Test zu Super Mario Bros. 3 - Nintendo Entertainment System, Wii, Wii U, Nintendo 3DS
Unser Test zum Spiel: Super Mario Bros. 3
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29. Januar 2014 um 19:23 - Pascal Opfermann
Als ich als kleines Kind Super Mario World auf dem SNES spielte, hätte ich mir niemals träumen lassen, dass einmal ein Testbericht zu einem Mario-Spiel aus meinen Händen kommen würde. Umso erschrockener war ich dann, als man mir sagte, ich solle doch bitte ein Review zu Super Mario Bros. 3 schreiben. Ob ich mir an diesem Giganten der Videospiel-Industrie die Zähne ausgebissen habe oder mit Leichtigkeit davongekommen bin, erfahrt ihr in diesem Testbericht.
Unter Wasser ist der Froschanzug von großem Vorteil. Auch wenn der Fisch Mario für einen Leckerbissen zu halten scheint.
Die Handlung ist schnell erzählt: König Koopa und seine sieben Kinder, die sogenannten Koopalinge, stürzen die Welt von Mario und Co. erneut in Dunkelheit. Jedes einzelne Kind des Schurken hat ein Königreich für sich beansprucht und den jeweiligen König in ein Tier verwandelt. Eure Aufgabe ist es nun, euch durch die verschiedenen Level zu kämpfen und jedes Königreich von der Besatzung des Bösen zu befreien, damit ihr am Ende im achten und damit letzten Königreich gegen König Koopa selbst antreten und Prinzessin Toadstool retten könnt.
Wie bereits erwähnt gibt es in Super Mario Bros. 3 insgesamt acht Königreiche. Jedes von ihnen behandelt ein anderes Thema wie Wüste, Eis oder Wald. Auf der Weltkarte hüpft ihr von Level zu Level und nähert euch dem Koopaling Stück für Stück. In jedem Königreich gibt es auf der Weltkarte allerdings immer mindestens einen Zwischengegner, der sich in einer Festung versteckt hält und unter dem Namen Boom Boom bekannt ist. Habt ihr diesen besiegt, könnt ihr euren Weg zum nächsten Level auf der Weltkarte fortsetzen.
Auf dieser werdet ihr allerdings nicht nur Festungen und die einzelnen Level zu sehen bekommen. Auch die Häuser von Toad sind überall verteilt, In denen ihr euch eine von drei Schatztruhen aussuchen könnt. In jeder dieser Truhen befindet sich ein nützliches Item, welches sich in euer Inventar gesellt, sodass ihr euch bereits vor dem Start eines Levels gut ausrüsten könnt. Neben den Toad-Häusern gibt es noch Minispiele, die durch Spielkarten signalisiert werden.
Eines davon ist das sogenannte Spade Panel, das einer Slotmaschine ähnelt. Hier müsst ihr aus drei Rollen ein ganzes und zusammenpassendes Bild machen, indem ihr sie im richtigen Moment stoppt. Je nachdem, ob ihr einen Pilz, eine Blume oder einen Stern vervollständigt habt, bekommt ihr weitere Leben dazu. Gleiches gilt für das andere Minispiel, das sogenannte N-Mark Spade Panel. Hierzu sollte keine ausführliche Erklärung nötig sein, denn es handelt sich um nichts anderes als ein Memory-Spiel.
Ein Hauptmerkmal in den Mario-Spielen sind die verschiedenen Items. Auch auf der Weltkarte gibt es so einige, die ihr zu eurem Vorteil nutzen könnt. Da wäre zum Beispiel der Hammer, mit dem ihr große Felsbrocken aus dem Weg räumen und auf diese Weise weitere Geheimnisse entdecken könnt. Besonders pfiffig allerdings ist die Wolke, denn mit dieser könnt ihr ein Level gänzlich überspringen. Sie funktioniert allerdings nicht bei den Festungen von Boom Boom.
Auch in den einzelnen Levels von Super Mario Bros. 3 findet ihr die typischen Hilfsmittel wie den Pilz, die Feuerblume oder aber den Stern. Neben diesen Klassikern gibt es auch den Waschbär-Mario, mit dem ihr durch das Wedeln mit eurem Schwanz Gegnern und Blöcken den Garaus machen könnt. Erstmals taucht auch der Froschanzug auf. Hat sich euer italienischer Klempner durch diesen in einen Frosch verwandelt, seid ihr unter Wasser unschlagbar. An Land solltet ihr jedoch aufpassen, denn dafür ist dieser Anzug alles andere als geeignet.
Eure Gegner und Hindernisse sind die typischen und alten Bekannten. Gumba, Kettenhunde, rote und grüne Koopas und Konsorten wollen euch an den Kragen. Sich bewegende Plattformen, Stacheln, Steinblöcke und noch viele weitere Hindernisse machen euch ebenfalls das Leben schwer. Auch auf der Weltkarte seid ihr nicht immer sicher, denn ab und zu trefft ihr hier auf die sogenannten Hammer-Brüder, die es, sobald ihr mit ihnen aufeinander trefft, zu besiegen gilt. Wer jedoch zufällig eine Musik-Box bei sich hat, kann sie für ganze drei Runden in einen Tiefschlaf versetzen. Wer hat und kann, sollte Gebrauch von der Tanuki-Statue oder den Magischen Flügeln machen. Mit der Statue seid ihr im Prinzip unbesiegbar und die Flügel verleihen euch das ganze Level über unendlich Flugkraft, sodass ihr euch das Hin und Her eurer Gegner in aller Ruhe von oben anschauen könnt.
Auch die Kriegsmaschinerie von Koopa und seinen Untertanen ist nicht vor Mario sicher. Am Ende wartet ein Koopaling.
Unser Fazit
9
Geniales Spiel