbracht, um durch kurze Rennen meine Strecken auszuprobieren und umzustellen, was sehr geholfen hat. Daneben gibt es noch die Möglichkeit des Zeitfahrens und das Spielen von Grands Prix. Letztere dürften für die meisten der Hauptgrund sein, Mario Kart Live: Home Circuit zu erwerben, da man sich auf neue Strecken freuen darf, welche es so zuvor nicht gab.


Prinzipiell stimmt das zwar, jedoch muss ich den Grand Prix-Modus mit einem großen ABER versehen. Dadurch, dass ihr der Baumeister seid, bestimmt ihr letztendlich den Verlauf der Strecken. Die in den einzelnen Grands Prix gezeigten Strecken verändern lediglich das Aussehen eures Bauwerks. In der Praxis heißt das, dass eure Strecke zum Beispiel mit umherlaufenden 8-Bit-Gumbas versehen wird oder ihr in der Wüste von einem umherschwirrenden Wind erwischt werdet. Gerade letzteres Feature hat mich so überrascht, dass ich kurzerhand in den Zeitungsständer im Arbeitszimmer gefahren bin. Durch den im Spiel gezeigten Wind wird euer Kart nämlich nach links oder rechts gedrängt, sodass ihr stets gegenlenken müsst. Mit dabei sind altbekannte und neuartige Items, welche die Rennen bereichern und eure Gegner zur Weißglut bringen. Allen voran gehen hierbei wieder einmal die Bananenschalen, welche im eigenen Wohnzimmer eine klasse Figur machen. Einfluss auf das Spielgefühl nimmt darüber hinaus auch, in welcher Klasse ihr an den Start geht. So ist Mario beispielsweise in der 200ccm-Klasse schneller unterwegs als in der 50ccm-Klasse. Zwar gefällt es mir insgesamt wirklich gut, wie Nintendo es schafft, mich eine Strecke durch ein verändertes Aussehen oder weitere Einflüsse immer wieder spielen zu wollen, die tollen Bahnen, wie man sie aus anderen Ablegern kennt, vermisse ich trotzdem. Spätestens an dieser Stelle wird einem dann bewusst, dass man kein klassisches Mario Kart vor sich hat, sondern eben eine neuartige Version, welche ihre eigenen Reize hat, jedoch auch manches gänzlich vermissen lässt.


Die einzelnen Cups bereichern eure Strecke optisch nochmals.

© Nintendo

Besonders schmerzt hierbei die Abwesenheit eines „echten“ Mehrspieler-Modus. Zwar ist es möglich, gegen bis zu drei Mitspieler anzutreten, diese benötigen jedoch sowohl eine eigene Nintendo Switch samt Spiel als auch ein eigenes Kart, was wir leider für unseren Test nicht auszuprobieren konnten. Zwar glaube ich, dass es sehr viel Spaß machen würde, wenn zwei oder mehr Karts durch die Wohnung zischen, wieso man aber einem zweiten Spieler nicht zumindest ermöglicht hat, einfach einen der virtuellen Koopalinge zu übernehmen, erschließt sich mir nicht. Somit bleibt das für viele wohl stärkste Erkennungsmerkmal der Mario Kart-Spiele auf der Strecke, obwohl es meiner Meinung nach genug Möglichkeiten hierfür gab. Das wird vor allem Videospiel-Veteranen ärgern, welche sich auf gemeinsame Rennen in den eigenen vier Wänden gefreut haben.


Ebenfalls zu nennen ist die gesamte technische Umsetzung. Wie bereits erwähnt, funktioniert die Steuerung ausgesprochen gut. Voraussetzung ist jedoch, dass eure Nintendo Switch und das Kart stets in Reichweite zueinander stehen. Entfernt ihr euch zu weit von dieser, bricht die Verbindung relativ schnell ab. Doch auch in der Nähe der Konsole kommt es auch leider immer wieder zu kleineren Einbrüchen, was zum einen oder anderen Unfall auf der Rennstrecke führen kann. Ebenso ist die eingebaute Kamera alles andere als auf dem aktuellen Stand der Dinge. Zwar erkennt man alles Nötige in der Umgebung, mehr aber auch nicht. Die Umgebung wirkt insgesamt etwas verwaschen und gerade wenn man vielleicht eine etwas buntere Wohnung sein Eigen nennt, kann es auch zu Problemen zu kommen, die virtuellen von den realen Gegebenheiten unterscheiden zu können. Nichtsdestotrotz macht das neueste Rennabenteuer eine Menge Spaß und einer der größten Reize des Spiels liegt nun einmal auch darin, verschiedene Möglichkeiten auszuprobieren. Am Bildschirmrand findet ihr außerdem immer eine Anzeige über den aktuellen Akkustand und die Verbindung zum Kart. Diese Angaben habe ich als relativ genau wahrgenommen, was mir beim Spielen durchaus half. Der Akku soll insgesamt etwa 90 Minuten halten, wobei dies stark davon abhängig ist, was ihr gerade macht. Seid ihr nur in Rennen unterwegs, passt das schon sehr gut. Solltet ihr eher auf das Bauen von Strecken fixiert sein, kann man auch die zwei Stunden-Marke knacken.


