Lieber in der Spielhalle statt im heimischen Wohnzimmer

Flimmernde Automaten und synthetische Sounds strömten in den 80ern und 90ern aus den Kaufhäusern und ihren Spielhallen. Vor allem Rail Shooter und Light Gun Shooter schmückten die Arcades, machten das Spielerlebnis mit ihren Peripheriegeräten deutlich immersiver. Durch das Zielen mit einer Kunststoffpistole auf einen Röhrenfernseher konnte das Fadenkreuz bewegt und somit Schussbewegungen simuliert werden. Die Light Gun Shooter waren facettenreich – vor allem erlangte aber wohl der schaurige Zombieshooter The House of the Dead Berühmtheit und SEGA machte sich durch diesen Titel einen großen Namen in der Arcade-Kultur. Ich selbst konnte das Original aus 1996 nie spielen, habe aber große Freude an anderen Light Gun Shootern in Spielhallen, die es heute noch vereinzelt zu finden gibt. Dadurch, dass die Arcade-Kultur immer mehr abbaut und durch die präzise Bewegungssteuerung der Nintendo Switch möchte das Remake des Light Gun-Klassikers das Arcade-Gefühl nach Hause holen. Mit großer Freude schaute ich also The House of the Dead: Remake entgegen, um endlich den Großvater der Light Gun Shooter nachzuholen – ob die Vorfreude jedoch größer war als der eigentliche Spielspaß erfahrt ihr in den folgenden Zeilen.


Hin und wieder erscheinen Zombies und Mutanten aus dem Nichts.

© Forever Entertainment

Das Prinzip von The House of the Dead: Remake ist schnell erklärt: Wie schon damals im Jahr 1996 steuert ihr lediglich das Fadenkreuz – euer Charakter bewegt sich von selbst. Wie der Name vermuten lässt, schießt ihr euch durch ein von Zombies und Mutanten befallenes Herrenhaus, das im Spiel die Curien Mansion genannt wird. Der namensgebende Dr. Curien hat nämlich biologisch verunglückte Kreaturen freigelassen, die Schaden anrichten und nun von euch beseitigt werden müssen. Dafür wählt ihr zu Beginn aus zwei Agenten aus: Thomas Rogan und G, die jeweils aus der AMS stammen, einer Spezialeinheit der Regierung. Große Veränderung des Spiels gibt es bei der Auswahl jedoch nicht. Habt ihr euch entschieden, startet die relativ kurze Geschichte von The House of the Dead: Remake. Ihr findet euch vor der unheimlichen Mansion wieder und trefft früh auf einen Wissenschaftler, der euch mit seinem letzten Atemzug ein Foto in die Hand drückt. Auf diesem sind seine verbleibenden Kolleginnen und Kollegen zu sehen, die von euch im Haus des Schreckens gefunden und gerettet werden müssen. Am Ende jedes Kapitels wird euch das Foto gezeigt. Verstorbene Wissenschaftler werden mit einem roten Kreuz versehen – das soll natürlich am besten nicht eintreten. Damit scheint das vorrangige Ziel der schmalen Story klar: Zombies und Mutanten aus dem Weg räumen und die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler befreien.


Rettet die Wissenschaftler! ... und werdet belohnt?


In den insgesamt vier Kapiteln trefft ihr einige Menschen, die vom Schrecken gejagt werden. Manchmal tauchen sie plötzlich im Bild auf, sodass ihr ihnen aus Versehen den Garaus macht, da ihr natürlich eigentlich einen Gegner erwartet. Andere wiederum werden verfolgt – hier müsst ihr präzise die verfolgenden Zombies töten, ohne dass ihr eventuell verrutscht und stattdessen euren Schützling umbringt. An manchen Stellen werden die Wissenschaftler gut eingebaut, sodass ihr euch ärgern müsst, solltet ihr einen Fehler begehen. Da Light Gun Shooter aber ohnehin darauf ausgelegt sind, sie mehrfach anzugehen, habt ihr nach kurzer Zeit den Bogen raus und merkt euch, wo und in welchen Zusammenhängen die zu beschützenden Kollegen auftauchen. Gelingt es euch, in einem Spieldurchlauf gleich alle Wissenschaftler zu retten, schaltet ihr den Zugang zu einer Waffenkammer frei. Ab sofort taucht in jedem Kapitel eine versteckte Kiste auf, die euch neue Waffen beschert und das Repertoire neben der klassischen Pistole erweitern. Darunter befinden sich beispielsweise eine Armbrust, ein Pfähler, ein Sturmgewehr und ein Granatwerfer. Das empfand ich als gute Belohnung für die recht schwierige Aufgabe, alle Wissenschaftler zu retten. Jede Waffe macht unterschiedlich viel Schaden und hat ihre eigene Schussgeschwindigkeit. So wird minimal taktische Tiefe bereitgestellt, die euch überlegen lässt, welche Waffe ihr in welchen Momenten einsetzt.


