Test zu Mario & Luigi: Brothership - Nintendo Switch

Alle Fans an Bord!

Schon seit mehreren Generationen sorgen die Abenteuer von Super Mario für Spaß und Spannung – ganz unabhängig von Alter oder Videospielerfahrung. Das gilt nicht nur für die Hüpf-Spiele des Klempners, sondern auch für seine übrigen Eskapaden. Darunter sind es vor allem die Rollenspiele, die bei mir für große Begeisterung sorgen können. Dank ihrer einfach zu verstehenden Systeme und den intuitiven Action-Elementen eignen sie sich bestens als Einstieg ins Genre, bieten jedoch auch genug Tiefe, um für erfahrene Spieler reizvoll zu sein.

Können die Bande der beiden auch das nächste Abenteuer standhalten?

© Nintendo

Meine Faszination für Mario-Rollenspiele rührt jedoch aus einem anderen Grund: die Story. Mario-Abenteuer haben nicht gerade den Ruf, aber auch nicht gerade die Notwendigkeit, eine tiefgehende Handlung zu haben. Ganz anders bei RPGs, die von der Erzählung und somit von den Figuren und Ereignissen leben. Mario-Rollenspiele sind dahingehend einzigartig, dass sie Mario und Co. an Orte bringen und in Situationen verwickeln, die im Rahmen der Hauptserie nur schwer vorstellbar wären. Das gibt ihnen ihre eigene Identität und ihren Reiz.

So sollte es zumindest sein. In Wirklichkeit liegt jedoch ein Jahrzehnt hinter uns, in denen die Mario-Rollenspiele diese Charakteristika immer weiter verloren haben. Die Paper Mario-Spiele haben eine Transformation zu Adventures durchgemacht und den RPG-Anteil seitdem eher stiefmütterlich behandelt. Das färbte sich auch auf die Designs ab, die größtenteils aus dem generischen Mario-Cast bestanden. Ähnliches war bei Mario & Luigi: Paper Jam Bros. zu beobachten, dem 2015 erschienenen, letzten neuen Serienteil des ursprünglichen Entwicklerstudios AlphaDream.

Doch die 20er-Jahre scheinen alles besser machen zu wollen. Die zuletzt veröffentlichten Neuauflagen von Super Mario RPG und Paper Mario: Die Legende vom Äonentor für die Nintendo Switch weckten neue Hoffnungen für die Zukunft der Mario-Rollenspiele – und das nicht unbegründet. Mit Mario & Luigi: Brothership steht in dieser Woche der erste völlig neue Serienteil seit neun Jahren an. In unseren zwei Vorschau-Berichten machte ich bereits klar, dass die Brüder sich wieder in Bestform geben. Nun kann ich auch mit Gewissheit sagen: Die Serienrückkehr ist vollends geglückt.

Die Kräfte einer Wattanikerin wie Connetta sind unabdingbar für die Rettung von Konektania

© Nintendo

Zu Beginn der Geschichte werden Mario, Luigi und weitere Bekannte aus dem Pilz-Königreich von einem Strudel aus Licht eingesaugt, der sie in eine andere Welt namens Konektania bringt. Im Zentrum dieser stand einst der große Konektarbor-Baum, welcher die Inseln mit der Konektar-Energie versorgte und so zusammenhielt. Doch böse Mächte zerstörten den Baum und ließen das Land in Stücke zerbrechen, die nun als Inseln über die Meere strömen. Seit dem Vorfall pflegt die Wattanikerin Connetta einen Baum, der zum nächsten Konektarbor heranwachsen soll.

Gestrandet in dieser anderen Welt entschließen sich die Brüder, dabei zu helfen, das auseinander geratene Konektania wieder zusammenzubringen. Im Gegenzug möchte Wattz – ein fliegendes Sparschweinchen, das dem Klempnerduo bei diesem Abenteuer zur Seite stehen wird – einen Weg finden, sie zurück ins Pilz-Königreich zu bringen. Euch erwartet ein ausgiebiges Seereise-Abenteuer, das vor Überraschungen, Wendungen und witzigen Momenten nur so überquillt. Dabei lernt ihr viele neue Freunde wie auch Feinde kennen und trefft ebenso auf einige bekannte Gesichter.