Mario Kart Live: Home Circuit erfindet die Rennspiele neu!


Zuletzt sei der Spielumfang zu erwähnen, welcher sich sehen lassen kann. Im Grand Prix-Modus könnt ihr in den Klassen 50ccm, 100ccm, 150cmc, 200ccm und dem Spiegel-Modus antreten. Pro einem der acht möglichen Cups erwarten euch jeweils drei Rennen, sodass ihr mindestens 120 Rennen fahren müsst, um überall den Gold-Pokal zu erlangen – vorausgesetzt ihr landet immer auf dem ersten Platz. Zwar sind zu Spielbeginn bereits alle Cups verfügbar, das Spielen und Gewinnen dieser schaltet jedoch zusätzliche Extras frei. So ist es beispielsweise möglich, neue Kostüme für euren Fahrer, neue Karts oder auch Hupen freizuspielen, welche nach euren eigenen Vorlieben angepasst werden können. Darüber hinaus könnt ihr Radiosender freispielen, welche die melodische Untermalung der Rennen bestimmen oder weitere Extras, um eure gebauten Strecken mit unterschiedlichen Phänomenen, wie Sandstürmen oder Feinden, zu versehen. All diese Möglichkeiten landen in eurem Rennstall entweder durch eure Siege oder aber wenn ihr eine ausreichende Anzahl an Münzen in den Leveln sammelt. Alles in allem gibt es somit eine ganze Menge an Möglichkeiten, die Nintendo integriert hat. Langeweile kommt dabei sicher keine auf.


Solltet ihr Interesse an Mario Kart Live: Home Circuit haben, könnt ihr dieses beispielsweise über einen der folgenden Links tun und uns dabei sogar unterstützen:


Mario Kart Live: Home Circuit – Mario bei Amazon


Mario Kart Live: Home Circuit – Luigi bei Amazon


Mario Kart Live: Home Circuit – Mario bei MediaMarkt


Mario Kart Live: Home Circuit – Luigi bei Media Markt


Mario Kart Live: Home Circuit - Mario bei Saturn


Mario Kart Live: Home Circuit - Luigi bei Saturn


Mario Kart Live: Home Circuit - Mario bei Smyth Toys


Mario Kart Live: Home Circuit - Luigi bei Smyth Toys


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Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Maik Styppa-Braun

Zwar mussten wir nicht lange auf die Veröffentlichung von Mario Kart Live: Home Circuit warten, doch die Tage bis dahin schienen unendlich. Nach nun einigen Spielstunden können wir festhalten, dass diese neuartige Interpretation von Mario Kart durchaus gelungen ist. Das Verbinden der realen Welt mit dem virtuellen Spielgefühl passt wunderbar zusammen. Es ist egal, ob ihr die Reihe seit Jahren spielt oder als Neuling mit dabei seid: Eure Kreativität ist gefragt und es macht sehr viel Spaß, die eigenen Rennstrecken im Spiel zu erleben. Hinzu kommen die vielen Extras, die es ins Spiel geschafft haben und über Stunden begeistern. War ich bei Mario Kart 8 Deluxe schnell gelangweilt, passiert mir das als Einzelspieler bei Mario Kart Live: Home Circuit nicht so schnell. Sofern man jedoch nach dem nächsten Mehrspieler-Hit sucht, könnte man enttäuscht werden. Hierfür sind nicht nur ein Haufen an Technik notwendig, sondern eben auch ausreichend Platz. Darüber hinaus stören die gelegentlichen Einbrüche im Spiel und die technisch doch sehr einfache Kamera im Kart genug, um mit der Wertung nicht noch höher zu greifen. Nichtsdestotrotz bekommen wir einen Serienableger geliefert, den es so noch nie gab und der Jung und Alt begeistern wird.
Mein persönliches Highlight: Das Entwickeln immer spannenderer Strecken und das virtuelle Verändern dieser mittels der Bausätze.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

6 User haben bereits bewertet

Kommentare 22

  • Wunderheiler

    .