In manchen Situationen kann es echt knifflig sein, die Zombies statt der Wissenschaftler zu erwischen.

© Forever Entertainment

The House of the Dead glänzte schon damals nicht mit seiner recht simplen Story, sondern eher mit Gameplay und Wiederspielmotivation. Wie in Arcades üblich, erhaltet ihr Punkte für jeden getöteten Gegner – Bonuspunkte gibt es für besondere Treffer, beispielsweise wenn ihr den Kopf trefft, oder für das Abschießen besonderer Gegenstände. Diese sind in der Regel Fässer, die in den Leveln rumstehen und Münzen enthalten. Rettet ihr Wissenschaftler, gibt es auch wenige Extrapunkte. Die Punkteverteilung ändert sich je nach Modus: Es gibt zum einen den klassischen Punktemodus, der euch schlicht Punkte für gut gesetzte Treffer gibt, und zum anderen den modernen Punktemodus. Hier bekommt ihr einen Punktemultiplikator, wenn ihr mehrere Gegner in einem kurzen Zeitraum töten könnt mit einem maximalen Multiplikator von fünf. Das ist eine nette Erweiterung und ändert minimal den Anspruch am Spiel, hat aber nur wenig Einfluss auf den Spielspaß.


Neben dem klassischen und modernen Modus kann der Schwierigkeitsgrad angepasst werden. Hier steckt ihr weniger ein, die Zombies dafür umso mehr. Vor allem die höchste Schwierigkeitsstufe hat es in sich und verlangt präzise Treffer. Schafft es der Zombie nämlich zum Spieler, ist schnell Schicht im Schacht. Die Gesundheit wird mit kleinen Öllampen dargestellt. Sind alle Flammen erloschen, erscheint der Game-Over-Screen, wo ihr verbleibende Credits einsetzen oder euch für Punkte neue kaufen könnt. Seid ihr auf der Jagd nach einem Highscore, ist Variante zwei natürlich keine Option für euch. Daher könnt ihr jederzeit das Spiel von vorne beginnen – ein Durchlauf dauert auch nur ca. 30-40 Minuten. Damit ist The House of the Dead: Remake recht kurz und nach einer Hand voll Durchgängen habt ihr beinahe alle möglichen Pfade und Versionen gesehen. Je nachdem, welche Schalter oder Türen ihr abschießt, öffnet sich ein neuer Pfad, wo weitere Gegner auf euch warten. Das ist ganz nett und motiviert neue Versuche, es hätte aber durchaus mehrere Möglichkeiten geben können. Zum Testzeitpunkt fällt der Light Gun Shooter sehr schmal aus.


Nach jedem Kapitel wartet ein Boss auf euch.

© Forever Entertainment

Am Ende eines jeden Kapitels wartet ein kleiner Boss auf euch, der besondere Präzision erfordert. Bei der Einführung der besonderen Mutanten wird mit schickem Sketchart der Schwachpunkt des Bosses gezeigt, welchen ihr natürlich anvisieren solltet. Diese Bossfights werden mit jedem Kapitel ein wenig anspruchsvoller – so richtig schwer ist aber keiner der Kämpfe. Wirklich schade ist aber das Recycling der Bosse aus den ersten drei Kapiteln im Finale des Spiels: Im vierten Kapitel durchkämmt ihr den letzten Abschnitt der Mansion und trefft erneut auf die Bosse, die ihr bereits gelegt hattet. Man könnte meinen, der finale Boss bringt dann ein wenig Abwechslung und überrascht, aber leider auch da enttäuscht The House of the Dead: Remake. Die ersten Bosse beinhalteten wenigstens geringfügig Veränderungen, sodass ihr ihnen beispielsweise folgt, wenn sie sich zurückziehen. Der finale Boss aber ist ein riesiger Bullet-Sponge und bietet so gut wie keine Abwechslung. Damit ist das vierte Kapitel nicht wirklich interessant und stellt ein ernüchterndes Finale dar.


