Harvest Moon: Eine Welt – Farming für die Hosentasche

Das Farming-Genre übt weiterhin eine große Faszination aus und vor allem wenn man die Wörter Harvest Moon hört, kribbelt es aufgeregt in den Fingern, da man damit die guten alten Zeiten der Serie in Verbindung bringt. Natürlich wissen wir heute, dass hinter den Kulissen nicht immer alles rund lief, weswegen die aktuellen Harvest Moon-Titel nichts mehr mit dem zu tun haben, was man noch von seinem guten alten Game Boy kennt. Dennoch haben wir uns den neuesten Ableger Harvest Moon: Eine Welt etwas genauer angeschaut, um zu sehen, ob ein bisschen Harvest Moon-Flair von damals wieder aufkommt oder man doch bei der Konkurrenz bleiben sollte.


Eine Farm zum Mitnehmen, bitte.


Wie in vielen Spielen des Genres, kümmern wir uns auch in Harvest Moon: Eine Welt um eine Farm, jedoch bekommen wir sie dieses Mal nicht vererbt. Stattdessen herrscht eine fast schon postapokalyptische Stimmung, nachdem die Erntegöttin verschwunden ist und nun die Suche nach Essen unglaublich schwierig geworden ist. Leider hat die Welt nur noch Kartoffeln zu bieten, weswegen wir uns schließlich auf den Weg machen, um neues Saatgut und Feldfrüchte zu finden. Immerhin haben wir über die einstige Vielfalt in Büchern gelesen und können auch im Laufe des Spiels dem ein oder anderen zeigen, wie man aus ein paar Samen etwas ganz Tolles heranzüchtet. Euer Charakter kann sowohl weiblich als auch männlich sein, doch viele Anpassungsmöglichkeiten habt ihr leider nicht. Direkt lernt ihr die ersten Handgriffe kennen, sprecht mit eurem Nachbarn Doc Jr. und werdet von eurer Mutter auf die erste Quest geschickt, etwas Essbares zu besorgen. Der verrückte Professor von nebenan hilft euch beim Anbauen und Ernten eurer ersten Feldfrucht und entpuppt sich schließlich als euer Freund und Helfer für sämtliche Farm-Erweiterungen. Schon bald trefft ihr auch auf die ersten Erntewichtel, die allerdings nur ihr sehen könnt und euch mit dem ersten, selten gewordenen Saatgut beglücken. Dann geht es auch schon los in die große, offene Welt.


Kümmert euch gut um eure Feldfrüchte, damit die Ernte groß ausfällt.

© Natsume Inc. / APPCI

Während ihr euch also von eurer Mutter verabschiedet, hat Doc. Jr. bereits eure mobile Farm erforscht, die ihr neben dem nächstmöglichen Feld aufstellen könnt, sodass es auch endlich losgehen kann. Moment mal, mobile Farm? Ja, in Harvest Moon: Eine Welt seid ihr nicht an einen bestimmten Ort gebunden, um eurem Dasein als Farmer oder Farmerin zu frönen. Ihr könnt sie, bei Bedarf und nachdem ihr euren Roboter mit genug Gemüse und Obst gefüttert habt, einfach einstecken und euch einen neuen Ort suchen, wo ihr vielleicht sogar ganz neue Feldfrüchte anbauen könnt. Doch ganz so einfach ist es leider nicht. In der Theorie klingt das nämlich alles ziemlich innovativ, doch letztendlich bleiben euch trotz der Freiheit nicht viele Möglichkeiten, da ihr nämlich immer auf Felder zum Anbau eurer Feldfrüchte angewiesen seid. Diese könnt ihr jedoch nicht wie gewohnt mit einer Harke selbst anlegen, weswegen ihr trotz mobiler Farm immer an bestimmte Orte gebunden seid. So könnt ihr zwar eure Farm am Meer, in der Wüste oder in den Bergen aufstellen, doch da hört die innovative Idee der mobilen Farm leider schon wieder auf.


