Das Ende einer Saga

Die The Legend of Heroes-Serie ist eine Rollenspiel-Saga gigantischen Ausmaßes. So spielen bisweilen insgesamt zehn Ableger auf dem Kontinent Zemuria, wobei sich die einzelnen Unterreihen jeweils auf ein Land davon konzentrieren. Somit werden verschiedene Blickwinkel auf die gesamte Welt dargestellt und des Öfteren werden Geschehnisse gezeigt, die unmittelbar auf die anderen Spiele und damit Regionen Auswirkungen haben. Auch die unterschiedlichen Hauptpersonen je Reihe finden in den anderen Teilen Erwähnung bzw. treffen sogar aufeinander. Ein elfter Teil soll dieses Universum dieses Jahr in Japan noch erweitern, allerdings ist bislang nur ein Bruchteil aller Titel offiziell im Westen erschienen. Die Trails of Cold Steel-Saga umfasst die Geschehnisse im Königreich von Erebonia und begleitet die Class VII, angeführt von Rean Schwarzer.


Schatten bedrohen Zemuria


Nicht allzu lange nach den Geschehnissen vom dritten Teil steht ein Krieg zwischen dem Erebonischen Reich sowie der Republik Carvard kurz bevor. Diese Schlacht wird sich jedoch nicht nur auf diese beiden Länder beschränken – Die Bevölkerung fürchtet, dass der gesamte Kontinent in diese Schlacht verwickelt wird. Die Kriegsstimmung wird zudem noch weiter durch das Great Twilight angefeuert, ein Fluch, der sich über den Kontinent legt und viele Menschen anheimfällt, die sogleich den Krieg befürworten und einen Hass gegenüber den Feinden entwickeln. Als wäre das nicht bereits Unheil genug, wird zudem Rean Schwarzer, der Hauptprotagonist, nach den Geschehnissen des dritten Teils von einer feindlichen Fraktion gefangen gehalten. Ihr übernehmt deshalb zu Beginn die Kontrolle der neuen Class VII, die alles dafür tun, ihren Ausbilder zu befreien. Unterstützung finden sie vom Hexen Clan, deren kleines verstecktes Dorf anfangs als Basis dient, sowie der alten Class VII, die immer mal wieder hinzustoßen.


Der bevorstehende Konflikt spitzt sich immer weiter zu.

© Nihon Falcom Corporation

Es dauert bereits um die dreißig Stunden, bis ihr schlussendlich die Kontrolle über Rean erlangt, was bereits ein sehr guter Indikator dafür ist, wie unglaublich riesig das Spiel ist. Im Laufe der Handlung schließen sich unfassbar viele Charaktere, teils ehemalige Feinde sowie Figuren aus den anderen Ablegern der Legend of Heroes-Reihe, der Heldentruppe an. Somit liegt euch ein immenses Sammelsurium der Extraklasse vor, so ist oftmals die Entscheidung schwierig, wen von den überaus sympathischen Figuren ihr als Nächstes mit ins Abenteuer nehmt. Storybedingt sind jedoch oft gewisse Charaktere fest in eurem Kader verwurzelt, die für den entsprechenden Abschnitt nicht aus dem Team genommen werden können.


Das Spiel lässt sich sehr viel Zeit, um die Entwicklung der Charaktere nach und nach immer weiter auszubauen. Man kann unzählige Stunden damit verbringen, sich mit der immensen Anzahl an Charakteren innerhalb der Gruppe als auch NPCs der einzelnen Städte zu unterhalten und immer mehr und mehr Hintergrundinformationen in Erfahrung zu bringen, die ansonsten an einem vorbeiziehen würden. Das gelingt dieser Reihe unglaublich gut, jede einzelne Figur bietet so viel Potenzial und es wird deutlich, wie sich diese im Verlauf der Handlung bzw. über die ganzen Vorgänger gesehen immer weiterentwickelt haben. Eine Warnung direkt für lesefaule Gamer: Der Lesestoff dieses Titels ist schlicht enorm. Leider bietet das Spiel auch keine deutschen Untertitel, weswegen aufgrund der unermesslichen Gespräche gute bis sehr gute Englischkenntnisse erforderlich sind, um das Spiel in vollen Zügen genießen zu können. Zwischen einer englischen und japanischen Sprachausgabe kann gewechselt werden, die Synchronsprecher beider Sprachen machen einen hervorragenden Job. Zu etwas komischen Momenten führt es jedoch, wenn teilweise in Gesprächen nicht alle Charaktere gerade vertont sind, so antworten manche Figuren auch mal stumm, während ihr Gegenüber gerade vertonte Zeilen besitzt.