Leider ist House of the Dead nicht nur inhaltlich auf manchen Ebenen enttäuschend – die Steuerung lässt ebenso frustrierend zurück. Um ein immersives Spielgefühl zu erleben, bieten sich die Joy-Cons geradezu dafür an, als Light Gun zu dienen. Es ist schwierig zu erklären: Nach jedem Schuss verzog sich das Fadenkreuz ein wenig und musste nicht selten per Tastendruck nachjustiert werden. Hinzu kommt die immer wieder einstürzende Framerate, sollten sich mal zur Abwechslung mehrere Feinde auf dem Bildschirm befinden, was das Zielen zusätzlich erschwert. Nach einigem Austoben in den wirklich umfangreichen Einstellungen spielte ich The House of the Dead: Remake im Performance-Modus und nutzte die Gyro-Steuerung des Nintendo Switch Pro Controllers. Das nahm mir zwar das immersive Spielhallengefühl, machte den Shooter aber endlich „spielbar“. Es gibt neben dem Performance-Modus noch den Grafikmodus – grafisch tat sich aber recht wenig.


Neu im Remake ist zudem der Horde-Modus. Wie zu erwarten, tauchen in diesem Modus deutlich mehr Gegner auf und er ist vor allem für Feuerwütige eine Freude. Leider macht uns die technische Leistung erneut einen Strich durch die Rechnung. Wie oben beschrieben, bricht die Bildrate deutlich ein, sollten zu viele Mutanten und Zombies das Sichtfeld besuchen. Sonst gibt es keine Veränderung: ihr durchstreift wie im klassischen Modus die Mansion und befreit sie von Zombies. Hier hätte ich wenigstens minimale Abwechslung erwartet – beispielsweise neue Level, die auf größere Zombiemassen ausgelegt sind. Die Mansion glänzt öfter durch schmale Korridore, welche einen Horde-Modus nur bedingt begründen.


Technischer Einbruch


Spaß hatten wir allerdings im Multiplayer-Modus. Da sich in der Story gleich zwei Agenten durch das Todeshaus kämpfen, bot sich der lokale Multiplayer an – ähnlich wie in Spielhallen. Klassisch schießen dann beide Spielerinnen und Spieler auf den gleichen Bildschirm und räumen als Team die Zombies aus dem Weg. Leider stieß die Nintendo Switch besonders im Multiplayer an ihre Grenzen: Durch die Schussanimationen beider Spieler brach erneut stellenweise die Bildrate ein. Hier konnten wir aber davon absehen, der Spaß wurde durch das Zusammenspielen trotzdem gewährleistet.


Interne Errungenschaften könnten euch am Ball behalten.

© Forever Entertainment

Wie ihr seht, läuft The House of the Dead: Remake nicht rund auf der Hybridkonsole. Es ist natürlich darauf ausgelegt, im Docked-Modus zu spielen, um das Gefühl der Spielhalle nachzubilden. Auf einem Fernseher ist der Light Gun Shooter grafisch auch nicht das hübscheste Spiel, was aber auch nicht unbedingt der Anspruch ist – daher können wir auch davon absehen. Solltet ihr nur im Handheld-Modus spielen können, steuert ihr das Fadenkreuz dementsprechend mit eurem Stick. Das funktioniert ganz solide, nimmt dem Ganzen aber dementsprechend Immersion.


Letztendlich können wir also festhalten: The House of the Dead: Remake hätte gerade auf der Nintendo Switch durch ihre Bewegungssteuerung wirklich das Potenzial als lustiges Partyspiel für zwischendurch gehabt. Leider macht vor allem die technische Leistung starke Probleme – gerade in einem Railshooter, bei dem Präzision und Geschick gefragt sind, ist eine stabile Framerate aber das A und O. Eigentlich sollte ein „Nostalgie-Modus“ mit lowpoly Grafik verfügbar sein, dieser hat es aber letztendlich nicht ins Remake geschafft – schade, dies hätte der technischen Leistung eventuell gutgetan. Zudem ist der Zombieshooter mit seinen vier Kapiteln und wiederkehrenden Bossen ziemlich kurz. Immerhin gibt es verschiedene Pfade, die zum Ausprobieren einladen, aber das war es dann leider schon. Habt ihr die Waffenkammer freigeschaltet, machen wenige Durchläufe erneut Spaß – dieser verschwindet aber schnell wieder, sobald ihr euch an die neuen Waffen gewöhnt habt. Es ist schwierig, das Spielhallengefühl ins heimische Wohnzimmer zu holen – vor allem das Knacken der vorhandenen Highscores war schon immer motivierend, wird hier aber durch das leere Scoreboard ebenso verfehlt. Hier hätte online eine Punktetafel erstellt werden können, auf welcher sich Spielerinnen und Spieler mit andere hätten messen können. Nur das Freischalten der internen Errungenschaften könnten euch noch am Ball halten, aber mich ließen diese eher kalt.

