Seichter Schauer mit Blitzlichtgewitter

Mit Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers beschert man uns die nächste Portierung von der teils ungeliebten Wii U für die begehrte Nintendo Switch, PlayStation 4, Xbox One und PC. Der vorerst letzte Teil der japanischen Horrorspielreihe, die in fernöstlichen Gefilden unter dem Namen Fatal Frame bekannt ist, erschien hierzulande erstmals im Oktober 2015. Das Gamepad der Wii U konnte seinerzeit perfekt den Gebrauch der Camera Obscura simulieren, jedoch krankte das Gruselabenteuer an anderer Stelle, weshalb die Top-Wertungen vonseiten der Presse ausblieben. Ob die Umsetzung für die Nintendo Switch besagte Schwächen ausbügelt und die Marke dadurch wieder beflügeln kann, verraten wir euch im nachfolgenden Test.


Der Berg ruft


Die Geschichte von Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers spielt in der waldigen Gegend um den fiktiven Berg Hikami. Die erhabene Landmasse besitzt eine besondere Anziehungskraft auf Personen, die sich nach dem Tod sehnen, und ist folglich für ihre hohe Selbstmordrate berüchtigt. Dem Volk auf und um den Berg haftet eine finstere Vergangenheit an. Denn dort herrschte einst ein Kult über die Massen, dessen okkulte Bräuche auch Menschenopfer forderten. Sie sahen das Wasser des Berges als heilig an und hofften, mit ihren grausamen Tributen dessen Reinheit zu bewahren und das sogenannte schwarze Wasser vor dem Überlaufen zu hindern. Ebendiese Verunreinigung steht kurz bevor und der Berg ruft nach Hilfe.


Hisoka rettete Yuri einst das Leben. Umso wichtiger ist es für eure Heldin, ihre geliebte Mitbewohnerin wiederzufinden.

© Nintendo / KOEI TECMO GAMES

Die drei Protagonisten handeln hierbei stets nach eigener Motivation, finden aber im Laufe der Handlung zusammen. So möchte die Vollwaise Yuri Kozukata ihre verschollene Mentorin und Ziehmutter Hisoka Kurosawa finden, nachdem diese spurlos während eines vermeintlichen Auftrags verschwand. Beide verfügen über mediale Kräfte und sind demnach besonders anfällig für die Magie des hilfsbedürftigen Berges. Miu Hinasaki ist die Tochter von Miku Hinasaki, ihrerseits Hauptfigur diverser Serienableger, und ist ebenfalls auf der Suche nach selbigem Elternteil. Das Schlusslicht bildet Ren Hojo, die einzige männliche Spielfigur. Er vermisst zwar niemanden, wird jedoch von unerklärlichen Albträumen geplagt, die mit den zuvor erwähnten Bräuchen des Kults in Verbindung zu stehen scheinen.


Je nach ausgewählter Episode brecht ihr mit einem der Charaktere zum Berg auf und erkundet dessen verfallene Ruinen, stets auf der Suche nach etwas, was euch eurem eigentlichen Ziel näher bringt. Leider führt die Episodenstruktur dazu, dass sich die einzelnen Spielabschnitte eher wie Level und weniger wie eine zusammenhängende Geschichte anfühlen. Zumindest die wiederkehrende Reise zum waldigen Berg hätte man mit Zwischensequenzen auffüllen können. Stattdessen fungieren simple Bildschirmtexte als Bindeglied zwischen den einzelnen Episoden. Was sich abseits des Antiquitätenladens, der von Yuri und Hisoka geführt wird, und der nebligen Landschaft um den Berg abspielt, bleibt der Fantasie vorbehalten. Trotz jener Schwäche weiß die Handlung zu unterhalten. Das liegt nicht zuletzt am unverbrauchten Setting und der omnipräsenten Mystik, die alles in einen geheimnisvollen Schleier hüllt.


Mit der Camera Obscura lassen sich Geister bannen. Die Gefechte erfordern sowohl Fingerspitzengefühl als auch Timing.

