Drei Klassiker im frischen Gewand

Wenn wir heute den Namen Blizzard lesen, dann kommt dieser schon einmal mit einem Zusatz daher, nämlich dem Namen Activision. Denn der Konzern Activision fusionierte im Jahr 2008 mit Blizzards Mutterfirma, Vivendi Games. Der damalige Deal ging durch die Fachpresse und sorgte für einiges an Aufregung. Daneben verbinden die meisten Spieler den Namen Blizzard heute mit Titeln wie Diablo, World of Warcraft, StarCraft oder auch dem beliebten Kartenspiel Hearthstone. Was manche heutzutage nicht einmal mehr wissen: Blizzard hatte bereits sehr früh einige Erfahrungen mit der Entwicklung für Nintendo-Konsolen machen dürfen. Einige absoluten Klassiker der Spielegeschichte haben bereits damals ihren Weg auf die Heimkonsolen des Konzerns aus Tokyo gefunden. Anlässlich des dreißigsten Geburtstages von Blizzard hat sich der Entwickler nun entschieden, die Blizzard Arcade Sammlung zu veröffentlichen, die mit Rock N' Roll Racing, Lost Vikings sowie Blackthorne eben drei solcher Titel beinhaltet und nun erneut auf der Nintendo Switch auf einer Nintendo-Konsole gespielt werden kann. Doch können solche Spiele heutzutage noch jemanden hinter dem Ofen hervorlocken oder ist das Gesamtpaket letztendlich nur etwas für hartgesottene Nostalgiker? Findet es im Laufe dieses Tests heraus!


Rock N' Roll Racing: Born to be Wiiiiiiild


Das erste Spiel, auf das wir einen genaueren Blick werfen wollen, ist gleichzeitig mein persönliches Highlight der Kollektion. 1993, als Blizzard noch auf den Namen Silicon & Synapse hörte, kam ein Spiel heraus, über das ich ein Jahr später stolpern sollte. Als ich mit meinen zarten neun Jahren einen meiner damaligen Freunde besuchte, präsentierte mir dieser ganz stolz sein neuestes SNES-Modul, auf dessen Vorderseite zwei Autos dicht an dicht gedrängt um eine Kurve preschten und in großen Lettern der Titel „Rock N' Roll Racing“ prangerte. Im ersten Moment hatte ich nur ein weiteres generisches Rennspiel erwartet, denn davon gab es damals nicht gerade wenige, und war umso mehr erstaunt, als wir das Modul eingesteckt und gestartet hatten: Denn da kam mir wuchtige Rockmusik entgegen und ich ahnte noch nicht, dass dieses Spiel meinen Musikgeschmack tatsächlich prägen sollte. Denn was für mich damals einfach nur gut klang, war der Song 'Bad to the Bone' von George Thorogood, der mit allen Mitteln, die das Super Nintendo Entertainment System aufbringen konnte, daherkam.


Mit mehreren Spielern machen die Rennen noch am meisten Spaß.

© Blizzard Entertainment

Und da haben wir auch schon einen der Gründe, wieso ich beim Starten von Rock N' Roll Racing eine wohlige Gänsehaut verspürte: Der Soundtrack. Damals kam das Spiel nämlich mit ganzen fünf Rocktracks daher, vom bereits erwähnten Bad to the Bone, über Born to be Wild von Steppenwolf oder Paranoid von Black Sabbath. Die wuchtige Rockmusik konnte schon damals überzeugen und selbst heute klingt der originale Soundtrack immer noch gut. Das eigentliche Spielprinzip ist dabei schnell zusammengefasst. Ihr sucht euch zu Beginn einen von verschiedenen Fahrern aus, die allesamt mit ihren Stärken und Schwächen daherkommen, kauft euch ein Auto und bestreitet entweder allein oder mit einem menschlichen Mitspieler Rennen gegen die künstliche Intelligenz, um so an Geld zu kommen. Und all das, während ein Kommentator mit Sprachausgabe (stellt euch das nur einmal vor: Sprachausgabe auf dem SNES!) das Geschehen auf der Strecke kommentiert. Dabei spielen sich die Wettrennen allesamt recht schnell, actionlastig und erinnern gut und gerne an den damaligen Funracer-Primus Mario Kart. Denn genau wie bei der Nintendo-Variante könnt ihr eure Fahrzeuge mit Waffen und Abwehrmechanismen versehen, um euch der Konkurrenz auf eher brachiale Art und Weise zu entledigen. Mit dem gewonnenen Geld könnt ihr dann einzelne Teile eures Wagens aufrüsten, um so mehr Beschleunigung zu erhalten, mehr Treffer einzustecken oder mehr Munition an Bord zu haben. Im Laufe des Karriere-Modus besucht ihr verschiedene Planeten, auf denen ihr jeweils eine bestimmte Anzahl an Siegen erlangen müsst, damit es weitergeht.