Anders als im direkten Vorgänger verbringt ihr die Zeit an unterschiedlichen Orten. Während sich der erste und dritte Teil zwischen Schulleben und der Erkundung der Welt abgewechselt haben, orientiert sich der vierte Teil wieder an Letzterem, sodass der Fokus auf das Umherreisen liegt. Somit erkundet die stetig wachsende Truppe immer mehr Ortschaften der Welt, wobei viele davon bereits aus den Vorgängern bekannt sind. Diese werden aber durch teils neue erkundbare Gegenden erweitert. Neben der Hauptstory erwarten euch wieder eine Fülle an zusätzlichen Tätigkeiten, wie Nebenquests oder Minispiele. Das Absolvieren der Nebentätigkeiten lohnt sich sehr. Neben zusätzlichen Hintergrundinformationen über die Welt und zu den unzähligen Figuren bekommt ihr auch praktische Ausrüstungsgegenstände wie Quartze. Diese verleihen den Figuren unter anderem magische Angriffe oder verstärken ihre Verteidigung. Die noch mächtigeren Meisterquartze sind ebenfalls wieder mit von der Partie, wobei bis zu zwei Stück je Charakter ausgerüstet werden, die besondere Boni bieten und für zusätzliche Effekte gelevelt werden können.


Ein letztes Mal zu den Waffen!


Was wäre ein Trails-Spiel ohne ein großartiges Kampfsystem? Auch in diesem Teil überzeugen die Kämpfe wieder. Feinde werden auf der Karte angezeigt und können mit einem Präventivschlag von hinten attackiert werden, der im darauffolgenden Kampf Vorteile bietet. Auch der noch mächtigere Erstschlag ist mit von der Partie, der jedoch nicht unendlich oft eingesetzt werden kann und zuerst durch Kämpfe oder das Zertrümmern von beispielsweise Kisten auf der Karte erneut aufgefüllt wird. Dieser stärkere Schlag bietet jedoch noch größere Vorteile im anstehenden Scharmützel.


Der Kampfbildschirm bietet eine übersichtliche Anzeige, um schnell Aktionen ausführen zu können.

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Am Interface des Kampfbildschirms hat sich im Vergleich zum direkten Vorgänger wenig verändert und es bietet wieder eine sehr übersichtliche Ansicht. Jede verfügbare Aktion ist einem Knopf zugeordnet, wodurch schnelle Eingaben ermöglicht werden. Die Kämpfe an sich laufen rundenbasiert ab, wobei immer am linken Bildschirm angezeigt wird, wann welcher Charakter am Zuge ist. Magieaktionen (Arts) benötigen jedoch einige Zeit und werden nicht direkt ausgeführt, wohingegen normale Angriffe sowie stärkere Craftangriffe sofort durchgeführt werden. Während Magie EP-Punkte verbraucht, benötigen Craftangriffe CP-Punkte, die sich mit normalen Angriffen aufladen. Sind genügend dieser Punkte gesammelt, können diese für einen besonders mächtigen und teils über das gesamte Kampffeld übergreifenden Angriff verwendet werden, die sehr beeindruckend animiert sind. Zwei Figuren können sich zusammenschließen für zusätzliche Partneraktionen. Je tiefer die Verbindung der einzelnen Charaktere ist, desto mehr Boni werden ermöglicht. So stellen sie sich schützend vor dem anderen, um einen größeren Schaden zu vermeiden oder ein zusätzlicher Angriff wird gewährt.