© Nintendo / KOEI TECMO GAMES

Doch ehe ihr überhaupt zwischen ebendiesen Episoden wählen dürft, führt euch ein kurzes Tutorial in die Grundmechanik des Spiels ein. Vornehmlich handelt es sich bei Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers um einen Survival-Horror-Titel. Ihr steuert eure Figur aus der dritten Person, erkundet in deren Rollen die linearen Gebiete und müsst euch gelegentlich schauriger Gegner erwehren. Letzteres geschieht mithilfe der serientypischen Camera Obscura, ein besonderer Fotoapparat, der die Geister, die euch bedrohen, mittels Film verbannt. Je nachdem, wie viele Schwachstellen der vielfältigen Astralkörper ihr auf ein Bild packen könnt, desto höher fällt der Schaden und die schlussendliche Belohnung in Form von Punkten für euren Schnappschuss aus. Diese Punkte dienen als Währung, die während eines Kampfes und nach Abschluss einer Episode verteilt werden. Davon könnt ihr Kostüme für eure Spielfigur erwerben oder eure Kamera sowie die dazugehörigen Objektive aufrüsten, um beispielsweise den Schaden zu erhöhen und die Nachladegeschwindigkeit zu verringern.


Unterm Strich funktioniert das Kampfsystem mit der Camera Obscura gut, allen voran mit der präzisen Bewegungssteuerung der Nintendo Switch. Ausfälle lassen sich einzig in räumlich stark begrenzten Arealen feststellen, die kaum bis keinerlei Möglichkeit zum Ausweichen und Fliehen bieten. Gefechte innerhalb solcher Gebiete können schon einmal heftig an den Nerven zehren. Das Spiel stattet euch jedoch stets mit genug Heilgegenständen aus, um einen solchen Vorfall zu kompensieren. Was sich allerdings nicht ausgleichen lässt, ist die sehr träge, teils ungenaue Steuerung. Stellenweise wird das Aufheben im Level verstreuter Items zur wahren Geduldsprobe und die Kameraempfindlichkeit – unabhängig von der Camera Obscura – lässt sich ebenfalls nicht erhöhen, was in einer extrem langsamen, nicht änderbaren Drehgeschwindigkeit resultiert. Allgemein fühlt es sich nicht sonderlich gewandt an, euren Charakter durch die schlauchigen Level zu manövrieren. Hier wird leider eine Menge Potenzial verschenkt.


Die Schauplätze bergen den ein oder anderen Blickfang. Leider sind die einzelnen Spielabschnitte sehr linear gehalten.

© Nintendo / KOEI TECMO GAMES

Eure Mission während einer solchen Episode besteht vorwiegend daraus, etwas ausfindig zu machen und mit dem Zielobjekt zurückzukehren. Zwischendurch findet ihr zahlreiche Notizen, die euch über den Kult und die damit in Verbindung stehenden Charaktere aufklären, müsst Bilderrätsel knacken, wo ihr anhand eines Fotos die darauf zu sehende Stelle finden und ebenfalls in einem vordefinierten Winkel ablichten müsst, oder gegen Geister kämpfen. Das Gegneraufkommen fällt dabei recht hoch aus und eure Widersacher können zudem einiges einstecken, ehe sie (erneut) das Zeitliche segnen. Zwar könnt ihr die Anzahl feindlicher Begegnungen mithilfe eines Items temporär verringern, der Effekt ist jedoch marginal. Dementsprechend verlieren die Aufeinandertreffen mit fortschreitender Spieldauer ihre unheimliche Wirkung zunehmend.


Trotz der Defizite im Spielgefühl weiß Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers zu fesseln. Das liegt vornehmlich an der Spielwelt. Trotz des schlauchförmigen Aufbaus können die schaurigen Umgebungen um den Berg Hikami überzeugen. Die Schauplätze sind abwechslungsreich und bieten mitunter kleine Blickfänge wie strahlende Altäre oder spektakuläre Architektur. Die wasserlastigen Spielabschnitte protzen zudem mit toller Lichtstimmung und schicken Reflexionen auf dem kühlen Nass. Auch die Dunkelheit wird ihrem Namen gerecht. Ohne den Schein der Taschenlampe würde die Wegfindung deutlich schwerer ausfallen. Das trägt super zur gruseligen Atmosphäre bei.