An für sich bietet Harvest Moon: Eine Welt alles, was man aus anderen Spielen des Genres kennt und liebt. Man kann sich seinem Farmleben widmen, Feldfrüchte anbauen und seine Tiere pflegen. Hier sei gesagt, dass die Vielfalt aufgrund der unterschiedlichen Zonen wirklich riesig ist, sodass ihr euch sogar irgendwann ein Kamel in den Stall stellen könnt. Eine Mine ist auch zu finden, in der ihr diverse Erze abbauen könnt, die ihr wiederum Doc Jr. bringen könnt, damit er euch neue Sachen für eure Farm bauen kann. Mit Angeln und Kochen könnt ihr euch ebenfalls die Zeit vertreiben und euch auch mit den vielen Junggesellen und Junggesellinnen anfreunden, denen ihr in der Welt begegnet. Denn auch in diesem Spiel ist eines der Ziele, einen Partner fürs Leben zu finden. Eure Hauptaufgabe ist jedoch zunächst, die sechs Erntegeister zu finden, sodass irgendwann die Erntegöttin in eure Welt zurückkehren kann. Neben den vielen weiteren kleinen Quests der Bewohner gibt es also genug zu tun, um euch viele Stunden zu beschäftigen.


Freundet euch mit den anderen Bewohnern an und findet vielleicht sogar euer Herzblatt.

© Natsume Inc. / APPCI

Leider war es das aber auch schon mit den positiven Aspekten des Spiels. Zwar gibt es Kleinigkeiten, die Harvest Moon: Eine Welt im Vergleich zur Konkurrenz besser macht, zum Beispiel müsst ihr nicht immer extra das passende Werkzeug heraussuchen, wenn ihr einen Baum fällen wollt, sondern tut es instinktiv. Leider muss man sich aber mit solchen Details begnügen, da es kaum andere, weltverändernde Verbesserungen gibt, bei der die Konkurrenz große Augen bekommt. Denn direkt zu Beginn fällt einem auf, dass die doch recht große Welt kaum mit richtigem Leben gefüllt wurde und auch im Ganzen recht lieblos daher kommt. Das Charakterdesign ist zwar noch ganz in Ordnung, jedoch sieht der Rest der Welt einfach unfertig aus. Wenn man sich im Vergleich zum Beispiel das Artwork der Sammleredition des Spiels anschaut, ist das, was man letztendlich bekommt, eine wirkliche Enttäuschung. Dieses Gefühl zieht sich durch den weiteren Spielverlauf und auch wenn Harvest Moon: Eine Welt einen durch die vielen kleinen Dinge, die man erledigen und machen kann, lange bei der Stange halten kann, möchte man seine Zeit lieber in andere Spiele investieren.


Die Laufwege sind teilweise so lang, sodass man bei geringer Energie auf dem Heimweg einfach ohnmächtig umfällt. Zusätzlich sind die langen Wege leer und die meiste Zeit sehen wir nur kleine Punkte, die sich als Wichtel entpuppen und uns mit einem zufälligen Saatgut bereichern. Doch NPCs, Tiere oder Bäume und Pflanzen sind eher rar gesät, was die doch recht große Welt einfach trostlos macht. Die Ausdauer ist bei Farm-Spielen immer ein Kritikpunkt, doch noch nie zuvor ist mir der Aspekt so negativ aufgefallen wie in diesem Spiel. Zwar bekommt man recht schnell die Möglichkeit, zügig von A nach B zu reisen, dennoch ist bei zunehmender Anzahl von Tieren und Pflanzen die Leiste schnell leer, bevor der Tag überhaupt richtig angefangen hat. Da man Ausdauer auch beim Laufen verliert, kann das vor allem am Anfang schnell in Frust enden. Natürlich kann man auch hier selbstgekochte Menüs zu sich nehmen, aber irgendwann ist der Aufwand einfach zu groß, um ein halbes Herz zusätzlich zu füllen.


