Im Scheinwerferlicht des Stadions

„Die Erde bebt bei diesem Wettkampf!“


So, oder so ähnlich reagierten vermutlich die meisten von uns, als wir zum ersten Mal den Worten des enthusiastischen Kommentators folgten und die Taschenmonster tatsächlich auf dem Fernsehbildschirm erleben durften. Die Rede ist dabei natürlich von Pokémon Stadium, dem im Jahr 2000 erschienenen Spin-off-Ableger für das Nintendo 64-System. In einer Zeit, in der die Rollenspiele noch an Handhelds gebunden waren und dementsprechend nur bedingt das Spektakel eines echten Arenakampfes darstellen konnten, erlaubte dieser Heimkonsolentitel einen Blick in eine andere Welt – wo sich Turtok und Glurak endlich genauso brachial begegnen konnten, wie es sich jedes Kind immer vorstellte. Nun, nach zwanzig Jahren und den bereits veröffentlichten Pokémon Schwert und Schild für die Nintendo Switch, gehört diese Fantasie schon lange nicht mehr der Zukunft an und wird fortan stets ein Teil des Franchise bleiben. Doch warum klammern sich Fans noch immer an die scheinbare Qualität eines alten Spin-offs, wenn die Technik sowie das Gameplay doch mittlerweile mehr als veraltet scheinen? Wagen wir einen Blick in die Vergangenheit und ergründen in diesem Retro-Test, warum Pokémon Stadium noch immer seiner Zeit voraus ist.


Die Anfänge der Reihe


„Oh-oh, es ist verwirrt!“


Pokémon Stadium ist eigentlich nicht Pokémon Stadium. Was zunächst irritierend klingen mag, ist im Grunde genommen erneut die konfuse Veröffentlichungspolitik hinter den Anfängen der Reihe. Wie schon die exklusive in Japan erschienene Grüne Edition, blieb uns nämlich das ursprüngliche Pokémon Stadium, welches nur ein ungefähres Drittel der damaligen 151 Pokémon zählt und in abgespeckter Form daherkommt, erst einmal verwehrt. Es sollte nicht lange dauern, bis anschließend ein Nachfolger herausgebracht wurde, der es letztendlich in den Westen schaffte und den für uns ersten Teil darstellt. Ob man jetzt von einem Verlust sprechen kann, ist in Anbetracht der bescheidenen Inhalte aber vermutlich etwas übertrieben. Weder besitzt das Debüt irgendwelche Minispiele noch die Arenaleiterburg und kann inoffiziell als Prototyp des Nachfolgers verstanden werden. Allerdings ändert dies nichts an der Tatsache, dass japanische Spieler hiermit die erste Gelegenheit bekamen, Pokémon in 3D-Arenen gegeneinander antreten zu lassen.


Das mächtige Simsala krümmt die Löffel.

© Nintendo, Creatures, GAME FREAK

Pokémon Stadium ist kein Rollenspiel im traditionellen Sinne – so viel sollte klar sein. Stattdessen besteht der Sinn darin, den Gameboy mit dem Nintendo 64-System zu verbinden, um eure hart trainierten Lieblinge aus der Roten, Blauen oder Gelben Edition an Turnieren teilnehmen zu lassen. Sollte ihr keine eigenen Pokémon zur Verfügung haben, warten Leih-Pokémon mit vorgegebenen Attacken alternativ darauf ausgewählt zu werden. Der Trick an der ganzen Sache ist hierbei die Balance der Entwicklungsstufen. Erwartungsgemäß ist es sinnvoll, hauptsächlich voll entwickelte Pokémon auszusuchen, da ihre Werte den Zenit erreicht haben und es abweichende Optionen, wie den Evolith, damals noch nicht gab.


Um der potenziellen Einseitigkeit aber zu entgehen, weisen die Endstadien eines jeden Monsters größtenteils entweder ungenauere oder gleich schwächere Angriffe auf, während die Vorstufen mit verlässlicheren Attacken beglückt sind. Kadabra erhält die kraftvolle Attacke Psychokinese und das sehr viel stärkere Simsala den schwächeren Psystrahl – theoretisch eine faire Verteilung, damit wirklich alle Taschenmonster einen Wert besitzen.