    Der Test und gerade das Fazit, dass es für Einzelspieler mehr taugt als im Multiplayer, überrascht mich sehr. Ich bin auf jeden Fall sehr gespannt.

    Danke für den Test :)!

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Wunderheiler Bitte lies auch den restlichen Text! Wir konnten den Mehrspieler-Aspekt leider noch nicht testen, da eben eine zweite Konsole und ein zweites Fahrzeug benötigt wird. Ich glaube durchaus, dass der Mehrspieler-Modus begeistert. Die zusätzlich benötigte Technik ist aber ein großes Hindernis!

  • Wunderheiler

    .

    Maik Styppa-Braun


    Hab ich gelesen und war vielleicht etwas missverständlich bzw. falsch geschrieben. Ich hatte befürchtet das es im Einzelspieler nur eine Spielerei ist und schnell langweilig werden könnte. Das da (auch) so viel taugt, war das was mich überrascht hatte.

  • Dante Frost

    Twirps

    Ich kann bestätigen, das der Mehrspielermodus enorm viel Spass macht; auch wenns recht schnell chaotisch werden kann :)


    Einziger Wehrmutstropfen ist m.E. nach die recht geringe Wifi-Reichweite zwischen Konsole und Kart: viel zu schnell wird die Verbindung schlecht und der Videostream ruckelt so heftig, das es unspielbar wird! unsere Wohnung hat einen sehr offenen Grundriss, weshalb Wänder per se nicht das Problem sein können.

  • Dennis RPGKING.FOREVER

    Turmfürst

    Ein Mario Kart 9 wäre mir lieber gewesen.

  • Ninjasexparty

    Turmbaron

    Dennis RPGKING.FOREVER


    Kommt garantiert auch noch. Kann mir nicht vorstellen das Home Circuit "der" Nachfolger zu MK8D sein soll. Eher ein Spin-Off fürs Weihnachtsgeschäft.

  • MichiP

    Videogamer

    finds echt cool, aber meine Wohnung ist dafür nicht ausgelegt.

    Wäre cool, wenn nintendo eine Version nit vorgefertigten Strecken und ohne Auto bringen würde.

  • Muki

    Turmbaron

    Hab auch zugeschlagen...habe erst das Mario set ausgepackt das Luigi set ist noch verpackt. Mehrspieler muss ich noch testen wenn frau oder Kind zeit hat bzw. Das fahren besser beherrschen kann.


    Es macht richtig Spaß und hätte nicht gedacht das die Technik so gut ist, auch mit dem abfahren und festlegen der Rennstrecke ist schon cool gemacht.


    Ich hätte mir aber hier im set ein paar mehr Papp-Teile gewünscht. Eine Brücke oder ähnliches wäre cool gewesen. Ich hoffe die bringen da noch was raus womit man auch virtuell die strecke erweitern kann.


    Ich hätte auch bock auf ein Gerät was die Reichweite der Verbindung verbessert um in entlegene Winkel der Wohnung problemlos fahren zu können.

  • BSnake

    Club Nintendo Mitglied

    Irgendwie ist das Spiel so typisch Nintendo. Absolut geniale Idee und dann krankt es wieder an der Durchfühng.


    Hab Gestern Abend im Wohnzimmer bei voller Beleuchtung kein anständinges Rennen zustande bekommen, immer wieder ruckler im Bild aufgrund der schlechten Kamera und immer wieder schlechte Verbindung. Wobei es komischerweise im Mobilen Modus besser lief. Schade, schade.

  • LegendaryFabii

    Turmbaron

    Dennis RPGKING.FOREVER das Spiel von den Machern von Labo so wie ich das verstanden habe, also keine Sorge es handelt sich hierbei nur um ein Spin-off

    Ein Mario Kart 9 werden wir bestimmt irgendwann sehen :)

  • megasega2

    Turmbaron

    Wäre das nicht so arg teuer und gäbe es eine Variante ohne die Strecken, also nur so "amiibo-Autos" würde ich es ja auch mal testen, aber bei ner 26 m² Wohnung, wovon ein erheblicher Anteil Badezimmer und Küche sind, käme bei mir wahrscheinlich nichtmal ne 8 als Streck zustande.

  • Kamekkoopa

    • 1985 •

    @'Maik StStyppa-Braun'


    Ich konnte es heute im Multiplayer testen.


    Definitiv bleibt es spaßig. Es ist auch weiterhin gut spielbar und actionreich.