Brave-Punkte (BP) stellen eine ebenso wichtige Komponente der Kämpfe dar: Wird die Verteidigung eines Feindes durchbrochen, wird der nächste Angriff ein garantierter kritischer Treffer. Zudem gibt es nun die Möglichkeit von „Follow-Up-Angriffen“, die BP gewähren. Mithilfe dieser können starke Partner-Attacken für noch stärkere Gruppenangriffe mit allen vier teilnehmenden Kämpfern oder für Befehle verwendet werden. Jede spielbare Figur besitzt individuelle Befehle, die beispielsweise für mehrere Runden alle Angriffe der Kontrahenten reflektieren und auf diese zurückschleudern oder die Verteidigung aller Figuren erhöhen. Sehr häufig warten besonders starke Bossgegner auf das Heldenteam, die einiges wegstecken und gewaltige Angriffe in petto haben. Hier kann es gut und gerne vorkommen, dass alle Helden besiegt werden und der Kampf erneut begonnen werden muss. In den leichteren Schwierigkeitsstufen bietet sich eine sehr gnädige Option an: Ihr könnt den Kampf von Neuem beginnen, jedoch werden die Gegner geschwächt. Diese Mechanik bietet sich hervorragend an für Spieler, die sich komplett auf die Story fokussieren möchten und nicht viel Zeit mit Kämpfen und trainieren verbringen möchten. In den höheren Schwierigkeitsgraden gibt es diese Option jedoch nicht mehr. Allgemein kommen jedoch sowohl Neulinge als auch erfahrene Spieler voll auf ihre Kosten, da zwischen mehreren Stufen gewählt werden kann.


Die Panzer-Soldats-Kämpfe bringen Abwechslung ins Spiel.

© Nihon Falcom Corporation

Die Veteranen der Reihe sind mit dieser Art des Kämpfens bereits vertraut: Auch im vierten Teil dürfen die Mech-Kämpfe nicht fehlen. In diesen steuern bis zu drei Helden die sogenannten „Panzer-Soldats“. Die Kämpfe mit diesen gestalten sich anders im Vergleich zu den normalen Scharmützel und orientieren sich etwas nach dem Stein-Schere-Papier Prinzip. Die verschiedenen Regionen des Körpers sind angreifbar und je nachdem, welchen Körperstand der Konkurrent derzeit eingenommen hat, besitzen die Areale unterschiedliche Schwächen bzw. Resistenzen. Wurde der richtige Bereich getroffen, wird ein zusätzlicher Angriff mitsamt eines Brave-Punktes gewährt, diese können wiederum für noch mächtigere Angriffe bzw. Gruppenangriffe verwendet werden. Zu jedem eigenen Mech steht zusätzlich eine weitere Figur als Partner zur Verfügung, dieser darf alle paar Runden ebenfalls Aktionen durchführen, wie Magieattacken einsetzen oder den Partner heilen. Die einzelnen Körperregionen können sie jedoch nicht angreifen. Die Panzer-Soldats-Kämpfe bieten eine willkommene Abwechslung zu den normalen Kämpfen und lockern das Geschehen hervorragend auf. Diese Art von Kämpfen ist jedoch natürlich deutlich seltener als die Standard-Scharmützel.


Es gibt allerhand zu tun


Wie weiter oben bereits erwähnt, warten abseits der Hauptstory noch etliche Nebenaufgaben darauf, absolviert zu werden. In diesen besiegt ihr bestimmte Gegner bzw. erkundet optionale Dungeons oder helft den Bewohnern bei ihren Problemen und müsst so beispielsweise Botengänge machen oder Interviews mit bestimmten Personen führen. Bei den Minispielen erwarten euch diverse Kasinospiele, Fischen oder wieder das komplexe Kartenspiel Vintage Masters, das bereits im Vorgänger sein Debüt gefeiert hatte. Neu hinzugekommen in der Trails of Cold Steel-Reihe ist Pom! Pom! Party!, ein Minispiel, dass an die Puyo Puyo-Reihe erinnert und für zwischendurch eine spaßige Angelegenheit ist. Doch das ist lange nicht alles, was es zusätzlich zu erledigen gibt. So gibt es zig Rezepte für das Kochbuch zu finden und nachzukochen, Landschaftsfotos dürfen geknipst und das Monsterbuch gefüllt werden.


Im Laufe des Spiels wächst eure Truppe enorm an.