Das Clavion zum Sieg ist aber eine ausgewogene Balance zwischen mächtigen Endstufen und etwas schwächlicheren Zwischenentwicklungen, da Gegner nicht an diese Restriktionen gebunden sind und anfällige Pokémon ansonsten viel zu schnell ausschalten.


Trotz alledem ist dieses Leihspiel mit dem Typ Feuer ein mehr als faires Geschäft. Neueinsteiger, die keine Editionen besitzen, werden nicht ausgeschlossen und Veteranen bekommen einen Anreiz, ihre trainierten Favoriten mit angepassten Angriffen auf das Spiel zu übertragen. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen sind und ihr euch bereit für den wahren Wettkampf fühlt, kann es auch schon in einen der zahlreichen Cups gehen. Mit insgesamt vier Wettbewerben, die allesamt auf unterschiedliche Regeln setzen, lassen sich mehr als genug Trophäen verdienen. Während der Pokémon- und Premium-Cup verschiedene Level voraussetzen – dafür aber unterschiedliche Schwierigkeitsgrade anbieten –, stechen der Pika- sowie Mini-Cup durch ihre individuellen Regelungen heraus. Weniger ist mehr lautet das Motto, weswegen im Falle des Pika-Cups ausschließlich Taschenmonster von Level 15 bis 20 zugelassen sind und der Mini-Cup diese Grenze leicht erhöht. Gerade Anfänger können hier wunderbar die Fundamente verinnerlichen, bis es langsam in Richtung Premium-Cup geht. Dort wird aufgrund der recht cleveren künstlichen Intelligenz der Gegenspieler alles von euch abverlangt. Sie wählen fast immer den besten Angriff, führen bei Typennachteil gerne eine Kehrtwende aus und fokussieren sich stets auf ihre besten Pokémon.


Im Schatten der Arenaleiterburg


„Wir berichten live aus der Burg der Arenaleiter!“


Hier tretet ihr ganz wie in den eigentlichen Editionen gegen jeden Arenaleiter der Kanto-Region an, um im Anschluss die Top 4 herauszufordern. Bevor jedoch fleißig Orden gesammelt werden, müsst ihr vorher in jeder Arena bis zu drei Trainer ausschalten, die euch ein wenig auf den eigentlichen Kampf einstimmen sollen. Dies klingt jedoch dramatischer, als es ist. Die Leiter sind wie gewohnt auf einen Typen abgestimmt und lassen sich dementsprechend einfach kontern. Wirklich herausfordernd wird es erst im nachfolgenden Kampf gegen die Top 4 und den dazugehörigen Champion. Mit der passenden Strategie sind aber auch diese Gegner kein allzu großes Problem, woraufhin ihr als Dank eines von acht seltenen Pokémon für eine eurer Editionen erhaltet.


Behutsam geht es an die Spitze.

© Nintendo, Creatures, GAME FREAK

Was heute natürlich keinen Wert mehr hat, war damals ausgesprochen lohnenswert. Spieler wie ich, die früher aufgrund des fehlenden Link-Kabels keine Möglichkeit besaßen, den Pokédex zu vervollständigen, erhielten somit eine Alternative um beispielsweise an weitere Starter-Pokemon zu kommen. Neben solchen vielversprechenden Preisen ist es die simple Atmosphäre, welche die Arenaleiterburg noch heute so stimmungsvoll macht. Die bedrückende Musik in Kombination mit dem fantastischen Soundtrack gibt der Kampagne den nötigen seriösen Flair, um sich von den Cups thematisch abzuheben.


Wahrscheinlich fängt man auch hier an, die absolut hervorragenden Animationen und Angriffe der Pokémon wertzuschätzen. Nicht nur war es bahnbrechend, die Taschenmonster erstmalig gegeneinander im dreidimensionalen Raum antreten zu lassen, sondern auch gleichsam technisch beeindruckend, mit welcher Natürlichkeit sich die verschiedenen Charaktermodelle und ihre Bewegungen präsentieren. Eingeschlagene Treffer werden theatralisch vorgeführt, jedes Pokémon befindet sich ständig in Bewegung (selbst, wenn kein Befehl ausgewählt wird) und die Skalierungen der Größenunterschiede machen immerzu Sinn.


