Ein höllisch gutes Hack and Slay nun erstmals auch auf Konsolen

Ich gehöre zu denjenigen, die Anfang der 2000er-Jahre in ihren Zimmern saßen und zusammen mit seinen Freunden LAN-Partys abhielten. Unter den von uns meistgespielten Titeln war damals Diablo 2. Diese Spielsessions könnten vermutlich sogar der Grund dafür sein, weshalb ich heute unter anderem dem Hack and Slay-Genre so verfallen bin. Entsprechend groß war meine Vorfreude, als ich erfuhr, dass mit Diablo II: Resurrected eine überarbeitete Fassung auch für die Nintendo Switch erscheint. Im folgenden Test versuche ich zu klären, ob das damals geniale Spielprinzip heute noch genauso fruchtet und wer einen Blick darauf riskieren darf.


Sieht aus wie Diablo, spielt sich wie Diablo.


Die Geschichte von Diablo II: Resurrected wird in fünf Akten erzählt. Die Geschehnisse schließen dabei an den ersten Teil an und es gilt erneut, sich Diablo im Kampf zu stellen. Dabei findet die gesamte Erzählung in Form von Textboxen mit allerlei NPCs statt, aber auch Videosequenzen führen euch immer weiter durch die Geschehnisse. Glänzen können dabei vor allem letztere, da ich mich bei den Textboxen immer wieder dabei erwischte, wie ich sie übersprang. Da hilft leider auch nicht die deutsche Sprachausgabe, da diese einfach nicht mitreißt. Grund hierfür ist vor allem, dass man sich an alten Soundaufnahmen bedient hat, welche zwar damals glänzen konnten, nun aber etwas in die Jahre gekommen sind. Sofern ihr euch jedoch auf diese einlassen könnt, erzählt euch Diablo II: Resurrected eine tolle Geschichte, die mehr Tiefgang bietet, als man anfänglich meint.


Im Kampf geht es ordentlich zur Sache.

© Blizzard Entertainment, Inc.

Doch kommen wir zu den Spielmechaniken von Diablo II: Resurrected. Ihr übernehmt im Spiel die Rolle einer von sieben verschiedenen Klassen und wagt euch ins Abenteuer, um Bösewicht Diablo den Garaus zu machen. Zur Auswahl stehen hierbei unter anderem ein Druide, ein Totenbeschwörer, ein Paladin oder auch ein Barbar. Jede der einzelnen Klassen ist nicht nur in den Kategorien Stärke, Vitalität, Geschicklichkeit und Energie individuell angepasst, sondern verfügt über ein breites Repertoire an Fähigkeiten und Zaubern. Meine persönlichen Highlights sind dabei beispielsweise der Druide und der Totenbeschwörer, da beide zusätzliche Kameraden in Form von Tieren oder Untoten beschwören können, was ich für die Kämpfe genial finde. Am Ende entschied ich mich dann auch aufgrund der vielen tollen Fähigkeiten für den Totenbeschwörer, mit welchem ich mich in den Kampf wagte.


Diese Auswahl an Charakteren ist eine der größten Stärken von Diablo II: Resurrected. Jeder der Charaktere verfügt nämlich im Detail über drei verschiedene Skillbäume, welche allesamt eine andere Spielweise anpeilen. So stehe ich beim Spielen beispielsweise immer wieder vor der Entscheidung, ob ich die beschworenen Monster meines Totenbeschwörers Stärke bzw. in ihrer Anzahl erhöhe oder ob ich ihn mehr darauf auslege, auch selbst Schaden zuzufügen. So ergibt sich insgesamt eine riesige Möglichkeit, Diablo II: Resurrected auf viele verschiedene Weisen zu erleben.


In den fünf Akten finden sich immer wieder simple Rätsel.

© Blizzard Entertainment, Inc.

