Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

Test zu Kid Icarus - Nintendo Entertainment System, Wii, Wii U

  • Deutschland Deutschland: Kid Icarus
  • USA USA: Kid Icarus
  • Japan Japan: Hikari Shinwa: Palutena no Kagami
Plattform
Nintendo Entertainment System
Erscheinungsdatum
15.02.1987
Vertrieb
Nintendo
Entwickler
Nintendo
Genre
Action, Platformer, 2D
Spieleranzahl
Lokal: 1 - Online: 0
Besitzt du dieses Spiel?
Anmelden
Magst du dieses Spiel?
Jetzt kaufen und ntower unterstützen
eBay

Unser Test zum Spiel: Kid Icarus

Von Niels Uphaus ()

Lange Zeit riefen Fans nach einem neuen Kid Icarus-Spiel. Mir sagte der Name zu der Zeit nichts und als ich dann erstes Videomaterial sah, war ich erst recht nicht an einer Neuauflage interessiert. Doch dann erschien ja bekanntlich das sehr gute Kid Icarus: Uprising. Doch das hat, lasst es euch gesagt sein, mit dem Original auf dem NES so gut wie nichts zu tun.



Gut, nachdem ich den Titel gestartet hatte, sah ich, dass Pit auch hier der Hauprotagonist ist. Außerdem ist es erneut (bzw. war es auch früher) unser Ziel, Medusa zu besiegen, welche die Göttin des Lichts und ihre Helfer gefangen hält. Vom Gameplay her ist der Titel aber von Grund auf anders. So habt ihr hier vertikal scrollende Level. Dies war seinerzeit sicherlich innovativ, weil man in vielen anderen Spielen von links nach rechts gelaufen ist. Solltet ihr nun am rechten Rand angekommen sein, taucht ihr auf der linken Seite wieder auf. Anscheinend hat unser geflügelter Held den gleichen Trick wie der Ice Climber entdeckt (damals gab es im Einzelspieler nur einen Charakter).

Insgesamt gibt es vier Welten, die in einzelne Sektoren unterteilt sind. Auf dem Weg die Treppen und Wege hinauf trefft ihr auf einige bekannte Gegner wie die Reaper. Auch die fliegenden Augen und die Schlangen sind wieder unterwegs und haben mich einige Male eliminiert. Die Gegner können generell durchaus anspruchsvoll sein, doch Bogen mitsamt seinen Pfeilen erledigt den Job schon. Ihr müsst nur treffen. Auf dem Marsch nach oben findet ihr auch einige Türen, hinter denen sich Läden verbergen, die zum Teil äußerst kuriose Items verkaufen, natürlich aber auch bessere Ausrüstung oder heiße Thermalquellen anbieten. Bezahlt wird in Kid Icarus mit Herzen, die ihr durch das Besiegen der Gegner erhaltet. Am Ende einer jeden Welt gibt es einen fordernden Endboss.

Während die vertikal scrollenden Level wohl das Markenzeichen von Kid Icarus sind, gibt es im späteren Verlauf auch horizontal wandernde Stages. Außerdem werdet ihr einen Dungeon-Bereich erkunden, in dem ihr von Raum zu Raum irrt. Im späteren Spielverlauf findet ihr auch noch Hämmer. Im Endergebnis ist es euer Ziel, die goldene Rüstung zu finden, um Medusa zu besiegen. Das kommt euch bekannt vor? Auch hier wieder eine kleine Verknüpfung vom alten Teil zum 3DS-Spiel.

Grafisch ist Kid Icarus nicht gerade gut gealtert. Der Titel und Metroid basieren auf der gleichen Engine, doch da Samus' Reise im Vergleich zu Pits Abenteuer durchaus unübersichtlich werden kann, ist der Trip nach Angel’s Land heute noch spielenswerter. Außerdem ist das Midi-Gedudel für Retro-Liebhaber immer noch schön anzuhören. Trotzdem würde ich euch das 3D-Classics auf dem Nintendo 3DS ans Herz legen, wenn ihr mit Pit losziehen wollt. Das bietet Speicherstände und schöne Hintergründe. Im Original-Teil seht ihr in der Ferne nur Schwärze, was doch recht lieblos aussieht.

Redaktionswertung

6

Überzeugend

Zum Wertungssystem

Unser Fazit zu Kid Icarus

Meinung von Niels Uphaus
Kid Icarus wird für viele als absoluter Klassiker angesehen. Doch ganz ehrlich: Das NES hat weitaus bessere Spiele gesehen. Der Titel ist zum Teil sehr schwer, die Grafik war selbst für damalige Verhältnisse eher schwach und auch spielerisch ist er recht angestaubt. Wer allerdings keinen Nintendo 3DS hat und unbedingt einmal die Ursprünge von Kid Icarus: Uprising erleben möchte, soll zugreifen. Aber seid nachher nicht enttäuscht.

Kommentare 6

  • fightdragon Meister des Turms - 28.07.2013 - 21:05

    Spiel ist bockschwer und es lohnt sich wenn überhaupt die 3DS Fassung ^^.
  • Papermaker Papiermacher? - 28.07.2013 - 21:14

    Wie lange saß ich an dem Spiel? Zu lange! :D
    Die Dungeons fand ich mit am besten, die Läden habens mir angetan. Der Bleistift und die Karte sind mir noch in Erinnerung geblieben! ^^
  • Rosalinas Boyfriend Kingdom Hearts III-Wartender - 28.07.2013 - 23:47

    Habs damals als es das gratis aufm 3DS war bekomme und durchgespielt, war nicht leicht aber für ein so altes Spiel hat es sogar recht viel Spaß gemacht
  • blubbafassel Falling Angel - 29.07.2013 - 00:23

    Wäre es eigentlich so schwer für Nintendo gewesen, die wesentlich bessere 3DS Virtual Console-Version an die WiiU anzupassen?
  • fuzi11 Pixel Artist - 29.07.2013 - 00:42

    seh ich genauso wie blubbafassel. Man kann einfach mal den 3D effekt rausnehmen (je nachdem wie einfach das ist) und die neuen hintergründe sowie die verbesserte steuerung behalten und schon hätte man ein wesentlich besseres Spiel.
  • Teno Turmritter - 29.07.2013 - 14:47

    Also ich als früherer Kid Icarus Spieler, bestehe eigentlich schon auf das Original meiner Kindheit ;)
    Schade, dass es keine 2D-Fortsetzung gegeben hat.