Rock N' Roll Racing kam damals mit einem recht comicartigen Look daher, den man bereits aus früheren Spielen wie dem noch zu besprechenden Lost Vikings kannte. Spielerisch kam mir der Racer damals anspruchsvoll und schwierig vor. Beim Wiederspielen musste ich allerdings feststellen, dass mir hier entweder die Erinnerung einen Streich gespielt hat oder ich einfach zu viele Titel im Lauf der letzten 26 Jahre gespielt habe. Denn Rock N' Roll Racing fällt letztendlich recht simpel und einfach aus. Die Gegner fahren mitunter zu berechenbar und wer die Strecken nur ein bisschen beherrscht, wird fast standardmäßig den ersten Platz belegen. Der Schwierigkeitsgrad zieht im Laufe eurer Karriere zwar weiter an, doch bis dahin habt ihr im Normalfall soviel Geld verdient, dass ihr euch stets die neuesten Vehikel inklusive erster Upgrades leisten könnt, was euch wiederum einen Vorteil gegenüber euren Gegnern verschafft. Trotz allem macht das Spiel immer noch enorm Spaß und ist auch vergleichsweise gut gealtert. Wer sich allerdings nicht ausschließlich dem Charme des Originals hingeben möchte, für den bleibt natürlich noch die Definitive Edition des Spiels. Diese kommt mit einigen sehr netten Extras daher. So ertönen die damaligen Songs nun komplett in CD-Qualität und mit Gesang, wenn ihr über die Strecken brettert. Zudem ist Larry Huffman, der den damaligen Kommentator gesprochen hat, wieder zurück ins Tonstudio gekehrt und hat einige neue Kommentare und Bemerkungen eingesprochen, von denen einige witzige Querverweise auf andere Blizzard-Titel enthalten. Zudem wurde die Grafik etwas aufpoliert und die Auflösung erhöht. Abschließend hat Blizzard auch noch an all diejenigen gedacht, die gerne sich mit mehreren das Leben zur Hölle machen wollen und einen 4-Spielermodus mit hinzugefügt. Alternativ könnt ihr auch die klassische SNES- sowie die Genesis-Version des Spiels genießen, um wieder ganz in alten Erinnerungen zu schwelgen.


Blackthorne: Ein Relikt aus alten Tagen?


Der zweite Titel im Bunde hört auf den Namen Blackthorne und ist mit seinem Erscheinen im Jahre 1994 der „jüngste“ Vertreter der Arcade Sammlung. Bei diesem Titel, der hierzulande unter dem Namen Blackhawk auf dem SNES veröffentlicht wurde, handelt es sich um einen Platformer, der gewisse Ähnlichkeiten mit dem Spieleklassiker Prince of Persia aufweist, jedoch deutlich actionlastiger ausfällt. Die Handlung von Blackthorne spielt auf dem Planeten Tuul, der seit Jahrhunderten vor den Augen der Menschheit versteckt war. Zu Beginn des Spiels werdet ihr Zeuge, wie der grausame und monströse Anführer Sarlac eine Armee von Bestien gegen das Königreich Androth führt. Wohlwissend, dass die Verteidiger den Aggressoren nichts entgegenzusetzen haben, schickt der Herrscher Androths seinen Sohn Kyle auf die Erde, wo er in Sicherheit sein soll. Der Junge wächst ohne Wissen um seine wahre Identität auf, bis er an seinem zwanzigsten Geburtstag von seltsamen Träumen geplagt wird, die ihm mitteilen, dass er zurück in seine Heimat kehren soll, um sich dem Bösen zu stellen. Die Handlung könnte glatt aus einem Fantasystreifen der 80er stammen und Blackthorne macht keinen Hehl aus seiner recht überzeichneten Prämisse, was dem Spiel vor allem in der Retroperspektive einen gewissen trashigen Charm verleiht.


Im Laufe eurer Rache-Tour verschlägt es euch an die seltsamsten Schauplätze.