Mit einem Pferd seid ihr schon deutlich schneller unterwegs!

© Natsume Inc. / APPCI

Auch die Aufgaben, die man von den Bewohnern bekommt, sind recht eintönig gehalten und es braucht manchmal ewig, bis man diese abschließen kann. Dadurch, dass man Saatgut nur von den Erntewichteln bekommt, kann man nicht gezielt die Feldfrüchte anbauen, die man unbedingt benötigt oder viel Geld einbringen. Die mobile Farm, die eigentlich eine spannende Neuerung in diesem Genre ist, kann leider auch nicht umgestaltet oder angepasst werden. Harvest Moon: Eine Welt läuft zwar recht flüssig, doch bei so einer flachen Grafik regt sich auch nicht wirklich ein Lüfter an eurer Konsole. Hinzu kommen diverse Bugs, denn NPCs tauchen teilweise gar nicht auf oder stehen urplötzlich hinter euch. Die Ladezeiten sind zwar recht kurz und die Musik kann man auch nach Stunden noch gut hören, dennoch spürt man einfach, dass das Spiel keine runde Sache ist. Das kann nicht einmal der Anime-Stil der Charaktere retten, die zumindest im Dialogfenster etwas dynamischer wirken als so manch anderer Spielinhalt.


Mit den kommenden DLCs, die in einem Season Pass zusammengefügt werden, kommen zwar spannende Inhalte, wie neue Orte, Tiere, Pflanzen und Charaktere, hinzu, allerdings ist fraglich, ob neuer Inhalt die anderen Defizite wett machen kann. Vor allem wenn man sieht, dass teilweise nur neue Haustiere Einzug ins Spiel erhalten, wäre es wünschenswerter zu sehen, dass die Entwickler mehr Zeit und Energie in die Dinge investieren, die wirklich Verbesserungsbedarf haben. Zudem finde ich es schon etwas frech, ein erstes Upgrade der Werkzeuge, die man sich bei der Konkurrenz schnell verdienen kann, in einen DLC zu packen.

Unser Fazit

3

Eher nicht überzeugend

Meinung von Kerstin Steiner

Jeder Fan der Harvest Moon-Serie weiß, dass sich die neueren Titel nur noch den Namen mit den glorreichen Farming-Spielen, die das Genre geprägt haben, teilen. Das ist Fluch und Segen zugleich, denn noch immer erhoffen sich viele Spieler alleine aufgrund des Namens ein tolles Farming-Spiel und laufen – wie in diesem Fall – leider in eine Falle. Man könnte meinen, dass die Entwickler sich bei Konkurrenten wie Stardew Valley, Story of Seasons und sogar Animal Crossing: New Horizons etwas Inspiration geholt haben, doch das ging leider nach hinten los. Ja, Harvest Moon: Eine Welt hat einige innovative Ideen, jedoch merkt man schnell, dass diese nicht ausgereift genug sind, um ein gutes Farming-Spiel liefern zu können. Mängel finden sich in jeder Ecke und letztendlich fühlt es sich teilweise sogar an, als wäre es ein simples Handyspiel.
Mein persönliches Highlight: Die Möglichkeit, zu reisen, sowie die Tier- und Pflanzenvielfalt.

Bestelle dir jetzt Harvest Moon: Eine Welt über unsere Onlineshop-Partner

Online kaufen

Die durchschnittliche Leserwertung

3 User haben bereits bewertet

Kommentare 28

  • Fr0six

    ニンテンドー

    einfach nur traurig... ein harvest moon wie damals wäre goty kandidat :(

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Ich hoffe, dass Story of Seasons Olive Town gut wird. Harvest Moon ist nicht mal mehr Smartphone Niveau. X(

  • Lillyth

    <3

    Diesmal haben sie es nicht "geschafft" homosexuelle Beziehungen reinzubringen. Dieses Spiel ist einfach nur absoluter Trash.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Wow , es ist wirklich ein Trauerspiel, was die aus dieser Serie gemacht haben :ugly:

  • billy_blob

    Meister des Turms

    Das Beste was die machen könnten wäre wohl ein Harvest Moon SNES Remake.