Kaum Änderungen bei der Technik


Technisch hat sich abseits der Auflösung im Vergleich zur ursprünglichen Fassung wenig bis gar nichts geändert. Nach wie vor läuft das Spiel zumeist in einer geschmeidigen Bildrate, die in frenetischen Gefechten gegen geisterhafte Erscheinungen vereinzelt einbricht – allerdings niemals so gravierend, dass die Spielbarkeit darunter leiden würde. Darüber hinaus kommt es zu gelegentlichen Nachladerucklern, die zwar den Spielfluss nicht stören, jedoch das Gesamtbild ein bisschen trüben. Spielabstürze wurden während meines etwa dreizehnstündigen Durchgangs nicht verzeichnet. Auditiv dominieren Umgebungsgeräusche in Kombination mit einem finsteren, bassigen Klangteppich die Kulisse. Das stimmt zwar gut mit der Präsentation überein, jedoch wäre etwas mehr Mut zur Melodie wünschenswert gewesen – gerade nach dem gelungenen Song im Abspann. Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers kommt mit deutscher Sprachunterstützung daher, wobei die stets gelungene Vertonung wahlweise in Japanisch oder Englisch stattfindet.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Felix Kraus

Project Zero: Priesterin des schwarzen Wassers hat mit zahlreichen Schwächen zu kämpfen – und dennoch trieb es mich immer wieder vor den Bildschirm. Das liegt nicht zuletzt am unverbrauchten Setting und an den teils furchterregend schönen Schauplätzen. Das Kampfsystem kann ebenfalls überzeugen und belohnt gelungene Schnappschüsse mit saftigem Trefferfeedback. Leider nutzen sich die feindlichen Begegnungen durch das hohe Gegneraufkommen mit zunehmender Spieldauer ab. Auch die hakelige Bedienung eurer Spielfigur zehrt mitunter an den Nerven. Es handelt sich hierbei schlussendlich um eine schlichte Portierung ohne größere Änderungen von der Wii U. Habt ihr das Spiel damals verpasst und wolltet es schon immer einmal zocken, greift zu, insofern ihr mit den Makeln leben könnt. Hat euch bereits die Urfassung nicht gefallen, werdet ihr damit auch auf der Nintendo Switch nicht warm werden.
Mein persönliches Highlight: Die gelungene Atmosphäre auf und um den Berg Hikami.

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 28

  • *GHost*

    Turmbaron

    Werde ich mir morgen runterladen :) auf Retail brauch ich ja nicht zu warten :D

  • Princess_Rosalina

    Turmfürstin

    Ich mag dieses Spiel sehr, aber diesmal wird es auf dem PC gespielt, denke mal in 4K und mit Mods wird es nochmal was ganz anderes.

  • Geit_de

    Leider nicht einmal für die ps5 als retail. Da kann ich dann auch bei der WIiU Fassung bleiben.


    Generell versuchen die Hersteller es vermehrt die Leute in Digitalkäufe zu locken. Erst heute bemerkt das Z.b „Kena - Bridge of Spirits“, das schon vor vier Wochen erschienen ist, erst Mitte November die physikalische Version bekommt. Damit werden die Leute gezwungen auf Spiele zu warten, die andere schon spielen. Da ist die Chance hoch, das genau diese Wartenden schwach werden.


    Erst diese Woche beim Kauf der PSVR erlebt. „VR Spiele kann ich leider nicht anbieten. Die habe ich alle Digital gekauft. Davon sehe ich nix (er meinte das Geld) wieder.“ Ganz im Sinne der Hersteller.

  • SasukeTheRipper

    Meister des Turms

    Ich habe die physische Version bestellt, aber wird wohl erst nächsten Monat verschickt.