© Blizzard Entertainment

Spielerisch habt ihr es hier mit einem recht gemächlichen Platformer zu tun. Euer Ziel ist es, euch durch fünf Ebenen mit jeweils vier Leveln zu schlagen. Dabei müsst ihr mehrere Jump & Run-Einlagen überleben, kleinere Rätsel lösen und Kämpfe führen. Letztere werden in Blackthrone in Form von Feuergefechten ausgeübt, denn Kyle ist mir einer Schrotflinte bewaffnet, die er im Laufe des Spiels aufrüsten und stetig verbessern kann. Recht innovativ und neu war dabei die Mechanik, dass sowohl Kyle als auch seine Gegner sich häufig in den Hintergrund des Level zurückziehen können, um in Deckung zu gehen und so den Schüssen und Angriffen des Gegenübers zu entgehen. Somit entwickeln die Kämpfe eine gewisse cineastische Dynamik, da stets der rechte Moment abgepasst werden will, wenn der Gegner nachlädt oder unachtsam ist und man ihm bedenkenlos Schaden zufügen kann. Heute, gut 16 Jahre später, fühlen sich die Feuergefechte vergleichsweise langsam und träge an. Dasselbe gilt für die Platformer-Einlagen, die allesamt an der Trägheit der Figur leiden. Dabei erinnern sowohl die Bewegungsabläufe an sich also auch die Art der eher langsamen Fortbewegung an den Klassiker Prince of Persia, der zu seiner Zeit zwar mit deutlich realistischeren Bewegungen punkten konnte, jedoch an einer teils ungenauen und trägen Steuerung krankte. Blackthrone leidet unter einem ähnlichen Problemen, was vor allem Bosskämpfe teilweise ziemlich erschwert. Dafür bietet das Spiel einige kleine Rollenspiel-Elemente, da euch die gefangenen und versklavten ehemaligen Bewohner von Androth stets mit guten Hinweisen und Taten zur Seite stehen.


Nicht nur was die Handlung und die Steuerung angeht, auch an der Optik sieht man Blackthorne sein Alter deutlich an. Zwar bietet euch die Blizzard Arcade Sammlung auch hier eine Definitive Edition an, welche euch unter anderem eine deutsche Lokalisation sowie eine automatische Kartenfunktion bietet. Alternativ könnt ihr auch die klassische SNES-Version oder eine erneuerte 32-Bit-Version des Spiels genießen. Von allen drei Spielen der Sammlung ist Blackthorne sowohl spielerisch als auch optisch meiner Meinung nach am schlechtesten gealtert.


The Lost Vikings: Trine 0,5


Von allen drei Titeln dürfte Lost Vikings wohl der Bekannteste der Arcade Sammlung sein. Die Abenteuer der drei Wikinger Olaf, Baelog und Erik kamen 1992 bei den damaligen Spielern so gut an, dass sie bereits mehrere Cameo-Auftritte in verschiedenen Blizzard-Titeln hatten, darunter in Warcraft 3 sowie StarCraft 2 oder im hauseigenen MOBA Heroes of the Storm. Zudem reichte es noch für einen Nachfolger, der 1997 folgen sollte, doch seitdem ist es still um die kultige Marke geworden. In The Lost Vikings spielt ihr das besagte nordische Trio, welches von Tomator, einem außerirdischen Imperator, entführt und auf sein Schiff verfrachtet wird, um in einem galaktischen Zoo ausgestellt zu werden. Verständlich, dass das den drei Raubeinen mal so gar nicht gefällt und so wird die Flucht angegangen. Diese gelingt zwar, doch in Zuge dessen geht so einiges schief und die Helden werden durch einige Zeit-Perioden gezerrt, deren gefahren sie meistern müssen, um wieder den Weg nach Hause zu finden. Ihr seht schon, die früheren Werke von Blizzard haben alle keinen wirklichen Preis für die beste Handlung verdient, doch bei The Lost Vikings zählen definitiv andere Werte, die spielerischen.


Nutzt die Fähigkeiten der drei Wikinger weise, um ans Ziel zu gelangen.