    Dann aber mit einigen Extras/Erweiterungen.


    Stardew Valley ist einfach der neue Platzhirsch. Ich denke dass die dem nie wieder Konkurrenz machen können. :D

  • supferfamicom

    Turmknappe

    Lillyth Das Spiel hat so viele Macken und du machst dir Gedanken, dass es keine Homosexuelle Beziehungen möglich sind? Vielleicht solltest du dich nach einem anderen Spiel umsehen. :D:D

  • retr089

    Einzelgänger

    supferfamicom


    So ist das leider.

    Heute muss für jeden alles politisch korrekt sein.

  • Shyguy

    Turmbaron

    unglaublich wie diese Reihe abgestürzt ist. Von einer sicheren Bank für einen Hit, zu kaum besser als Handyspielniveau. Krass.

    Hoffentlich liefert Story of Seasons. :thumbup:

  • evo

    Turmknappe

    Vielleicht sollte erwähnt werden, dass die originale 牧場物語 (Bokujō Monogatari), dass bis 2014 hier im Westen als Harvest Moon veröffentlicht wurde, unter dem Titel Story of Seasons weiterhin fortgeführt wird. Die Entwickler (Marvelous) haben beschlossen ihre Titel selber im Westen zu publishen und sind nicht mehr auf Natsume angewiesen. Jedoch liegen die Namensrechte von "Harvest Moon" bei Natsume und melken die Reihe bis zum allerletzten Tropfen aus. Die Verkaufszahlen bestätigen ihre Strategie


    Über die Qualität von Story of Seasons kann man streiten, aber es ist ja nicht so, dass Story of Seasons der "spirituelle Nachfolger" zu Harvest Moon wäre. Denn in Japan erscheint die Reihe weiterhin als Bokujō Monogatari vom gleichen Entwickler (Marvelous). Nur hier im Westen heißt es Story of Seasons und nicht mehr Harvest Moon.


    Ich bin der Meinung, dass diese Nebeninfo unter jedem Harvest Moon und Story of Seasons Test erwähnt werden sollte :D

  • Mattos313

    Turmheld

    Manchmal frage ich mich, wie die Entwickler über Spiele wie Stardew Valley denken. Ob sie wohl neidisch sind?


    Das eine ist ein 1-Mann-Projekt, kommerziell extrem erfolgreich und von Genre-Fans hochgepriesen; mit einem Entwickler, der mit Herzblut an dem Spiel arbeitet, sich sehr nahe mit den Fans austauscht, immer wieder kostenlose Updates bringt etc.


    Auf der anderen Seite haben wir das Entwicklerteam von diesen Spielen, denen nur noch der Name der einst beliebten Reihe geblieben ist - immer wieder aufs Neue entpuppen sich die Spiele in Reviews als totale kritische Reinfälle, und unter Fans sind die Titel sowieso verpönt. Dazu kommen natürlich DLCs und Pay to Win-Mikrotransaktionen, um das ganze nochmal ne Stufe liebloser und gemeiner wirken zu lassen.


    Finde den Kontrast echt bezeichnend.

  • Icefox

    Turmbaron

    Traurig, wie der einst gute Ruf des Franchises herunter gezogen wird.

    Da gibt es mit Story of Seasons, Rune Factory oder Stardew Valley weit bessere Alternativen :)

  • D. Olafson

    Turmheld

    Es muss ja wirklich unheimlich viele Menschen geben, die sich ohne vorherige Recherche, einfach Spiele kaufen.

    Sonst würden sich doch solche faulen Eier nicht verkaufen...

    Vielleicht ist es auch einfach der Titel der zum Kauf verführt. Ich würde mir jedenfalls mehr Vernunft von den Konsumenten wünschen - in allen Bereichen.

