Mit der Macht des Schlüsselschwerts

Der erste Teil der Kingdom Hearts-Reihe erschien 2002 für die PlayStation 2 und verband zwei ungewöhnliche Welten, die jedoch perfekt funktionieren: Disney und das Final Fantasy-Universum. Nicht nur zog mich die Spielweise damals in ihren Bann, sondern die Mischung aus beiden Universen, die nicht nur meine Kindheit prägten, sondern auch meinen Einstieg in die Welt von Square Enix (damals noch Squaresoft) war. Während ich also mit 15 Jahren das Wohnzimmer und den einzigen Fernseher im Haushalt blockierte, um mich durch die verschiedenen Welten von Kingdom Hearts zu prügeln, geschieht das nun mit der Nintendo Switch-Version bequem immer und überall – sofern man eine gut funktionierende Internetverbindung hat. Wie sich die Cloud-Version von den allerersten Abenteuern mit Sora, Donald und Goofy schlägt, lest ihr hier in unserem Test.


Kingdom Hearts Final Mix


Der Plot von Kingdom Hearts ist eigentlich relativ leicht zu erklären und dennoch bietet das erste Abenteuer der Serie aus dem Jahr 2002 so viel mehr Tiefgang. Nach einigen fragwürdigen Albträumen, die uns als Spieler als Tutorial dienen, wacht Protagonist Sora am Strand der Insel des Schicksals auf. Die Insel dient ihm und seinen Freunden Riku und Kairi als Zuhause, wobei Kairi aus einer ganz anderen Welt kommt, die ihnen nicht zugänglich ist. Das ist auch letztendlich der ausschlaggebende Punkt, warum das Trio ein Floß bauen möchte, um die anderen Welten zu bereisen. Sie wollen wissen, wo Kairi wirklich her kommt und während Sora einige Quests zu Beginn seines Abenteuers auf der Insel erledigt, entdeckt er eine fragwürdige Tür und trifft auf einen mysteriösen Mann in brauner Kutte. Einen Tag später hat sich die Tür bereits geöffnet und die Welten, die vorher völlig unabhängig voneinander existierten, sind nun miteinander verbunden.


Auf der Insel des Schicksals ist zu Beginn noch alles in Ordnung.

© Disney / Square Enix

Bereits im Tutorial treffen wir auf die Wesen, die die neue Welt dominieren: die Herzlosen. Während wir sie noch zu Beginn ganz einfach besiegen können, ist das in der Realität plötzlich nicht mehr möglich. Während Kairi also verschwunden ist und Riku von der vorherrschenden Dunkelheit verschluckt wird, versucht Sora gegen die Herzlosen anzukämpfen, die die Insel des Schicksals überrennen. Doch erst als sich das mächtige Schlüsselschwert in seinen Händen manifestiert, kann Sora den schwarzen Schatten den Garaus machen. Um seine Freunde zu retten, tritt er schließlich durch die geheimnisvolle Tür und unser Abenteuer beginnt. Gleichzeitig ist das Schloss von König Mickey in Aufruhr, da der König verschwunden ist und nur einen Brief hinterlassen hat. Daher machen sich auch Donald und Goofy mit Hilfe des Gumi-Jets auf die Reise, denn sie sollen den Träger des Schlüsselschwerts finden.


Letztendlich finden wir uns in der Stadt Traverse wieder, die ein fiktionaler Ort und uns so gesehen als Basis dient. Doch selbst das beschauliche Städtchen, in dem wir bereits bekannten Figuren des Final Fantasy-Universums wie Leon, Aerith und Yuffy begegnen, ist nicht frei von Herzlosen, weswegen Sora zunächst einmal Ruhe in die engen Gassen von Traverse bringen muss. Schließlich trifft Sora auf seine neuen Gefährten Donald und Goofy und ihr gemeinsames Ziel, die Herzlosen zu bezwingen und alle geöffneten Türen der Welten zu schließen, kann in Angriff genommen werden. Das neue Trio beginnt sein Abenteuer mit dem Besteigen des Gumi-Jets, mit dem sie schließlich von Welt zu Welt reisen.


