Ein brandneues Abenteuer wartet in Elgado!

Fast auf den Tag genau 15 Monate nachdem uns Capcom 2021 mit Monster Hunter Rise den neusten Ableger der ikonischen Monsterhatz auf der Nintendo Switch präsentierte, erschien nun am 30. Juni 2022 der langersehnte kostenpflichtige Zusatzinhalt Sunbreak. Als „gigantische Erweiterung“ betitelt, ergänzt der DLC das Grundspiel mit einem saftigen Happen an neuen Inhalten sowie Gameplay-Verbesserungen. Was genau Monster Hunter Rise: Sunbreak für euch bereithält, erfahrt ihr in unserem DLC-Test.


Neue Schauplätze und herausfordernde Monster


Nach dem Erwerb des DLCs erwartet euch die Händlerin Rondine am Dorfeingang von Kamura. Sie hat eine beunruhigende Nachricht von ihrer Schwester Fiorayne aus ihrem Heimatland erhalten, der vor einer großen Anzahl starker Monster, die sich auf dem Weg in umliegende Gebiete, darunter eben auch Kamura begeben haben, warnt. Und schon ist es geschehen: Eines besagtes Monster lauert in den Heiligen Ruinen vor dem Dorf Kamura und muss von euch als dessen Beschützer erlegt werden. Doch nach eurem Sieg erwartet euch ein noch stärkerer Widersacher, dem ihr nur knapp mit Hilfe der plötzlich erscheinenden Fiorayne entkommen könnt. Ihr entschließt euch im Auftrag des Dorfältesten Fogen mit Fiorayne zum Außenposten Elgado des Königreichs zu reisen, um den Geschehnissen dort weiter auf den Grund zu gehen.


Der Außenposten Elgado bietet alles, was das Jägerherz höherschlagen lässt.

© Capcom

Dort angekommen erwartet euch ein bezauberndes Hafendörfchen, das sämtliche wichtigen Einrichtungen für eure Jagd – anders als das in mehrere Bereiche aufgeteilte Kamura – in nur einem einzigen Gebiet vereint. Auch sind über NPCs sämtliche wichtigen Funktionen zugänglich, was euch lästige Schnellreisen und auch einen Rückweg nach Kamura für die Zukunft erspart. Die Nebencharaktere, die ihr in Elgado kennenlernt, verfügen alle über einen Monster Hunter-typischen Charme, sodass ihr euch schnell an die vielen neuen Gesichter gewöhnen dürftet. Natürlich werden eure Überfahrt nach Elgado sowie alle wichtigen Handlungsmissionen erneut durch gerenderte Zwischensequenzen begleitet.


Die Handlung selbst dreht sich vornehmlich um drei besonders mächtige Monster, die drei Herrscher Garangolm, Lunagaron und Malzeno, die bereits ausgiebig in Trailern vorgestellt wurden. Der Malzeno nimmt hierbei eine besondere Funktion ein. Als Drachenältester stellt er bereits alleine eine große Bedrohung ein, jedoch ist er eine Symbiose mit rosafarbenen fliegenden Egel-Kreaturen, die als Qurio bezeichnet werden, eingegangen. Diese Blutsauger entziehen ihren Opfern die Lebensenergie und treiben sie bis zu ihrem Ableben in den Wahnsinn. Warum sie sich mit dem Malzeno zusammengetan haben und dieser nicht durch ihren Einfluss zur Raserei getrieben wird, dem gehen Fiorayne und die anderen Charaktere Elgados auf die Spur.


Jede Menge neuer Monster möchten von euren Waffen zärtlich gestreichelt werden.

© Capcom

Doch der Weg dorthin ist steinig und schwer, denn plötzlich stellen alle Monster, die ihr bereits aus dem Grundspiel kennt, eine völlig neue Bedrohung dar. Sämtliche neuen Quests finden im sogenannten Meisterrang statt, der über den zuvor spielbaren Rängen angesiedelt ist und demnach eine größere Herausforderung bietet. Zugegeben, anfangs erwarten euch natürlich erst einmal wieder die klassischen Einstiegsmonster wie der Groß-Izuchi oder Arzuros. Im Meisterrang halten jedoch sämtliche Monster deutlich mehr aus als noch ihrer Pendants im Hohen Rang, ihre Bewegungen sind teils schneller und meiner Meinung nach auch zielsicherer, vom deutlich höheren Schaden ganz zu schweigen. Außerdem verfügen alle Monster, deren Bewegungsmuster ihr euch sicherlich schon ausgiebig im Basisspiel einprägen konntet, über neue Angriffe, die euch überraschen und schnell an die Grenze eures Gesundheitsbalkens bringen können.