  • Smart86

    Turmheld

    gibt es eigentlich schon Infos, ob die zensierten Inhalte der westlichen Wii U Fassung (die gekürzte Videosequenz und fehlende bzw. ausgetauschte Bonusoutfits) diesmal enthalten sind? Bei Tokyo Mirage Sessions wurde die Zensur der westlichen Wii U Fassung beim Switch Port sogar für den asiatischen Markt übernommen. Es würde mich also nicht wundern, wenn es auch hier so wäre (zumal Sony ja seit einigen Jahren bei freizügigen Inhalten ebenfalls fleißig zensieren lässt). Da das Spiel aber auch für PC und XBox kommt, würde ich eventuell dort zugreifen, wenn ich dort einen unzensierten Release bekomme.


    ~ MfG Smart86 ~

  • Ness

    Turmritter

    Ich habe es vor gar nicht allzu langer Zeit auf der Wii U durchgespielt. Das Recht mir erstmal 😄 Atmosphäre des Spiels empfand ich als sehr gelungen

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Ich hoffe mal auf einen Sale. Finde den Preis doch recht happig. Auf der wiiu hab ich es damals verpasst. Bzw ausgelassen weil die disc Version limitiert war und der Preis im online Shop eine Frechheit war. X/

  • Tabby

    Turmbaron

    Ich werde mir wie bei Ninja Gaiden: Master Collection wieder die Retail-Version bestellen.

    Mag die Reihe schon seit PS2 Zeiten.

  • WesY2K

    Turmheld

    Smart86 Die alten Bonusoutfits sind nicht enthalten, dafür gibt es aber neue. (Die alten waren unter Lizenz? Damit meine ich nicht Zelda und Samus.)

    Mit der Videosequenz weiß ich leider nicht.

  • Ben_89

    Turmritter

    Wenn das Spiel ein einfacher port ist ohne nennenswerten Neuerungen/ Verbesserungen passe ich hier auch. Ich finde das Spiel auf der Wii U mega nice, habe die limited Edition hier noch :)

    Die Kritikpunkte kann ich gut nachvollziehen, die 7 sind für mich passend. 8 für die Wii Version, das Spiel mit Gamepad hat so Laune gemacht :D

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Keine Reale Version, kein Spiel für mich.

  • nec3008

    Turmbaron

    @Geit_de Bei Kena wurde von Anfang an gesagt, das es erstmal nur digital kommen wird und bei genug Erfolg auch eine Retailfassung erscheinen wird.

    Den Erfolg haben die eindeutig, ob die Retailfassung wirklich erst angefangen wurde zu pressen, als der Erfolg ersichtlich war, steht auf einem anderen Blatt.


    Aber es stimmt, gerade auf der Switch wird gefühlt am meisten auf Retailveröffentlichungen verzichtet. Entweder kommen die Softwarekarten erst später als die digitale Variante oder eine Retailversion wird nur exklusiv in limitierter Menge bei den einschlägigen Herstellern produziert (wobei hier auch oft dann doch normale Handelsversionen rauskommen, was auch blöd ist). Schlimm ist auch, wenn Japan ganz normale Retailversionen von Spielen bekommen, während der westliche Markt nur mit Digitalversionen abgespeist wird.

  • Tomberry

    Minish Mage

    Wisst ihr was ich toll fände? Wenn ihr bei den Tests zusätzlich zum Persönlichen Highlight noch ein "Persönliches Lowlight" oder so einführen könntet, damit man als Leser direkt auf einen Schlag die größte Stärke und Schwäche des Probanden vor sich hat :)

  • KemoSabe666

    Turmritter

    Smart86

    Genau das Frage ich mich auch. Denke ich werde auf PC spielen und dann auf uncensor mods warten

  • e1ma

    Turmknappe

    Imo leider der schlechteste Teil der Fatal Frame Reihe. Gerade in einigen US-Reviews findet man auch viele Angaben zu den technischen Macken der Switch-Version, auch das ist mehr als ärgerlich. Schade, da eine würdevolle Wiederbelebung der tollen IP mehr als wünschenswert wäre.