  • NBNico

    Turmritter

    evo Schön zusammengefasst! Ich kenne diesen Hintergrund auch und bin voll deiner Meinung das dies immer wieder erwähnt werden sollte. Ich stelle immer wieder fest, das es Oldscool HM Fans gibt, die diese Tatsache nicht kennen. Manche kennen nicht mal Story of Seasons :(

  • lunatic1988

    Wurstkönig

    Harvest Moon war für mich seit dem Gamecube nur noch schmutz. Die letzten, guten Versionen waren auf dem N64, PS1/ GBA (Was ja auch nur ne Art Port war^^), danach kam da leider nix mehr was ja auch mit dem Fortgang der Entwickler zu tun hat. Allerdings finde ich (zumindest rein optisch) Story of Seasons genauso furchtbar. Auf den ersten Blick könnte ich die beiden nicht auseinanderhalten, was macht das denn so viel besser? Animationen und Artstyle könnens ja nicht sein.

  • Lillyth

    <3

    Lillyth Das Spiel hat so viele Macken und du machst dir Gedanken, dass es keine Homosexuelle Beziehungen möglich sind? Vielleicht solltest du dich nach einem anderen Spiel umsehen. :D:D

    Ja, darüber mache ich mir Gedanken.

    Die weiteren Kritikpunkte stehen doch im Test, das war nur ein Punkt für mich das zu erwähnen.

    Seit x Spielen war das möglich, jetzt nicht mehr. Wieso sollte ich das nicht erwähnen.


    Bist du und der Rest der Leute die sowas liken homophob oder nicht zum verstehenden lesen fähig?



    Und an dich retr089 :

    Wenn es für dich schon zu viel ist, dass Menschen sich in einem Lebenssimulator Dinge wünschen, die vorher schon im Spiel waren, dann hast du vermutlich nie einen Teil gespielt. Aber erstmal Gusche aufreißen.

  • supferfamicom

    Turmknappe

    Lillyth Genau das ist das heutige Problem, sobald man irgendetwas über Homosexuelle sagt, wird es negativ aufgenommen und ihr fühlt euch angegriffen. Dabei war es nicht mal so gemeint.


    Wie gesagt, für mich kam dieser Gedanke, weil das Spiel grössere Macken hat, welches das Hauptspiel einem versaut. Und diese Macken sind mir wichtiger, als ob man eine gleichgeschlechtliche Beziehung führen kann oder nicht. Darüber kann man sicher diskutieren wenn das Spiel ansonsten keine gröberen misslungene Entscheidungen des Entwicklers hat.


    Das Spiel sollte man zuerst als ganzes Betrachten und schauen ob es spielbar ist oder nicht.


    Und man kann friedlich miteinander diskutieren, es ist nicht nötig gleich emotional zu werden. Danke :):)

  • retr089

    Einzelgänger

    Und an dich retr089 :

    Wenn es für dich schon zu viel ist, dass Menschen sich in einem Lebenssimulator Dinge wünschen, die vorher schon im Spiel waren, dann hast du vermutlich nie einen Teil gespielt. Aber erstmal Gusche aufreißen.


    In erster Linie ist es aus meiner Sicht eine Farming-Simulation. Korrigiere mich, wenn ich falsch liege.

    Und wenn man unbedingt sein privates Leben in Games verwirklichen möchte/muss, dann spielt man eben die Sims oder ähnliches. Bin da zwar nicht mehr im Bilde darüber, wie dort der Stand ist, aber ich gehe davon aus, dass sich dort auch (für dich) homosexuelle Beziehungen eingehen lassen.


    Ansonsten ist es bei einem Farming-Simulator das gute Recht der Entwickler eben nur einen "Lebensweg" einzuschlagen.


    In der heutigen Zeit würde ich kein Spiel mehr entwickeln wollen. Muss schwer sein da allen gerecht zu werden...

    Ich beschwer mich dann das nächste mal auch beim Job Simulator, warum ich dort meinem privaten Job nicht nachgehen kann.