Donald und Goofy weichen kaum von eurer Seite.

© Disney / Square Enix

Eben jene Welten sollten vielen Disney-Fans bereits bekannt vorkommen, denn wir reisen ins Wunderland zu Alice, nach Agrabah zu Aladdin oder zu Arielle tief unter die Meeresoberfläche. Die Welten sind jeweils den Disney-Filmfassungen nachempfunden und man trifft auf viele bekannte Gesichter. Die Umgebung kommt einem schnell vertraut vor, wenn man den jeweiligen Film kennt. In jeder Welt warten nun diverse Herzlose, denn es gibt verschiedene Arten und Formen von ihnen, die uns das Leben schwer machen. Doch mit Hilfe des Schlüsselschwerts, der Zaubermacht von Donald, dessen Waffe ein Magierstab ist und mit der Macht von Goofys Schild könnt ihr auch den größten Herzlosen besiegen. Zusätzlich könnt ihr die Fähigkeiten der verschiedenen Disney-Charaktere der jeweiligen Welt im Kampf nutzen, die immer mit einer animierten Zwischensequenz angekündigt werden, sobald ihr sie aktiviert.


Auch wenn Sora zu Beginn nur mit dem Schlüsselschwert ausgestattet ist, kann er im Laufe des Spielverlaufs verschiedene Zauber wie Feuer oder Blitz sowie die dazugehörigen, mächtigeren Zauber wie Feura oder Blitzra lernen, die man bereits aus Final Fantasy-Spielen kennt. Auch der Heilzauber Vita ist vorhanden und verschiedene Items wie Potion, Hi-Potion, Äther und Elixier sollten auch jedem bekannt vorkommen, der einen Final Fantasy-Teil gespielt hat. Hier funktioniert die Mischung aus Disney, Final Fantasy und neuen, fiktionalen Charakteren ganz wunderbar, auch wenn alles etwas bunter daherkommt.


Jede Menge Welten warten darauf, von euch gerettet zu werden.

© Disney / Square Enix

Am Ende jeder Welt wartet ein Boss und schließlich sollt ihr das zuvor von der Dunkelheit geöffnete Tor wieder verschließen, sodass die verschiedenen Welten wieder in Frieden leben können. Dabei spielt ihr die verschiedenen Geschichten der Disneyhelden selbst durch, begleitet die Charaktere auf ihrer eigenen Reise und oft passen sich Sora, Donald und Goofy sogar optisch an, um in der neuen Umgebung nicht zu sehr aufzufallen. So erhalten sie bei Arielle eigene Schwimmflossen und in Halloween Town schlüpfen sie selbst in schaurige Kostüme. Zwischen all den Geschichten wird auch immer mal wieder auf Soras Geschichte eingegangen, denn sein Ziel, Kairi zu finden und Riku zu retten, bleibt bei allen Abenteuern nicht unvergessen.


Das Kämpfen an sich passiert in Echtzeit und während ihr euch durch die verschiedenen Welten bewegt, tauchen immer wieder Gruppen von verschiedenen Herzlosen auf. Ihr befindet euch sofort im Kampf und Goofy und Donald bewegen sich von alleine, während ihr einzelne Ziele anvisieren oder aber auf den ganzen Haufen direkt einschlagen könnt. Auch das Heilen und Zaubern geschieht mitten im Geschehen, weswegen die Kämpfe stets actionreich und dynamisch vonstattengehen. Goofy und Donald sind allerdings nicht in allen Kämpfen an eurer Seite, weswegen ihr euch früh im Zaubern üben solltet, damit ihr euch nicht zu sehr auf eine Heilung von Donald verlassen müsst. Auch sollte euer Inventar immer gut gefüllt sein mit diversen Heiltränken und anderen Gegenständen, die Statusveränderungen aufheben. Items findet ihr auf eurer Reise in Kisten, erhaltet sie im Gespräch mit anderen Charakteren oder könnt sie bei diversen Händlern kaufen. Zudem lassen Herzlose stets HP-Kugeln und Taler fallen, die ihr aufsammeln solltet, um euch auch während des Kampfes zu heilen und die nötige Währung für die Händler zu sammeln.