  • Tabby

    Turmbaron

    Imo leider der schlechteste Teil der Fatal Frame Reihe. Gerade in einigen US-Reviews findet man auch viele Angaben zu den technischen Macken der Switch-Version, auch das ist mehr als ärgerlich. Schade, da eine würdevolle Wiederbelebung der tollen IP mehr als wünschenswert wäre.

    Das mit den technischen Macken ist natürlich wieder sehr schade.

    Hab mich schon bei der Ninja Gaiden Collection über Teil 2+3 geärgert, die auch nicht optimal für die Switch angepasst wurden.

  • nintendofan89

    Captain Toad's Kumpane

    Das Spiel hat sehr eindrucksvoll gezeigt wie die Wii U damals der Ps360 technisch voraus war. Gab natürlich bessere Beispiele wie z.B Arkham City aber das war seinerzeit auch sehr schön zum ansehen.

  • SilencerOne

    Turmheld

    Eine ärgerliche Schwäche ist, daß es wieder nur ein Download Only Titel ist. Das hat ihm damals auf WiiU schon das Genick gebrochen. Da gab es nur ne sehr limitierte Sonderauflage, die natürlich schnell weg war und zu Ebay Preisen verkauft wurde. Der Rest mußte sich mit nen Download abgeben. Und das haben viele nicht gemacht. Ich ebenfalls nicht

  • Smart86

    Turmheld

    SilencerOne

    Es gibt von dem Spiel eine mehrsprachige Retail Fassung in Asien.


    ~ MfG Smart86 ~

  • Zettes

    Turmheld

    @Geit_de ja, das ist mir auch schon aufgefallen. Siehe auch hier von Nintendo, Spielestudio kam erst Monate später als Retail. Bin aber eisern geblieben, ich kaufe keine (fast) Vollpreis-Titel als Download ;)

  • Ben_89

    Turmritter

    Ich finde die Politik hinter Nintendo sowieso recht fragwürdig.

    Ich frage mich wie man auf folgende Idee kommt:

    - Intensive Vermarktung für den Eshop

    - früherer Release von Titel(n? Kenne jetzt nur Spielstudio als Beispiel)

    - in jeder Direct kriegt man dann gesagt „ja holt euch den Vollpreistitel vom E-Shop!“

    -Zugleich verbaut man aber lächerliche 32 gb (altes Switchmodell) bzw 64 gb (oled) an Speicher?


    Klar kann man jetzt argumentieren das man den Speicher erweitern kann, aber wieso muss ich den erweitern und warum kommt dann nicht von nintendo selbst einfach mehr Speicherkapazität, damit ihr Eshop Konzept auch aufgeht?


    Ich würds ja verstehen wenn Sie die Speicherkarten wie die PS Vita einfach selber produzieren würden und sehr teuer verkaufen, da würde man ja doppelt dran verdienen :D

  • Geit_de

    Klar kann man jetzt argumentieren das man den Speicher erweitern kann, aber wieso muss ich den erweitern und warum kommt dann nicht von nintendo selbst einfach mehr Speicherkapazität, damit ihr Eshop Konzept auch aufgeht?

    Klar könnten sie auch 1TB in die Switch einbauen. Dann kostet die OLED halt 450 Euro und die normale 378 Euro. Wäre das besser? So entscheidet jeder selbst ob er das braucht oder nicht.


    Obiges sind aktuelle Preise. Als die Switch erschienen ist kostete Flash noch deutlich mehr. Da war man schon bei einer 200GB Karte bei um die 100 Euro. Intern wäre das auch nur minimal weniger gewesen und hätte sich nicht gerechnet.

  • Ben_89

    Turmritter

    @Geit_de Ja das wäre in der Tat besser :D Man könnte es ja auch so machen, das es ein 64gb Modell und ein 256gb Modell gibt, was wäre so schlecht daran mehr Auswahl zu haben? Es gibt bei jedem Handy mehrere Modelle mit unterschiedlicher Festplatten Größe, dann haut nintendo eben 3 Modelle mit unterschiedlicher Größe raus, dann kann der Kunde sich entscheiden, entkäftigt jetzt nicht mein Argument, das 64 gb für dieses Download only Modell bescheiden ist mMn.