In Konektania finden sich zwar typische Mario-Settings wie Wälder und Wüsten oder Vulkane und Schneeberge, ihre Gestaltung ist aber alles andere als 08/15. In typischer Mario & Luigi-Manier hat die Spielwelt viele magische und mysteriöse oder aber schrille und witzige Elemente. Im Design verfolgte man hier oft eine Stecker- beziehungsweise Steckdosen-Thematik, die sich über die gesamte Spielerfahrung spannt und dem Spiel sehr viel Persönlichkeit und Einzigartigkeit verleiht. Es ist immer spannend zu sehen, was einem als Nächstes auf der Reise erwartet.

Auf Splitterinseln finden sich optionale, kleine Herausforderungen

© Nintendo

Diese Entdeckerlust ist zu großen Stücken dem Seefahrt-Setting zuzuschreiben, welches sogar im Gameplay miteinbezogen wird. Auf Kapitarbora, eurer Basisinsel, die zugleich als Schiff fungiert, dürfen Mario und Luigi als Kapitäne den Kurs bestimmen. Das geschieht über eine Seekarte, auf der verschiedene Strömungen eingezeichnet sind, entlang welchen ihr euch bewegen könnt. Unterwegs heißt es dann immer wieder „Land in Sicht!“, wenn ihr durchs Fernrohr schaut und eine Insel erspäht, auf die sich die Brüder via Kanone schießen können.

Das Ganze erinnert ein wenig an die Fortbewegung aus The Legend of Zelda: Phantom Hourglass, hätte aber gerne mehr Anleihen von The Legend of Zelda: The Wind Waker haben können. Was ich damit sagen will: Ich hätte mir etwas mehr direkte Kontrolle und Freiheit bei der Erkundung gewünscht. Die Strömungen machen es recht offensichtlich, wo sich etwas verbirgt, und der Blick durchs Fernrohr verkauft euch eine eher halbgare Illusion davon, wo sich Inseln befinden und wie sie im Verhältnis zum Schiff positioniert sind. Abseits davon gibt es auf dem Meer nicht wahnsinnig viel zu sehen.

Darauf lag offensichtlich aber nicht der Fokus, sondern auf den Inseln selbst. Auf einer solchen angekommen, stellt sich das übliche Mario & Luigi-Gameplay ein. Erkundung besteht sowohl aus Platforming-Passagen als auch aus Rätseln, oftmals kombiniert. Auszeichnend für die Serie ist, dass ihr beide Brüder gleichzeitig steuert. Der A- und X-Knopf stehen für Marios Sprung und Hammer, der B- und Y-Knopf für Luigis. Zusätzlich können sich die beiden für Brüderaktionen verbünden und so etwa zu einem UFO oder einem Ball werden, was neue Wege eröffnet.

An verschiedenen Stellen wird euch überlassen, wie die Story weitergehen soll

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Auch wenn er mit Luigi’s Mansion mittlerweile zum Star seiner eigenen Spielereihe geworden ist, mögen es die Mario & Luigi-Spiele nach wie vor, Luigi besonders hervorzuheben. Das zeigt sich in diesem Abenteuer in Form der „Luigidee“. Sind die Brüder mit einem Problem konfrontiert, kommt Luigi manchmal ein Geistesblitz wie ein alternativer Weg oder eine neue Fähigkeit. Auch beim Herumlaufen zeigt Luigi nun mehr Eigeninitiative und springt Mario automatisch hinterher oder bietet an, mit Objekten wie Schaltern oder Rüben zu interagieren.

Häufig kommt es dann vor, dass sich das Duo auftrennen muss, um ein Hindernis zu überwinden. Beispiel: Luigi bleibt bei einem Schalter, welcher Plattformen bewegt. Mario hüpft von Platte zu Platte, um eine Tür öffnen zu können. Hier erscheint ein kleiner Bildschirm, welcher Luigi beim Schalter zeigt, sobald er sich zu weit von Mario entfernt. Man braucht nicht viel Fantasie, um sich vorzustellen, wie diese Passage früher auf dem Nintendo DS oder Nintendo 3DS mit dem Top-Screen und Touch-Screen gelöst worden wäre. Es ist schön zu sehen, wie die Serien-DNA selbst bei solchen kleinen Dingen noch intakt geblieben ist. Dadurch fühlen sich langjährige Fans gleich wie zuhause.