Die Optik der Zwischensequenzen ist heute noch ansehnlich.

© Disney / Square Enix

Zudem könnt ihr eure Charaktere mit steigendem Level aufwerten, mit neuen Gegenständen ausrüsten und die Mogrys in der Stadt Traverse helfen euch dabei, verschiedene Dinge zu schmieden. Hier ist das Ziel, irgendwann das ultimative Schlüsselschwert zu schmieden. Komponenten dafür findet ihr überall und selbst Gegner lassen manchmal kleine Kisten fallen, die ihr unbedingt mitnehmen solltet. Auch euren Gumi-Jet könnt ihr aufrüsten, indem ihr in den kleinen Flugleveln zwischen den Welten ebenfalls verschiedene Komponenten sammelt und sie schließlich bei Chip und Chap gegen neue Teile für euer Flugschiff eintauschen könnt. Darüber hinaus gibt es viele weitere Nebenmissionen, die euch stetig bei der Stange halten. Außerdem werden die Level immer schwieriger, weswegen sich auch zwischenzeitliches Leveln lohnt, sodass ihr letztendlich dem Endboss gut gerüstet gegenübertreten könnt.


Grafisch merkt man, dass das Spiel schon zwanzig Jahre alt ist und doch sehen die Sequenzen, die vor allem zum Anfang und Ende des Spiels zu sehen sind, noch immer ganz wundervoll aus. Dennoch muss man das etwas klobige Design der Charaktere mögen. Die bunten Welten von Disney sehen entsprechend zeitgemäß aus und dennoch besitzen sie einfach den passenden Disney-Charme und man freut sich in jeder Welt aufs Neue, bekannte Gesichter in einer etwas anderen Umgebung zu sehen. Zudem ist die Mischung aus Final Fantasy und Disney noch immer eine witzige Kombination, die irgendwie nicht zu passen scheint, aber dennoch wunderbar funktioniert. Auch der Soundtrack ist nach wie vor einer meiner liebsten und Hikaru Utatas „Simple and Clean“ ist noch heute fester Bestandteil meiner Playlisten.


Kingdom Hearts II Final Mix


Kingdom Hearts II erschien vier Jahre nach Soras erstem Abenteuer und auch wenn viele Aspekte ähnlich sind, gibt es doch kleine Veränderungen und Verbesserungen im Vergleich zum Vorgänger. Nach einem Rückblick auf den ersten Teil der Geschichte, schlüpft ihr in die Rolle des jungen Roxas, der in Twilight Town wohnt und dort die letzten Tage der Sommerferien mit seinen Freunden verbringen will. Sie müssen allerdings feststellen, dass ihnen Fotos und selbst das Wort „Foto“ abhanden gekommen ist. Roxas trifft schließlich auf einen weißen Herzlosen, der die Fotos gestohlen hat und sich später als Niemand herausstellt. Niemande stellen eine neue Form der Herzlosen in Kingdom Hearts II dar und sind ebenfalls nur durch das Schlüsselschwert zu besiegen.


Roxas ist ein neuer Charakter, auf den ihr in Kingdom Hearts II trefft.