Unser Fazit

4

Erträglich

Meinung von Michael Barg

Da ich das Original nie gespielt habe, ging ich unvoreingenommen und ohne Erwartungen an The House of the Dead: Remake ran. Gleich zu Beginn dröhnt ein echt gelungener Soundtrack auf den Ohren, welcher die Erwartungen an den ersten Spieldurchlauf enorm steigerten – schnell trat aber Ernüchterung ein. Diese ging vor allem aus der wirklich miserablen Performance und unpräzisen Bewegungssteuerung hervor. Grafisch geht der Railshooter wirklich in Ordnung, hätte aber deutlich mehr Inhalt vertragen. Sei es ein Modi mit neuen Leveln, mehrere Waffen oder einfach insgesamt mehr Abwechslung. Die Bosse waren – auch wenn sehr einfach – eine nette Abwechslung, die aber durch das Recycling im letzten Kapitel dann wieder enttäuschend ausfällt. The House of the Dead: Remake hätte mehr Spielmotivation vertragen können. Im aktuellen Zustand fällt der Light Gun Shooter leider inhaltlich und technisch durch. Habt ihr eine Freundin oder einen Freund zur Hand, kann The House of the Dead: Remake aber durchaus ein oder zwei lustige Stunden ins Wohnzimmer holen.
Mein persönliches Highlight: Der gelungene Soundtrack und der Multiplayer.

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Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 27

  • Kugelwilli

    Turmfürst

    Schade. Hatte da mehr erwartet.

    Dann lieber "Overkill" auf der Wii.

    Find ich heute noch klasse.

  • blubbafassel

    Falling Angel

    Leider haben sie die Steuerung verkackt. Ständiges rekalibrieren, deutlich weniger Präzise als auf der Wii.

  • Princess_Rosalina

    Turmfürstin

    Das Die Switch Version nicht gut abschneidet war schon vorher bekannt. Die Entwickler haben anscheinend kein Interesse auf Optimierung, aus Zeit oder Geld gründen. Sehr schade, ist ja nicht das erste Spiel auf der Switch, was mies läuft oder schlecht aussieht. Man denkt sich wahrscheinlich, die Leute kaufen es trotzdem.

    Gamefreak ist ja in dem Gebiet ein Weltmeister und macht es schon seit Jahrzehnte vor.


    Ich zocke das Spiel lieber auf einer anderen Plattform (PC)

    kann ich nur jeden raten das selbe zu tun :)

  • afriixy

    Turmbaron

    Boah wie ich das Spiel damals in der Spielhalle geliebt habe. Unfassbar.

    Immer mit meinem Dad in Spanien :D Hammer!

    Richtiger Nostalgieflashback.


    Hier sieht man leider wieder, wieso die Switch einfach nicht mehr Up2Date ist. Immer braucht das Dingen seine Sonderbehandlung.

    Ich bin echt froh, wenn da die Switch pro kommt, die dann wieder einigermaßen ohne teure Optimierung auskommt und auch einfach Power mitbringt.


    Deshalb läuft auch aktuell die PS5 heiß und die Switch staubt so vor sich hin.


    Das wird mit Hogwarts Legacy nicht anders werden.



    Und nein. Ich möchte da keine "Ja aber der Hersteller muss aber, und jaaa man kann aber, und ja die Switch ist aber..." - Diskussion mit starten.

  • blubbafassel

    Falling Angel

    Und nein. Ich möchte da keine "Ja aber der Hersteller muss aber, und jaaa man kann aber, und ja die Switch ist aber..." - Diskussion mit starten.

    ja gut, aber genau damit gibst du so einer Diskussion Zündstoff. es ist einfach Tatsache, dass es immer am Entwickler liegt, wenn ein Spiel technische Diskrepanzen hat.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Ich warte mal ab, was sich ergeben wird. Vorbestellt ist es und hatte ja Teil 1 und 2 und Overkill auf der Wii, also wird wahrscheinlich nicht viel um sein.