Luigis Selbstständigkeit hat allerdings auch zur Folge, dass sich die Erkundung mehr nach „Mario + Luigi“, anstatt Mario & Luigi anfühlt. Mit Mario als eindeutige Hauptfigur und Luigi als Gameplay-Gimmick. Das tut dem Spielspaß keinen Abbruch und ist Meckern auf höchstem Niveau, doch vom Spielgefühl her haben die Brüder in früheren Ableger mehr wie eine Einheit gewirkt. Aufgrund meiner Muscle Memory, die mit den neuen Bewegungen nicht kompatibel ist, vermassele ich nun ständig den Erstangriff beim Initiieren von Kämpfen.

Beim Donnerdynamo wird eine Gewitterwolke aufgeladen, die es richtig krachen lässt

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Apropos Kämpfe: Das ist die andere große Säule des Gameplays. Kommt ihr in Berührung mit einem Gegner auf der Oberwelt, wechselt das Spiel zum Kampfbildschirm. Hier geben sich die Bros. und ihre Gegner gegenseitig auf die Mütze, bis eine Seite umfällt. Sprung und Hammer kommen hier als Angriffe zum Einsatz und erfordern die richtigen Knopfeingaben zur richtigen Zeit, um den größtmöglichen Schaden zu verursachen. Neu ist, dass sich die Klempner selbst bei den Standard-Angriffen verbünden. Ich schätze, da habe ich mein just vermisstes Einheitsgefühl wieder zurück.

Kommen nämlich die Gegner zum Zug, dann ist Aufmerksamkeit gefragt. Jeder Gegner hat seine eigenen Angriffsmuster, die er mal offensichtlich, mal subtil ankündigt. Diese Zeichen gilt es zu erkennen und zu lernen, damit ihr wisst, welcher Bruder angegriffen wird und wann ihr ausweichen oder sogar kontern könnt. Das macht Kämpfe immer wieder zu so etwas wie einem Rätsel, das man erst knacken muss, und zu einer nicht zu verachtenden Herausforderung. Sobald ihr denkt, alle Angriffe durchschaut zu haben, kommt ein neuer Gegner und wischt den Boden mit euch.

Ein Highlight des Kampfsystems sind die Paar-Attacken, mächtige Spezialangriffe, bei denen Mario und Luigi zusammen angreifen. Diese bestehen aus kleinen Minispielen, die wieder einmal Geschick bei der Knopfeingabe erfordern. Diese Techniken zu meistern und clever einzusetzen, ist sehr belohnend und macht für mich langfristig den Reiz in den Kämpfen aus. Umso ernüchternder ist es, wie lange man warten muss, bis neue Paar-Attacken freigeschaltet werden. Insbesondere das erste Drittel des Abenteuers lässt es etwas zu gemächlich angehen.

Es ist immer spannend zu sehen, was sich Luigi als Nächstes ausdenkt

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Auch die große Neuerung im Kampf lässt einige Zeit auf sich warten. Nach einem bestimmten Punkt in der Story wird es euch möglich sein, Effektstecker zu benutzen. Dabei handelt es sich um Verstärkungen oder besondere Effekte, die so lange aktiv sind, bis ihre Einsätze verbraucht sind. Dann müssen sie sich einige Runden aufladen, bis sie wieder eingestöpselt werden können. Das verleiht dem System eine taktische Note, bedeutet aber auch viel Micromanagement, wenn ihr immer alles aus den gegebenen Mitteln herausholen wollt.

Das Spiel gibt euch die Wahl, welche Effektstecker ihr herstellen möchtet. Notwendig sind dafür Deutlichter, die ihr auf der Oberwelt sammelt, was eine gute Synergie zwischen Erkundung und Kampf ergibt. Beim Bauen solltet ihr nicht nur das wählen, was eurem Spielstil zusagt, sondern auch überlegen, welche Effekte gut zueinander passen. Manche Kombinationen bewirken nämlich Bonuseffekte und sind damit besonders wirkungsvoll. Über Zeit steigert ihr die Zahl der verfügbaren Steckerplätze und könnt so die verschiedensten Kombinationen ausprobieren.