© Disney / Square Enix

Wie bereits im ersten Teil der Reihe plagen auch Roxas eigenartige Träume und er interagiert mit Menschen, die seine Freunde gar nicht sehen können. Hierfür ist unter anderem die Organisation XIII verantwortlich, die versucht, Sora mit Roxas zu verschmelzen, um Soras Kräfte wiederherzustellen. Dies passiert letztendlich auch, doch Roxas kann zuvor seine Feinde in die Flucht schlagen, sodass Sora schließlich zusammen mit Donald und Mickey in Twilight Town auftaucht. Erneut werden die drei auf ein Abenteuer geschickt, um Riku zu finden und um die Pläne der Organisation XIII zu durchkreuzen, die auch die neuen Gegner, die Niemande, kontrollieren. Die Organisation selbst besteht aus Wesen ohne Herz, die bereits in Kingdom Hearts: Chain of Memories für den Gameboy Advance vorgestellt wurden.


Erneut besuchen Goofy, Donald und Sora diverse Disney-Welten. Die meisten davon sind neu, allerdings werden auch altbekannte Universen auftauchen. So reist ihr ein weiteres Mal mit einem Luftschiff zwischen den Welten hin und her, wobei das System hier komplett überarbeitet wurde. Das Ganze ist jetzt durchaus anspruchsvoller und sieht auch grafisch deutlich besser aus. Zudem könnt ihr die einzelnen Welten nicht mehr direkt ansteuern, sondern müsst sie erst finden, bevor sie schließlich betreten werden können. Erst wenn eine Route freigeschaltet wurde, kann auch das Schnellreisen zum Planeten erfolgen. Neue Welten sind hier unter anderem das Geweihte Land aus Der König der Löwen oder Port Royal aus Fluch der Karibik.


Sora, Donald und Goofy sehen etwas erwachsener aus.

© Disney / Square Enix

Das Kämpfen in Echtzeit ist geblieben und funktioniert genauso intuitiv wie bereits im Vorgänger – Goofy und Donald stehen euch ebenfalls wieder tatkräftig zur Seite. Neu ist hier jedoch der Drive-Modus, wodurch Sora neue Fähigkeiten einsetzen oder aber sogar die Kräfte seiner beiden Kumpanen für kurze Zeit übernehmen kann. Dadurch verschwinden Goofy und Donald zwar aus dem Kampf, Sora wird dadurch aber deutlich stärker. Die einzelnen Drive-Fähigkeiten müssen separat aufgewertet werden, wofür auch passende Voraussetzungen erfüllet werden müssen.


Letztendlich spielt sich Kingdom Hearts II Final Mix wie ein würdiger Nachfolger des ersten Abenteuers und bringt nicht nur Verbesserungen mit sich, sondern auch viele Neuerungen, die durchaus sinnvoll sind. Die neuen Welten sind eine willkommene Abwechslung und doch freut man sich, wenn man auch die älteren Gebiete erneut besucht. Auch die Story hält einen weiter bei der Stange – selbst wenn man die Zwischenspiele Kingdom Hearts: Chain of Memories und Kingdom Hearts 358/2 Days nicht gespielt hat. Allerdings ist es sinnvoll, die Lücken in der Geschichte mit diesen beiden Spielen zu füllen, die in der vorliegenden Nintendo Switch-Fassung passenderweise inkludiert sind.


Grafisch hat sich im Vergleich zum Vorgänger nicht viel getan, da es sich noch immer um einen ursprünglichen PlayStation 2-Titel handelt. Doch man merkt, dass die Charaktere nicht mehr ganz so klobig daherkommen. Auch in Bezug auf das Spielmenü sind Kleinigkeiten hinzugekommen, die verbessert und etwas moderner gestaltet wurden. Alles wirkt stimmiger und selbst die Welt und Charaktere von Fluch der Karibik sind für PlayStation 2-Verhältnisse gut umgesetzt. Musikalisch ist erneut alles auf einem hohen Niveau und Hikaru Utada liefert mit „Sanctuary“ einen passenden Titelsong zum Abenteuer.


