Es hätte so gut werden können

Vor wenigen Tagen erschien mit Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition die viel spekulierte Neuauflage dreier absoluter Klassiker aus dem Hause Rockstar Games für Konsolen, darunter die Nintendo Switch, und PC. Das dafür zuständige Studio Grove Street Games hat schon in der Vergangenheit mit dem renommierten Videospielentwickler zusammengearbeitet und zeichnet sich beispielsweise für die Smartphone- bzw. Tablet-Umsetzungen der Open-World-Primusse verantwortlich. Groß waren die Versprechen, man würde die Spiele nicht einfach nur portieren, sondern mittels optischer sowie kleinerer "Quality of Life"-Verbesserungen den modernen Gepflogenheiten und Plattformen anpassen. Inwiefern man zu seinem Wort steht und ob das gewünschte Resultat erzielt wurde, erfahrt ihr in den nachfolgenden Zeilen.


Grand Theft Auto III


Das erste Spiel der Sammlung hob die Reihe seinerzeit in die dritte Dimension. Grand Theft Auto III feierte 2001 seine Veröffentlichung auf der PlayStation 2 und erschien ein Jahr später auch für den PC. Der dritte Ableger der Hauptreihe entführt euch als Claude Speed in die fiktive, an New York angelehnte Stadt Liberty City der damaligen Gegenwart. Anfänglich noch in fester Verwahrung des ansässigen Police Departments, gelingt dem schweigsamen Ganoven die Flucht aus dem Gefängnistransporter. Doch anstatt sein Leben zum Besseren umzukrempeln, stolpert Claude in die nächste kriminelle Machenschaft, in die er sich im Verlauf des Spiels immer tiefer verstrickt.


Vorsicht, Claude! Es ist eine Falle!

© Rockstar Games

Als der Lederjacke und Cargohosen tragende Protagonist agiert ihr zunächst als Laufbursche für das organisierte Verbrechen. Ihr fahrt liebreizende Damen zum nächsten Kunden, schaut bei deren Dealer des Vertrauens vorbei oder zieht unerwünschte Personen aus dem Verkehr. Allerdings ist sich in diesem zwielichtigen Geschäft jeder der Nächste und so lässt der erste Verrat nicht lange auf sich warten. Die Handlung von Grand Theft Auto III erfindet die Geschichte des aufsteigenden Kleinkriminellen nicht neu, gibt diese aber durchaus amüsant wieder, wobei eure Spielfigur ob ihrer Wortkargheit natürlich stets blass bleibt – aber das sollte sich in den nachfolgenden Ablegern ändern.


Abseits der noch recht simplen Missionen dürft ihr als Claude Speed natürlich reichlich Chaos in der Stadt stiften. Zwar ist Libery City inzwischen längst nicht mehr riesig, doch nach wie vor ein grenzenloser Spielplatz für Freizeitvandalisten. So könnt ihr ahnungslose Passanten auf der Motorhaube eures gestohlenen Fahrzeugs sammeln, die Metropole nach versteckten Botschaften der Entwickler absuchen, euch als Ein-Mann-Armee der Staatsgewalt stellen oder einfach nur durch die Straßen kurven und den lokalen Radiosendern lauschen. Diese bieten nicht nur zahlreiche bekannte Lieder, sondern auch unterhaltsame Moderation, wodurch der Satirecharakter des Spiels noch mehr zur Geltung kommt.


Natürlich sind die Jahre nicht spurlos an Grand Theft Auto III vorbeigegangen. Aufgrund eines fehlenden Deckungs- und vernünftigen Zielsystems fallen die Schießereien recht hakelig aus. Abseits von verschiedenen Autos, einer Handvoll Booten und eines seiner Flugkraft beraubten Fliegers mit dem treffenden Namen Dodo gibt es keine steuerbaren Vehikel. Die einzelnen Modelle von umherlaufenden Passanten wiederholen sich recht zügig und treten mitunter gleichzeitig auf. Zudem gestaltet sich der Waffenkauf recht mühselig. Die Liste ließe sich noch endlos fortsetzen. Doch allen Alterserscheinungen zum Trotz macht das Spiel – mit ein wenig Toleranz – immer noch eine Menge Spaß und gilt zu Recht als Genreklassiker. In Zeiten von enorm weitläufigen Spielwelten und derart üppigen Aufgabenlisten, dass der Burn-out droht, wirkt der nunmehr vorherrschende Minimalismus fast schon ein wenig erfrischend.


