Ein Zelda-Klon, welcher keiner ist.

Bereits seit der Bekanntgabe und Veröffentlichung erster Bilder zu Oceanhorn 2: Knights of the Lost Realm war ich begeistert von der Atmosphäre und dem Grafikstil des Titels, auch wenn die Parallelen zu The Legend of Zelda nicht von Hand zu weisen sind. Als dann noch mitgeteilt wurde, dass es auch eine Nintendo Switch-Version des Adventures geben wird, stieg meine Vorfreude ins Unermessliche. Mittlerweile habe ich etliche Stunden in der Welt von Gaia verbracht und kann euch mitteilen, wie gut die Umsetzung gelungen ist und welche Schwächen ich in meinem Test feststellte.


Ein geglückter Sprung auf die Nintendo Switch?


In der Rolle eines unbenannten Helden werdet ihr zu Beginn des Abenteuers ins kalte Wasser geworfen und müsst euch direkt behaupten. So gilt es, möglichst schnell die Grundlagen des Spiels zu erlernen und sich bereits nach wenigen Minuten den ersten Widersachern zu stellen. Eure Hauptaufgabe im Spiel ist es, dem bösen Mesmeroth das Handwerk zu legen, da dieser die Welt mit seiner Armee aus dunklen Rittern und Technologie beherrschen möchte. Insgesamt ist die gesamte Story sehr klischeehaft und wenig überraschend, da das typische Szenario aus Gut gegen Böse aufeinander trifft. Für Abwechslung im Spielverlauf sorgen jedoch die unterschiedlichen Völker der Welt mit ihren eigenen Geschichten und Problemen.


Die Welt von Gaia ist wirklich malerisch.

© Cornfox & Brothers

Wer den ersten Teil von Oceanhorn gespielt hat, wird sich schnell in der Welt von Oceanhorn 2: Knights of the Lost Realm zurechtfinden. Zwar steuert ihr dieses Mal euren Helden aus der Schulterperspektive, die Gegner und die Umgebungen wirken trotz des 3D-Upgrades bekannt. Nichtsdestotrotz eröffnet diese Spielweise mehr Möglichkeiten in der teils linearen und teils freibegehbaren Spielwelt, als sie der erste Teil bot. So findet ihr euch im Verlauf des Abenteuers immer wieder in mehr oder weniger großen Gebieten wieder, welche es nach euren Belieben zu erkunden gilt, ohne dass dabei das eigentliche Ziel aus dem Fokus gerät. Grund hierfür ist vor allem eine Minikarte, durch welche ihr einfacher zu interessanten Orten gelangt. Dabei trefft ihr nicht nur auf unterschiedliche Feinde, sondern müsst auch das ein oder andere Rätsel lösen, um die vielen versteckte Schätze zu finden oder das Weiterkommen in der Geschichte zu ebnen.


Hierfür verfügt euer Held über ganz unterschiedliche Fähigkeiten. Omnipräsent sind hierbei das Rennen, Klettern und natürlich auch das Kampfsystem, welches sehr an The Legend of Zelda erinnert. Alle Kämpfe laufen in Echtzeit ab, sodass ihr per Tastendruck direkt einen Angriff mit eurem Schwert auf euren Widersacher ausführt. Haltet ihr eure Aktionstaste gedrückt, ist auch eine starke Angriffskombination möglich, welche jedoch zuvor einige Sekunden aufladen muss. Eure Feinde unterscheiden sich hierbei nicht nur in ihrem Äußeren und ihren Attacken, sondern weisen auch ganz spezifische Schwächen auf. So muss manch ein Feind mehrfach attackiert werden, um den Schwachpunkt freizulegen, wohingegen andere einfach von der Rückseite angegriffen werden müssen, um die Oberhand nicht zu verlieren.


Für all die Fähigkeiten, die ihr neben eurem normalen Angriff ausführen könnt, müsst ihr Materialien sammeln. Diese findet ihr vor allem in Link-Manier in allerlei Büschen, welche am Wegesrand wachsen und von eurem Schwert zerstückelt werden können. So laden sich nach und nach eure normale Munition, Heil- oder auch euer Elektrozauber auf, um sie dann nutzen zu können. Doch auch ein kleines Funkeln auf dem Boden oder an Gegenständen weist darauf hin, dass per Tastendruck etwas gefunden werden kann.