Typisch für ein Hack and Slay fand ich mich also in der Spielwelt wieder und bereits nach kurzer Zeit warteten die ersten Quests auf mich. Questgeber findet ihr an ganz unterschiedlichen Orten und manches Mal reicht sogar das Betreten einer bestimmten Gegend dazu, dass eine Aufgabe eurem Questlog hinzugefügt wird. Inhaltlich folgen diese einem meist sehr klaren Plan, in welchem es entweder um das Aufsuchen einer Gegend bzw. einer Person geht oder ihr müsst einen oder mehrere Gegner im Kampf besiegen. Abwechslungsreich sind diese somit weniger, können aber mittels kleinerer Erzählungen von den Charakteren bereichert werden. Wie auch bei der gesamten Story kommt es auf euch an, wie sehr ihr euch auf die Erzählungen einlasst.


Überzeugen können dafür die Gegner und die mit ihnen gefüllte Spielwelt. Nicht nur sind eure Feinde durch individuelle Fähigkeiten abwechslungsreich, man kann ihnen sogar charakterliche Eigenschaften zuschreiben, was viele Gegnertypen noch einzigartiger macht. So lässt sich wunderbar beobachten, wie manch ein Feind die Beine in die Hand nimmt, wenn ihr auf sie einschlagt oder sich andere in Gruppen zusammenschließen, um euch gemeinsam anzugreifen. Die Spielwelt wird zudem teils zufallsgeneriert zusammengesetzt, sodass euch jeder Durchgang vor neue Herausforderungen stellt. Es finden sich dabei zwar immer wieder gleiche Elemente wieder, die auch schnell erkannt werden, trotzdem ist es motivierend, Gegenden immer wieder auf ein Neues abzuklappern. So kann bereits das Verlassen einer Stadt zum Abenteuer werden, wenn der Ausgang, welcher beim letzten Durchgang noch nördlich gelegen war, plötzlich an eine andere Stelle versetzt wurde.


Der Reiz des Spiels ist aber vor allem in der Sucht begründet, immer Neues zu entdecken oder weitere Fähigkeiten freizuschalten. So ertappte ich mich regelmäßig dabei, dass ich mir vornahm, nur noch einen Raum zu durchsuchen oder nur noch wenige Minuten zu spielen, um im Level aufzusteigen oder neuen Loot zu sammeln, spielte dann jedoch wesentlich länger als geplant. Das Spiel gibt einem als Spieler immer gerade so viel, dass man am Ball bleibt und nie das Gefühl hat, über längere Zeit nichts erreicht zu haben. Jede noch so kleine Errungenschaft trägt dazu bei und es machte mir persönlich unheimlich viel Spaß, meinen Charakter nach und nach weiterzuentwickeln. Nötig sind hierfür jedoch nicht nur guter Loot, sondern auch Erfahrungspunkte, welche ihr durch das Besiegen von Gegnern erhaltet. Anhand der Farbe des Namens eurer Feinde könnt ihr sogar bereits vor dem Kampf erkennen, welcher besonders stark ist und euch entsprechend schnell im Level voranschreiten lässt.


Auch ein gutes Inventar-Management ist im Spiel vonnöten.

© Blizzard Entertainment, Inc.