Zwar könnt ihr mit Booten über das Wasser heizen, einen Schwimmkurs hat Claude jedoch nicht besucht.

© Rockstar Games

Womit sich die Umsetzung allerdings den Untertitel Definitive Edition verdient hat, lässt sich größtenteils nicht erklären. Zwar ist das neue Beleuchtungssystem stellenweise schick und sorgt gerade bei Tag für stimmungsvollen Lichtschein und Schattenwurf, allerdings ist nachts davon nichts zu erkennen – zumindest auf der Nintendo Switch. Die alte Optik mag heutzutage auch nicht mehr das Gelbe vom Ei sein, doch wirkt sie im Vergleich wesentlich uniformierter als es die Grafik der Neuauflage tut. Hierzu tragen auch die Unsauberkeiten in der Darstellung erheblich bei. In Joey Leones Garage sprießt munter das Gras durch den grauen Betonboden, Autos schweben wenige Zentimeter über dem Grund und die geringe Sichtweite sorgt bei Höchstgeschwindigkeiten schon mal für ärgerliche Unfälle. Leider ließe sich auch diese Aufzählung noch weiter fortführen.


Gekrönt wird die durchwachsene Präsentation von einer wackeligen Bildrate – und das sowohl im portablen Modus der Nintendo Switch als auch am Fernseher. Zwar fällt diese längst nicht so schlimm aus, wie vielerorts behauptet wird, visuell ist das stotterige Bild jedoch keinesfalls zu rechtfertigen. Auch die Audioqualität der Dialoge und gemeinen Umgebungsgeräusche lässt zu wünschen übrig und fällt oftmals blechern oder schlichtweg zu leise aus. Leider ziehen sich die eben genannten technischen Makel durch die gesamte Kollektion. Manch einen mag es freuen, dass es sich bei der vorliegenden Fassung um die ungeschnittene Version, zumindest hinsichtlich des Gewaltgrades, handelt.


Grand Theft Auto: Vice City


Bereits ein Jahr nach dem erstmaligen Ausflug der Serie in die dritte Dimension erschien Grand Theft Auto: Vice City für die PlayStation 2. Eine Veröffentlichung für den PC erfolgte wiederum ein Jahr darauf. Trotz des gemeinsamen Grundgerüsts fällt der Nachfolger von Grand Theft Auto III deutlich üppiger aus. Ihr schlüpft darin in die Rolle des nun weitaus gesprächigeren Thomas – überwiegend Tommy genannt – Vercetti, dessen Leben sich nach einem geplatzten Drogendeal schlagartig ändern soll. Die Handlung findet zudem nicht länger in Liberty City, sondern in der vom Miami der Achtzigerjahre inspirierten Vice City statt.


Rockstar Games zeigt sich nicht selten selbstreferenziell.

© Rockstar Games

Während in Grand Theft Auto III bereits im Ansatz zu erkennen war, dass Rockstar Games es versteht, interessante und nicht minder überspitzte Charaktere zu schreiben, stellt man dies in Vice City zweifellos unter Beweis. Hier wurde kräftig in die amerikanische Stereotypenkiste gegriffen und heraus kam der cholerische Drogenboss Fernando Diaz, der hedonistische Rockstar Jezz Torrent oder der skrupellose Immobilienmogul Avery Carrington, um ein paar von ihnen zu nennen. Dass eure Spielfigur nun auch eine Stimme und somit Persönlichkeit spendiert bekommen hat, erhöht gerade in den Dialogen den Unterhaltungswert enorm. Auch sind die Einflüsse durch die Popkultur deutlich erkennbarer. So lassen sich zahlreiche Referenzen an den bekannten Mafiastreifen Scarface mit Al Pacino in der Spielwelt finden.


Aber das kunterbunte Vice City bietet noch viel mehr. Erstmals dürft ihr zusätzlich zu den zahlreichen Autos und Booten auch motorisierte Zweiräder und funktionstüchtige Flugvehikel führen. Tommy hat zudem nicht länger nur eine Garderobe im Schrank hängen, sondern kann sein Outfit wechseln. Der ausgeprägtere Modegeschmack eures Protagonisten kommt auch den Missionen zugute. So müsst ihr euch beispielsweise als Mitglied einer Straßengang tarnen, um einen Krieg anzuzetteln, oder euch als fescher Golfer auf den Sportplatz schleichen, um dort eure Zielperson kaltzumachen. Darüber hinaus hat die Waffenauswahl ein dickes Upgrade erhalten – gerade im Bereich der Nahkampfwaffen.