  • min-Bekker

    Turmbaron

    Und genau weil die Bewegungssteuerung so dermaßen unpräzise im Vergleich zur Wii ist wird's auch nie ne 1:1-Umsetzung von Metroid Prime 3 geben.

  • Dunnkare

    Hardcore Noob

    Leider ist die Bewegungssteuerung echt unbrauchbar. Man zielt hier nicht mit dem Controller auf bestimmte Punkte auf dem Bildschirm sondern bewegt nur das Fadenkreuz per Bewegung hin und her. Das kommt nicht im Ansatz an das Spielgefühl heran, dass HotD damals auf dem Dreamcast mit richtiger Lightgun oder auf der Wii mit Remote Aufsatz bot. Und vor allem macht es den Gun Controller komplett nutzlos, den ich mir extra für HotD Remake zugelegt hatte. Wirklich schade.

  • Heldissimo

    Turmbaron

    Gut das ich die Limidead Edition storniert habe. Spiele ich lieber Quake für nen schmalen Taler. Das ist wirklich gelungen. :S

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Ach, sollte es wirklich so schlimm werden, wird es halt mit verstauben, wie die anderen 4 oder 5 Spiele. 😂

  • Ness

    Turmheld

    Princess_Rosalina


    deine Post hier in den Foren ähneln sich doch meist sehr stark. Man liest oft von dir dass die Spiele auf der Switch nicht gut laufen

  • Princess_Rosalina

    Turmfürstin

    Ness

    Das letzte mal ist zwar lange her.


    Aber soll ich schreiben das manche Spiele gut laufen obwohl es das nicht tut ? Viele Entwickler wollen nur Maximalen Profit erwirtschaften und geben einen Dreck auf Optimierung. Dieses Spiel ist doch wieder ein gutes Beispiel.


    Außerdem kritisiere ich nicht immer die Switch wegen der schwachen Hardware, schuld sind einfach die Entwickler.

    Wie bereits oben gesagt. Zeit und Geld, vielleicht noch ein bisschen Faulheit, weil die wissen, die Leute kaufen es auch so.

    Leider habe ich keine Rosarote Brille auf und muss alles schönreden und alles bis zum bitteren Ende verteidigen.

  • FALcoN

    Hüter der Spiele-Datenbank

    Gut das ich bisher verzichtet habe. Ohne Light-Gun macht so ein Spiel auch nicht wirklich Spaß. Dann werde ich wohl weiterhin bei der Wii bleiben, wenn ich Light-Gun-Spiele zocken will.

  • blubbafassel

    Falling Angel

    Gut das ich bisher verzichtet habe. Ohne Light-Gun macht so ein Spiel auch nicht wirklich Spaß.

    Das ist der springende Punkt. Ich denke man kann die technischen Diskrepanzen und selbst den mageren Inhalt (ist eh ein Arcade-Shooter) durchaus verkraften, aber wenn die Steuerung nicht taugt, dann nimmt es dem Spiel den Spaß. Schade, weil man würde meinen, dass sich die Joy-Cons perfekt dafür anbieten...

  • FALcoN

    Hüter der Spiele-Datenbank

    blubbafassel

    Genau das ist der Punkt bei diesen Spielen. Overkill konnte man in rund 2 Stunden durchspielen. Solche Spiele ziehen ihren Reiz einfach aus der speziellen Steuerung und zusätzlich (wie jedes Arcade-Game) in der Verbesserung der Highscores. Aber wenn Ersteres nicht gut umgesetzt ist, hat man auf Zweiteres kein verlangen.


    Und die Joy-Con sind absolut nicht für solche Spiele geschaffen, da sie über keine echte Pointer-Funktion verfügen. Eine reine von Gyro-Sensoren abhängige quasi emulierte Pointer-Steuerung ist kein adäquater Ersatz dafür und trotz Kalibrierungsmöglichkeit sehr ungenau. Ich habe einmal Doom mit der nachgepatchter Bewegungssteuerung probiert - das macht einfach keinen Spaß - zumindest mir.