Vor allem bei Bosskämpfen können Effektstecker euch das Leben retten. Es gibt einige defensive Effekte, die etwa das Kontern erleichtern, Schaden reduzieren oder euch heilen. Schafft ihr es hingegen einen Boss mit einer Luigidee zu überrumpeln, dann bietet es sich an, mit offensiven Effekten in die Vollen zu gehen. Anders als Orden oder Karten aus früheren Serienteilen lassen sich die Effektstecker direkt noch im laufenden Kampf anpassen, was auch nur allzu nötig ist, wenn sich das Blatt von einer Runde zur nächsten schlagartig ändern kann.

Die Erkundung wird immer wieder durch Aktivitäten wie ein Rhythmus-Minispiel aufgelockert

© Nintendo

Ziel einer jeden Inselbesichtigung ist es, den Leuchtturm zu erreichen, von wo aus ihr die Insel wieder ans Netz des Konektarbors anschließen könnt. Ist das einmal geschafft, fließt wieder der Konektar und Blumen beginnen zu blühen, die neue Wege freilegen oder Schätze für euch bereit halten. Erneute Abstecher zu bereits angebundenen Inseln lohnen sich also – auch um zu sehen, wie es den Insulanern nach der Anbindung geht und ob sie Nebenmissionen für euch haben. Von diesen gibt es eine ganze Menge und manche davon sind zeitlich befristet, worauf das Spiel aber ausdrücklich hinweist.

Obwohl es gewissermaßen Backtracking bedeutet, hatte ich meist große Freude daran, zu den Inseln zurückzukehren. Denn je mehr Inseln ihr anbindet, desto mehr Tourismus gibt es an den diversen Orten. Ihr werdet also immer wieder NPCs begegnen, die eigentlich von woanders stammen, sich aber die lokalen Sehenswürdigkeiten ansehen. Das macht die Welt so lebendig und dynamisch wie in noch keinem Mario-Rollenspiel zuvor. Zusammen mit den Missionen, welche die Charaktere noch liebenswerter machen, macht das Konektania zu meiner neuen Lieblingswelt in der Mario & Luigi-Serie.

Unter anderem auch, weil sie so schön aussieht. Der serientypische Cartoon-Stil wurde mit diesem Ableger erstmals völlig in 3D umgesetzt und hat einige erstklassige Modelle und Animationen hervorgebracht. Es wird viel mit Gestik und Mimik der Charaktere gearbeitet, um Emotionen zu übermitteln. Manchmal auch mit übertrieben großen Mündern und Augen, was gut zur Komik der Reihe passt. Weniger stylish sind die Menüs, die einen Pepp mehr Persönlichkeit hätten vertragen können. Über eine detailreichere Karte hätte ich mich ebenso gefreut.

Ohweia, wer ist denn für diese Fotos verantwortlich?!

© Nintendo

Mario & Luigi: Brothership ist in vielen Punkten eine Serienrückkehr nach Maß, doch beim Soundtrack bin ich mir uneinig. Die Musik fängt die Stimmung des Spiels gut ein, doch an die verspielten, magischen, ja fast schon epischen Kompositionen der legendären Yōko Shimomura aus früheren Serienteilen kommt sie nicht ganz heran. Dafür war die Messlatte doch zu hoch gesetzt. Dennoch überzeugen viele Tracks mit ihren eigenen Qualitäten. Kunst ist bekanntlich Geschmackssache und hier würde ich sagen, der Soundtrack ist nicht viel schlechter als frühere, aber anders in jedem Fall.

Der Vollständigkeit wegen abschließend noch ein paar Worte zur Technik. Hier gibt es nicht allzu viel zu bemängeln. Die Ladezeiten vor und nach dem Kampf sind offenbar als lang genug empfunden worden, um dort Spieltipps zu platzieren. Ich sehe es auch so, dass sie ein Ticken länger ausfallen, als ich es von den zugegeben simpleren Vorgängern gewohnt bin. Damit konnte ich mich im Laufe des rund 40- bis 50-stündigen Abenteuers jedoch arrangieren. In Bereichen mit vielen Objekten kommt es zudem schon einmal zu Framerate-Einbrüchen, allerdings nicht im gravierenden Ausmaß.