  • Geit_de

    @Geit_de Ja das wäre in der Tat besser :D Man könnte es ja auch so machen, das es ein 64gb Modell und ein 256gb Modell gibt, was wäre so schlecht daran mehr Auswahl zu haben? Es gibt bei jedem Handy mehrere Modelle mit unterschiedlicher Festplatten Größe, dann haut nintendo eben 3 Modelle mit unterschiedlicher Größe raus, dann kann der Kunde sich entscheiden, entkäftigt jetzt nicht mein Argument, das 64 gb für dieses Download only Modell bescheiden ist mMn.

    Dann steigen aber die Produktionskosten, weil sich nicht alle Modelle in allen Ländern gleich verkaufen würden. Die PS5 gibt es auch nur in einer Größe und man muss schon nach wenigen Spielen löschen. Genau wie bei der Switch. Das ganze Skaliert sich nur. Du bekommst eine Menge Spiele auf die Switch, weil es viele kleine Titel gibt.


    Wer Download kauft, hat am Ende sowieso verloren. Der Mann, dem ich die PSVR abgekauft habe, hat dem Geld auch hinterher geheult und bedauert die Spiele nicht alle Retail gekauft zu haben. Ich hätte ihm sicher direkt das eine oder andere abgenommen. So ist es auf ewig an seinen Acount gebunden. Leider verloren.

  • Ben_89

    Turmritter

    @Geit_de da stimme ich dir zu das download only dreck ist :D Wie massiv die auswirkungen durch Erweiterung des Speichers wohl wären kann man schwierig abschätzen. Da es eigentlich nur ein Bauteil ist das getauscht wird sollte Produktionskosten jetzt nicht so viel weiter steigen, wie wenn man mehrere Komponenten tauscht. Da bin ich aber nicht in der Materie und kann auch komplett falsch liegen.


    Pro Consumer wäre es natürlich wenn man mehr Auswahl hat.


    Die PS5 gibt es auch nur in einer Größe und man muss schon nach wenigen Spielen löschen.

    Nur weil es die Konkurenz so macht und auch schon immer so gemacht worden ist, heißt es nicht, das es automatisch gut ist mMn. Auch bei der Xbox könnt ich reiern, da dort das Speicherproblem noch viel massiver ist, da die Spiele immer erst mal von der Disc kopiert werden (jaja laden dann schneller) aber nehmen dafür gleich mal 6-10% von der Kapazität in Anspruch nehmen könnt ich reiern.

  • SilencerOne

    Turmheld

    Smart86die soll aber nur englisch sein. Richtig erfahren tun wir das aber erst wenn die rauskommt. War bei dem of mana game auch so. Überall stand das es nicht auf deutsch wäre. Am Ende war es aber doch so. Also abwarten. Soll ja in 4 Wochen veröffentlicht werden

  • WesY2K

    Turmheld

    Wäre schon komisch, wenn nicht. Die Steam-Version hat ja auch Deutsch dabei.

  • TheLightningYu

    Grim Dawn'er

    Für mich ist Project Zero (Fatal Frame) immer noch meine absolute Lieblingsvideospiel-Reihe wenn es um reinen Horror geht, und merk's aktuell auch wieder während ich es zocke (Xbox Series X allerdings). Das Setting ist natürlich auch ein Keyselling-Point, aber ich bin halt bei PZ immer so angetan von weil ich finde das sie ein Horror-Spiel richtig rangehen und zwar mit dichter Atmo etc als Grundpfeiler und eben nicht auf Splatter & Jumpscares.


    Ich finde es nur Schade das es zum Anniversary "nur" Teil 5 ist, würde mich echt freuen wenn es der Rest auch nochmal auf die aktuellen Plattformen schafft.