Dieser Schalter muss mit einem gezielten Wurf aktiviert werden.

© Cornfox & Brothers

Besonders zu Beginn des Abenteuers ist es wichtig, sich mit dem Kampfsystem und seinen Gegebenheiten näher zu beschäftigen, da es über die typischen Angriffe hinaus weitere taktische Möglichkeiten bietet. So ist es euch beispielsweise auch möglich, aus der Ferne einen Angriff zu starten und diesen je nach Spielfortschritt sogar mit einer elementaren Eigenschaft zu versehen. Darüber hinaus könnt ihr mit eurem Schild Angriffe blocken oder mittels Heilzauber eure Energie wiederherstellen. All dies passiert sehr intuitiv, da ihr per Tastendruck ein Aktionsrad öffnet, welches all eure Möglichkeiten anzeigt. Dass dabei das Spiel stoppt, kommt einem in hitzigen Kämpfen sehr entgegen, vereinfacht manche Situationen aber auch enorm.


Im weiteren Verlauf der Geschichte findet ihr außerdem verschiedene Splitter, welche ihr an eurer Ausrüstung befestigen könnt, um sie mit weiteren Stärken zu versehen. So erhaltet ihr beispielsweise eine erhöhte Angriffskraft oder steckt am Ende mehr Treffer eurer Feinde ein. Taktische Merkmale sind somit trotz der Echtzeitkämpfe gegeben und es lohnt sich, in diese Zeit zu investieren. Neue Splitter findet ihr entweder auf eurem Abenteuer in einer der unzähligen Schatztruhen, welche im Spiel versteckt sind oder ihr kauft sie mittels gefundener Goldmünzen in einem der vielen Läden oder Automaten, die ihr in allen Städten findet.


Typisch für ein RPG ist außerdem, dass ihr nach und nach in eurem Level aufsteigt. Für jeden besiegten Gegner erhaltet ihr nämlich Erfahrungspunkte, welche euren Helden stärken. Zu Spielbeginn erhaltet ihr für den Levelaufstieg zwar nur etwas Gold und einen vollen Lebensbalken, je höher ihr kommt, desto interessanter werden jedoch auch die Belohnungen. So erhöht sich unter anderem eure Lebensenergie oder eure Munitionskapazität, sodass ein Aufstieg im Level durchaus über Sieg oder Niederlage entscheiden kann.


Die Parallelen zu The Legend of Zelda sind nicht von der Hand zu weisen.

© Cornfox & Brothers

Hervorzuheben ist vor allem im Vergleich zum ersten Teil, dass ihr im Verlauf des Abenteuers Weggefährten an eure Seite gestellt bekommt, welche meiner Meinung nach perfekt integriert sind. Diese geben nicht nur unterstützende Hinweise und können bei allerlei Rätseln als Unterstützung verwendet werden, sondern nehmen auch aktiv am Kampf teil. Dabei sind sie so konstruiert, dass sie den Feinden minimalen Schaden austeilen, jedoch die Aufmerksam auf sich ziehen. Dies sorgt vor allem gegen mehrere Gegner für eine taktische Komponente, die perfekt ins Spiel passt und einem als Spieler auch die Möglichkeit bietet, einmal durchzuatmen.


Leider sind diese nicht immer sinnvoll in das gesamte Abenteuer integriert. So wurde ich kurz vor Beginn eines Dungeons plötzlich von einem Begleiter ohne Begründung verlassen, damit sich dieser danach ohne Erklärung direkt wieder anschloss. Gerade diese Ungereimtheiten in der gesamten Geschichte tauchen immer wieder auf und lassen einen als Spieler verdutzt in die Wäsche schauen, da man nicht allen Handlungen der Charaktere nachvollziehbar folgen kann. Hier wurde eine Menge Potenzial verspielt, da die Charaktere an sich toll gestaltet sind und eigentlich viel mehr Huldigung verdienen.