    Größtes Manko an dem Spiel ist einfach die Bluetooth Verbindung. In einen anderen Raum zu fahren, um eine größere Strecke zu haben trübt leider die Stimmung. Eine Wand dazwischen und es wird schon sehr harkelig.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Kamekkoopa danke für die Rückmeldung! Ich bin fest von überzeugt, dass es zusammen viel Spaß bereitet. Wie bereits von vielen erwähnt, ist für mich das größte Problem aber auch einfach die Verbindung. Da muss man schon geschickt die Position der Nintendo Switch planen, um alles aus der Technik rauszuholen.

  • Kamekkoopa

    • 1985 •

    @'Maik SStyppa-Braun'


    Ja leider. Da ist quasi Handheld Mode Pflicht um gut mittig Spielen zu können.


    Ob da noch nachgebessert werden kann ? Oder wäre es da nicht besser gewesen auf was anderes umzusteigen und der Switch nen Adapter geben für bessere Qualität ?

  • Dr_Cox1911

    Turmknappe

    Worauf der Test leider nicht eingeht: Sind denn jetzt Rampen möglich? Also so, dass man auf unterschiedlichen ebenen fährt?

  • Kamekkoopa

    • 1985 •

    In einigen YouTube Videos angeblich nein.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Dr_Cox1911 bedingt ist es möglich, diese Bremsen dich jedoch stark, sodass sie keinen Mehrwert bieten.

  • Muki

    Turmbaron

    Habe heute mal unser 4 jähriges Kind mit der Schlau-Steuerung fahren lassen. Absolut Klasse. Man muss nur noch gasgeben und das kart bleibt innerhalb der festgelegten strecke. Schon beeindruckende Technik wie das kart selbständig die Spur hält, man muss ja nix am Boden Aufkleben was die kamera dann folgen muss, alles virtuell gespeichert. Sogar wenn die Switch mal umgestellt wird bleibt die strecke so, oder das kart von hand bewegt wird. Die Technik indem ding ist schon beeindruckend und den preis gerechtfertigt wie ich finde.


    Ich hoffe es gibt in zukunft noch wifi Verstärker um das signal der Switch in weitere Räume zubekommen, aber trotzdem richtig gutes spiel und definitiv auch für Große ein riesen Gaudi.

  • Kamekkoopa

    • 1985 •

    Muki


    Mein Bursche ist 3 und versteht es noch nicht so ganz. Er möchte halt lenken. Aber er lenkt überall hin nur nicht innerhalb der Strecke 😃

  • Dr_Cox1911

    Turmknappe

    Maik Styppa-Braun Danke für die Rückmeldung. Mit unterschiedlichen Ebenen wären halt noch deutlich anspruchsvollere Kurse möglich.


    Meine Freundin und mich hält aktuell nur ab, dass man halt tatsächlich eine zweite Switch dafür braucht. Die Kosten für zwei Karts wären ja noch in Ordnung, aber dafür jetzt nochmal eine Switch bzw. eine Switch Lite (geht es damit überhaupt richtig?) ist halt dann doch arg teuer.


    Finde es echt frech, dass es hier nicht einfach einen Splitscreen-Modus gibt. Tatsächlich technische Beschränkung oder nur Absatztaktik?

  • XenoDude

    Meister des Turms

    Danke für den Test!

  • Dante Frost

    Twirps

    Meine Freundin und mich hält aktuell nur ab, dass man halt tatsächlich eine zweite Switch dafür braucht. Die Kosten für zwei Karts wären ja noch in Ordnung, aber dafür jetzt nochmal eine Switch bzw. eine Switch Lite (geht es damit überhaupt richtig?)

    Meine Frau hat eine Switch Lite und funktioniert damit genauso wie bei der Standard-Switch insofern einwandfrei, wie man sich in Wifi-Reichweite des Fahrzeugs befindet. Wie schon an anderer Stelle geschrieben, ist die einfach eher schlecht als recht. Die von Nintendo beworbenen 5 Meter stimmen nur dann, wenn dazwischen eine gerade Linie und Sichtkontakt zwischen Konsole und Kart ist. Es reichen schon wenige Möbel oder etwa das Fahren unter einem Tisch durch, um den Videostream ins Ruckeln zu bringen.


    Ich hoffe auf ein späteres Zubehör, dass das Signal zwischen den Geräten verstärkt; wie eine Art Wifi-Signalverstärker fürs Heim-WLAN, nur halt eben für die Kommunikation zwischen Kart und Konsole.