  • Lillyth

    <3

    supferfamicom

    1. Ich fühle mich nicht angegriffen. Ich bin auch nicht homosexuell.


    2. Seien wir doch mal ehrlich. Hätte ich einfach den Joke geschrieben "in dem Spiel sehen die Bäume sogar schlechter aus als in Pokemon" Hätte ich x upvotes bekommen. Aber hier geht es ja um sowas wie Repräsentation, das ist was Ernstes. Da muss man gegen schießen. Ist doch so, in zig Threads genau so erlebt.


    3. Was an dem Spiel schlechter ist, hast du nicht für Einzelpersonen zu entscheiden. Auch nicht, was andere als diskussionswürdig empfinden.


    4. Du willst friedlich diskutieren und drückst einen rein, dass man sich eine andere Spielereihe suchen soll. Was nicht mal Sinn ergibt. Schließlich war das in anderen Teilen durchaus möglich. Der Entwickler gibt Zeitprobleme als Begründung an. Ist also ganz eindeutig ,genau wie die technischen Probleme, vom Publisher in Kauf genommen worden. Und das darf ich nicht schreiben, sondern soll was anderes spielen.


    5. War mein Post nur als zusätzlicher Hinweis gedacht, da dieses Thema nicht so oft auftaucht und ich Leute darauf hinweisen wollte. Manchen ist das eben wichtig und ich wollte das im Zusammenhang mit dem Test einfach erwähnen. Aber das grenzt ja an eine Sünde hier.



    retr089


    Und du hast immer noch nicht verstanden, dass es hierbei um, nennen wir es Features, geht, die in vorherigen Spielen möglich waren?

    Ihr macht eine politische Diskussion draus. Ich hab nur eine information geteilt

  • Tomberry

    Minish Mage

    Lillyth ich wünschte, die Leute würden aufhören mit dem Wort "homophob" um sich zu werfen, ist gar nicht lange her da hat das mal was bedeutet, aber mittlerweile wird es nur noch verramscht um anderen ans Bein zu pissen weil sie sich um andere Dinge scheren als man selbst.. v_v

  • Troplay

    Turmritter

    Also was ich hier Lese ist schon eine Schweinerei seinesgleichen. Die Testerin hat das Spiel nicht ausgiebig gespielt sondern einfach nur ihre ersten 4 Stunden als Text verfasst. Das erste Werkzeugupgrade wird nicht durch einen DLC verkauft, das erhält man, wenn man die Questreihe in Halo Halo abgeschlossen hat und an der Miene mit Dva spricht. Das DLC Werkzeug gibt es erst, wenn man alle Upgrades abgeschlossen hat und dann ist das auch nur für einen Bereich von 5x5. Die Ausdauer ist nicht mal ansatzweise ein Problem, wie geschrieben wurde kann man Essen, was man von Anfang an kann. Darüber hinaus wird es im späteren Verlauf noch eine Sprinkleranlage geben und man kann das Haus auch ausbauen auf 3 Stufen. Dieser Test zeigt leider das die Autorin sich nicht mit dem Spiel beschäftigt hat und voreingenommen war.
    Das die Welt Leer ist hat einen Hintergrund und wird am Ende erklärt. Ja dann sind es immer noch zu wenig Bäume, dafür kommen aber Pflanzen hinzu. Das die drei Mienen hier Weitläufiger sind und auch einen anderen Ansatz gehen was die verglichenen Spiele angeht wird auch nicht erwähnt.


    Es mag vielleicht kein Titel sein, der eine 8/10 oder so verdient hat aber mit einer 3/10 abzustrafen, weil man das Spiel nicht gespielt hat und hier vielleicht auch nur Videos geschaut hat, ist schon echt traurig für NTOWER.

    Ich mag die Seite wirklich und auch Dennis ist immer Nett, wenn ich ihn treffe aber das hier schreckt ein bisschen ab.