Wie schon in Grand Theft Auto III könnt ihr auch in Grand Theft Auto: Vice City reichlich Chaos stiften oder anderen Beschäftigungen wie den Bürgerwehr- oder Rettungsmissionen nachgehen. Des Weiteren könnt ihr von eurem hart verdienten Geld nicht länger nur Waffen, sondern auch diverse Immobilien in Form von Geschäften und zusätzlichen Verstecken erwerben, um euren Status als mächtiger Verbrecherkönig zu untermauern und euch ein kleines Zubrot zu verdienen. Auch die Radiostationen stellen erneut ein Highlight dar und können dieses Mal sogar mit einem eigens auf Rockmusik ausgelegten Sender glänzen. Grand Theft Auto: Vice City ist eine würdige Fortsetzung, ein weiterer Meilenstein der Videospielgeschichte und ein absoluter Fanliebling.


Mit einem schicken Sportwagen durch Vice City zu kurven, verliert auch in dieser Fassung nicht an Reiz.

© Rockstar Games

Doch leider bleibt auch das zweite Spiel der Kollektion nicht von ärgerlichen Fehlern verschont, die den Spielspaß zwar enorm trüben, aber nicht vollständig ersticken. Ebenso wie der Vorgänger kann auch Grand Theft Auto: Vice City am Tag trotz der geringen Detailsichtweite durchaus überzeugen. Die weißen Strände, das blaue Meer, die farbenfrohen Achtzigerjahre – all das harmoniert einfach perfekt miteinander und sorgt für ein stimmungsvolles Gesamtbild. In der Nacht lässt die Qualität hingegen wieder etwas nach, verwandelt sich jedoch zu keiner Zeit in die graue Tristesse von Grand Theft Auto III. Leider hielten durch die Hochskalierung mittels künstlicher Intelligenz peinliche Rechtschreibfehler Einzug in die fiktive Metropole. Wo früher scherzhaft "Air Guitars" verkauft wurden, bietet man nun "AR Gitarren" – was auch immer das sein soll – an und statt euch in Vice City mit einem "Welcome" willkommen zu heißen, werdet ihr mit einem "Welcom" begrüßt. Bedenkt man, dass das verantwortliche Entwicklerstudio in Florida ansässig ist, darf man hier getrost von peinlichen Missgeschicken sprechen.


Hinsichtlich der Performance bekleckert sich auch die Definitive Edition von Grand Theft Auto: Vice City keineswegs mit Ruhm. Die Bildrate fällt erneut recht wechselhaft aus und kann die angepeilten dreißig Bilder pro Sekunde nur selten halten. Da hilft es auch nicht, die Nintendo Switch im Dock zu betreiben, denn das Trauerspiel setzt sich auch am TV fort. Und auch die Audioqualität wirkt wieder, als entspräche sie dem Standard des letzten Jahrhunderts. Wie schon Grand Theft Auto III dürft ihr euch auch in Grand Theft Auto: Vice City auf den heutzutage cartoonesken Gewaltgrad der ursprünglichen Index-Fassung freuen.


Grand Theft Auto: San Andreas


Das dritte und letzte Spiel der Trilogie, Grand Theft Auto: San Andreas, erschien erstmals 2004 für die PlayStation 2. Eine Veröffentlichung für Xbox und PC fand im darauffolgenden Jahr statt. Während in Grand Theft Auto: Vice City noch deutlich das Gerüst von Grand Theft Auto III zu erkennen ist, lässt Grand Theft Auto: San Andreas kaum eine Spur seiner Vorgänger durchblicken. Mit Los Santos, San Fierro und Las Venturas dienen euch gleich drei Städte als Spielplatz all eurer anarchistischen Fantasien. Hierbei orientiert man sich an den westlichen US-Großstädten um die plattentektonische San-Andreas-Verwerfung Los Angeles, San Francisco und Las Vegas. Abseits der blühenden Metropolen gibt es erstmals auch naturbelassene Gebiete. Unterm Strich bietet sich euch in Grand Theft Auto: San Andreas die damals umfang- und abwechslungsreichste Spielwelt der Reihe. Die Handlung ist in den Neunzigerjahren angesiedelt.


Die Spielwelt von Grand Theft Auto: San Andreas besticht mit ihrem Abwechslungsreichtum.