Normalerweise wäre ein Vergleich mit der aktuellen Generation mehr als unfair – immerhin liegen hier bis zu 20 Jahre technische Weiterentwicklung dazwischen – jedoch sind die Grafik und Animationen vorbildlich gealtert und wirken selbst heutzutage noch äußerst zeitgemäß. Hintergründe mögen zwar etwas schwammig aussehen und das Fehlen einer passenden Soundkulisse in Form von jubelnden Zuschauern wäre sicherlich das Kikugi auf dem Gigadynamax-Pokusan gewesen, allerdings wurde die ganze Power der Konsole verständlicherweise in die gelungenen Pokémon-Modelle gesteckt.


Runde zwei – Minispiele, der Dodu-Turm und mehr


„Ein schlafender Gegner macht den Kampf ganz schön einseitig!“


Dann sind wir mal so anständig und nutzen die unfaire Schlafmechanik der ersten Generation nicht aus. Solange unser Gegner noch schläft, ist es sicherlich keine schlechte Idee, gemeinsam mit weiteren Spielern die Minispiele unsicher zu machen. Hier warten eine Handvoll kurzweiliger Disziplinen darauf, völlig ohne Druck und mit einfachen Regeln genossen zu werden. Dabei fällt ein Großteil der Kurzvergnügen mehr als simpel aus und verlangt oftmals nicht mehr ab, als ein bis zwei Tasten zu drücken. Es sind viel mehr die knuffigen Situationen, in denen sich die Pokémon wiederfinden und fast schon allein den Charme des ganzen Mehrspielers ausmachen. Zu sehen, wie Schlurps Zunge brennt, nachdem es scharfes Sushi zu sich nahm, zaubert einem noch heute ein Lächeln ins Gesicht und beweist, wie die Liebe zum Detail selbst die einfachsten Minispiele reizvoll macht.


Na, wer kann noch mitsingen?

© Nintendo, Creatures, GAME FREAK

Der Dodu-Turm ermöglicht es euch, eine der drei ursprünglichen Edition angepasst auf dem Fernseher zu spielen. Weder spielerisch noch optisch ändert sich bis auf eine Anpassung des Formats etwas – lediglich die Spielgeschwindigkeit kann reguliert werden. Obwohl dieser Modus mehr eine nette Zugabe darstellt, ergänzt er sich wunderbar mit dem Labor – wo Organisation großgeschrieben wird. Grundsätzlich fungiert dieser Ort als erweiterte PC-Box und gibt euch die Option, Pokémon zu tauschen, sie auf Pokémon Stadium zu speichern oder besondere Geschenke entgegenzunehmen. Der Trainingsplatz hingegen eignet sich wunderbar, um neue Strategien oder Teams auszuprobieren.


Diese könnten womöglich notwendig sein, immerhin geht das Spiel nach dem erfolgreichen Absolvieren der Arenaleiterburg und dem Erhalt aller Pokale in die zweite Runde. Hier mischt Pokémon Stadium die Karten neu und stellt euch vor die Herausforderung, sämtliche Errungenschaften unter anderen Umständen zu wiederholen. Im Klartext bedeutet dies nur, dass alle Trainer neue, etwas stärkere Pokémon benutzen und die Regeln an und für sich identisch bleiben. Tatsächlich hätte es sich hier angeboten, etwas mutigere Konzepte und Voraussetzungen vorzustellen, allerdings ist der zusätzliche Inhalt sicherlich gern gesehen und die ultimative Herausforderung aller Pokémon-Meister.