    Ich habe meinen Spaß mit dem Spiel und werden den trotz dieser fauligen Kritik hier weiterhin haben.

  • Princess_Rosalina

    Turmfürstin

    Troplay

    Ist doch hier nichts neues, ich erinnere mich an das eine LKW Spiel, da wurde sich über die Grafik und Performance lustig gemacht, kann man ja mit NichtHype und unbekannten spielen machen, bei Nintendo oder bekannten Spielen wird so etwas zum Teil ignoriert, ziemlich widersprüchlich. :D


    Manche Texturen sehen in Harvest moon besser aus als in Pokemon Schwert und Schild. :D

  • stl1988

    Turmritter

    Man kann nicht oft genug darauf hinweisen, dass die Story-of-Seasons-Reihe die ORIGINALE Harvest-Moon-Reihe ist. Hat evo gut zusammen gefasst. Übrigens sieht man das auch bei Friends of Mineral Town. Auf dem GBA als Harvest Moon erschienen, auf der Switch als Story of Seasons.

  • Tomberry

    Minish Mage

    Troplay da hat wohl jemand einen Nerv getroffen, was? :D

    Zum Glück bedeutet eine schlechte Wertung auf nTower und co nicht dass man keinen Spaß mehr dran haben darf, den wird dir niemand absprechen wollen. :ddd:


    Den Ausdruck "Schweinerei seinesgleichen" kannte ich bisher auch nur von Diskussionen über Politiker :awesome:

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Troplay Ich muß dir da gewaltig Recht geben. Türlich gibt es Schwächen, aber welches Spiel ist zu 100% perfekt? Tut mir leid, da kenn ich persönlich keins. Deswegen muß ich auch sagen, erkläre diese Bewertung bzw. Spiel Beschreibung auch nicht für korrekt. Habe meinen Spaß und ich werde ihn auch weiter hin haben. :mariov:

  • Draces

    Geistiges Eigentum

    "Wie Sie sehen, sehen Sie nichts."

    Ich habe nichts erwartet und nichts erhalten :dk:
    Das Leute diesen - mMn - Schund noch kaufen und unterstützen. :notlikethis:

  • Rei

    Turmheld

    Troplay ob das Spiel überhaupt gespielt worden ist, kann man seit dem Test zur Mana Collection hier bezweifeln. Dort hatte der Mystic Quest Teil nichts mit dem Spiel zu tun, sondern es wurde Mystic Quest Legends, ein gänzlich anderes Spiel, beschrieben. Hätte man das Spiel gespielt, hätte sowas nie vorkommen können.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Draces Für 15€ sehe ich dieses Geschäft nicht als Verlust an. ;)

  • Floh

    Turmknappe

    Bei allem Respekt gegenüber eurer persönlichen Meinung muss ich leider sagen, dass ich einfach das Gefühl habe, die Bewertung wurde voreingenommen getätigt oder das Spiel wurde nicht ausgiebig genug getestet, denn in dieser Review lassen sich so viele, falsche Aussagen finden, welche in den ersten Spielstunden so gar nicht vorhanden sind. Manche Aussagen bleiben selbst nach 10 Spielstunden leider so bestehen, weshalb ich gut nachvollziehen kann, dass dieses Spiel keine Bestwertungen verdient hat, aber es fühlt sich leider nicht nach einer Wertung an, welche nach einem ausgiebigem Test getätigt wurde.


    Entweder hat man hier manche Dinge einfach komplett unterschlagen, was dann für eine übereilte und nicht sauber ausgearbeitete Kritik spricht oder aber, das Spiel wurde für maximal eine Stunde übereilt angespielt und dannach nie wieder angerührt.