Die Macht des Cloud-Gaming


Kingdom Hearts - HD 1.5 + 2.5 ReMIX ist ausschließlich als Cloud-Version für die Nintendo Switch verfügbar, was bereits im Vorfeld für viel Diskussion gesorgt hat. Gerade bei den älteren Spielen der Kingdom Hearts-Reihe ist es nicht ersichtlich, warum die Sammlung nur als Cloud-Version erschienen ist, da die Hybrid-Konsole durchaus in der Lage wäre, einen vollwertigen Port zu unterstützen. Denn so könnt ihr die insgesamt sechs Kingdom Hearts-Spiele, die der ReMIX enthält, nur spielen, wenn ihr mit dem Internet verbunden seid. Dadurch fällt der Hauptvorteil der Hybridkonsole weg, denn ihr könnt die Spiele nicht auf längeren Reisen mit der Bahn oder im Auto genießen. Natürlich gibt es hier auch Wege und Möglichkeiten, das Problem zu umgehen, doch das sollte nicht Sinn der Sache sein.


Kingdom Hearts - HD 1.5 + 2.5 ReMIX bietet euch insgesamt sechs verschiedene Abenteuer.

© Disney / Square Enix

Schiebt man diesen Aspekt jedoch mal beiseite, läuft das Spiel mittlerweile sehr gut auf der Nintendo Switch. Zwar machte es mir das Spiel am Erscheinungstag nicht einfach, da es am 10. Februar noch sehr ruckelig lief und ich teilweise nur eine Fehlermeldung bekam, da es einfach überhaupt nicht startete. Das Problem wurde jedoch schnell behoben und seitdem kann ich nur bei einer schlechten Internetverbindung Ruckler oder Abbrüche feststellen. Dann erscheint dauerhaft eine Meldung, dass die Internetleitung zu schwach ist und das Spiel beendet wird. Diese Ruckler sind vor allem dann nervig, wenn ihr gerade eine längere Zwischensequenz verfolgt, vor der ihr nicht speichern konntet oder es eventuell sogar vergessen habt. Sollte das Spiel dann nämlich abstürzen, könnt ihr euch die teilweise sehr langen Sequenzen von vorne anschauen. Die Möglichkeit, Sequenzen überspringen zu können, macht die Sache allerdings etwas weniger tragisch – dennoch ist es nervig.


Auch hatte ich öfter das Problem, dass ich aus dem Spiel geworfen wurde, nachdem ich nur ein oder zwei Minuten im Pausenmenü verbracht habe, weil ich nach langen Spielstunden mal die Toilette aufsuchen musste. Noch nerviger sind solche Ruckler natürlich in Bosskämpfen, da man auf diese Weise schnell mit der Nase im Dreck liegt. Daher solltet ihr euer Spiel immer speichern und lieber einmal zu viel als zu wenig. Alles in allem kann ich jedoch sagen, dass es zwischendurch kaum aufgefallen ist, dass es sich bei den Spielen um eine Cloud-Version handelt. Alles lädt schnell und auch die Verbindung zum Server ist zügig aufgebaut.

Unser Fazit

8

Ein Spiele-Hit

Meinung von Kerstin Steiner

Als Kingdom Hearts-Fan der ersten Stunde war ich sehr glücklich, als die Kollektionen endlich für die Nintendo Switch angekündigt wurden und ich erneut Sora, Goofy und Donald auf ihrer Reise begleiten konnte. Die Geschichten machen nämlich nach wie vor Spaß, auch wenn die Abenteuer schon ein paar Jährchen auf dem Buckel haben. Dennoch kann sich die Handlung auch heute noch sehen lassen und Spielerinnen und Spieler, die die Welt noch nicht kennen, werden hier eine wundervolle Spielreihe vorfinden. Die Cloud-Funktion ist ohne Wenn und Aber ein Wermutstropfen, jedoch finde ich, dass die Spiele doch gut umgesetzt sind und die meiste Zeit problemlos funktionieren. Einen Punktabzug verdient es aber dennoch, da das Risiko eines Verbindungsabbruchs stets ein treuer Begleiter ist. Wenn man sich an der Cloud-Funktion allerdings nicht stört und sonst keine Möglichkeit hat, die Kingdom Hearts-Reihe zu erleben, ist ein Kauf definitiv zu empfehlen.
Mein persönliches Highlight: Die kombinierten Welten von Disney und Final Fantasy sowie die Story, die mich auch nach 20 Jahren noch fesselt.