Doch die wohl größte Stärke ist der Mehrspieler-Modus von Diablo II: Resurrected. Mit bis zu drei weiteren Mitstreitern dürft ihr euch in den Kampf gegen Diablo stürzen. Dabei funktionierte in meiner Testphase das gemeinsame Spielen insgesamt gut. Leider kam es aber gerade zum Ende der Testphase hin immer wieder zu Abbrüchen bei der Server-Verbindung. Dies hatte zur Folge, dass mein Spielpartner sein komplettes Gold verlor, da kurz nach dem Bildschirmtod die Verbindung zum Battle.net abbrach. Solche störenden Fehler müssen dringend behoben werden. Probleme werden außerdem einige damit haben, dass der Loot, welcher in der Spielwelt auftaucht, unter den Spielern geteilt werden muss. In neueren Hack and Slay-Ablegern erhält jeder Spieler häufig individuelle Fundsachen, was Streitigkeiten vorbeugt. In Diablo II: Resurrected müsst ihr euch miteinander absprechen und Dinge austauschen. Im Schlimmsten Fall kann es jedoch passieren, dass ihr gänzlich leer ausgeht und die gefundenen Kostbarkeiten von euren Mitspielern einfach verkauft werden. Besonders nervig ist, dass wichtige Questgegenstände ebenfalls von euren Kameraden genommen werden können, sodass weiterführende Sequenzen bei euch nicht starten. Zukünftig soll es außerdem Ranglisten geben, die eure Fortschritte widerspiegeln. Zum jetzigen Zeitpunkt ist diese Möglichkeit jedoch noch nicht integriert. Die Kommunikation im Online-Modus funktioniert übrigens per festgelegter Phrasen, die zwar ausreichend sind, aber nichtsdestotrotz wenig intuitiv.


Interessieren dürfte Veteranen vermutlich vor allem die Technik. Hierzu kursieren bereits einige Videos, die zeigen, wie gut sich Diablo II: Resurrected schlägt und auch wir können dies grundsätzlich bestätigen. Spielwelt, Charaktere und vor allem die Videosequenzen sehen toll aus und auch einige neue Animationen bei den Charakteren haben im Vergleich zum Original ihren Weg ins Spiel gefunden. Nichtsdestotrotz sieht Diablo II: Resurrected nicht so schön aus, wie beispielsweise Diablo 3. Man sieht dem Spiel trotz dem Feinschliff sein Alter an, was Neulingen ein Dorn im Auge sein könnte. Viele Details, wie Spiegelungen und Schattierungen zeigen trotzdem, wie viel Mühe sich bei der Umsetzung gegeben wurde. Bis auf die Verbindung zum Battle.net sind die Ladezeiten sehr angenehm und stören den Spielfluss nicht. Glitches oder Bugs wurden in meiner Testphase nur seltenst gesichtet. So schwebte Beispielsweise ein eingesammelter Buff irgendwo in der Höhe, statt über meinem Charakter zu verweilen. Dafür empfinde ich die Steuerung per Controller genial umgesetzt, da sich die Ausführung von Fähigkeiten deutlich intuitiver spielt, als mit Maus und Tastatur.


Spielzeit ohne Ende.


Von der Spielzeit her, lässt sich meiner Meinung nach nur schwer eine Aussage treffen. Glaubt man den Statistiken im Internet, schaffen es Spieler durchaus in zehn bis fünfzehn Stunden durch die Hauptgeschichte, wobei ich dies sehr sportlich finde. Allein im ersten Akt habe ich durch das wiederholte Erkunden und Stärken meines Charakters etliche Stunden verbracht, weshalb ich die Messlatte bei etwa 20 bis 30 Stunden ansetzen würde. Darüber hinaus könnt ihr das Spiel aber noch auf weiteren Schwierigkeitsgraden erleben, was die Spielzeit noch weiter in die Höhe treiben dürfte. Solltet ihr dann auch noch zusammen mit Freunden in die Welt von Diablo II: Resurrected eintauchen, sind auch Spielzeiten weit über 100 Stunden möglich bei all den spielbaren Charakteren und ihren individuellen Fähigkeiten. Grund hierfür ist auch, dass die Erweiterung Lord of Destruction, um die sich der fünfte Akt dreht, ebenfalls mit an Bord ist.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Maik Styppa-Braun