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Die Charakterbindungen bieten hierbei ebenfalls wieder eine Tätigkeit, die zig Stunden einnehmen kann. Durch Bonding-Events lassen sich die Beziehungen von Rean und seinen Mitstreitern vertiefen und bieten optionale Szenen zwischen den Figuren sowie zusätzliche Hintergrundinformationen. Dabei sind diese besonderen Charaktermomente jedoch limitiert und in einem Durchgang kann deshalb nicht jede einzelne Szene begutachtet werden. Der überaus praktische „Turbomodus“ ist wieder vorhanden, wodurch die Spielgeschwindigkeit um einiges schneller abgespielt wird und somit lange Laufwege reduziert werden. Leider büßt der Turbomodus im Kampfgeschehen an Tempo ein, was auch bereits im Vorgänger auf der Nintendo Switch der Fall war. Im Vergleich zur PlayStation 4-Version laufen Kämpfe dort weiterhin in Topspeed ab, weswegen dort die Kämpfe schneller vonstattengehen im Vergleich zur Hybridkonsole. Im Spielverlauf abseits der Kämpfe fielen mir jedoch keine Verlangsamungen auf. Die PS4-Version bietet auch allgemein schärfere und detailreichere Texturen als die Nintendo Switch-Version. Bei der Grafik muss man jedoch sagen, dass die Trails of Cold Steel-Serie in dieser Rubrik noch nie ein Meisterwerk war.


Für die Ohren wird wie gewohnt ein fantastischer Soundtrack geboten, wovon aber viele Lieder bereits aus den Vorgängern bekannt sind und mit neuen beigemischt wurden. Nichtsdestotrotz bietet diese Spielereihe grandiose Musik, die den Ohren mehr als nur schmeichelt. Die Spieldauer ist enorm, bis zum Abspann habe ich knapp 130 Stunden mit diesem Titel verbracht. In dieser Zeit habe ich jedoch auch alle verfügbaren Nebenmissionen absolviert und mit so gut wie jedem Charakter gesprochen. Ist das drum herum egal, wird rein der Storymodus ca. 70 Stunden beanspruchen, was ebenfalls eine ordentliche Zeit darstellt. Das Hinabtauchen in die Welt der Trails of Cold Steel-Reihe lohnt sich auf jeden Fall.

Unser Fazit

9

Geniales Spiel

Meinung von Johannes Bausch

Mehrere hundert Stunden bin ich nun insgesamt in die Trails of Cold Steel-Serie eingetaucht und bin daher etwas traurig, dass diese Reihe mit dem vierten Teil nun sein Ende findet. Die grandiose Geschichte fesselt von Anfang an und endet mit einem Finale, das meiner Meinung nach die Handlung mehr als nur gerecht zu einem Ende führt. Kann man jedoch problemlos mit dem vierten Teil anfangen, ohne Kenntnisse der Vorgänger zu haben? Trotz der überaus umfangreichen Inhaltszusammenfassung der bisherigen Spiele sowie allen wichtigen Charakteren und Ortschaften rate ich persönlich dazu, die vorherigen Games zu zocken. Durch die Bindung, die ihr von Anfang an zu allen Figuren aufbaut, wird das Gesamterlebnis des vierten Teiles um einiges emotionaler und fantastischer, als wenn ihr nur die Zusammenfassung durchlest. Ganz zu schweigen von den anderen Unterreihen, die ebenfalls in der gleichen Welt spielen und nun viele Figuren aus den anderen The Legend of Heroes-Spielen aufeinandertreffen. Wer sich auf die gewaltige Saga einlässt, wird jedoch mit hunderten von Stunden bester JRPG-Kost verwöhnt werden, ein absolutes Brett in diesem Genre. Aufgrund des immensen Lesestoffs der Reihe sowie der fehlenden deutschen Lokalisierung sind allerdings gute Englischkenntnisse erforderlich.
Mein persönliches Highlight: Die unzähligen und fantastischen Figuren dieser Reihe, im diesem Teil im Besonderen Duvalie the Swift.

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Kommentare 7

  • mrcb

    Turmheld

    Wäre sehr interessiert, wenn es wenigstens deutsche Texte hätte... schade.

    Wenn man sich ansieht, in welch kurzen Zeiten bei größeren und großen Titeln / Serien die Entwicklungskosten oft wieder eingespielt werden, wundere ich mich noch einmal mehr.