Unser Fazit

9

Geniales Spiel

Meinung von Daniel Kania

Mario & Luigi: Brothership ist eine Wucht an einem Mario-Rollenspiel und markiert den krönenden Abschluss von Nintendos Bemühungen, die RPG-Subserien wieder aufleben zu lassen. Obwohl neun Jahre vergangen sind, macht der neue Serienteil genau dort weiter, wo AlphaDream einst aufgehört hat. Das zeugt von einem tiefen Verständnis dafür, was Mario & Luigi ausmacht und was den Fans an der Serie so gut gefällt. Erinnerungswürdige Geschichten und Figuren, witzige und durchgeknallte Momente sowie actionreiche Kämpfe gegen knifflige Gegner sind nur manche der auszeichnenden Stärken. Mit der Seefahrt-Thematik, dem „Luigidee“-Feature und den Effektsteckern hat man auch für reichlich frischen Wind gesorgt und dem Spiel eine ganz eigene Identität gegeben, was es so nur bei einem Mario & Luigi-Abenteuer geben kann. Mit einer umfangreichen Hauptstory und jeder Menge an Nebenaufgaben dürfen sich Mario-Fans auch diesen Herbst noch auf viele Stunden Spaß mit der Nintendo Switch freuen. Vielleicht kennt ihr ja jemanden, dem ihr es zu Weihnachten schenken könnt.
Mein persönliches Highlight: Konektania und seine Bewohner sind meine neuen Lieblinge in der Mario & Luigi-Serie

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Kommentare 35

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  • Vitalos_Official

    Musiker auf Instagram 4. November 2024 um 13:09

    Ich kann den Release gar nicht mehr abwarten und bin bereit! :)

  • Blackadder

    cuteness is justice 4. November 2024 um 13:14

    Schöner Test. Freue mich auf das Spiel. :thumbup:

  • Vank84man

    Nintendo Fan 4ever ✌ 4. November 2024 um 13:20

    Gut geschriebener Test.

    Da freu ich mich schon sehr darauf,bald ist es soweit mit Mario & Luigi Brothership <3

  • Ancore789

    Meister des Turms 4. November 2024 um 13:31

    Freu mich riesig auf das Spiel und vor allem, dass es so gut geworden ist.
    Allerdings werde ich aufgrund Zeitmangel nicht zeitnahe dazu kommen es zu spielen.

    Zuerst kommt Dragon Age Veilguard und danach würde ich gerne nochmal das erste Mario&Luigi auf der Switch durchspielen, da ich es als Kind nie geschafft habe irgendwo im LateGame einen gewissen Boss zu besiegen. Das Spiel war dann doch ordentlich fordernd, was mir besonders gut gefällt und ich es deshalb beenden will, bevor dann der neue Teil in meine Switch wandert.

    Vllt ist bis dahin die Switch 2 angekündigt worden und mit der Info, dass Abwärtskompatible Spiele einen Performance Boost auf der Switch 2 kriegen.

    Dann würde ich ggf. auch bis dahin warten :)

    Edit: Ich sehe gerade, dass IGN dem Spiel eine 5/10 gegeben hat. WTF ist denn da los

  • Shinta

    Japan Fan 4. November 2024 um 13:34

    Ein Großteil wartet seit gefühlt mehreren Jahren auf den Switch-Nachfolger, aber Nintendo haut auch im 8. Hardware Jahr hintereinander kontinuierlich einen Hit nach dem anderen raus. Wahnsinn, die Könige der Branche. 8)

    Freue mich sehr auf das Spiel. Liebe die Mario & Luigi Reihe seit dem ersten Teil auf dem GBA, bisher war ausnahmslos jeder Teil ein Meisterwerk. Dem Test nach zu urteilen, und wenig überraschend, auch der neueste Ableger. <3

  • GlikeFu

    Dad, Gamer, Martial Arts 4. November 2024 um 13:45

    Hab grad gesehen, dass es bei ign eine 5 bekommen hat. Entweder hat ign echt nicht mehr alle Tassen im Schrank oder die 9 hier ist maßlos übertrieben.