Mit Diablo II: Resurrected konnte ich mich nochmals in die Haut des elfjährigen Maiks zurück fühlen, welcher Wochen in dem Keller seines besten Freundes verbracht hat, um die Geschichte gegen Widersacher Diablo fortzuführen. Die tollen spielbaren Klassen mit ihren so unterschiedlichen Spielweisen überzeugen bis heute und gerade mit dem Blick auf den Fähigkeitenbaum können sich moderne Serienableger eine Scheibe abschneiden. Nichtsdestotrotz ist die Faszination nicht mehr ganz so groß, wie vor 20 Jahren. Dies liegt zum einen an der grafischen Darstellung, die zwar ordentlich, aber dann doch irgendwie in die Jahre gekommen ist. Gerade im direkten Vergleich mit Spielen wie Darksiders Genesis muss sich Diablo II: Resurrected geschlagen geben. Auch die Probleme bei der Verbindung zu den Servern trübten den Spielspaß weiter. Trotz all der Kritik bekommt ihr aber eines der wohl besten Hack and Slay für die Nintendo Switch abgeliefert, sodass ihr vor allem in Kombination mit Mitstreitern ohne Bedenken zuschlagen könnt, da der Mehrspieler-Hit definitiv verdient ist.
Mein persönliches Highlight: Trotz der unzähligen Geschehnisse auf dem Bildschirm behält man als Spieler trotzdem die Kontrolle.

Meinung von Florian McHugh

Als Diablo 2 damals auf dem PC erschien, habe ich es mir sofort gekauft und bin schnell in der Suchtspirale aus Loot und einfacher Bedienung verfallen. Die Tatsache, dass man anfangs schnell in das Spiel hineingefunden hat und die ersten Levelaufstiege nur so auf mich niedergeprasselt sind, waren zusammen mit der spannenden Geschichte rund um den dunklen Wanderer die Gründe, weswegen mich Diablo schnell in seinen Bann gezogen hat. Heute, 21 Jahre später, konnte mich dieser Effekt nicht mehr ganz so sehr umhauen. Natürlich, das alte Nostalgiegefühl war wieder da und auch die Loot-Spirale setzte schnell ein. Doch Diablo 2: Resurrected kann nun einmal nicht verleugnen, dass sich am damaligen Spielprinzip wenig geändert hat – und es dadurch heute etwas altbacken und überholt wirkt. Zwar gibt es die eine oder andere Komfortfunktion, doch die recht drögen Quests, das vergleichsweise langsame Tempo und der teils reine Fokus auf das (im Vergleich zu modernen Hack and Slays) reine Monstergemetzel konnten mich heute nicht mehr ganz so lange an den Bildschirm fesseln. Das soll nicht heißen, dass ich keinen Spaß mit Diablo 2: Resurrected hatte, ganz im Gegenteil. Es ist allerdings so, dass der Titel einiges von seinem einstigen Glanz verloren hat und somit bleibt ein solides Hack and Slay mit einer spannenden Hauptstory. Aber eines kann ich trotz aller Kritik sicher sagen: Ich werde mich erneut auf die Jagd nach dem Fürsten der Hölle machen.
Mein persönliches Highlight: Mit meinem Totenbeschwörer und einer Armee Untoter meine Feinde niederzumähen.

Awards

Multiplayer-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

2 User haben bereits bewertet

Kommentare 23

  • afriixy

    Turmbaron

    Danke für den Test.

    Man hätte sicherlich ewig viele Seiten mit dem Thema Diablo füllen können.


    Ich für meinen Teil habe das Spiel nach der Beta wieder storniert auf der PS5.

    Der fehlende Tränke Stack und das "PC - Menü - Inventar" waren für mich Gründe das nicht auf der Konsole zu spielen. Dafür ist mir das alles zu umständlich und unbequem, im Vergleich zum PC ist das ein Graus.


    Dann war ich kurz davor mir das doch noch für den PC zu holen, dachte mir dann aber, dass das Spiel keinerlei "echtes" Endgame bietet, im Vergleich zu Diablo 3..


    Also schwelge ich in Erinnerung an ein wirklich wirklich gutes Diablo und warte weiterhin sehnsüchtig auf Diablo 4.


    Und hier und da gibts ja noch die HC Season in Diablo 3.

