Schwingt die Kochlöffel und werdet zum besten Koch aller Zeiten!

Wir befinden uns im Jahr 2041 und die USA erholt sich von einem Krieg. Die Wirtschaft jedoch boomt bereits wieder und diverse Restaurants eröffnen weiter fleißig ihre Filialen überall im Land. Auch Cook, Serve, Delicious floriert und wird noch immer als das beste Restaurant überhaupt bezeichnet. Doch dann … explodiert das Gebäude des Restaurants und wird zerstört.


Einmal alles auf Anfang ...


So in etwa geht es mit dem Restaurant-Management-Spiel Cook, Serve, Delicious! 3?! los, bevor ihr auch schon direkt ins Geschehen einsteigt. Doch zuvor trefft ihr natürlich noch auf Whisk und Cleaver, die beiden Roboter, die euch letztendlich zu Hilfe eilen. Mit ihrem Search & Recovery-Truck helfen sie euch nämlich, wieder auf die Beine zu kommen und die Menschen trotz der katastrophalen Explosion weiterhin mit eurem leckeren Essen zu versorgen. Denn nachdem sie euch etwas aufgepäppelt haben, kann es im Laden wieder richtig rund gehen! Der Wagen wird also ruckzuck umlackiert und dann könnt ihr auch schon wieder die Küche unsicher machen.


Beim Spielen bekommt man richtig Hunger!

© Vertigo Gaming

Es vergeht im Spiel ein Jahr, bevor ihr dann wirklich anfangen könnt zu kochen und wer die anderen Teile von Cook, Serve, Delicious! kennt, wird hier von einer bekannten Melodie begrüßt. Dann geht es auch schon ins Tutorial, damit man genau weiß, wie man die unzähligen Gerichte zubereitet und die Kunden bei Laune hält. Ihr bekommt nun also eine Menütafel vorgehalten, mit der entsprechenden Speise und wie viele ihr davon machen müsst, damit ihr die Kunden vor Ort auch versorgen könnt. Denn niemand möchte als Chefkoch unzufriedene und vor allem hungrige Gäste haben! Jede Aktion wird durch entsprechende Tasten ausgeführt, was man irgendwann raus hat. Anfangs sind es jedoch zu viele auf einmal und man muss zwischen seinem Controller und Bildschirm immer wieder hin- und hersehen, um auch alles im Blick zu behalten. Hier hat leider die PC-Version einen deutlichen Vorteil! Das erfordert aber einfach nur Übung und danach passiert das fast von selbst. Man sollte allerdings immer genau lesen, was die Gäste haben wollen, denn nur weil einer sein Eishörnchen gerne mit einem Schokoladenüberzug genießen möchte, heißt das nicht, dass das für jeden der Fall ist! Deswegen sollte man die Angaben und Wünsche der Gäste immer genau beherzigen, denn sonst hat man zu schnell eine frustrierte Kundschaft.


Das Zubereiten läuft zudem auf Zeit, denn in Cook, Serve, Delicious! 3?! fahrt ihr mit eurem Truck von Ort zu Ort und habt zunächst nur die Fahrtzeit, um eure Gerichte vorzubereiten. Habt ihr nicht genug Gerichte dabei, gehen Kunden leer aus, doch ihr habt natürlich auch vor Ort die Möglichkeit, für Nachschub zu sorgen, was allerdings ganz schön stressig werden kann. Wie man sieht, geht es hier nicht nur darum, die richtigen Knöpfe zu drücken, sondern auch noch so schnell wie möglich. Es gibt natürlich auch individuelle Gerichte, die ihr vor Ort machen müsst, was sich über den Spielverlauf noch intensiviert. Denn bereits nach dem Tutorial könnt ihr selbst aussuchen, welche Gerichte ihr servieren möchtet. Und die Auswahl ist riesig! Natürlich unterscheiden sich die Gerichte in diverser Hinsicht. Ein 3-Punkte-Gericht ist zum Beispiel schwieriger zu machen als ein Standard-Gericht, doch es bringt mehr Geld ein und auch mehr Erfahrung. Da braucht es etwas Übung, um ein ausgewogenes Menü zusammenzustellen. Ein witziger Bonus: Jedes Gericht hat in der Auswahl einen Reiter, über den ihr jede Menge Zusatzinfos zu den jeweiligen Gerichten bekommt. So erfahrt ihr zum Beispiel, wo die Gerichte ursprünglich her sind und wann sie entwickelt worden sind. Doch nicht jede Info hat etwas mit der Realität zu tun, sondern ist an das apokalyptische Setting oder den genialen Humor des Spiels angepasst. Viele Gerichte müsst ihr im Laufe des Spiels mit der entsprechenden Spiel-Währung dazukaufen, sodass ihr eure Menükarte erweitern könnt.