  • Blautevion

    4. November 2024 um 13:51

    GlikeFu

    Hab grad gesehen, dass es bei ign eine 5 bekommen hat. Entweder hat ign echt nicht mehr alle Tassen im Schrank oder die 9 hier ist maßlos übertrieben.

    Bei nem metacritic Score von 79 ist's wie so oft die goldene Mitte 😄☝️

    Typischer 7-8 / 10 Titel ohne Big N Brille 👓

  • KarniMarc

    Turmfürst 4. November 2024 um 14:08

    Bin immer noch der Meinung, dass das Spiel echt verdammt hübsch ausschaut. Toll, wie viele Animationen hier drin stecken. Liebe den Slapstick-Humor und freue mich arg drauf, wahrscheinlich nach Weihnachten dann zu drauf los zu spielen.

  • Daniel Kania

    Fallobst 4. November 2024 um 14:16

    GlikeFu Der Tester von IGN hat tatsächlich recht ähnliche Kritikpunkte wie ich hier, aber offensichtlich anders gewichtet. Ist aber auch nicht das erste Mal, dass Mario & Luigi-Spiele enorm polarisieren. Trotzdem: Eine 5 halte ich für absurd. :/

    @Blautevion Egal, wie man es dreht und wendet, Videospieltests haben immer einen "Bias" in eine Richtung, da nicht alle Tester den gleichen Geschmack oder die gleiche Erfahrung haben. Ich würde es schön finden, wenn man nicht nur auf die Zahl am Ende schaut, sondern auch auf die Überlegungen dahinter.

    Ich stand bis vor Kurzem noch bei der schwierigen Entscheidung, ob dieser Titel hier eine 8 oder eine 9 ist. Ausschlaggebend für die bessere Wertung war schlussendlich das sehr gelungene World-Building, die Dialoge und die Umsetzung von Storyelementen zum Spielende hin. Das sind Dinge, auf die ich in Mario-Rollenspielen großen Wert lege, wie ich eingangs vom Test dargelegt habe. Daher wurde das von mir stärker gewichtet. Ich hoffe, damit etwas mehr Transparenz gegeben zu haben. :)

  • GlikeFu

    Dad, Gamer, Martial Arts 4. November 2024 um 14:20

    Daniel Kania @Blautevion ich erlebe aber auch immer öfter, dass ign die Spiele übertrieben schlecht machen.

    Trotzdem glaube ich aber auch nicht an eine 9.

    So oder so, ich hole mir das Mario und Luigi eh erst im neuen Jahr mal. Gibt echt zu viel grad.

  • Fang

    Meister des Turms 4. November 2024 um 14:23

    Daniel Kania Der IGN Tester sagt dass es das mit am schlechtesten laufende Nintendo Spiel wäre. Passt irgendwie nicht zu deiner Aussage dass es nicht viel zu bemängeln gäbe. Übertreibt der Typ da nur?

  • Daniel Kania

    Fallobst 4. November 2024 um 14:35

    Fang Danke der Nachfrage. Bei Technik-Angelegenheiten haue ich immer gerne einen Disclaimer raus: Ich bin kein Technikprofi, ich zähle nicht, wie viele Pixel auf dem Screen sind und ich messe auch nicht, wie sich die Framerate verhält, wie das DigitalFoundry z.B. tut.

    Das alles ist für mich aber auch nicht relevant, WENN das Game so flüssig und sauber läuft, dass mein Spielspaß nicht behindert wird. Und das wird er in M&L:Brothership definitiv nicht. Die "Hänger" in der Framerate sind mir auch erst gegen Spielende aufgefallen, da dort mehr Effekte zum Einsatz kommen.

    Angesichts dessen finde ich die Aussage, es sei eines der am schlechtesten laufenden Nintendo-Spiele, deutlich übertrieben. Aber: Spieler haben unterschiedliche Toleranz-Grenzen und Erwartungen bei soetwas. Vielleicht ist der Tester high-end PC-Gaming oder PS5/XBSX gewohnt?