  • playersdestiny

    DestinysPlayer

    Habe erstmal gepasst bei D2R. TQ Anniversairy Edition (PC) hat bei mir den Vorzug bekommen. Spielt sich heute auch noch sehr gut und hat zwei späte Addons bekommen, die ich noch nicht kenne.


    Danke für den Test. Scheint eine gute Umsetzung geworden zu sein. Werde aber wahrscheinlich auf D4 warten.

  • Tomberry

    Minish Mage

    afriixy hm, jetzt bin ich wieder unsicher ob ich es wishlisten soll... :/

  • afriixy

    Turmbaron

    hm, jetzt bin ich wieder unsicher ob ich es wishlisten soll... :/

    Ich sag mal so, wenn du das noch nie gespielt hast - go for it.

    Ich hatte Diablo Lord of Destruction echt 3 Chars auf über Level 90. Da sind viele viele Stunden drauf gegangen.


    Und dann hatte ich noch einmal die selben Stunden in Mods gesteckt.

    Deshalb; irgendwann ist Schluss mit einem Spiel.


    Und heute mit beinahe 30 hab ich da gar keinen Bock mehr ohne Komfort zu zocken :-D

  • Fang

    Turmheld

    Mit bis zu sieben weiteren Mitstreitern? Im E-Shop ist die Anzahl der Spieler für Online mit 1-4 angegeben.

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Spiele grade die ps5 Version. Nach dem ersten "naja" war ich recht schnell wieder drin. Allerdings kann man es nicht mehr mit dem Spiel Fluss von Teil 3 vergleichen. Alles etwas sperrige aber auch tiefer. Tränke packt man bestenfalls in seinen mehrreihigen Gürtel. Im Inventar sollten nur Buffs bzw Zauber sowie die Foliante für das Stadtportal und Identifikation sein.

    Ich würde eine 8 geben kann aber die 7 gut nachvollziehen.

    8)

  • Tisteg80

    Meister des Turms

    Gibt es einen Local Wireless Modus für drahtlose Mehrspieler-Partien?


    Ich hoffe mal ja und ich hoffe auch, dass das Spiel noch Retail in den Handel kommen wird. Mit Online und Battlenet hab ich nichts am Hut, aber lokal mit zwei oder drei Switches wäre das schon was Feines.


    Ansonsten wundert man sich schon ein bisschen, dass Diablo 2 heutzutage nicht mehr ganz so gut wegkommt. Als der dritte Teil rauskam, war das Gejammer groß und alle wollten die alten Skilltrees zurück bzw. vielmehr die Art, wie man an neue Fähigkeiten gekommen ist. Jetzt ist Teil 2 für moderne Plattformen draußen, aber da ist es dann die altbackene Optik und auch so manches Gameplay Element, was man als störend empfindet. Es spielt halt doch immer eine große Portion Nostalgie mit rein, wenn man von den großartigen Spielen von damals redet.

  • D. Olafson

    Turmheld

    Ich habe mir D2R zum Release gekauft - die Entscheidung war leider nicht besonders rational.
    Die vielen guten Erinnerungen an das Spiel haben mich dazu bewegt - heute bereue ich den Kauf.


    Diablo 2 war seinerzeit mit Sicherheit das beste ARPG und einige Aspekte konnte kaum ein anderer ARPG-Titel bis heute besser machen.
    Dennoch ist man heute einfach viele Komfort-Funktionen gewöhnt und das merkt man besonders beim spielen von D2R.


    Die 40€ hätte ich mir im Nachhinein lieber für einen anderen Titel gespart der nicht schon tausende Stunden meiner Lebenszeit gefressen hat.

  • afriixy

    Turmbaron

    D. Olafson jenes zu 100%. Nur dass ich die Reißleine nach der Beta gezogen habe und lieber Tales of Arise geholt habe haha.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Fangdu hast recht! In den Meldungen, die ich gelesen habe, hieß es immer bis zu 8 Spieler, jedoch nicht auf der Switch :( korrigiere es gleich.