© Rockstar Games

Als Carl Johnson – von seinen Freunden stets CJ genannt – kehrt ihr nach einem fünfjährigen Aufenthalt in Liberty City zurück nach Los Santos, eurer Heimatstadt. Grund dafür ist der plötzliche Tod eurer Mutter in Folge einer Schießerei. CJ war einst zusammen mit seinen Freunden Mitglied der stets grün tragenden "Grove Street"-Straßengang, doch seit seiner Abwesenheit hat sich eine Menge im Viertel verändert. Der Machtbereich seiner Gang ist erheblich geschrumpft, zudem zerstören Drogenhandel sowie -konsum die innere Struktur der Bande. Als ob das nicht genug wäre, machen ihnen darüber hinaus korrupte Polizisten zusätzlich das Leben schwer.


Grand Theft Auto: San Andreas erzählt eine Geschichte aus dem afroamerikanischen Ghetto und bedient sich dabei zahlreicher Hip-Hop-Klischees. Doch die Handlung birgt so viel mehr als simple Bandenkriege. Zwar steht das Schicksal um die Grove Street stets im Vordergrund, nachdem ihr allerdings einem schlimmen Verrat zum Opfer fallt, müsst ihr erst einmal wieder Fuß fassen. Dies geschieht, indem ihr zum Autohausbesitzer und Casinobetreiber aufsteigt, für einen zugedröhnten Hippie Militärgeheimnisse stiehlt oder die dreckige Wäsche eines Agenten der Regierungsbehörde wascht. Die Geschichte von Grand Theft Auto: San Andreas ist massiv und beschäftigt euch für etwa dreißig Stunden.


Wie schon der Vorgänger erfuhr auch Grand Theft Auto: San Andreas einen enormen Zuwachs an steuerbaren Vehikeln, darunter Fahrräder, diverse Flugzeuge und sogar Züge. Zudem könnt ihr nun das komplette Aussehen eurer Spielfigur anpassen. Wo vorher nur einzelne Outfits zur Auswahl standen, könnt ihr nun munter verschiedene Kleidungsstücke miteinander kombinieren, zum Friseur gehen und euch Tattoos stechen lassen. Auch die Spielwelt ist so interaktiv wie niemals zuvor. Ihr könnt Fast-Food-Lokale besuchen, euch Getränkedosen aus Automaten ziehen, in Fitnessstudios trainieren, um Muskeln aufzubauen oder Kampftechniken zu lernen, die Fahrschulbank drücken, Wetten abschließen, Autos frisieren und sogar eine Liebesbeziehung eingehen. Das Spiel war für damalige Maßstäbe überwältigend – und ist heute noch eindrucksvoll.


Das aus Grand Theft Auto V bekannte Auswahlrad hat es in alle drei Spiele geschafft.

© Rockstar Games

Doch der enorme Umfang bietet auch reichlich Platz für Fehler. Grand Theft Auto: San Andreas hat es wohl von allen Spielen der Sammlung am schlimmsten erwischt. Das Aufzählen der einzelnen Patzer würde wahrscheinlich kein Ende finden und im Internet finden sich bereits zahlreiche Bildschirmfotografien von Kuriositäten die der unsorgfältigen Behandlung dieses Klassikers verschuldet sind. Unförmige Gangmitglieder, ein Cesar mit riesigen Händen, unsichtbare Kleiderständer im Klamottenladen oder mysteriöse, funktionslose Missionsmarkierungen – die Liste an fehlerhaften Darstellungen ist elendig lang und erweckt den Eindruck, dass hier schlampig gearbeitet wurde und keinerlei Qualitätssicherung stattgefunden hat.


Auch in technischer Hinsicht schneidet Grand Theft Auto: San Andreas in der Definitive Edition nicht sonderlich gut ab und kommt ebenfalls mit unsteter Bildrate daher. Weder im mobilen noch im stationären Betrieb der Nintendo Switch ist ein flüssiges Spielerlebnis gewährleistet. Bei der Tonqualität hat man selbst die beiden Vorgänger unterboten. Die Dialoge muten stark komprimiert an und bieten folglich keinerlei Hörgenuss. Wie schon die vorherigen Titel wurde auch Grand Theft Auto: San Andreas damals für den deutschen Markt gekürzt. Zwar floss weiterhin Blut, was den anderen Spielen vorenthalten wurde, dennoch wurde der Gewaltgrad ein wenig entschärft. Da die ungeschnittene Fassung jedoch 2015 vom Index gestrichen wurde, gehören jene Einschränkungen der Vergangenheit an.