    Fügt man noch Lokalisierungen für vier bis fünf Regionen hinzu, wird der Zeitpunkt halt ein paar Monate später erreicht. Falls es überhaupt so lange dauert.

    ...

    Oder man löst es wie Disco Elysium, bei dem zumindest manche Sprachen von der Community übersetzt wurden :)

  • Marq

    Anime-Spiele ohne Chibis!

    Klingt wirklich sehr gut. Aber erst müssen Teil 1 und 2 bei uns erscheinen. Wenn ich mich richtig erinnere, wird der erste Teil im Juni in Japan veröffentlicht.


    Ich hoffe, dass sich Teil 4 hier gut verkauft, damit auch der Rest bei uns zumindest mit englischem Text auf der Switch erhältlich ist.


    Ich drücke jedenfalls feste die Daumen! :saint:

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    mrcb die Spielreihe ist nunmal immernoch sehr Niesche und der Entwickler hat nicht viel Budget, daher lohnt sich eine Lokalisierung nicht so sehr. Beste Lösung ist einfach selbst 1-2 Spiele auf Englisch mit viel Text zu spielen, dann lernt man verdammt gut die Sprache und hat für die komplette Zukunft ausgesorgt und kann alles auf englisch konsumieren. Geht einfacher als von jedem Entwickler Lokalisierungen in allen Sprachen zu verlangen oder zu warten bis Fans dies tun finde ich. Anders ist es natürlich, wenn man auf Fanübersetzungen auf Englisch hoffen muss bei Spielen (bei dieser Spielreihe bei 2 Spielen und einem Spinoff der Fall), die es nur auf japanisch gibt.


    Marq
    hoffe ich auch :thumbup: mich interessieren zwar die Switch Ableger nicht, aber dadurch würden sich viel mehr Leute überhaupt dazu neigen, die Reihe anzufangen.

  • TheSchlonz

    Turmbaron

    Wowan14

    Vielleicht habe ich dich falsch verstanden, aber auf Steam und im PS Store sind die ersten drei Teile erhältlich.

  • mrcb

    Turmheld

    Wowan14

    Och, am Englischen per se liegt es nicht zwangsläufig ( meine Schulzeit liegt zwar schon über 20 Jahre zurück, ich hatte aber immerhin 9 Jahre Englisch), aber mein letztes Spiel in einer Fremdsprache war Persona 4 Golden.

    Spaß hat es trotzdem nicht gemacht, denn ich will die dafür zuständige Gehirnzelle beim entspannten Spielen nicht noch zusätzlich fordern 😉

  • Shikan Raider

    World Pro

    Kann die Reihe jedem nur Empfehlen, auch wenn sie nur in Englisch verfügbar ist. davon sollte man sich nicht abschrecken lassen. Abgesehen von dem miesen Balancing der Gegner (insbesondere der Bosse) hat die Reihe eigentlich keine große Schwäche.


    Der zehnte Teil des Franchises, Hajimari No Kiseki, welcher letztes Jahr in Japan erschien, markiert den Abschluss der bisher erschienenen neun Teile. Ein Switch Port wurde ebenfalls von einiger Zeit angekündigt. Ab dem elften Teil, welcher dieses Jahr in Japan erscheint, übernehmen dann neue Charaktere die Hauptrolle. In einem Interview hatte der Producer der Reihe mal erwähnt das die Story jetzt zu etwa 60% abgeschlossen sei.

  • Wowan14

    Gamer aus Leidenschaft

    TheSchlonz es gibt um die Switch Ableger, Teil 1-2 fehlen auf Switch.

    mrcb
    Ironischerweise war mein erstes englisches JRPG Persona 4 und ich hatte großen Spaß damit und der zweite Durchgang war viel entspannter. Für englisch brauche ich schon lange zumindest in Videospielen keine zusätzliche Gehirnzelle als im deutschen außer das Englisch hat so ein Niveau wie bei Digimon Cyber Sleuth. Liegt dann wohl mehr an der Person und weniger an der Sprachbarriere. Zudem frage ich mich bei was für genres leute entspannen wollen :D Bei JRPGs fahren die Gefühle doch oft Karusell da kann man keine dauerentspannung erwarten.