  • Fang

    Meister des Turms 4. November 2024 um 14:41

    Daniel Kania Danke für die Rückmeldung. Denke, da werde ich auch keine Probleme haben.

  • EdenGazier

    Shangria Frontier Wuhaa 4. November 2024 um 14:49

    Ein Großteil wartet seit gefühlt mehreren Jahren auf den Switch-Nachfolger, aber Nintendo haut auch im 8. Hardware Jahr hintereinander kontinuierlich einen Hit nach dem anderen raus. Wahnsinn, die Könige der Branche.

    Gefühlt seit fast 8 Jahren wartet einige. Aber man sieht Nintendo hat es nicht unbedingt Eilig.

    Zumindest gefühlt haha

  • Nico.98

    Meister des Turms 4. November 2024 um 14:53

    Sieht doch gut aus.

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles feve 4. November 2024 um 14:55

    Es ist unglaublich was Nintendo an Spielen raus haut :love:

    so gut wie jeden Monat ein Spiel :moneylink:

  • Crimsmaster_3000

    Bastardo de Crimson 4. November 2024 um 14:56

    Hatte kurz Panik als ich den IGN Score gesehen hab :link_confused: zum Glück scheint das aber nicht die "allgemeine" Meinung der weltweiten Kritiker zu sein :awesome:

  • Sebi.L.

    Meister des Turms 4. November 2024 um 15:07

    Dann kann man sich darauf sehr freuen. Hort sich alles ziemlich gut an! :) Werde es mir aber erst paar Wochen später holen, weil ich noch zu sehr mit Life is Strange und Mario Party beschäftigt bin.

  • Twim

    Turmritter 4. November 2024 um 15:38

    Schaut man sich die Bewertungen hier so an stellt man fest das N-tower gerne mal gutwillig bewertet. Würde ich auch wenn meine Seite dann in den "Accolades"-Trailern "beworben" wird.

  • Tax-Driver

    Turmritter 4. November 2024 um 15:58

    Warum bitte wird das Game von bspw. IGN so derart zerissen?

  • dr.retro

    Gaming since 1985 4. November 2024 um 16:14

    Tax-Driver

    Vermutlich, weil sie nicht die rosarote Fanboy Brille tragen.

    Die Bewertung hier wundert mich jedenfalls nicht.

  • MightySarolfTV

    Turmheld 4. November 2024 um 16:48

    Das hört sich doch toll an! Wird bei mir aber noch ein wenig dauern, bis das Game dran kommt. Muss vorher noch Paper Mario 2 nachholen. 😁

  • Knoso

    sTÜRMER 4. November 2024 um 17:34

    Danke für den Test. Ich verbiete mir momentan aber noch einen Kauf, da ich immer noch das Wii U Paper Mario ungespielt rumliegen habe...

  • Daniel

    Ehemaliger ntower-Redakteur 4. November 2024 um 18:34

    Toll geschriebener Testbericht und hat die Vorfreude meinerseits nochmal deutlich erhöht.

    Das Nebenaufgaben dabei sind, ist natürlich klasse. Was ich noch besser finde, dass man informiert wird, sobald gewisse Aufgaben in absehbarer Zeit nicht mehr verfügbar sind. Denn es gibt nichts schlimmeres, wie ich finde, dass man etwas unwissend verpasst, nur weil man zur falschen Zeit am falschen Ort war.

  • Waddle Dee

    Return to Dreamland 4. November 2024 um 18:38

    Mal abwarten, wie es von den Fans aufgenommen wird. :)

  • David_U

    Nintendo =) <3 4. November 2024 um 18:47

    In 3 Tagen kann ich mein Gute-Reise-Paket aus dem Nintendo Store in den Händen halten :* :thumbup: Dann kann das Abenteuer beginnen. Das man verschiedene Inseln erkundet, finde ich einfach Mega <3 :mario: :luigi:

  • AlexWoppi

    Turmbaron 4. November 2024 um 18:59

    Ich bin mir echt unsicher. Denn, auch wenn es nach Spaß ausschaut, so sieht man in dutzenden Videos auch, das es ruckelt oder die Framerate einbricht, so wie mit Zelda oder Romancing Saga 2.