An dieser Stelle endet der essenzielle Teil des Retro-Tests, jedoch müssen wir selbstverständlich wenigstens für einen kurzen Moment die Mühen des elanvollen Kommentators schätzen. Henrik van Ypsilon lautet der Name, welcher mit unzähligen Sprüchen dem Stadion sowohl Stimmung als auch Atmosphäre verleiht. Die schiere Anzahl von individuellen Sätzen ist hierbei beeindruckend und wirkt niemals monoton. Jedes Pokémon wird per Namen genannt, Statuseffekte werden abwechslungsreich kommentiert und sarkastische Sticheleien können den Blutdruck schon mal steigen lassen. Vor allem witzig: Wartet ihr zu lange mit eurer Aktion, spricht euch der Kommentator ungeduldig darauf an und wünscht sich schnellstmöglich einen Angriff. Synchronisationen gehören für gewöhnlich weder zur Reihe noch zum Nintendo 64-System allgemein und machen die fehlende Soundkulisse mit lebendigen Sätzen ein wenig wett.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Kevin Becker

„Das nenne ich einen Blitzsieg!“ Besser lässt sich vermutlich der ausgezeichnete Start in die dreidimensionale Arena nicht beschreiben. Seien es die charismatischen, noch immer zeitgemäßen Animationen, die abwechslungsreichen Modi oder die bedrohliche Arenaleiterburg – in fast keinerlei Hinsicht enttäuscht der Spin-off-Ableger und bietet Fans genau das, wonach sie verlangten: Pokémon-Kämpfe auf dem Fernsehbildschirm. So ambitioniert das ganze Spektakel auch wirken mag, kommt die Technik nicht immer ganz dem Geschehen hinterher und senkt die Bildrate vor allem während hemmungsloser Attacken. Weiterhin könnten die Cups erst recht unter Rücksichtnahme der zweiten Runde etwas mehr Abwechslung vertragen, anstatt die gegnerischen Pokémon einfach auszutauschen. Abseits davon machen unerwartet amüsante Minispiele gerade im Mehrspieler eine überraschend gute Figur und lenken womöglich etwas vom Frust – der aufgrund unausgewogener Mechaniken in den eigentlichen Turnieren entstehen kann – etwas ab. Auch wenn das Gameplay vielleicht nicht mehr aktuell wirken mag, muss man Pokémon Stadium im Moment seiner Zeit betrachten. Die Möglichkeit, eine der Editionen im Dodu-Turm zu spielen, die vielen Belohnungen für das Erreichen des Champ-Titels und – allen voran – die eigenen Lieblingsmonster endlich in voller Pracht erleben zu dürfen, beweist einmal mehr, dass das Nintendo 64-System erneut ein weiteres Franchise erfolgreich in die dritte Dimension beförderte.
Mein persönliches Highlight: Die Erinnerungen an die charmanten Minispiele im Multiplayer.

Awards

Spiele-Hit Multiplayer-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

7 User haben bereits bewertet

Kommentare 30

  • 1232ditto

    Turmheld

    Ein schönes Spiel, das ich früher gerne mal gespielt hätte, aber nicht konnte, da ich kein N64 besaß. Lustigerweise bekam ich ein Lösungsbuch zum Spiel geschenkt und konnte mir immerhin vorstellen, wie es sich spielen würde.

  • Darkseico

    Turmbaron

    Sehr schöner Test. :)

    War erstmal verwirrt als ich Pokémon Stadium gelesen habe. Dachte erstmal das ich was verpasst hätte und es für die Switch erschienen ist. :D

  • leBobby

    Turmritter

    Eines der besten Spiele aus meiner Kindheit! Ich hoffe die werden mal wieder einen ordentlichen Nachfolger rausbringen.

  • stunlocked

    1232dittoso ging es mir mit Resident evil 4. Ich hab das Lösungsbuch komplett durchgelesen und mir vorgestellt wie toll das Spiel sein muss :D

  • Frog24

    YER DONE!

    Bei den tollen Animationen von Pokemon Stadium frage ich mich, wie gut erst die Animationen von Pokemon-Spielen in 20 Jahren werden!

  • 5cool3me

    Untap, Upkeep, Draw.

    Ich hab das Spiel geliebt.

    Hab es nur mit Tentacha im Team mit Toxin und Wickel durchgezockt.