Nichtsdestotrotz machen all die Rätsel mit den Begleitern durchaus Spaß. Zwar handelt es sich meistens um einfache Schalterrätsel, der Umgang mit den Weggefährten bereitet trotzdem Spaß, auch wenn man keine direkte Kontrolle über sie hat. Mittels Aktionsrad habt ihr es in der Hand, ob sie euch gehorsam folgen oder eben eine bestimmte Aktion ausführen. Die Möglichkeiten sind hierbei zwar stark limitiert, Spaß macht es trotzdem und es sorgt für viel Abwechslung, seine Begleiter in den individuellen Situationen zu befehligen.


Die vielen Sequenzen im Spiel führen schön durch die Geschichte.

© Cornfox & Brothers

Für Abwechslung sorgen auch die unterschiedlichen Wege eurer Reise. Diese führen euch nicht nur durch verschiedene Biome und Höhlen, sondern auch eure Art des Reisens verändert sich. Seid ihr in den meisten Fällen zu Fuß unterwegs, findet man sich auch in Zügen oder futuristischen Motorrädern wieder. Alles ist hierbei wunderbar in die Welt von Gaia integriert, sodass sich alles sehr natürlich anfühlt.


Technisch empfinde ich Oceanhorn 2: Knights of the Lost Realm als eine Wucht. Nicht nur die grafische Darbietung ist mehr als gelungen, auch die musikalische Untermalung passt wunderbar harmonisch in das gesamte Setting. Die Sprachausgabe ist zwar nur auf englisch verfügbar, kann nichtsdestotrotz überzeugen. Die Ladesequenzen sind so kurz gehalten, dass sie niemals störend ins Auge fallen. Die gute Arbeit am Titel bemerkt man vor allem grafisch, wenn man ab und zu in die Egoperspektive schlüpft, um Höhlen zu überwinden. Seltenst fallen Ecken und Kanten auf, die das Bild stören, sodass man im Gesamten eine sehr sauber Portierung erhält. Lediglich in den größeren Städten fällt auf, dass sich Objekte in der Ferne erst nach und nach aufbauen und manchmal auch aufploppen. Dies ist aber verschmerzbar.


Von Spielumfang her erwartet euch ein mindestens 15–20 Stunden langes Abenteuer. Je nachdem ob ihr darauf Lust habt, jeden Schatz zu finden und jedes Geheimnis zu lüften, kann man noch weitere Stunden investieren. Auch einige Nebenquests haben es ins Spiel geschafft, die zwar nicht besonders inszeniert sind, trotzdem aber motivieren, da allerlei Schätze und Verbesserungen in Aussicht gestellt werden. Auch einige Erfolge können erlangt werden, welche euch weitere Erfahrungspunkte bescheren und somit ebenfalls motivieren. Insgesamt erhaltet ihr somit eine tolle Mischung aus Adventure und RPG, welche sich jeder einmal ansehen sollte.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Maik Styppa-Braun

Schaut man sich Oceanhorn 2: Knights of the Lost Realm im Detail an, kommt immer wieder der Gedanke auf, gerade einen neuen Teil von The Legend of Zelda zu spielen. Dies beginnt beim Zerschlagen von Gräsern und Töpfen und geht über in das Aussehen unseres Helden. Das alles empfinde ich aber gar nicht als Kritik, da man sich zwar am großen Vorbild orientiert und auch die ein oder andere Idee übernommen hat, jedoch ein ganz eigenes Spielgefühl entwickelte, welches sich sehr rund anfühlt und sich doch im Detail vom Original unterscheidet. So spornen nicht nur die grafische und musikalische Inszenierung enorm an, auch die belebte Spielwelt lädt durch die teils großen Gebiete zum Erkunden ein. Hinzu kommt die saubere technische Arbeit, die hier abgeliefert wurde und einen spannenden Titel für etliche Spielstunden bietet. Wer auch nur ansatzweise etwas mit Adventures und RPGs anfangen kann, wird um die Fortsetzung von Oceanhorn nicht herum kommen, da es ein Fest auf der Nintendo Switch ist.
Mein persönliches Highlight: Die unterschiedlichen Biome, die zum Verweilen einladen.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 19

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Klingt sehr gut. Ist eine Retail geplant?

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    playersdestiny


    Wollte ich auch gerade Fragen. :D

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Das ist eine wirklich gute Wertung, ich werde das Spiel aufjedenfall im Auge behalten...