© Blizzard Entertainment

Bei dem Titel handelt es sich um einen 2D-Platformer, bei dem ihr euch einen Weg zum Ausgang des Levels bahnen müsst. Während das in Blackthrone noch mit reiner Feuerkraft von statten ging, müsst ihr hier euren Kopf benutzen. Denn obwohl die Drei allesamt muskulös und furchteinflößend aussehen, können sie sich nicht alle unbedingt zur Wehr setzen. Was den Titel Trine viele Jahre später so populär machte, konnte The Lost Vikings schon lange und so haben die drei starken Männer je eine Spezialität, die sie ausmacht. Erik kann im Gegensatz zu seinen Kollegen nämlich springen und rennen, letzteres kann er sogar dafür nutzen, um mit voller Wucht Kopf voran gegen bestimmte Wände zu rennen, um diese einzureißen oder um Gegnern Schaden zuzufügen. Baelog ist der Kämpfer der Truppe und verfügt über eine Nah- und Fernkampfwaffe. Kommen ihm Gegner zu nahe, kann er mit seinem Schwert zuschlagen und mithilfe seines Bogens ist er nicht nur in der Lage, Feinde aus der Ferne anzugreifen, sondern auch Schalter zu betätigen. Der blonde Olaf hingegen trägt einen Schild mit sich, mit dem er Gegner sowie deren Angriffe blocken kann. Und wenn er seine Brüder mal nicht vor dem sicheren Tod bewahrt, dann kann er seinen Schild auch als Gleiter missbrauchen oder den anderen dabei helfen, Abgründe zu überwinden oder höhere Ebenen zu erreichen. Ihr seht also: Es gilt, die jeweiligen Stärken eines jeden Hünen sinnvoll zu nutzen, sodass ihr am Ende unbeschadet den Levelausgang erreicht. Natürlich versuchen euch sowohl die Truppen des Imperators als auch das Leveldesign an diesem Vorhaben zu hindern. Jeder der drei Skandinavier verfügt dabei über drei Trefferpunkte, von denen immer einer abgezogen wird, wenn ihr von einem Feind verletzt werdet oder ihr aus einer bestimmten Höhe fallt. Muss einer der bärtigen Krieger sein Leben lassen und vorzeitig gen Walhalla reisen, geht das Spiel zwar prinzipiell für seine Brüder im Geiste weiter, doch die Level sind letztendlich nicht mehr schaffbar und ihr seid zum Neustart gezwungen.


Im ursprünglichen SNES-Titel konntet ihr das Spiel entweder allein oder zu zweit spielen. Die Arcade Sammlung hingegen bietet euch mit der Definitive Edition zum ersten Mal die Möglichkeit, das Abenteuer mit drei Spielern gleichzeitig zu erleben. Seid ihr mit weniger Streitern unterwegs, könnt ihr jederzeit zwischen den einzelnen Nordländern hin und her wechseln. Entsprechend sind die Rätsel innerhalb der 37 Level darauf ausgelegt, dass sie zur Not auch von Solisten gelöst werden können, was dem Anspruch der einzelnen Level allerdings keinen Abbruch tut. Der Schwierigkeitsgrad steigt in Form einer angenehmen Lernkurve und im Laufe des Spiels kommen immer wieder neue Elemente hinzu, die zum einen euer Geschick, Timing und Hirnschmalz fordern. So müssen in den späteren Leveln Luftpumpen dazu genutzt werden, damit ihr mit euren Schützlingen durch die Luft schwebt, um neue Areale zu erreichen oder einen unerreichbaren Schalter erwischt. Entsprechend macht der Titel auch heute noch enormen Spaß und gerade der Drei-Spieler-Modus sorgt für einige amüsante Stunden. Genau wie Rock N' Roll Racing ist The Lost Vikings daher ziemlich gut gealtert und zeigt gut, dass Koop-Platformer schon früher gut funktionieren konnten. Neben der Definitive Edition, die zusätzliche Lokalisationen für das Spiel bietet, könnt ihr auch die klassische SNES- sowie die Genesis-Version genießen und den Titel so erleben, wie es viele andere Fans 1992 getan haben.


Und was wird euch sonst noch so geboten?