Immer noch spaßig, aber weit entfernt von einer Definitive Edition


Rockstar Games hat sich mit Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition ordentlich in die Nesseln gesetzt. Zwar sind die drei enthaltenen Klassiker spielbar und in ihrer Qualität immer noch herausragend, allerdings in einem katastrophalen technischen Zustand – und das längst nicht nur auf der Nintendo Switch. Dass man zuvor die Originale selbstbewusst von sämtlichen digitalen Vertriebsplattformen gestrichen hat, macht den Umstand nicht unbedingt besser. Die Liste an Problemen ist lang, die unzufriedenen Rufe der Fans dementsprechend laut. Hoffentlich ist sich Rockstar Games der Problematik bewusst und leitet in Zusammenarbeit mit Grove Street Games eine umfassende Überarbeitung der Trilogie in die Wege.

Unser Fazit

5

Für Genre-Fans

Meinung von Felix Kraus

Wie bewertet man eine miese Umsetzung dreier hervorragender Spiele? Grand Theft Auto: The Trilogy - The Definitive Edition wird von zahlreichen Problemen geplagt und der Aufwand der investiert werden müsste, um alle davon zu beheben, ist enorm. Fraglich ist, ob sich Rockstar Games in Zusammenarbeit mit Grove Street Games der Herausforderung annimmt und auf dem soliden Grundgerüst aufbaut. Die weichgezeichnete Optik mag Geschmackssache sein, doch darf man nicht abstreiten, dass die Definitive Edition auch schöne Ecken beinhaltet und den Spielfiguren endlich ihre verdienten fünf Finger spendiert. Schaut man über die zahlreichen Fehler und das mangelhafte Verhältnis zwischen Präsentation und Performance hinweg, kann man immer noch Spaß mit den Spielen haben – sogar mit der schwächsten aller Versionen für die Nintendo Switch.
Mein persönliches Highlight: Die drei offenen Spielwelten mit all ihren unverkennbaren Eigenheiten.

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Die durchschnittliche Leserwertung

4 User haben bereits bewertet

Kommentare 29

  • LegendaryFabii

    Turmadliger

    Habe San Andreas auf der Xbox gespielt und die anderen mal ins Stream angeschaut. Muss sagen, wenn man nicht gerade die komplette Nostalgiekeule abbekommt, ist es halt wirklich schon enttäuschend, was hier abgeliefert wurde. Schade eigentlich

  • Ben_89

    Turmheld

    Ojwej.... da scheint die qualitätskontrolle geschlafen zu haben. Ich verstehe nicht, wie sowas durchgewunken werden kann. Ich wills keinem madig reden, ich hatte auch mit einem kauf geliebäugelt, aber für so eine arbeit verdienen die kein geld....

  • DerFabian

    Gaming since 1992

    Trotz Nostalgie und toller Erinnerungen konnte ich mich auch schon vor dem Test nicht dafür erwärmen. Mitunter ist vor allem auch das Gameplay selbst nicht gut gealtert und ich bin froh, die Spiele mit meiner Jugend in Erinnerung behalten zu dürfen, wo sie auch bleiben werden.

  • Ironmorgoth

    Schlafmütze

    Ich hatte eigentlich richtig Lust auf die Definitive Edition und wollte sie mir normalerweise nächsten Monat Retail für die Xbox holen, aber das hat sich nun komplett erledigt.


    Mit der grafischen Umgestaltung bin ich oberflächlich gesehen noch recht zufrieden, nur sobald man ins Detail geht wirds einem manchmal übel, wie lieblos und hässlich einige Charaktere gestaltet wurden.

    Konnte auch schon ein paar Stunden in San Andreas reinschauen (dank Gamepass) und es ist schon nicht mehr normal auf wieviele Ungereimtheiten, Bugs und verglitchte Charaktermodelle ich gestoßen bin in so kurzer Zeit. Spielbar ist es zwar, aber weit davon entfernt den Originalen in irgendeiner Form gerecht zu werden.


    Und die Framerateeinbrüche hab ich sogar auf der Series X. Technicher Müll nach heutigen Möglichkeiten betrachtet.

  • aveiro23

    Thx4 Switch, Iwata-san!