Neu mit dabei sind auch Unterarten, die es zuvor in Monster Hunter Rise nicht gab. Bei den bisherigen Unterarten haben sich die Entwickler auf Neuzugänge aus dem Grundspiel fokussiert und ihnen andere elementare Eigenschaften sowie Movesets verpasst. So kann beispielsweise der rötliche Blut-Bishaten im Gegensatz zu seinem blau-grünen Verwandten Feuer speien und euch brennende Kiefernzapfen um die Ohren hauen. Des Weiteren hat das Entwicklerteam diverse Monster aus früheren Serienablegern zurückgebracht, darunter auch Fan-Favoriten wie Astalos oder Gore Magala. Diese haben ihren ersten Auftritt in der fünften Generation und können sich definitiv sehen lassen. Viele von ihnen bringen sogar ihre eigene Kampfmusik mit, die ebenfalls die Rise-Behandlung erhalten hat und neu orchestriert wurde. Schade ist, dass nicht alle Tracks dabei über Vocals verfügen, hat doch das Basisspiel wirklich jedem Song in irgendeiner Weise Gesang spendiert.


Wenn Blicke töten könnten: Flagschiff-Monster Malzeno zeigt sich schon bei eurer ersten Begegnung von seiner bösartigen Seite.

© Capcom

Ein besonderes Highlight sind natürlich auch die ganz neuen Monster. Vor allem die drei Herrscher werden im Rahmen der Story toll in Szene gesetzt und bieten jeweils auch einzigartige Kämpfe, die so mit keinem älteren Monster vergleichbar sind. Apropos toll in Szene gesetzt: Das zweite besondere Highlight sind natürlich die beiden neuen Jagdgebiete – wobei neu nicht gänzlich zutrifft. Zuerst werdet ihr von Elgado aus nämlich in den Dschungel entführt. Diese tropische Insel mit weiten Sandstränden ist das dritte Remake einer alten Map und auch hier hat das Entwicklerteam wieder ganze Arbeit geleistet. Nicht nur haben sie eine zusammenhängende Karte geschaffen, die ohne Ladebildschirme auskommt und ordentlich Vertikalität und geheime Höhlen zum Erkunden bietet, sondern dabei auch den Charme der ursprünglichen Karte so eingefangen, dass Veteranen jederzeit erkennen können, wo in Bezug auf das ursprüngliche Gebiet sie sich gerade befinden. Die im späteren Spielverlauf noch hinzukommende Zitadelle hingegen ist brandneu und vereint mehrere Biome in einem: eine eisige Berglandschaft, einen sumpfigen Wald und die Ruinen einer einstigen Festung, alles besonders ansehnlich bei Nacht, wenn das Jagdgebiet in rosarotes Mondlicht getaucht ist. Beide Gebiete sind wahrlich tolle Schauplätze für aufregende Kämpfe und bieten jenseits der Schlacht auch vieles zu entdecken. Übrigens, solltet ihr noch nicht alle Geheimnisse der beiden neuen Maps gefunden haben, schaut doch einmal bei unseren Guides zu Monster Hunter Rise: Sunbreak vorbei!


An dieser Stelle komme ich leider nicht drum herum, meinen größten Kritikpunkt am Basisspiel noch einmal aufzugreifen. Das Spiel wurde per kostenfreien Updates mit zusätzlichen Inhalten versorgt, jedoch lässt sich nicht abstreiten, dass Monster Hunter Rise zur Zeit seiner Veröffentlichung nicht komplett fertiggestellt war. So mussten sowohl der eigentlich Abschluss der Handlung als auch das Endgame des Spiels nachgereicht werden. Glücklicherweise kann ich euch für den Sunbreak-DLC an dieser Stelle beruhigen. Nicht nur bekommt ihr dieses Mal die komplette Story am Stück, sondern auch danach noch ein umfangreiches Post-Game, das – ohne zu viel zu verraten – sich schon fast so anfühlt, als würde nach dem Meisterrang noch ein weiterer Schwierigkeitsgrad obendrauf gelegt werden. Und als besonderes Highlight trennt euch vom Post-Game ein epischer finaler Boss, dessen Inszenierung ihn nicht nur zu meinem Favoriten unter den finalen Bosskämpfen der Monster Hunter-Serie, sondern auch zu einem meiner absoluten Lieblingsbosse in Videospielen allgemein macht. Nimm' dies, langweilige Allmutter aus dem Basisspiel!


Frische Ideen bereichern das Gameplay


Den gesamten oben erwähnten Content könnt ihr natürlich wahlweise alleine oder im Online-Multiplayer, Nintendo Switch-Online-Mitgliedschaft vorausgesetzt, erleben. Doch auch für reine Einzelspieler gibt es reichlich zu tun. In der Vergangenheit kamen bei den Erweiterungen einfach nur Quests im Hohen Rang im Einzelspielermodus hinzu. Bei Sunbreak hat sich Capcom etwas Neues einfallen lassen und rückt ein Feature, das auch in bestimmten Story-Quests mit an Bord ist, in den Vordergrund: NPC-Begleiter bei Quests. Diese sind jedoch nicht grundsätzlich verfügbar, sondern eine eigene Quest-Kategorie, die sogenannten Anhänger-Quests. Außerdem könnt ihr in den sogenannten Begleiteten Expeditionen auch einen Begleiter eurer Wahl mitnehmen und sie sogar aus fünf verschiedenen Waffen wählen lassen, die sie während der Quest verwenden. Die Zahl der verfügbaren Begleiter erhöht ihr, indem ihr deren Anhänger-Quest-Reihe abschließt.


Kamura-Stätten-Quest-Mädel Minoto hat sich bei dieser Anhänger-Quest eine Rathian geschnappt und reitet auf ihr in den Kampf.

© Capcom

In sämtlichen Jagdgebieten warten neue endemische Lebensformen auf euch, die ihr euch auf verschiedene Weisen zunutze machen könnt. Neue Seilkäfer bringen beispielsweise bestimmte Boni, ein roter Seilkäfer lässt euch zum Beispiels mehr Schaden beim Wyvern-Ritt anrichten und euch Monster leichter besteigen. Werft ihr eine Puppenspinne nach einem Monster, entsteht eine Seilkäfer-Leine, mit der ihr das Monster einmalig zu euch ziehen könnt, um es so beispielsweise gegen eine Wand, in eine Falle oder auf ein anderes Monster zu schleudern. Oder ihr katapultiert sie in die neuen Sternploskäfer, die an Wänden sitzen und bei Kontakt ordentlich Schaden und sogar eine Elementpest verursachen können.


Auch bei eurem Charakter hat sich natürlich so einiges getan. Besonders willkommen sind neue Wechselkünste, also Kampffähigkeiten die ihr nach Belieben tauschen und euer Moveset dadurch individualisieren könnt. Musstet ihr in der Vergangenheit noch entweder in Kamura oder beim Zelt im Lager Fähigkeiten wechseln, so bietet nun der Wechselkunst-Tausch eine neue Tiefe im Gameplay. Zwei Sets an Wechselkünsten könnt ihr nun registrieren und diese während einer Quest, auch im Kampf, wechseln, je nachdem, welche Fähigkeiten ihr in welcher Situation bevorzugt. Dieses Feature hat sich mir persönlich jedoch bislang noch nicht als wirklich nützlich erwiesen, da ich mit meinem Moveset im Basisspiel grundsätzlich sehr zufrieden war. Vor allem Neulinge und Gelegenheitsspieler dürften sich auch wenig vom Wechselkunst-Tausch angesprochen oder vielleicht sogar damit überfordert fühlen. Eingefleischte Jäger und Speedrunner dürften jedoch sicherlich ein Potenzial darin entdeckt haben.


Neue Dangos sind auch am Start, sowie „Hüpfende Spieße“, die euch stärkere Skills, aber dafür eine geringere Aktivierungsschance bieten.

© Capcom

Zu guter Letzt sei natürlich auch noch erwähnt, dass es auch abseits der Kämpfe wieder zahlreiches zu Bauen und Basteln gibt. Sämtliche Waffen erhalten stärkere Varianten, die ihr mit Meisterrang-Materialien verstärken könnt. Auch die Rüstungssets kommen im Meisterrang nicht nur mit stärkerer Verteidigung und besseren Skills daher, sondern unterscheiden sich auch optisch von ihren Pendants im Niedrigen und Hohen Rang. Wer schon in Kamura gerne das eigene Zimmer gestaltet hat, kann neue Dekogegenstände bekommen und damit ein ganz neues Zimmer in Elgado aufhübschen. Auch die Funktionen der Fotokamera wurden erweitert, um Hobbyfotografen mehr Möglichkeiten zu bieten. Nur aufpassen, dass euch beim Schnappschuss nicht ein Monster von hinten erwischt! Verzichten müsst ihr in Monster Hunter Rise: Sunbreak hingegen auf neue Randale-Quests. Die Randale war das storytreibende Phänomen im Kamura des Basisspiels und wurde dort auch zurückgelassen. Etwas schade, wäre hier doch noch weitaus mehr Potenzial möglich gewesen.


Grafisch unterscheidet sich Sunbreak qualitativ selbstverständlich nicht vom bereits herausragenden Hauptspiel. Capcoms hauseigene RE-Engine lässt Elgado sowie die neuen Jagdgebiete in einer der besten grafischen Aufmachungen, die wir bis dato auf der Nintendo Switch finden können, erstrahlen. Auch die Performance überzeugt wieder auf ganzer Linie, mir sind auch beim Aufeinandertreffen mehrerer großer Monster oder bei größeren Effekten keinerlei Ruckler aufgefallen. Für diejenigen, die sich in der Vergangenheit an den zu aufdringlichen Treffer-Effekten an Monstern, vor allem bei der Mehrspieler-Jagd gestört haben, hat Capcom nun auch eine Option nachgereicht, eigene und/oder Multiplayer-Effekte reduziert darzustellen. Die neuen Songs habe ich übrigens auch bereits meiner Playlist hinzugefügt. Sowohl die Geräuschkulissen als auch die musikalische Untermalung stehen dem Basisspiel in nichts nach.

Unser Fazit

Meinung von Philipp Pöhlmann

Capcom verspricht in der eigenen Werbung mit Sunbreak eine „gigantische Erweiterung“ für das Basisspiel Monster Hunter Rise. Und dieses Versprechen konnten sie meiner Meinung nach schon ohne zukünftige kostenlose Zusatzinhalte definitiv halten. Nicht nur macht es eine Menge Spaß, die bereits vertrauten Monster im neuen Schwierigkeitsgrad mit neuen Angriffe zu erleben, auch bieten die neuen Unterarten und komplett einzigartigen Monster ordentlich Unterhaltung. Dass Capcom bereits ab August neue Inhalte in Form weiterer Monster-Unterarten sowie besonders herausfordernden Arten nachliefern und das Spiel auch bis ins Jahr 2023 weiter unterstützen wird, lässt die Freude umso größer ausfallen. Während diejenigen, die einzig wegen der neuen Story gekommen sind, vermutlich um die 20 Stunden unterhalten werden dürften und sich auf einen spektakulären finalen Boss freuen können, wissen eingefleischte Monster Hunter-Fans sicherlich schon jetzt, dass auch mit Sunbreak wieder hunderte Stunden voller aufregender Quests auf sie warten. Also auf nach Elgado!
Mein persönliches Highlight: Der überragende Soundtrack lädt auch in Sunbreak wieder zum Mitpfeifen ein, während man genüsslich auf die Monster eindrischt. Mein neuer Lieblingssong ist definitiv das Malzeno-Kampfthema.

Meinung von Maik Dallherm

Obwohl ich schweren Herzens auf meine üblichen Kameraden (zunächst) verzichten musste, konnten meine Teamkollegen mich dennoch für das kooperative Gameplay in Monster Hunter Rise: Sunbreak bei Laune halten. Am besten gefallen mir grundsätzlich die neuen Umgebungen. Auch wenn schon die Areale aus dem Hauptspiel bestimmten Originalen nachempfunden wurden, zeigt der frisch aufgemachte Dschungel doch, wie gut sich eine Region aus der älteren Generationen zum modernen Monster Hunter adaptieren lässt. Dazu kommt die Zitadelle, die wie von Monster Hunter Rise gewohnt mit zahlreichen Details und versteckten Gängen aufwartet. Ich wage zu behaupten, dass die neuen Inhalte der Releaseversion aber nicht mit der gewaltigen Menge daher kommt, wie es seiner Zeit bei Monster Hunter World: Iceborne (ohne Updates) der Fall war. Aber das muss es auch gar nicht. Schließlich wissen wir bereits von einer Roadmap, die uns zumindest wieder mittelfristig neue Inhalte liefern wird– so wie das Hauptspiel über das erste Jahr hinweg. So oder so weiß die Erweiterung die Fans nochmal dutzende Stunden für die Hauptgeschichte, oder auch wieder ein paar hundert Stunden für eingefleischte Fans zu unterhalten. Ich selber habe mit ein paar der neuen Wechselkünsten meinen Spaß gehabt und meine neue Rüstung hat die alte ideal ersetzt. Da will ich mich mal nicht beschweren.
Mein persönliches Highlight: Mit Astalos feiert nicht nur mein Favorit ein Comeback, auch der neue Lunagaron bahnt sich gerade einen Platz in meiner Top 10 an.

Meinung von Philipp Freibauer

Da ich vor Monster Hunter Rise nur Monster Hunter World gespielt hatte, bietet mir der Sunbreak DLC viele neue und unbekannte Monster. Leider scheinen weder die Randale noch die Apex-Monster ihren Weg in den DLC gefunden zu haben. Viele Spieler wird dies zwar freuen, mir persönlich haben die Randalen zwischendurch aber etwas Abwechslung verschafft. Die entsprechenden Randalefähigkeiten wurden glücklicherweise als spezielle Dekorationen zur Verfügung gestellt, wodurch sich auch viele neue Builds ergeben sollten. Sehr schön finde ich den neuen, offenen Questhub. Kamura war zwar schön gestaltet, allerdings spielte sich der Multiplayer eigentlich nur in der Versammlungsstätte ab. Eines der größten Highlights stellt für mich aber definitiv das neue Gebiet der Zitadelle dar. Es hat eine ordentliche Größe und die Landschaft ist sehr unterschiedlich gestaltet. Besonders die Ruinen um die Zitadelle laden zum Klettern und Erkunden ein. Der Dschungel konnte mich leider nicht fesseln.
Mein persönliches Highlight: Die neuen Wechselkünste in Kombination mit dem Wechselkunst-Tausch. Meine Lieblingswaffen haben entweder coole neue Wechselkünste bekommen oder profitieren vom Tauschen.

Meinung von Michael Barg

Endlich wieder Monster hauen! Zwar hat uns Capcom bis zum Release von Monster Hunter Rise: Sunbreak ordentlich mit Event-Quests sondergleichen versorgt, dennoch dürstetet es Jägerinnen und Jäger nach neuen Monstern, neuen Gebieten und tiefergehendem Gameplay, das erfahrene Spielerinnen und Spieler erneut auf die Probe stellen soll – und das hat der Publisher deutlich geschafft. Klar, das wird oft über DLCs gesagt, aber auch hier gilt: Capcom nimmt Monster Hunter Rise und erweitert es in allen Facetten. Die neuen Gebiete laden zum Erkunden ein, sehen wunderbar hübsch aus – allen voran die Zitadelle – und beherbergen allerlei Geheimnisse. Nachdem ich mich durch die schwachen Standard-Monster gekloppt hatte, stieg ich voller Tatendrang mit den neuen Monstern im dazugekommenen Meisterrang in den Ring, auf der Suche nach Herausforderungen. Dank dem neuen Wechselkunst-Tausch wird strategische Tiefe geschaffen, die das Gameplay erneut ausbaut, ohne Halt zu verlieren. Mit etlichen Materialien zum Craften neuer Waffen und Rüstungen belohnt, verbringe ich gerne nochmal hunderte Stunden in der Welt von Monster Hunter. Auch wenn 40 Euro für einen DLC zum Release vielleicht viel erscheinen, mit Sunbreak erhaltet ihr nicht nur mehr Inhalt, sondern auch wirklich ausgleichende Spieltiefe im Gameplay und allem Drumherum – für Monster Hunter Rise-Fans also definitiv lohnend, das Langschwert oder Bogengewehr zu entstauben und auch den neuen Monstern ordentlich aufs Fressbrett zu geben!
Mein persönliches Highlight: Wechselkunst-Tausch, neue Nebenquests, Meisterrang und natürlich die neuen Monster und deren Ausrüstung.

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Kommentare 4

  • nec3008

    Turmbaron

    Ich müsste das Hauptspiel mal beenden, aber Sunbreak steht definitiv auf meiner Liste..... :sweat:

  • green Link

    Turmheld

    Toller Test, habe Sunbreak gestern durchgespielt (natürlich fehlt mir jetzt noch das Postgame und gefühlt 1000 Quests und Aufgaben, die noch zu erledigen sind). Das Spiel ist wirklich super, die Umsetzung auf der Switch einwandfrei. Da hat Capcom wirklich saubere Arbeit geleistet. Für mich eine genrebezogene 9,5/10 und allgemein eine 8,5/10!

  • Vinchestar

    Turmknappe

    das DLC steht auch noch auf meiner Liste. Bin aber noch am Hauptspiel dran. Aber der DLC wird früher oder später noch bei mir landen. Der Test liest sich super!

  • uzi

    Turmknappe

    Mein absolutes Lieblingsspiel. Hunderte Stunden sind schon auf der Uhr und es will nicht aufhören! Das Highlight vor allem auf der Switch da man das Spiel auch unterwegs perfekt zocken kann.