  • Mr.Schonso

    Turmheld

    Also vorweg muss ich sagen, dass ich bis jetzt sehr viel Spaß mit D2R habe. Klar, es ist vieles sehr altbacken und man muss schon eine gewisse Affinität für solche old school-Games besitzen. Gerade ab den höheren Schwierigkeitsgraden kann es sein Potential richtig entfachen und die Suche nach immer besser werdender Rüstung macht enorm süchtig.


    ABER: Seit ich mich im höchsten Schwierigkeitsgrad befinde, stürzt das Spiel ständig ab. Das passiert immer dann, wenn der Bildschirm voll mit Effekten ist (was auf einem hohen Level unausweichlich ist). Ich rede nicht von Disconnects oder dergleichen, das Spiel fängt im Eifer des Gefechts an zu ruckeln wie Sau, dann wird die Software abrupt beendet. Anfangs gab es da nie Probleme, weshalb man es wahrscheinlich auf die Fülle an Effekten schieben kann. Da somit bereits einige meiner Hellruns für die Katz waren, wars das vorerst mit D2R für mich. Bis eben ein Patch erscheint. Aber ihr seid hiermit gewarnt.

  • afriixy

    Turmbaron

    ABER: Seit ich mich im höchsten Schwierigkeitsgrad befinde, stürzt das Spiel ständig ab. Das passiert immer dann, wenn der Bildschirm voll mit Effekten ist (was auf einem hohen Level unausweichlich ist). Ich rede nicht von Disconnects oder dergleichen, das Spiel fängt im Eifer des Gefechts an zu ruckeln wie Sau, dann wird die Software abrupt beendet. Anfangs gab es da nie Probleme, weshalb man es wahrscheinlich auf die Fülle an Effekten schieben kann. Da somit bereits einige meiner Hellruns für die Katz waren, wars das vorerst mit D2R für mich. Bis eben ein Patch erscheint. Aber ihr seid hiermit gewarnt.

    Und dann einen HC Char. Da ist dann der Moment der Zerstörung der Switch gekommen :-D

  • Weird

    Turmfürst

    Es ärgert mich immernoch so sehr, dass diese Spielikone gerade mal mit einen billigen Download abgespeist wird... der dann aber dennoch so viel kostet, wien physisches Spiel.... Ich hatte mich so darauf gefreut und darf nun beten und hoffen, dass irgendwann mal ein Sale ist, wo es in ein vernünftiges Preissegment rutscht... <,<

    Aber freut mich, dass es sehr gelungen zu sein scheint.

    Die Server Probleme wären mir eh egal. Diablo ist und war schon immer ein Singleplayer Spiel für mich. Solang die Story und die Welt sind wie man sie von früher kennt, werde ich es lieben. :)

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles 3 ?

    Auf diablo 2 habe ich schon Lust und werde es später mal zu legen .

    Metroid dread hat Vorrang!

  • Tarik

    Turmbaron

    Ich bin hin- und hergerissen.

    Als jemand, der zwar das nötige Alter hätte, um die Spiele damals erlebt zu haben, an dem sie aber trotzdem irgendwie vorbei gingen, startete ich erst mit Torchlight und dessen Nachfolger ins Genre. Dann habe ich mir Diablo III für die Switch geholt, das tatsächlich viel Spaß gemacht hat und auch super steuerbar war. Ob ich nun nur, um Geschichte nachzuholen, den zweiten Teil konsumiere ... ich glaube in meiner jetzigen Lebenssituation und der daraus resultierenden Zeit fürs Zocken, würde es mich besonders stören, wenn Komfortfunktionen fehlen.

    Ich bin ein großer Freund von Retrogames, vor allem 2D-Pixelkram vom SNES usw., aber in diesem Fall werde ich wohl passen und lieber auf Diablo 4 warten.

    Und da ich befürchte, dass es davon höchstens einen dürftigen (und verspäteten) Switchport geben wird, werde ich es wohl auf dem Steam Deck genießen.