    Ich warte erstmal ab.

  • Devilsgift

    Turmheld 4. November 2024 um 19:05

    OHA so gut ist das geworden, verdammt. Ich komme überhaupt nicht hinterher.

  • Saturos

    Golden Sun 4 when? 4. November 2024 um 19:47

    Danke für den Test, klingt alles sehr vielversprechend (gerade die Gedanken zur Story und den Charakteren). Mit 40 - 50 Stunden scheint es auch sehr umfangreich zu sein. Und mit ein paar Tutorials zum Start kann ich auch gut leben, ist bei RPGs mehr oder weniger der Alltag. Freue mich auf jeden Fall sehr auf die Rückkehr von Mario & Luigi nach so langer Zeit - hätte nicht gedacht, dass wir das überhaupt noch erleben würden :)

  • Footy

    Turmheld 4. November 2024 um 20:45

    Dankeschön für den Test! Ich bin mir unschlüssig. Ich habe dieses Jahr echt viele (J)RPGs gespielt. Daher bin ich ein wenig übersättigt. Das farbenfrohe Inselsetting passt für mich auch nicht zur kalten und dunklen Jahreszeit und wäre für mich eher ein "Sommer-Vibe-Feeling" Spiel. Ich werde wohl das ein oder andere Gameplayvideo abwarten und wenn mich dann die Stimmung packt, doch noch zugreifen.

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles feve 4. November 2024 um 20:59

    dream Team habe ich denke die Hälfte schon geschafft.

    Danach werde ich paper jam bros durch spielen .

    Danach werde ich mir garantiert brothership holen :moneylink:

  • Wesen89

    Turmritter 5. November 2024 um 15:26

    Mhhh also RPGs im Mario-Universum reizen mich irgendwie überhaupt nicht. Fand das Super Mario RPG Remake für die 10 Stunden sehr spaßig, aber mehr von der Sorte bräuchte ich nicht.

    Die Welt und Charaktere bieten mir da zu wenig von dem, was ich von RPGs erwarte.

    Den Mario - Film fand ich bspw. auch sehr unnötig, weil mir das Universum einfach zu wenig Fleisch hat und zu sehr Videospiel ist.

    Aber gut ich bin vielleicht auch einfach nicht die Zielgruppe. :mario:

  • BANJOKONG

    Xenoblade chronicles feve 5. November 2024 um 18:03

    Mhhh also RPGs im Mario-Universum reizen mich irgendwie überhaupt nicht. Fand das Super Mario RPG Remake für die 10 Stunden sehr spaßig, aber mehr von der Sorte bräuchte ich nicht.

    Die Welt und Charaktere bieten mir da zu wenig von dem, was ich von RPGs erwarte.

    Den Mario - Film fand ich bspw. auch sehr unnötig, weil mir das Universum einfach zu wenig Fleisch hat und zu sehr Videospiel ist.

    Aber gut ich bin vielleicht auch einfach nicht die Zielgruppe.

    Super nario rpg, paper nario und Mario &luigi sind wirklich sehr verschieden von gameplay her.

    Ich fand z.b. super mario rpg auch nur gut mehr nicht.

    Bei paper nario und Mario & luigi sind schon klasse Spiele.

    Man muß natürlich es wollen

  • wonderboy

    Turmfürst 9. November 2024 um 20:27

    Habe das Spiel gestern erhalten.. Das Stahlbuch bekommt von mir eine 8/10 ! 👽

  • GlikeFu

    Dad, Gamer, Martial Arts 10. November 2024 um 00:58

    Also inzwischen hab ich mir mal den GameTwo Bericht angesehen und muss sagen, dass mich das Spiel jetzt noch weniger reizt.

    Das sieht ja ganz hübsch aus. Aber nachdem ich schon die ganzen Handheld Vorgänger habe und kenne, empfinde ich Brotherhood als richtig einfallslos und grade das Stichwort in deren Bericht "simpel".

    Sowas haut mich echt nicht mehr um und da wünsche ich mir von Nintendo einfach mehr. Also ein weiteres Switch Spiel, was ich mir nicht mehr hole.