    Im Kaufhaus bei uns, stand damals ein N64 mit PKMN Stadium. Hab die halben Sommerferien da verbracht und mit tentacha und voltoball dank Finale im 1zu2 Tausch die Leute abgezogen, hach Kindheitserinnerungen :love:

  • BuckUbel

    Tower of Earth

    Ein toller Test! Und auch ein super gewähltes Teaser-Bild!


    Ich fand ja die Möglichkeit vom Spielen der Gameboy Edition auf einem beleuchteten großen Bildschirm am besten!

    Etliche Stunden saß ich an dem Spiel. Bin aber nie zur Runde 2 gekommen, da dieses Mew vom Gegner einfach zu stark für mein Team war ;( Vielleicht probier ich es mit meinem heutigen Wissen einfach nochmal :D

  • Grimmon

    Turmheld

    1232ditto

    Oh man--- das klingt so unglaublich traurig - vielleicht kommt ja noch das N64 Update für Switch Online - damit du es endlich in echt nachholen kannst ;)

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Eine Anspielung darauf, dass ein neues Pokémon Stadium für Switch angekündigt wird? ;)

  • Pascal Hartmann

    I'm not a cat

    War es nicht auch so, dass man seine Pokémon vom Game Boy in dem Spiel hier speichern konnte? Ich glaube mich zu erinnern, dass ich mithilfe von Pokémon Stadium damals bspw. sowohl Kicklee als auch Nockchan dann hatte und auch die beiden Fossile.

    Highlight waren eh die Minispiele :mario:

  • Sakura

    Kirschblüte

    Zusammen mit Pokemon Rot und Silber habe ich für Pokemon Stadium am meisten Nostalgie :)

  • kartmeister

    Comebacker

    Highlight bleiben für eh & je die Minispiele. Was ein Trash. Obwohl es nur 9 in der Zahl waren, haben wir diese seinerzeit rauf & runter gezockt. Unfassbar, wenn ich bedenke, wie stumpf diese doch gestaltet waren.


    Und ich muss nur den Namen des Spiels lesen & habe sofort wieder die 4 Kabradors vor Augen, wie sie gegen den Zähler platschen und dabei ihren Namen rufen. Oh man, herrlich.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Will ich für die Switch haben.

  • 1232ditto

    Turmheld

    Grimmon

    Das war es zum Glück nicht. Ich war da 6 und eher egoistisch. Habe sogar bei Nintendo angerufen, um eins zu bestellen, was meine Eltern aber gestoppt haben. Ich hatte genug andere Spiele, zum Beispiel auch Colloseum dann für den Gamecube.

    N64-Spiele auf der Switch wären echt schön, wobei ich ein paar bereits nachgeholt habe.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Ich habe dieses Spiel damals rauf und runter gespielt ... Für mich war es damals das größte über den Adapter die Pokémon meiner blauen Edition in 3D zum Leben zu erwecken...

  • Vincent will Raven

    Diktator

    Meine Tante hat es mir damals gekauft, weiss noch die dicke Verpackung damals ^^


    Grafisch der Hammer damals wie echt die pokemon aussahen

  • Huckleberry

    Turmritter

    Damals genial, heute könnte ich das nicht mehr spielen. Ein neuer Teil wäre auch unnötig, da das Spiel ja an für sich nichts besonderes zu bieten hat, es wird eben nur gekämpft.

  • nintendofan89

    Captain Toad's Kumpane

    Das Spiel ist einfach so viel besser als das was die heutigen Hauptspiele in dem Bereich bieten.

    Mehr Tamtam, die Musik, der Kommentator alleine schon (sowas gibts in den Hauptspielen nicht), die kleine Oberwelt bzw Menü und vor allem die Minispiele.

    Es ist einfach unerreicht.


    Ist halt wie OoT sind einfach die Kleinigkeiten, das Lied auf der Farm, das Lied auf dem Marktplatz, das Lied in der Zitadelle der Zeit, der Umstand dass die Zitadelle der Zeit vorgerendert war, schon alleine wie das Spiel anfing (als kleiner Junge im indyllischen Wald raus in die Weite Welt).