  • KarniMarc

    Turmbaron

    Naja, schön dass es dem Redakteur Spaß gemacht hat. Für mich wirkt das Alles andere als rund. Zudem wirken die Animationen wie schon im Vorgänger arg maschinell, als ob die Charaktere alle in einer steifen Blechrüstung herumrennen würden. Ist zwar ein Mobile-Game, aber da der erste Teil schon arg mittelmäßig war, muss ich da doch eher meinen Gameplay-Eindrücken von Videoreviews da eher zustimmen und mache einen weiten Bogen um dieses Spiel. Wenn ich den Vergleich zu Zelda höre, dann frag ich mich, welcher Teil bitteschön? Die CDi Games? <X3

  • Solaris

    Ghost of ntower

    Scheint ja gar nicht so schlecht geworden zu sein. Mal sehen ob ich es irgendwann auch mal spiele.

    Ein Spiel abzukupfern heißt Kopie. Bei Mehreren nennt man das Recherche. :);)

  • link82

    Turmfürst

    schaut gut aus :)


    vielleicht ja endlich mal ein Zelda-like, das mich nicht (auf gutem Niveau) enttäuscht ala Genshin Impact oder Okami

  • KarniMarc

    Turmbaron

    link82 Welche Zelda-Spiele sagen dir denn zu? Wenn du was im Stile von A Link to the Past zum Beispiel gern spielst, versuch mal Blossom Tales.

  • Heldissimo

    Turmheld

    Naja laut diverser Tests ruckelt das Spiel in Städten mit 20fps rum. Da warte ich mal lieber noch ab.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Heldissimo das kann ich nicht bestätigen. Die größten Städte liefen in meiner Testphase nahezu flüssig. Lediglich die teilweise auftauchenden Gebäude im Hintergrund sind zu bemängeln.


    KarniMarc Auch ich sehe den ersten Teil mit einem kritischen Auge, obwohl auch dieser im Kern bereits einiges richtig machte. Aber nochmal zum Vergleich mit Zelda: Gerade diejenigen, die sich nicht mit der Thematik auskennen, sehen einen in blau gekleideten Typen mit Schwert, Bomben und Enterhaken auf allerlei komische Kreaturen einhauen. Darüber hinaus kann dieser nicht eigenständig Springen und auch von einer wirklichen Kommunikation ist dieser weit entfernt. Die Parallelen sind somit nicht von der Hand zu weisen. Trotzdem fühlt sich der Titel dann doch anders an als ein Breath of the Wild. Daher die für mich so gute Wertung, da ne Menge richtig gemacht wird.

  • KarniMarc

    Turmbaron

    Maik Styppa-Braun Du musst dich nicht extra rechtfertigen. Ich nehme dir bestimmt nicht die gute Wertung übel oder so. Jeder hat andere Geschmäcker sicherlich und es gibt bestimmt bei jedem so Spiele, wo sich die Geister scheiden. Freut mich wie gesagt, wenns wem anders gefällt. Ich sehe da leider eher wieder so ne Gurke ähnlich wie damals "Legend of Kay" (nicht jetzt annehmen, ich würde bei dem Titel eine Verbindung zu Zelda legen; lediglich ein weiteres Spiel, welches mich arg enttäuscht hat zu der Zeit) persönlich und gehe da nicht das Risiko nochmal ein, wenns mich vom Gesehenem nicht überzeugt. =3

  • Heldissimo

    Turmheld

    Ah ok. Dann würde ich mir das doch mal anschauen. Hab aber noch soviele andere Games offen. Children of Morta seit Wochen geladen und noch nicht mal getestet. ||

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Also optisch bin ich regelrecht hin und weg, grade im Vergleich zum 1. Teil. Es hat definitiv parallelen zu Zelda und das gefällt mir, das kommt auch auf meine Wunschliste :)

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    KarniMarc hab deinen Kommentar auch nicht negativ gewertet. Ich finde gegensätzliche Meinungen zu meinen Tests immer spannend, da ich ja nur meine Perspektive kenne. Also immer her damit :-)

  • link82

    Turmfürst

    KarniMarc

    ich mag eigentlich alle Zeldas, ob 2d wir ALttP und LA oder 3d wie Twilight Princess oder Ocarina... Blossom Tales hat mich die Demo leider gar nicht überzeugt, wirkte auf mich leider billig und ohne Charme... Kamiko habe ich immer noch ungespielt auf der Switch, das soll ja gut sein

  • KarniMarc

    Turmbaron

    link82 Ich kenne die Demo nicht, aber als ich das Spiel spielte fand ich alleine die Idee mit der Guten Nacht Geschichte des Großvaters echt sehr niedlich.