Awards

Spiele-Hit

Die durchschnittliche Leserwertung

2 User haben bereits bewertet

Kommentare 17

  • Phantomilars

    Weltraummönch

    Sind die Herzlosen diejenigen, die diese Spiele nur als Cloud-Version veröffentlicht haben?

  • Solaris

    Elden Tower

    Im Kampf gegen die Herzlosen in der herzlosen Cloud Version.

  • Tomberyx

    Minish Mage

    (0 von 10) if dein Internet !(10 von 10); 8X

  • dr.retro

    Retrogamer aus Leidenschaft

    Und ich dachte, das ist eine News zu den ganzen Twitter Shitstorm wegen der Cloud Version.


    Schön und gut, wie Kingdom Hearts hier abschneidet, aber da nur als Cloud Version, nicht auf Card oder zumindest digital, gibt's kein Geld von mir.

  • Rincewind

    Meister des Turms

    Die 8 von 10 wundert mich. Man hört ja gerade recht viel von Performance-Problemen. Einige Videospielmedien haben sogar vom Kauf abgeraten.

  • Kerstin Steiner

    Verrückte Katzen-Lady

    Ich kann viele Stimmen im Internet nachvollziehen und vor allem auch die negativen Gefühle bezüglich der Cloud-Version. In meinem Fall liefen sowohl Teil 1 als auch Teil 2 der Reihe größtenteils ohne Probleme und dahingehend kann ich nur von meinen persönlichen Erfahrungen sprechen. Das kann bei einem Spieler wo anders schon wieder ganz anders aussehen. Daher auch von mir eine so positive Wertung, da es am Grundspiel ja kaum etwas zu meckern gibt.


    Letztendlich kommt es hier auf die eigene Internetverbindung an. Ich wohne in eine Großstadt und habe daher wenig Probleme. Wenn man jedoch im Vorfeld weiß, dass einem das zu heikel ist, ist Cloud-Streaming generell keine gute Idee.

  • giu_1992

    Herzloser

    Also hier wird über Probleme, Abbrüche, Wiederholung von langen Zwischensequenzen und über eine zwangsweise gute Internetverbindung berichtet (von euch selbst) und ihr gebt der Version trotzdem eine 8/10? Was ist das denn für eine unsinnige Wertung? Wie ihr selbst beschreibt, würden die alten Teile ja locker auf der Switch laufen und trotzdem muss man Online sein. Man kann ja Riesen Fan der Serie sein, so wie ich es bin, mit Original Schlüsselschwert Replik an der Wand und etlichen Versionen des Spiels selbst etc. und dennoch eine schlechte Wertung für einen miesen Port vergeben. Denn genau das ist das hier

  • MorganaStrikesBack

    Turmritter

    naja ich bleibe bei der Meinung, lieber keine Version, statt eine Cloud Version 😒👍

  • kenshiro100

    Turmknappe

    Ist die Dorsche komplett auf Deutsch oder nur auf Englisch mit deutsche Untertitel?

  • KarniMarc

    Turmbaron

    Kerstin Steiner Nur so aus Neugier: Schon die optionalen Bosse besiegt? Hoffe, die Internetverbindung bleibt da stabil, ansonsten viel Spaß mit einigen unfreiwilligen Game Overs. Das ist zumindest mein Eindruck soweit, als ich von dieser Version das erste Mal erfuhr. ^^;


    kenshiro100 Die haben da nie im Leben deutsche Sprachausgabe drin. Die Spiele basieren auf den Remakes aus der PS3-Zeit, wo man damals schon die PS2-Audio hat fallen lassen. Deutsche Texte klar, aber Audio ist Englisch.

