Test zu Hot Wheels: Battle Force 5 - Wii
Unser Test zum Spiel: Hot Wheels: Battle Force 5
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17. Januar 2011 um 19:55 - Eric Sohr
Wer von uns hat als Kind nicht mit seinen geliebten Hot Wheels die heimischen Tische und Schränke unsicher gemacht? Natürlich gibt es auch heute noch die kleinen Mini-Autos und, wie es heutzutage so ist, gibt es sogar eigene Serien im TV. Die neueste Serie rund um die coolen Autos nennt sich Hot Wheels: Battle Force 5 und kommt mit coolen Autos und lustigen Sprüchen daher. Nun erscheint dazu auch noch eine Videospielumsetzung. In diesem Fall für die Wii. Schauen wir doch mal, ob ich nach dem Spielen Lust darauf habe, die alten Autos wieder rauszuholen oder ich nun eine Spielauto-Phobie habe...
Die Battle Force 5 trainiert gemütlich in ihren heimischen Gebieten, als ein Teleport-Tornado auftaucht und sie natürlich unbedingt hineinspringen müssen. Auf der anderen Seite angekommen, treffen sie auf ihren Erzfeind Sage, einen sogenannten Sark. Dieser will sie mithilfe einer Barriere gefangen nehmen, um dann das Universum übernehmen zu können, was zuerst auch gelingt. Doch dann erscheinen die Bestien und schaffen es, wenigstens ein Mitglied der Force 5 zu retten. Nun muss dieser versuchen, die restlichen Kameraden zu befreien und gleichzeitig den Aufmarsch der Sark aufzuhalten.
Nachdem ihr im Tutorial die Gelegenheit hattet, über jedes Mitglied der Force 5 die Kontrolle zu übernehmen und die Story ins Rollen zu bringen, beginnt der „Spaß“. Fahrt von A nach B, schaut euch eine Szene an, kämpft ein bisschen, schaut euch eine weitere Szene an und düst dann wieder irgendwohin, wo wieder gekämpft wird. Bei der Wegfindung hilft euch immer ein roter Pfeilstreifen, damit ihr euch nicht verirrt. Auf den Wegen begegnen euch immer wieder verschiedene Arten der Zark und anderes Getier, welches ihr entweder bekämpfen oder einfach ignorieren könnt. Auch finden sich unterwegs immer wieder kleine Force 5-Logos, welche ihr bestenfalls einsammelt, denn mit denen könnt ihr neue Bilder in der Galerie freischalten. Oder ihr ignoriert sie einfach, denn so prickelnd sind die Bilder auch wieder nicht.
Die Steuerung ist gewöhnungsbedürftig schlecht. Direkt der erste der Force 5, welche ihr im Tutorial spielt, steuert sich unglaublich hakelig und ihr müsst euch erst einmal an die merkwürdige Steuerung gewöhnen. Mit B wird beschleunigt, während ihr mit A und dem Steuerkreuz angreifen könnt. Wackelt ihr mit der Wiimote, könnt ihr einen Stoß nach rechts bzw. links ausführen, welcher allerdings wohl nie benutzt wird, denn dafür sind die Kämpfe aufgrund der schlechten Kameraführung teilweise viel zu unübersichtlich. Für die Fahrten zwischen den Kämpfen gibt es auch noch einen Turbo, mit ihr ein wenig schneller durch die Gegend düsen könnt. Aber so ein richtiges Geschwindigkeitsgefühl kommt irgendwie nie auf. Mit Agura könnt ihr auch an Wänden und der Decke entlangfahren. Übrigens könnt ihr nicht selbst entscheiden, mit welchem Tag Force-Mitglied ihr fahren wollt, denn dies wird immer von der Story bzw. dem benötigten Gameplay-Element entschieden. Wollt ihr mit eurem Lieblings-Force 5 kämpfen, wählt ihr am besten den Kampfmodus aus. In diesem könnt ihr abseits der Story ein wenig umherklöppeln, außerdem bietet dieser Modus die Möglichkeit, euch mit einem Freund zu kloppen. Schade, dass es diese Möglichkeit nicht im Story-Modus gibt, denn der bietet es eigentlich an, ihn gemeinsam mit einem Freund zu spielen.
Es gibt für jedes Element eine jeweiliges Level und diese sind mehr oder weniger abwechslungsreich gestaltet. Das ist einer der Pluspunkte, aber dafür sind die Texturen nicht besonders gelungen. Die Autos, in welchen ihr umherfahrt, sehen ganz nett aus, aber da hätte man sich ein wenig mehr Mühe geben können. Die Zwischensequenzen sind grafisch noch ein wenig aufgebohrt, aber hauen niemanden aus dem Sessel.
Nun wird es mies: Die Sprachausgabe ist langweilig und hört sich an, als wäre es für die Sprecher teilweise eine Qual gewesen, sie für dieses Spiel aufzunehmen. Gelangweilte, deutsche Sprecher mit miesen Witzen. Juhu! Die Musik ist ein Graus: Nervige Melodien, welche zu unpassenden Momenten abgespielt werden. Also hier könnt ihr getrost ohne Ton spielen.
Unser Fazit
2
Enttäuschend