  • blubbafassel

    Falling Angel

    FALcoN

    Hab mit der Gyro-Steuerung bisher gemischte Erfahrungen gemacht. Bei Splatoon funktioniert es sehr gut, bei Fortnite fand ich sie schwach. Grundsätzlich finde ich es aber praktisch in Kombination mit den Sticks, weshalb ich mir auch wünsche, dass es öfters verwendet wird. Für grobes Zielen die Sticks und für genaues Zielen den Gyro. Den IR-Pointer fand ich aber ebenfalls wesentlich präziser und schneller. Dafür ist die Gestensteuerung auf der Switch wohl besser.

  • VegetaBln

    Turmritter

    Das hatte ich schon befürchtet. Schon bei Zelda ging mir das ständige nachjustieren auf die Nüsse.

    Da war die Wii wirklich besser im Bereich Motion Control. House of the Dead 2+3 Returns ist klasse auf Wii.

    Wenn das so ist, werd ich für das hier keinen Cent vergeuden.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Kann ja dann auch mal berichten, wie ich es finde, wenn ich es bekomme. Weil die Vorbestellung steht und bleibt auch stehen. Weil ich will es zu 100% haben.

  • Waldwatz

    Turmheld

    Bin mal gespannt ob die PS4 Version auch Gyrosteuerung haben wird und wie Sie sich im Vergleich schlägt (kommt am 28.04., zusammen die der XBox Version……es war nur ganze 21 Tage (!!!) Switch exclusive, das dürfte ein neuer Negativrekord sein, keine Ahnung warum Sie es überhaupt als solches angekündigt hatten).

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Waldwatz

    21 Tage! Da ist es noch nicht mal auf dem Markt und hat schon den Exclusive Status verloren. 😂

  • otakon

    Ssssssssswitch

    klingt ja nicht so gut... werd wohl noch ein paar Tests/Kritiken dazu hören/lesen müssen um mir zu überlegen ob ich es hol oder nicht...

    wenn dann macht ja nur die Switch Version Sinn denn komplett ohne Pointer Steuerung macht das Spiel so oder so keinen Spaß.

  • Waldwatz

    Turmheld

    klingt ja nicht so gut... werd wohl noch ein paar Tests/Kritiken dazu hören/lesen müssen um mir zu überlegen ob ich es hol oder nicht...

    wenn dann macht ja nur die Switch Version Sinn denn komplett ohne Pointer Steuerung macht das Spiel so oder so keinen Spaß.

    PS4/PS5 Version hat ebenfalls Gyro-Steuerung……nur die XBox Version nicht, da der XBox Controller nunmal keine Gyros hat.

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Waldwatz ich sagte aber ich will Pointer Steuerung keine Gyro Steuerung ;)

  • Waldwatz

    Turmheld

    Waldwatz ich sagte aber ich will Pointer Steuerung keine Gyro Steuerung ;)

    Auch auf der Switch hast du nur Gyro Steuerung…..was anderes kann Sie nicht.

    Echte Pointer-Steuerung hat keine Version.


    Bei der PS4 gibt es dagegen Gerüchte das vielleicht noch PS Move reingepacht wird (würde allerdings nicht Zuviel darauf geben).

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Waldwatz aber man zielt doch mit dem joycon auf den tv oder nicht? ist auf alle Fälle sehr viel näher dran als einfache Gyro Steuerung.

  • Waldwatz

    Turmheld

    Waldwatz aber man zielt doch mit dem joycon auf den tv oder nicht? ist auf alle Fälle sehr viel näher dran als einfache Gyro Steuerung.

    Nicht wirklich. Es ist auch mit JoyCon eine reine Gyrosteuerung.


    Du solltest dir ein paar Tests durchlesen die genauer auf die Steuerungsmöglichkeiten eingehen, du bist sonst vielleicht enttäuscht (allerdings habe ich das bisher nur in englischen Reviews in genauer gefunden. Allerdings sagen alle das gleiche: wenn Gyrosteuerung, dann bitte den Pro Controller benutzen, da die JoyCons nicht besonders gut funktionieren).

  • otakon

    Ssssssssswitch

    Waldwatz ja ist schon so wie ich mir gedacht habe, du "zielst" mit dem Joycon auf den TV, aufgrund einer anderen Technik ist es halt (leider) nicht wie bei den Wii Remotes sondern "anders" und funktioniert halt nicht wirklich gut (scheinbar). Jedenfalls ist das die einzige Variante die ich wenn haben wollen würde - sollte das per Update verbessert werden können (weiss nicht ob das geht) warte ich ansonsten wird es wohl eher nicht geholt (oder erst wenn es deutlich günstiger wird).