    Dennoch: Diablo III ist ein absolutes großartiges Switch-Spiel "für die Hosentasche" und auch Torchlight II war größtenteils okay, nur dass ich da stark merkte, dass das Spiel mir sehr viel weniger gibt, wenn ich es nicht - wie auf PC gewohnt - mit Mods erweitern kann (Stichwort Synergies Mod).

  • afriixy

    Turmbaron

    Tarik lass es bleiben.

    Genieß dia 3 und irgendwann dia 4.


    Dia 2 hat maximal den nostalgiefaktor.

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Für mich persönlich verdient das Spiel eine 10 von 10, da es mit Abstand einer der besten Spiele aller Zeiten ist…


    Entweder man wertet Remakes wenn sie gut sind fair und gerecht oder man lässt einen Test aus, da man das Spiel bereits kennt…


    Das gleiche Problem habe ich auch schon bei Zelda Skyward Sword gesehen …

  • afriixy

    Turmbaron

    Tomek2000


    Man wertet Remakes der Zeit entsprechend. Nicht wie das original war.


    Und das Remake ist zum heutigen Stand einfach veraltet.


    Was nichts zur Sache tut, dass das Spiel ein Pioneer in seinem Genre war/ist.


    Aber dia 2 ist einfach in die Jahr gekommen und das merkt man dem Spiel an allen Ecken und Kanten an.



    Und wie oben beschrieben, habe ich sehr sehr sehr seeehr viele Stunden rein gesteckt. :-p

  • mrcb

    Turmheld

    Mich wundert ein bisschen, dass gar nicht darauf eingegangen wird, dass die Grafik im Gegensatz zu den anderen Konsolen / PC doch ordentlich herab geschraubt wurde....

    Ist das letztlich egal, oder auch ein Grund für die "nur" 7 Punkte...?

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    mrcb


    Nein damit wollte man nur die Authentizität zum zur originalen Version bekräftigen ;)


    Nichts für ungut für mich gehört Diablo einfach zum PC und nur da werde ich auch Diablo zocken.

  • Maik Styppa-Braun

    Redakteur

    Tomek2000ich stimme dir zu, dass die Neuauflage gelungen ist. Flo und ich haben auch darüber gesprochen, ob es die 8 verdient hat, wir waren uns aber einig, dass die Auszeichnung Spiele-Hit trotz der Stärken nicht angemessen wäre. Es freut mich aber, dass du genauso viel Spaß hast, wie vor 20 Jahren :-)


    mrcbNaja würde ich nach dem Maßstab gehen, müsste ich einige Titel abstrafen. Natürlich wagen wir bei Spielen, die auf mehreren Plattformen erscheinen, auch den Blick über die Switch hinaus. Am Ende bewerte ich aber das, was vor mir liegt und nicht das, was ich haben könnte. Außer natürlich, man merkt der Switch-Version deutliche Mängel an, wenn z. B. Inhalte gestrichen werden oder es technisch einfach nicht akzeptabel ist. :-)

  • Brommel

    Turmheld

    Spiele es mit meinem Kumpel im CoOp auf der XSX und muss sagen, dass ich mich erst wieder an das sehr limitierte Inventar gewöhnen musste.

    Wenn man aber verinnerlicht hat, dass man den Crap-Loot einfach liegen lässt, kommt man mit dem Platz gut zurecht.


    Man ist recht schnell wieder drin und es macht zu zweit ne Menge Spaß.


    Die Grafik wurde gut aber nicht zu viel überarbeitet. Ist auf jeden Fall die 40€ wert.

  • mrcb

    Turmheld

    Maik Styppa-Braun

    Ich freue mich schon auch drauf, nicht falsch verstehen :-)

    Witcher 3 hat mir auf der Switch auch genau so gut gefallen wie am PC, alles auf Max...

    Ich dachte auch, dass Diablo nur am PC funktioniert, bis ich D3 dann auf der PS4 gespielt habe und die Gamepad Steuerung wie gemacht dafür fand...!