  • Rincewind

    Meister des Turms

    kenshiro100


    Es gibt bei Kingdom Hearts keine deutsche Synchro. Die gabs in keiner Version. Von daher wird es natürlich auch für Nintendo nur die englische Synchro geben, weil eine deutsche gar nicht existiert.


    Kerstin Steiner


    Ich bin nicht per se gegen Cloud, aber in diesem Fall sehe ich es zumindest als schwierig an. Es hätte doch schon gereicht die alten Teile als digitale Version herauszubringen, dann wären zumindest viele zufrieden gewesen. So ist daraus ein vorhersehbares Debakel geworden. Die Reihe ist halt so beliebt, dass wohl auch mancher, der Cloudgaming eigentlich ablehnt, den Einkauf gewagt hat. Dass die Spiele an sich die Wertung verdienen, sehe ich auch so. Es ist auch gut, wenns denn stabil läuft. Nur kann man SE vorwerfen, dass sie vorsehen hätten können, dass es eben bei vielen nicht stabil läuft und sie so natürlich jetzt verdienterweise den Unmut und die Enttäuschung abbekommen.

  • EdenGazier

    Prinzipal der Spiele

    Rincewind


    das stimmt nicht so ganz die orginalen PS2 Titel waren komplett Deutsch vertont. Aber aus Lizenz Gründen hat SE sich gegen eine deutsche Syncro erneut entschieden.


    Aktuelle Fassungen und da geben ich dir Recht gibt es für uns nur in englisch


    Zur Cloud Version selbst. Sie liefen alle reibungslos bei mir aber, trotzdem würde ich sie nicht kaufen hab sie daher mir über epic mit Rabatt Code gekauft

  • Brommel

    Turmheld

    Wenn ich es nicht in den Urlaub mitnehmen kann dann kann ich es gleich auf der PS5 daddeln. Bekommt man “komplett” für 40€ (nur Re:Mind) ist nicht enthalten.

    Gebraucht noch deutlich günstiger.

  • Eims

    Turmheld

    Nur damit hier durch die kurioserweise sehr hohe Wertung von 8/10 kein böses Erwachen bei jemandem statt findet, testet lieber erst die Games an und kauft sie nicht sofort. Die Cloud-Versionen laufen nämlich auch trotz stabiler und schneller Internetverbindung, und das kann ich als Bewohner einer Großstadt, zentrumsnah mit einer Internetleitung von 500Mbit/s durchaus sagen, grottig. Ruckler und "Connection errors" sind da keine Seltenheit. Aber der belesene Nutzer hat das sicherlich schon mitbekommen, die Medien sind ja voll mit solchen Meldungen.:)

  • Kerstin Steiner

    Verrückte Katzen-Lady

    Man darf sich hier aber nicht von den Demos blenden lassen. Die laufen tatsächlich grottig und ich war positiv überrascht, wie gut das Spiel an sich dann lief.

    Klar, SE hätte das durchaus anders lösen können, allerdings muss ich mich bei einem Test immer auf das fokussieren, was vor mir liegt. Trotz zu rechtem Unmut gegenüber Cloud-Gaming, das ich im Normalfall nicht bevorzugen würde.

  • Eims

    Turmheld

    Ich glaube es auch, wenn es Leute gibt, die sagen, bei Ihnen liefe das Spiel gut. Aber ich glaube auch den Leuten, die sagen, bei Ihnen liefe das Spiel "...untragbar.", es gäbe "...severe performance issues, server congestion, and a level of restriction that sucks the appeal out of playing..." und man könne sich auf "......Potential crashes, input lag and stuttering..." einstellen. Und wenn ich beide Seiten abwäge, wäre mir das Risiko zu hoch und ich würde hierfür keine Empfehlung aussprechen.

  • Kerstin Steiner

    Verrückte Katzen-Lady

    Ja natürlich. Das ist ja auch normal bei Spielen, die komplett vom Internet abhängig sind. Deswegen sollte man auch individuell abwägen, ob man dann das Geld dafür ausgeben möchte. :thumbup: