Das schnellste Rennen im Universum

Ganze Serien von Future-Racern haben sich etabliert, um F-Zero-Fans über mittlerweile drei Konsolen-Generationen hinweg zu trösten. Sie müssen für Ersatz sorgen, woran Nintendo seit fast zwei Jahrzehnten kein wahrnehmbares Interesse mehr verspürt: Rennspiele mit Antigravitationsfahrzeugen. Auch wenn Redout die Inspiration aus F-Zero und Wipeout eingesteht, kann und will diese Serie nicht einfach die beliebten Urgesteine imitieren. Was macht Redout 2 aus dem Hause 34BigThings so besonders? Zunächst sei gesagt, dass Redout 2 vieles anders macht als der Vorgänger und eher versucht, ihn zu ergänzen, statt ihn zu ersetzen. Ich werde daher viele Vergleiche ziehen, aber ebenso, für all die Neulinge unter euch, auf die einzelnen Aspekts eingehen.


Schneller, stärker, besser


Erneut steht die SRRL (Solar Redout Racing League) auf dem Plan. Eine Rennmeisterschaft, die über das gesamte Sonnensystem ausgetragen wird. Die Erde ist durch den Klimawandel verkommen, wobei sie sich stellenweise von den Strapazen erholt hat. Mittlerweile ist aber von beiden der Mars der fortschrittlichere Planet und die neue Heimat der Menschheit. Die Strecken der SRRL sind überall vertreten: Neun vollkommen unterschiedliche Umgebungen (eigentlich zehn, aber VERTEX ist nun den Tutorials vorbehalten), die jeweils drei Rennstrecken enthalten. Damit kommen wir auf 27 Strecken. Diese können aber auch rückwärts gefahren werden, sodass wir letztendlich bei 54 Strecken landen – ohne die angekündigten DLCs. Auf diesen Strecken lassen die fähigsten Hersteller der Rüstungsindustrie und des Rennsports die Motoren heiß laufen.


Optik- und Leistungsupgrades funktionieren unabhängig voneinander. Die Marke FeroX erinnert im Logo eventuell an etwas...

© 34BigThings / Saber Interactive

Wo wir auch schon zu den Maschinen kommen. Jedes Fahrzeug unterscheidet sich in seinem Fokus und ist nach folgenden Attributen spezialisiert: Haltbarkeit, Schub, Höchsttempo, Stabilität, Lenkung und Strafing. Von Panzer über Allrounder bis zu Glaskanonen ist alles mit dabei. Natürlich kann es eurem Fahrstil obliegen, was euch am meisten zusagt, doch man kann sich ebenso die Stärken und Schwächen der jeweiligen Strecken ansehen und entsprechend wählen. Jedes Team bietet ein Fahrzeug an, wodurch wir also auf insgesamt zwölf Boliden kommen. Das sind nicht einmal halb so viele wie im Vorgänger, denkt ihr vielleicht. Doch Redout 2 braucht sie auch gar nicht, dem Energielevel sei Dank. Das bedeutet, dass die Fahrzeuge einen numerischen Wert zur Bestimmung ihrer aktuellen Leistung erhalten. Die Upgrades, die dieses Mal unabhängig ausrüstbar sind, beeinflussen diese Werte – und somit auch die Zulassung zu den Events im Karriere-Modus. Die ehemaligen Tempoklassen wurden mitsamt ihrer Karren überflüssig.


Der Karriere-Modus ist eigentlich selbsterklärend, fällt aber doch sehr umfangreich und ganz anders als im Vorgänger aus. In unterschiedlichsten Disziplinen der SRRL versucht ihr den Ruhm der Poleposition zu ernten. Hunderte Rennevents werden über vier Ligen (und einem erweiterbaren Tutorial-Bereich) ausgetragen, die sich aus verschiedenen Energielevel, Rennmodi und Streckenlayouts zusammensetzen. Wie schon im Vorgänger gibt es zahlreiche Arten von Rennevents, die euch sowohl gegen andere Fahrer, als auch allein auf die Probe stellen:


  • Rennen: Beweist euch auf klassische Weise gegen andere Fahrer.
  • Arenarennen: Keine Respawns! Die F-Zero-Formel, könnte man sagen.
  • Last Man Standing: K.O.-Rennen, in denen nach jeder Runde der jeweils Letztplatzierte ausscheidet. Sie enden meistens mit den Top 3.
  • Zeitfahren: Eine Runde auf der Strecke, die ihr so schnell wie möglich abschließt. Knackt die vorgegebenen Zielzeiten.
  • Tempo: Wer bremst, verliert. Bleibt über den vorgegebenen Tempomarken, um Punkte zu sammeln.
  • Boss: Ausdauerrennen, bei denen sich eine einzelne Runde über alle drei Kurse der Region erstreckt.


Die Hersteller stellen euch ihre Fahrzeuge zur Verfügung, indem sie als Belohnungen für Rennevents freigeschaltet werden. Zwischen denen könnt ihr jederzeit wechseln – etwa wenn es zur Vorausplanung des nächsten Rennens dient. Die Verträge aus dem Vorgänger wurden abgeschafft. Niemand wird euch also etwas aufzwingen, solange wir nicht von den Tutorials sprechen.


Orte und Hersteller erzählen ihre eigenen Geschichten.

© 34BigThings / Saber Interactive

Genau genommen werden alle Belohnungen nach Vorgabe durch die Rennevents freigeschaltet. Abgesehen von den zuvor genannten Upgrades sind auch kosmetische Teile inbegriffen. Diese gibt es in drei Kategorien: Muster, Farben und Karosserie. Die ersten beiden waren schon im Vorgänger in ihrer Funktion identisch und erlauben zahlreiche Kombinationen, wie blaue Flammen oder grüne Tribals. Die neuen Karosserieteile stellen quasi die Kompensation für die fehlenden Fahrzeuge dar. Wenn ihr euren Schlitten schon händisch aufmotzt, könnt ihr auch selber bestimmen, ob er dazu optisch etwas frischer wirken soll. Diese Methode erlaubt euch am Ende also viel mehr Variationen als noch im ersten Teil.


Die Qualifikation ist nochmals ein ganz eigenes Ding. Basierend auf der Platzierung eines Events bekommt ihr bis zu drei Sterne. Einen vierten Stern gibt es für besondere Aufgaben, wie die Führung in jeder Runde, eine bestimmte Sprungdistanz zurückzulegen oder eine vorgegebene Höchstgeschwindigkeit zu knacken. Diese Sterne könnt ihr über alle Ligen verteilt sammeln und werden benötigt, um neue Events freizuschalten (wenn nicht anders angegeben). Falls euch aktuelle Events zu schwer fallen, schaut nach, ob ihr mit den zwischenzeitlich erworbenen Upgrades bessere Ergebnisse in vorigen Events erzielen könnt. Vielleicht könnt ihr so doch noch neue Rennen und damit sogar Upgrades freischalten. So gesehen hat Redout 2 eine eigene Art von Backtracking eingeführt.


Im Arcade-Modus stehen euch von Anfang an alle Fahrzeuge und Strecken zur Verfügung, sodass ihr direkt in den vollen Umfang einsteigen könnt. Auch der Rennmodus steht zur freien Wahl. Die Arcade-Fahrzeuge sind sogar schon vollständig ausgestattet und jagen mit einem Affenzahn über die Piste – genau richtig, wenn es um Rekorde geht. Diese können mit euren Freunden geteilt werden, sofern sie auf derselben Plattform spielen. Zudem vergleicht eine globale Rangliste eure Leistung mit dem Rest der Welt, dessen beste 50 ihr ebenfalls observieren dürft. Ihr könnt die Arcade-Rennen alternativ mit euren Karriere-Fahrzeugen absolvieren, was sich gut für Trainingszwecke oder für die Fahrt mit personalisierten Fahrzeugen eignet.


Redout 2 ist über den Mehrspieler-Modus ausschließlich online spielbar – und da auch nur über öffentliche Räume. Trotzdem sollte koordiniertes Spielen mit Freunden kein Problem sein, indem ihr gleichzeitig in die Suche eintretet. Während Redout 2 auf anderen Systemen bis zu zwölf Spieler unterstützt, ist die Zahl auf der Nintendo Switch erneut auf sechs limitiert. Das Spiel unterscheidet zwischen ungewerteten Rennen und gewerteten Rangspielen (letztere sind noch nicht im Veröffentlichungszeitraum verfügbar). Die Qualität der Verbindung ist größtenteils von den Spielern selbst abhängig. Ist dort alles in Ordnung, steht einer soliden Erfahrung nichts im Wege. Es steht eigentlich schon außer Frage, aber um es noch einmal klarzustellen: Redout 2 ist nicht crossplay-kompatibel. Die ungewerteten Online-Rennen werden analog zur B-Liga freigeschaltet, wozu ihr die ersten vier Etappen des Tutorials abschließen müsst.


Twin-Stick-Racer-Reloaded


Doch kommen wir endlich mal zum Wesentlichen: Redout 2 ist ein futurisches Anti-Grav-Rennspiel und wird mit hohem Tempo gespielt. Die Straßenbreite ist daher vergleichsweise eng, auch wenn es auf dem ersten Blick nicht danach aussieht. Je mehr es euch an schnellem Reaktionsvermögen mangelt, desto tiefer sollten die langfristigen Streckenkenntnisse ausfallen. Zum Glück helfen euch die neuen Wegweiser, welche bis zu zwei Kurven im Voraus ankündigen.


Boosten auf Kosten von Gesundheit ist nichts neues. Mit einer Temperaturanzeige dazwischen allerdings schon.

© 34BigThings / Saber Interactive

Der Kernaspekt von Redout 2 ist aber derselbe wie schon zuvor: Strafing und Neigung. Ersteres ist nichts neues und auch in Genre-Vertretern wohlbekannt: Strafing kann in S-Kurven verwendet werden, um Lenken und den damit verbundenen Tempoverlust zu vermeiden. Es ist aber auch wichtig, um euch in enge Kurven zu lehnen oder Manöver auszuführen, um so Kollisionen zu verhindern oder Boost-Felder mitzunehmen. Doch was Redout prädestiniert, ist eure vertikale Achse. Durch Neigen müsst ihr das Fahrzeug zusätzlich dem Streckenverlauf entsprechend nach oben und unten ausgleichen. Tut ihr dies nicht, wird euer Fahrzeug bei einer Innenwölbung über die Strecke schleifen, dessen Schaden durch Zerschellen zu einem “Blackout” führen kann. Bei einer Außenwölbung hingegen drohen die G-Kräfte euch als namensgebenden “Redout” von der Strecke zu reißen. Entsprechendes Gegensteuern erlernt ihr schnell von selbst.


Veteranen werden bemerken, dass die Pure-Rennmodi in der obenstehenden Auflistung fehlen. Aus einfachem Grund: Power-Ups sind Geschichte. Alle Fahrzeuge verfügen über einen über einen dosierbaren Boost sowie den stärkeren Hyperboost, der mit einer Abklingzeit arbeitet. Beide Arten des Boosts erhitzen den Antrieb. Ist dieser überhitzt, belastet fortlaufendes Boosten die Gesundheit des Fahrzeugs. Sofern die neu eingeführten, frei konfigurierbaren Fahrhilfen nicht eingreifen, könnt ihr euch also buchstäblich mit genug Vollgas selbst zerstören. Um die Strecken optimal auszunutzen, macht ihr vom Doppelboost Gebrauch. Dafür benutzt ihr lediglich beide Boost-Varianten parallel. Schaut aber bitte auf eure Anzeigen und auf den Streckenverlauf – es ist zu eurem Besten.


Der Antrieb kühlt wieder automatisch ab und auch die Gesundheit regeneriert sich nach kurzer Schonung von selbst. So zumindest die Theorie. Viele Strecken beherbergen Tücken, die ihr erst einmal erlebt haben müsst. Ob eingeschränkte Sicht, langsame oder plötzliche Hitze und Kontrollverlust: So werden euch die höllisch heißen Minen von Tartarus binnen kürzester Zeit beibringen, warum ihr lieber nicht bis in den kritischen Bereich boosten solltet. Auch das allgemeine Fahrverhalten hat sich verändert. Selbst wer den Erstling noch im Blut hat, muss sich hier in Sachen Grip und Handling neu orientieren. Das könnte vielleicht erklären, warum mir die Steuerung dieses Mal sauberer vorkommt.


In der Luft machen zusätzliche Anzeigen auf eure relative Ausrichtung zur Strecke aufmerksam. Versucht daher die Mitte zu treffen.

© 34BigThings / Saber Interactive

Grundsätzlich sollte man wissen, dass Redout 2 nicht leicht ist. Für die COM-Gegner ist das relativ, da ihre Stärke in sechs Schwierigkeitsgraden eingestellt werden kann (der dritt-schwerste als Standard). Für die Solo-Rennen im Karriere-Modus jedoch sind die Zeiten und Punkte feste Vorgaben und sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden – das gilt besonders für die Tempo-Events. Streckenkenntnisse sind in diesen Modi definitiv von Vorteil, da die Strecken länger und gefährlicher als noch im Vorgänger sind und die Sprünge noch dazu weiter und komplizierter ausfallen. Deshalb überlässt Redout 2 euch nun die Kontrolle über Neigung und Rotation im Flug, die ihr einsetzen müsst, um perfekte Sprünge hinzulegen – oder überhaupt wieder die Strecke zu fassen. Wenn's nicht klappt, hilft euch die neue Rückspul-Funktion (Forza lässt grüßen), die pro Rennen mit Rivalen bis zu fünf Mal eingesetzt werden kann. Auch hier zumindest in der Theorie. Aus irgendeinem Grund scheint diese Funktion auf der Nintendo Switch gar nicht zu arbeiten. Ein Bug? Das zuständige Icon ist vorhanden, doch stets ausgegraut. Vielleicht war es auch mein Fehler, nur habe ich es bei der Steam-Version dann irgendwie richtig gemacht...


Doch die größte Motivationsquelle, so mein persönliches Empfinden, ist der satte und großartige Electro-Soundtrack, an dem durchaus bekannte Interpreten mitgewirkt haben; wobei die Komponisten aus dem Vorgänger leider nicht vertreten sind. Einige Stücke sind lizenziert, wenn auch neu abgemischt, die meisten sind hingegen neue Tunes. Der Soundtrack ist dynamisch und richtet sich situativ nach dem Spiel. Dazu bedient man sich einzelnen Spuren der Musik, wie Bässe oder Percussion. Leider hat die Nintendo Switch derzeit ein Problem damit: Einzelne Spuren können leicht asynchron werden. Vielleicht merkt ihr das zunächst nicht, bis euch ein störender Unterton auffällt.


Die technische Umsetzung ist ohnehin ein Mysterium. Schaut bitte nicht zu sehr auf die Details eurer Umgebung, deren Detaillevel im Vergleich zu anderen Plattformen immens reduziert wurde. Die Hektik der Rennen mit einer Leistung von 30 Bildern die Sekunde (Tendenz geringfügig fallend) und einer reduzierten Auflösung gibt euch sowieso nicht die Gelegenheit, darauf zu achten. Dennoch scheint es mir, als ob Redout 2 sowohl bei den Effekten und Auflösung, als auch in der Leistung auf der Nintendo Switch minimal besser performt als der Vorgänger. Das ist für sich genommen schon etwas beeindruckend und zeugt von einer besseren Optimierung, die aber immer noch weit von “optimal” entfernt ist. Exklusivtitel wie FAST RMX liegen da immer noch höher auf der Latte. Dennoch will ich sagen, dass die Kombination aus neuem Fahrverhalten und der Technik Redout 2 angenehmer als den Vorgänger zu spielen macht. Dort fiel es mir schwerer, überhaupt den Streckenverlauf vernünftig zu verfolgen.


Schnappschüsse gelingen euch mit dem integrierten Fotomodus.

© 34BigThings / Saber Interactive

Wenn es euch interessiert, dann lasst mich etwas weiter ausholen. Zum Erstling auf der Nintendo Switch denke ich mir andauernd: “Hättet ihr mal auf diese Screen-Space-Reflektionen auf der Strecke oder dem Motion-Blur verzichtet, dann könnte man im Gegenzug dafür sorgen, dass man durch eine höhere Auflösung überhaupt mehr sieht”. Als ich zur Veröffentlichung im Juni Redout 2 erstmals auf meinem PC spielte, hatte ich umso mehr Angst um die abermals verschobene Nintendo Switch-Version. Zwar kann ich das Spiel am PC mit den vollen Spezifikationen meines Bildschirms und der grafischen Details genießen, doch im Vergleich zum Vorgänger kommt mein Rechner schon ordentlich ins Schwitzen.


Denn während Redout 1 noch buchstäblich einfache Geometrien zur Darstellung der Außenwelt nutzt, ist Redout 2 weit, weit detailreicher und aufwändiger gestaltet. Ganz ehrlich: Für die Nintendo Switch-Version sah ich Schwarz. Deshalb überrascht mich das “akzeptable” Resultat, allerdings waren wohl tiefere Eingriffe notwendig. So wurde beispielsweise der Industriebereich der Tartarus-Minen stark verdunkelt, offenbar um Details und Texturen “unauffällig” zu entfernen. Und nein, Motion-Blur lässt sich nicht abschalten, so gern ich es bei letzterem auch tun würde.


Zuletzt wären da noch ein paar Inhalte, die uns momentan noch verwehrt sind. Damit meine ich nicht nur die DLCs, sondern Inhalte für die Community. Geplant sind Saisonherausforderungen, also Events, die vermutlich in Form von zeitbegrenzten Missionen abgehalten werden. Auch die “Spielergemeinde”, vermutlich eine Community-Lounge, soll noch folgen. Was es genau damit auf sich hat, finden wir zu einem späteren Zeitpunkt heraus. Zuletzt wären die schon genannten Rangspiele, die ebenfalls später freigeschaltet werden. Bevor ich es vergesse: Ihr könnt jederzeit vom Pausenmenü aus den Fotomodus starten. Von da aus stehen euch ein paar Optionen zur Verfügung, um ein paar hübsche Bilder von Fahrzeugen und der Umgebung zu machen. Probiert es einfach mal aus.

Unser Fazit

7

Spaßgarant

Meinung von Maik Dallherm

Redout 2 kann mit 27 Strecken, die allesamt rückwärts fahrbar sind, sowie mit voll individualisierbaren Fahrzeugen soliden Content liefern. Darüber hinaus sind bereits mehrere DLCs angekündigt. Der Schwierigkeitsgrad ist grundsätzlich nicht zu unterschätzen, kann aber weitestgehend angepasst werden. Auch das Fahrverhalten empfinde ich als leichter zu erlernen als in einigen anderen Spielen seiner Art. Würde ich heute noch einmal urteilen, würde ich den Vorgänger auf die 6 setzen, da Redout 2 seine Wertung definitiv mehr verdient hat. Wer Angst um die Leistung des Titels hat, ist zurecht besorgt. Trotzdem gelingt Redout 2 eine bessere Balance. Ich wiederhole mich: Redout 2 empfinde ich auf der Nintendo Switch als angenehmer zu spielen als den weniger optimierten Vorgänger. Es gibt nicht viel, was das Spiel besser machen könnte, aber diese Punkte liegen mir klar auf der Hand: Mehr Optimierung, mehr visuelle Optionen und ein verbesserter Mehrspieler-Modus.
Mein persönliches Highlight: Der großartige Soundtrack – er müsste auf Nintendo Switch nur etwas besser funktionieren.

Die durchschnittliche Leserwertung

1 User hat bereits bewertet

Kommentare 9

  • Chreerok83

    Turmheld

    Ich merke mir den Titel mal vor, auch wenn nicht alles optimal abgestimmt ist. Schon alleine wegen dem tollen Soundtrack :D

  • SeeYou

    Turmritter

    Ich persönlich kann dem Test inhaltlich zustimmen, allerdings finde ich 8/10 eher gerechtfertigt. Vielleicht sogar 9/10 wenn man noch den Preis und den guten Umfang anrechnet.

    Mein persönliches Highlight ist der bombastische Sound, der auf meiner Anlage einfach nur cool ist.

    Mehrspieler habe ich noch nicht versucht.


    Die Steuerung finde ich sehr gut gemacht, wenn ich allerdings ein paar Tage Pause gemacht hab, hatte ich anschließend Probleme...


    Mein Fazit: Ich persönlich bin sehr zufrieden mit dem Spiel. Wenn es davon eine retail Variante geben würde, und die Steuerung einen Tick intuitiver wäre, dann wäre ich vollauf zufrieden.

  • Terranigma

    ꧁Synthwave꧂

    Wie SeeYou schon sagt, würde ich die Wertung auch höher setzen. Redout 1 ist für mich persönlich eine 10/10 und wenn dieser Teil hier noch besser sein soll, huiuiui.

  • Mr Flow

    Turmheld

    Durch die grafischen Abstriche ist mir die Version tatsächlich zu matschig. Mir fällt es teilweise schwer, dadurch Strecke, etc. schnell klarzukriegen.

    Dann muss ich doch auf den stärkeren PC warten und dann meine Steamversion anschmeißen.

  • acrid

    Turmritter

    Kommt es auf Karte, dann kauf' ich. Gerne in einem Jahr, wenn alles gepatcht ist und auf den Karten die aktuellste Version.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    Jetzt sind wir mal ehrlich.

    Diese F-Zero Spiele gibt es irgendwie wie Sand am Meer. Dann soll endlich NINTENDO nicht so anstellen und uns ein neues geben.

  • acrid

    Turmritter

    Nee, dann lieber ein gutes, neues WipEout für die Switch.

    Und "wie Sand am Meer" kann ich nicht bestätigen.

    Fast RMX, Redout 1 und 2 und eventuell Trailblazers. Was gibt es noch?

  • JamesPond83

    Turmknappe

    Ich hab es mal angefangen zu spielen und möchte es so gerne mögen aber ich glaube ich bin zu alt dafür. Die Steuerung ist mir zu komplex, oder besser gesagt es ist mir zu schnell und ich kann nicht richtig auf die Situationen im Rennen reagieren. Schade ☹️.

  • Darkmariopanther

    Nintendo Freak

    acrid

    Da sind doch schon ein paar Körner. 😅