    So empfinde ich die Kritik über die Erntegeister und das Saatgut als komplett falsch, denn die Erntegeister erscheinen zu festen Zeitfenster und vergeben in den meisten Fällen dann sogar dasselbe Saatgut, wie am Vortag zuvor, sodass man hier beim täglichen Rundgang eigentlich schon gut planen kann, was man geschenkt bekommen möchte. Auf der anderen Seite bietet die Landkarte im Menü eine Suchfunktion für Saatgut, sodass man sich sogar auf der großen Übersichtskarte anzeigen lassen kann, ob Erntegeister mit diesem Saatgut aktuell da sind. Diese werden dann sogar als grünes Erntegeistkopf-Icon auf der Minimap unten rechts angezeigt, sobald man in ihre Nähe kommt.


    Was die Ausdauer angeht, so muss ich einfach sagen, dass hier der Sinn der großen Welt einfach nicht verstanden wurde. Ja, die Welt ist sehr offen und lädt dazu ein, sie gründlich zu erkunden, aber doch nicht alles an einem Tag. Man soll planen, wohin man wann geht und mit seinen Ressourcen haushalten. Darum dreht sich Harvest Moon seit jeher, also wieso kommt man nun auf die Idee, man müsse alles direkt durchlaufen können? Man hat diverse Orte, an welchen man seine Farm zeitweilig errichten kann, sodass man eben hier überlegen muss, welche Orte evtl nützlich sind. Habe ich den Teleportpunkt im neuen Ort noch nicht freigespielt, weil ich die Story noch nicht abgeschlossen habe, so empfiehlt es sich, die Farm genau in dieser Region zu errichten. Das verkürzt die Laufwege enorm, denn ohne Zeitverlust kann man jeder Zeit und an jedem Ort auf die Schnellreisefunktion zugreifen.


    Wie gesagt, ich möchte die Kritik nicht komplett schlecht reden, weil dort wirklich eine Punkte dabei sind, die auch im weiteren Spielverlauf so vorhanden sind und mich selbst teilweise auch etwas gestört haben, würde mich aber freuen, wenn man in Zukunft einfach an einer besseren Kritik arbeitet oder aber weniger voreingenommen ist und sich auch auf ein Spiel einlässt, welches keine optische Glanzleistung vollbringt, denn seien wir Mal ehrlich, Nintendo hebt sich seit Jahren mit Spielen hervor, die von der Konkurenz entwickelt wegen der Grafik Preise gewinnen könnten, hier aber den Spielspaß und Innovation im Vordergrund stehen haben.


    Ich für meinen Teil verstehe die Abneigung gegenüber Natsume nicht, denke mir, dass mehrere Spiele eines Genres auch Abwechslung durch Konkurenz einbringen können und verfolge beide Reihen (mit Rune Factory sogar 3) gespannt. Hatte auch mit One World meinen Spaß und finde, gerade weil man gut nachvollziehen konnte, wie Natsume bei den letzten Spielen auf die Kritik der Fans eingegangen ist, dass dieses Spiel gar keine so schlechte Entwicklung darstellt, wie man es hier (ungerechtfertigter?) Weise darstellen wollen. Klar ist alles eine Sache des Geschmackes aber, wenn man The Lost Valley, Skytree Village oder Light of Hope mochte, kann man hier definitiv auch seinen Spaß haben.


    PS (das kann ich mir bei all den Falschaussagen in der Diskussion nicht verkneifen):
    Hört doch bitte auf, die Trennung von Natsume und Bokumono als Grund vorzuschieben, etwas schlecht zu machen. Ich kann es echt nicht mehr lesen. Nein, Natsume hat den Namen nicht geklaut, sondern als Publischer der Spiele im Westen diesen Namen patentieren lassen, weil Bokumono einfach für den westlichen Markt nicht aussagekräftig genug war. Natsume besitzt legal die Rechte daran, also kann man hier auch nicht von "klauen" sprechen. Und nein, Natsume hat sich nicht getrennt, um ein eigenes Spiel machen zu können, sondern man hat ihnen einfach die Entscheidung mitgeteilt, dass man sie als Publisher nicht mehr benötige. Daraufhin haben sie die Firma genutzt, um unter ihrem Namen ein neues Farmsim-Game zu entwickeln.