    Die Spiele haben alle nicht umsonst den Status.

    Den neuen Spielen fehlt einfach die Seele, sie haben so viel aber in den entscheidenden Dingen zu wenig

  • TWolfeye

    Turmheld

    5cool3me Und anderen Kindern in dieser Zeit den Platz zum kostenlosen Zocken verwehrt!!!! Schämen solltest du dich!!!:troll:


    nintendofan89 Hui die Aussage ist aber gewagt.^^ Glaube eher das solche Spiele den Status haben, weil Sie zu ihrer damaligen Zeit keine Konkurrenz hatten. Ich habe auch OoT und zb FF7 gespielt und im Vergleich zu einem Witcher 3 und der Xenoblade Serie, sind diese beiden Spiele zb nüchtern betrachtet nun auch im direkten Vergleich schlechter.

  • Lillyth

    <3

    Mega toll. Alleine die Kämpfe gerockt und wenn meine beste Freundin da war, haben wir die Minispiele gespielt.

  • nintendofan89

    Captain Toad's Kumpane

    TWolfeye

    Die Maßstäbe die du ansetzt, da wäre es auch furchtbar wenn sie nicht „besser“ wären.

    Ist aber jetzt auch nichts worauf ich sonderlich stolz wäre wenn bei einem Spiel nach 20 Jahren die Welt größer ist oder die Grafik besser.

    Zur damaligen Zeit keine Konkurrenz?

    Ja und nein, aber genau das hat es ja ausgemacht.

    In 3D durch eine mittelalterlich fast Open world zu reiten wie in OoT? Das gabs vorher nicht.

    Was gibts bei the Witcher 3 was es vorher noch nicht gab? Lass mal überlegen? Ähm fast nichts?!

    Und genau das ist doch der Punkt diese Spiele können so gut sein wie sie wollen, aber wirklich umhauen können sie einen nicht. Wobei ein Xenoblade das schon eher schafft zumindest mit den ersten Teilen, war ja auch irgendwo was neues.

  • TWolfeye

    Turmheld

    nintendofan89 Ja aber du hast ja geschrieben das die neuen Spiele niemals an die alten heranreichen können bzw keine Seele haben. Und dies ist doch einfach faktisch falsch.


    Du bist das ja mit deiner Aussage komplett am pauschalisieren. Und wenn man zb ein OoT mit einem Witcher 3 direkt Vergleich, ist ersteres einfach ein Witz. Das ist dann einfach die Nostalgie Brille, die einem dann die kalten nackten Fakten verblenden.^^


    Aber ich merke schon deine Antwort war ja leider direkt sehr engstirnig.^^

  • Animaniac

    Turmheld

    TWolfeye

    Wie kann man ein Zelda aus dem Jahre 1998 überhaupt mit einem Spiel aus dem Jahre 2015 vergleichen?

    Wir können ja mal in den Jahren ab 2032 wieder schreiben und schauen, ob ein neues erscheinendes Zelda besser.oder schlechter ist als Witcher3.


    Aber es stimmt schon was Nintendos schreibt, dass man einfach nur noch Spiele herstellt und abkassieren möchte.

    Natürlich wollte man auch früher Geld damit verdienen.

    Nur musste man sich erst einmal etablieren.

    Das bedeutet Schweiß und Herzblut um anzukommen.

    Im Prinzip ist wes wie bei den Filmen.

    Ist ein erster Teil sehr erfolgreich angekommen werden, aus genannten Gründen, die darauffolgenden Teile meist schlechter.

    Bei Markenartikel genauso.

    Alles viel schlechter geworden.

    Gekauft wird es aufgrund der Popularität die man gewann ja sowieso.