    Jetzt überleg‘ ich echt ob ich auf Updates warten soll bevor ich‘s hole:|

  • Mattos313

    Turmheld

    Hab schon oft genug meinen Senf dazu gegeben, aber es ist echt ärgerlich, dass man sogar die Originalspiele aus den Stores entfernt hat, damit sich bloß keiner mehr die günstigeren und besseren Alternativen zulegen kann und stattdessen auf diesen Vollpreis-Cashgrab zurückgreifen soll.


    Hab letztens nochmal Vergleichsvideos von San Andreas auf YouTube gesehen, und was man hier abgezogen hat ist teilweise echt unglaublich.

    Nicht nur gibt es viele Bugs und Glitches, auch fehlen ersatzlos viele kleine Details, die die Spielwelt lebendiger gestaltet und dem ganzen einiges an Charme verliehen haben. Vieles wurde nicht einfach nur ungenügend remastert: Bei einigen Dingen aus dem Original hat man sich nicht mal die Mühe gemacht, sie überhaupt in die Definitive Edition zu übernehmen.


    Teilweise sind es aber auch nicht nur Bugs/Glitches, die auffallen, sondern auch generell grundlegend fehlende Animationen oder falsch eingesetzte Texturen, die die Immersion zerstören und eigentlich bei den ersten Playtests aufgefallen sein mussten. Man hat halt einfach keinen **** gegeben, anders kann ich's mir nicht erklären

  • AlexWoppi

    Turmbaron

    Ich finde, das SA besser läuft als die anderen 2 Titel. Ruckler habe ich so gut wie keine bisher gehabt, nur bei Rennen durch die Checkpoints stottert es mal. Allerdings sind die Dialoge wirklich extrem blechernd oder verzerrt, dachte schon mit der Switch wäre was nicht in Ordnung. Auch diverse andere Bugs, wie der Typ mit den langen Fingern oder das wenn man nen Unfall hatte, die Arme verrenkt ausschauen und erst nach einem erneuten Laden des Spielstandes weggehen, ist schon lustig. Cheats funktionieren bei SA überhaupt gar keine, zumindest bei mir nicht. GTA 3 und VC sind für mich unspielbar. In VC schlägt eine Mission fehl obwohl man schon meilenweit weg davon ist. Total nervig. GTA 3 geht mir mit der bekloppten Steuerung und den echt aggressiven Rucklern dermassig auf den Zeiger.

    Hoffe, das Rockstar noch Patches bringt, denn wenn nicht, dann hätte ich auch gerne mein Geld dafür wieder, so wie es auch grad bei den anderen Konsolenfassungen passiert.

  • --=ZerO=--

    Turmheld

    @Mattos313


    Man geht ja davon aus das es sich bei der "Definitve Edition" nur um einen Port der Mobile Ports von dem selben Entwickler handelt (Da blieb bereits Einiges auf der Strecke). Einige Fehler in den Spielen gab es auch bereits dort. Die Texturen wurden wahrscheinlich nur von einer KI hoch skaliert(Dadurch auch die Schreibfehler da eine KI keinen Humor versteht) und nicht im eigentlichen Spiel getestet. Ebenso wurde wohl mit den 3D Modellen vorgegangen.


    Von YongYea gibt es ein gutes Video dazu und in seinen Kommentaren haben auch einige Leute aus der Branche kommentiert wie sie sich den ganzen Ablauf vorstellen.

  • noobernikus

    Turmknappe

    Eure (nTower) Überschrift trifft voll ins Schwarze.

    So viel Potential verschenkt. Dass die Charaktermodelle teilweise echt komisch aussehen, darüber kann ich mit einem gutem Schluck aus der Nostalgie-Ursuppe hinweg sehen.

    Performance -> mindestens durchwachsen, auch auf performanten Systemen (GamingPC, XSX, PS5)

    Musik -> heimliche Entfernung von Liedern aufgrund Lizenzkosten ist ein NoGo, gerade wenn soviel finanzielle Möglichkeiten wie bei R* vorhanden sind

    Preis -> Vollpreis für 3 Spiele, die ziemlich in die Jahre gekommen sind und dann noch die Originale aus den eigenen Stores zu nehmen, so dass man gar nicht mehr wählen darf. Geht gar nicht.