Auch Süßspeisen sind sehr gerne gesehen bei euren Gästen.

© Vertigo Gaming

Ihr könnt natürlich auch eure treuen Gefährten Whisk and Cleaver einspannen, die euch helfen, eure Gäste mit euren Speisen zu versorgen. Denn das ganze kann vor Ort schon mal schnell stressig werden und da ist es hilfreich, wenn eure Roboter-Freunde euch unter die Arme greifen. Mit ihnen könnt ihr nämlich alle Kunden, die an eurem Foodtruck warten, bedienen, statt jeden einzeln auswählen zu müssen. Am Ende einer Runde bekommt ihr eine Medaille, die Bronze, Silber oder Gold sein kann, ehe ihr eine detailliertere Übersicht über eure Ergebnisse bekommt. Natürlich verdient ihr auch ein paar Dollar dazu, die ihr unter anderem braucht, um euren Foodtruck aufzurüsten und umzugestalten. Bevor ihr euch in die nächste Stadt wagt, könnt ihr euch aussuchen, ob ihr im Standard oder im Chill-Modus spielen möchtet. Letzterer hat den Vorteil, dass eure Kunden geduldig sind und euch keine unvorhergesehenen Katastrophen treffen können. Seid ihr allerdings hinter goldenen Medaillen her, werdet ihr in dem Modus nicht fündig. Im Chill-Modus könnt ihr als höchste Auszeichnung nur eine silberne Medaille bekommen. Den Modus könnt ihr außerdem vor jedem neuen Stopp anpassen, sodass ihr euch nicht ein für alle Mal festlegen müsst. Auch der Multiplayer-Modus ist eine tolle Sache, denn so könnt ihr zusammen mit einem Freund kochen und eure Kunden doppelt so schnell mit Leckereien versorgen. Dennoch solltet ihr euch untereinander absprechen, sodass kein Gericht zu kurz kommt.


Grafisch ist das Spiel natürlich nicht überragend und dennoch fällt das nicht negativ auf. Vor allem die Speisen sind sehr detailreich dargestellt, sodass man durchgehend Appetit hat. Außerdem erinnert die Grafik an den Teil davor, was natürlich sehr nostalgisch ist und Fans fühlen sich direkt wieder zu Hause. Auch die Musik ist weder nervig noch sehr mitreißend, sodass sie perfekt als Hintergrundmusik dient, während ihr euch um das Zubereiten von Gerichten kümmern könnt. Die Spiellänge ist zudem ordentlich, da man viel zu viel Zeit damit verbringen kann, sein Kochbuch zu vervollständigen oder seinen Foodtruck umzubauen bzw. aufzuwerten. Aber vor allem Fans der vorigen Teile kommen hier voll auf ihre Kosten!

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Kerstin Steiner

Für mich war es der erste Teil dieser Reihe, weswegen ich als Neuling in die Cook, Serve, Delicious-Welt eintauchen konnte. Das war zu Beginn etwas überfordernd, auch wenn ich natürlich andere Management-Spiele in dem Bereich kannte. Aber das legte sich recht schnell und ich war voll im Koch-Fieber. Die Auswahl an Gerichten und dieser ganz spezielle Humor, den viele Fans wahrscheinlich zu schätzen wissen, haben mich lange bei der Stange gehalten, auch wenn es kein komplexes Spiel im Vergleich zu Rollenspielen oder ähnlichem ist. Dennoch ist es ein super Spiel für zwischendurch und für jeden, der irgendwie Spaß und Freude am Essen oder Kochen hat. Ich als Foodie war dahingehend wirklich sehr gut bedient!
Mein persönliches Highlight: Die Informationskarten der einzelnen Gerichte, die entsprechende Vielfalt sowie der Humor.

Die durchschnittliche Leserwertung

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Kommentare 3

  • Shulk meets 9S

    Meister des Turms

    Wieder was fürs switch casual Klientel

    Gibt ja nicht genug davon schon:D:D


    Wii 2 sollte sie heißen die Konsole, wäre passender

  • Domme

    Turmritter

    Shulk meets 9S man merkt minimal unter jeder News deinen Frust :rolleyes:


    Aber mal zu der casual Thematik:

    Davon leben die Konsolen. Nicht von den paar % , die sich in Foren rum treiben und Hardcore Fans der ersten Nintendo Generationen sind und nur aus solchen Zeiten die Spiele haben möchten.

  • Shulk meets 9S

    Meister des Turms

    Domme dann musst dich wohl über casual freuen.

    Für mich macht es ein Spiel nicht gut wenn es sich gut verkauft :dk: sorry