Neben den drei Spielen in ihren unterschiedlichen Versionen bietet euch die Blizzard Arcade Sammlung noch ein paar weitere Extras, die vor allem für all diejenigen interessant sein dürften, die gerne mehr über die jeweiligen Spiele erfahren wollen. Denn in einem vierten Menüpunkt befinden sich neben diversen originalen Artworks, Hintergrundinfos zu den einzelnen Titeln sowie den Soundtracks der Spiele auch diverse Videointerviews mit den Urgesteinen von Blizzard, die über die Entstehung der drei Kultklassiker plaudern und die einige interessante Einblicke in die Produktion der Spiele ermöglichen. Letztendlich kann man festhalten, dass Blizzard mit der Arcade Sammlung hier keine lieblose Sammlung hinklatscht, sondern alle drei Titel durch ihre Definitive Editions um sinnvolle Funktionen und Extras ergänzt.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Florian McHugh

Wenn Spielesammlungen wie die Blizzard Arcade Sammlung angekündigt und veröffentlicht werden, schwingt bei mir immer eine gehörige Portion Skepsis mit. Denn natürlich können sich Entwickler schnell das Leben einfach machen, indem sie die Spiele einfach nur in Form eines Emulators anbieten und diese dann unter dem Deckmantel einer Compilation vermarkten. Daher hat es mich positiv überrascht, dass Blizzard anscheinend doch einiges an Mühe in alle drei Titel gesteckt hat. Rock N' Roll Racing, The Lost Vikings und Blackthorne – alle drei Klassiker haben eine Definitive Edition spendiert bekommen, die jetzt zwar nicht mit einer runderneuerten Grafik daherkommen, die Spiele jedoch um sinnvolle Features ergänzen. Das merkt man vor allem Rock N' Roll Racing an, das nicht nur eine höhere Auflösung spendiert bekommen hat, sondern für das der alte Sprecher nochmal ans Mikro geholt wurde, um neue Texte einzusprechen und daran, dass die damaligen Rocksongs nun in ihrer CD-Version inklusive Gesang abgespielt werden. Doch auch die beiden anderen Titel erhalten eine kleine Frischzellenkur und so erhält The Lost Vikings zum Beispiel endlich einen Drei-Spieler-Modus, mit dem der Koop-Titel noch heute ziemlich viel Laune macht. All diejenigen, die gerne mehr von dem damaligen Spielgefühl haben wollen, bekommen die Möglichkeit, sowohl die SNES- als auch die Genesis-Versionen, bzw. im Falle von Blackthorne die 32-Bite Version, der Spiele zu erleben. Zusätzlich bietet Blizzard noch einige Blicke hinter die Kulissen in Form von Artworks, Hintergrundinfos sowie Video-Interviews mit den damaligen Entwicklern. Hier ist also deutlich Mühe in die Sammlung geflossen und wer eine kleine Reise in die Vergangenheit wagen möchte, der wird hier eindeutig seinen Spaß mit haben. Ich hatte meine Freude damit, die Spiele meiner Kindheit erneut zu erleben und kann hier eine klare Kaufempfehlung aussprechen: Für den Preis macht ihr nicht viel verkehrt, sofern euch die Spiele an sich interessieren.
Mein persönliches Highlight: Rock N' Roll Racing.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 7

  • gamebuster

    Turmritter

    Hat Rock n Roll Racing auch die original Musik Tracks oder nur mit Gesang ?


    jetzt hab ich verstanden! Snes oder Definitive

  • Florian McHugh

    Tellerrandwäscher

    gamebuster Die Definitive Edition nur mit Gesang, die SNES-Version den originalen Soundtrack wie damals.

  • DLC-King

    Ich feier die Collection und hatte ich mir day 1 gekauft.

    Sehr schön alles aufbereitet bei den Spielen zudem sind die Versionen alleine visuell so unterschiedlich das es Sinn ergibt.


    Und die Doku Sachen gefallen sehr.

    Für mich eine 9

  • N-Switcher

    Turmbaron

    World of Warcraft II wäre mal was aber nicht dieser Müll.

  • therealrock

    Turmknappe

    World of Warcraft passt meiner Meinung nach gar nicht in den Titel rein. Zwar waren soviel ich weiß keiner der Titel als Arcade in der Spielball, bieten aber ein Arcade Flair und Müll sind sie ganz bestimmt nicht. Nicht jeder Geschmack aber sicher kein Müll 😉

  • DLC-King

    World of Warcraft II wäre mal was aber nicht dieser Müll.

    Einzig sein Kommentar ist Müll, ist so.


    Die 3 Spiele sind absolute Klassiker und sind definitiv auch heute noch Spielenswert.


    Gefallen vielen (mich inbegriffen) sogar deutlich mehr als ein Warcraft 2.🤷‍♂️

  • therealrock

    Turmknappe

    Ich warte seit Jahrzehnten auf ein neues rock n roll racing im alten Look aber mit moderner Technik.