    Und dann bei einer Mega-Super-Duper-Das-Ist-Jetzt-DIE-geile-beste-Fassung-EVER keine, null, nichts, nada besondere einer Special Edition würdigen Zusatzinhalte hinzuzufügen ist einfach nur faul. Man hätte zumindest alte Konzeptzeichnung digitalisieren können, oder die alten Werbespots, Poster - einfach Inhalte die etwas die Erfolgs- und Entstehungsgeschichte der Spiele hervorhebt. Nö kein Bock, morgen ist Abgabetermin, ich mach Feierabend.


    Einfach mal kurz mit dem Grafik-Staubwedel drüber, bißchen Spucke, abwischen - 60 EUR bitte.


    Ich fände es schön, wenn aus diesen Fails irgendwann mal eine gesunde Fehlerkultur sowohl innerhalb der Firmen, als dann auch im Umgang mit dem Endverbraucher entstehen würde. Träumen wird ja noch erlaubt sein ;)

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Für so eine Frechheit sollte man sie bei einem neuen Titel kräftig abstrafen und ihn frühestens im Sale kaufen. Wenn überhaupt.

  • Aoi

    Weder diesen Test, MVGs-Video noch DF's Analysae werde ich mir geben.


    Der Grund sollte klar sein.

    Wem's Spaß bereitet und wem diese Versionen genügen (z.B. meiner Wenigkeit), dem werden hier Gründe genannt die einem selbst nie gekommen wären.

    Eine der wenigen Instanzen wo man wirklich mental nen Haken setzen sollte.


    Dennoch:

    Hoffen wir das der viele Rabatz bei GSG dafür sorgt das diese was tun,

    damit mehr Leute von dem Remake profitieren.

    Auf Twitter oder Mail reagieren die jedenfalls nur dürftig...

    Tja.

  • Philipp_Watch

    Turmheld

    Ja…. Je länger man spielt, desto mehr „stören“ einen die Macken auf der Switch :/ Habe die Trilogie gelöscht und warte auf das Update und erst dann! werde ich VC und SA wieder installieren (GTA3 war leider nie mein Fall) und genießen.


    Schade…. Und irgendwie auch eine kleine Frechheit ^^ Die Trilogie war definitiv alles, aber nicht fertig und wurde trotzdem veröffentlicht. Mhmm.. Warten wir das Update ab 😅


    AlexWoppi


    Same here… Ich bin seit über 25 Jahren Gamer und Grafik ist mir (fast) vollkommen egal, aber diese Ruckler (gerade bei GTA3 sehr extrem) gehen gar nicht. Auch das blecherne in Dialogen und die Long-Finger Bugs trüben den Spielspaß von früher. Ich warte das Update sehnsüchtig ab und starte dann erneut nach VC und SA 🙂

  • Bombay

    Turmheld

    Wieder einmal beweist Rockstar, dass sie völlig überbewertet sind. Und diese Abzocke sollte man nicht Unterstützen!

  • Ande

    Meister des Turms

    Man merkt irgendwie, dass gerade die Texturen nur von einer KI hochgerechnet wurden und offenbar niemand nochmal drübergeschaut hat. Sieht teilweise toll aber eben auch teilweise ziemlich mies aus.

    Man hätte auch, bei allem Respekt, diesen Port nicht an einen Smartphone-Spiele-Entwickler geben dürfen, der sich schon beim Handy-Port von GTA nicht gerade mit Ruhm bekleckert hat.

    Wenn man sich ansieht, was Fans mittels Mods aus den 3 Spielen, in ihrer Freizeit und ohne Bezahlung, rausgeholt haben, dann ist diese Trilogie ein ziemliches Armutszeugnis. Schon jetzt fixen die ersten Modder innert nicht mal einer Woche ein paar Probleme mit den Spielen. Die kriegen das am Ende wohl auch schneller hin als es Rockstar patchen kann. :troll:

  • Tomek2000

    Meister des Turms

    Ich habe leider auch von Kollegen bestätigt bekommen, dass die Switch - Version nicht das Gelbe vom Ei sein soll…

  • Bombay

    Turmheld

    Tomek2000


    Nicht nur die Switch-Version…

  • Ralf74

    Turmheld

    Werde ich definitiv boykottieren!

  • Mario-WL

    Special Brawler

    Wer heute noch am 1. Tag Games kauft ohne sich vorher zu informieren, ist selbst schuld. Für viele Menschen dürfte euer Review leider dennoch viel zu spät kommen.

  • Zegoh

    Feuer ♥ Eis

    Wieder einmal beweist Rockstar, dass sie völlig überbewertet sind. Und diese Abzocke sollte man nicht Unterstützen!