    Das ist aber nur meine bescheidene Meinung ^^

  • TWolfeye

    Turmheld

    Animaniac Lies noch mal meinen Post bevor du was schreibst. Mir ging es darum das behauptet wurde das ältere Spiele so oder so erhaben und unerreichbar wären, im Gegensatz zu den nun erscheinenden Titeln. Also Quasi das absolute Gegenteil deiner ersten beiden Sätze.^^


    Zum zweiten Absatz: Aufgrund der Technik, der Kreativität und der immens gewachsenen Wirtschaft in diesem Bereich, ist es ja fast schon unmöglich geworden etwas zu erschaffen, was es vorher noch nicht gegeben hat. Alles wirklich ALLES, kam schon einmal in einem anderen Videospiel vor.


    Der Markt ist gesättigt, aber es bringt einfach nichts sich darüber aufzuregen das nichts mehr "neues" kommt. Was soll denn noch kommen? Link im Weltall, der Weltraumkühemonster sammelt, dabei eine Farm bewirtschaftet und in einem JRPG Kampfsystem der alten Schule das Universum rettet.


    Ich finde die meisten Spieler gehen einen vollkommen falschen Weg. Anstatt sich in der schieren Masse einfach die Spiele rauszusuchen die ihnen wirklich gefallen, bleiben sie bei ihren Lieblingen in der Vergangenheit und ERWARTEN, dass diese Spiele nach ihrem persönlichen Geschmack entwickelt werden.^^

  • Psychael

    Turmritter

    Das waren noch Zeiten...

    Bis auf die eventuelle Nostalgie und die Minigames sehe ich jedoch keinen Grund mehr, das heutzutage zu zocken

  • Eisblauer Wolf

    Wölfin des Nordens

    Ich habe dieses Spiel damals geliebt, die Minispiele waren mit das Beste <3 War 'ne schöne Zeit :).

  • Jennifer G

    Turmknappe

    Mein lieblings spiel von der N64,

    Wenn ich diesen tollen Bericht lese,

    Könnte ich so die N64 aufbauen.

    Hate ein grünes Pikachu war ein Unfall..... Habt bestimmt schon mal von der Möglichkeit klonen gehört.

  • Tsuki Uzumaki

    Turmknappe

    "Wie schon die exklusive in Japan erschienene Grüne Edition" ist nicht ganz richtig. Rot und Grün sind so, wie sie in Japan erschienen, nie außerhalb erschienen, unsere Rot und Blau basieren auf die japanische blau, also muss man auch die japanische rot dazu zählen. (So hat es Pokewiki stehen.)


    Ich habe das Spiel zum ersten mal 2015 gespielt und fand es einfach nur schlecht. Die Gegner sind nämlich mit Leih-Pokemon teilweise gar nicht zu besiegen, da sie die Werte extrem gepusht haben und Volltreffer ist hier auch extrem schlimm...von Paralyse und Verwirrung fange ich gar nicht erst an. Viel schlimmer, als in den Hauptspielen, wo es auch schon schlimm war.

  • Darkseico

    Turmbaron

    Tsuki Uzumaki

    Na gut dieses Game hatte einen impact in den 90er Jahren gehabt. Das man 2015 das so nicht mehr sieht oder das erste Mal sowas zockt ist ja klar dann. Es ist nun mal schlecht gealtert aber für die jenigen, die damit aufgewachsen sind wie meine Wenigkeit, für die ist es eine schöne Zeit gewesen. Ich habe 100te Stunden mit diesem Game verbracht. Wer aber mit leihpokemon gespielt hat, der hatte sowieso nie wirklich Chancen gehabt. ;)

    Tatsächlich hast du mit deinen Pokémon aus rot und blau bzw gelb gekämpft. Ich hatte keine Probleme die Arenen zu meistern dann. :D

  • Tsuki Uzumaki

    Turmknappe

    mit leihpokemon gespielt hat, der hatte sowieso nie wirklich Chancen gehabt. ;)

    Tatsächlich hast du mit deinen Pokémon aus rot und blau bzw gelb gekämpft. Ich hatte keine Probleme die Arenen zu meistern dann.

    Ja mit den eigenen ging das noch gut, aber die Leihpokemon sind ja nun einfach nur ein Witz gewesen xd


    Aber der Test bezieht sich auf die heutige Zeit noch, da finde ich die Wertung zu hoch, also 5 oder 6 okay, aber keine 8 von 10^^"