    Das Spiel hatte echt so Einiges an Content, jede Menge versteckter Schätze und ähnlich wie bei ALttP mit diversen Kampf- und Rätselaufgaben welche von klassischen Merk- zu Schieberätseln Abwechslung boten und auch eine breite Palette an Items wie z.B. magische Medaillen und Zeldatypische Waffen wie Pfeil-und Bogen, Bomben oder neue Schwerttechniken boten. Mit den so knapp über 70 Oberwelt-Screens, den Tempeln und Höhlen hatte ich da persönlich ne echt gute Zeit mit. Hat sich nicht langsam angefühlt und einige der Effekte beim Benutzen der Zauber und Waffen waren schon fein gemacht. Der Soundtrack gefiel mir persönlich auch gut.

    Die Story allein ist womöglich ein wenig simpel, aber wie gesagt, die Art und Weise wie zwischendurch der Großvater mal sich die Zeit da nimmt und seinen Enkelkindern nen kleinen Teil in der Story zu erklären oder sogar ihnen eine Entscheidung überlässt, welche Gegner mal auftauchen, haben mir beim Spielen doch den einen oder anderen Schmunzler beschert. X3


    Ein Spiel, welches ich selber noch spielen will und mir mal empfohlen wurde wäre das in der SEGA Mega Drive Collection befindliche "Beyond Oasis"., welches als ein uriges Zelda-ähnliches Spiel im orientalischen Setting betitelt wurde.

    "Landstalker" ist meine ich auch dabei, welches halt im isometrischen Stil daherkommt, wie man es womöglich schon von Spielen wie "Super Mario RPG" kennt. Ältere Spiele, aber nette Action-Adventure-Kost.


    Ist zwar mehr wie Zelda II, aber "Monster Boy and the Cursed Kingdom" hat mir echt superviel Spaß gemacht. Mag die Wonder Boy Spiele alle sehr gern. Sind halt mehr wie fantastische Action-Adventure Sidescroller mit leichtem Metroidvania Einschlag. Wirken halt wie Samstag Morgen Abenteuer inm farbenfrohen Gewand, wo man meist verschieden Verwandlungen ähnlich wie bei "Shantae" einsetzt.

  • Hoschi83

    Turmknappe

    Also mit der 8 geh ich, zumindest bis dato, noch nicht wirklich mit.

    Ich stimme zwar zu, dass Grafikstil und Atmosphäre recht "entspannt" rüber kommen aber das Spiel selbst eher wie eine Art Mobile Titel wirkt.

    Die Welt ist zwar hübsch aber generisch und leer. Die Bewohner klischeehaft und austauschbar, sowohl optisch als auch spielerisch.

    Alles wirkt irgendwie seicht und viel zu oberflächlich.

    Das Kampfgefühl geht gegen null, das Trefferfeedback fühlt sich komisch an und die ganze Welt wirkt ein wenig MMO lästig.

    Klar, dass das kein AAA Titel sein will ist mir durchaus bewusst aber bei einer 8 hab ich, und das ist wahrscheinlich auch das Problem, was anderes erwartet.

    Mal schauen wie lange ich dabei bleib.

    Die 3 Stunden bisher regten mich eher zum Gähnen an.

  • link82

    Turmfürst

    KarniMarc

    danke für die Tipps, die Mega Drive Collection habe ich sogar, Landstalker war auf jeden Fall ganz solide :)

  • KarniMarc

    Turmbaron

    link82 Ist zwar nicht für Nintendo, aber im Falle dass du eine PlayStation haben solltest wären die spirituellen Nachfolger von "Landstalker", nämlich "Alundra 1 & 2" sicherlich auch einen Blick wert. Fand die beide echt unterhaltsam.

  • link82

    Turmfürst

    KarniMarc

    jo kannte bzw hatte ich damals