    Nur das sie mit den Remaster nicht viel zu tun hatten und du den falschen anprangerst.


    150 Millionen GTA 5 Verkäufe sprechen eine andere Sprache als "völlig überbewertet" ;)

  • FloFibonacci

    Turmheld

    Zegoh Nun... Sie haben diesem "Machwerk" am Ende grünes Licht gegeben. Daher sind sie 100% in der Verantwortung. Sie hätten auch entscheiden können die Collection zu verschieben und mehr Geld reinzustecken. Gerade weil 150 Millionen GTA5 Verkäufe!

  • mrcb

    Turmheld

    Ich habe lange gezögert und überlegt, und dann trotzdem gekauft, obwohl ich eigentlich die Retail Fassung abwarten wollte, um es notfalls wieder zu verkaufen...

    Na ja, aber da ich aus der Steinzeit komme und bei GTA 1 schon erwachsen war, wollte ich es trotzdem einfach auf der Switch spielen...

    ... Lange Rede kurzer Sinn... Ich würde mir schon arg gerne eine Refund Funktion bei Nintendo wünschen... Wird aber wohl nie kommen, leider.

  • Bombay

    Turmheld

    Zegoh


    Stimmt gute Verkäufe = Qualität.


    Spricht eher dafür das ich Recht habe. Kein Aufwand in einen neuen GTA Teil bei der letzten Generation und dennoch kaufen es die Leute wie blöde. Ich versteh es einfach nicht, weil ich die Spiele echt nicht gelungen finde.


    Und natürlich prangere ich die Richtigen an. Die Firma wird es ja nicht einfach so gemacht haben. Rockstar ist in der Pflicht seine Marken auch zu kontrollieren und zu gucken ob das Mindestmaß an Qualität vorhanden ist.

  • --=ZerO=--

    Turmheld

    Zegoh


    Stimmt gute Verkäufe = Qualität.


    Spricht eher dafür das ich Recht habe. Kein Aufwand in einen neuen GTA Teil bei der letzten Generation und dennoch kaufen es die Leute wie blöde. Ich versteh es einfach nicht, weil ich die Spiele echt nicht gelungen finde.

    Ich hab vom GTA V auch nur Online ertragen können...

    ...und das repräsentiert bereits alles was ich an heutigen Spielen nicht mag

  • Klippi128

    Turmheld

    Tja ist Rockstar selber schuld. Wenn sie die Entwickler ran lassen, die diese Mobile Games gemacht hatten. Saber Interavtice wäre eine schicke alternative gewesen.

  • Icefox

    Turmbaron

    Sehr schade, ich hatte echt Lust auf GTA für die Switch gehabt. Aber so werde ich erstmal passen. Hoffe die kriegen das mit ein paar Updates noch gepatcht.

  • EineLegende

    er ist

    Ausgerechnet San Andreas soll nicht ganz so schlecht laufen. Dabei habe ich damals nur Teil III und VC gespielt. Schade. Hatte schon geliebäugelt mit der Trilogy...
    Scheint wohl wieder so'n Weihnachtsding zu sein. Schnell raushauen und die Kunden sind dann die Pre Alpha Tester. Dafuq :D

  • Philipp_Watch

    Turmheld

    Nur das sie mit den Remaster nicht viel zu tun hatten und du den falschen anprangerst.


    150 Millionen GTA 5 Verkäufe sprechen eine andere Sprache als "völlig überbewertet" ;)

    Was zusätzlich an Geld mit InGame Käufen noch in die Kasse gespült wird, will ich gar nicht wissen 😄 💰


    aveiro23


    Wenn du eingefleischter Fan bist - ja, warte auf Updates. Ich als GTA Fan der ersten Stunde (bin damals bei GTA2 eingestiegen) bin mittlerweile ziemlich enttäuscht über die Umsetzung

  • Nando81

    Turmknappe

    Es ist nicht Perfekt und es hat auch viele Bugs und aus einer "Definitve Edition" hätte man mehr rausholen können- Trotzdem hatte ich mein Spaß, allerdings auf Playstation 5 :coin::ugly-classic:

  • Switch

    Turmheld

    Gibt es da nun auch Geld zurück wie bei Cyberpunk?
    Kaufe seit Jahren kein Game mehr zum Release, außer Mario.

    Und bis Dato hatte ich oft richtig gelegen. Wartet ein paar Monate, dann sind bestimmt genig updates vorhanden.